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E_1934_Zeitung_Nr.019

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Vefkehf Neuartiger

Vefkehf Neuartiger Autobahnhof. Der schnelle Autobus findet vielleicht nirgends ein so ausgedehntes Anwendungsgebiet wie an der Cote d'Azur. Er hat in der letzten Zeit aüsserordentlichen Aufschwung genommen und vielfach die Strassenbafon verdrängt. Nicht bloss an der Küstenstrasse selbst, in der Verbindung der grossen Winterstationen und Badeorte : Cannes, Nizza, Monte Carlo, Menton usw., sondern auch im Verkehr nach den Seitentälern der Seealpen, über die Route d'hiver und bis nach Grenoble. Hauptknotenpunkt allerdings ist Nizza selbst, wo an 70 Linien ihren Ausgangspunkt nehmen oder zusammentreffen. Hauptsächlich werden sie von einzelnen konzessionierten Unternehmen betrieben oder von Gesellschaften, die einen grösseren Fahrpark ihr Eigen nennen. Die Strassenbahngesellschaft von Nizza und Littoral, die T. N. L., hat den Betrieb der Tramway auf- der Küstenstrasse eingestellt und durch Autobusse ersetzt. Eine bei der starken Frequenz dieser Strasse und bei ihrer manchmalfgen Enge sehr begrüssenswerte Massregel. So ist auch die Strassenbahn aus dem Stadtbild Monte Carlos verschwunden und die Schienen deckt eine Schicht Asphalt. Leider wird dieses gute Beispiel noch nicht überall-befolgt; die verkehrsbehindernde Strassenbahn regiert anderswo noch immer! Die Autobuslinien hatten bisher in Nizza an den verschiedensten Punkten der Stadt ihr Ankunftsziel oder ihre Abfahrt, und die regellose Häufung von Hunderten von Fahrzeugen im Laufe des Tages lag weder im Interesse der Fahrtlustigen noch im Verkehrsinteresse. Da kam M. Sassi, ein junger Ingenieur (und nicht einmal aus der Zunft des Automobils!), auf den Gedanken, mit eigenen und den Mitteln seiner Freunde im Zentrum des Verkehrslebens, auf der Square Massena, einen Autobahnhof zu errichten. Vor wenigen Tagen nun wurde dieses schmucke Hallengebäude mit einem Stockwerk obenauf eingeweiht und dem Verkehr übergeben. Es steht mit seiner Längsachse parallel zu den sechs Abfahrts- und Ankunftsquais, in die der Platz vor dem Gebäude durch Perrons und Verkehrsstreifen geteilt wurde. Im Erdgeschoss haben die einzelnen Autobusunternehmungen nebeneinander abgeteilte Arbeitsplätze, wo der Kartenverkauf, die Auskunftserteilung usw. erfolgt, und wo das Fahrpersonal von dem betreffenden Vertreter der Unternehmung Weisung erhält und abgefertigt wird. Zudem sind alle auf einem Bahnhof erforderlichen Räume für das reisende Publikum vorhanden. Im ersten Stock befinden sich die Räume der Verwaltung. Es ist also möglich, an Ort und Stelle, ohne langes Aufsuchen der einzelnen Standorte, sich die Ausflugspläne zurecht zu legen, die Anschlüsse zu ermitteln usw. Eine grosse Tafel an der Aussenwand des Gebäudes gibt die Fahrpläne, die Zeiten usw. der in Frage kommenden Strecken an. Es sind ihrer nicht wenige, denn die Zahl der Abfahrten und Ankünfte beträgt täglich 1038! Davon betreffen das spielbankgesegnete Cannes allein 540, so dass in der Zeit von 5 Uhr bis 1 Uhr nachts nach diesem Ziel manchmal alle 30 Sekunden ein Autobus abgelassen wird. Die bequemen, meist 20 bis 24 Reisenden Platz bietenden Wagen haben je nach ihrer Fahrtroute verschiedene Farben und sind, den neuen Bestimmungen gemäss, mit Kontourenbeleuchtung und zwei Lämpchen vorne und hinten als Seitenbegrenzung und dem Schallverstärker ausgestattet, der es ermöglicht, die Hupensignale von überholenden Wagen deutlich zu vernehmen. Die Fahrpreise sind massig; so kosten die 20 km Nizza—Monte Carlo 4 frz. Fr., die 3$ km nach Cannes 5 frz. Fr. Die Verwaltung des Bahnhofs bekommt von jedem Wagenbesitzer eine Gebühr, die pro Tag und Wagen je Sitzplatz 30 Centimes ausmacht, für einen 20pIätzigen Wagen also 6 frz. Fr. Die Stadt erhebt neben der Grundmiete einen prozentualen Teil vom Gewinn. In den wenigen Tagen ihrer Benützung hat sich die neue Einrichtung bestens bewährt. L. J. Autoposten in den Alpen. Auch die 11. Betriebewoche stand wiederum im Zeichen starker Frequenzerhöhuag. Gegenüber der vorjährigen Parallelperiode benutzten 1786 mehr Passagiere in der diesjährigen Periode vom 26. Februar bis 4. März die verschiedenen Kurslinien. An der Spitze steht die Linie Schwarzenburg-Riffenmatt mit + 555, gefolgt von Balsthal-Waldenburg mit 4" 542 Passagiere, infolge der am 4. März in Langenbruck abgehaltenen internationalen Skisprungkonkurrenz. Auch die Gurnigelroute verzeichnet mit 4" 416 eine ansehnliche Frequenzerhöhung. 120 PassagieTe mehr wurden noch auf der Linie St. Moritz-Maloja transportiert, während die übrigen Kurse eine unter der 100er Grenze liegende Vermehrung zu verzeichnen haben. Unter den Kurslinien mit Minderfrequenzen rangiert an erster Stelle Nesslau-Buchs mit —162, gefolgt vori Meeooco-3aa Bernardino mit — 33, Brünig-Hasliberg mit — 8 und Maloia-Gastasegna mit — 2. AUTOMOBIL-REVUE 1934 - NO 19 Autobusbetrieb der Stadt Winterthur. Im Monat Januar bezifferte sich die Zahl der beförderten Personen auf 42,602 (39,820), woraus Einnahmen in der Höhe von 7332 (7106) Fr. resultierten, was gegenüber der Parallelperiode des Vorjahres einer Mehreinnahme von 226 Fr. entspricht. Die Betriebsausgaben stellen sich auf Fr. 8632 (7906), der Ueberschuss der Betriebsausgaben auf 1300 (800) Fr. Autobusbetrieb der Stadt Schaffhausen. Im Monat Februar 1934 wurden 42,461 Personen (42,848) befördert, woraus Einnahmen in der Höhe von 9144 (9268) Fr. resultierten. Für die ersten beiden Monate ergeben sich somit Einnahmen im Betrage von Fr. 20,344 (20,736), denen Ausgaben von Fr. 24,887 (26,245) gegenüberstehen, so dass sich der Ausgabenüberschuss auf 4543 (5509) Fr. beziffert. Zürcher Strassenverkehrsunfälle im Jahre 1933. Nachdem mit Beginn des Jahres 1933 das Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr in Kraft getreten ißt, und zwar ohne die vielucnstrittene allgemeine Festsetzung einer Höchstgeschwindigkeit für Motorfahrzeuge, war man gespannt, wie sich die Zahl der Strassenverkehrsunfälle weiter entwickeln werde. Alamierende Zeitungsnachrichten über das gewaltige Anschwellen der schweren Unfälle in einzelnen Teilen des Landes Hessen befürchten, dass die Unfallbilanz unter dem neuen Regime des Sttassenverkehrs recht ungünstig ausfallen werde. In der Stadt Zürich haben sich diese Befürchtungen nicht verwirklicht, wie aus den soeben ermittelten hauptsächlichsten Ergebnissen der 1933er Statistik hervorgeht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahre 3077 Unfälle gemeldet, das sind 89 weniger als im Jahre 1931. (Ein Vei gleich mit 1932 lässt sich nicht durchführen, weil in jenem Jahre alle blossen Sachschadensfälle mit weniger als 50 Franken Schaden dem Statistischen Amt nicht gemeldet wurden, während sonst nur die Bagatellfälle, in denen der Schaden nicht einmal 10 Franken erreicht, unberücksichtigt blieben.) Damit wäre also das bisher ununterbrochene Ansteigen der Unfallzahlen zum erstenmal zum Stillstand gekommen. Allerdings wird erst die Zukunft lehren, ob darin lediglich eine Wirkung der verkehrsvermindernden Wirtschaftskrise zu sehen sei oder eine erfreuliche Folge strafferer Verkehrsdisziplin und verbesserter Verkehrsregelung. Hält man sich an die Daten für die ungeraden Jahre seit 1927, so ergibt sich folgende Entwicklung: Strassenverkehrsunfälle Jahre mit Personen- nur mit Sachverletzung schaden zusammen 1927 851 1511 2362 1929 1113 1823 2936 1931 1050 2116 3166 1933 981 2096 3077 Bemerkenswert ist, dass gerade die schwereren Unfälle, die mit Personenverletzungen, nicht in dem Masse gestiegen und im letzten Jahre stärker zurückgegangen sind, als die blossen Sachschadensfälle. Immerhin entfällt auf die Personenverletzungen nach wie vor der dritte Teil aller Unfallereignisse. Bei den mehr als dreitausend zur Kenntnis der Polizei gelangten Unfällen des Berichtsjahres wurden 1101 Personen verletzt und Schäden im Betrag von 820 000 Franken angerichtet. Wie nach dem bereits Gesagten zu erwarten, ist der Schadensbetrag im Laufe der letzten Jahre weit stärker angestiegen als die Zahl der Verletzten. Für die ungeraden Jahre seit 1927 ergeben sich betreffend die verletzten Personen und den Schadensbetrag nachstehende Daten: Verletzte Personen Schadens- Jahre leicht schwer tödlich zus. betrag W00 Fr. 1927 468 423 23 916 500,4 1929 643 573 28 1244 639,7 1931 657 477 13 1147 722,9 1933 663 418 20 1101 819,8 Darnach sind gerade die schweren Verletzungen in den letzten Jahren andauernd zurückgegangen, während die leichten und deT Sachschadensbetrag ständig gestiegen sind. Getötet wurden in der Berichtzeit zwar mehr Personen als im Jahre 1931, dagegen weniger als in jedem andern der vergangenen acht Jahre (1932 waren 25 Personen tödlich verletzt worden). Besonderes Interesse kommt der Untersuchung der Beteiligung zu, indem sie Fingerzeige gibt, wo der Hebel anzusetzen ist, um die Zähl der Unfälle wirksam zu bekämpfen. Für unsere Stadt liegen darüber folgende Angaben vor'. Beteiligte 1927 1929 1931 1933 Private Personenautos 1224 1622 2135 2451 Andere Automobile 794 1050 1269 1067 Motorräder 276 399 406 357 Velos 821 948 831 r987 Strassenbahn 480 450 440 287 Andere Fahrzeuge 272 261 169 133 Fahrzeuge überhaupt 3867 4730 5250 5282 Fussgänger 404 516 514 442 Zusammen 4271 5246 5764- 5724 Wenn die Beteiligung von privaten Personenautos gegenüber 1927 auf mehr als das Doppelte gestiegen ist und sich dieser Anstieg auch von 1931 auf 1933 fortgesetzt hat, so kommt daTin selbstverständlich die starke Zunahme dieser Vehikel zum Ausdruck, wie umgekehrt das Sinken der Zahlen für «Andere Fahrzeuge» daherkommt, dass Pferdefuhrzeuge, Handwagen usw. aus dem städtischen Strassenverkehr immer mehr verdrängt werden. Neuerdings verläuft auch für t Andere Automobile » und Motorräder die Unfallkurve günstig und ebenso sind im vergangenen Jahre weniger Fusssänger Opfer des Strassenverkehrs geworden als 1931. Leider sind diese Plusposten durch häufigere Automobil- und Velounfälle wieder kompensiert worden. ETSt die Erforschung der Unfallursachen und* die Auszählung der feiner differenzierenden üblichen Jahresübersichten und vor allem auch die Beziehung der betreffenden Ergebnisse aus den üb gen Teilen der Schweiz wird eine Beantwortung ds,. Frage, ob die neue Strassenverkehrsordnung die Gefahren dos Strassenverkehrs gemildert oder sogaT noch verschärft habe, ermöglichen. Bis dahin wird man gut tun, mit dem Urteil zurückzuhalten. (Mit?, vom Statistischen Amt.) Nächste Woche erscheint: Die Katalog-Nummer mit einer technischen Uebersicht sämtlicher in der Schweiz vertretenen Modelle 1934: > liefert sofort gebrauchte Bestandteile für alte und neuere Wagen, sowie Kühler, Räder, Pneus. Achsen, elektrische Beleuchtungen, ebenso für Motorräder 10572 2YSSET. OSTERMUNDIGEN. Tel. 41.172 6/7 PL, 14,8 PS, mit allen neuen Vorschriften versehen, rassiger Wagen. An Zahlung kann auch Radio genommen werden. 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N°19 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische RlindSfhaU seine wertvolle Tätigkeit als Chef der Polizeim , — im IIWIIIM im i iiiMiiiiiiwiiniiiwwabteilung des eidg. Justiz- und Polizeidepar- Dle Geschäfte der Bundesversammlungtementes aufzugeben. Immer wieder tauchte für die Frühjahrssession sehen einige An-«legenthch die Meldung auf, Prof. Delaquis gelegenheiten vor, welche das Automobil- k . el ? re " ach de / Heimat zurück, eine Nachwesen in hohem Masse interessieren. Da ist"cht, die sich stets als zu verfrüht, als vor allem die Verordnung über die Arbeits-Wunsch und Vater des Gedankens erwies, und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahr- Aus sut informierten Kreisen der Bundeszeueführer. Sie hat die nationalrätliche Korn-Hauptstadt wird uns neuerdings versichert, missionsberatung bereits hinter sich und wird dass _ es d ' es jnal Ernst gelte und der allseitig nunmehr im Rate die endgültige Genehmigung«schätzte Jurist bestimmt auf Anfang Juli erfahren. Wie schon gemeldet, beantragt diezurückkomme. Er würde, nach unserem Ge- Fr. der ersten Kategorie wurde dem Schneeräumer der italienischen Officine Costruzioni Industriali zuerkannt, einem Raupenfahrzeug mit vorgebautem Schneepflug und seitlichen SchneeleitMechen. Als Zweiter der sieben Konkurrenten in dieser Kategorie klassierte sich der Schneeräumer Latil-Degiori, bestehend aus einem Radtraktor mit Greifern, einem geschobenen und einem nachgeschleppten Schneepflug. In der zweiten Kategorie wurde kein eigentlicher Preis ausgerichtet. Dagegen erhielt die Firma Julien eine Prämie im Betrage von 20,000 franz. dem vorgesehenen Nachtfahrverbot. Das Ge-!fin Organisationstalent zu einem Teil in den schfift wird voraussichtlich in der Frühjahrs- Dienst des T - c - s - stellen - O u! vIvra > y e"a! Session beide Räte passieren, so dass dieVoran«!Alfnno_t« Verordnung noch im Laufe des Sommers inwwauMBiimiyiL Kraft treten k a n n . ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ • • • • • • • • • • • • • Ä B Zu allerlei Debatten wird einmal der Ge-Der Schneeräumer-Wettbewerb des Tousetzesentwurf über die Verkehrsteilung Ver-ring-Club de Trance. Am letzten Freitag anlassung geben. Auch hier haben sich schonund Samstag führte der 'TJC. de France bei die Kommissionen betätigt, doch wurde dieBriancon am Col de Lautaret seinen diesjäh- Tagung der Ständeratskommission bald mitrigen Schneeräumer-Wettbewerb durch. Oedem Bescheid beendet, dass über verschie-stützt auf die bisherigen Erfahrungen waren dene Angelegenheiten vom Eisenbahndeparte-wiederum zwei Kategorien von Schneeräument Auskunft eingeholt werden müsse, bevormern vorgesehen: Maschinen für Schneedie Vorarbeiten weiter gehen könnten. Diehöhen bis 30 cm und Strassenneigungen bis Kommission des Nationalrates hat nur an der10 %, und solche für Schneehöhen über 40 Tagung in Zürich und dem Studienbummelcm und Strassenneigungen bis 15 %. Die in die Ostschweiz zwecks Besichtigung desSchneeräumer der ersten Kategorie waren Asto-Betriebes teilgenommen, ohne aber ma-ausschliesslich als SchneepfHige ausgebildet, teriell auf die Vorlage einzutreten. Obwohlwährend in der zweiten Kategorie Systeme nun das Geschäft in der Liste der Frühjahrs-mit Schleuderrädern usw. dominierten. Die traktanden steht, so wird auf Grund des Be-Wertung erfolgte nach Punkten, und zwar richtes der ständerätlichen Komission aus derfielen dabei am stärksten die Fortbewe- Behandlung im Rate wohl nichts mehr wer-gungsgeschwindigkeit des arbeitenden den. Damit rückt die Verkehrsteilung zwi-Schneeräumers, die bearbeitete Schneehöhe, sehen Auto und Eisenbahn, welche zuerst indie allgemeine Konzeption und Zugänglichgreifbare Nähe gekommen war, wieder inkeit der Maschine, das in der Zeiteinheit weitere Ferne. Da von dieser Neuordnungweggeschaffte Schneevolumen und die Eigaber auch die einmütig als notwendig be-nung des Schneeräumers zu Dislokationen zeichneten Reorganisationsmassnahmen ini ns Gewicht. Daneben war noch massgebend der Verwaltung der S.B.B, abhängig ge-fü r die Wertung die Güte der Schneeräumacht werden sollen, so würde damit auch mung) die Manövrierbarkeit der Schneeräu- Kommission des Nationalrates Annahme deswahrsmann, in Genf Wohnung nehmen und Entwurfes in der jetzigen Fassung, d.h. samt dort seine juristischen Kenntnisse wie auch Fr. für einen ganz neuartigen Schneeräumer, bei "welchem ein Latil-Ghassis vorn zwei senkrecht stehende grosse Schrauben trägt, die durch einen eigenen Motor in Umdrehung versetzt werden und damit den angeschnittenen Schnee nach oben auf werfen. Grundsätzlich verspricht man sich von dieser Bauart einen erossen Fortschritt. -s. Vom Genfer Salon. Das Rätselraten in Bezug auf die offiziellen Delegationen ist nunmehr zu Ende. Der Bundesrat sieht diesmal nach einer Reihe von Jahren erstmals davon ab, durch ein Mitglied seines Kollegiums vertreten zu sein. Immerhin hat er Herr Minister. Stucki mit seiner Vertretung beauftragt und wird "uns dieser gründliche Kenner der in- und ausländischen Wirtschaftsverhältnisse wohl allerlei Interessantes über die Rolle des Automobils in der schweizerischen Volkswirtschaft zu sagen wissen. Dagegen wird der Genfer Staatsrat sleich in corpore der diesjährigen Eröffnungsfeierlichkeit beiwohnen, wobei dessen Präsident, Herr Nicole, als sein Wortführer am Bankett fungiert. Wie nach Schluss des Anmeldetermins seinerzeit bereits mitgeteilt werden konnte, darf sich die diesjährige Veranstaltung in Bezug auf die Beteiligung sehr wohl neben allen früheren Ausstellungen sehen lassen. Insgesamt sind 186 Aussteller am Salon vertreten. Davon entfallen allein 60 auf Automobilfabrikate. 10 Karosseriefirmen stellen 1iese Sanierung wiederum in eine Ungewisse m er in Kurven, das Verhalten des kalten Zukunft zurückgedrängt... was vielleichtMotors beim Anlassen, der dem Bedienungsgewissen Instanzen nicht so unangenehm ist.mann gebotene Wetterschutz und der not-ihre Produkte aus und 15 SFinde geben einen Riickkehr von Prof. Delaquis nach derwendige Aufwand an Bedienung. Ueberblick über die diesjährige Motor- und Schweiz ? Allgemein war seinerzeit auchDie Prüfungen gingen bei schönstem Wetdas Bedauern in Automobilistenkreisen, alster unter Anwesenheit von etwa 300 Perso- und Ersatzteile, und 10 Teilnehmer vertre- Fahrradindustrie. 60 Firmen zeigen Zubehör Herr Dr. Delaquis sich im Jahr 1929 ent-nen vor sich, nachdem kurz zuvor die ten die Werkzeug- und Pneumatikbranche. schloss, den an ihn ergangenen Ruf der Uni-Strasse noch frisch eingeschneit worden war. Nicht weniger als 10 Stände werden von den versität Hamburg anzunehmen und damit Der erste Preis im Betrage von 25,000 franz. verschiedenen Verkehrsverbänden belegt. Der Erfolg der deutschen Reform der Automobilbesteuerung, c Die Mühlen des Fiskus dürfen nicht an der Quelle des Flusses aufgestellt werden, sondern möglichst weit weg davon.» Mit diesem treffenden Bild hat Reichskanzler Hitler dargetan, wie nötig es ist, dem Gegenstand, der besteuert wird, die Möglichkeit der Entwicklung zu geben und ihn nicht gleich an der Quelle mit schweren Steuern zu belasten. Das Automobil war einer der ersten Wirtschaftszweige, dem diese Politik zu statten kam und schon haute lassen sich erfreuliche Erfolge feststellen. Bekanntlich hat das Reich die Steuer für neu in den Verkehr tretende Wagen ab 1. Mai 1933 aufgehoben und sofort zeigten säch die Wirkungen dieser Massnahmen in einem beträchtlichen Ansteigen der Neueinstellungen. Zahl der Fahrzeuge für pertSnlichen Gebrauch N e u e i n s t e 11 u n g en 1933 1932 1931 Januar 2100 1437 2583 Februar 2191 2048 2429 Märzr 4822 3135 5707 April 7367 3841 8381 Mai 9463 4867 8762 Juni 9368 4902 7290 Juli 9661 4712 6096 August 9069 3788 4002 September 8229 3566 3751 Oktober 8150 3423 3200 Auch auf dem Arbeitsmarkt lassen sSch die Auswirkungen der erwähnten Massnahmen der Reichsregierung feststellen. Man schätzt die Zahl der Arbeiter, welche seit dem 1. Februar 1933 von der Automoblindustrie eingestellt wurden auf über 24,000. Trotzdem hat die Arbeitszeit nicht etwa eine Einschränkung erfahren, sondern sie ist im Gegenteil gestiegen, wie die nachfolgende Tabelle zeigt: Belegschaft der Anzahl d. wBchentl, Produktionskapazität Arbeitsstunden Juli 1932 32,3% 25,7% Januar 1933 31,6% 26,6% Februar 1933 33,1% 28,8% März 1933 36,6% 32,2% April 1933 42,3% 39,9% Mai 1933 49,6% 49,1% Juni 1933 53,5% 51,9% Juli 1933 54,5% 49,3% Sie sollten Ihn einmal fahren, den neuen PRODUKT DER GENERAL MOTORS ... Sie werden steh wundern, was Pontiac in dieser Preisklasse bietet. Der Wagen für die Schweizer Berge : 1. Unabhängige Aufhängung der Vorderräder (Kneeaction wheels.) 2. Kreuz- und Y-verstrebtes Tiefrahmenchassis. 3. Torsionsstabilisator verhindert in Kurven das Neigen von Chassis und Karosserie. 4. Wirtschaftlicher 8-Zylindermotor; kurzer Hub, darum wundervoll weich, elastisch und doch robust. 85 Brems-P.S. 5. Sehr geräumige moderne Karosserien auf längerem Chassis, u.a. Schweizer 5 pl. Kabriolets. 6. Die bekannte Fisher-Ventilation. 7. "Starterator,'* Oktan-Selektor am Instrumentenbrett, und vieles Andere, was Sie interessieren wird. Eingehende und unverbindliche Vorführung auf Verlangen. Preise ab für die 5 pl. zweitürige Limousine - franko Domizil Anfragen wegen Vertreter- & Unterverireterbedingungen zu richten an die Schweizer Verkaufs-Abteilung der General Motors Continental S. A., Antwerpen.