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E_1934_Zeitung_Nr.016

E_1934_Zeitung_Nr.016

überwältigend.

überwältigend. Besonderes Gewicht erhalten aber diese Zahlen, wenn man die Entwicklung in den letzten Jahren damit vergleicht, die eine ununterbrochene Epoche mit Einfuhr darstellt. Mit der quantitativen Zunahme des Benzinimportes, die natürlich im engen Zusammenhang mit der Stärke des motorisierten Strassenverkehrs steht, sind auch die Einnahmen aus dem Benzinzoll entsprechend angeschwollen. So betrugen sie im Jahre 1928 rund 26 Millionen, im Jahre 1932 bereits 44,8 Millionen, so dass jährlich eine Mehreinnahme von durchschnittlich 5 Millionen Franken verzeichnet werden konnte. Diese in ihrem Ausmass überraschende Einnahme des Bundes Hess auch den Appetit des eidg. Finanzministers und aller jener Wirtschaftskreise anwachsen, welche der Eidgenossenschaft recht hohe Einnahmen wünschen, um selbst um so höhere Subventionsansprüche an Mutter Helvetia stellen zu können. Die Stimmen, welche eine weitere Erhöhung des Benzinzolles fordern, sind trotz aller gutgemeinten Warnungen bis heute noch nicht verstummt. Auch alle Hinweise auf die schlechten Erfahrungen, welche Nachbarstaaten, so vor allem Deutschland, mit der Ueberspannung des Steuerbogens gemacht haben, wurden bei uns in den Wind geschlagen. Die beträchtlichen Mehrkosten, welche die Neubestimmungen des Autotnobilgesetzes und die Neuregelung der Haftpflichtversicherung mit sich brachten, haben es zahlreichen Automobil- und vor allem Motorradhaltern verunmöglieht, ihr Fahrzeug weiterhin im Dienst zu behalten. Andere Besitzer wiederum sahen sich gezwungen, die Inanspruchnahme ihrer Fahrzeuge auf ein Minimum zu beschränken, so dass der Minderkonsum an Benzin nicht überrascht. Parallel damit geht aber auch der Rückgang der Einnahmen für den Bund aus dem Benzinzotl, der um so emofindlicher sein dürfte, als im Staatsbudget mit einer Mehreinnahme von 1 Million Franken gerechnet wurde. Es ist dies ein erster und untrüglicher Fingerzeig für die von uns immer wieder vertretene Auffassung, dass die fiskalische Belastung des Motorfahrzeugverkehrs ihre obere Grenze bereits erreicht, mit Rücksicht auf die kritische Wirtschaftslage sogar überschritten habe. Die Steuern und Abgaben überwuchern derart die durch das Fahrzeug selbst gebotene Wirtschaftlichkeit des Betriebes, dass die weitere Beibehaltung der bisherigen Steueransätze einfach einer Drosselung des Motorfahrzeugverkehres gleichkommt. Die Folgen einer solchen Knebelung sind eben die schon lange zum voraus angesagten Einnahmenrückgänge. Wir können nur im beidseitigen Interesse von Staat und Wirtschaft wünschen, dass das Ergebnis des letztjährigen Benzinimportes von 'der staatlichen Verwaltung und den Parlamentariern richtig verstanden wird und sie ihre bisherige Einstellung dem Steuerproblem gegenüber endlich revidieren. Das Automobilwesen hat bereits aufgehört, die nimmer versiegende Milchkuh zu sein. Wenn ihr Ertrag beibehalten oder gar gesteigert werden soll, so muss man sie eben auch bei Kräften halten und ihr nicht gleichzeitig noch die Existenzbedingungen erschweren! ß Das neue zürcherische Verkehrsgesetz. Dieser Tage nahm die Liga der Verkehrsinteressenten sowie die ihr angeschlossenen Verbände Stellung zu diesem Entwurf. Es zeigte sich hiebei, dass derselbe den Postulaten der Verkehrsinteressentenverbände, wie sen Frauenrückens... der Arm eines Logenschliessers streckte sich vor, die Mäntel abnehmend... der Herr wandte sich gegen den Zuschauerraum... jetzt die Dame ... Herr und Frau van der Witte! Regungslos wie eine Statue, totenblass, keinen Tropfen Blut im Gesicht, starrte Jul hinauf. Das Summen des Bienenschwarms flaute ab. Ein letztes ersticktes Lachen. Das Schweigen der Erwartung lag über dem Raum. Vor dem Orchester ragte der erhobene Arm des Kapellmeisters mit dem Taktstock auf. Alles hatte Platz genommen, nur Jul stand regungslos, wie entgeistert, und starrte noch immer auf die Frau in der Loge neben sich. Jetzt nahm die Dame ihr Glas, und suchend wanderten ihre Blicke durch den Zuschauerraum... jetzt hatten sie ihn erreicht... rasch liess sie das Glas sinken... flammende Röte schoss ihm ins Gesicht, es schien ihm, wie wenn sie leicht erröte, ihm zunicke... er fand nicht die Geistesgegenwart, den Gruss zu erwidern ... das Licht des Kronleuchters erlosch... alles um ihn versank in Dunkelheit... Noch immer stand er regungslos und starrte in die Loge. Unruhig sahen die Menschen auf, der Herr mit der Partitur neben ihm rückte nervös hin und her und mass ihn mit missheiligen Blicken. Langsam sank er auf seinen Sitz. Er wusste nicht, was auf der Bühne vorging, ihm war, wie wenn das Orchester schweige, er vernahm keinen Ton einer Singstimme, er starrte nur auf die Frau in der Loge, die keinen Blick von der Bühne wandte, deren zartes Profil er im Halbdunkel verschwimmend ausnahm; nur als die Schlussarie einer Frauenstimme durch das Haus jubelte: * Komm Hoffnung, lass den letzten Stern der Müden nicht erbleichen, Erhell mein Ziel, sei's noch so fern, die Liebe wird's erreichen...» da presste er die geballten Fäuste vor die Augen, wie wenn er alle Gedanken, die in ihm tobten, zurückdrängen wolle. Die Frau in der Loge wandte noch immer keinen Blick von der Bühne. Eine Sturmflut der Empfindungen wogte in seinem Inneren. Er würde ihr Aug' in Aug' gegenüberstehen, wenn er die Hand ausstrecke, würde er sie berühren können, er würde den singenden Tonfall ihrer Stimme hören... vielleicht nur für wenige Stunden... um von ihr zu hören... dass sie schon in wenigen Tagen für immer... Das Licht des Kronleuchters flammte blendend auf. Rauschender Beifall brauste durch AUTOMOBIL-REVUE solche in der Eingabe vom 1. Juni 1933 festgelegt sind, nur in geringem-Masse Rechnung trägt und dass speziell in finanzieller Hinsicht das den Motorfahrzeugbesitzern bezeugte Entgegenkommen ungenügend ist. Das Begehren um allgemeine Herabsetzung der sehr hohen Steueransätze für Motorfahrzeuge dürfte nach wie vor aufrecht erhalten werden. Es ist auch zu beanstanden, dass die neueingeführten Steueransätze für Versuchsschilder, Reisegepäckanhänger und Tagesbewilligungen viel zu hoch angesetzt sind. Eine Steuer von 60 Fr. für einen Reisegepäckanhänger, der vielleicht Fr. 200 bis 300 kostet, muss als ein Unding bezeichnet werden. Auch dem Verlangen, für über fünf Jahre alte Fahrzeuge eine Herabsetzung der Steueransätze vorzunehmen, wurde in der Gesetzesvorlage nicht Rechnung getragen, ebenso auch nicht dem Postulat der Verkehrsinteressentenverbände, dass der gleiche Kontrollschild auch für ein zweites zum Verkehr zugelassenes Fahrzeug gelte. Wenn die Gesetzesvorlage vorsieht, dass die Motorfahrzeugsteuer inskünftig in zwei Raten bezahlt werden kann, so sind anderseits die Zinszuschläge von 3 % für die zweite Rate und 10 % bei verspäteter Bezahlung der zweiten Rate unannehmbar. Es muss vielmehr verlangt werden, dass bei sofortiger Bezahlung der ganzen Steuer ein Rabatt gewährt wird, wie dies bei den Einkommens- und Vermögenssteuern des Kantons Zürich der Fall ist (2 %). Zu einem besondern Kampfpostulat wird sich die Verwendung der Motorfahrzeug- und Fahrradsteuern gestalten. Während bis anhin diese Steuern nur «für besondere Aufwendungen beim Bau und Unterhalt von Hauptverkehrsstrassen > verwendet werden durften, sieht die neue Gesetzesvorlage vor. dass die Steuern allgemein « für den Bau und Unterhalt der Strassen» Verwendung finden dürfen, wobei Art. 2 noch ergänzend ausführt, dass unter den Begriff Strassen auch « Fahrwege, Plätze, Brücken und Stege» fallen; mit anandern Worten : Der Kanton und die Städte Zürich und Winterthur dürfen inskünftig die Motorfahrzeug- und Fahrradsteuern auch für Strassen 3. Klasse, Nebenwege, unbedeutende Quartierstrasseti, Waldwege usw. verwenden, welche vom Motorfahrzeugverkehr gar nicht oder nur ganz minim frequentiert werden. Gegen eine solche Erweiterung der Steuerverwendung muss ganz energisch Front gemacht werden, und es dürfte vielleicht, neben der Steuerherabsetzung gerade dieser Punkt dazu Anlass geben, dass die Verkehrsinteressenten-Verbände die Parole für Verwerfung des Gesetzes ausgeben müssten. Der Zweck der vorgesehenen Neuerung ist klar: Die Hauptverkehrsstrassen des Kantons sind schon zu einem grossen Teil ausgebaut. Ist einmal dieser Ausbau beendigt, so käme auf Grund der gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen ein Abbau der Steueransätze in Betracht, und das will man von Seiten des Regierungsrates zweifellos vermeiden, womit aber die Motorfahrzeugbesitzer nicht einverstanden sind. Gegen eine weitere Neuerung der Gesetzesvorlage werden die Verkehrsinteressenten ebenfalls Front machen müssen. Bis anhin mussten die Kontrollschilder zum Erstellungspreis abgegeben werden, welchem Verlangen zwar nicht Folge gegeben worden ist. Im neuen Gesetz wird nun vorgesehen, dass die Gebühr für die Benützung der Kontrollschilder durch den Regierungsrat bestimmt wird, mit andern Worten, man will auf die Erstellungskosten gar nicht mehr abstellen und die Gebühr wohl hinaufsetzen. Dass die Gesetzesvorlage auch Vorschriften für Fahrzeuge mit oder ohne Tierbespannung, Fussgänger und Viehherden aufweist, ist sehr zu begrüssen, doch muss festgestellt werden, dass solche äusserst dürftig sind. Die Strafbestimmungen schaffen Sonderrecht. Es mutet wirklich sonderbar an, wenn in Art. 49 folgende Bestimmung aufgestellt wird : < Ist das Fahrzeug an einem Unfall beteiligt und kann der Fahrer nicht ausfindig gemacht werden, so wird der Halter mit Polizeibiisse bis zu 1000 Fr. bestraft. > Wenn somit ein Strolchenfahrer ein Fahrzeug entwendet, einen Unfall verursacht und sich, ohne dass man seiner habhaft werden kann, aus dem Staube macht, so könnte der Fahrzeugbesitzer, der sonst schon durch die Strolchenfahrt Schaden erlitten hat, gar noch mit erheblicher Polizeibusse bestraft werden. Unannehmbar ist auch die Neuerung, dass ausser der Polizeidifektion die Statthalterämter für den Entzug des Führerausweises zulässig sind, während anderseits verlangt werden muss, dass kein Entzug ohne vorherige Einvernahme des Angeschuldigten durch die entziehende Behörde erfolgen darf. In einem Punkte haben die Verkehrsinteressentenverbände einen kleinen Erfolg zu verzeichnen. Die Gesetzesvorlage sieht vor, dass der Regierungsrat Verbände von Automobilisten oder Motorradfahrern ermächtigen kann, die internationalen Ausweise unter Gegenzeichnung der zuständigen Direktion auszustellen. Diese Neuerung kann sich aber praktisch nur erfolgreich auswirken, wenn diese Gegenzeichnung durch die kantonale Poüzeidirektion vor der Ausstellung der Ausweise erfolgt, ansonst der praktische Nutzeffekt dieser Neuerung gleich Null ist. Fahrzeugkontrolle. Hr. Grossrat Wüthrich, Belpberg, stellte an den bernischen Regierungsrat die einfache Anfrage, ob dieser in der Lage sei, in Anbetracht der strengen Strafbestimmungen des neuen Automobilgesetzes und seiner Vollziehungsverordnung die Möglichkeit zu schaffen, dass landesteilweise der Verkehrspolizei freiwillig die Automobile und Motorvelos zu festgesetzten Zeiten vorgeführt werden könnten, ohne dass dem Motorfahrzeugfahrer Kosten entstünden. Dieser Wunsch ist sicher bei vielen Fahrzeughaltern vorhanden. Namentlich würden es diejenigen begrüssen. die willens sind, ihre Fahrzeuge im verkehrssiohern. dem Gesetz entsprechenden Zustand zu halten, ohne Gefahr zu laufen, irgend eines nicht bewussten Fehlers oder Mangels willen eine Busse zu erhalten. An dieser Vorführung sollte der Prüfungsausweis verabfolgt werden, damit bei Kontrolle im Verkehr dieselbe auf Führer und Verkehrsausweis beschränkt werden könnte und dadurch auch eine Vereinfachung erzielt würde. Die Antwort des Regierungsrates lautete folgendermassen : Das Bundesgesetz vom 15. März 1932, das am 1. Januar 1933 in Kraft getreten ist, hat den Kantonen, wie den Privaten zur Anpassung ihrer Vorschriften bzw. Fahrzeuge an die neuen, eidgenössischen Vorschriften eine Frist von einem Jahre eingeräumt. Durch das Mittel der allgemeinen wie der Verbandspresse wurden die Interessenten auf dise Vorschriften in allen Einzelheiten aufmerksam gemacht. Die Garagen, Händler und Reparaturwerkstätten sind bestens informiert. Auch die Verkehrspolizei ist in der Lage, die nötigen Auskünfte zu erteilen, insofern dazu nicht genauere technische Prüfungen erforderlich sind. Einzelne grössere Verbände haben eine systematische Nachprüfung der Wagen ihrer Verbandsmitglieder in die Wege geleitet, -wozu sich sowohl die Verkehrspolizei wie die kantonalen Sachverständigen zur Verfügung gestellt haben. Die Polizeidirektion ist bereit, zu veranlassen, dass diese Kontrollen soweit als möglich ausgedehnt werden. Die Kosten werden auf ein Mindestmass reduziert. Indes kann den technischen Experten, die keine Besoldungen beziehen, nicht zugemutet werden, die mit ihrer genauen Prüfung verbundene grosse Arbeit unentgeltlich zu besorgen. das Haus. Wie vom Blitz getroffen, schnellte er auf, ganz allein stand er in der Menge aufwärts, sah, wie Frau van der Witte, ohne nach ihm zu sehen, sich vorbeugte und ihrem Mann einige Worte zuflüsterte und dann nach ihm deutete, wie dieser, an der goldenen Brille rückend, mit einem freundlichen Nicken und Lächeln zu ihm herübergrüsste... fast unhöflich schob Jul die Menschen vor sich beiseite und eilte mit Riesenschritten nach dem Logengang. Was er ihr sagen würde? Er legte sich nicht einen Augenblick darüber Rechenschaft ab, er wusste nur eines... er werde sie wiedersehen. Seine Hand lag zitternd auf der Klinke der Logentür, ein leiser Druck, Dr. van der Witte trat auf ihn zu und reichte ihm in seiner gemessenen Art freundlich die Hand, während sie ihm von ihrem Sitz mit einem Lächeln zunickte. Nur sie sah er. Fast linkisch stand er vor ihr, zupfte an seiner weissen Weste, fuhr sich mit den Fingern durch den goldblonden Haarschopf und hörte nicht die wiederholten Aufforderungen, Platz zu nehmen, stotterte verlegene Worte und fand nur die Geistesgegenwart, ein gemeinsames Abendessen vorzuschlagen. Gerne. Er werde sie nach Schluss der Vorstellung unten an der grossen Freitreppe erwarten. Wie geistesabwesend suchte er nach Worten, ein Gefühl Km _ rcroifi IVIiia£2..i*chc»* Motoriahrzeugverkehr der Armee. Der Bundesrat hat eine Verordnung genehmigt, welche den Verkehr der Motorfahrzeuge und Anhänger der Armee, die auf der Strasse und im Gelände verwendet werden, neu regelt Für Motorfahrzeuge und Anhänger im Dienste der Militärverwaltung gelten die Vorschriften des Bundesgesetzes vom 15. März 1932 über den Motorfahrzeug- und FahTradverkehr sowie dessen Voltziehungsverordnung. Soweit über den Verkehr der Motorfahrzeuge und Anhänger der Armee keine besondern- Vorschriften bestehen, gelten die des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr sowie dessen Vollziehungeverordnung. Das eidgenössische Militärdepartement oder eine ihm unterstellte Abteilung soll in Ausführung dieser Verordnung Vorschriften, die vom Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr sowie dessen Vollziehungsverordnung abweichen, mix insoweit aufstellen, als es die militärischen Bedürfnisse erfordern. Von den vom Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr und dessen Vollziehungsverordnung abweichenden Vorschriften soll nur Gebrauch gemacht werden, wenn die militärischen Bedürfnisse dies im Einzelfall unbedingt erfordern. Die Molorfahrzeugführer der Armee bedürfen zur Führung eines Armeemotorfahrzeugs während des Dienstes keines Führerausweises. Armeemotorfahrzeuge dürfen auch von den Führern der Militärverwaltung und, mit Bewilligung des eidgenössischen Militärdepartements, von Personen geführt werden, die im Besitze eines von der kantonalen. Behörde ausgestellten Führerausweises der entsprechenden Fahrzeugkategorie sind. Das Militärdepartement kann die Erteilung der Bewilligung einer ihm unterstellten Abteilung übertragen. Länge, Breite und Höhe der Armeemotorfahrzeuge und -anhänger, sowie deren Ausrüstung (Beleuchtung, Bereifung, Führersitz und übrige Vorrichtungen) richten sich nach den für die militärische Verwendung erforderlichen Bedürfnissen. Armeeanhänger müssen vom Eintritt der Dämmerung an und bei dichtem Nebel mit einem auch von hinten sichtbaren Licht versehen sein, wenn sie durch die Militärverwaltung verwendet werden. Das eidgenössische Militärdepartement erlässt die notwendigen Vorschriften. Es kann diese Befugnis auch einer ihm unterstellten Abteilung übertragen. FÜT Armeeanhänger ist weder ein Anhän-" gerausweis, noch ein Kontrollschild erforderlich." Das eidgenössische Militärdepartement oder, mit seiner Einwilligung eine ihm unterstellte Abteilung, bestimmt das Höchstgewicht der Motorfahrzeuge und Anhängerzüge der Armee, je nach der militärischen Verwendung des Fahrzeugs und des Zugs. Das eidgenössisch© Militärdepartement erläast nach Bedarf besondere Vorschriften über die Höchstgeschwindigkeit der Armeemotorfahrzeug« und Axmeeanhängerzüge. Armeemotorfahrzeuge dürfen auch mit zwei- oder mehrachsigen Anhängern versehen werden. Ueber die Anzahl der mitzuführenden Anhänger entscheidet das eidgenössische Militärdepartement. Es kann dieses Recht einer ihm unterstellten Abteilung übertragen. Wird ein Anhängerzug der Armee im Dienste der Militärverwaltung verwendet, so dürfen nicht mehr Anhänger mitgeführt werden, als die Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr gestattet. Für den Transport von explosionsgefährlichen Waren dürfen von der Armee und der Militärverwaltung nur zweiachsige Anhänger verwendet werden. Mehr als ein Anhänger darf in diesem Falle nicht mitgeführt werden. Der Zugwagen ist von der Führung eines Warnungsschildes befreit. An im Dienste der 1 Militärverwaltung benutzten Zugwagen ist ein Waxnungsschild anzubringen. Motorräder der Armee dürfen mit einem Anhänger verseben werden. Zur Beförderung des durch die Armee benötigten Materials darf die Ladung Höhe und Breite des Fahrzeugs übersteigen. Zur Durchführung von militärischen TJebungen können die Truppenkommandanten, zur Durchführung von Versuchen die vom eidgenössischen Militärdepartement beauftragten Organe der Militärverwaltung im Einzelfall Anordnungen treffen, die von den Verkehrsvorschriften dieser Verordnung sowie den Verkehrsvorschriften des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr und der Vollziehungsverordnung abweichen. Die Verordnung tritt am 1. März 1934 in Kraft. Das eidgenössische Militärdepartement trifft die zur Ausführung der Verordnung nötigen Massnahmen. Es erlässt die dazu erforderlichen Vorschriften und Reglemente. der Lähmung beschlich ihn, er hörte wie aus weiter Ferne ihre Stimme; welcher Zufall, dass sie sich nach so kurzer Zeit so bald getroffen, oder war es ihr Mann, der es sagte... die Menschen strömten in den Zuschauerraum zurück, mit einer unbeholfenen Verbeugung erhob er sich... und einmal über das andere Mal wiederholte er, dass er sie nach Schluss der Vorstellung am Fuss der grossen Freitreppe erwarte... am Fuss der grossen Freitreppe... am Fuss der grossen Freitreppe... er werde sicherlich vor ihnen dort sein... ein Verfehlen sei doch unmöglich ... Als letzter schlich er auf den Fussspitzen in dem schon verfinsterten Raum auf seinen Sitz. Missbilligend mass ihn sein Nachbar von oben bis unten. Aber was wusste der von der Sphärenmusik, die in seinem Herzen aufklang und alles um ihn übertönte. Wie versteinert sass er, ohne den Blick von der Frau in der Loge zu wenden, die regungslos zur Bühne blickte. Im Halbdunkel sah er nichts wie ihr verschwimmendes Profil, den hellen Ausschnitt ihres RückendekolletSs, und auch in der kurzen Verwandlungspause vor dem letzten Bild wandte sie sich mit keinem Blick zu ihm und plauderte mit ihrem Gatten. (Fortsetzung im «Autler-Feierabend».)

No 16 - 1934 Sportnachrichten Die Rennwagen des Jahres 1934 Das Arbeitstempo der Konstruktionsfirmen, die eingehenden Vorbereitungen der Rennfahrer und Organisatoren und die Probefahrten mit den ersten neuen Rennwagen lassen auf eine stark bewegte kommende Saison schliessen. Die mit dem Jahre 1934 in Kraft getretene neue Rennformel hat es fertig gebracht, den Automobilsport im eigentlichen Sinne zu revolutionieren und ihm wieder eine Bedeutung zu geben, wie vielleicht in seiner glorreichsten Epoche vor dem Kriege. Alle diese Rüstungen erinnern an jene grosse Zeit, da es nicht um den Sieg von Einzelfahrern, sondern den von offiziellen Firmen, die eine ganze Nation vertraten, ging und wo als Gewinner nicht nur ein Einzelner oder eine Gruppe, sondern ein ganzes Land gefeiert wurde. Es ist nicht zu leugnen, dass Deutschland einen grossen Anteil an diesem Aufschwünge zukommt. Seine neue Regierung hat mit Mussolini alle Auffassungen von der Bedeutung des Sportes gemeinsam, so dass sie gleich von Anfang an auch den Autosport stark zu fördern begann. Gegenüber diesem deutschen Vormarsch wollten selbstverständlich die anderen Länder auch nicht zurückbleiben, und erste Zeichen für den gegenseitigen Wettstreit der Nationen sind die kürzlich erfolgte Gründung einer neuen französischen Gesellschaft, die den Sefac- Rennwagen baut, die Verstärkung der Bugatti-Equipe durch den berühmten französischen Rennfahrer Robert Benoist und weiterhin auch die Reservierung der neuen Alfa Romeo-Maschinen für italienische Piloten. Vom sportlichen Standpunkte aus kann diese Entwicklung nicht freudig genug be- ^rüsst werden. Immerhin sei gleich hier der Eröffnung Ausdruck gegeben, dass der Kampf der Nationen untereinander nicht wieder dazu führen möge, sich sportlich voneinander abzuschliessen. Bekanntlich tnussten bereits erste bedauerliche Anzeichen in dieser Richtung festgestellt werden. Die Deutschen brennen heute darauf, ihre grandiosen Erfolge der Jahre 1908 in Dieppe und 1914 in Lyon zu wiederholen, wo sie alle Gegner in Grund und Boden fuhren und vor allem den Franzosen ganz sensationelle Schlappen beibrachten. In Frankreich sieht man selbstverständlich dem Eingreifen der Auto-Union und von Mercedes-Benz in die internationalen Kämpfe mit einer gewissen Besorgnis entgegen, doch auch in Italien werden die Anstrengungen verdoppelt, um gegen alle Ueberraschungen gewappnet zu sein. Die vor kurzem veröffentlichte Meldeliste für den Grossen Preis von Frankreich erinnert tatsächlich an die bedeutendsten Rennen seit Bestehen des Au- 'Pmobilsportes, da ausschliesslich offizielle Fabrikmannschaften zum Starte antraten. Alle Firmen haben ihre Mannschaften fertig formiert und sind nun ausschliesslich mit der Fertigstellung ihrer Wagen beschäftigt. Es ist nun auch möglich, einen gewissen Ueberblick über das Maschinenmaterial zu bekommen, das voraussichtlich bei den zu erwartenden Kämpfen eingesetzt wird. Im ganzen werden sechs verschiedene Rennwagen-Typen auf den internationalen Pisten zu sehen sein, nämlich die Wagen der Auto- Union und von Mercedes-Benz, die neuen italienischen Alfa Romeo- und Maserati- Maschinen, die Bugatti-Wagen und ein erstes Modell der Sefac (Societe pour l'Etude et la Fabrication des Automobiles de course). Da auch noch ein der neuen Rennwagenformel entsprechender spanischer National Pescara-Wagen und eine dritte deutsche Maschine angekündigt sind, wird sich unter Umständen die Zahl auf 8 erhöhen. Alfa Romeo liefert, wie man weiss, alle neuen Rennwagen, die sich gegenwärtig in Mailand im Bau befinden, an die Scuderia Ferrari ab, die von der italienischen Firma sportliche Vollmacht erhalten hat. Das neue Modell wird eine vervollkommnete Ausgabe des berühmten P-3-Types (Alfa Romeo-Monoposto) darstellen, der im Jahre 1932 auf allen Pisten Europas triumphierte. Das Mailänder Unternehmen vergrössert den Zylinderinhalt des 8-Zylinderwagens von 2654 ccm auf 3000 ccm und behält die zwei Kompressoren bei. Diese Vergrösserung dürfte zu einer Erhöhung der Bremsleistung führen. Man rechnet in eingeweihten Kreisen gegenüber dem früheren Modell mit 20 bis 22 PS mehr. Der neue Alfa Romeo-Wagen dürfte somit 225 PS leisten. Eine weitere Aenderung betrifft die Vorderachse, die etwas weiter hinten montiert wird, um das Chassis zu verkürzen. Wahrscheinlich wird Alfa Romeo in den ersten Rennen der neuen Saison zwei Chassistypen ausprobieren, ein langes und ein kurzes, um nachher das bessere auszuwählen. Weitere Modifikationen betreffen die Hinterachsbrücke, die Bremsen und die Karosserie, die um ca. 15 cm verbreitert wird, um die vorgeschriebene Breite, über den Sitz gemessen, von 850 mm zu erhalten. Da der frühere Alfa Romeo-Monoposto bereits weniger als 750 kg ohne Pneus und Brennstoff wog, müssen in dieser Hinsicht keine Neuerungen mehr angebracht werden. Die beiden neuen Alfa Romeo-Maschinen mit dem langen und dem kurzen Chassis werden beim Grossen Preis von Monaco ihre Feuerprobe bestehen. Auch Maserati nimmt seinen bereits letztes Jahr in verschiedenen Rennen erprobten Monoposto zum Vorbild für seine Neukonstruktionen. Die Karosserie des neuen Modells wird etwas breiter werden, und wie man hört, hat der Bologneser Konstrukteur hier bereits eine elegante Lösung gefunden. Am Motor werden nur Detailänderungen vorgenommen. Der Zylinderinhalt erfährt eine leichte Erhöhung. Das Chassis wird nach den Erfahrungen des letzten Jahres erheblich verstärkt, um der Maschine die nötige sichere Strassenhaltung zu verleihen. Auch Maserati wird den Grossen Preis von Monaco mit seinem neuen Modell bestreiten. Bei den Rennen mit freier Formel setzt er voraussichtlich wieder seinen sehr schnellen 16- Zylinder-5-Liter-Wagen ein, der heute fast keine Konkurrenz hat. Durch die abwartende Haltung Delages, der vorläufig nur einen Rennwagen bauen wird, bleibt Bugatti der einzige offizielle Vertreter Frankreichs. Der Molsheimer Konstrukteur hat als Erster mit dem Bau seiner neuen Modelle begonnen. Er hat gegenüber allen anderen Firmen den Vorsprung voraus, die Maschine bereits einmal in einem Rennen (beim Grossen Preis von Spanien) geprüft zu haben. Das damalige Debüt konnte noch keine endgültigen Resultate ergeben. Doch zeigte es jedenfalls eine grosse Leistungsfähigkeit der Motoren. Unbefriedigend waren vor allem das Chassis, das keine übermässig gute Strassenhaltung ergab, und die Bremsen. Bugatti hat selbstverständlich die tote Saison dazu benützt, seine Maschinen zu perfektionieren und Hess schon mehr- AUTOMOBIL-REVUE mals auf der Strassburger Rundstrecke Probefahrten vornehmen. Das Chassis wird sozusagen von Grund auf neu und besonders leicht aufgebaut sein. Die Längsträger von grossem Querschnitt werden zur Gewichtsverminderung Ausbohrungen erhalten. Der Brennstoffbehälter wird günstiger angeordnet und für ein grösseres Fassungsvermögen bemessen. Die vorgesehene Hinterachse besteht aus einem einzigen Stück. An Stelle der Bremsen mit zwei Nocken kommen solche mit einer Nocke zum Einbau. Der bisherige 2800-ccm-Motor wird wahrscheinlich durch einen Motor mit 3300 ccm Zylinderinhalt und mit seitlich angeordnetem Kompressor ersetzt. Die Motorleistung dürfte damit bestimmt 220 PS übersteigen und den Wagen zu Geschwindigkeiten von 250 km/St. befähigen. Ausser diesem Typ vervollständigt man in Molsheim auch zwei 490O-ocm- Wagen mit Vierradantrieb, die für Bergrennen bestimmt sind. Mit einem dieser Wagen wird Dreyfus am Turby-Bergrennen bei Nizza am 23. März teilnehmen. Die eigentlichen neuen Bugatti-Wagen werden ebenfalls in Monte Carlo zu sehen sein, wo neben der offiziellen Fabrikmannschaft sehr wahrscheinlich auch noch Nuvolari für Bugatti startet. Sehr weit in ihren Vorbereitungen sind die Deutschen fortgeschritten. Sowohl die Auto- Union, wie auch Mercedenz-Benz haben ihre Maschinen schon auf deutschen und italienischen Strassen und Rennbahnen erprobt. Der P-Wagen der Auto-Union ist im unserem Blatte bereits in Wort und Bild erwähnt worden. Er wird als einziges Modell 16 Zylinder aufweisen. Der Motor des Porsche- Wagens hat zwei auf de_m gleichen Kurbelgehäuse sitzende Achtzylinderblöcke von zusammen 3300 ccm Zylinderinhalt, deren Kolben auf zwei separate, jedoch im gleichen Gehäuse drehende Kurbelwellen arbeiten. Er entwickelt bei 1000 Touren 46 PS und bei 5000 Touren 230 PS, soll jedoch annähernd 6000 Touren erreichen können. Bei Berücksichtigung des geringen Luftwiderstandes der aerodynamisch günstig gestalteten Karosserie dürfte der Wagen Geschwindigkeiten von 250 bis 255 Stundenkilometer zeigen, also etwa 10 Kilometer rascher sein als die schnellsten Wagen des letzten Jahres. Mercedes ist nicht so revolutionäre Wege gegangen wie die Auto-Union. Ueber diese Maschine hat man bis jetzt strenges Schweigen gewahrt, und nur mit Mühe und Not waren einige Details über den Verlauf der verschiedenen Probefahrten in Deutschland und in Italien zu vernehmen. Erst jetzt ist es möglich, einige interessante Details über das neue deutsche Rennwagenmodell, das unsere Leser kürzlich im technischen Teil dieses Blattes wiedergegeben fanden, zu veröffentlichen. Der 8-Zylinder-Motor besitzt einen Zylinderinhalt von 3000 ccm, zwei obenliegende Nockenwellen und einen Hochdruckkompressor. Die Maschine erreicht eine Bremsleistung von 220 PS und soll auf die Maximalgeschwindig'keit von 250 km/St, zu bringen sein. Die Karosserie des Mercedes-Benz-Wagens verläuft ebenfalls stromlinienförmig. Deutschland wird übrigens neben den Rennwagen der Auto-Union und von Mercedes-Benz mit hoher Wahrscheinlichkeit noch eine dritte neue Maschine erhalten. Bei den Röhrwerken wird gegenwärtig von einer Interessengemeinschaft ein neues Modell gebaut. Der Gemeinschaft gehören mehrere Rennfahrer und Ingenieure an. Näheres über diesen dritten deutschen Rennwagen ist noch nicht zu erfahren. Im weitern werden im nächsten Jahre die Zündappwerke einen sehr schnellen Sportwagen auf den Markt bringen, um Deutschland auch bei den Sportwagen gut zu vertreten. Man spricht von 140 km/St, bei 84 Brems-PS und einem Leergewicht von 1000 kg. bo. Ehrung von Lehoux. Der wegen' seiner sportlichen Gesinnung und seiner Leistungsfähigkeit als Rennfahrer in internationalen Kreisen hochgeschätzte Nordafrikaner Marcel Lehoux ist kürzlich anlässlich einer Zusammenkunft in Paris geehrt worden. Der französische Fachjournalist Charles Faroux überreichte ihm im Namen zahlreicher Organisatoren von grossen Rennen eine wertvolle Goldmedaille mit Inschrift. Englisches Interesse für die Italien-Rundfahrt. Die von uns kürzlich besprochene grosse Italien-Rundfahrt findet auch In England bedeutendes Interesse. Zahlreiche Firmen tragen sich mit dem Plane, an dieser grössten Serienwagenprüfung Europas teilzunehmen. So vernimmt man, dass Rolls- Royce, M.G. und Armstrong ihre neuen Modelle voraussichtlich Einzelfahrern übergeben, die sich an der italienischen Prüfung beteiligen. Standard, Triumph, Riley, Alvis, Singer, Aston Martin und Frazer Nash projektieren die Entsendung von offiziellen Fabrikequipen. Damen-Sternfahrt Paris—St. Raphael. Die traditionelle französische Damen-Sternfahrt von Paris nach St. Raphael beginnt nächsten Mittwoch in Paris und geht Freitag den 2. März zu Ende. 39 Vertreterinnen des zarten Geschlechts Hessen sich einschreiben. $•»«»••# in d«» Seh Kapitalerhöhung bei der Rundstrecken A.G. Bern. Wie seinerzeit dem Bericht über die Gründungsversammlung zu entnehmen war, hatte der Appell zur Zeichnung von Aktien einen überaus erfreulichen Erfolg, indem das ursprünglich vorgesehene Aktienpaket um einen sehr beträchtlichen Betrag überzeichnet wurde. Die anfängliche Bau- und Betriebsrechnung, für welche das zuerst festgesetzte Aktien- und Obligationenkapital sehr wohl ausgereicht hätte, war äusserst knapp bemessen und hätte keinerlei Möglichkeit offen gelassen, nachträglich noch irgendwelche Verbesserungen an den Bauanlagen vorzunehmen. Der vermehrte Eingang von Mitteln veramlasste nun den Verwaltungsrat, eine Erhöhung des Aktienkapitals auf 330,000 Fr. vorzuschlagen, das Obligationenkapital dafür von ursprünglich 240,000 Fr. auf 190,000 Fr. zu reduzieren. Ganz abgesehen von der damit erzielten Besserstellung der Aktionäre, ermöglicht das erhöhte Kapital einige als dringend notwendig erachtete Verbesserungen der Anlage nunmehr ausführen zu lassen, die im ersten Budget keinen Platz mehr gefunden haben. Vor allem soll die neuanzulegende Teilstrecke, welche durch die Kiesgrube Messerli führt, und die Umgehung des Dorfes Bethlehem ermöglicht, von 6 auf 8 m Breite ausgebaut werden. Dadurch erhält die Rennstrecke eine durchgehende Breite von 8—10 m, womit eine erhöhte Sicherheit für Fahrer und Publikum erzielt wind und die Strasse nunmehr in renntechnischer Hinsicht auch den verwöhntesten Wünschen zu entsprechen vermag. Im weiteren dient das zusätzliche Kapital für die Verlegung der Telephonleitungen in den Boden, wo sie zusammen mit der Streckenleitung in gut geschützten Schächten untergebracht werden. Auf diese Weise verschwinden glücklicherweise die Telephonmasten, welche an bestimmten Punkten, so an der grossen Kurve in der Eymatt, ganz bedeutende Gefahrenquellen darstellten. Auch die grosse Zuschauertribüne kann mit einem soliden Eternitdach ausgerüstet werden, das der Oebäu- Hchkeit gewiss mehr zur Zierde gereicht als die projektierte Wellblechbedachung. Die ausserordentliehe Generalversammlung, welche Ende letzter Woche stattfand, hat denn auch pinstimmig den vorgelebten Vorschlägen d'e Genehmigung erteilt. Inzwisc^jn sind die Bauarbeiten an der Strasse bereits an Hand Genommen worden. Die ersten Spatenstiche ffir die Frstellung der Tribüne werden in Kürze erfolgen.