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E_1934_Zeitung_Nr.018

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2 AUTOMOBIL-REVUE 1031 _

2 AUTOMOBIL-REVUE 1031 _ KTOlft scheinlich nicht entscheidend sein. Die längere Ausführung des Schaltgestänges macht, da die zu übertragenden Kräfte nur gering sind, wenig aus. Für die Kühlung lassen sich hinreichende Lösungen finden. So wird die Kühlluft seitlich durch Ohren der Karosserie angesaugt. Dabei unterstützt der hinter dem Motor auftretende Sog die Wirkung des Ventilators unter Umständen noch besser als es bei der älteren Bauart der Stirnwind tut. Dem Fortfall der Vorteile des Frontantriebs steht schliesslich auch der Fortfall seiner Nachteile gegenüber. Der wichtigste derselben ist bekanntlich die Ve'rminderung* 1 der Steigfähigkeit, welche sich daraus ergibt, dass die Vorderachse bei Berganfahrt entlastet ist. Wenn dieser Nachteil auch in der Ebene oder bei geringen Steigungen nicht ins Gewicht fällt, so ist er doch für das Befahren sehr starker Steigungen, bei vielleicht noch verschneiter oder vereister Strassenoberfläche, nicht ohne Bedeutung. Der Heckmotorwagen ist in dieser Beziehung aus zwei Gründen besonders günstig. Die angetriebene Hinterachse wird in günstigster Weise vom Motorgewicht beschwert und die das Greifen der Räder fördernde Achslast erhöht sich bei Berganfahrt. Erwähnt sei auch, dass die Komplikationen in Fortfall kommen, die die Vereinigung von Achsschenkellenkung mit Kraftantrieb mit sich bringt. Die Zulänglichkeit des Heckmotors ist mindestens so gut wie die des vorn liegenden. Die Möglichkeit der Sitzanordnung dürfte wesentlich besser sein. Es ergibt sich nämlich eine Lage aller Passagiere zwischen den beiden Achsen an Stellen, an denen die Federung des Wagens besonders gut ist. Wenn gesagt wird, dass dadurch das Fahren an Annehmlichkeit gewinnt, so wird das bei richtiger Bemessung von Elastizität und Dämpfung gewiss zutreffen. Besonders wichtig erscheinen die Verbesserungen, die der Heckantrieb hinsichtlich der Aussenform der Karosserie mit sich bringt. Selbst wenn man den Vorbau vor dem Fahrer in ähnlicher Form wie früher beibehält und für andere Zwecke, z. B. Unterbringung des Reserverades, ausnutzt, ist es möglich, ihn kürzer und niedriger zu gestallten und damit die freie Aussicht, namentlich auf die unmittelbar vor dem Wagen liegenden Strassenteile, zu verbessern. Das ist wichtig für das Anfahren an Bordschwellen, das Innehalten enger Fahrrinnen und die Vermeidung von Zusammenstössen. Die guten Erfolge, die Omnibustypen mit Führerständen ohne Vorbau aufzuweisen haben, beweisen, dass es ein Vorurteil war, wenn man dem Vorbau einen Nutzen für die Beobachtunsr der Fahrtrichtung zuschrieb. Die Umgewöhnung ist leicht und, sobald sie erfolgt ist, empfindet man einen grossen Vorbau nur noch als störend. Umgekehrt ist es sehr gut, dass der Heckmotor nun endlich die Karosseriebauer zwingt, auch dem kleinen Gebrauchswagen am hinteren Ende eine Form zu geben, welche dem Gesetz der Stromlinien näher kommt. Der Fortfall der senkrecht abschneidenden Hinterwand wird zweifellos den Sog vermindern und damit Kraftbedarf und Staubaufwirblung stark herabsetzen, so dass damit gleichermassen dem Fahrer selbst sowie den anderen Strassenbenützern gedient wird. Zweifelhaft kann es erscheinen, welche Lage des Motors im Falle eines Zusammenstosses vorzuziehen ist. Dass der Heckmotor den Passagieren in den Rücken fällt, ist wohl nur bei ungewöhnlich schweren Unfällen und beim Zusammentreffen ungünstiger Zufälle zu befürchten. In solchen Fällen dürfte aber die Gefahr ohnehin sehr gross sein. Bei allen Zusammenstössen gewöhnlicher Art wird

N* 18 — 1934 ÄtMMöEBL-EEVÖ'fc 3 Sportnachrichten Die Sternfahrt zum Genfer Salon. Das Interesse an der diesjährigen Sternfahrt nach dem Genfer Salon vom 17. März äussert sich wiederum in einer grossen Zahl von Anfragen und Erkundigungen über einzelne Reglementsbestimmungen. Zahlreiche Automobilisten Hessen sich auch schon definitiv einschreiben. Da es vielleicht von Bedeutung sein mag, die wichtigsten Punkte nochmals kurz zu nennen, sei im folgenden auf einige Einzelheiten hingewiesen. 1. Start und Ankunft. Die Konkurrenten haben keine Verpflichtung, gleich bei Oeffnung der Startkontrolle um 8 Uhr abzufahren. Es steht ihnen vielmehr frei, erst zwischen 8 und 12 Uhr zu starten. Das Reglement verlangt lediglich, dass zwischen der Abfahrt zweier Teilnehmer zum mindesten eine Pause von 60 Sekunden eingeschaltet wird. Die eigene Fahrtroute kann bekanntlich jeder Konkurrent selbst zusammenstellen. Immerhin muss gesagt werden, dass er natürlich mit einer kurzen Strecke gegenüber einem Fahrer mit längerer Route schlechter abschneiden wird. Bei der Aufstellung des » Itineraires, das jeder Fahrer bekanntlich vorher den Organisatoren vorlegen muss, ist zu beachten, dass das Ziel Genf nicht nach 16 Uhr 30 erreicht werden darf. Um diesen Zeitpunkt schliesst die offizielle Ankunftskontrolle. Auf der ganzen Strecke muss ein Mindestdurchschnitt von 40 km/St, eingehalten werden. Bei der Berechnung der voraussichtlichen Ankunftszeit hat jeder Konkurrent die Luftlinienlängen zu verwenden, die auf dem besonderen Sternfahrtplan angegeben sind, und auch die Neutralisationsstunde in Berücksichtigung zu ziehen. 2. Auf der Strecke. Die genauen Lageangaben der verschiedenen Durchfahrts- und ^Startkontrollen — in den meisten Fällen sind •^ die gleichen — werden den Konkurrenten innert nützlicher Frist mitgeteilt. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Stundenmittel über 40 km/St, nicht bestraft wird, aber auch keinerlei Vorteile mit sich bringt. Eine unsinnige Rennerei wird also auch die diesjährige Sternfahrt nach Genf nicht sein, sondern wieder eine Prüfung, bei der die Zuverlässigkeit und Regelmässigkeit von Maschine und Fahrer erprobt werden. Das Mittel wird nicht von einer Durchfahrtskontrolle zur anderen berechnet, sondern lediglich für die Gesamtstrecke vom Start bis zum Ziel. Die im Laufe der Fahrt berührten Kontrollen notieren keine Durchfahrtszeit. 3. Die Schlussprüfung in Genf. Die Schlussprüfung scheint die Interessenten für die Salon-Sternfahrt am meisten zu beschäftigen. Zahlreiche Anfragen bezogen sich auf die in ihrem ganzen Aufbau sehr einfache Prüfung, ^.nes muss jedenfalls strikte empfohlen werden: das genaue Studium des Reglementes. Als Warnung möge nur die Tatsache dienen, dass anlässlich der letzten Monte Carlo- Sternfahrt verschiedene Teilnehmer an der Schlussprüfung nur deshalb massig gut abschnitten, weil sie das Reglement wohl flüchtig durchgegangen, nicht aber in allen Einzelheiten genau erfasst hatten. Die Genfer Organisatoren werden vor allem nach dem Wesen der Langsamfahrt über 10 m gefragt. Hier kann nur gesagt werden: genaue Befolgung des Reglementes; alles, was nicht ausdrücklich erwähnt ist, kann als erlaubt gelten, mit Ausnahme dessen, was natürlich eine Umgehung der Bestimmungen darstellen •würde. Vor allem darf der Motor nicht stille stehen und das Fahrzeug keinen Sekundenteil angehalten werden. bo. stimmten Bedingungen zu. Der Stadtrat, der zur genaueren Prüfung der finanziellen Grundlagen eine Kommission ernannt hat, genehmigte letzten Donnerstag die Anträge. Bekanntlich war bis jetzt der Grosse Preis von Montreux im internationalen Sportikalender 1934 nicht eingetragen. Auf Verlangen der Organisatoren ist er nun nachträglich von der A.I.A.C.R. noch aufgenommen worden, so dass also auch dieses Renne* auf schweizerischem Boden international offen ist. Sf»«M»4 im Die Scuderia Ferrari an der Mille MlgHa. Die Scuderia Ferrari hat vor wenigen Tagen die offiziellen Mannschaften zusammengestellt, die sich an dem grossen Langstreckenrennen von Brescia beteiligen. Folgende Fahrergruppen werden am 7. April zum Starte antreten: Varzi-AIdrighetti, Chiron- Rosa, Moll-Ghersi, TadM-Barbieri, Severi- Carraroli und Comotti-X. Mit diesen Piloten bereichert die Scuderia Ferrari die Nenntiste um mehrere grosse Favoriten. Sehr stark sind die Paare Varzi-Aldrighetti, Chiron- Rosa und Moll-Ghersi. Varzis Compagnon Aldrighetti ist als hervorragender Motorradrennfahrer gut bekannt, der nun zum Autosport hinübergewechselt hat. Chirons Partner Rosa gehört zu den routiniertesten Mille- Miglia-Fahrern: er wird zum achten Mal die grosse Fahrt mitmachen. Auch Moll, der hochtalentierte junge Nordafrikaner, und Ohersi sind sehr tüchtige Konkurrenten, mb. Auch der Grosse Preis von Niraes abgesagt. Zu der wenig erfreulichen Liste der bereits abgesagten Rennen — bis jetzt waren es die Grossen Preise von Tunis, Luxemburg, Schweden, Monza und Pau — kommt eine neue Veranstaltung: der Grand Prix von Nimes. Das Rennen sollte am 21. Mai 1934 zum dritten Male auf einer Stadtrundstrecke stattfinden. Die ersten beiden Läufe waren sehr interessant und versprachen jedenfalls alles andere eher als diese unvermutete Absage. Den Grund bildet — wie in Pau — die Geschäftswelt von Nfmes, die den Organisatoren die finanzielle Unterstützung verweigerte. Die Behörden zeigten sich bedeutend loyaler und hatten bereits einen schönen Betrag bereitgestellt. Nun ist wegen der starren Haltung einer Instanz, die doch wohl Um den Grossen Preis von Montreux. Alle Anzeichen deuten heute darauf hin, dass der Grosse Preis von Montreux in diesem Jahre bereits Tatsache wird. Kürzlich unterbreiteten die Gemeindebehörden von Chätelard- Montreux dem Stadtrat das Gesuch um Bewilligung des ersten Grossen Preises von Montreux am 3. Juni zwischen 13 Uhr 45 und 16 Uhr 30 und die Gewährung eines Kredites von 76,200 Fr. für die In'standstellung der Strassen. Die Arbeiten werden zusammen mit Hilfe der Sektion Waadt des A.C.S. durchgeführt und belaufen sich insgesamt auf 92,200 Fr. Alle Gemeinden des Kreises Montreux sind zur finanziellen Mitarbeit bereit. Planches übernimmt einen festen Anteil von 16,000 Fr., und wird sich weiterhin zusammen mit Veytaux im Verhältnis zu der ersten Beteiligung entsprechend am Investitionskapital interessieren. P'anches leistet während 10 Jahren jeweils jährlich 6000 Fr. und Veytaux 600 Fr. Auch der Verkehrsverein Montreux ist mit der Zahlung eines jährlichen Betrages von 1800 Fr. während 10 Jahren einverstanden. Nach Abzug der von den Gemeinden geleisteten Beiträge fallen zu Lasten von Chätelard- Montreux noch 54,165 Fr. Die drei Gemeind»n sicherten ihr Interesse bioss unter bezu wenig Einblick und Kompetenz hat, um den Erfolg eines solchen Rennens voraussagen zu können, der ganze Anlass ins Wasser gefallen. Möge es für 1934 nun endlich Schluss damit sein ! Neue Probefahrten des P-Wagens. Am letzten Freitag wurden auf der Berliner Avus weitere Probefahrten mit dem neuen P-Wagen der Auto-Union durchgeführt. Im Stillen war geplant, einen überraschenden Angriff gegen den' Stunden-Weltrekord des Engländers Eyston zu unternehmen, doch scheiterte das Projekt wegen der unsichtigen, feuchten Witterung. Die Bahn war nass und nicht ungefährlich. Die ersten Runden fuhr Oberinsrenieur Walb. dann bestieg Hans Limousinen und Cabriolets 4/5 pl. Der elegante Sechszylinder mit grossem Radstand, geräuschlosem Getriebe und nur 10 Steuer PS. Bei geringem Benzinverbrauch aussergewöhnliches Durchschniltstempo, da Kurven- und Strassenhaltung ganz hervorragend sind. Zentral - Chassisschmierung und Oeldruckbremse. Wanderer ist der Qualitätswagen mit der Ausstattung der grossen, teuern Wagen^ aber in der Preislage der unteren Mittelklasse. Eine unverbindliche Probefahrt wird Sie von obigem überzeugen. BASE \usland Der neue Mercedes-Benz-Rennwagen. Wenn, die älteste Automobilfabrik der Welt, die Jahrzehnte lang bei den grössten in- und ausländischen Rennen vertreten war, jetzt einen neuen Rennwagen herausbringt, dann kann man gewisa eein, dass er nicht nur die grossen Rennerfahrungen, sondern auch die letzten wissenschaftlichen Errungenschaften im Automobilbau verkörpert. Der Mercedes-Benz-Rennwagen 1934 ist nach der neuen, für die nächsten drei Jahre gültigen, internationalen Rennformel gebaut und hat daher ein Gewicht von nur 750 kg, sowie die vorgeschriebenen Grössenabmessungen. Bei der Durchbildung seiner einsitzigen Leichtmetallkarosserie in Stromlinienform war man auf äusserste Verringerung des Luftwiderstandes bedacht. Aus demselben Grunde wurde auch das Vollschwingaohs-Fahrgestell sorgfaltig nach aerodynamischen Grundsätzen verkleidet. Durch weitgehende Verwendung hochwertiger Leichtmetall-Legierungen konnte das Fahrgestell eine wesentliche Gewichtsverminderung erfahren. Der hochtourige Achtzylinder-Reihenmotor von etwa 3 Liter Hubraum, ist mit Kompressor ausgerüstet und itn Vorderteil des Wagens eingebaut. Seine hängenden Ventile werden durch zwei obenliegende Nockenwellen betätigt. Für rasche Wärmeabfuhr sorgen viele Schlitze in der Motorhaube und das auf der rechten Längsseite dem Fahrwind ausgesetzte, wuchtig© Auspuffrohr. Die Kardanwelle läuft in einem Tunnel und treibt mit ihrem hinteren Ende das am Rahmen befestigte Vierganggetriebe an. Darüber ist der Brennstoffbehälter angeordnet. Auffallend gross sind die in die Drahtspeichenräder eingebauten, mit Kühlrippen versehenen Bremsglocken der Oeldruck-Vierradbremse. Durch sehr tiefe Schwerpunktlage, günstige Gewichtsverteilung, die unabhängig gefederten Räder und geteilte Lenkung wird eine aussergewöhnlich gute Strassenhaftung und Kurvenlage erzielt. Da die neue Rennformel in jeder Hinsicht unerhört schwere Aufgaben stellt, deren Losungen bis zu ihrer Prüfung in den Rennen geheimbleiben müssen, können zurzeit noch keine näheren technischen Einzelheiten bekanntgegeben werden. Immerhin darf aber verraten werden, dass die sehr gründlichen Probefahrten zur vollsten Zufriedenheit verlaufen sind und zu den besten Hoffnungen berechtigen. Wer den schlanken Wagen wie einen silbernen Pfeil in voller Fahrt gesehen hat, gewinnt den Eindruck, dass der neue Mercedes-Benz-Rennwagen aussergewöhnlich schnell ist und absolut sicher in der Hand seiner bewährten Fahrer liest. C. Jchlotterbeclc Jü RICH VAUTOMOBILE A.GV nur Stuck das Fahrzeug, das übrigens den Vornamen des bekannten Rennfahrers an der Seitenwand angeschrieben trägt. Die rassige Form des silbergrauen, schnittigen Wagens, dessen tiefe Lage und breiter Radstand auch bei höchsten Geschwindigkeiten eine sichere Strassenhaltung garantieren, erweckte bei den zahlreichen Zuschauern wieder grosses Staunen. Den Fahrten wohnten auch zahlreiche offizielle Persönlichkeiten bei. Man hofft, diese Woche einen neuen Versuch unternehmen zu können. Damensternfahrt Paris—St. Raphael. Die Damensternfahrt Paris-St. Raphael ging letzten Samstag zu Ende. Von 36 in Paris gestarteten Konkurrentinnen erreichten 32 das Ziel. Die Fahrt war sehr schwierig, da überall hoher Schnee lag und die Strassen teilweise stark vereist waren. Besonders schwer war die erste Etappe Paris-Never. Das in die Gesamtprüfung eingeschaltete Bergrennen von Pougues-les-Eaux rmisste bei 20 cm hohen Schnee ausgetragen werden. Miss Riddel auf M.G. gewann das Rennen vor Mme Siko auf Alfa Romeo. Bei der Schnelligkeitskonkurrenz in Marseille über 500 Meter wurde Miss Riddel wieder Erste. Die Schlussresultate sind bis zum Augenblick noch nicht bekannt geworden. Zum 100. Geburtstag Gottlieb Daimlers. Am 17. März sind 100 Jahre seit der Geburt des berühmten Automobilpioniers Gottlieb Daimler verflossen. Für diesen Tag sind in Stuttgart und Schorndorf, dem Geburtsort des grossen Konstrukteurs, imposante Gedenkfeiern geplant. Die Stadt Stuttgart wird am Grabe Daimlers und an der Wohnstätte im Bad Cannstadt Kränze niederlegen lassen. In Cannstadt wird in dem Gartenhaus die ehemalige alte Werkstatt Daimlers, in der die ersten Motoren entstanden, der Oeffent- Iichkeit als Museum zugänglich gemacht. Im Landsgewerbemuseum Stuttgarts findet fernerhin in diesem Monat eine grosse Daimler-Gedächtnisausstellung statt. Der Geburtsort lässt am 17. März eine Gedenktafel am Geburtshaus Daimlers anbringen. Das grosse Denkmal des Erfinders auf dem Marktplatz in Schorndorf wird am 22. März enthüllt. Für diesen Tag ist eine grosse Sternfahrt der Automobile mit Stuttgart als Durchfahrtsort und Schorndorf als Ziel geplant. Die amerikanische Automobflmeisterscbaft 1933 wurde von Louis Meyer mit 610 Punkten gewonnen. Der berühmte amerikanische Pilot ist neben Earl Copper, der 1913, 1915 und 1917 Meister wurde, der einzige, der bereits 3 Mal diesen Ehrentitel errang. Auch in den Jahren 1928 und 1929 konnte Meyer mit diesem Titel ausgezeichnet werden. Das Mslsterschaftsklassement: 1. Meyer Louis mit 610 Punkten; 2. Lou Moore, 530; 3. Wilhur Shaw, 450; 4. Ohester Gardner, 430; 5. H. W Stubb-r, 325,2; 6. Dave Evans, 250; 7. Bill Cmnmings, 240; 8. Tony Gulotta, 200; 9. Mauri Rose, 180; 10. Rüssel Snowberger, 122.5; 11 Deacon Litz, 104,8; 12. Zeke Meyer, 100; 13. Shorty Cantlon, 70; 14. Joe Russo, 60; 15. Kelly Petillo, 50.