Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.018

E_1934_Zeitung_Nr.018

Luftfahrt Wer hat das

Luftfahrt Wer hat das Starrluftschiff erfunden? Immer wieder werden Stimmen laut, die das Werk Zeppelins als Plagiat an einer Erfindung des Ungarn David Schwarz hinstellen. Von all diesen Behauptungen trifft nichts zu als die beiden Tatsachen, dass das Luftschiff Schwarz am 3. November 1897 aufgestiegen ist und ein Vierteljahr später eine Aktiengesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt die Urheber- und Vertragsrechte von Frau Schwarz übernahm. Erfinder neigen leicht dazu, die Dinge so zu sehen, wie sie ihnen ihre Einbildungskraft vorspiegelt. Obwohl das Luftschiff Schwarz bei der Erstlingsfahrt hoch weniger vom Glück begünstigt war als drei Jahre später das des Grafen Zeppelin, so bleibt dem Ungarn doch das geschichtliche Verdienst, das überhaupt erste Starrluftschiff gebaut und die Brauchbarkeit der Idee praktisch dargetan zu haben. Nicht nur diese Tatsache, sondern auch ganz direkt die technischen Erfahrungen, die die ausführende Firma Carl Berg beim Bau des Versuchsschiffes Schwarz für die Profilierung der Aluminiumstreben und die Versteifung des Innengerüstes überhaupt gewonnen hatte, sind fabrikationsmässig dem ersten Zeppelin-Luftschiff zugute gekommen. Das anzuerkennen ist eine Pflicht der historischen Gerechtigkeit. Damit ist jedoch nicht gesagt, dass das 13 000 Kubikmeter fassende «LZ1» von 1900 entwicklungstechnisch aus dem 3700 Kubikmeter fassenden Aluminiumballon Schwarz hervorgegangen ist. Der Ungar David Schwarz und der württembergische Graf Ferdinand von Zeppelin, beides Aussenseiter der Technik von genialer Intuition, haben vielmehr den Grundgedanken des Starrluftschiffes — die Versteifung des Luftschiffkörpers durch ein Innengerüst aus Leichtmetall — völlig unabhängig voneinander gefasst, und zwar gebührt Zeppelin die Priorität der Idee, David Schwarz die Priorität der praktischen Ausführung. Denn Graf Zeppelin beschäftigte sich mit dem Problem, den Gasballon zu militärischen Zwecken lenkbar zu machen, schon seit seiner Teilnahme am amerikanischen Sezessionskrieg und am Deutsch-Französischen Krieg. Ihm schwebte die Vereinigung mehrerer Kugelballons durch ein Gerüst aus Hans Grades «Fledermaus» fliegt nach 25 Jahrenl Vor kurzem feierte Hans Grade, der Pionier des deutschen Flugwesens, das 25jährig« Jubiläuni Beines ersten Fluges, und damit des ersten überhaupt in Deutschland erfolgten Aufstieges in einem Motorflugzeug, auf eine eigenartige Weise, indem er seine damals von ihm selbst konstruierte Maschine wieder hervorholte und mit ihr dieselben Uebungen vorführte, mit denen er ror einem Vierteljahrhundert alle Welt in Bewunderung versetzt hatte. Noch immer arbeitete die alte und für heutige Verhältnisse recht merkwürdig anmutende « Fledermaus » durchaus tadelfrei. Unser Bild zeigt Hans Grade in seinem historischen Flugzeug. Leichtmetall vor; in diesem Sinne entwarf er 1873 ein grosses, in Zellen unterteiltes Starrluftschiff. Der durch Reichspatent gechützte Entwurf sieht darüber hinaus ein aus drei Teilluftschiffen (sozusagen einem Triebwagen» und zwei «Anhängern») harmonikaartig gekuppeltes «lenkbares Luftfahrzeug» vor — eine Komplizierung, die das Zusatzpatent 103569 klüglicherweise wieder allen lässt. Zu der Zeit, als Ingenieur Theodor Kober Zeppelins Entwurf technisch durchkonstruierte, hatte David Schwarz bereits sein russisches Abenteuer hinter sich. Ende der achtziger Jahre hatte er sich in der winterlichen Einsamkeit der kroatischen Holzlager den Problemen der Luftfahrt theoretisch zugewandt; 1890 legte er dem österreichischungarischen Kriegsministerium seinen Entwurf vor, wurde durch den russischen Militärattache in Wien nach Petersburg empfohlen und dort als Ingenieur, der er nicht war, gegen ein Monatsgehalt von 500 Rubeln mit dem Bau seines Luftschiffes beauftragt. Nach ÄÜTOMOBIL-REVUR 1934 -N» 18 zweijähriger erfolgloser Arbeit aus Russland «ausgerückt», knüpfte der unternehmende Mann im Sommer 1892 jene Verbindung mit dem westfälischen Industriellen Carl Berg, die für die Entwicklung der Luftschiffahrt so bedeutungsvoll werden sollte. 1894 konstruierte Oberingenieur Tenzer der Firma Wilhelm Berg in Lüdenscheid gemeinschaftlich mit den Ingenieuren Weisspfennig und v. Watzesch-Waldbach der Bruderfirma Carl Berg in Eveking Schwarzens Entwurf durch; den Aufstieg des nur 38 m langen, von einem löpferdigen Daimler-Motor getriebenen Luftschiffes hat der Erfinder nicht mehr erlebt — er erlag am 13. Januar 1897 einem Herzschlag. Die Stadt Wien widmete ihm ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof. Am Modell des Ganzmetallballons Schwarz im Deutschen Museum zu München kann sich jedermann selbst davon überzeugen, dass der Zeppelintyp mit ihm die Innenversteifung durch ein zylindrisches, quer unterteiltes Aluminiumgerüst gemein hat. Doch sind die Abteilungen bei Schwarz nicht zu getrennten Gaszellen ausgenützt, was sich auch wohl schon durch die Kleinheit des Versuchsschiffes verbot; die Aussenhülle, aus aufgenieteten Aluminiumblechen, umfasste vielmehr einen einzigen Gasraum, der den Einflüssen der Temperatur unmittelbar ausgesetzt war. Zeppelin wählte demgegenüber von vornherein eine Aussenhülle aus gedichtetem Stoff. Die Steuerung war bei beiden Erstlingsschiffen noch recht unvollkommen. Schwarz hatte eine Hubschraube vorgesehen, die man bei der Probefahrt, um Gewicht zu sparen, fortliess; «LZ1» benutzte ein Laufgewicht zur Höhensteuerung. Seitensteuer und Stabilisierungsflächen besass der Ballon Schwarz nicht; er nahm Kurs durch einseitiges Propellerausschalten. Bei beiden Systemen bestand starre Verbindung zwischen Gondel und Tragkörper, aber während Schwarz nur eine Gondel mit drittem, mittlerem Propeller hatte, verteilte Zeppelin Gewicht und Motorantrieb auf zwei Gondeln, die durch den zum Laufgang ausgebildeten Schiffskiel zugänglich sind. Materiell beschränkte sich die Uebereinstimmung auf Trägerkonstruktionen Tenzers, die auch für das 1899 unter Oberingenieur Küblers Leitung gebaute «L Z 1» Verwendung fanden. Vielleicht hätte die Entwicklung der Luftschiffahrt ihren Weg über das Ganzmetallsystem Schwarz genommen und nicht über den Zeppelin-Typ, wenn David Schwarz nicht vor der Zeit gestorben wäre. Allein es ist müssig, sich gegen die Fügungen des Schicksals auf ein Ungewisses Vielleicht zu beziehen. Tatsache ist, dass Graf Zeppelin auf das Werk seines Vorläufers nicht zurückgegriffen hat. Budievlisch rlugzeugortung von Karl F. Lö-we, Navigationslehrer der I>eutschen Verkehrsfliegerschule G. m. b. H., 5% Bogen, 67 Abbildungen, 4 Tabellen und 2 Tafeln; steif kart. B.M. 2.80. Verlag G. J. E. Volckmann Nachf. G. m. b. S., Berlin-Charlotten- • borg 2. " * In 5 Hauptabschnitten — Einführung in die Luftnavigation, Kompaeskunde, Fliegen nach der Karte, Kurekunde und Funknavigation, astronomische und meteorologische Navigation — bringt der Verfasser alles, was zur allgemeinen Flugnavigation gehört. Das im Auftrage des Deutschen Luftsport-Verbandes in der Sammlung « Flugzeugbau und Luftfahrt » erseheinende Buch trägt einem lange gefühlten Bedürfnis Rechnung. Mit so gutem Gewissen dürfte kaum ein anderes Werk über das gleiche Gebiet zu empfehlen sein. SAURER Neueste Verbesserung an Diesel- Motoren : Vollständige Verbrennung Keine Rauchbelästigung mehr Verlangen •!• Referenzen und Atteste, sowie die Broschüre: «Der neue Saurer-Fahrzeug-Dlesel-lVIotor». Lastwagen 2-6T. — Omnibusse Cars-Alpins mit 4- und 6-Zylinder Benzin- und DIESEL-MOTOREN AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER ARBON — BASEL — MORQES - ZÜRIOH OCCASION! LASTWAGEN von 2, 3, 4 und 5 Tonnen zum Teil mit Ripper, revidiert, mit Garantie, tu günstigen Bedingungen zu verkaufen Anfragen unter Chiffre 11103 an die 1099(1 Automobll-Revut. Bern. CABRIOLET »» Orig. Kellner, Langenthai, letzte Ausführung•, 4/oplätzig, 4 Glaeen, auf höchst modernem, aeuem amerik. Chassis, 6 Zyl., 17 PS, absolut neu, wird vorteilhaft offeriert. Off. unt Chiffre 14256 an die Automobil-Revue, Bern. Chrysler 70 18 PS, Torpedo, mit Glasseitenteilen, flotter Tourenwagen, in einwandfreiem Zustande. An Zahlung würde FIAT 501, mit Vierradbremsen, genommen. Zuschriften unter Chiffre 62367 an die Automobil-Revue, Bern. LANCIA-ASTURA prächtiger Innenlenker, 4/5 Plätze, Wagen wie neu. wird mit Garantie verkauft W. RAMSEIER 4. T. de l'Ancien Port - 12-14, r. Jean Jaquet American Garage - GENF 10928a Erika Underwood Ideal etc. Sehr günstige Vermietung ä Fr. 10.- bis 20 per Monat. Bei Kaut volle Abrechnung der Miete. Garantie. W. Häusler-Zepl. Ölten Anfertigung von Automobil- Bestandteilen Zahn- und Öohneokenräder.jede Dreh-, fr ras-, Hobel-und Schieitarbeit mit Garantie für Präzision durob £. Schmitt. Zürich öeeteldstrasse 172 Tel. *3.067 8 Zyl. Mercedes-Benz Limousine, 5pl., in gutem Zustand, mit vollautomat. Zentralchassisschmierung, Bosch • Dewandre - Servo- Vierradbremsen, elektr. Licht mit Anlasser Bosch, 12 Volt, 2 Reserveräder vorn, grosser Gepäckträger hinten. Fr. 2500.—. Mercedes-Benz-Automobil- A.-G» Zürich, Badenerstrasse 119. Tel 51 693. DELAGE Original-Ersatzteile. 9348 H. LAN2, ROHRBACH b. Hutfwil. Tplephon 22.38 Zu verkaufen: N. S. U.-Lastwagen 2% Tonnen Nutzlast, ä Fr. 600.—, fahrbereit, vorne 32/6er und hinten 36/8er Bereifung, mit Reserve; ferner eine Anzahl 62344 Pneumatik-Räder F. für Pneugrösse 32/6, sive Reifen, zu sehr 34/7, 38/7 und 40/8, inklubilligen Preisen. Daselbst B. W .-Lastwagen mit Karosserie, 14pl., 2/3 Tonnen Nutzlast, in Dreiseitenkipper, 5 Tonnen Nutzlast, wie zwei 354-Tonnen- DODGE mit 38/7er Bereifung, ä Fr. 2500—3500, bei ALB. AEPLE, ST. GALLEN W. solides Europäerfabrikat, 24 PS, geschlossener Führersite, grosse Ladebrücke 3,65X2 m, Doppelbereifung umständehalber weit unter Listenpreis, mit Fabrikgarantie. Ev. wird auch ein gebrauchter Wagen an Zahlung genommen. 10500 Offerten unter Chiffre Z 2862 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Modell 1932, Zustand wie neu, sofort spottbillig abzugeben. — Auskunft d.: Hauser, Kreuz-Garage, Zollikerstr. 9, Zürich 8. sehr gutem Zustande, ä Fr. 4500.— mit Karosserie; ferner Tel. 26.826. 11271 ein Krupp-Lastwagen Saurer-Lastwagen 8-Zylinder erster europäischer Marke absolut neu, billig abzugeben. 11014 Anfragen unter Chiffre 14254 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen fabrikneuer, erstklassiger Zweitonnen- LASTWAGEN Selten« Gelegenheit! Per Zufall ist eine 4/5pl. Chevrolet- Limousine Zu verkaufen Sedan 4/5plätzig, Mod. 1930, 8 Zyl., 18 St.-PS, in tadellosem Zustande. Besichtigung und Probefahrt jederzeit möglich. — Auskunft erteilt: 62309 Wwe. Dr. P. Sauter, Telephon 242, Arbon. Ia. Occasionen! Weg. Geschäftsaufgabe 1 Car Lancia neuestes Modell, 22-Pläte., auswechselbar. 1 Spezial- 8-9-Plätzer mit Rolldach, Karosserie fabrikneu. Beide Wagen nach Gesetz, zu Schleuderpreisen. — Anfragen unt. Chiffre 62200 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen CITROEN, Paris Cabriolet, grünblau und beige, 4 Zyl., 7,84 PS, 2/3- Plätzer, neu bereift, in sehr gutem Zustande, wird zu jedem annehmbaren Preis abgegeben. Offerten unter Chiffre 62345 an die Automobil-Revue, Bern. Zürich - Zftrichsee Empfehlenswerte Garagen MINERVAWAGEN REVISIONEN) REPARATUREN, RtQLAQt ANKAUF; EXPERTISEN; VERKAUF In r'aehmänn. Ausführung übernimmt Franz Häusie. Zürich Birnenstorferstrasse71 -Telephon32.993 ZÜRICH 8 B.FRICKSCo. PNEUMATIK-HAUS DDlourstr. - EckcKreuzstr. 15 Telephon 21.333

N°18 •— 1934 AUTOMOBIL-REVUE Fvevradonv«»»!««»!** Zur Reorganisation in der Schweiz. Verkehrswerbung. Hiezu berichtet das SVZ-Bulletin: tDie Uebereinkunft vom 18. September 1033 weist den Schweizerischen Bundesbahnen die Aufgabe ru, ihre Auelandsagenturen sukzessive zu vermehren. Die Gelder des Gemeinschaftsfonds dienen denn auch in erster Linie zur Deckung eines angemessenen Teiles der den Bundesbahnen hieraus er. wachsenden Mehrkosten. Von nun an führen die bestehenden und noch zu errichtenden Auslandsbureaux neben ihrer Bezeichnung als Bundosbahnagenturen den allgemeinen Namen «Schweizer Verkehrsbureau», der ihre erweiterte Funktion als Ör^ gane des schweizerischen Fremdenverkehrs schlechthin zum Ausdruck bringt. Verkehrszentrale und Poetverwaltung sind berechtigt, in die Bundesbahnagenturen eigene Angestellte abzuordnen, die sich insbesondere mit der Werbung für den Autotourismus und den Luftverkehr zu befassen haben. Die am 25. November v. J. erfolgte Eröffnung einer Agentur in Rom bedeutete den ersten Schritt der SBB zum Ausbau des Netzes ihrer Auslandebureaux. Der Gemeinschaftsfonds soll ferner Verwendung finden zur finanziellen Unterstützung der Schweizerischen Verkehrszentrale, zur Förderung der Zwecke der Werbegemeinschaft in jeder anderen Form und zur Anlegung eines Reservefonds. '• Die Geschäfte dieser Gemeinschaft, insbesondere die Verwaltung des Gemeinschaftsfonds werden durch einen Geschäftsausschuss ,von drei Mitgliedern besorgt, der eich in einer Ende Dezember 1933 abgehaltenen Sitzung konstituiert hat. Das von ihm in Ausführung der Uebereinkunft vom 18. Dezember 1933 aufgestellte Reglement wurde am 6. Januar d. J. vom Vorsteher des Eidg. Postund Eisenbahndepartementea genehmigt. Nach langen Bemühungen um eine •zwecktnäs- «ige Neuordnung der schweizerischen Verk^hrswerbung haben im vergangenen Jahre die Hauptinteressenten des Fremdenverkehrs — Schweizer riscbe Verkehrszentrale, Schweizerische Bundesbahnen, Post- und Telegraphenverwaltung und Schweizer Hotelier-Verein — sich auf ein allgemeines Projekt geeinigt, das am 1. Januar 1934 nach'allseitiger Genehmigung in Kraft getreten ist und mindestens für die nächsten neun Jahre das Zusammenwirken der wichtigsten Faktoren des schweizerischen Fremdenverkehrs auf dem Gebiete der Auslandspropaganda bestimmen soll. Die organisatorisch bedeutsamste Neuerung .liegt in der durch Uebereinkunft vom 18. September 1933 geschaffenen Werbegemeinschaft zwischen der "Schweizerischen Verkehrszentrale,- den Schweizeri- "^•hen Bundesbahnen und der Post- und Telegra* phenverwaltung, die zur Förderung der Verkehrs* Werbung im Ausland einen, Gemeinschaftsfonds gründen. Die Einzahlungen in diesen Fonds sind für die drei Vertragspartner dieselben; sie werden etappenweise gesteigert und erreichen ihre volle Höhe auf 1. Januar 1038. Um der Schweizerischen Verkehrszentrale die, Uebernahme der Verpflichtungen zu ermöglichen, die eich aus der erwähnten Uebereinkunft ergeben, hat sich der Schweizer Hotelier-Verein durch besonderen Vertrag zu einer entsprechenden ErbÖT. hung seiner jährlichen Subvention an die Schweizerische Verkehrszentrale verpflichtet. Die Ueber-» nähme wesentlich höherer Leistungen ' durch die schweizerische Hotellerie gab den unmittelbaren Anstoss zur Reorganisation der Schweizerischen Verkehrszentrale, die auf Ende 1933 durchgeführt wurde.» Um ihre Tätigkeit nutzbringend zu gestalten und Doppelspuriskeiten zu vermeiden, hahen im übrigen die Verkehrszentrale die Bundeshahnen und der Fremdenverkehrsverband eine Vereinbarung getroffen und dabei jhren Wirkungskreis,. gegenseitig abgegrenzt. Darnach übernimmt der Fremdenverkehrsverband die Vertretung der mit dem "^J'emdenverkehis zusammenhängenden gesämtwirto^haftlichen Interessen und damit im Zusammenhang insbesondere a) die Unterstützung der ihm-berechtigt erscheinenden Bestrebungen seiner Verbandsmitglieder mit Bezug auf den Fremdenverkehr; b) die Anstrebung geeigneter Massnahmen der Be» hörden zur Hebung des Fremdenverkehrs; o) dio Ueberprüfung der echweizerischen Steuer- Verhältnisse, der Gebühren und Abgaben verschiedener Art zum Zwecke der Verhütung einer Erschwerung des Fremdenverkehrs; ,.. d) die Anstrebung von Massnalimen zur Verbesserung der Ausbildung von im, Fremdenverkehr tätigen Pensonen; ; 3er Verkehrszefitrale ergeben sich aus dem.^^n. Bundesrat genehmigten Statuten der nationalen Ver?-. einigung. zur Förderung des Reiseverkehr*!, ^0srend_ diejenige der SBB in den einschlägigen" gesetzlichen EH o =sf>n verankert sind./. Stf rassln Für den Ausbau der Alpensirassen. Die Schweizerische Strassenverkehrsliga teilt mit, dass die XJn.t terschriftensammlung für die Alpenstrassenrlnitiar tive bisher von bestem Erfolg begleitet war und dass bereits eine ansehnliche Zahl beglaubigter „Unterschriften beisammen ist. Auf Mitte März, wird das Initiativkomitee den ersten Kontrollabruf' der bisher in Umlauf gesetzten Unterschriftenbogen vornehmen; doch wird die Sammlung . selbstverständlich mit Nachdruck weiter gefördert, so däiss bestimmt damit gerechnet werden darf, daes''sich das Ergebnis bis zum Schlusstermin der Aktion, also bis Mitte Mai, zu der vorausgesehenen imposanten Kundgebung für die in der 1 Initiative zum Ausdruck gelangenden Gedanken der Schaffung vermehrter Arbeitsgelegenheiten und der Förderung des Fremdenverkehrs gestalten wird. ' Touristik-Bulletin des A. C. S. (m. K. = mit Ketten, o. K. — ohne Ketten.) Der Wetterumsturz voro 27. Februar hat in der ganzen Schweiz zu Schneefällen geführt! Am ; ausgiebigsten schneite es im Gotthardmassiv (1 m Neiischnee), Misox (1 m) und Engadin (70 cm). Es ist ratsam^ bei allen 'Fahrten ins Gebirsre K; mitrutühren, damit weitem, Schneefällen eu rechnen ist. Die Situation vom 1. bis 2. März lautet wie folgt: Appenzell und Toggenburg: Sämtliche Strossen sind nach dem Schneefall gepfadet und gut m, K. befahrbar, ebenso die Uebergänge Hulftegg, Ricken, Wildhaus ,und Zufahrten nach Amden und Flum- ,serber,ge, ; , Glarnerland und Schwyz: 0. K. passierbar sind: Kerenzerberg (gesändet) und Strassenzug Glarus- Linthal. Ketten sind notwendig für Schwanden- Elm; Schindellegi-Einsiedeln-Oberiberg-Sattel. GraubQnden: Die meisten Hauptstrassen sind bereits gepfadet. M. K. befahrbar sind: Prättigäuerstrasse bis Klosters, Wolfgang (Uebergang Klosters-Davos), Chur-Arosa, Postroute Ghur-Lenzerheide-Tiefencastel-Bivio, Schynpass, Albulästrasse bis Berffün, Thusis-Splügen-Hinterrhein (50 cm Neuschnee)/ Vorderrheintal bis Somvix (für kleinere Wagen offen bis Disentis), Maloja (70 cm). Durch starken Schneefall sind voraussichtlich für einige Tage gesperrt; Mesocco-San Bernardino- Dorf (1 m), Engadinefstrasse zwischen Cinuskel- BeveTs (wird gepfadet), Julier. An der Freilegung des Juliers wird gearbeitet, und die Stresse dürfte ab 3. März wiederum m. K. passierbar sein. Innerschweiz: Zufährt nach Engelberg m. K möglich. Brünig zwischen Lungern und Passhöhe nicht gepfadet, unpassierbar. Zugerbergstrasse m K. bis zur Schönegg fahrbar. Gotthard: Nordseite gepfadet bis Gesehenen, Ketten notwendig ab Amsteg; Südseite ab Airolo gepfadet und nur m. K. passierbar. Berner Oberland: Bergstrassen um Interlaken nach Grindelwald, Lauterbrtinnen/Stechelberg und Beatenberg, sowie die Zufahrten nach Kandersteg, Adelboden und Guttannen nur m. K. befahrbar Simmentaistrasse schwach schneebedeckt, o. K., ebenso Saanenraöser (Mitnahme von Ketten Jedoch ratsam). Im Gantristgebiet ist der Seelibübl zwi- ;schen Gurnigelbad und Sangerenboden gesperrt. Jura: Bözberg, Hauenstein und Passwang schneefrei. M. K. befahrbar sind: Franches Montagnes, Les Rangiere, Pierre Pertuis, La Cibourg. Vue des Alpes. La Tourne. 0. K.: St. Cergue - La Cure, La Cure-Bois d'Amont, Mollendruz (leicht -vereist). Vallorbe-Pontarlier, Verrieres-Pontarlier. Col des Etroits. Unpassierbar eind: Weissenstein zwischen Oberdorf und Gänsbrunnen, Marchairuz. Wcstschwelz: 0. K. befahrbar sind: Strapsen im Pays d'Enbaut, Aigle-Le Sepey-Loysin, Pas de Morgins M. K. passierbar sind: Montreux-Caux und Les Avant», (stark vereist), Rbonetal bis Mörel offen, Zufahrten nach Champöry und Champex über Orsieres. Unpassierbar ist gegenwärtig: Sierre- Montana. Frankreich: Route d'Hiver des Alpes angeschneit, gesändet, Ueberfahrt o. K. möglich. Deutschland: Strecke Zürich-München auf bayrischem Gebiet, sowohl über Isny-Kempten, als via Memmingen gut m. K. befahrbar. Ocsterreich: Arlbergpass gesperrt. Zufahrten nach den Einladestationen Langen und St. Anton m. K. Italien: Unpassierbar sind: JJrooeone, Campo di Carlomagno-Campiglio, Catnpolungo. Cereda, Falzarego, Gavia, Grödnerjoch, Jaufen. Monte Croce di Comelico, Pordoi, Sella und Stilfserjoch. Neugründung: Spring & Cle., Vertrieb von Pneus und Akkumulatoren, Bern. F. Spring und die Firma Societe de , Pneumatiques de Vulcanisation et d'Accumulateurs'•« Pneuva » mit Sitz in Genf, haben unter dieser Firma eine Kommanditgesellschaft eingegangen. F. Spring ist unbeschränkt haftender Gesellschafter und die voi genannte A.-G. ist Kommanditärin. mit einer Einlage von Fr. 1000.—. Zweck der Unternehmung ist der Vertrieb von Pneus, Akkumulatoren, Velos und Bestandteilen. Domizil: Speichergasse. Garage de Gland S.A., Gland. Unter dieser Finna wurde eine Aktien-Gesellschaft mit einem Kapital von 70.000 Fr. gegründet. Zweck der Unternehmung ist der Bau einer Autogarage und deren Betrieb sowie der Handel mit Automobilen und Zubehör. Dem Verwaltungsrat gehören an; A. Blonay, Elektriker; J. Bl-anchard, Mechaniker und H: Schneider, Mechaniker. Die drei zeichnen kollektiv. Personelles: Oscar Zimmer!!, Karosserle- und Wagenbau, Luzern. Inhaber der Firma ist Oscar Zimmerli in Luzern. An die Frau Emma Zimmerli wird Einzelprokura erteilt. Domizil: 1 Neustadtstrasße. Josef Monti, Automobil-Garage, Ste. Croix. Inhaber dieser Firma ist Josef Monti, von und in Ste. Croix. Max Finger, Rigotin-Vertrieb, Handel in Auto- Oelen und Fetten, Zürich. Inhaber der Firma ist Max Finger von und in Zürich. Die Firma erteilt Einzelprokura an H. Biedermann. Domizil: Guggerweg Pneumatik-Haus, A.-G., Luzern. J. Steffen ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Dem Verwaltungsrat gehören noch an; Dr. 0. Hübscher, Rechtsanwalt als Präsident und. F. Rieder, Direktor, als Delegierter. Sie, führen rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Die Kollektiv-Unterschriften von F. Rieder und R. Steffen sind "erloschen. Geschäftserweiterung: Nikiaus Kiener, Schmiede und Karosseriefabrik, Zürich. Diese Firma, welche eine Hub- und Wagenschmiede betreibt, erweitert ihre Tätigkeit auf die Fabrikation von Karosserien. GescbältsdomizU: Schaffhauserstrasse. FirmenlBschunn: Bussien & Monn, Garage, Genf. Die Firma wird / infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht. E. Vuy, Garage du Mail, Genf. Die Firma wird infolge „Verzicht des Inhabers gelöscht. Ferrari & Monti, Garage, St. Croix. Nach durchgeführter Liquidation wird diese Kollektivfirma |7 gelöscht Jauss & Schmidlirv, Autogarage, Baisthal. Diese, Kollektiygesellsfhaft r wird, infolge Konkurses von Amtes wegen gestrichen . Konkurseröffnung: Louis Meili, Autohiöbilzubehör. Lausanne. Konkursoröffnung vom 10. Februar. Gläuhigerversammlung "am 26. Februar. Eingabefrist bis 17. März. Carrpsserio Charles Heber S. A„ Genf. KonkurserSffiiung vom 13. Februar. Gläubigervereammlung am -26. Februar. Eingabefrist ist 17. März. Köllokationsplan: Schützengarage A.-G., Basel. Anfechtungsfrist ab 24. Februar innert 10 Tagen. •; Otto Mahler, Autogarage, Willisau. Anfechtungsfrist bis 5. März. Studer & Schweitzer Telephon 27.687 B E R, N Stauffacherstr. 8 Generalvertntir für die Schwilz der Automobil* und Ersatzteil! Komplette Reparaturwerkstätten und geschultes Personal stehen Ihnen zu Diensten AUTOMOBILSALON GENF, STAND 51 Einige seriöse Rayonvertreter gesucht Karosserie Waönerei Schibslerei Saniere? OJMSfERER V r£l/?P//O// 25.7/6 SAMTLlCHE NEUHEITvEN