Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.021

E_1934_Zeitung_Nr.021

ÄUTOMÖBIL-REVUE

ÄUTOMÖBIL-REVUE 1934 - N»a EBßDGEßE PRI §E WEIM 00 WEMTOUITIION Die besten Wagen der Gegenwart haben Motoren in V-Form. Der Ford V-8 ist der einzige in der dem Grossteil zugänglichen Preisklasse, der über einen solchen Motor verfügt und damit auch über die daraus erwachsenden Vorteile. Er allein verschafft Ihnen den Fahrkomfort, der früher den teuer» sten Wagen vorbehalten war. Schon immer war

N°21 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE SCHAFFHAUSEN Probieren Sie am Genfer Salon den neuen 1~5GENEVE ( Der Grand-Saconnex - Rekordhalter Hans Stuber, der sonst zu den treuen Gästen der Genfer Veranstaltung gehörte, wird sich dieses Jahr das Rennen als Zuschauer ansehen. Wie man weiss, hat der Berner seinen Bugatti-Wagen verkauft und dafür einen vorzüglichen Alfa Romeo-Sportwagen angeworben. Stuber wird dieses Jahr unter die Sportwagenfahrer gehen und bestimmt auch dort zeigen, dass Bern nicht nur die Stadt der langsamsten, sondern auch der geschwindesten Schweizer ist... Sein Wagen befindet sich gegenwärtig im Zustande der Gesamtüberholung, und somit muss Stuber dem Rennen als Fahrer fernbleiben. So sehr man es bedauern muss, ihn nicht fahren zu sehen, S^o interessant wird anderseits der Kampf, da nun der mehrmalige Rekordinhaber es einem anderen überlässt, die Siegerehren einzuheimsen. Stuber wird im übrigen sowohl im In- wie im Ausland dieses Jahr zahlreiche Rennen bestreiten. mb. Rekordtabellen vom Kilometer-Rennen von Grand-Saconnex. Die Rekordhalter. Klasse Fahrer Marke Jahr Zeit 75p cc. Markiewicz (Rosengart) 1931 1.16.6 1100 cc. Rouviere (Fiat) 1928 1.03.8 1SÖQ cc. Keller (Alfa-Romeo) 1931 49.8 2000 cc. Keller (Alfa-Romeo) 1932 51.6 3000 cc. Maurer (Voisin) 1932 42.4 5000 co. Gübelin (Chrysler) 1932 44.2 8000 cc. Zwimpfer (Chrysler) 1932 44.0 Sportwagen. 350 cc. De Loys (Monet-Goyon) 1926 2.22.0 1100 cc. Boissier (Amilcar) 1927 44.4 1500 cc. Emery (Dorby) 1933 44 4 2000 cc. Wehrli (Alfa-Romeo) 1932 39.8 3000 cc Karrer (BugaHl) 1932 30.4 5000 cc. Vülars (Alfa Romeo) 1933 32.4 8000 cc. Küderli (Chrysler) 1932 42,8 Ueber 8000 cc. Blaettler (Mercedes) 1928 35.6 Rennwagen. 750 cc. Markiewicz (Austin) 1100 cc. Kessler (Amilcar) 1500 cc. Avondet (Biigatti) 2000 cc. MHe Münz (Bugatti) 300(1 cc Stuber (Bugatti) 5000 oc. Eecher (Bugatti) 1932 49.8 1932 34.8 1932 35.4 1932 29,4 1932 27.4 1928 34.4 Die sukzessiven Rekordhalter. 1926 Segard (Panhard) Klasse 5000 cc. 48 8 1927 Dr. Karrer (Bugatti) Klasse 2000 cc. 38.2 1928 Eschor (Bugatti) Klasse 5000 cc 34.4 1931 Stuber (Bugatti) Klasse 2000 cc. 30.6 1932 Stuber (Bugatti) Klaese 3000 cc. 27.4 Der Ball. Nach fester Tradition findet jedes Jahr am ersten Samstag abend des Salons im Hotel des Bergues der Ball der Sektion Genf des A.C.S. statt. Um 20 Uhr wird das Diner serviert, das für diejenigen Teilnehmer reserviert ist, die eine Diner-Ballkarte besitzen. Um 22 Uhr setzt der eigentliche Ball ein, der um Mitternacht mit einem «rossen Modedefilee seinen Höhepunkt erreicht. Das hervorragende Orchester «Rex King and bis Boys» wird an dem grossen Gesellschaftsereignis zum Tanze aufspielen. Alpenfahrt quer durch die Schweiz? Am vergangenen Montag fand im Schosse der obersten nationalen Sportkommission von Deutschland eine Vorbesprechung über die Alpenfahrt des Jahres 1934 statt. Als Vertreter Englands war Colonel Lindsay Lloyd, als Delegierter Frankreichs der Präsident des A. C. von Marseille, Rousset, und als deutscher Repräsentant Obergruppenführer Hühnlein anwesend. Die vorberatende Kommission behandelte die hauptsächlichsten Punkte, die einer Abklärung bedürfen. Wer nun eigentlich für 1934 die Leitung der Alpenfahrt übernimmt, ist bis zum Augenblick noch durchaus nicht klar. Nach früheren Meldunsren hiess Plan det Kontrollorte und Honten der Sternfahrt nach Genf. es, Frankreich werde sich dazu bereit erklären, und neuerdings soll nun Deutschland die Führung erhalten. Vorbehaltlich der Zustimmung der übrigen sich an der Konkurrenz interessierenden Clubs ist die folgende Streckenführung projektiert worden: 6. und 7. August: Wagenabnahme und Start in Nizza; 8. August: Nizza—Aix-les-Bains; 9. August: Aix-les-Bains—jnterlaken; 10. August:. Interlaken—St. Moritz; 11. August: Ruhetag in St. Moritz; 12. August: St. Moritz—Venedig; 13. August: Venedig—Agram; 14. August: Agram—München; 15. August: Schlusskontrolle und Preisverteilung in München. Für eine Schnelligkeitsprüfung auf der Ebene wurde der 13. August mit der Strecke Venedig—Treviso in Aussicht genommen. Die Bergprüfungen werden voraussichtlich am Galibier und Stilfserjoch stattfinden. Man plant eine Verschärfung der Bestimmungen über die Wagen. Nur noch solche Maschinen sollen an der Alpenfahrt zugelassen werden, die in einer Serie von mindestens 100 Stück hergestellt sind. Man merkt den Einfluss von Deutschland, das sich schon letztes Jahr gegen die frisierten Maschinen energisch zur Wehr setzte. Sehr überraschend 1 kommt auf jeden Fall das Projekt, die Alpenfahrt durch die ganze Schweiz hindurchzuführen. Voraussichtlich kämen für die zweite und dritte Etappe folgende Strecken in Betracht: Aix-les-Bains. Chambery, Albertville, Moutier, Kl. St. Bernhard, Aosta, Gr. St. Bernhard, Martigny, Aigle, Col de Pillon, Saanen, Montbovon, Broc, Jaun, Spiez, Interlaken. — Interlaken, Grimsel, Furka, Andermatt, Gotthard, Biasca, Arbedo, Mesocco, San Bernardino, Splügen, Thusis, Tiefencastel, Julier, St. Moritz. Bis zum Augenblick ist die Stellungnahme des A. C. S. zu diesem Plan noch nicht bekannt, so dass man sich noch etwas gedulden muss, bis man definitiv weiss, ob unser Land in einem solchen weitgehenden Masse berücksichtigt werden soll. Erfreulich wäre dies auf jeden Fall! bo. Robert Benolst, der bekanntlich in die Bugatti-Mannschaft eingetreten ist, trainiert seit einiger Zeit auf der Montlhe'ry-Bahn mit einem Bugatti-2300 ccm, um nach seiner langen Periode der rennsportlichen Passivität wieder in Form zu kommen. Die Fahrer der Scuderla Ferrari Moll. Chiron und Lehoux werden in Modena in diesen Tagen Versuchsfahrten mit den neuen Alfa Romeo-Monoposti unternehmen. Grosser Preis der Picardie. Am 27. Mai findet zum 9. Mal der vom A.C. der Picardie organisierte Grosse Preis statt. Das Rennen führt über die 9,7 km lange Rundstrecke, total über 20 Runden, demnach über 165,3 km. Die Veranstaltung zerfällt in 2 Läufe, einen der Wagen bis 1500 ccm und einen solchen für Wagen über 1500 ccm. Der Sieger des Kleinwasrenrennens erhält 5000 franz. Fr., derjenige des grossen Rennens 10,000 franz. Fr. Die Rennwagen des Engländers Penn Hughes. Der Fahrer Penn Hughes soll, nach allerdings noch nicht offiziell bestätigten Nachrichten, trotz des Verbotes der Mailänder Firma der. Scuderia Ferrari einen Alfa Romeo Monoposto abgekauft haben. Der Engländer ist auch in dem Besitz des Alfa Romeo 2300 ccm gekommen, der im letzten Jahre an zweiter Stelle das Mille-Miglia- Rennen abschloss. Penn Hughes wird die meisten italienischen Rennen bestreiten und in andern Ländern seltener zu sehen sein. 2 Liter - ventillos - 10 PS ein Luxus-Wagen zum Preise eines Serienwagens Sie werden über seinen Komfort und seinen Luxus erstaunt sein; seine kombinierte „Holz- und Stahl"- Karosserie, die ein Merkmal der Luxuswagen geblieben ist, bietet 5 geräumige Plätze, welche infolge der 4 breiten Türen ohne Mittelpfosten äusserst bequem und leicht einzunehmen sind. 5p*ä'zige Limousine - 4 Zyl. 10 Ps. . 7950.- 5plätzige Limousine - 6 Zyl. 15 PS. - 12900.. 7pläfzige Limousine - 8 Zyl. 20 PS. - 15900.» Andere Modelle zu sehr Interessanten Preisen mmerva FABRIK-NIEDERLAGE IN ZÜRICH Bureaux und Ausstellung — Utoquai 29 — Tel. 27.083 Service und Ersatzteile: Badenerstrasse 330 — Tel. 59.372 ÜBER 20 MINERVA-VERTRETER IN DER SCHWEIZ Sofern Sie Ihren Motor auf die Osterfelertage zu modernisieren gedenken, empfehlen wir Ihnen, Ihren Wagen mit einem neuen mit automatischem Starter zu versehen. Damit Sie sachkundig urteilen können, verlangen Sie bei Ihrem Garagisten unverbindliche Montage zur Probe: wir lejhen ihm gerne einen Vergaser für Ihren Wagen und nehmen ihn zurück, sofern Sie ihn nicht behalten wollen. Eine solche Prüfung ist besser als blosse Zusicherungen. In wenigen Stunden werden Sie zur Überzeugung kommen, dass der Tausch eine Notwendigkeit war. KEINE Zeitverluste mehr und keine früheren, häufigen Aufregungen im Moment des Startes. Geringere Auslagen usw. Dies sind feststellbare und leicht zu kontrollierende Vorteile, abgesehen von andern, die sich im Gebrauch noch zeigen werden. In Ihrem Interesse werden Sie im Jahre einem SOLEX mit Starter fahren. Genera'agentur für die Schweiz: Henri Bachmann Genf 1934 mt Zürich 12b, rue de l'Höpital 3, rue de Fribourg Löwenstrasse31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44