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E_1934_Zeitung_Nr.024

E_1934_Zeitung_Nr.024

Das diesjährige

Das diesjährige Produktionsprpgramm sieht sieben neue Karosseriemodelle vor, während der Wagen im mechanischen Teil mehr Detailvervollkommnungen aufweist. Die von Fisher gebauten, durch ihre glatte Linienführung ausserordentlich ge- 10 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N« 24 und der Kühhvasserumlauf wird durch eine diegen wirkenden Karosserien sind ein dern ausgebildet, wobei hydraulische Stossdämpfer für gute Strassenhaltung sorgen. Ausführungen zu sehen. Von jeher haben pfeilerloser Innenlenker in verschiedenen. Pumpe beschleunigt. zweitüriger und ein viertüriger Innenlenker, ein zweitüriger und ein viertüriger Jedes Rad wird einzeln durch Ritzel und sich die Stoewer-Karosserien durch eigen- Karossiert wiegt der Wahren nicht mehr als 1000 kg, so dass man bei seiner Motorleistung von 45 PS von vornherein ein gutes pe, ein Sportcoupe und ein Cabriolet, das erlaubt die bestmögliche Ausnützung der zeichnet. Die neuen Modelle machen davon Touring-Sedan mit Kofferraum, ein Cou- Zahnstange gelenkt. Das Vierganggetriebe artige, elegante Linienführung ausge- Steig- und Beschleunigungsvermögen erwarten kann. gezeigt wird. Bei allen Modellen weisen migen Karosserien, ein zweiplätziges und ein neben einem Innenlenker auf dem Stand Motorleistung. Die breit ausgebauten, geräu- keine Ausnahme. Durch den Flyer-Sechszylinder, der im die Wagen den neuen, mit einem spitz zulaufenden verchromten Schutzgitter ver- zeigen sehr ansprechende Linienführung und Hier zeigt eine der grössten und älte- vierplätziges Cabriolet und ein Innenlenker, Wolseley. grossen ganzen denselben Aufbau zeigt, werden diese Leistungen indessen noch übertroffenhaube mit in der Längsrichtung verlauderung des Luftwiderstandes. drucksvoller Weise ihre erstklassigen sehenen Querstromkühler und eine Motor- ein wohlabgewogenes Bestreben zur Verminsten Automobilfabriken Englands in ein- Röhr fender Ventilationsöffnung auf. zeigt neben einem beigefarbenen Viersitzer-3,3-Liter-Achtzylinder-Cabriolet zwei Der bisherige Vierzylindertyp, * der nur Qualitätsprodukte. Ausgestellt sind ein Durch Steigerung des Kompressionsyerhältnisses auf 6,2:1, Anwendung einer kleinere Abänderungen erfahren hat und im Modell «Sixteen», 6 Zylinder, 10/55 PS., als Ausführungen des schon gut bekannten übrigen dieselben Charakteristiken aufweist, 5-Plätzer-Limousine, ein Modell «Hörnet», Zündpunktregelung durch Unterdruck Röhr-Junior, ein hellgrünes und ein bildet eine wertvolle Ergänzung des Fabrikationsprogrammes. Seine Anspruchslosigsine, ein «Hörnet», 6 Zylinder, 6/40 PS., 6 Zylinder, 6/40 PS, als 4-PlätzeivLimou- und andere Verbesserungen wurde die graues Cabriolet. Der so überaus originelle mechanische Aufbau beider 'Wagen- Motorleistung auf 80 Brems-PS erhöht. keit in der Wartung und im Betrieb kennzeichnen ihn als richtiges Volksfahrzeug, ob- vollständige Neukonstruktion ein Modell als 4-Plätzer-Schweizer Cabriolet, und als Trotz des hohen KompressionsverhältnisT typen hat keine wesentlichen Veränderungen erfahren, dagegen lassen die Ka- ses lässt sich der Motor jedoch klopffrei schon auch der Sportfahrer an ihm seine «Nine», eine 5/30 PS. 4-Plätzer-Limousine. mit gewöhnlichem Benzin betreiben. Zur rosserien, eine noch rassigere Linienführung erkennen. wird kaltes Kühlwasser direkt gegen die Stoewer. mit automatischer Kupplung versehen. helle Freude haben kann. Das Modell «Sixteen» weist ein längeres besseren Kühlung der Auspuffventile und tiefer liegendes Chassis auf mid ist Der Typ «Junior» ist mit luftgekühltem Zweizylindermotor ausgerüstet, der erscheinungen ganz allgemein auszu- Ventilsitze geleitet. Um Ueberhitzungs- Die Aufwärtsentwicklung der deutschen Freilauf und Synchrongetriebe tragen durch Gummipolster gegen die Uebertragung von Geräuschen und Vibrationen besonders grosser Förderleistung verwenschliessen, wird eine Wasserpumpe von isoliert ist. Den Hauptbestandteil des det. Am Prinzip der Querstromkühlung Chassis bildet ein stark bemessenes Zentralrohr, an welchem vorn die übereinanzeigt hat, dass damit die Verdampfungs- wurde jedoch festgehalten, da es sich gederliegenden Querfedern und hinten die verluste der Kühlflüssigkeit am besten Schwingachshälften angeschlossen sind. vermieden werden können. Das Vierganggetriebe hat zwei geräuschlose oberste Uebersetzungsstufen. Alles pedal kombiniert, so dass zum Anlassen Der Anlasserkontakt ist mit dem Gas- in allem handelt es sich hier um ein Fahrgestell von grösster Strapazierbarkeit, dapedals genügt. des Motors blasses Durchtreten des Gasbei jedoch auch ungewöhnlich guten Als eine der wichtigsten Verbesserungen Fahreigenschaften. des Chassis sei schliesslich die Einzelabfederung der Vorderräder erwähnt, die mit Der Typ «Eöhr 8» hat einen Motor mit eingesetzten Zy linder lau fbüchsen und hängenden Ventilen. Die Räder sind wie beim rungshebeln und waagrecht angeordneten in der Fahrtrichtung schwingenden Füh- Typ «Junior» vorn und hinten einzeln abgefedert. Als Hauptträger des Schraubenfedern arbeitet. Chassis wirkt ein tiefgelagerter, torsionssteifer Kastenrahmen. Das Vierganggetriebe hat drei geräuschlose Uebersetzungsstufen, die die durch Synchronisiervorrichtungen auch leicht schaltbar gemacht sind. Als letzte Neuerung sieht Röhr am Achtzylinder auch den Einbau eines Kompressors und eines Schnellganggetriebes mit Freilauf vor. p ont|ac> B. M. W. Die Bayrischen Motorenwerke zeigen als beachtenswerte Neukonstruktion den neuen Sechszylindertyp, dessen Motor eine Dauerleistung von 40 PS aufweist und den früheren Kleinwagen damit zu einem Fahrzeug von grosser Kraftreserve stemtielt. Der Motor ist vom Chassis gänzlich durch Gummipolster isoliert, hat hängende, durch Stossstangen und Kipphebel gesteuerte Ventile, zwei Vergaser, von denen der eine mit einer Startvorrichtung ausgerüstet ist, und Batterieziündung. Als Fundament des Wagens wirkt ein massiver Rohrrahmen. Die Vorderachse ist als Schwingachse mit parallel geführten Rä- Automobilwirtschaft hat auch der Stettiner Fabrik Stoewer einen kräftigen neuen Auftrieb gegeben. Neben dem 1,5- Liter-Vorderradantriebswagen, auf den sich das Werk in den letzten Jahren konzentriert hat, kommt nun ein 2,5-Litertyp «Greif» heraus. Die langjährige Erfahrung im Bau grosser Wagen macht sich an dieser 'Neuschöpfung deutlich geltend. Der «Greif» hat einen Achtzylinder-V- Motor mit auswechselbaren Zylinderbüchsen, die direkt vom Kühlwasser umspült sind, Fallstromvergaser, Batteriezündung, durch Stossstangen und Kipphebel gesteuerte Ventile, 13 Steuer-PS und 55 Brems-PS. Sein Aufbau zeigt weitgehende Verwendung von Leichtmetall-Legierungen. Der Wagen hat nicht nur Vorderradantrieb, sondern auch einzeln abgefederte Hinterräder, und zwar wird durch den senkrechten Ausschlag der Räder durch einen Hebel eine waagrecht liegende Schraubenfeder zusammengedrückt. Gummilagerung des Motors, Oelkühlung, Ansauggeräuschdämpfung, Luftfilter, eine Startvorrichtung am Vergaser, Zentraldruckschmierung und was man sonst an technischen Errungenschaften an teuren Wagen findet, ist auch am Greif vorhanden, wobei aber dieser Achtzylinder der billigste aller deutschen Achtzylinderwagen ist. Der neue Typ ist, ebenso wie der im grossen ganzen unverändert gebliebene 1,5-Liter-Vierzylinder, auf dem Stand als zum Fahrkomfort wesentlich bei. Das bewährte Modell «Hörnet» hat für 1934 eine vollständige Umwandlung erfahren, indem die Leistungsfähigkeit des Motors auf 40 Brems-PS. (bei 6 Steuer-PS.) erhöht wurde. Das neue Doppelrahmenchassis wurde (wie bei den bewährten Rennwagen) unter der Hinterachse durchgeführt, der Schwerpunkt tiefer gelegt und dadurch die Stabilität erhöht. Gleichzeitig wurde auch die Federung dieser Kleinwagen um ein bedeutendes verbessert, ebenso die Strassenhaltung und Fahrsicherheit. Das Modell «Nine» ist eine genaue Kopie des Typs «Hörnet». Hier wurde ein Vierzylinder-Hochleistungsmotor mit 5 Steuer-PS bei 30 Brems-PS eingebaut. Es ist dies einer der leistungsfähigsten 5-PS- Tourenwagen der ganzen Ausstellung. Der im Schnitt gezeigte Sechszylinder- «Hornet»-Motor mit angeflanschtem Viergang-Synchrongetriebe und Freilauf zeugt von genialer Konstruktion und erstklassiger Präzisionsmechanik/ Die Kolben laufen in eingesetzten Stahlbüchsen. Alle Modelle zeichnen sich durch sehr geräumige lichtvolle Karosserien aus, mit spezieller zugfreier Entlüftung, feinster Lederpolsterung, Sonnenscheindaoh und splitterfreiem Glas. 12-Volt-Licht- und Starteranlage, hydraulische Vierradbremsen und gut abgestufte Vierganggetriebe machen diese Wagen sehr vorteilhaft für unser Gelände. :e n IC ersicherung zur kleinsten Prämie durch die WaadtländischeVersicherung Gegenseitigkeit welche alle ihre Mitglieder zu den gleichen Bedingungen und zum Minimaltarif versichert; welche die Rückvergütung von 15% für schadenfreie Jahre gewährt und darüber hinaus den jährlichen Gewinn dieser Versicherungsbranche unter die versicherten Automobilisten verteilt. 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N» 24 — 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 Gazogene Imbert. Nach den letzten Erfahrungen auf dem Gebiet des Holzgasbetriebes und den Verbesserungen, die hauptsächlich die Imbert- Apparatur mit sich brachte, kann kein Zweifel mehr bestehen, dass dem Holzgasbetrieb von Automobilen aller Art auch in unserem Land eine grosse Zukunft bevorsteht. Die mangelhafte Anpassungsfähigkeit der Holzgasgeneratoren an rasch wechselnde Betriebsanforderungen und ihre grossen Ansprüche an Wartung können heute als behoben gelten. Der Vorteil einer bis 90 Prozent betragenden Brennstoffkosten-Ersparnis stand nie zur Diskussion. Auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht kann der Holzgasbetrieb nur befürwortet werden, ermöglicht er doch die Verbesserung der Aussenhandelsbilanz durch Verwendung einheimischer Brennstoffe. Mit einem für Holzgasbetrieb eingerichteten grossen Brauereilastwagen, der auf dem Stand zu sehen ist, demonstiert die Imbert- Gesellschaft nur eine der zahlreichen Möglichkeiten, welche die neue Betriebsart bietet. Immerhin lässt sich schon an diesem Beispiel erkennen, dass das System technisch vollkommen durchentwickelt ist. Der früher oft als prohibitiv empfundene Platzbedarf des Generators und der Reinigerbatterien ist auf ein unwesentliches Minimum verringert, und das Aussehen des Wagens wird keineswegs beeinträchtigt. Ein grosses Schaubild ermöglicht auch dem Nichtfachmann einen klaren Einblick in das Wesen und den Aufbau der Gaserzeugungs- und Reinigungsanlage. Wie wir kürzlich in einem grösseren Artikel ausführten, besteht alle Aussicht, dass sich die neue Betriebsart auch bei Personenwagen, eventuell sogar bei Motorrädern einführen wird. Bei ihrer unvergleichlichen Wirtschaftlichkeit dürfte es sich dabei nur noch um eine Zeitfrage handeln. Scintilla. In einem geschmackvoll aufgebauten Stand zeigt die Scintilla Aktiengesellschaft in Solothurn eine Anzahl interessanter Neuheiten und Verbesserungen. Eine grosse Karte von Europa, mit über 500 abwechselnd aufleuchtender Lampen, bildet den Hintergrund des Standes und zeigt die ausgedehnte Organisation des Scintilla- Service. Daneben geben einige kurze Zahlen ein lebendiges Bild der Entwicklungsgeschichte der Firma: Im Jahre 1920 • 450 Arbeiter und Angestellte. Im Jahre 1923/27: 620 Arbeiter und Angestellte. Im Jahre 1934 über 1500 Arbeiter und Angestellte allein in den Werken in. Solothurn. Die höhe Qualität der Scintilla-Apparate ist allein schon bewiesen durch diese rapide Entwicklung der Firma, denn Qualitätsfabrikate setzen sich auch heute immer noch durch. Aus einer andern Aufzeichnung entnehmen wir, dass über 120 Weltrekorde; •400 erste Preise an Automobilrennen; 25 transozeanische Flüge, darunter diejenigen von Lindbergh, Chamberlin, Bremen, mit diesen Apparaten vollbracht wurden. Unter den ausgestellten Neuheiten fällt zuerst der «Vertex» ins Auge, der heute der zuverlässigste, einfachste und zugleich der durchgebildetste Zündapparat ist, den sich der Automobilist wünschen kann. Augenscheinlich vorgeführt, bestaunen wir die verschiedenen Lichtmaschinen, von 60—2000 Volt, die Anlasser bis 13 PS und die Unmenge Zubehörteile, wie Scheinwerfer, Winker, Blinker, ferner Scheibenwischer, Stop- Laternen u. a. m. Alle diese letztgenannten Apparate entsprechen den neuen Vorschriften des Automobilgesetzes. Sich den Verhältnissen anpassend, sind auch Scintilla-Einspritzpumpen für Diesel- Motoren ausgestellt, und zwar so, wie seinerzeit der ScintWla-Magnet bei seinem Auftauchen ganz neue Konstruktionsprinzipien zeigte, so stellt auch die Scintilla-Pumpe eine Neuheit in ihrer Konstruktion dar. Sie arbeitet nach dem Füllungsakkumulierverfahrein und bietet so in manchen Teilen ganz bedeutende Vorteile gegenüber den bis heute bekannten Pumpensystemen. Alle diese Apparate und Zubehörteile sind übrigens auf einer grossen Anzahl von Ausstellungswagen eingebaut. Jeder Käufer eines Personen-, Lastwagens oder auch eines Omnibus handelt in seinem ureigensten Interesse, wenn er ein scharfes Auge auf die elektrische Ausrüstung richtet. Er wird es sich zur ernsten Pflicht machen, bei einem Kaufe eine komplette Scintilla-Ausrüstung, bestehend aus Zündapparat, Lichtmaschine, Anlasser, Scheinwerfer und den bereits schon aufgeführten Zubehörteilen zu verlangen. Dadurch erreicht er grösstmögliche Betriebssicherheit infolge der hohen Qualität dieses Produktes, und anderseits unterstützt er eine ausschliesslich schweizerische Industrie, die gegenwärtig unter den mannigfaltigen Schwierigkeiten des Exportes sehr zu leiden hat. Zudem wird er dazu beitragen, unsere passive Handelsbilanz und den Arbeitsmarkt in der Schweiz zu verbessern. (Korr.) Pallas Cord. Von weitem schon wird der Blick durch das monumentale Bild der Fabrikfassade gefesselt, welche Kunde gibt von der einzigen schweizerischen Unternehmung der Pneubranche. Bis dieser Fabrikationszweig in unserem Lande richtig Fuss gefasst hatte, galt es, zahlreiche Schwierigkeiten aller Art zu überwinden. Erfreulicherweise haben sich die Gebr. Huber in Pfäffikon nie entmutigen lassen, bis sie imstande waren, einen Pneu auf den Markt zu bringen, der auf Personen- und Lastwagen den Anforderungen in bezug auf lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit durchaus gerecht wird. Die mit Rücksicht auf die Weltwirtschaftslage und die Notwendigkeit, neue Arbeitsmöglichkeiten im Inland zu schaffen, erlassenen Einfuhrbeschränkungen haben die Aufmerksamkeit weiter Kreise auf dieses Unternehmen und sein Pneuprodukt gelenkt. Moderne Herstellungsmethoden und sorgfältige Auswahl der verwendeten Rohstoffe haben es ermöglicht, einen Reifen zu schaffen, der unseren Strassen- und Wegverhältnissen entspricht Der Markenname stammt von dem zur Fabrikation notwendigen Cordfaden aus erstklassiger ägyptischer Baumwollfaser, die durch besondere Maschinen vollständig mit Gummi durchtränkt wird. Neben dem erprobten Gleitschutzprofil wird die Sicherheit des Pneus durch die in Gummi eingebetteten Stahlkabel der Wulste noch besonders gewährleistet. Das besondere Schneeprofil hat sich im Winterbetrieb von vielen Kursautos und Lastwagen sehr gut bewährt. Die Fabrik, welche 'verschiedene Hundert einheimischer Arbeitskräfte beschäftigt, darf in ihrer Propaganda wohl an diese volkswirtschaftlich bedeutsame Tatsache erinnern. Sie wendet sich dabei aber nicht an blinden Nationalismus, sondern «appelliert zuerst an die Urteilskraft des Automobilisten als Verbraucher und erst in zweiter Linie an den Patriotismus». Interessenten sei orientierend mitgeteilt, dass der Pallas-Pneu auf dem Stand der ESA ausgestellt ist, der auch durch seine übrige Vielseitigkeit eines Besuches wert ist. Akkumulatoren-Fabrfk, Oerlikon Diese vor vierzig Jahren gegründete Fabrik darf auf eine schöne und gesunde Entwicklung zurückblicken, welche vor allem der Brauchbarkeit und dem guten Rufe ihrer Produkte zu verdanken ist- Am Stand, der nur einen bescheidenen Querschnitt von der Fabrikation in Oerlikon gibt, interessieren allgemein die beiden stationären Akkumulatoren ob ihrer originellen Darstellung. Man sieht fast durch sie hindurch und weiss nun endlich einmal, wie es im Innern dieser äusserlich so unscheinbaren Objekte aussieht. Mancher wird sich dabei erstmals einige Gedanken über die Notwendigkeit der Pflege seiner Batterie machen, die ja so einfach ist und doch vielfältig belohnt wird. Prächtige Aufnahmen aus dem zu einer stattlichen Fabrikanlage angewachsenen Betrieb zeigen, dass vom Rohprodukt hinweg die Verarbeitung durchwegs im Inland erfolgt. Wer die vielseitige Verwendung der modernen Batterie kennt, wird sich über die Leistungsfähigkeit der Fabrik ein Bild machen können, wenn er am Stande darüber belehrt wird, dass die Firma jeglichen Akkumulator, ob stationär oder transportabel und für jeden Verwendungszweck und in beliebiger Kapazität, baut. Allein die Autobatterie wird in mehr als hundert verschiedenen Typen hergestellt. Ein Stamm von über 200 erfahrenen Arbeitern steht im Dienste der Fabrik und der Kundschaft, denn Oerlikon legt mit Recht ebensoviel Wert auf den Service als auf die Herstellung. Das gabauch die Veranlassung, in verschiedenen Teilen der Schweiz Niederlassungen mit Fabrikationswerkstätten in Betrieb zu nehmen. Hallwag - «Automobil-Revue». Der Stand unserer Verlagsfirma Hallwag steht diesmal ganz im Zeichen des internationalen Autotourismus. Die originelle Aufmachung der Hallwagführer und -karten zeigt dem Besucher deutlich, dass es in ganz Europa wohl kein Land oder Touristikgebiet gibt, für das nicht eine passende Hallwagkarte oder -führer geschaffen worden ist. Vom nördlichen Eismeer bis an Nordafrikas Küstenländer, vom westlichsten Zipfel Irlands bis an den Bosporus ist ein einheitlicher Kartentyp geschaffen worden, wobei der Massstab jeweils der Wichtigkeit der Touristikgebietes angepasst ist. 26 Länder sind kartographisch und textlich bearbeitet, eine Leistung, die auf dem Gebiete des Automobil-Kartenverlags selbst im Auslande ihresgleichen sucht. Die Sonderkarten der Tourengebiete der Schweiz und des benachbarten Auslandes kennzeichnen WENIGER SORGEN FÜR ALLE DREI Für Sie. Ihr Auto und den Qaraqlsten LE CLOU DU SALON i Hill N'oubliez pas de visiter les Stands Federal F• Da WH (NO. 115) CNO.IOS)et TAGEBUCH DES ERFAHRENEN AUTOMOBILISTEN. Das Buch, das jeder Automobilist besitzen muss. Der zuverlässige Berater und treue Gehilfe des Wagenbesitzers. Für Personenautomobile und Lieferungswagen verwendbar. 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