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E_1934_Zeitung_Nr.024

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••» 750 co. 1100 oc. 1500 cc. 2000 oc. 3000 cc. 5000 cc. Rekordtabellen vom Kilometer-Rennen von Grand-Saconnex. Die Rekordhalter. Klasse Fahrer Marke Jahr Zeit 750 cc. Markiewicz (Roeengart) 1931 1.18.6 1100 cc. «Julon> (Ford) 1934 45,8 1500 cc. Keller (Alfa-Romeo) 1931 49.8 2000 cc. Keller (Alfa-Romeo) 1932 51.6 3000 cc. Maurer (Voisin) 1932 42,4 5000 cc. Gübelin (Plymouth) 1934 42,2 8000 cc Zwimpfer (Chrysler) 1934 40,8 850 oc. 1100 cc. 1500 cc. 2000 cc 3000 cc. 5000 cc. 8000 cc. Heber 8000 cc. •n «I« Sportwagen. De Loys (Monet-Goyon) 1926 2.22.0 Boissier (Amilcar) 1927 44.4 Eroery (Derby) 1933 44.4 Wehrli (Alfa-Romeo) 1932 39.8 Karrer (Bugatti) 1932 30.4 Villars (Alfa Romeo) 1933 32,4 Mme Gradenwitz (Mercedes- Benz) 1934 37,6 Blaettler (Mercedes) Rennwagen. Markiewicz (Austin) Kessler (Amilcar) Avondet (Bugatti) Mlle Münz (Bugatti) Stuber (Bugatti) Escher (Bugatti) Sdhurei] 1928 35.6 1932 1932 1932 1932 1932 1928 49.8 34.8 35.4 29,4 27.4 34.4 Die sukzessiven Rekordhalter. 1926 Segard (Parhard) Klasse 5000 cc. 48.8 1927 Dr. Karrer (Bugatti) Klasse 2000 cc. 38.2 1928 Esoher (Bugatti) Klasse 5000 ca 34.4 1931 Stuber (Bugatti) Klasee 2000 cc. 30.6 1932 Stuber (Bugatti) Klasse 3000 cc. 27.4 Die Nationale Sportkommission hielt am letzten Montag nachmittag in Genf eine Sitzung ab, die sich vor allem mit den grossen Sportereignissen der Saison, den Grossen Preisen der Schweiz und von Montreux und dem Klausen beschäftigte. Die zukünftige Rennreglementierung gab weiterhin Verschiedenes zu reden. Für 1935 wurden mehrere Modifikationen in Aussicht genommen. Die RegJemente der Schweizerischen Automobilmeisterschaft 1934 fanden ihre Genehmigung. Wir werden auf die Sitzung noch zurückkommen. -x- Um die Alpenfahrt 1934. Die Meldungen, dass die diesjährige Alpenfahrt unter Umständen mitten durch die Schweiz führt und sich der Orte Interlaken und St. Moritz als Etappenpunkte bedient, hat in schweizerischen Sportkreisen lebhaftes Aufsehen hervorgerufen. Wir haben uns in Genf bei den Spitzen der Nationalen Sportkommission persönlich nach der Stellungnahme des A.C.S. zu diesem Plane erkundigen können und dabei den Bescheid erhalten, dass es sich vorläufig um ein in erster Linie- von Deutschland ausgehendes Projekt handelt, das dem A.C.S. bis zur Stunde noch nicht vorgelegt wurde. Es handelt sich bei der ganzen Angelegenheit um eine erste Vorbesprechung, Ende des Monats März soll eine Sitzung von Vertretern der verschiedenen interessierten Clubs stattfinden, an der der Plan weiter diskutiert wird. Fest steht jedenfalls, dass Deutschland für 1934 die Oberleitung besitzt. Um den Grossen Preis von Montreux. Die Behörden von Montreux hatten als Vorbedingung für die Durchführung des Grossen Preises von Montreux verlangt, dass bis zum 15. März ein Garantiefonds von 40,000 Fr. unterzeichnet sei. Bis zur Mitte des Monats war der Betrag bereits überschritten. Er steht auf 43,000 Fr. und wird sich in diesen Tagen noch weiter erhöhen. Dieses Ergebnis ist ein neuer Beweis dafür, dass in Montreux alle Kräfte am Werke sind, um das Rennen in diesem Jahre auf alle Fälle Wirklichkeit werden zu lassen. Die Nennungen für den Grossen Preis von Monaco. 16 Fahrer. Soeben veröffentlicht das Organisationskomitee Salon Der Besuch am Salon. Der Freitag Nachmittag, der die Eröffnung des Salons brachte, war wie gewohnt in erster Linie für die Eingeladenen reserviert. Eine Besucherzahl Hess sich deshalb nicht ohne weiteres feststellen. Das S.B.B.-Bureau Im Salon stempelte bereits 200 Billette zur Rückfahrt ab. Der Samstag zeigte den ersten Zuzug des zahlenden Publikums. Es wurden 9087 Eintrittskarten ausgegeben, gegenüber 8753 im Vor- jähre. Insgesamt wurden 828 Bahnbillette abgestempelt. Am Sonntag verausgabte man 19,074 Karten (1933: 17,718), 2205 Billette wurden für die Retourfahrt gültig gemacht. Am Montag kamen 7365 Karten (1933:7707) zur Ausgabe und 753 Billette wurden beim S.B.B.-Bureau vorgewiesen. X. Der Salon-Ball. Wieder war er nicht nur der gesellschaftliche Höhepunkt des Salons, sondern auch der ganzen Wintersaison. Alles was Klang und Namen hatte, versammelte sich am letzten Samstag abend wieder im bekannten « Hotel des Bergues », das den richtigen Rahmen für diesen vornehmen Anlass bot. Die Sektion Genf des A.C.Ssorgte unter der Leitung von Herrn Dr. Guillermin aufs Neue dafür, dass die ganze Organisation des grossen Anlasses reibungslos spielte. Um 8 Uhr abends Hess man sich zum köstlichen Dfner nieder, das von einem Heer von dienstbaren Geistern auf prächtig geschmückten Tischen serviert wurde. Unter den Notabilitäten seien nur einige Namen erwähnt wie die Herren H. Humbert, Präsident der Sektion Genf des A. C.S.. Charles Faroux, der berühmte Pariser Autoiournalist, Robert Marchand, Ehrenpräsident des Salons, Ch. Dechevrens, Präsident des Salons, Oberstleutnant Demmer, Präsident der Gesellschaft schweizerischer Motorwagenoffiziere, Dr. Mende, Zentralpräsident des A.C.S., die A.C.S.-Vizepräsidenten Bucher. Dr. Stadler und Devaud, mehrere Mitglieder des Zentralkomitees ; Töndury, Präsident. Decrauzat, Vizepräsident, und mehrere Mitglieder der N.S.K., die Presse und zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus der Welt des Automobilismus. Nach 10 Uhr setzte der eigentliche Ball ein, der durch die Rythmen von Rex-King Orchesters befeuert wurde. Um Mitternacht folgte die grosse Modeschau, der sich sowohl Damen wie Herren mit gleichem Interesse widmeten. Und dann übernahmen die Geister der leichtbeschwingten Fröhlichkeit, des zes und der Unterhaltung die Führung. Di^ Herren Humbert und Dr. Mende richteten wenige Worte der Begrüssune an die Anwesenden. Das Zentralkomitee Hess im übrigen der Sektion Genf des A.C.S. eine wohlverdiente Ehrenplakette für geleistete Dienste überreichen. mb. AUTOMOBIL«SALON, GENF - Vergessen Sie nicht in der grossen Halle den Stand der Tourenwagen zu besichtigen. - Ihre geräumigen und sehr luxuriösen Karosserien Ihr neues Modell Special Torpedo Sport Vertretungen in der ganzen Schweiz 4 und 6Zylinder Offizieller Vertreter: Ch. NIGG, Automobilimport, Pl. Claparede, GENF Die berühmte amerikanische Marke stellt am Automobil-Salon ihre bedeutenden, sparsamen, luxuriösen und komfortablen Wagen aus 12 PS Beacon — 14 PS Flyers 6-Zylinder Besichtigen Sie und vergleichen Sie die ausserordentiichen Preise AUTOMOBIL CY Generalvertreter: Grand Garage Place Ed. Claparede S. A., Genf

N° 24 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Der Gesamtumsatz der deutschen Automobilwirtschaft 1933. Die Bedeutung des Motorfahrzeugwesens für die deutsche Volkswirtschaft erhellt aus den für das Jahr 1933 jetzt bekanntgegebenen Zahlen. Danach beträgt der Gesamtumsatz im Jahre 1933 4,2 Milliarden. Davon entfallen auf die Motorfahnzeugindustrie, auf Fahrzeugteile und Zubehör 590 Millionen, auf die Reifenfabriken 160 Millionen. Die Treibstoff Wirtschaft (Vertrieb) ist mit 850 Millionen an dem Oesamtumsatz beteiligt. Der Umsatz im Neuwagenhandel betrug 120 Millionen, für die Fahrerausbildung wurden 65 Millionen Reichsmark umgesetzt. Die Versicherungen sind mit 200 Millionen beteiligt. Für Reparaturen wurden 235 Millionen ausgegeben, für Garagen und Wagenpflege 265 Millionen. Chauffeure und Beifahrer erhielten 900 Millionen. Für den Strassenbau wurden 215 Millionen ausgegeben. Der Altwagenhandel hatte einen Umsatz von 276 Millionen, und schliesslich die Autotouristik schätzungsweise 300 Millionen. Deutschlands AutomobH-Aussenhandelsbllanz Im Januar. Für den Aussenhandel von Automobilen ist der Januar regelmässig eine ungünstige Periode. Aus Saisongründen ist der Export beschränkt, während der Import weniger betroffen wird. Im ganzen war die Einfuhr im Januar gegenüber dem Vormonat nach dem Gewicht um 16 % und nach dem Wert um 10 %, gegenüber der vorjährigen Parallelperiode um 32 % bezw. um 46%, und gegenüber 1932 um 20 % bezw. 42 % kleiner. Anderseits ist die Ausfuhr gegenüber dem Dezember gewichtsmässig um 28 %, wertmässig um 20 % gefallen, gegenüber Januar 1933 dem Gewichte nach um 12 % gestiegen, dem Werte nach aber um 4 % gesunken, während im Vergleich zum Januar 1932 die Menge zwar nur um 8 % kleiner, der Wert aber um 27 % niedriger ist. •\ Aus der russischen Automoblltadustrle. Der Januarplan wurde von der russischen Automobilindustrie mit 1400 Personenwagen und 3705 Lastwagen zu 98,5 % erfüllt. Von den Traktorenwerken wurden 7462 Einheiten hergestellt oder 98,8 % der vorgesehenen Produktionsmenge. In den Automobilwerken zu Gorki wurde unlängst der erste Raupentraktor mit Dieselmotorbetrieb hergestellt mit einer Leistung von 100 PS. In Ufa (Ostrussland) sind auf nächstes Jahr Bauarbeiten für eine grosse Lastautofabrik projektiert, die eine jährliche Produktionskapazität von 10,000 Einheiten aufweisen soll. Die Baukosten dieser Riesenanlage, die 48,000 Arbeiter beschäftigen wird, werden auf 818 Millionen Rubel veranschlagt. Die Inbetriebsetzung der ersten Ausbauetappe der Anlage ist für das Jahr 1937 vorgesehen. Eine andere Frage ist allerdings diejenige, ob die von dieser projektierten Fabrik erzeugten Produkte auch den gestellten Anforderungen alsdann zu entsprechen vermögen ? Der Stand der englischen Kohlehydrierungsprojekte. Der englische Chemie-Konzern teilt mit, dass die Arbeiten an ihrer Kohlehydrierungsanlage in Billingham unmittelbar nach Ankündigung des Projektes im Juli 1933 in Angriff genommen wurden. Zur Zeit ist ein grosser Teil der projektierten Werke bereits, speziell was dis Fundierungsarbeiten anbetrifft, fertig erstellt. Kürzlich wurde auch mit der Errichtung der Eisenkonstruktionen begonnen. Im weitern sind die Aufträge für alle Anlagen und' Maschinen erteilt und von den Lieferanten zum durch gekennzeichnet sein, dass die Art des erzeugten Oeles je nach den Marktverhältnissen weitgehend variiert werden kann. Das Rohölausbringen wird mit 62 % des Kohleneinsatzes ausgegeben. Ausserdem wird aber für die Wasserstoff- und Krafterzeugung eine weitere Brennstoffmenge benötigt, so dass sich die Gesamtkohlenmenge auf 3,15 t pro Tonne Rohöl beläuft. Aus der amerikanlsichen Automobilindustrie. Nach Verhandlungen mit General Johnson, dem Vorsteher der N. R. A., haben die Gewerkschaften beschlossen, den Streik in der Automobilindustrie so lange aufzuschieben, bis darüber Abklärung geschaffen ist, ob die von Johnson geführten Besprechungen ein positives Resultat zeitigen. Jedenfalls soll der Streik nicht vor Dienstag ausgerufen werden. Es lässt sich jedoch feststellen, dass in Kreisen der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter die Streikstimmung sehr gedämpft ist. Besonderen Eindruck hat es auf die Arbeiter gemacht, dass Amerikas grösster Autokonzern sich bereit erklärt hat, die wöchentliche Arbeitszeit um 10 Prozent zu kürzen, unter gleichzeitiger Erhöhung der Löhne um ebenfalls 10 Prozent. grossen Teil fertig erstellt worden. Die gesamten Arbeiten werden entsprechend dem ten und des Leiters der N. R. A. zur Ver- Dem Appel des amerikanischen Präsiden- worden. O. kürzung der Arbeitszeit und Erhöhung der Neue Autohaftpflichtgesetze in Amerika Bauplan nach Möglichkeit vorwärts getrieben, so dass man mit der beabsichtigten In- Löhne hat auch die nationale Automobilhandelskammer entsprochen. Sie beschloss, kanischen Staaten und in allen kanadischen und Kanada. In nicht weniger als 20 ameribetriebnahme 1935 nach wie vor rechnen ihren Mitgliedern eine Verkürzung der Ar-Territorialstaaten sind vor kurzem beson- kann. beitszeit um vier Stunden, nämlich von 40dere Autohaftpflichtgesetze eingeführt worden. Mit Ausnahme des Staates Massachu- Nach neuesten Berichten werden bei die-auser Anlage eine grosse Anzahl von neuen ist beabsichtigt, diese Neuregelung bereits am setts sind in allen Gliedstaaten die haupt- 36 Stunden pro Woche, zu empfehlen. Es 31. März in Kraft treten zu lassen, von der sächlichsten Bedingungen dieselben. Im er- rund 200 000 Arbeiter erfasst würden. Verfahren und neuen Maschinen zur Anwendung gelangen, von denen die Konverter das grösste Interesse beanspruchen dürften. Diese bestehen aus einer senkrecht angeordneten dünnwandigen inneren Röhre, in welcher die eigentliche Reaktion vor sich geht, und einem äussern Druckkessel. Der letztere ist durch Wärmeisoliermaterial von dem inneren elektrisch beheizten Rohr getrennt, so dass die Temperatur 150 Grad nicht übersteigt. Der Arbeitsdruck herrscht auf beiden Seiten des inneren Kessels, wodurch dieser keinem Ueberdruck ausgesetzt ist. Es dürfte sich somit um das deiche Prinzip handeln wie es vom deutschen Farbenkonzern angewandt wird. Der Katalisator, welcher für die erste Phase am wirksamsten erscheint, ist ein Zinnsalz von etwa lOpro-j zentiger Konzentration. In der Gasphase wird ein molybdänhaltiger Katalisatorengemisch verwandt. Der ganze Prozess soll da-