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E_1934_Zeitung_Nr.025

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AUTOMOBIL-REVUE Üyi'--

AUTOMOBIL-REVUE Üyi'-- wiv /^9HSH Ersparnis Imbert - Gas Imbert-Gas erübrigt die Verwendung flüssigen Brennstoffes Ilflbert-Gas macht Sie unabhängig vom Ausland Imbert-Gas verwertet Schweizer Holz jeder Art Imbert-Gas ist vollständig geruchlos im Betriebe und nicht explosionsgefährlich Ob in Ihrem Lastwagen oder Omnibus Ob in Ihrem Traktor oder Ihrer Benzol-Lokomotive Ob in Ihrem Triebwagen oder Motorboot Oder in Ihrem stationären Betrieb stets ist billigste Kraftstoff Der abgebildete 130 PS 3-Achs-Büssing-Lastzug fährt mit Imbert-Gas Herr Wapniarz schreibt uns: Mit dem von Ihnen am 24. 3. 32 gelieferten Generator bin ich zufrieden. Das Fahrzeug hat mit dem Generator bis heute 28000 km zurückgelegt. Am Motor haben sich keinerlei Beanstandungen gezeigt. Die Ersparnisse betragen tatsächlich 90%. Vor einigen Tagen habe ich das Fahrzeug bei der Fabrik der Firma Büssing in Braunschweig vorgeführt. Dasselbe ist dort genau untersucht worden und hat zu keinerlei Beanstandungen Anlass gegeben. Ich kann nach wie vor nur im besten Sinne über Imbert-Generatoren berichten und bin gerne bereit, jederzeit Auskunft zu erteilen. Paderborn, den 14. Mai 1932. gez. A.Wapniarz. Besuchen Sie uns auf dem Stand 109 am Automobil-Salon In Genf. Wir zeigen dort fahrbare Anlagen im Betrieb. Sollten sie verhindert sein, so fordern Sie noch heute Prospekte von der GAZOGENE - IMBERT S. A., NEUCHATEL ADMINISTRATION & TECHNISCHES BÜRO Verkauf: Büro Neuweiler, Bern, Christoffelgasse 4 — Ausländische Interessenten wenden sich bitte an die Imbert-Gas A.-G., Glarus, Rathausplatz

N«2 Von Stand zu Stand Röhr-Junfor; Im Eifer des Gefechtes Ist dem BendMerstatter bei der Beschreibung des Röhr- Standes ein Schreibfehler unterlaufen, den zwar die meisten Leser von sich aas korrigiert haben werden, der aber nichtsdestoweniger hier noch ausdrücklich richtiggestellt sei. Beim bekannten, luftgekühlten Röhr- Junior-Wagen handelt es sich nicht um einen Zweizylinderwagen, sondern um einen Vierzylinder, bei dem je 2 Zylinder, in Blöcken zusaniniengefasst, einander horizontal gegenüberliegen. Carrosserie Graber. Die Werkstätten dieser Firma in Wichtrach haben im letzten Jahre wiederum eine Vergrösserung erfahren, die sich zufolge der vermehrten Aufträge als unumgänglich und notwendig erwies. Diese stete Fortentwicklung des Unternehmens hat seinen guten Grund, denn das Graber- Cabriolet ist zu einem Markenbegriff geworden, der recht guten Klang besitzt. Die künstlerische Liniengestaltung, wie auch die geschmackvolle Farbenkombination und Ausrüstung des Wageninnern sind Gebiete, denen der Firmeninhaber seine ganz besondere und persönliche Aufmerksamkeit schenkt. Dass er dabei jeder Aufgabe gewachsen ist, zeigt am besten der an seinem Stand zum Ausdruck kommende Gegensatz. Dort finden wir nämlich wohl den teuersten Wagen des ganzen Salons, einen gewaltigen Duesenberg, dessen Motor volle 265 PS liefert und der über einen Radstand von fast 4 m verfügt. Diese Dimensionen kommen aber dank der flüssigen Formgebung der Karosserie gar nicht zum Bewusstsein. Durch weitgehende Verwendung von Leichtmetall ist übrigens das Gewicht des Oberbaues in erstaunlich niedrigen Grenzen gehalten "Worden. Als Gegenstück präsentiert sich ein kleiner bescheidener Peugeot, der sich aber in seinem Graber-Kleide keineswegs neben dem grossen Bruder zu schämen braucht. Im Gegenteil, er ist so adrett herausgeputzt worden, dass man die Grössenunterschiede ganz vergisst. Schon bei diesen beiden Beispielen kommt die Individualität, mit der jedes einzelne Stück geschaffen wird, deutlich zum Ausdruck. Viel beachtet ist ferner der als 4türiges Catfriolet karossierte Packard, der in seinor Geräumigkeit fast eine Limousine übertrifft und doch an Linie keineswegs einbüsste. Der aufmerksame Besucher wird übrigens auch an verschiedenen Ständen, so bei Minerva, Voisin etc., reinrassige Cabriolets antreffen, die ihre Abstammung von Graber nicht verleugnen. Auch das erste Exemplar des Swiss- Packard, der bekanntlich zu einem hohen Prozentsatz schweizerische Arbeit auf oieh vereinigt, erhielt in Wichtracb sein sonntägliches Kleid. Die wichtigsten Konstruktionen aller dieser Wagen, wie Türen, Kurbelfenster, sind im In- und Ausland patentiert und vereinigen auf sich zahlreiche Finessen, die vom erfahrenen Praktiker stammen. Carrosserie Langenthai. Obwohl diese Unternehmung, die vor wenigen Jahren einen nach modernen Gesichtspunkten eingerichteten Neubau an der Berner Ueberlandstrasse bezog, unter ihrem Dache alle vorkommenden Karosseriearbeiten besorgt, wirbt sie doch am Salon vorab für das Cabriolet. Veranlassung hiezu mag nicht nur der Umstand gegeben haben, dass der Staat den Bezug von in der Schweiz karossierten Wagen durch Rückerstattung eines Zollantoils und durch Gewährung erhöhter Einfuhrkontingente tatkräftig unterstützt, sondern weil Langenthai sich mit Erfolg auf eine besondere Bauart spezialisiert hat. Es ist dies das bekannte Kellner-Cabriolet, das in den meisten europäischen Ländern von vielen erfahrenen Firmen in Lizenz hergestellt wird. Unter den verschiedenen Besonderheiten, auf welche Kellner zahlreiche Patente erhielt, darf vor allem das Verdeck als wegleitend im Wagenbau er wähnt werden. Absolute Geräuschlosig keit, sichere und rasche Funktion waren bei diesem Verdeck schon vorhanden, als andere Werkstätten noch nach einem bewährten System suchten. Die weitreichende Erfahrung ermöglicht es daher, jedem gelieferten Wagen eine Garantie mitzugeben, die zwar an und für sich nicht notwendig wäre, aber doch beweist, wie sehr die Wagenbauer von der Güte ihrer Arbeit selbst überzeugt sind. Von Vorteil ist natürlich auch der Service, welcher den Kunden, die sich ja vielfach aus dem internationalen Autoreisepublibm zusammensetzen, dadurch gewährleistet werden kann, dass in den meisten Ländern Carrosseriewerkstätten bestehen. die nach der nämlichen Lizenz bauen. Sie rf^ ^iimwn mü ihrem eingearbeiteten Vadbperaonal in kürzester Zeit jedem Wunsch der Kundschaft entsprechen Das» sich dieser Cabriolet-Typus jedem Chassis anzupassen vermag, beweisen die verschiedenen Ausstellungsobjekte, die sich dem Auge gut präsentieren und beim Beschauer höchstens die Qual der Wahl aufkommen lassen. Carrosserle-Werke Bern. Die unter der Führung der Fachleute Ramseier, Streun und Jenzer grossgewordene Fabrik ist bei aller Vielseitigkeit ihrer Arbeiten doch hauptsächlich durch ihre Cars Alpins und Omnibusse bekannt geworden. Charakteristisch ist die geradezu raffinierte Raumausnützung, die echt bernische Solidität der Konstruktion, die aber keineswegs auf Kosten einer als harmonisch empfundenen Linienführung erzielt wird. Die Firma hat sich konstruktiv völlig auf das Metallgerippe eingestellt, wobei durch weitgehendste Verwendung von Leichtmetall und Leichtstahl an Gewicht, nicht aber an Stabilität, wesentlich eingespart wird. Sehr bewährt hat sich das eingebaute Kurbelverdeck, das mit Antrieb über der Windschutzscheibe elektrisch oder von Hand vom Führersitz aus betätigt werden kann. Ein Blick ins Innere der gezeigten Fahrzeuge überzeugt davon, dass auch der Bequemlichkeit der Fahrgäste alle nur möglichen Konzessionen gemacht werden. Die Sitzanordnung, Raumaufteilung, Gestaltung und Polsterung der Plätze bieten Gewähr, dass auch stundenlange Ueberlandreisen keinesfalls ermüdend wirken. Ebenso gut ist für das Gepäck vorgesorgt. Von den vier ausgestellten Objekten, von denen jedes einzelne eine wohldurchdachte und fachmännische Meisterarbeit darstellt, imponiert schon durch seine zünftigen Ausmasse der Stadt bernische Omnibus für 60 Fahrgäste, für welche je zur Hälfte Sitz- und Stehplätze vorhanden sind. Was an Schikanen für ein solches Verkehrsmittel bekannt ist, das findet sich in zweckmässiger Anordnung hier vor. Angefangen bei dem elektrisch bewegten Rollverdeck, bis zum Führersitz, der nach den Bedürfnissen jedes einzelnen Fahrers nach allen Himmelsrichtungen verstellt werden kann, ist alles vorhanden* Es steht genügend Raum für Hand- und Schwergepäck zur Verfügung, automatische Luftdruck-Faltentüren werden vom Führersitz aus leicht bedient, adrett eingebaute Fahrtrichtungsschilder sorgen für genügende und weithin sichtbare Orientierung der Fahrgäste, kurz, es muss eine Freude sein, in diesem Omnibus zu fahren oder ihn zu lenken. Wenn man die Fahrzeuge an diesem Stande betrachtet, so überkommt einem unwillkürlich die Reiselust und die Sehnsucht nach der Fahrsaison! F. Ramseier & Cic, Worblaufen. In der «Worblaufen»-Carrosserie, die hier in vielfacher Variation und geschickter Aufmachung gezeigt wird, trifft man gute Bekannte, die in zahlreichen Exemplaren im Verkehr stehen. Ob zwei- oder viertürig, ob mit gerade oder schräg gestellten Fenstern, stets hat die geschmackssichere Hand des Erbauers die richtige Linie und Gestaltung gefunden. Die automatisch aufklappbaren Verdecke eigener Konstruktion vermitteln, dank ihrer Funktionsweise, die restlosen Freuden des umwandelbaren Wagens. Der Begriff Cabriolet hatte oftmals einen bitteren Beigeschmack, weil das Aus- oder Einziehen des Daches mit allerlei zeitraubenden Manipulationen verbunden war, die leider nur zu oft einer ungenügend durchdachten Bauweise zugeschrieben werden mussten. Wenn das Worblaufen- Cabriolet so geschätzt ist, so gewiss auch deshalb, weil sein" Besitzer all dies*' Plackereien von allem Anfang an und immer enthoben blieben. Sehr geschätzt sind auch die lärmfreien Scheibenkurbelapparate, die natürlich die Scheibenarreticrung in jeder beliebigen Höhe ohne weiteres ermöglichen. Eigene, aus der Er fahrung heraus konstruierte Profile sor gen für wirklich luftdichten Ahschluss. Gummi findet dabei reichlich Verwendung und sorgt für wohltuende Schalldämpfung und lässt das so nervenbeanspruchende Quietschen überhaupt nicht aufkommen, das vielen Besitzern von Se rienkarosscrien nur allzu bekannt ist. Der Wunsch des Kunden ist offenbar für die Firma wegleitend, denn all die Details, welche die einzelnen Fahrzeuge voneinander unterscheiden, sind nicht der eigenen Freude am Modellieren entsprungen, sondern entsprechen all den Sonderbedürfnissen, die jeder Besteller mitbringt. Wer die Erzeugnisse dieses bodenständigen Gewerbefleisses sieht, freut sich, dass die- ÄOTOMOBIL-'REVUE Ein erstes Mal (1932) die strengste der grossen internationalen Touren-Prüfungen zu gewinnen, mag zu einem gewissen Grade einem glücklichen Zufall zugeschrieben werden. Der zweite Sieg (1933) kann schon als Beweis der Qualitäten eines Wagens gölten. Der dritte Sieg (1934) aber, um den sich 161 Konkurrenten aus der Elite der berühmtesten Konstrukteure bewarben und den die Equipe Gas & Trevoux mit der Fahrt Athen—Monte Carlo (3786 km) errangen, kann nur als Beweis für die unbestreitbare Ueberlegenbeit der Gesamt-Konstruktion gelten. Die Fülle der Vorzüge ist Ihr uutes Geld wert. In Ihrem eigenen Interesse wählen Sie darum einen Hotchkiss. Verlangen Sie den illustrierten Katalog und die Liste der neuen herabgesetzten Preise vom Vertreter för die Schweiz: Qd. Garage E. Maurer, Genf, Bld. des Tranchees 50 Vertreter für ZÜRICH, ST. GALLEN und THURQAU: Garage Binelli und Ehrsam A.-G., Stampfenbachplatz 48, Zürich Vertreter für BASEL: Hr. Paul Staehli, Hardstrasse 62, Basel Vertreter für BERN: Hr. Andre Zumstein, Effingerstrasse 93, Bern mSKRAöONM n«P&n • Hohlstrasse 100 nivers)«*"»" fon in einer