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E_1934_Zeitung_Nr.027

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AUtOS CITROEN, 1933, 9

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27 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 15 Automatische Verkehrsregelung an Strassenkreuzungen. Eine Konferenz In Zürich. Die Polizei-Abteilung des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes hat bekanntlich den schweizerischen Städte-Verband mit dem Studium der automatischen Verkehrsregelung an Strassenkreuzungen betraut, im Hinblick auf Bestimmungen, welche über deren Beschaffenheit erlassen werden müssen. Derartige Verkehrsregler sind in einer Anzahl schweizerischer Städte schon seit längerer Z«it im Betrieb, in Zürich sind so ziemlich alle bekannten Systeme vertreten. Die Zentralstelle des schweizerischen Städte-Verbandes lud nun vergangenen Montag die Strassenbenützer- Organisationen zu. einer Konferenz ein, um sie über die bis jetzt gewonnenen praktischen Erfahrungen zu orientieren. Unter dem Vorsitz von D r. von Schulthess waren anwesend; höhere Polizeibeamte aus verschiedenen Schweizerstädten, ein Vertreter des eidgenössischen Justiz-Departementes, die Delegierten der grossen Strassenbenützer-Verbände, auch ein solcher des Fussgängerschutzbundes. Am Vormittag wurde den Konstrukteuren Gelegenheit gegeben,' die anwesenden Interessenten über ihre Apparate zu informieren. Daran schloss sich eine Besichtigung derselben im praktischen Betrieb auf der Strasse. Zur Diskussion standen die Heuer^Ampel v altes und neues System; Elektrizitäts-A.-G. Wädertswil, die Systeme Signum Wallisellen, Siemens, Jacot-Guillarmot, sowie ein RefraktoivS.piegel, der dem Strassenbenützer Einblick in die Querstrasse vermittelt. Ueber das Prinzip der einzelnen Apparate sind unsere Leser aus unseren früheren Publikationen bereits orientiert. Bei der Heuer-Ampel ist der verkehrsregulierende Faktor bekanntlich ein Zeiger, der sich im Uhrzeigersinne auf einem grün-roten Farbkreis dreht und je durch Zeigen auf das grüne oder rote Feld die Fahrt freigibt oder sperrt. Als Vorteil wird empfunden, dass man schon aus einer gewissen Entfernung das Tempo seines Wagens nach der Zeigerstellung einrichten kann, die man beim Eintreffen an der Kreuzung vorfinden wird; Nachteile der Ampel sind die Notwendigkeit, sie in nicht unter 4 Meter Höhe aufhängen zu müssen, die Unsichtigkeit bei Nebel, weiterhin die bekannten Nachteile des Go and Stop-Systems. Nach diesem arbeitet auch der Apparat Signum mit Zwischen- Signal durch gleichzeitiges Aufleuchten beider Farben. Das alte System Wädenswil ist an der Dufourstrasse in Zürich schon seit einem Jahr in Betrieb. Es arbeitet ausschliesslich nach dem Individual-System und nur mit der roten Farbe, indem das Ueberfahren einer Kontaktschwelle die Strasse der Querrichtung sperrt. Das neue System Wä- *enswil, sowie "Siemens, weisen die Individual-Ver- ^ehrsregelung kombiniert mit Go an Stop auf, d. h. bei schwachem Verkehr bewirkt jeder einzelne die Kontaktschwelle überfahrende Wagen die Oeffnung bzw. Schliessung der Kreuzung, während bei Auftreten einer gewissen Verkehrsdichte der Apparat sich selbsttätig auf Go and Stop umschaltet, um bei Abnahme des Stoss-Verkehrs wieder zum Einzel- System überzugehen. Siemens hat dabei stets ein felbes Zwischensignal, während Wädenswil nur bei Go and Stop durch Blinken die bevorstehende Richtungsänderung anzeigt, bei schwachem Verkehr aber auf das Zwischensignal verzichtet. Die Preise der verschiedenen Apparate bewegen sich zwischen 200O und 12.000 Franken. In der Diskussion wuTde vor allen Dingen darauf hingewiesen, dass die internationale Kommission für Strassen-Signalisation beim Völkerbund bereits zu dem ganzen Fragenkomplex Stellung genommen hat und prinzipiell den Regierungen die Adoption entweder de3 einfarbigen oder des dreifarbigen Systems anempfiehlt. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Apparate und Systeme wurden lage gefunden haben. Wenn der Kantonsrat nicht noch die nötigen Korrekturen vornimmt, wird kein anderer Ausweg als die Verwerfung des Gesetzes in der Volksabstimmung übrig bleiben, welcher Ansicht Es ist auch zur Genüge bekannt, dass der die Generalversammlung durch einstimmige Annahme der hier bereits veröffentlichten Resolution westliche Teil des Kantons Aargau, also das Fricktal, im Durchgangsverkehr ins Hintortreffen geraten ist. Basel, mit seinem Einzugsgebiet, braucht beipflichtete. eine genügende Anzahl gut ausgebauter Verkehrswege, die es mit dem schweizerischen Mittellande Herr Gassmann rund 180 Anwesende willkommen Nach dem sehr gut servierten Nachtessen konnte und insbesondere der Zentralschweiz möglichst heissen, wobei er speziellen Gruss Herrn Dr. Senger, von der Schweiz. Verkehrszentrale, den Ehren- vorteilhaft verbinden. Von den Eisenbahnen abgesehen, kommen heute drei Juraübergängen überragende Bedeutung zu: Staffeleg'g, Hauenstein und cher und den beiden Vertretern der Presse, Herren mitgliedern, Herren Wunderly-Volkart und Dr. Bir- Bözberg. Dabei ist für den internationalen Autotourismus der Hauenstein der bedeutendste. Bei der Zürcher A. C. S. stets besonderen Dank für die Dr. W. Bierbaum und Dr. A. Büchi (Bern), denen einer kommenden Steigerung des Fremdenverkehrs tatkräftige Unterstützung seiner Bestrebungen schuldig ist, entbot. Auch der neuen Präsidentin des wird aber die Entlastung der Hauensteinstr&sse wünschbar. Und da fällt nun dafür in erster Arbeitsausschusses, Frau von Salis-Hegi, wurde Linie die Staffeleggstrasse in Betracht. Der görijige Mehrweg Basel-Staffelegghöh'e gegenüber Ba- der verdiente Dank für die Leitung dieser Damen- herzlicher Willkomm zuteil, während Frau Beyer sel-Hauensteinhöhe wird ausgeglichen durch die anlässe in den letzten 2 Jähren ausgesprochen kleinere Höhendifferenz zwischen der Rheinmetropole und den Juraübergängen (Staffelegg 624, der Förderun« der Verkehrsdisziplin und des Spor- wurde. Im Besondern sprach Herr Gassmann noch Zusammenfassend sei fest- Hauenstein 692) und eine bessere Strassenführung, tes das Wort und widmete bei dieser Gelegenheit die mit dem kommenden Ausbau der Staffeleggstrasse erreicht wird. Durch den Ausbau der Kaikommission, A. Töndury, freundliche Worte. Nach- auch dem neuen Präsidenten der Nationalen Sportsterbergstrasse wird die kürzeste Verbindung zwischen Rhein und Z$ntralschweiz hergestellt werden. kretariat den Dank für die 1933 geleistete grosse dem noch Herr Dr. Bircher dem Vorstand und Se- Arbeit ausgesprochen hatte, führte Herr Dr. Senger den neuen Film von der Schneefreimachung der Julierstrasse vor, der erwartungsgemäsg lebhaftem Interesse begegnete. Mit Freude wurde auch gründlich besprochen. gestellt, dass nach allgemeiner Ansicht für den schweizerischen Verkehr die durchgehende Einfüh- •oing des Go and stop noch nicht als nötig empfunen wird; die nach diesem System arbeitenden Apparate « Heuer » und « Signum » werden aber .zufolge ihrer verhältnismässigen Einfachheit und Billigkeit für kleinere und finanziell schwächere Gemeinden in Frage kommen, die keine sehr grosse Verkehrsdichte aufweisen und wo darum der mit diesem System verbundene Zeitverlust nicht ins Gewicht fällt. Das Leuchtsignal wird dabei dem Formsignal vorgezogen. Für Städte mit grösserer Verkehrsfrequenz und wo besonders während gewissen Tageszeiten ein starker Stossverkehr auftritt, ist das System der Individual-Verkehrsregelung erwünscht, das sich gegebenenfalls automatisch auf Go and Stop umschaltet. Als Zwischensignal, das bei Go and Stop als Vorteil angesehen wird, scheint gleichzeitiges Aufleuchten beider Farben oder Blinken unter Wegfall von Gelb angezeigt. Nachdem aber der Bundesrat in seiner Verordnung über die Strassensignale diese Frage schon zugunsten des gelben Zwischensignalea präjudiziert hat, wird sie offen gelassen in der Meinung, dass der Bundesrat sich eventuell veranlagst sehen könnte, seine Verordnung in diesem Punkt zu ändern. Der einfarbige, nur mit Rotlicht arbeitende Apparat wurde abgelehnt, da der Strassenbenützer bei diesem nicht weiss, ob die Sperre der puerstrasse funktioniert hat oder nicht. Schliesslich einigte man sich prinzipiell, auf die Empfehlung eines bestimmten Apparates zu verzichten und lediglich das Signalbild, sowie die Aufstellung der Apparate näher zu bestimmen. Empfohlen wird also ein Apparat, bei dem die Verkehrsregelung durch das Aufleuchten einer roten bzw grünen Scheibe stattfindet; er soll individuelle Verkehrsregelung gestatten und bei Stossverkehr auf Go and Stop umstellbar sein. Das Zwischensignal ist bei Go and Stop erwünscht und kann in einfarbigem Blinken, gleichzeitigem Aufleuchten von Grün und Rot oder in Aufleuchten von Gelb bestehen. Zur Erleichterung für Farbenblinde soll das Rotlicht die Form eines waagrecht liegenden, das Grünlicht die eines senkrecht stehenden Rechteckes haben. Das Signal soll nicht höher als 2—3 m über der Erde so aufgestellt werden, dass es von allen Seiten gut sichtbar ist. Wenn die zentrale Aufstellung in der Kreuzung selbst nicht möglich ist, so sind die Ecken der Kreuzung damit zu versehen. b^-r. Verwaltungsratssitzung. Der Verwaltungsrat des Touring-Clubs der Schweiz hielt unter dem Vorsitz seines Präsidenten, Dr. Henry Henneberg, am 24. März in Genf eine Versammlung ab. Der Rechnungsbericht für das Jahr 1933 bewies erneut, welch gesunde finanzielle Verhältnisse der grosse Landesverband aufzuweisen hat. Die ausscheidenden und wieder wählbaren Mitglieder des Verwaltungsrats, A. Baumgartner, Marchand. Bussy, W Baumgartner, Lachenal, Fehr, Neher, Stamm, Quartier und Desert, wurden wiedergewählt. Eine sehr interessante Debatte über die Frage des Benzinmarkts schloss die Verwaltungsgeschäfte ab. Der Verwaltungsrat engagierte als Angestellten für die Behandlung der juristischen Fragen beim Generalsekretariat Ernest Delaquis, den früheren Chef der Polizeiabteilung des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements. (Damit findet unsere frühere Meldung von der Rückkehr von Prof. Delaquis ihre offizielle Bestäitsung. Die Red.) Zum Ausbau der Kaisterbergstrasse. Gegenwärtig steht die Frage des Ausbaus der Kaisterbergstrasse in der Oeffentliohkeit, namentlich im Fricktal. in Diskussion. Auch der Vorstand des T. C. S. Aargau hat sich in den letzten Sitzungen mit dieser Frage, die zweifellos für den Aargau von grosser verkehfstechnischer Bedeutung igt, beschäftigt. Die Kaisterbergstrasse wird den Flecken Frick mit Kaisten und Laufenburg verbinden. Die Gemeinde Frick liegt an der Hauptstrasse Basel- Zürich und Basel-Staffelegg-Aarau. Der Kaisterberg bildet das Verkehrshindernis, der Querriegel, der das innere vom äussern Fricktal trennt. Bis heute war man genötigt, mit dem Auto von Frick über Stein-Säckihgen nach Laufenburg zu fahren^ Nicht nur die Schaffung eines neuen Verkehrs zwischen dem äussern und innern Fricktal rechtfertigt den Bau dieser Strasse. Der Kaisterberg selbst ist ein Landkomplex, dessen Bebauung und Bewirtschaftung nur gewinnen kann, wenn alle Grundstücke auf diesem Gebiete zugänglicher und leichter zu bearbeiten sein werden. Es ist auch ganz klar, dass sowolil die Gemeinden Laufenburg und Kaisten, wie die Gemeinde Frick mit ihrer ganzen Umgebunr die abgekürzte Verbindung begrüssen würden. Die »Bedeutung dieses Verkehrsprojektes beruht demnach eines Teils auf dem Nutzen, den es dem durchzogenen Gelände selbst gewährt, und zum Teil auf dem Transitverkehr, den es zu fördern und zu erleichtern bestimmt ist. Die Kaisterbergstrasse würde Laufenburgs Verkehrszone gegen Frick zu erleichtern und damit auch gegen Aarau und das Baselland zu. Laufenburg leidet heute unter seiner Abgeschlossenheit gegenüber der schweizerischen Nachbarschaft Laufenburg gewänne mit der Kaisterstrasse einen verbesserten Weg nicht nur nach Frick, sondern auch nach der Kantonshauptstadt Aarau und dem Südaargau zu. Die Strasse wird nach ihrer Erstellung nicht nur den beiden Hauptendpunkten Frick und Laufenburg gute Dienste leisten, sondern sie wird auch von Spaziergängern und Automobilisten aus Aarau, Brugg und Basel und seiner ganzen Umgebung frequentiert werden. Wer einmal die Gegend von Frick bis Laufenburg durchwandert oder durchfahren hat, wird diese Strecke, die einen eigentlichen Höhenweg darstellt, nie vergessen, sondern immer wieder besuchen. _ In Nr. 88/89 der < A.-R. > haben wir im Zusammenhang mit den Verkehrsproblemen des Suhrentales eingehend auf die fricktalischen Strassenverhältnisse hingewiesen und sind dabei zu ähnlichen Schlussfolgerungen gekommen, wie in vorstehenden Ausführungen. Red. Die Sektion hat unlängst ihre Einladungen zur traditionellen Osterfahrt erlassen. Diese ist angesetzt auf Ostersonntag, den 1. April, mit Ziel Afföltern i. E., Hotel « Löwen » Das detaillierte Programm sieht vor- 10 Uhr Abfahrt beim Clublpkal, Hotel Monopol. Fahrt über Wolhusen, Willisau, Huttwil, Affoltern (58 km). Daselbst Mittagessen und um 15 Uhr Abfahrt in Affoltern über Häusermoos, Höfen, Madiswil, Langenthai, St. Urban (80 km). 17 Uhr Abfahrt über Pfaffnau, Reiden, Sursee, (107 km). Daselbst kleiner Halt. Heimfahrt nach Belieben. Anmeldungen zum Mittagessen werden bis Donnerstag, den 29. März, auf dem Sekretariat entgegengenommen. SEKTION BERN. Lichtmessen. Anlässlich der technischen Autokontrollen vom Dezember letzten Jahres, bei denen mehr als 450 Wagen auf ihren gesetzmässigen Zustand geprüft wurden, musste das Messen der Lichtstärke aus technischen Gründen unterbleiben. In der Zwischenzeit hat das Expertenbureau des StrassenVerkehrsamtes seinen Prüfstand im ehemaligen Fahrraum der Eisenbahnbrüoke erhalten. Die Sektion Bern des A. C. S. hat daher mit den Experten eine Vereinbarung getroffen, wonach die Tage vom 4. bis 6. April den Sek- Üonsangehörigen reserviert bleiben und in dieser Zeit ausschlicsslich Lichtmessungen vorgenommen werden. Das Messen der Lichtstärke geschieht mit dem unfehlbaren Luxmeter, die Bewertung selber nach den Normen des Comite international d'e'claira'ee. h. SEKTION LES RANGIERS. Generalversammlung. Die diesjährige Generalversammlung ist auf Samstag, den 7. April, um 15 Uhr, im Hotel Rössli in Pruntrut angesetzt mit folgender Traktandenliste: 1. Protokoll; 2. Jahresbericht; 8. Bericht des Kassiers und der Rechnungsrevisoren, 4 .Genehmigung der Jahresrechnungen und des Budget«; 5. Autorennen Develier-Les Rangiers, Organisation und Budget; 6. Wahl eines Vorstandsmitgliedes; 7. Programm der Veranstaltungen pro 1934; 8. Eintrittsgeld und Jahresbeitrag; 9. Propagandabecher; 10. Verschiedenes und Unvorhergesehenes. SEKTION ZÜRICH A. C. S. Frühjahrs-Generalversammlung. An Traktanden fehlte es jedenfalls nicht, denn der Vorsitzende, der am 22. März im Hotel Hotel «Waldhaus Dolder> in Zürich stattgefundenen Generalversammlung, Herr Kantonsrat Gassmann, der dieses Amt infolge Landesabwesenheit von Herrn Präsident Hürlimann führte, konnte den Mitglieder eine beladene und gewichtige Traktandenliste vorführen. Ueber die Jahresrechnung pro 1933 und die Bilanz per 31. Dezember 1933 referierter Herr Dr. Schmidlin. Der Jahresabschluss ist ein überaus erfreulicher und zeugt von der erneuten finanziellen Erstarkung der Sektion. Nach Entgegennahme der Berichte der Rechnungsrevisoren und der Geschäftsp'rüfungsstelle wurde einstimmig DGcbarge erteilt unter bester Verdankung der grossen Arbeit an .Vorstand und Sekretariat. Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Für die Vorstandswahlen lagen die Demissionen der Herren J. Larchner, Meilen, und Rob. R. Steiger, Zürich, vor. Einstimmig wurde der Vorstand wie folgt neu bestellt: Präsident: Heinr. Hürlimann; Vorstandsmitglieder: M. Gassmann, Zürich; F Frey, Zürich; C. Diener, Zürich, H. von Schulthess, Zürich; W. Honegger, Zürich; J. Guallini, Zürich; Dr. E. Stadler, Uster; J. Koch, Schlieren, Dr. H. Diener, Regensdorf; F. Steinfels, Zürich; E. IJoerni, Oberwinterthur; H. Häsler, Zürich, A. Egolf, Horgen; Dr. G. Hasler, Winterthur, alle bisher und neu A. Hulftegger-Meyer, Stäfa. Der Vorstand erhielt zudem Kompetenz, ein 17. Mitglied als Nachfolger des, Quästors zu bezeichnen und durch die Winter-Generalversammlung bestätigen zu lassen. Auch die Wahl der Delegierten vollzog sich in Einstimmigkeit. Auf Antrag der Ortsgruppe Winterthur wurde das Reglement für die Ortsgruppen einigen Aenderungen unterzogen, die vor allem organisatorische Fragen betrafen. Nachdem der Vorsitzende noch die Herrpn H. Heusser, Zürich; H. Keller, Courbevoie; C. Kraft, Zürißh; M. Maag, Schwamendingen; 0. Rentschier, Zürich; J. Roggwiller, Küsnacht; H. Stirlin, Zürich, und A. Welti-Furrer, Zürich, zu Veteranen ernannt hatte, richtete er an die Mitglieder noch einen energischen Appell für intensive Unterschriftensammlung für die Alpenstrasseninitiative, für welche, neuesten Meldungen zufolge, bereits 100,000 Unterschriften vorliegen. Drei Anregungen betr. Autöstatiönierung beim Hauptbahnhof, Veröffentlichung der Rundschreiben des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes betr. eidgenössische Gesetzgebung und automatische Signale wird der Vorstand weiter verfolgen. Zum Schlüsse referierte Herr W. Badertscher über den Entwurf für das neue kantonale Verkehrsgesetz, indem er besonders darauf hinwies, dass die sicherlich berechtigten Verlangen der Verkehrsinteressentenverlfände bis anhin nur eine ganz ungenügende Berücksichtigung in der Gesetzesvor- T. C. S- Autosektion Aargau AutOBektion Waldstätte X. C. S. von seinen anerkennenden Worten für die tatkräftige Unterstützung der Schweiz. Verkehrszentrale durch den A. G. S. und seine Zürcher Sektion Kenntnis genommen. Für den dritten Teil des Abends hatte die Vergntigungskpmmfssion ein abwechslungsreiches Cabaretprogramm bereitgestellt, wo der bekannte Komiker Bernhard als gutgelaunter Conferencier das Szepter führte und Tänzerinnen, Zauberkünstler, Handharmonika-Virtuosen, Sketch-Akteure etc. ein amüsantes Programm hervorzauberten, derweilen mau sich bei schmissiger Musik in den begonnenen Frühling hineintanzte. Ein in jeder Beziehung froh verlaufener Anlass! V Vortragsmatinee. Der Vorstand ist in der Lage, den Mitgliedern am 15. April eine besonders interessante Vortragsmatinee bieten zu können. Herr Dr. Heck, der bekannte Direktor des Zoologischen Gartens in Berlin wird die lange Reise nach der Schweiz nicht scheuen, um den Zürcher ACSisten einen spannenden, hochaktuellen Vortrag über « Im Auto auf Tierfang in Afrika» zu halten. Zahlreiche Lichtbilder und ein 10ÖÖ m langer Film werden prächtige, hochinteressante Momente von dieser afrikanischen Expedition vermitteln, derweilen eine Grammophonplatte Originalaufnahmen der Tierstimmen vermittelt. Ein Vortrag, wie man ihn von so kompetenter Seite selten zu hören bekommt. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Anschliessend an die nächste Monatsversammlung am Mittwoch, den 4. April -1934, 20.15 Uhr, im Vereinslokal Du Pont, folgt ein interessantes Referat mit anschließender Diskussion, über «Automatische Signalanlagen für Verkehrssicherung und Verkehrsregelung», das von der Direktion der Elektr. A.-G. Gesellschaft in Wädenswil durchgeführt wird. Beginn des Vortrages 20.45 Uhr im Du Pont, 1. Stock (Limmatselte). Aktivmitglieder sind gebeten, zur Versammlung pünktlich zu erscheinen, damit die wichtigsten Geschäfte vor dem Referate erledigt werden können. Reserviert den Abend und bekundet euer Interesse durch vollzählige Teilnahme auch dem Referenten gegenüber. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion betreffend elektrischen Verkehrssignalea auf dem Platze Zürich zahlreich benützt wird. i Die Unterhaltungskominission. Touristik-Bulletin des A. C. S. (m. K. «= mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) Die Alpensüdseite verzeichnete in ,den letzten Tagen wiederum starken Schneefall, der das Tessin und das Bergeil bis zu 100 cm mit' Neuschnee bedeckte. Auf der Nordseite der Alpen beginnt die Schneeschmelze infolge starker Föhnlage kräftig einzusetzen. Es sind befahrbar: Appenzellerland und Toggenburg: Das gesamte appenzellische und st. gallische Strassennetz ist schneefrei und o. K. befahrbar. Schwyz: Unpassierbar sind die Uebergänge Ibergeregg, zwischen Oberiberg und Oberberg, und Etzel, zwischen Luegeten und Etzelpasshöhe. Alle übrigen Strassen sind schneefrei und o. K. zu befahren. Glarnirland: Talstrasse schneefrei bis Lihthal, ebenso Abzweigung nach Elm und Strasse über den Kerenzerberg. Graubünden: O.K. passierbar sind: Prättigauerstrasse bis Klosters; Lenzerheide; Oberalpstrasse über Reichenau-Flims bis Disentis; Strasse im Mesolcina bis Mesocco (Weiterfahrt nach San-Bernardino-Dorf durch Schneeverwehungen gesperrt); m. K. offen sind: Wolfgang (Uebergang Klosters- Davos); Albulastrasse bis Bergün, Weiterfahrt durch Lawinenniedergang unmöglich, Oberhalbstein bis Bivio-Stallo, Weiterfahrt über den Julier wegen Schneeverwehungen noch für einige Tage .unmöglich; Strasse Thusis-Splügen-Hinterrhein; Schynpass; Zufahrt nach Arosa, Unter- und Oberengadin (stellenweise schmal gepfadet) und Malojast'rasse. Innersehwelz: Brünigstrasse m.'K. durchgehend befahrbar (Bernerseite aper); Zufahrt nach Eng'elberg o.K. möglich; Gotthard: Nordseite Strasse schneefrei bis Göschenen, o. K. fahrbar; Südseite nach dem starken Schneefall breit gepfadet und m. K. ab Airolo bis Faido passierbar. Berner Oberland: Haslital m. K. bis Guttannen offen. M. K. passierbar sind die Strassen nach Grindelwald, Lauterbrunnen, Kandersteg und Adelboden. Simmentaistrasse o. K. befahrbar bis Zweisimmen resp. Lenk. Ueberfahrt iiber die Saanenraöser ratsamer m. K. Strasse im Tal der Kalten Sense m. K. zu befahren, Zufahrt zum Hotel Gur 7 nigelbad über Riggisberg schneefrei. Jura: Unpassierbar sind Weissenstein und Marchairuz. O.K. passierbar sind: Bözberg,. Hauenstein, Passwang, Pierre Pertuis, Les Rangiers und Strasse Vallorbe-Pontarlier und Verrieres-Pontarlier. Ketten sind erforderlich: Vue des Alpes, Molendruz, Col des Etroits, La Cibourg, La Tourne, St. Cergue-La Cure/Bois d'Amont. Westschweiz: Rhonetalstrasse schneefrei bis Fiesch; Seitentäler nach Montana, Champery und Champex über Orsieres m. K. zu befahren, ebenso Grosser St. Bernhard bis Liddes. Aufhebung der Strassensperre Küssnacht-Vitznau - Brunnen: Die Sprengarbeiten an der Seestrasse zwischen Vitznau und Gersau sind nunmehr beendet und dieselbe ist vom 24. März an für alle Fahrzeuge wieder geöffnet. Frankreich: Route d'hiver des Alpes durchgehend o. K. passierbar. Zufahrt nach Chamonix m. K. ab Le Fayet. Col de la Faucille m. K., Richtung St-Glaude, befahrbar. fo NeugrGndung; Palu Garant A.-G., Saniaden. Unter dieser Firma ist eine Aktien-Gesellschaft mit einem Kapital von 60.000 Franken gegründet worden. 1 Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb einer Autogarage Und Reparatur-Werkstätte. Sie übernimmt -Sachwerte im Gesamtbetrag von 86.500 Fr., wofür den Gründern 73 Aktien zu 5000 Fr. an Zahlungsstatt ausgehändigt werden. Die restlichen 47 Aktien sind in bar einbezahlt worden. Dem Verwaltungsrat gehören an: Andrea Ratti, Kaufmann, als Präsident und R. Clavuot, Kaufmann, beide in Samaden. Der Präsident fuhrt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Schweiz, Grosiistenverband Im Motorfahrzeuggewerbe, Zürich. Unter dieser Firma wurde im Mai 1932 eine Genossenschaft gebildet mit dem Zweck der Wahrung gemeinsamer beruflicher Interessen ihrer Mitglieder. Der Vorstand besteht aus R. M. Roth als Präsident; E. Steiner, Kaufmann, Zürich' und A. Bachmann, Kaufmann, Zürich. Die Vorstandsmitglieder R. M. Roth und Dr. Winterhaider führen Kollektiventerschrift. Geschäftsdomizil: Pelik'änstrasse 2, bei Dr. R. Stäger. Personelles: Inoold l Panchaud, Autogaragt, Herzogenbuchsie. In dieser Kollektivgesellschaft ist die Vertretungsbefugnis des Gesellschafters W, Panchaud erlöschen. Zur Vertretung ist nur noch der andere Teilhaher E. Ingold berechtigt. Effrem Broggini, Garage. Locarno. Inhaber dieser Firma ist E. Broggini in Losone. Betrieb einer Garage und Automobilhandel. Domizil: Piazza Grande. Gallus Wenk-Rutz. Autopolitur. Rütl. Inhaber der Firma ist Gallus Wenk in Rüti. Vertrieb einer Autopolitur. Domizil: Sehlossberg. Emil Fischer; Automobilhandel, Born; Inhaber der Firma ist Emil Fischer in Bern. Händel in Automobilen und Reparatur-Werkstätte. Domizil- Brunnadernstrasse. Firmenlöschung: Enrico Vigoni, Garage, Chiasso. Die Firma wird infolge Aufgabe des Geschäftes gelöscht. Felber J> Cle„ Aufomobilhandel, Balsthal. Diese Kommanditgesellschaft hat sich aufgelöst. Die Firma ist nach bereits beendeter Liquidation erloschen. Fritz Caduff, Handel in Automobilen, Zürich. Die Firma ist infolge Aufgabe des Geschäftes erloschen. Gebr. Sfuber, Autogarage, Bern. Die Kollektivgesellschaft hat eich aufgelöst und ist nach vollständig durchgeführter Liquidation erloschen. Firmenlnderung: Gass & Co., Touring-Garaßc, Basel. Die frühere Kollektiv-Gesellschaft Gass & Co., Autotaxi, hat ihre Firma wie vorstehend abgeändert. Sie verzeigt als nunmehrige Natur des Geschäfts Garagebetrieb, Autoreparaturen und Taxibetrieb. Domizil: St. Albananlaee. verantwortliche Redaktion: d*«ft Dr. A. Bucht, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwajr). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.