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E_1934_Zeitung_Nr.027

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4« AUTOMOBIL-REVUE

4« AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N« 27 Für Auto, Reise, Sport und Haus Eingang von aparten Frühjahrs-Neuheiten feiner Trikot-Kleider 9 * ^ Stadthausquai 3, Zürich 1 Staunend billig 1 Posten prächtiger Perserteppiche HERIZ Kasak Afghan 220X305 245.- 133x192 125— 236x324 285.- 126x230 145.— 240X330 295.- 121x285 1S0.- 276X350 370.— 163x260 165.- Jamoutn 246x335 295.- 135x210 1tO.- 270x350 390.- 150x230 190.- Tournay Boucle PlOsch 200x300 13*.- 68.- 85.- «S— 120.- Cocos-Lfr. Boucle-Lfr. • 70 3.90 4.2S 70 4.»0 6.SO SO 4.90 5.50 00 5.«0 9.50 120 1 Liquidationsposten 6.M 7.tO 120 9.M 14.50 VORHANGSTOFFE, riesig billig MERK, Marktgasse 151., Zürich 1 Das Schweizerpiano immer bevorzugt »."..V-k., ST die ni** Viel aber viel •U1CU 7i\r\r\\ Ecke Bleicherweg. Z-UIlCll Beethovenstrasse Tramhaltestelle. Teleph. 57.037 Vorführung unverbindlich Reparaturen Stiromimgui DAS HEIZKISSEN Dauerwellen Fr. 15.—, Haarfirben Fr. 5. und 10.— Augenbrauen- und Wimpernfarben Fr. 3.60 sowie speziell Haarkraft - Oelwaschungen sind einige Spezialitäten des a^ hilft und lindert bei Magenstörungen, rheumatischen Leiden, Er» kältungen etc. und kann Oberall, zu Hause, auf der Reise oder in den Ferien (auch als Bettwärmer) angewendet werden, weil ohne Umschaltung für alle Spannungen verwendbar. Unübertroffenes Schweizerfabrikat, mit Wärmeregulierung. Amtlich geprüft. Grosse 25X35 cm Fr. 24.-, Grosse 30X40 cm Fr.28.— BALLY ist vorteilhafter und sichererI 2 jährige schriftliche Garantie. Wählen Sie nicht, bevor Sie das BALLY-Heizkissen gesehen haben. Zu beziehen in Elektro- und Sanitätsgeschäften; wo nicht erhältlich, Bezugsquellennachweis durch BALLY-APPARATEBAU. BASSERSDORF-Zürich SALON ICOIFFURE 7iiriph 1 Zähringerstr. 51, Entresol, Haus Seilbahn, fclll Ibll 1,2 Min. vom Haupthahnhof, Tel. 41.891 u. Fil. Brandschenkestr.—Flössergasse 1, Haus Flösserhof Tel. 58.236, 2 Min. v. Bhf. Selnau, 5 Min. v. Bhf. Enge 8t. Gallen: Multergasse 22, Entresol. Tel. 13.14. GUMMIMATTEN ih'W praktisch, hygienisch, dauerhaft und farbenfroh S&Utoegata&aHipicfe. Uraniastrasse 27 G u m m i - und A s b e s t w a r e n * * * * * Hermes 2000 Es gibt Tobler Cho* coladen für Erwach» sene und Kinder: gresse und kleine Tafeln, süsse und bittere Qualitäten. Alles aber, was den Namen Tobler tragt, ist hochwertig und befriedigt den verwöhntesten Gaumen. Paillard-Produkte genießen Weltruf. Genera» tionen von Qualitätsarbeitern halfen mit an der Entwicklung der Schweizer Kleinmechanik. Hermes 2000, die schweizerische Portable Schreibmaschine ist das neueste Paillard-Produkt, die vollkommenste Klein-Maschine, die je gebaut wurde. Bahnbrechend im Verkaufspreis Verlangen Sie Prospekt A und Angabe des nächsten Vertreters durch die Generalvertretung für die deutsche Schweiz: iuGuSTWGGENSTOS 2^,;^ .SW ZÜRICH 1 %?S..M.6Q4

27 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE, Kragen (Slipons), die speziell als Reisemantel den Vorzug gemessen. Die Stoffe der Sport, und Reisemäntel sind grob und noppig, vielfach im Leinencharakter oder aus "weichen Angorastoffen, meliert mit Stichelhaareffekten. Der elegante Mantel wird immer noch schwarz oder marineblau bevorzugt, grösstenteils aus georgetteartigeri Crepegeweben, diagonal und Gotele-Bindungen, mit weichen, drapierten Kragen oder capeartiger Garnieiung. Bei diesen Mänteln weisen auch die Aerjneln viel Fantasie auf. Hüte. Das Beret ist nun endgültig erledigt und Hüte mit glockigem Rand sowie der gradlinige Canotier erfreuen sich grosser Beliebtheit. Daneben sieht man zum sportlichen Anzug den aufgeschlagenen stirnfreien Hut, doch ist letzterer nur jugendlichen Damen zu empfehlen. Zum Nachmittagskleid und duftigen Abendkleid empfiehlt sich der ganz grosse Hut, welcher auch im Hochsommer eine grosso Rolle spielen wird. Als Allerneuestes brjngt Pari« momentan den ' Canotier mit ganz niedrigem Kopf aus grobem Stroh, gxrniert «Üt Ecossais-Band. oder grossen Kielfedern. An Material wird sehr viel Panama, alle Exoten, Paillasson," Panama-Matt, als Garnituren bunte Feldblumen, Knöpfe, Lederriemchen, Federkiele und Ecossais- Bänder gebracht, letztere auch als grosse Halsschleife, zur Garnitur für das Jackenkleid an 'Stelle, des bisher getragenen Shawls. Vorherrschende Farben für den Sommer sind weiss, beige, naturfarbig, sehr viel marine und bleu. Schwarz verdirbt nie etwas, auch wird sehr viel mais und grün gebracht. Zu letzterem trägt man recht gern braun. Schuhe. Die neue Frühjahrsmode, die eine reiche Auswahl weicher Wollgewebe bringt, hat dem Strassen-Trotteurschuh ein weites Feld zugewiesen. Der Schnitt dieser Schuhe ist Moliere, Tessie oder Richelieu; auch den Ghillie-Schub sieht man in neuen Kombinationen. Das Material setzt sich aus Chamoislprlpr. leiohton Boxralfen und Chevreaux eusammen, auf welchen durch Perforationen, besondere Effekte erzielt werden. Die Absätze für diese Trotteurschuhe sind im allgemeinen niedriger gehalten als früher. Der Bottier-Absatz spielt wieder eine grössere Rolle auf Kosten der bisherigen hohen Absätze. Für die TJebergangszeit ist ein schwerer Trotteurschuh mit niedrigem Absatz aufgekommen, und «war in Boxcalf oder in dem neuen Briar-proof, auch in Kombinationen dieser beiden Materialien, und zwar in den Farben braun, beige und grau. Zum sportlichen Kleid ist für die TJebergangszeit die leichte Gummisohle wieder beliebter geworden, die speziell auch später für den Lauf- und 'Wanderschuh eine Rolle spielen wird, .Leichter als der allgemeine Alltagsschuh ist der Nachmittagsschuh .^blieben, der als Decollete oder als Bindeschuh, sich besonders wieder einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Hier sind es die weichen Chamoisimd Chevreaux-Leder, die in den Farben Sisalbeige, Platin^grau, blau, schwaTz und in einem helleren Braun getragen werden. Bei diesen Nachmittagsschuhen ist der bevorzugte Louis XV-Absatz im allgemeinen etwas höher als der Bottier-Absatz des Alltagsschuhes. Der weisse Schuh in uni oder in braun-weissen, schwarz-weissen und farbigweissen Kombinationen wird diesen Sommer wieder eine ganz grosse Rolle spielen. Diese weisse Sommerschuhmode bringt eine Fülle entzückendtir Modelle und Kombinationen in Dekolletes, Binder . ßchuhen und Tessies, die eino vollendete Ergänzung zu den vielen duftigen Sommerstoffen bilden. Garnituren. Konfektionierte Weisswaren dürften als Garnierung wieder eino massgebendo Rolle spielen. Sie werden in einer Mannigfaltigkeit gebracht wie nie zuvor. Jabots sind grosse Mode, sowohl uni wie auch plissiert. Neuartig sind Picjue- und Leinen-Kragen im . Reitkrawattenstil. Ausserdom bringt man viel Schleifen, oft gesteift, ferner Glasbatistschleifen, vor allem aber Sch'.ej-.. fen aus schottischem Taffet. Das längere Zeit ver- , •nachlässigfe Blusenband wird in allen Breiten wie- %j^r zur Garnierung herangezogen, insbesondere für 'öchleifen und Krawatten etc., sowohl in uni, wie in sommerlichen Tupfenmustern und Schotten. Die neuen Schals werden den vielen sommerlichen Kleidern. Kostümen und Mänteln eino lustige Note geben. Neuartige Langschals, Schals aus Schotten*; taffet, kleine buntfarbige Quadrattücblein aus Twill leicht um den Hals gelegt, sind sehr in Mode. Eine unerschöpfliche Auswahl beweist, dass man eine Schalmodo erwartet wie noch nie. — Knöpfe sind für die kommende Saison die beherrschende und charakteristische Garnienmg. Massive Knöpfe, • Kugeln, Halbkugeln und Knebel aus Galalith und Pristal spielen die Hauptrolle. Für den Hochsonitner eicht man viel weisse GalalHliknöpfe und Perlmutt. Ganz srross sind wieder Metallknöpfe aufgenommen -worden, besonders mit 'Spiraleffekten. Der Clips, der bereits in der vergangenen Saison in seiner Bedeutung fast dem Knopf gleich kam, ist auch diesmal für Frühjahrskleider unentbehrlich. (Siehe Bild auf Seite 28.) Das Strickkleid im Frühling 1934 Die Zeit für Weekendausflüge ist bereits wieder 8a. Jedermann macht Pläne für Fuss- oder Autotouren. Man bespricht jedoch nicht nur die Ziele, Bondern — besonders die Damen —> fragen sich, was habe ich anzuziehen? Dies ist begreiflich,. denn man möchte gerne auch auf der Reise gut aussehen. Nicht jede sonst noch so hübsche Toilette macht nach längerer Autotour noch einen guten Eindruck. Am vorteilhaftesten tragen sich zu diesem Zwecke die Strickkleider. Nach noch so grossen Reisestrapazen sieht das gestrickte Kleid nie zerknittert aus. Stets gut gepflegt, verlässt die Dame das Auto. Aber nicht nur aus diesem praktischen Grunde 2eigen die grossen Modeschöpfer in Paris so viel handgestrickte Modelle, sondern auch der Eleganz wegen. Wolle, Baumwolle und Leinen werden zu ganzen Komplets verstrickt. Es lassen sich soviele Variationen verarbeiten und man kann sich individuell kleiden. Strickateliers, die da und dort gegründet wurden, stricken nach Maas und Wünschen der Kundschaft, nicht nur dea Pullover, sondern Jupe und Tailleurs, den jetzt so beliebten dreiviertellangen Maptel und den Mantel selbst. Viele Damen arbeiten sich ihre Strickkleider auch selbst. Iji Wollspezialsrescbäften erhalten Sie kundige Anleitung. Man braucht gar nicht extra gewandt zu eein, um einmal etwas Besonderes zu schaffen. Heute wird so viel in Wolle, Baumwolle, Leinen und Kunstseide geboten. Die Auswahl ist gross und die Zusammenstellungen sind Reichhaltig. Wie hübsch sieht z. B. ein hellgrau gestricktes Jackenkleid mit einem leichten ä jour- Jumper in Feuerrot aus! Oder ein Tailleur in rehfarbenem Leinen mit dunkelblauem Sweater! Oder Sandfarben mit Braun, für jugendliche Figuren dag moderne Hellblau mit dunkleren Nuancen ab- Keine Dame, die schon einmal ein Strickkleid getönt. Dazu Knöpfe, runde, lange, Kugelformen, getragen hat, wird es in ihrer Garderobe missen in Glas, in Spiegelglas, in handgeschnitztem Holz wollen, im Gegenteil, sie wird es nicht nur ersetzen, und in Galalith. Dazu stets passend die Gürtel- sondern sich ein zweites und drittes daneben wünechnallen, denn zu Sportskleidern ist der Gürtel sehen, unerlässlich. Tourismus Osterfahrten durch die Schweiz Die Osterfeiertage bieten dem Automobilisten meist die erste Gelegenheit im Jahre für eine kleinere Autotour, die sich, je nach der zur Verfügung stehenden Zeit, über einen -oder ^mehrere Tage ausdehnen wird. Wählt man für, eine Tagestour eine nicht zu anstrengende Fahrt durch ein bestimmtes Landschaftsgebiet, so stehen für eine mehrtägige Tour zahlreiche '.Kombinationen zur Verfügung, die es besonders auf einem verhältnismässig kleinen Gebiet wie unser Schweizerland ermöglichen, die verschiedenartigsten Landschaftsbilder^ Mittelland, Seengebiet, Voralpenland, Alpen und den Süden in einer geschickt zusammengestellten Fahrt in kurzer Zeit zu erleben. Selbstverständlich eignen sich der günstigeren Witterung und hauptsächlich der dann meist schneefreien Alpenstrassen wegen die Pfingstfeiertage und sommerlichen Weekendtag£.; t für solche Touren besser als die OsteriägeV doch auch über Ostern lassen sich bei einigermÄssen gutem Wetter genussreiche Tourenfahrten unternehmen. Von den bedeutenden schweizerischen Alpenpässen ist allerdings ausser dem Julier, der dieses Jahr das erstemal den ganzen Winter über offengehalten wurde, und dem stets ganzjährig fahrbaren Maloja noch kein einziger für den Automobilverkehr geöffnet, immerhin sind dadurch das herrliche Engadin und das schöne Bergeil schon dem Ost«rverkehr erschlossen. Wer über Ostern nach dem Tessin fahren möchte, benütze die verbilligten Extrazüge für den lAutotransport durch den Gotthardtunnel. Die Hinfahrt Göschenen-Airolo erfolgt am 29. März um 9.30, 11.50 13.00, 14.00, 16.00 und 17.55 Uhr; die Rückfahrt Airolo-Göschenen am 2. April um 9.30, 11.00, 12.30, 14.30, 17.30, 18.30 Uhr. Transportkosten für die einfache Fahrt oa. Fr. 15.— bis Fr. 17.— und Fr. 1.— pro Person. Anmeldungen richte man an das Sekretariat der Sektion Zürich des A. C. S., Waisenhausstrasse 2, Zürich 1 (Tel. 38.745). Ein starker Anziehungspunkt im Tessin bedeutet ausser den berühmten Fremdenorten Lugano und Locarao As~cona, ein vielbesuchter Kurort in herrlicher Lage, der in den letzten Jahren immer mehr von weltbekannten Künstlern und Gelehrten zum Wohnsitz erkoren wird. Auch dieses Jahr wird die wundervolle Gegend des Langen- und LuganeTsees eine beträchtliche Menge Autotouristen an ihre Gestade locken. t. Wer die Gegend des Vierwaldstättersees vor- AuUer-Ausf lugsziele aus derMilelschweiz zieht, unternimmt am vorteilhaftesten eine Uferfahrt, etwa von Luzern aus über Meggen, Küssnacht, Weggis, von wo aus ein kleiner. Abstecher nach H e r t en s t e i n eingeschaltet werden kann, dann weiter über die altbekannten Seecfrte V i t z n a u und Gersau nach Brunnen oder von Gersau aus mit der Autofähre nach Bekkenried und von hier über Buochs, Stans und Stansstad (Abstecher nach dem beliebten F ü r i - gen), Hergiswil und H o r w - W i n k e 1' nach Luzern zurück. Auch die Brünigroute vermittelt herrliche landschaftliche Eindrücke. Sie ist zur Zeit durchple Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners • CHTouring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Besuchen Sie Kurhaus u. Bad Waldegg ob Gelterkinden Gute Strasse. Prima Küohe u." Keller. Lebende Forellen. Spezial-Menus bitte voraus be.- stellen. Alle Zimmer mit Kaltttnd Warm-Wasser. Pensionspreis Fr. 8.50, 9.50. Garage, ' Benzintank. Tel. 209. T. Amsler, Bes. T. C. S. LIESTAL ZUR KANONE T. C. S. RESTAURANT-METZGEREI Ist bekannt für währschafte und billige Verpflegung. Heimelige Säli im 1. Stock. Familien-Arrangement. Tel. 199. Langenbruck A.C.S. Hotel Ochsen T.C.S. Bekannter Gasthof. Prima Küche und Keller. — Den Automobilisten bestens empfohlen. Telephon Nr. 1. J. Stuber-Hanni, Bes. Laufenburg Brestenberg Schönste Lage am Rhein. Vollständig renoviert. Zimmer mit fliessendem Wasser.- Gesellschaftssäle; Prächtige Rheinterrassen. Brühige Lage.' 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Führer und Prospekte durch das Sekretariat des Verkehrsvereins See- , 'und Oberwynental in Birrwil (Telephon 8.16). Ll. Hotel Solbad & Kurhaus I:§:!: A.C.S. Gasthaus Vierlinden, Bözberg T.C.S. RUMIKON, Gasthof Engel T c s Neuenkirch Gasthof Löwen T.C.S. MUNSTER-LUZERN A.C.S. HOTEL HIRSCHEN T.C.S. Automobilisten S U R S E E A.C.S. HOTEL SCHWANEN T.C.S. sind gute Kunden. Gewinnen Sie dieselben durch den Keller von anerkannter Güte. Garage. Telephon Nr. 44. Das bestbekannte Haus am Rathausplatz, mit Küche und Autler-Feierabend X. Troxler-Wlüller. Besitzer. Eine Fahrt in's blühende SEE-und OBERWYNENTAL das ideale KURGEBIET und AUSFLUGSZIEL der MITTELSCHWEIZ. Wer es gesehen, wird impner wieder von ihm angezogen. Die lieblichen .Seen": Hallwiler- und Baldeggersee; der Homberg mit seinem einzigartigen Alpenblick;*die berühmten historischen Stätten; das an Kunstschätzen.reiche Beromünster (Chorherrenstift), und der Landessender; das sagenumwobene Schi083 Hallwil; die schmucken Dörfer und heimeligen Nestchen u.s.w. Gutgeführte Gasthöfe, bekannte Hotels »nd Pensionen. Alles in allem: Eine Erholungsstätte für Seele u.Leib! gehend fahrbar (Schneeketten notwendig)^ Von Luzern bis Lungern über das heimelige 'Samen, das idyllische Sacheein am Sarnersee und Giswil, ist die Route nicht weniger eindrucksvoll als auf der Berner Seite. Hübsche Fahrten lassen sich von Luzern aus durch die Mittelschweiz unternehmen. So lohnt sich vor allfem auch eine Fahrt über das schmucke Neuenkirch, dem Sempachersee entlang nach S u r s e e, einem alten Städtchen, das ein sehenswertes Rathaus, eine schöne Renaissancekirche und alte Tore mit dem habsburgiseben Doppeladler besitzt. Von hier empfiehlt sich ein kleiner Abstecher nach Schloss Mauensee und dann über Sursee Bach Münster im oberen Wynental. einem alten Marktflecken mit dem berühmten Teichen Chorherrenstift Beromünster, das hervorragende. Kunstschätze birgt. Eine Fahrt von Münster aus zum Hallwilersee sollte nicht unterlassen werden, Heber Aeech und Meisterschwanden gelangt man. zum Kurbaus Schloss Brestenberg, einem ehemaligen Sehloss, das durch umfassenden Neubau so behaglich wie nur möglich als Wasserheilanstalt eingerichtet ist und von dessen Terrasse aus man eine unvergleichliche Aussicht auf See, Alpen und das Brestenberger Bebgelände, geniesst. An der Strasse von Sursee nach Münster erhebt sich der schweizerische Landessender Beromünster, der 1930/31 mit den neusten Errungenschaften erbaut wurde und dessen 125 Meter hohe Antennentürme schon von weitem sichtbar sind. In der Nordschweiz wäre als sehr reizvolle Tour eine Fahrt dem Rhein entlang zu erwähnen, etwa van Basel aus über Rheinfelden, Möhlin, Säckihgen, Laufenburg nach Koblenz (neue Strassenbrücke nach Waldshut) und von da je nach der zur Verfügung stehenden Zeit weiter nach Raiserstuhl, Eglisau, Schaffhaüseh oder über Brugg und den Bötzberg nach Säckingen, Rheinfelden und Basel zurück. Sehr zu empfehlen ist auch eine Rundfahrt von Basel über Liestal, Waidenburg, Langenbruck ins Passwanggebiet und über Beinwil, Laufen, Grellingen wieder nach Basel. Von Liestal könnte man auch die grosse Strasse nach Ölten einschlagen, dann kurz nach Sissach in die Strasse nach Gelterkinden abzweigen und von da über die Wald egg (bestbekanntes Kurhaus) nach Rheinfelden und Basel zurückfahren. Auch das «Bätnerland> ist reich an landschaftlichen Schönheiten. Ueberaus lohnend sind von Bern aus Fahrten ine Emmental. Ueber das schlossüberragte Städtchen W o r b nach Schüpbach odei Längnau und von hier durch das prächtige Emmental mit seinen stattlichen Dörfern mit den srhrniiriken Holzhäusern unter weit vorspringendem Dach und den bißweilen mächtigen Bauten ,von Gasthäusern, die von auswärts viel besucht sind, Man denke nur an Eggiwil, Signau, Laiignau, Zollbrück, Lützelflüh, Rüegsaugraben, Affoltern. Sumiswald, Trachselwald. Von Affoltern im Emmental empfiehlt sich die Weiterfahrt nach Hu 11 w il, Madiswil undLang e n t h a 1 bis zur Kaltenherberge. Wer für die Ruckfahrt nach Bern nicht die allgemein gebräuchliche grosse Durchgangsstrasse über H e r - zogenbuchsee, Kirchberg, Schönbühl benützen möchte, der zweige als Variante kurz nach Henzogenbuchsee über Aeschi und Kriegstetten nach Utzenstorf und Bätterkinden ab, vor wo er dann auf der sehr guten Strasse Solothurn- Bern seine Heimfahrt antreten kann. Eine' kleinere Rundfahrt von Bern aus führt über Ins nach Neuchätel und Neuveville und vor hier dem Bielersee entlang nach Biel (Abstecher nach Nid au 2 km), dann über das altbekannte Worbenbad, Lyss und Münchenbuchsee nach Bern zurück. Die Zufahrt zum Berner Oberland, das sich als .Autotouristikgebiet eines immer grösseren Rufes erfreut, erfolgt von Bern aus über Muri, Miinsingen, Thun. Die Bergstrassen um Interlaken. nach Grindelwald, Lauterbrunnen/Stechelberg und Beatenberg sind befahrbar (Schneeketten empfohlen), ebenso die SimmentalstraSse und die Saanenmöser. Auch eine Rundfahrt um den Thunersee, über Spiez, Faulensee, Interlaken, M e r 1 i- gen, Gunten, Oberhofen, Thun verspricht bei schönem Wetter eine eindrucksvolle Osterfahrt. Nicht weniger hübsche Touren lassen sich in der Ostschweiz unternehmen. Schon das Zürichbiet und vor allem die Züriohseegegend lohnen sich. Eine Rundfahrt um den Zürichsee wird man nicht' so leicht vergessen. Voraussetzung ist natürlich bei allen diesen Touren schönes Osterwetter, Sonne und blauer Himmel. Ueber Küsnacht, Meilen (neue Autofähre nach Horgen), Männed-or.fi Stäfa, Rapperswil und den Seedamm nach Pfäffikon und über Wädenswil und Horgen nach Zürich zurück. Ins Zürcher Oberland führt von Zürich aus die Route am bequemsten über Dübendorf, Uster nach Wetzikon und Hinwil, von wo aus man es nicht unterlassen sollte, den sogenannten H a - senstriok am Bachtel aufzusuchen. Der Bachtel, 1119 m hoch, igt ein vielbesuchter Aussichtspunkt mit 28 m hohem Aussichtsturm. Nach dem Besuch des Bachtels fahre man das Tösstal aufwärts, von Wald über Fischenthal und Steg nach Bauma, Turbenthal, Winterthur oder von Steg aus Techts abzweigend über die Hulftegg ins Toggenburg nach Lichtensteig und Wattwil. Von da entweder das ganze schöne Toggenburg aufwärts oder von Lichtensteig aus über Hemberg, Urnäsch, und das Jakobsbad nach Appenzell, von wo aus sich ein reizvoller Abstecher nach W a e • s e r a u e n empfiehlt. Der obenerwähnten Tour durch das Toggenburg könnte man bei einer mehrtägigen Osterfahrt noch eine Fahrt durch das Rheintal anschliessen. Entweder bei Garns rechts abzweigend über Grabs, Werdenberg, Buchs nach Sargans und dem bestbekannten Thermalkurort R a g a z (von da nach Zürich zurück, dem Wallensee entlang über Näfels [Abstecher nach Schwanden 13 km, nach Elm weitere 15 km], Nieder-Urnen [Abstechei nach Ziegelbrücke 1 km] und von hier dem linken ?üriehseeufer entlang); oder von Garns nach Haag im Rheintal und von da links abzweigend über .AI ts tatt en , St. Margrethen und Rheineck nach Rorschach am Bodensee. Die Besonders in schönem Frühlingswetter unvergleichlich herrliche Bodenseelandschaft sollte kein Automobilist unbesucht lassen. Ueber Arbon, Romanshorn, Güttingen, Kreuzlinger nach Konstanz (Besuch der Inseln Mainau und Reichenau) und weiter über Gottlieben und das hübsche Ermatingen am Schloss Arenenberg vorbei und über Steckborn und das malerisch« Glarisegsr nach dem altertümlichen Städtchen Stein am Rhein, das so viele alte, originelle, vielfach bemalte Häuser besitzt. Ueber der Stadl die wohlerhaltene Burg Hohenklingen mit Rittersaal und prächtiger Aussicht.* (Wer sich in Stein am Rhein als AutomobilijJ