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E_1934_Zeitung_Nr.027

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AUTOMOBIL-RCVUC

AUTOMOBIL-RCVUC 1934 - N° 27 Der Ptfllnran der Landstrasse. Zwei Innenansichten eines englischen privaten Doppeldecker-Reiseautobugses: Oben: Blick in den Wohnraum mit dem Waschkabinett, dem Durchgang zur Küche und der Treppe nun Obergeschoss. Unten: Der Seh lafraum im Obergeschoss mit zwei Betten und Blick auf den Balkon. Blick in das Führerabteil des amerikanischen Verkehrsflugzeuges Boeing 247. Man beachte die Doppelsteuerung, die gestattet, dass sich die beiden Piloten abwechslungsweise ablösen und unterstützen. In der Mitte, unten, die Gas-, Luft- und Zündungehebel der zwei Motoren. Das vorliegende Flugzeug besitzt normalerweise einen automatischen Steuerapparat, der jedoch auf dem Bild nicht sichtbar ist. Original- Ersatzteile ab grossem Lager E.WIRZ KIPPERFABRIK UEUKONA/ZÜRICHSEE UndSie kennen lfm hoch nicht? OILFORMOTORCARS Garantiert rein 100 1 'PENNSYLVANIA OIL LILY OIL COMPANY, Basel 2 Telephon 42.426 Auf Abbruch FORD Chassis TT mit 3-Gang-Warford-Getriebe, Boschmagnet, Räder 30X5. 10515 R. Riiegg, Zürich 4, Badenerstrasse 360. Zu verkaufen 3 Lief erungswanen FIAT 507 12 PS, mit grosser Brücke, geschloss. Pührerkabine, für 800 kg Nutzlast, prima Zustand, Fr. 2200.— FIAT 503 8 PS, für 400 kg Nutzlast, mit geschloss. Kabine, prima Zustand, Fr. 1700.— ALFA ROMEO 6 Zylinder, 15 PS, Torpedo, 6/7plätzig, rassiger, eleganter Sportwagen, geeignet für Ladebrücke für 700 kg, Fr. 1100.— Verlangen Sie ausführliche Beschreibung. 8611 Moser & Cie., Langnau E. Telephon 210. PACKARD OCCASIONS WAGEN am vorteilhaftesten bei ; j. ;der .Generalvertretung: 1 I WERNER RISCH ZÜRICH Die Installation für Spozial- Schmlerunq mit3 Fetten Beschläge für alle Fahrzeuge Geschmiedete Teile nach Muster oder Zeichnung PAUL KOENIG - ARBON vorm. Fuchs & Co. - Telephon 104 vereinigen die hervorragendsten Eigenschaften für die Chassis-Schmierung. Societe d'Exploitation des Brevets CH. REINHOLD S.A., GENF 11, Rue de Beaumont • Telephon 40.703 HffllUlHI Katalog auf Anfrage p p a r a t e REINHDLn und d i eh ochwertig e n Sc h mierfette Tadelloser Mechanismus und Qualitätsfette! Auto-Heber für Personen- und Laitwagin 1—10 Tonnen Tragkraft Wasser-, Luft- un« Oel betrieb sind erstklassig««Sehw«lzer-Fabrikat Konrad PETER &Cie.,A.-G., Liestal Maschinenfabrik Telephon 576 GARAGISTEN! Wir empfehlen uns zum Zylind.-Ausdrehen und -Ausschleifen Neu - Lagern der Kurbelwelle Einsetzen neuer Ventilsitze an Ford- und Fordson-Motoren aller Modelle Prompte Bedienung Spezial-Maschinen TOURING MOTOR *.Q. OIOTH URr- TELiflno Auto- Bestandteile verfauer, Magnete, Kühler, Anhäneeachsen, Ladebrücken, Pneae, 1- bU B-Zyl.-Motoren. elektr. Beleuchte- Batterien, sowie auch 11033 Occaslonswagen and neue Anhänger ARBENZ-BestandUilt erhalten Sie billigst von Gebr. SUerIL Aato-Abbrach and Verwertung von Bestandteilen. Baden, MellinrerstrMse. Tel. 10.1t Demontage d'autos Nou8 offrons ä priz d'occasionr Plfeces dt rechangt et deiachees, moteurs complets, Installations lumiere, radiateurt, pneus, batterles, glaces, capote«, ponts. — Achat de voitures hors d'usage. -Fritz Schweizer, Murtenstrasse 141a, Berne. — Telephone 20.275. 112B1 Viel einfacher als bis* her und dazu gründ- _. licher und ganz mühe-'-C los können Sie ihren Wagen richtig pflegen mit der automatischen SERVOTO- Kombination Sie dient zum Pneupumpen, z. Trockenreinigen d. Karosserie, zum Chassis - Oelen, zum Ausbessern von Kotflügeln und Karosserie und zum Rostentfernen. Preis Fr. 53.— vollständiges Zubehör u. reichhaltiges Putz- Material inbegriffen. Bezug durch alle Fachgeschäfte. Prospekte und Referenzen durch die Hersteller: ZÜRICH PEUKANSTR9. ObererGrabenzS ST.GALLEN TELEPHON: Zürloh 32.M2 u. 57.471 St. Gallen 52.91

N°27 II. Blatt BERN, 28. März 1934 N° 27 II. Blatt BERN, 28. März 1934 T««h Vorschriften für Fabrikspritzanlagen. Die starke Entwicklung der Verspritzung von Farben in vielen gewerblichen Berufen, im Baugewerbe, in Möbelfabriken, Schlossereien, mechanischen Werkstätten, Maschinen- und Apparatebau usw. hat es mit sich gebracht, dass die Suval in Verbindung mit den an der Unfallverhütung mitwirkenden Fachinspektoraten nunmehr einen Entwurf zu einer Verordnung betreffend Einrichtung und Betrieb von Farbspritzanlagen ausgefertigt hat. Obwohl es sich vorläufig nur um einen Entwurf handelt, wird die Vorlage über kurz oder lang von den Behörden in Kraft gesetzt werden. Die Verordnung findet Anwendung auf alle Farbspritzanlagen in den Fabriken, sowie in andern dem Bundesgesetz über die Kranken- und Unfallversicherung unterstellten Betrieben, die der Verarbeitung brennbarer oder solchen Farben dienen, welche Stoffe enthalten, die zu Krankheiten Anlass geben können, die gemäss Kranken- und Unfallversicherungsgesetz einem Unfälle gleichgestellt werden. Vorbehalten sind in dieser Verordnung nicht widersprechenden Vorschriften der kantonalen Bauund Feuerpolizei. Unter den allgemeinen Bestimmungen wird gesagt, dass die Verarbeitung von Farben und Lacken im Spritzverfahren im Freien oder in besonderen Bäumen, die keinem anderen Zwecke dienen, zu erfolgen hat. Die Farben müssen in ihren Verschlusspackungen gut bezeichnet werden. Besonderen Schutz verdient der Arbeiter oder Bediener der Anlage, der mit den Stoffen zu arbeiten hat, die verspritzt werden sollen. Deshalb ist die Verarbeitung bleihaltiger Farben oder solcher, die mit Tetrachlorkohlenstoff oder chlorierten Kohlenwasserstoffen gelöst oder verdünnt sind, nur dann zulässig, wenn die durch Pigmentteilchen oder Lösungsmittel verunreinigte Luft restlos abgesaugt wird und auch der Arbeiter gegen Verunreinigung durch Farbe geschützt ist. Besondere Beachtung verdient vor allem die Ventilation. Die Farbnebel, das heisst die durch Farbbestandteile geschwängerte Luft, sind nach Möglichkeit an der Entstehungsstelle abzusaugen. Vor allem muss Frischluft durch einstellbare Oeffnungen in den Farbspritzraum genügend eingelassen werden, und zwar soll die Luft bei kalter Witterung vorgewärmt werden. Dem Ventilator ist zur Zurückhaltung der Farbteilchen ein leicht auswechselbarer Filter, vorzuschalten. Kann die restlose Erfassung der verunreinigten Luft nicht bewerkstelligt werden, sind den Arbeitern Frischluftgeräte, das heisst Masken mit künstlicher Luftzufuhr zur Verfügung zu stellen. Die unvollständige Absaugung der in einem Spritzlokal entstehenden Nebel hat zur Folge, dass dort nicht alle Personen beschäftigt werden dürfen. Für die Verarbeitung der Farben im Spritzverfahren dürfen jugendliche Personen im Sinne des Fabrikgesetzes oder weibliche Arbeitskräfte nicht verwendet werden, falls die entstehenden Farbnebel nicht restlos abgesaugt werden können. Wasser muss in allen Lokalen zur Reinigung und Pflege des Körpers vorhanden sein. Die neue Verordnung regelt auch die Arbeitslokale, die überhaupt für eine Spritzanlage in Frage kommen können. Unter Räumen, die dem ständigen Aufenthalt von Personen dienen, dürfen Farbspritzanlagen nicht eingerichtet werden. Die Spritzräume dürfen nicht in unmittelbarer Verbindung mit andern Arbeitsräumen stehen. Ausnahmen sind zulässig, wenn die Gewissheit besteht, dass die Verbindung nicht dazu benutzt wird, um im Bedarfsfalle im angrenzenden Raum ebenfalls zu spritzen. Alle Türen, die in ein Spritzlokal führen, müssen sich nach auswärts öffnen. Der Fussboden des Spritzraumes soll, glatt und fugenfrei sein. Ein fugenloser Asphalt- oder Isolierbelag ist daher einem Holzboden auf alle Fälle vorzuziehen. Die Wände und die Decke müssen zur Ermöglichung einer öftern Reinigung ebenfalls eine glatte Oberfläche aufweisen. Alle elektrischen Installationen sind explosionssicher zu erstellen. Auoh die sches mit Hilfe eroer Lüftdrossel stellt schon Konstruktion der Ventilatoren darf nicht deshalb ein sehr wenig befriedigendes Verzu Funkenbildungen Anlass geben. Die fahren dar, weil sich durch ganz kleine Ver- Ventilationsanlagen sind an Erde zu le- änderungen in der Drosselstellung die Gegen. Die Aufstellung eines Kompressors mischzusammensetzung sehr stark veränim Spritzraum ist nur dann zulässig, wenn dert. Es bedeutet schon mehr oder weniger der Antrieb unmittelbar durch einen Mo- Zufall, wenn der Fahrer durch Manipulieren tor, der jede Explosionsgefahr aus- mjt der Luftdrossel ein korrektes Gasgeschliesst, erfolgt. Riemenantrieb ist nicht „^ch m den Zylinder herbeizuführen, im zulässig. Es ist dafür zu sorgen, dass der Stande ist. Nur zu leicht wird die Luft auch Kompressor nur reine Luft ansaugen zu stark abgedrosselt, so dass der Motor kann. Eine Ofenheizung in einem Spritz- « ersäuft > und dann erst nach grösserem räum ist nicht zulässig, dagegen kann Zeitverlust wieder zum Laufen zu bringen Warmluftheizung in Frage stehen, wenn ^t. Manchmal tritt auch-der Fall ein, dass die Abluft ins Freie geleitet wird. Die ab- das durch Abdrosseln der Luft erzeugte 1 Gegesaugten Gase und Dämpfe sind bei ihrer mig C h wohl brennbar wäre, jedoch an Menge Ausmündung gegen Entzündung zu si- zu gering ist> um den verharzten Motor in ehern und müssen so austreten, dass ihnen Umdrehung zu erhalten. die Wiederkehr ins Lokal nicht gestattet ^ ist. Zum Abkratzen der Farbe an den Bö- j [ (jX) den, Wänden usw. dürfen keine Instru- ,—J _^S ~ l^*^**±' mente aus Eisen verwendet werden. p s g~^jg~p^ggg|ffi''^ -«^ Für die Inbetriebnahme einer Farh- HlE B ??r° s^^^^^^^~lB0 Spritzanlage ist eine Bewilligung der ^^^^^^^^p\ ^Ls Kantonsregierung notwendig. km. /^^"V^l^ I/Hr^^ /"*\ Nachträglich einbaubarer Startervergaser. \X)r^ aja jv^ Zahlreiche ältere Motoren- machen beim An- ^—' [ u I I •"N. lassen in kaltem Zustand noch Schwierig- ^-I ' | Jrjj] keiten. Als Ursache ist meist eine ungeeig- C -* | Sf^cZs nete Gemisehzusammensetzung und eine un- ^J r|— | -^. genügende Aufladung der Zylinder mit Gas- / \§ J Ji E ) gemisch im Spiel. Der Vergaser mag für den (" «