Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.028

E_1934_Zeitung_Nr.028

hört haben, dass wir

hört haben, dass wir auf Schweizerdeutsch darüber schimpfen. Er stellt sich als Berner vor und begleitet uns nachher noch in die Börse, wo er uns die schöne ehemalige Kirche, reiche Zimmer mit Bildern der königlichen Familie, einen schmucken maurischen Saal und in einem der Zimmer einen Tisch mit 17jähriger Einlegearbeit eines portugiesischen Tischlers zeigt, für den schon 60,000 Franken geboten worden seien. «Aber se hei-ne nid geh.» Der Hafen von Porto, von wo der berühmte Portwein in die ganze Welt, vor allem nach Norwegen, verschifft wird, ist ein ziemlich schreckliches Quartier. Von Bettlern wird man da nur so belagert. Aermlich, ärmlich. Aber der Blick von jenseits der Brücke, die in hohen Bogen über den Douro führt, zurück auf die terrassenförmig dicht übereinandergebaute Stadt, ist wirklich eindrucksvoll. Unter der Brücke durch fahren mit weissen, viereckig gerafften Segeln die «Barcos Rabello», grosse Kähne, die den Wein aus dem Paiz do Vinho bringen. Unterwegs, auf dem Weg nach Coimbra, liegt Bussaco, ein grosser eingefriedeter Park mit hunderttausend Bäumen tropischer Vegetation und einem fürstlichen Hotel darin, früher Landsitz der Königsfamilie. Grosse Anzeigen dieses «most wonderful trip» hängen dn allen Hotels Portugals. Es ist aber mehr eine Attrappe. Die Bäume stehen dicht ineinander wie Sommerflor, so dass man die «Zedern von Libanon und andere» von den Palmen und Korkeichen kaum mehr unterscheiden kann und das Hotel sieht so leer und vornehm aus, dass wir rasch in einem Bogen wieder aus dieser Herrlichkeit herausfahren, bevor uns einer der befrackten Kellner am Mantelzipfel erwischt. Erst knapp vor Coimbra wird die Landschaft noch etwas klarer und auch in ihrem Charakter etwas südlicher. Oliven über brauner Erde. Nichts sonst. In Coimbra selbst lassen wir uns an diesem Abend nur noch im Hotel Astoria — «Visit Bussaco» — most wonderful trip» — nieder, denn es ist schon dunkel, und ein Pneu muss wieder einmal geflickt werden (wir haben auch schon zwei gebrochene Federblätter, aber das lassen wir vorläufig). Kaum sind wir im Zimmer, widerhallt die enge Strasse von scharfen Schüssen. Bomben? Strassenkampf mit Streikenden, wovon man überall liest? — Nein, nur ein kleines Feuerwerk! Aber als ich von der Garage zurückkomme, blockiert eine schwarze Menschenmenge den Hoteleingang. Doch ein Verwundeter? Doch jemand arretiert oder hier hineingeflüchtet? — Nein, nur eine kleine Reisegesellschaft mit weissen Rosetten dm Knopfloch, die angekommen ist und im Astoria Quartier bezieht. Aber das ist offenbar für die Universitätsstadt Coimbra ein Ereignis Ẇir müssen noch etwas weiterschimpfen. Der Wein in diesem Hotel Astoria «Bussaco- Tinto Typo Alto Dao» ist gar kein Wein. Das Brot hat keinen Geschmack. Das Selterswasser hat kein Selters. Der Spinat ist eine Mehlpappe. Das kleine Hausorchester tut eine halbe Stunde nichts als stimmen, ist aber schliesslich, als beim Eintritt der Rosettengeschmückten das Spiel beginnt, erst noch nicht gestimmt. Und als wir schliesslich nach so viel Leid zu Bett gehen wollen, muss ich nochmals mit dem Lift hinunter, weil der Anmeldezettel mit Bleistift statt mit der Feder ausgefüllt war (obwohl keine Tinte im Zimmer ist), und dann noch einmal, weil auch für Gerty noch so ein Zettel geschrieben werden muss. Coimbra ist also wie gesagt Universitätsstadt. Die Universität liegt, wie der alte Teil der Stadt, auf einem Hügel hundert Meter über der neuern untern Stadt und ist seit 1540 im alten Königspalast untergebracht. Ihr schöner viereckiger Hof ist mit Orangenbäumen bepflanzt. In dieser Morgenstunde wandeln einzelne lernende oder miteinander sich unterhaltende Studenten in dem Garten herum. Sie scheinen uns alle so feierlich schwarz gekleidet. Ist vielleicht irgend etwas los? Ein öffentliches Examen? Eine Universitätsfeier? Keine Spur! Dieser schwarze Ueberwurf, dieser lange schwarze Gehrock, der manchmal bis zu den Schuhen hinunterreicht, ist einfach die Tracht der portugiesischen Studenten. Selbst Knaben, die wir nicht über 16 Jahre alt schätzen, und die uns kaum bis zu den Schultern reichen, tragen diesen langen Gehrock. Es sieht eher komisch aus. Und an mehr als einem hätten deutsche Mütter tagelang zu putzen und zu flicken. Oh, oh! Ueberhaupt: Coimbra lässt, mit Respekt zu vermelden, an Appetitlichkeit einiges zu wünschen übrig. Auch Italien dünkt uns manchmal schmutzig. Aber die Portugiesen hat man wohl noch zu wenig lieb, um es ihnen zu verzeihen. Aber die Kathedrale, ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert, mit einer merkwürdigen Zinnenbekrönung, ist schön. Ueberhaupt: Ich will nichts gesagt haben. Dafür sind dann die Strassen, die von Coimbra weiter südlich führen — o piedade! — wieder nicht besser als in Pozzuoli. Santa Virgen de Guadalupe! Sind das überhaupt Strassen? (Schluss folgt.) Bunte Chronik AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N" 28 „Ecke des guten Beispiels Das Gegenteil... Mittagszeit in einer grossen Schweizerstadt. Omnibusse, Privatwagen, Lastautos, Motorräder, Velos flitzen im berühmten Mittagsstrudel aneinander vorbei. Die breite, schöne Asphaltstrasse erlaubt verhältnismässig hohe Geschwindigkeiten. Die Dichte des Verkehrs bedingt dessen rascheste Abwicklung. Wenn alles aufpasst und sich an die Regeln hält, kann nichts geschehen. Einer glaubt, sich nicht darum kümmern zu müssen. Ein Anarchist der Strasse, einer jener vielzuvielen Velofahrer, die denken, alle Verantwortung liege bei den andern, sie aber dürften sich allein freihändig und in schwindelnder Eile fortbewegen. Der deutlich unachtsam dahinstrampelnde Mann hält zu allem Ueberfluss ein Paket im Arm. Unmittelbar vor der Einmündung eines kleinen, schlecht sichtbaren, unerwarteten Weges in die grosse Hauptstrasse biegt er ab. Wie aber bewerkstelligt er dies? Er befindet sich mitten im gleichmässig dahinflutenden Strom der Motorfahrzeuge. Niemand könnte auch nur im entferntesten auf den Gedanken kommen, dass der Mann links abbiegen will. Erst auf der Höhe des kleinen Weges hält er seine Hand heraus, um auch schon im gleichen Sekundenteil ganz schroff die alte Richtung zu verlassen. Ausgeschlossen, dass er damit rechnet, hinter ihm könnte ein Wagen dahergefahren kommen. Seine Auffassung scheint zu sein: der hinter mir hat allein aufzupassen! Gerade im kritischen Augenblick hat ihn ein langer, schneller Sportwagen erreicht. Eitle Achtzigjährige sucht ihren Verlobten durch den Radio. Der schwedische Rundfunk forschte neu.., lieh nach dem Aufenthalt eines im Jahre 1849 in Südschweden geborenen Seekapitäns oder seiner Verwandten. Die Nachfrage erfolgte im Namen einer über 80 Jahre alten Frau, die ihr Vermächtnis verschreiben wollte und damit ein seltenes Beispiel lebenslanger Treue an den Tag legte. Die schwedische Tageszeitung «Stockholms- Tidningen» Hess sich von der alten Frau erzählen, dass sie von 1880 an gerechnet drei Jahre mit dem Seekapitän verlobt war. Ohne dass die Verlobung aufgelöst wurde, verliess der Kapitän im Jahre 1884 Schweden. Seitdem hat sie immer auf seine Rückkehr gewartet. Als sie neulich krank wurde und sich einer Operation unterziehen musste, wandten sich ihre Gedanken wieder ihrem Verlobten zu. Vielleicht befindet er oder seine Familie sich in Not, fiel ihr ein. Sie machte ihr Testament, indem sie ihn zu ihrem Erben einsetzte und ordnete eine Nachforschung nach seinem Aufenthalte an. Sie hat heute alle die langen Jahre des Schweigens und der Trennung vergessen und quält sich nur mit dem Gedanken, dass ihr Verlobter auf seine alten Tage Not leidet. «Während der drei Jahre waren wir so glücklich», sagte sie. «Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass er in Armut lebt. Ich habe eine kleine Erbschaft erhalten und die möchte ich ihm zukommen lassen.» tia. dessen Fahrer natürlich niemals etwas ahnen kann, dass der Mann vor ihm plötzlich abschwenken will. So biegt er direkt in seinen Kühler hinein... (Krachen, Klirren, ein gurgelnder Schrei, ein Mann im Blute, schreckliche Aufregung, ein Autofahrer in heller Verzweiflung, eine dichte Menschenmenge?) Nein — diesmal noch nicht! Der unvorsichtige Herr Velofahrer dankt es dem Zufall, dass der Autofahrer hinter ihm phantastisch geistesgegenwärtig ist. Der Wagen bremst und der Velozipedist biegt in seinen Weg ein, nach Hause zum Mittagstisch, ohne auch nur zu ahnen, dass der Tod haarscharf an ihm vorbeigesaust ist. M. B. in B. Dies ist — zur Abwechslung, ein schlechtes, ein sehr schlechtes Beispiel. Es soll zeigen, wie man es nicht machen soll, und gleichermassen zur Beherzigung dienen, wie die früher veröffentlichten guten Beispiele. Leider sind dieses Mal für unsere « Ecke •» nicht ganz so viele Einsendungen eingelaufen wie letztes Jahr, immerhin trägt der durch Platzmangel bis ins Frühjahr hinaus verschobene späte Termin, zu dem der Aufruf erschien, auch Schuld daran. Zu der wieder beginnenden Fahrsaison sei allen Fahrern herzlich gewünscht, sich die schlechten Beispiele warnend zu merken und die guten zu befolgen. Und was Sie an musterhaftem Verhalten auf der Strasse im Laufe des Jahres erleben, mögen Sie uns zur Veröffentlichung im nächsten Winter wieder einsenden! Zürcher Wochenprpgramm Stadttheater Abe * d » . 8 m». Sonntag nachmittags 8 Uhr. Di. abend 3. April Volksvorstellung: Ball im Savoy. Mi. abend 4. April Prinz von Schiras (B-Ab. 15), m. Sergei Abranovicz a. G. DO. abend 5. April Volksvorstellung: Hoffmanns Erzählungen. Ff. abend 6. April Die Perlenfischer (B-Ab. 15), Oper von Bizet. Sa. abend 7. April Der Prinz von Schiras, m. Sergei Abranovicz a, G. SO. morg. 8. April 11 Uhr: Weingartner-Matlnee: Goethes Faust, II. Teil. SO. nachm. 8. April Der Vogelhändler, Operette von Zeller. SO. abend 8. April Der Prinz von Schiras, m. Serge. Abranovicz a. G. Schauspielhaus JJ Di. abend 3. April Julius Cäsar. Ein Geschenk der Natur. Eicifa kann die Güte der Ernte nicht beeinflussen, aber Eicifa verarbeitet den reinen aromatischen Rohtabak unverfälscht, gibt ihn direkt an den Raucher weiter. Darum ist Eicifa wahr und unverfälscht. Kein Zwischenlager verteuert und beeinträchtigt das Aroma. Es wäre zu schade für den Raucher und für Eicifa. 3000 verwöhnte Raucher geniessen schon Eicifa. A Geben Sie uns Ihre Adresse, dann schenken wir Ihnen ein Geschenk der Natur, dann fragen Sie nicht mehr: Was ist Eicifa ? Je länger Sie sich der gleichen Klinge bedienen können, desto billiger kommt Sie das Rasieren zu stehen. Wir raten Ihnen • falls Sie dies noch nicht getan haben • einmal die Maag-Klinge auszuprobieren. Man rühmt ihr nach, aussergewöhnlich lange feinschnirtig zu bleiben und deshalb auch aussergewöhnlich billig im Gebrauch zu sein. • Sie erhalten Maag-Klingen, die in der Schweiz hergestellt werden, in allen grösseren einschlägigen Geschäften Hch. Jenny & Co. Zürich ür genussreiche hr' . 1 , KARTEN! schlank werden, können Sie nur, wenn Sie das richtige Mittel nehmen. Die Filmstars von Hollywood verwenden es: Dr. Weinreichs Schlankheit*» tee LEOBAL. Kurpickun( Fr.8.-. '/, Kurpackung Fr. *.25; Wochenprobe Fr. 1.50. In allen Apotheken oder durch: töwen-Apotheke, Basel, wo auch Gratis probe bei Einsendung des Inserat. erhalclichJ KAUWAG BERN Ausländerinnen u. viele vermögende deutsche Damen wünschen glückliche Heirat. Stabrey, Berlin, Stolpischestr. 48. lllllllllllllilllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Mi. abend 4. April Migo von DO. abend 5. April Julius Cäsar. Fr. abend 6. April Welsser Flieder. Sa. abend 7. April Migo von So. nachm. 8. April Julius Cäsar. SO. abend 8. April Migo von Montparnasse. Moniparnasse. Moniparnasse. Grand Caf6 Esplanade,utoquai 21 Im Cafe": Kapelle «The Maglian». In der Bar: Albert Holzer am Flügel. Im Tabarin: Phil. Bernie and his boys und die neuen Tanzattraktionen. Au Petit Dome Kirchgasse 3, b. Helmhaus Cafe" — Restaurant — Bar. — Der bekannte, vorzügliche Dome-Cafe und die feinen Spezialplattenl y-tS3r, Beatengasse 15 Die grösste und schönste von Zürich. Koller Speiserestaurant Stadtkeller, Zähringerstrasse 21 Das feine Champagnerbier. Restaurant Urania, uraniastr. 9 Die beliebte Unterhaltungsstätte. Konzert und Variete. Anerkannt gute Küche. Zett-Restaurant u. Roxy Bar Rebgasse 8 Mittag- und Abendessen von Fr. 1.60 an. Täglich Konzert, Humor, Stimmung. SÜDEN PLATZ Neue Direkt. ALEX.ROTH

N°28 - 1934 EDEEK» Moden-Kaleidoskop Es ist alles noch im Werden ! Fieberhaft Uebergangsmodellen begegnet man häufig ird gearbeitet, um all das viele Neue, daseinem dem Cordsamt ähnlichen Gewebe, das vor allem von der Frühjahrs- und Sommermode erhofft und erwartet wird, herauszu- sich, wenn auch nicht allgemein, durchsetzt gerne zu dem sportlichen Hosenrock — der bringen. In allen Ateliers zeigen die Modelle und sich langsam einzubürgern beginnt — eine Farbenfreudigkeit, die herauswächst aus verwendet wird. Der Rock ist dann meist der innern Sehnsucht nach Helle und Lebenslust, im Bewusstsein, dass ja nun wieder die beitet, die Jacke streng englisch, mit sehr vorne in eine oder zwei tiefe Falten gear- schöne Sonnenzeit näher rückt. Sogar das breiten Revers. Die Blusen werden entweder in den Rock gesteckt getragen oder auch einfache Vormittagskostüm will in diesem Frühjahr jede sachliche Herbigkeit vermeiden und bevorzugt schottische Taffetblusen weiligen Gestalt und dem persönlichen Ge- als Schösselbluse — das hängt von der je- in bunten Farben oder doch wenigstens eine schmack der Trägerin ab. Buben- oder der grossen, bunten Maschen als Halsab- Schneckenspitze hin zu. Schon Helmholtz hat diese Miniaturharfe in unserm Ohr zu der Theorie veranlasst, dass jede dieser Fasern wie die Saiten eines Klaviers auf einen bestimmten Ton abgestimmt sind, und zwar die kurzen auf die hohen, die langen auf die tiefen Töne, Und richtig, Experimente brachten den Beweis : Beeinflussung der kurzen Fasern bewirkte Taubheit für hohe Töne und umgekehrt. und Sportkostüm hat es sich durchgesetzt, denn diese Modelle wirken nicht nur überaus kleidsam und elegant, sondern haben dabei noch den grossen Vorteil, praktisch zu iein, sich nie zu drücken — also auch auf der Reise ein unentbehrliches Bestandteil der Equipierung einer eleganten Frau zu bilden. Die Jerseyfarben sind vor allem Blau in allen Tönungen, dann von hell- bis dunkelgrün alle Nuancen, ebenso grau. Aber auch die Streifen-, Karros- und Schottenmusterung sind in den Jerseystoffen vertreten und erzielen ausgezeichnete Wirkungen. Unter den Ein Qualitätsstumpen in sehr bequemer, besonders für Automobilisten geeigneter Einreihenpackung: 7Stuck Fr.l- Russenkragen mit Patten und Verschnürun- des verwiesen wurden. den Fichtennadeln enthalten viel Vitamin C, Dle Innenhaut der Eierschale heilt Wunden ! erweckt. Die flotten Schärpen und Maschen aber nur im Frühjahr. Ein Gelehrter weist Un stark entzündete Wunden zum Heilen z. B. nach, dass ein Aufguss von 150 g täghaben sich in ihrer spielerischen, schmeichelnden Art einfach überall in den Vorder- des zu bringen, verwendet man in letzter Zeit Menschen genügt, um ihn vor grund geschoben, betonen sie doch so recht nur, wieschützen. Auch Vogelbeeren die graziöse, Meidurch einen hohen Vitamin-Csehr erztt wollen e r soll wieder seiner tallgehalt höher als bei Pflanzenfressern. ges tiefes Atm Gehalt aus. Interessant ist ebenfalls die Tatsache, dass Quitten und Aepfel um so vita- das — ein B minreicher sind, je mehr sie sieh der Wildform nähern. Zeitlang das Bestreben nach absoluter Wie man feststellte, enthalten nicht nur Selbständigkeit sich auch in der Vereinfachung der Mode ausprägte. Und — wie soll auch die gesunder Menschen. Das meiste — ohne chemische Mittel — sind Dunkel- die Zähne von Bleikranken Blei, sondern und Stickereien, die aparten Lingerien — Für guten Schlaf ein im Rücken geschlossenes Kleid ohne Blei, 0,17 mg, findet sich im Zahnbein, das spitzen zu Blusen und Kleidern in den heit, frische Luft und Stille Vorbedingungen. Hilfe getragen werden ! Aber — Inkonsequenz -— Dein Name ist Weib — der Rük- Mit steigendem Alter nimmt der Bleigehalt wenigste, 0,05 mg, in der Schmelzsubstanz. schiedensten, reizvollsten Ausführungen. — Weitere Schlafvoraussetzungen — warme Blumenschmuck und Federnbesätze sind bei Füsse, kühler Kopf, die sich bei Gesunden kenverschluss scheint neuerdings das ge-degrosse Rolle — ganze Capes Zähne zu. Ebenso ist bei Fleischfressern von selbst einstellen — sind künstlich herbeizuführen. Ferner sorge ein gleichmässi- dieser Mestreichen für eine gute Blutvertei- Liebsten geschicktester Helfer werden) >— Aus der Tatsache, dass der Zahnsteinbelag f 1 aus diesem duftigen Material UTI g und Entlastung des Gehirns. Als Unterfür den Nacken diene ein Rosshaarkis- warum auch nicht! Die Aermel dieser Man- frei von Blei ist, folgert man, dass nur durch j a g e telkleider reichen nur bis zumEllenbogen. das Blut — über den Magen — eine entsprechende Ablagerung stattfinden kann. gesenkt liegt und leicht nach rechts und links Damen mit sehr reicher Toilettenauswahl sen, damit der Kopf etwas nach rückwärts Man wählt für diese elegante Roben zarte Pas ivuiui uvii. 0Ü6 iua.li uuivn rch uuunicit ivuvMlt jahrs- und Sommermänteln die leichten, duftigen Pelzkragen nicht ausgeschaltet werden, macht. Sehr elestellfarben man du dünklere Knöpfe Splitterfreie Drillenglaser. gedreht geurent weraen werden kann, Kann, wodurch woauren eoemans ebenfallss tue die und Ledergürtel lebendiger bekannten Sicherheitsgläser, bei denen Blutzufuhr vermindert wird. Durch diese weil sie /—_i !_.,__ ...» • „ -T— • -i 1-i-t.i Vnrh*»rpifnno'pn wird pin*> Vipstimmtp. Knn- Kle 'ei ṯ wirken, seh schon ; d er Jersey-M M ilanaise : ch t B1 " Die st erklärlich, so überaus deko- igant wirKen, wie senon betont, tont. aucn dl aiese * zwei aus jciscy-iTinituetiÄC iml UlUtClHIlU- 'ü< J ütenmorativ wirken — gerade zum leicht geschwun- von Zellhorn gepresst werden, konnte man zentratio tivenUM Glasscheiben auf eine Zwischenschicht Vorb« Bereitungen wird eine genen grossen Hut und hellem, duftigen " und zwar in ganz zarter Streumuste- bisher nicht zu Brillengläsern schleifen. Ei- ""t des Schlafes in kurzer cht. bestimmte Zeit d K' Kon- 4i*r STT! +Arüv* mi ration des Willens erreicht, die den Einzur Folge T"\ J_x J_ _f J _ ~ _.1^ L^ ^. T ^ U ^« 4«^ w Kleide. derr glatte riem Optiker ist es nun gelungen, diesen Glä- na *- palciui uiicuiucin iHwii. räumten i m - Gewirkte Kunstwerke. etot unentbehrlich, raffiniertt in zwei Farweiter — erwecken, sind kleine Boleros und Brille, steht natürlich der Nachteil des dicke- beendi tem Rauchen von 3 Zigaretten die sern sowohl einfache als auch gebogene Das Ranzigwerden von Fetten ben : aussen in der des Kleides, innen in der So kann man die neuen Jerseyschaffungen Form zu geben und sie mit Brechungskräf- kann durch geringe Zusätze der chemischen der ein gestreuten Blüten. S'eht entzückend mit Recht bezeichnen, sind sie doch so abwechslungsreich und geschmackvoll, und die gesprungenen Brillenglases bleiben als Tabakrauchen vernichtet Mundbakterien, ten auszustatten. Bruchstücke eines solchen Verbindung Maleinsäure verhindert werden, aus ! Für heissere Tacre, die Abend aber doch den Wunsch nach einer Rückenhülle ganze Art der neuen Wirk-Arten so überraschend eigenartig, dass man sie wirklich ben? Vorte.l der Snhttersicherheit dieser w Danach betfU? sofort nach Scheibe mit der Fassung in Zusammenhang. wfe eJ Gelehrten n, e uerdings nachge- — denn das Rücken deko'te 1 benanntet sich für moderne Stoffe halten könnte. In Farben und Dessins gibt es eine Fülle von reizenden Kombinationen. Neben sehr schicken Les petjts rlens. wichtes gegenüber. wurde eine Verminderung der Bakterien von Capes praktisch. ren Glases (ilnsp.s und irrwi somit snmit eines grosseren srrosseren (je- Ge- », . , , ,,_. -„ nt XT_-L , =• »«;_„i Abnahme der Keime 50 %. Nach 15 Minuten Nachmittagskleidern aus dem modernen Jersey sind die Paletotsensemble sehr beliebt. Kleine Nichtigkeiten — scheinbar — und Unser Ohr birgt 20.000 nur 33 %, nach 30 Minuten von 22 %, und « Saiten doch interessante und wirksame Modedetails, die «einfach dazu gehören». Es sind In Paris ist Jersey unbedingt «favorit» für Nachmittagskleider, aber auch als Trotteur- kleine Streiflichter der Mode, die der Erscheinung der eleganten Dame das richtige cachet verleihen. Immer anders, zeigt sich auch in ihnen die wechselnde, lebendige Launenhaftigkeit der Tyrannin, von der sich doch Frauen so gerne beherrschen lassen. So wird man z. B. im Sommer entzückende Hüte aus weissem Pikee tragen und dazu eine weisse, maschenartig gebundene Pikeekrawatte irgendwie an Kleid und Bluse unterbringen müssen, weil das das Neueste ist. Auch Seiden-Echarpes komplettieren elegant das englische Kostüm, nur sollen sie in Material oder doch wenigstens Farbe mit dem Warum nicht au K DP sö& re ATrrnMnmT -PFVTTF «S Unsere Ecke der Haasfrau: Kleine Winke — grosse Hilfe Lachen bringt Leben. « Wer lange lacht, lebt lange» — dies Wort scheint eine selbstverständliche Wahrheit zu verkünden. Aber von altersher gilt Lachen als eine Art Lebenszauber. Im Mittelalter erscholl von der Kanzel her das « Osterlachen», kirchliche Feste wie Fastnacht wurden gewissermassen kultisch mit Lachen gefeiert. Im Märchen vom Wechselbalg der Gebrüder Grimm muss der Unhold lachen und das geraubte Kindesleben herausgeben, und heute noch lacht in Breslau die neue Magd in den Ofen, um sich vor Schaden in ihrer Stelle zu behüten. Lachen gilt so wie andere körperlich-naturhafte Aeusserungen als unheilabwehrend und lebenspendend. Zahnschädiguncen durch Schokolade So kann man jene Fasern nennen, die die nach 45 Minuten von nur 14 % festgestellt. Grundmembran in unserm Ohr enthält. Auf Die Widerstandskraft der Mikroorganismen der Grundmembran endigt der Hörnerv. Die war je nach ihrer Art verschieden gross. 20.000 Fasern verlaufen radiär zur Schnek- Auch wirkte Zigarettenrauch stärker desinfikenspindel, und ihre Länge nimmt nach der zierend als der Rauch von Zigarren. Hute korrespondieren. Also aus Stoff oder federn umrandet sehen zu leichten bommer- Seide wie dieser hergestellt werden und kleidern entzückend aus, besonders, wenn wenn es sich um ein dafür nicht brauchbares ein jugendlich, schlanker Hals davon schmei- Hutmaterial handelt, unbedingt in der Farbe chelnd umhüllt wird. dieses gehalten werden. Schals aus starker Die Farbe der Strümpfe und Schuhe rich- Krawattenseide, aus dem dann auch Hut und tet sich natürlich stets nach der Zusammen- Tasche verfertigt werden, können in ihrer Stellung der ganzen Toilette und muss ein- Uebereinstimmung besonders elegante Wir- heitlich gehalten werden. Darüber wird noch kungen erzielen. Chiffonfisehus mit Strauss- mehr zu sagen sein ! J.B. ist nen? GUMMIMATTEN Der Verein gute Schriften sucht überall, wo er noch keine Ablage hat, Wiederverkäufer unter Zusicherung von üblichem Rabatt, Zurücknahme der verbleibenden Ware und Vergütung bezüglicher Rücksendungskosten. Man wende sich an den Inhaber der Hauptablage, Fritz IVlühlheim, Lehrer, in Bern, Distel weg 15. AARAU Wenn sie sorgfältig instand gestellt sind, einwandfrei funktionieren und schön schreiben, versehen sie wieder viele Jahre ihren Dienst. Underwood, Remington,Continental, Hermes, Royal und Ideal, welche Namen auch alle tragen, bei mir sind sie das ganze Jahr zu haben. H. HOLDEREGGER LUZERN Telephon 14.55 Telephon 24.367 INDIVIDUELLE ERZIEHUNG A INSTITUT DR. SCHMIDT fOr das prakt. Leben bietet das voralpine ^ p • Landerziehungsheim für t'Qr Knaben o* ( ß fl ||gn auf der Höhe des ROSENBERGS bei __1 KIMABEN-INSTITUT „FELSEN EQQ" Alle Schulstufen bis Matura und Handelsdiplom. - Einziges Institut mit staatlichen Gegr. 1903 Zugerberg 1000 m 0. M. HShenautenthalt ohne Unterbrechung d. Studien. Sämtliche Sohulstufen. Sprachkursen. Interner diplomierter Sportlehrer Spezlal-Abteilung für jüngere Schüler Handelsdiplom. Matura. Verlangen Sie Schulprogramme. praktisch, hygienisch, dauerhaft und farbenfroh ©£ G u m m i - Uraniastrasse 27 und A s b e s t w a r e n MAGENSCHMERZEN sind äusserst unangenehm Dieselben verschwinden aber nach kerzer Zeit beim Gebrauch von „COLUMBA"-Magenpulver unschädliches Mittel gegen Verdauungsstörungen Gegen Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Magenkrampf, Uebelkeit, Erbrechen, Magendrücken. Sodbrennen, Blähungen, Aufstoesen, übelriechenden Atem. Preis pro Schachtel Fr. 3.—. Machen Sie einen Versuch und Sie werden von dessen Güte wie schon Hunderte anderer Kunden überzeugt sein. Einzig erhältlich bei Apotheke zur Taube, Schaffhausen