Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.026

E_1934_Zeitung_Nr.026

16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE fnermom- Bremsbelag ist In seiner Wirkung einfach grossartig •«ock-Lagen Ba*el: C.Weckene &Cle..A.-U, Hohlt»instr..>6. St.Qallen: A.WInt8rh»Jt«r. Schmied»»«* 26. Bern: li. Flenry, Bogenschützensti. 0. Lausanne! L. Melll, Av.Eachonnet8-10. Qenti B.Koebat. Aoto-Pifcm ras ds la Boanderle 6. ZO pich i AntoMrin A.-U..Talsti.8: Generalvertretung für die Schweiz: Paul Landis, Ingenieur, ZQrtoh 4 Staoftacherstr. 54 AutO-EXpiltB Tel. 88.530 Zukaufet* gesucht ca. 15 HP, per Occasion, guter Bergsteiger bevorzugt. Geschlossen als Omnibus vorteilhaft. Anfragen unter Chiffre 62568 an die Automobil-Revue, Bern. SCHLQSS- U. KILOMETERZAHLER- : REPARATUREN werden nur tachgemass ausgeführt bei Bugatti Typ 2, 3 Liter mit Kompressor, abnehmbares Cabriolet, 4 Plätze im Innern, Rennräder,' 13 HP, 8 Zyl., Modell 1931, 20000 km gefahren, Karosserie c Graber >, Spezial-Typ. Reelle Oceasion I Photo zur Verfügung. Grand Garage Economique, 14, rue Village-Suisse, Plainpalais-Genf. 11300 Chevrolet 1031, machine de confiance, etat de neuf, grande malle. Mlle de Tavel, St-SulpJce (Vattd). livro rapidement pieces de rochanee usagdes pour voitures anciennes et nouvelles, de m§me que pour motocyclettes, ainsi que radiateurs, roues, pneus : essieux, dispositif d'dclairage ölectrique. 10572 ZYSSET, OSTERMUNDIGEN. Telephone 41.172. süperbe occasion, 14 CV, 6 cyl., conduite interieure 4 a 5 places, modele 1929/30, peu TOUU, comme neuve. A vendre ä prix interessant. 7748 Offres sous chiffre G. 1752 ä la Revue Automobile, Geneve. Demontage d'autos Nous fournissons ä tres bon compte des pieces de ein 8-12-Plätzer- Wagen rechange et dötachees; nombreux radiateurs, pneus et batteries en stock. Nous achetons les vieilles voitures hors d'usage aux meilleures conditions. Fritz Schweizer, Berne, Murtenstrasse 141a. Telephone 20.275. Anfertigung sämtlicher 3 1, 1931, fanx-cabr., 4 pl., roul

26 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Neuordnung der deutschen gekommen, weil Deutschland, sowohl in tech- bereits erprobter Verfahren ebenfalls *ver- TreibstoffWirtSChaft. nischer wie wirtschaftlicher Hinsicht, in der mehren. Die im vergangenen Jahr selbst- In Anbetracht der noch unübersichtlichen Lage sein dürfte> zu den £ eltenden Preisen geförderten Erdöle von 230,000 t wurden Verhalte au dem schweScheni Treib die Ei S e n ver Vor s°nnmg kurzem ganz sah erheblich sich jedoch zu der verkönnte hauptsächlich ZWar zu auf mehr Schmieröl als vier verarbeitet. Fünftel des Man s^^^s^ieninBeSStSma^r stärken ' zegeSieenVe suchf dTe zur Reeeluns deuteche Chemiekonzern gezwungen, seine Gewichtes die deutsche Erdölproduktion auf ^^^fkLbSmtemommtn^S s thetisc he Benzingewinnung in Leuna be- dem Wege der Hydrierung in Benzin umdurfte es S Ä drosseln da trächtlich zu ' die Wirtschaftlich- wandeln, oder doch zu etwa 50 Prozent GedSLüglichen ßTstrebungen des benact Ver * ahre »s h*>Ige der rückläufigen wichtsteilen die Benzinausbeute durch das keit des harten Auslandes zu Seen Vor Sem Preise n tw^klung nicht mehr aufrecht erhal- Crackverfahren steigern. Ob dieses jedoch ten werden dürften die K s i S äutwhlands w! konnte Nachdem man zunächst - bei dem vorhandenen Importbedarf auch an Interesse sein das auf dem Qeb"ete de? die Hvdrlerun « von Braunkohlen-Schwelteer Schmierölen zweckmässig ist, erscheint hin- SstoffwTrtschaft in dem Sinne mit der an die Stelle der direkten Braunkohle-Hydrie- gegenfraglich. Immerhin besteht die Mög- 3SHSS SES sr-TK-ÄS ss *x„,-«. aul ^ ^ ^ Aller Voraussicht nach dürfte die Neu- kohlen-Hydrierung über. Für die deutsche zu denken sein, dass Deutschland sich vom ot^^dlT?eü^ZTK^ttXtJ^it Wirtschaft lst dle synthetische Gewinnung Bezüge ausländischer Treibstoffe befreien nicht meh^Lnge auf sich war en laslenAuch ke * untergeordnetes Problem, denn bei der kann. i mmerhin lfisst sich der deutsche AnbefuSra^HS Braunkohlen-Verschwelung, bei der gegen- teü an dieser Versorgung, der zur Zeit rund einem brennenden Problem^worden na- Wärtig rund 225 00 ° Tonnen B^unkohlenteer 25 % betragen dürfte, nicht unerheblich ermSchseSm dieMooSsieS DeütsS anfall f n der wiederum nur zur Hälfte durch ' höhen. Von der gesamten Versorgung Ks Ltü zuf die von^ der ReichsS- Destillation in 10 Prozent Benzin, 30 Prozent Deutschlands an flüssigen Brennstoffen und ianas, gestutzt am aie von aer Keicnsregie Q ö d nder p ro d u kte verarbeitet wird, Schmierölen die im lahre 1932 2 7 Millionen rung getroffenen Massnahmen, aussergewohn- ent99 Mil!ionen t importiert, wovon 0,% Mildi^&^n M deÄen ÄniÄ Produktion an Absatzmöglichkeiten fehlt, als lionen t auf die Einfuhr von BenzoI und mobilen eine Verdoppe urig erfahren haben Sie mcht m der Elektr.zitatserzeugung zu- Benzin {ür Vergasermotoren, 0,37 Millionen u„dTauch Z Au^ÄT d« VeT^ndS f t* ""^rfit werden kann Bei der Tonnen auf den Import vm Qasö] und dfer von Lastwagen eXnnbar ist nötigt dieses direkten Braunkohlen-Hydrierung kann das Rest auf dje Einfuhr Leuchtöl. Heizöl, hSarST Versorgung der WiÄft ^S P t r ° d , ukt .° h " e nenne " SWei ?° - AbfidI faSt ] I Schmieröl, Benzin und Benzol für chemische standlg ln Benzin oder Treibstoffen zu intensivieren Ga o 01 um s e^a" delt und technische Zwecke entfielen. Dem steht Der deutsche Devisenaufwand für Treibwerden Die - gegenwärtige Benzinproduktion €ine Inlandserzeugung von 530,000 t gegenuer aeutsene uevisenauiwana tur irem . d Leunawerken dürfte auf ca. 120 000 lir, pr - f , wi _ 2n=ioan t an I eucht Heiz und Ä- 1 ,?*^ *! ^"M-H PM^" f f Tonnen geschätzt werden. Gestützt auf die ^SÄ ntedriSTsSSd nichr verharren nachdem Schwiengkeiten mehr das Erzeugungspro- sucht man zunächst> und mehr als bisher, durch die eingetretenen Steuerbefreiungen f am h m f uf das Mehrfache zu steigern. Be. stärker erdölhaltige Landesteiie zu erschliesunS^durcJ^die Besserung de?Gesamtkonjunk- S , Ä n Ä z«ll Sw Ause.eTc'hT sen Bei den - erhebIiche " Bohrkosten, die tur die Automobilwirtschaft einen merkbaren ^r Import-Benzin plus Zoll bzw. Ausgleichs- insbesondere , durch den geringen Prozent- Auftreb zu verSnen hat, der sich mit abgaben plus Frachtkosten bestimmt sind ist satz auf Fündigkeit entstehen, wird wohl dem ortschreitenden Ausbau des Automobil- ? h f ^glichen Zuschuss auf Privatwirtschaft- kaum ohne öffentliche ^Mte auszukommen strassennetzes noch erheblich verstärken hcher Basis f ine sy , n *2jf5. e Benziner f eu .- sein. Die Tendenz dürfte dahin gehen, dass wirdf Wenn^Deutschland den gegenwärtigen gUllg VOn mehreren 10000 ° Tonnen mOghch - seitens d'es Staates eine Neuregelung ange- Motorisierungsgrad Grossbritanniens oder Die Inlandserzeugung an Treibstoffen strebt wird, um eine Verbilligung der Er- Frankreichs erreichen kann, so müsste bei lässt sich aber auch auf andern Gebieten Schliessung und Mutung der neuen Vorkomunverändertem deutschen Anteil an der In- erheblich steigern. Bei der gegenwärtigen men zu erreichen. landsversorgung eine starke Zunahme des Benzolerzeugung von rund 200,000 t ist es Was den Ausbau der synthetischen Treib- Devisenaufwandes für ausländische Treib- möglich, die Anlagen ohne Schwierigkeiten Stoffgewinnung anbetrifft, so wird man hier Stoffe eintreten, wobei mit einer jährlichen auf eine Kapazität von 400,000 t auszubauen, ebenfalls auf die Privatinitiative abstellen Devisenbelastung von 600 bis 800 Mill. RM. betrug doch schon 1929 die Benzolproduk- müssen, anderseits aber kann dem Produgerechnet wird. tion 325,000 t. Auch die Ausbeute aus der zenten die Investierung neuer Mittel in Der Zeitpunkt für eine Neuregelung des Steinkohlenteererzeugung, die im Kokerei- Grossanlagen nur dann zugemutet werden, deutschen Treibstoffmarktes ist auch deshalb prozess abfällt, lässt sich durch Verwertung wenn ihnen seitens des Staates die Garantie gegeben wird, dass sie zu einem bestimmten Preissatz für eine gewisse Periode ihre synthetischen Produkte absetzen können. Wie aus der bisherigen Entwicklung hervorgeht, dürfte zu erwarten sein, dass das Reich den synthetischen Produzenten eine Preis- und Absatzgarantie leisten wird, die sich auf rund fünf Jahre erstrecken soll. Ob auch eine Abnahmegarantie, wenn auch nur teilweise, erreicht werden kann, in dem Sinne, dass die gesamte öffentliche Wirtschaft sich zum ausschliesslichen Bezüge von inländischen Treibstoffen verpflichtet, ist eine Frage, die man bisher noch nicht ventiliert hat. Jedenfalls können die Erzeuger in diesen Jahren ihre Produktion aufbauen und