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E_1934_Zeitung_Nr.026

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Luftfahrt Verwirklichung

Luftfahrt Verwirklichung der Londoner Flugplattform? Vor einiger Zeit wurde an dieser Stelle ein Projekt beschrieben, das die Errichtung einer riesigen Flugplattform im Herzen der Stadt London über dem Areal der Bahnhöfe St-Pancras und King's Cross vorsah. Das Projekt soll nun demnächst der Kammer vorgelegt werden, womit seine Verwirklichung in den Brennpunkt des Interesses gerückt ist. Der Kostenvoranschlag sieht für den Bau dieses halbschwebenden Lufthafens eine Summe von 5 Millionen Pfd. Sterling vor. Die projektierten Einrichtungen entsprechen einem Verkehr von 1000 Fluggästen pro Tag. -y- Wegweiser für Luftreisende. Die englische Standard-Automobilfabrik in Coventry hat die Dächer ihrer Werksgebäude mit grossen, von weither sichtbaren Aufschriften versehen, welche den Piloten und Passagieren von Flugzeugen eine genaue Orientierung ermöglichen. Die Aufschriften enthalten Angaben über die allgemeine geographische Richtung, die Richtung und die Distanz nach London und nach Coventry und die Höhe über Meer. Bekanntlich werden in Frankreich nach und nach auch die Bahnhöfe mit orientierenden Inschriften für Luftreisende versehen, wobei jedoch durch grosse, zwischen d'e Schienen gelegte Metall-Lettern nur die Ortsnamen angegeben werden, -y- Arbeitsgemeinschaft Fokker-Douglas. Vor noch nicht langer Zeit besass der holländische Flugzeugkonstrukteur Fokker in den Vereinigten Staaten eine Filiale. Auch in Amerika besass er einen grossen Einfluss auf den Flugzeugbau, seine Konstruktionen wurden sogar vielfach als wegweisend bezeichnet. Kürzlich hat Fokker nun die Lizenzen für den Bau und Vertrieb der amerikanischen zweimotorigen Douglas-Maschine erworben, die im amerikanischen Expressflugverkehr stark verbreitet ist und mit der beispielsweise Rickenbacher den amerikanischen Kontinent mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 330 km/St, durchquert hat. Manche Kreise sehen darin eine Kapitulation des europäischen vor dem amerikanischen Flugzeugbau. So viel steht jedenfalls fest, dass die amerikanische Schndlverkehrs- Eine neue Motoreinbauart, die der amerikanische Konstrukteur Allan H. Lockheed an einer Versuchsmaschine erprobte und die gegenüber der bis herigen Bauart zweimotoriger Flugzeuge eine wesentliche Verminderung des Luftwiderstandes ergeben eoll. maschine ähnlichen europäischen Konstruktionen gegenwärtig stark überlegen ist. Eine restlose Kapitulation bedeutet jedoch das Vorgehen Fokkers noch lange nicht. Indem er die Ueberlegenheit bestimmter amerikanischer Schnellverkehrsflugzeuge offen anerkannte, bewies der «Fliegende Holländer» im Gegenteil einmal mehr sein unbeirrbares Urteilsvermögen. Auch geschäftlich wird ihm sein Vorgehen natürlich weit mehr einbringen als die Vornahme weiterer kostspieliger eigener Versuche, die ja im Fall des Fokker XX bekanntlich zu keinem absolut befriedigenden Resultat geführt haben. Es ist zu erwarten, dass Fokker gerade auf Grund der Erfahrungen mit den in Lizenz gebauten amerikanischen Maschinen seine eigene Konstruktionen noch weitgehend wird verbessern können, so dass sie dann nicht nur, wie bisher, die unübertrefflichen allgemeinen Flugeigenschaften, sondern auch noch die Geschwindigkeiten der Amerikaner aufweisen. -s. AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N° 26 Liste der Aussteller am Genfer Luftfahrt- Salon. (27. April—6. Mai.) Deiiischland: Bayerische Flugzeugwerke A.-G., Haunstetterstrasse 118a, Augsburg; Junkers Flugzeugwerk A.-G., Dessau/Anhalt; Leichtflugzeugbau Klemm G. m. b. H., Böblingen/ Württemberg; Espenlaub Flugzeugbau, Düsseldorf; Aluminiumwalzwerk Wutöschingen G. m. b. H., Wu töschingen/Baden; Askania-Werke A.-G., Kaiserallee 87/88, Berlin- Friedenau; Autoflug, Inh. Gerhard Sedlmayr, Sternplatz 11/13, Berlin-Johannisthai; Drägerwerk, Heinr. und Bernh. Dräger, Lübeck; Paul Gebhardt Söhne, Neue Schönhauserstr. 6, Berlin N 54; Goetzewerk, Burscheid bei Köln; I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, Abt. Elektrometall, Bitterfeld; Gehrüder Kaufmann G. m. b. H., Martin-Lutherstrasse 44, Berlin-Schöneberg; W. Ludolph Aktiengesellschaft, Am Hafen 101/3, Bremen. Wilhelm Morell, Tachometerfabrik, Oranienstr. 25, Berlin SO 36; Noris-Tachometerwerk G. m. b. H., Schoppershofstrasse 52/54, Nürnberg; Schroeder & Co. G. m. b. H., Hauptstr. 10, Berlin- Schöneberg; Gustav Schwarz • G. m. b. H., Oraniendamm 45, Berlin-Waidmannslust; Vereinigte Leichtmetallwerke G. m. b. H., Bonn/ Rhein, am Nordbahnhof; Zürn & Co. G.m.b.H., Motzstr. 18, Berlin W 30;' Hirth Motoren G.m.b.H., Stuttgart; Dornier Metallbauten G. m. b. H., Friedrichshafen; Verkehrswissenschaftliches Institut für Luftfahrt, Technische Hochschule, Tourestr. 2, Stuttgart; Wenker W., Gartenstrasse 99, Düsseldorf; Brun R. H.. Frankfurt a. M. 3. Amerika: Standard Mineralölprodukte A.-G. Schmidhof, Zürich. Shell, Lumina A.-G., Sihlporte, Zürich 1; Wright (MotoT) «Swissair», Schweiz. Luftverkehr A.-G. England: General Aircraft Ltd. Monospar Co. Ltd., aerodrome de Londres, Croydon, Surrey; The de Havilland Aircraft Co. Ltd., Stag Lane Aerodrome, Edgware, Mddx; S. A> des Pneumatiques Dunlop, 2, rue Miche]-Ro» set, Geneve; The Palmer Tyre Ltd., Aldwych House, Aldwych, London W C. 2; Blackburn Aircraft and Cirrus Hermes, F. Hau\ssener, Ing., Neubrückstrasse 51a, Bern. Frankreich: S. A. des anciens Ets. Barbier, Benard et Turenne, 82, rue Curial, Paris 19e; Ste Franchise Hispano-Suiza, rue du Capitaine- Guynemor, Bois-Colombes; S. A. pour la vente des Automobiles Renault en Suisse, moteurs Renault et avions Caudron, 6, av. de Secheron, Geneve; Ste des Parachutes Ors et Ste Lemercier fröres, 9, rue Kleberg, Issy-les Moulineaux, 18, xue Roger-Bacon, Paris; Avions Henri, Maurice et Dick Farman, 167, rua de Silly, Billancourt; Ministere de l'Air, 2, Bd. Victor, Paris 15e. Italien : Societä Anonima Idrovolanti Alta Italia « Savoia » S. I. A. I. Sesto Calende (Varese); Aeroplanes Caproni S. A. et Isotta Fraschini, Casella Postale 1219, Milan; Ottico Meccanica Italiana S. A., Via Francesco Negri 11, Rome (42). Schweiz: Constructions d'avions pour la vol 4 voile, W. Far- - ner, Grenehen (c Solothurn »); Pauroux, mecanicien, Chexbres (Vaud); Lauber et Scherz, Flugtechnischer Vertrieb, Zürich; «Swissair», Schweiz. Luftverkehr A.-G., Diibendorf; Comte Alfred, Schweiz. Flugzeugfabrik, Oberrieden- Zurich; Alpar-Bern, Genossenschaft für Luftverkehr, Flugplatz-Bern, Bclpraoos; Schweiz. Luftverkehrs-Union, Stampfenbachstr. 17, Zürich 1; Eidg. techn. Hochschule, Zürich; Direction des Postes, Hotel des Postes, Geneve; Srliwpizpr Apro-Rpvue A.-G.. Oerlikon-Zurich Die Dritthaftpflicht- Beachten Sie an der Automobil-Ausstellung Genf den neuen SÄUR LEICHT LASTWAGEN von 1500 bis 2500 Kg. Nutzlast mit DiESEL- oder Benzin-Motor AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER Arbon Basel — Morges — Zürich Versicherung zur kleinsten Prämie durch die WaadtländischeVersicherung auf Gegenseitigkeit welche alle ihre Mitglieder zu den gleichen Bedingungen und zum Minimaltarif versichert; welche die Rückvergütung von 15% für schadenfreie Jahre gewährt und darüber hinaus den jährlichen Gewinn dieser Versicherungsbranche unter die versicherten Automobilisten verteilt. 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36 - 1934 AUTÖMOBIL-REVUE Zur Frage der Beleuchtung von Landstrassen. In Nr. 14 dieses Blattes äusserte sich ein Fachmann zum Problem der Strassenbeleuchtung und brach eine Lanze für das System der «sekundären» Strassenbeleuchtung mittelst Rückstrahler längs der äussersten Strassenlinieniührung. Das Problem der Strassenbeleuchtung ist, das muss festgestellt werden, in erster Linie durch die Zunahme der Unfälle, verursacht durch das berüchtigte Blenden und die gesteigerte Motorfahrzeuggeschwindigkeit akut geworden und bis heute, das darf ruhig gesagt werden, noch nicht befriedigend gelöst. Es ist daher durchaus verständlich und zu begrüssen, wenn zur Erhöhung der Fahrsicherheit im Nachtfahrbetrieb neue Erfindungen auftauchen. Der Wert einer Neuerung in der Strassenbeleuchtung ist also m. E. danach zu beurteilen, ob diese tatsächlich imstande ist, die Anzahl der Unfälle, verursacht durch « Blenden» oder ungenügende Anleuchtung der Verkehrshindernisse, die sich auf der Fahrbahn befinden, zu reduzieren. Es muss somit eine Beleuchtung geschaffen werden, die unter allen Umständen die Strassendecke so beleuchtet, dass der Motorfahrzeugführer die Einschaltung des vollen Scheinwerferlichtes als überflüssig empfindet, sobald er sich auf die zweckmässig beleuchtete Strasse begibt; denn ohne genügende «primäre » Strassenbeleuchtung muss der Motorfahrzeugführer zwecks Einhaltung der erforderlichen Geschwindigkeit seine Scheinwerfer in Tätigkeit setzen. Von diesem Moment an bildet er eine nicht zu unterschätzende Gefahr im Nachtverkehr. Das berüchtigte Blenden, im Zusammenhang mit grosser Fahrzeuggeschwindigkeit, muss wenigstens auf einigermassen bedeutenden Strassen verunmöglicht werden, und dies kann nur durch eine gute, blendfreie Beleuchtung der Strassenfläche erreicht werden. Eine nur seitliche Markierung der Strassenführung durch «sekundäre», im Scheinwerferlicht eines Motorfahrzeuges in Aktion tretende Rückstrahler wird nicht verhindern können, dass sich zufolge Blendens weiterhin schwere Unfälle ereignen werden. Es liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit, dass ein Motorfahrzeugführer z. B. beim raschen Befahren einer unübersichtlichen Kurve durch ein plötzlich entgegenkommendes Motorfahrzeug momentan so geblendet wird, dass er, trotz der Rückstrahler am Strassenrand, aus der Fahrbahn gerät, einen Radfahrer oder Fussgänger mitreisst, und der typische «Blend »-Unfall ist geschehen, da die Helligkeit der entgegenfahrenden Scheinwerfer auf alle Fälle grösser ist als die der Rückstrahler, welche als reflektierende Flächen im besten Fall 96 Prozent der auftretenden Lichtmenge auszunützen imstande sind. Würden jedoch die Rückstrahler einen so hohen Reflexionswert erreichen, dann könnten diese unter Umständen sogar geeignet sein, ihrerseits eine Blendung des Motorfahrzeugführers herbeizuführen. Selbst unter völliger Ausserachtlassung dieser sekundären Blendung können die Rückstrahler die akute Gefahr der Blendung nicht eliminieren. Dieser kann nur wirksam begegnet werden durch einwandfreie Beleuchtung der Strassenfläche, die unabhängig ist von der Fahrzeugbeleuchtung und, was nicht weniger wichtig ist, unabhängig von der Kinderstube des Motorfahrzeugführers. So wie durch die Anbrinr gung von Verkehrsinseln dem Fahrer die Möglichkeit genommen wird, so zu fahren, wie es ihm beliebt, seine Fahrbahn also eindeutig festgelegt ist, muss auch die Beleuchtung der Strasse vom Fahrzeug und dem Charakter seines Führers weg sozusagen auf die Strasse gelegt, und daselbst fixiert werden. Dies um so mehr, als die Zahl der rücksichtsvollen Motorfahrzeugführer immer noch grösser sein könnte, was z. B. auch jede Nachtfahrt zur Genüge beweist. Es darf mit Bestimmtheit behauptet werden, dass vom Moment an, wo eine blendfreie, möglichst gleichmässige und in ihren Gesamtanlagekosten nicht teurere Beleuchtung der Ueberlandstrassen geschaffen ist, die Zahl der spezifischen «Blend»-Unfälle auf diesen Strassen auf ein Minimum reduziert werden kann. Auf Grund dieser Ueberlegungen und ausgedehnter Nachtfahrten im In- und Ausland bin ich zur Ueberzeügung gelangt, dass nur durch eine Strassenbeleuchtung, deren Lichtquellen sich unter der Augenhöhe der Strassenbenützer befinden, durch Anwendung blendfreier Reflektoren das Problem der Strassenbeleuchtung befriedigend, den heutigen Reisegeschwindigkeiten angepasst, gelöst werden kann. Es musste also eine Leuchte konstruiert werden, die folgende, grundlegende wichtige Forderungen zu erfüllen in der Lage wäre: 1. Begrenzung der austretenden Strahlen nach oben, so dass die Strassenränder vollständig ausgeleuchtet werden, aber keine direkten Liclr! strahlen ins Auge der Strassenhenützer,. vor allem der Mo* torfahraeugfiührer, gelangen können, eine Blendung also ausgeschlossen ist. 2. Möglichst gleichmässige, besonders in Richtung Strassenachse weitreichende Anleuchtung der Strassenfläche. 3. Vermeidung hoher Herstellungs-, Montageund Unterhaltkosten. Auf dieser Basis wurden in der Folge verschiedene Versuchsmodelle angefertigt und praktisch erprobt. Dabei zeigten sich folgende, eminente Vorteile gegenüber der hergebrachten Anbringung der Strassenleuchten in relativ grosser Höhe über dem Strassenbenützer: 1. Intensive Bestrahlung der Strassenfläche selbst bei dichtem Nebel, da ja erfahrungsgemäss die Nebeldichte in Bodennähe durchwegs geringer ist als z. B. in 8 Meter Höhe. 2. Nicht vertikale, sondern horizontale Anleuchtung aller Verkehrshindernisse, Fahrzeuge und Fussgäriger; wodurch eine bedeutend bessere und zeitlich frühere physiologische Wahrnehmbarkeit gewährleistet ist, unterstützt durch eine aus grosser Distanz die Aufmerksamkeit auf sich ziehende diffuse SchattenMldung, die nicht wie bei der traditionellen « Hoch >-Beleuchtung aus der eigentlichen Fahrbahn ausserhalb diese hinausprojiziert wird, sondern die durch ihre Stellung oder Bewegung quer über die Fahrbahn das Vorhandensein eines Verkehrshindernisses deutlich anzeigt. 3. Nebst einer rationellen blendfreien Ausleuchtung der Strassenfläche bilden die entweder seitlich oder in Strassenmitte angeordneten Leuchten eine für die Fahr^icherheit besonders bei Nebel, Regen und Schneefall äusserst wirksame, richtungweisende Kette von weithin sichtbaren Lichtpunkten, die auch bei denkbar ungünstigen Witterungsverhältnissen eine sichere und ungehemmte Nachtfahrt garantieren. 4. Gegenüber der bis heute angewendeten Hochoder Vertikalbeleuchtung mittelst Ueherspann- und Kandelaberleuchten geringere Herstellungs-, Montage- und Wartekosten, 5. Bei zweckmässiger Anordnung der Leuchten eine wesentlich homogenere Ausleuchtunz der Fläche bei kleinerem Stromkonsum pro Leuchte. 6. Kombinierbarkeit der Leuchten mit beleuchteten Wegweisern, Telephonanschlüssen, für Notfälle etc. 7. Gute Schutanöglichkeit der Leuchten vor Beschädigung. Die Versuche haben einwandfrei ergeben, dass bei der Hochbeleuchtung selbst bei trockenem Strassenbelag eine am Rande der Fahrbahn sich fortbewegende Person aus 300 m nicht mehr, bei der « Tief »-Bestrahlung der Strassenfläche jedoch noch einwandfrei erkennbar ist. Bei der durch Patente geschützten Erfindung ist das Leuchtgehäuse so ausgebildet, dass weder aus grösserer Distanz, noch beim Befahren von Kurven oder Steigungen die eigentliche Lichtquelle wahrgenommen werden kann. Die Blendgefahr ist daher ausgeschlossen. Durch eine spezielle Formgebung der Reflektoren mit matt-weiss •gespritzter Innenfläche wird eine sehr diffuse Lichtstreuung erreicht. Die leuchtenden Flächen verbreiten ein angenehmes, ruhiges Licht, das, im Gegensatz zu den bei der vertikal wirkenden Hochbeleuchtung immer wieder von oben einfallenden, blendenden Strahlen, in Hinsicht auf die Ermüdung des Auges eine ganz beträchtliche Hebung der Fahrsicherheit darstellt. Während also bei der Anbringung der Leuchten einige Meter über dem Äuge des Strassenbenützers : dasselbe in mehr oder weniger kurzen Zeitabständen immer, wieder von direkten, also blendenden Strahlen getroffen wird, ist durch die besondere Konstruktion der « Tief »-Leuchten dafür gesorgt, dass das Auge nur von sekundären und von zufolge der Reflexion auf der Strassenfläche auftretenden tertiären Strahlen getroffen wird. Anordnung der blendfreien Strassenleuchte « unter Augenhöhe ». Lichtquelle ca. 1 Meter über Strassenniveau. Selbst wenn die Leuchten in nur 25 m Abstand mit je 150 Watt Leistung voneinander plaziert werden, tritt gegenüber der hergebrachten Beleuchtungsart eine Verminderung der Anlage- und Betriebskosten ein, ganz abgesehen davon, dass die Sicherheit des Motorfahrzeug-Ueberland-Nachtverkehrs auf eine, bisher mit geringeren Kosten ni6ht erreichte Höhe gebracht wird. Es ist schliesslich keine Kunst, unter Aufwendung hoher Anlage- und Betriebskosten, also höher Leistung pro Leuchte, eine Strassenfläche mit Licht zu überfluten; ob diese Leuchten aber unter allen Umständen blendfrei arbeiten, ist die andere Frage, die keineswegs immer positiv beantwortet werden kann. Für all die vielen Ueberlandstrassen, deren Beleuchtung und Unterhalt nicht aus reichlich zur Verfügung stehenden öffentlichen Mitteln bestritten werden kann, wird jene Beleuchtung in Betracht fallen, die unter dem Leitgedanken steht: Billiger und besser. Das wird hei zweckmässiger Ausgestaltung des Systems in vollem Umfang für die hier beschriebene, horizontal wirkende «Tief»~ Beleuchtung zutreffen. Selbstverständlich eignet sich diese gerade wegen ihrer absoluten Blendfreiheit in hervorragendem Masse für die spezifische « Auto »-Strasse. Ed. Brenner, Jng._ Schützen Sie sich vor Unfällen auf nassem, schlüpfrigem Boden! Das Relfen-Gleitschutz-Profil „ADERSOL" macht neue und und abgefahrene Reifen von Personen- und Lastwagen vollkommen gleitschutzsicher und verhütet Unfälle auf nassen, vereisten Strassen. Ihr Wagen wird nicht mehr schleudern, wenn Sie Ihre Reifen mit „ADERSOL"--Gleitschutz-Rillen versehen lassen. Es gibt verschiedene Fräsmaschinen, die abgefahrenen Reifen lediglich ein sichtbares Profil geben, um den gesetzlichen Bestimmungen zu genügen. Die „ADERSOL"-Gleitschutz.Berillung geht viel welter. Sie gibt ein vollkommenes Gleitschutzprofil, welches sogar den Gleitschutz ganz neuer Reifen stark übertrifft! 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Maupas 61 Lausanne: Garage de l'Est, Perdonnet 3 Lausanne: Garage des Jordils, Fontenailles 13 Lausanne: Red-Star, Avenue du Leman 2 Lenzburg: H. Saxer, Vertreter Luxern: Pneumatikhaus, Obergrundstrasse 26 Montreux: A. Belhi, Garage Morgen: W. Clarer-Laffeiy Ölten: Pneuhaue A.-G., Aarauerstrasse 75 Porrentruy: Auto-Station S.A. Sarg an«: Garage Hans Good Schaff hausen: Tivoli-Garage, Guyan & Co. Solothurn: Garage Schnetz & Co. St. Gallen: Pneuservice, Leonhardstrasse 63 8t. Gallen: Uhler & Co., Marktplatz 13 Vevey: Auto-Stand Zürich: A.-G. für Automolbie, Pflanzschulstr. 9 Edg. Grimm-Piquerez, St. Ursanne Vertreter: Herr E. 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