Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.030

E_1934_Zeitung_Nr.030

Gewicht haben (siehe

Gewicht haben (siehe auch Bremsung und Motoren), 2. einen Motor mit geringem Brennstoffverbrauch (höchstens 220 bis 250 g/PS/ St.), 3. wenn irgend angängig das Dieselverfahren ausnutzen und 4. in Formen gebaut sein, die w'irklich im Rahmen des Möglichen geringsten Luftwiderstand bieten. Jede Uebergangs- oder Halblösung ist der Entwicklung des Autobahngedankens nicht förderlich, sondern schädlich, weil die erwarteten Wirkungen durch sie auch nicht teilweise erzielt werden können. Während die maschinentechnische Lösung schon heute klarliegt und der Weg zur vollen Wirkung bekannt ist, schwebt die Bereifungsfrage noch völlig im Dunkeln. Aus Rennen wissen wir, dass bei Verwendung heutiger Luftreifen die Haltbarkeit nur recht gering ist, wenn ein Tempo über 200 km/St, gefahren Schweizerische Rundschau Von der Alpenstrassen - Initiative. Die schweizerische Strassenverkehrsliga teilt mit, dass die erste Kontrollzählung zur Feststellung eines Totais von erheblich über 100,000 Unterschriften für die Alpenstrasseninitiative führte, wie wir dies übrigens bereits in letzter Nummer der A.R. melden konnten. Eine Sammeltätigkeit von knapp vier Monaten genügte zur Erzielung dieses schönen Ergebnisses, das die Volkstümlichkeit der von den Initianten verfochtenen Idee, durch den Ausbau der Alpenstrassen Verdienst zu scharfen und gleichzeitig der Fremdenindustrie neuen Auftrieb zu verleihen, ins hellste Licht rückt. Die Unterschriftensammlung wird 1 planmässig weitergeführt, und es ist vorauszusehen, dass das Volksbegehren für den Ausbau der Alpenstrassen und ihrer Zufahrtsstrassen bis zum Mitte Mai erfolgenden Abschluss die Unterschriften von mindestens 150,000 stimmfähigen Schweizerbürgern erhalten haben wird. Untersehriftenbogen können weiter bei der Geschäftsstelle der schweizerischen Strassenverkehrsliga, Zürich, Talacker 50, bezogen werden. Die Frage der Zusammenarbeit zwischen Eisenbahn und Automobil wurde auch eingehend an der Delegiertenversammlung des Verbandes Schweiz. Transportanstalten erörtert. Die Konferenz stellte sich nach einer Mitteilung über den Verlauf der Tagung « mit aller Entschlossenheit und einmütig auf den Standpunkt, dass an den Vorschlägen des Bundesrates im Bundesgesetz über die Verkehrsteilung und an den Bestimmungen der Uebereinkunft, namentlich in bezug auf die Begrenzung der Zonen, festgehalten werden müsse.» Sie erhofft eine beförderliche Behandlung der dringlichen Vorlage. wird. Die Aussengummiauflage darf dann wegen der Erhitzung auch bei guter Kühlung durch besondere Luftschlitze nur sehr dünn sein und ist verhältnismässig schnell her- untergefahren. Was aber ein Reifendefekt bei 200-km/St.-Geschwindigkeit für einen Normalfahrer bedeutet, darüber können am besten Rennfahrer berichten. Die Reifenfrage wird daher nur durch völlige Abkehr von der heutigen Zusammensetzung aus Luftkammer und Laufdecke zu lösen sein. Das ideale Ziel ist ein Gummireifen, der ganz ohne Ueberdruck fährt und daher allerbeste Federwirkung hat, und der überhaupt auf ein geschlossenes Luftpolster, das zerplatzen kann, verzichtet. Die Autobahnen werden in wenigen Jahren hergestellt sein. Bis dahin muss die Reifenindustrie genau so neue Lösungen gefunden haben wie die Kraftfahrzeugindustrie. wenn es noch so lange dauere. Endlich erhob er sich. Mit einen inbrünstigen Handkuss ver- abschiedete er sich. Unauffällig reichte sie ihm die Linke. Sie gab ihm nicht die Rechte, die Juls Lippen berührt. «Herr Doktor, seien Sie nochmals vielmals für Ihren Freundschaftsdienst bedankt. Vielen, vielen Dank! Auf Wiedersehen!» Die Türe fiel ins Schloss. Unbeweglich, mit geschlossenen Augen, wie wenn sie unfähig wäre, einen Schritt zu tun, regungslos wie eine Bildsäule, den Kopf tief gesenkt, blieb sie an der Türe stehen. Mit den Bewegungen einer seelenlosen Gliederpuppe schritt sie zum Tisch, befeuchtete in einem Wasserglas einen Finger und strich über die Stelle der Linken, die der Handkuss des Arztes berührt. Langsam, noch immer den Kopf gesenkt, schritt sie durch das Zimmer und löschte die Lichter ab. Bis auf eine kleine Flamme. Erschöpft, zermartert, sank sie in einen Lehnstuhl. So sass sie, die Ellbogen auf den Knien aufgestützt, das Gesicht in den Händen vergraben, bis das Morgengrauen mit fahlem Licht durch das Zimmer kroch. Dann erst erhob sie sich. Sie war mit sich einig geworden. Die Glieder waren ihr wie zerschlagen. Es hiess, zur Ruhe gehen. Aus einem bleiernen Schlaf weckten sie Stimmen aus dem Nebenzimmer. Ihr Mann Automobilistischer Der Turbinen-Automobilmotor. Der tschechische Techniker Ullrich hat einen neuen Automobilmotor konstruiert, der auf dem Prinzip der Gasturbine beruht und in zahlreichen Staaten in letzter Zeit patentiert wurde. Kolben, Pleuelstangen usw. weist der Motor nicht auf. Die Leistung beträgt bei einem Zylinderinhalt von kaum 1 Liter 60 PS! Zur Zeit schweben mit einer grösseren tschechischen Automobilfabrik Verhandlungen zwecks Lizenzvergebung. Autorennbahn auch in Schweden. Zur Unterstützung der schwedischen Automobilindustrie und zur Förderung des nordischen Autosportes wird der Bau einer Autorennbahn in Bromma bei Stockholm vorgeschlagen. Die Gesamtlänge der Bahn wird 4,6 km betragen. In der Geraden soll die Bahn 11 m, in den Kurven 13 m und am Start 30 m breit werden. Die Kosten werden auf 1,75 Millionen schwed. Kronen geschätzt. Durch Veranstaltung einer grossen Lotterie hofft man einen Teil der Mittel aufzubringen. Ein Autobus-Bahnhof in Dresden. Die Kraftverkehrsgesellschaft Freistaat Sachsen hat gegenüber dem Hauptbahnhof in Dresden einen Autobusbahnhof eingerichtet, wie er ähnlich bereits seit einiger Zeit beispielsweise in Nizza besteht. Die Abfahrt der Autobusse, die unmittelbar vor dem Bahnhof halten, wird im Warteraum durch Lautsprecher angesagt. Zu dem Bahnhof gehören ferner ein Billettschalter, ein Reisebureau und Gepäckaufbewahrung. Autobahn-Verbindung Amsterdam-Den Haag. Durch die Einführung einer Autobahn- Verbindung zwischen der niederländischen Handelsmetropole Amsterdam und dem Regierungszentrum Den Haag soll der starke Verkehr unter diesen beiden Städten in Zukunft reibungsloser abgewickelt werden. Seitens der holländischen Regierung sind die erforderlichen Mittel bereits zur Verfügung gestellt worden. Der Name dieser Autobahn' strasse wird entsprechend ihrer Bedeutung «Ryksweg» lauten. Rekordsieg von Varzi auf Alfa Romeo. — Gigantisches Duell Varzi-Nuvolari. — Taruffi (Maserati) Sieger der kleinen Klasse. — Ausfall der Equipe Ruesch-Maae (Alfa Romeo). Ein neuer Riesenerfolg des Autosportes. Wer damit gerechnet hatte, dass die diesjährige Mille Miglia von der grandiosen ersten Italienrundfahrt völlig überschattet und daher ihren alten Glanz verlieren werde, hat sich getäuscht. Die 8. Mille Miglia ist am letzten Sonntag in neuer Grosse erstanden, und spannender als je, kampfreicher als je, verlief dieses schnellste Langstreckenrennen der Welt. Ganz Italien stand am 8. April wieder unter dem Eindruck der gigantischen Fahrt, die über 1600 km auf unabgesperrten Strassen dahinführte. Hunderttausende von Menschen säumten in Dörfern, Städten und längs den Landstrassen die Strecke, schrien sich heiser vor Begeisterung und sahen mit starrem Staunen die in bunten Farben gehaltenen Maschinen gleich Pfeilen vorüberschiessen. Wieder stand ein ganzes Heer von Organisatoren, Kommissären und Strassenbewachungsmannschaften im Dienste der grossen Veranstaltung, und war angekommen. Rasch warf sie einen Kimono um und eilte ihm gefasst entgegen. Mit freudiger Miene begrüsste er sie und überreichte ihr einen Rosenstrauss, den er ihr mitgebracht. Der Professor blinzelte nach dem einen Licht, das noch immer an der Decke brannte, schritt nach der Türe und löschte es ab. Frau Enid zuckte zusammen. Liebevoll küsste er seiner Frau die Hände und bat sie, sich in ihrer Ruhe nicht stören zu lassen, er müsse sich rasch umkleiden und zur Klinik. Er sei mitten in einer grossen Arbeit. Des Abends werde er aber früher wie gewöhnlich heimkommen. 6. In schweren Seelenkämpfen mit sich selbst hatte Frau Enid sich überwunden. Ihr Traum war zu Ende. Sie musste sich von Jul trennen. Nach dem, was vorgefallen, musste es sein, es gab für sie kein Zurück mehr. Es drohte ihr von seiten dieses Arztes eine Gefahr, über die sie sich nicht hinwegtäuschen durfte, eine Gefahr, der sie sich selbst und niemand anderen aussetzen durfte. Es wäre Feigheit, sich nicht die Wahrheit zu gestehen, sich über alles hinwegzutäuschen. Die niederschmetternde Wirklichkeit des gestrigen Tages gab ihr die Klarheit der Besinnung wieder, ihre Schwäche war überwunden. AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N» 30 Querschnitt Was ein Rennsieg ausmachen kann. In der diesjährigen Monte Carlo-Sternfahrt siegte bei den Kleinwagen der bekannte englische Sportfahrer Donald M. Healey auf Triumph Gloria. Healey, der heute als einer der besten Tourenfahrer der Welt gilt, wurde erst kürzlich —- ein sehr kluger Schachzug der Werksleitung — als Leiter der Experimentierabteilung der Triumph-Werke in Coventry verpflichtet. Nun hat der Verkauf der kleinen Triumph-Wagen durch Healeys überragenden Sieg (er startete von Athen) einen ganz beträchtlichen Aufschwung genommen, so dass sogar teilweise in Nachtschichten und in fast allen Abteilungen mit Ueberstunden gearbeitet werden muss. Auch die Zahl der beschäftigten Arbeiter konnte gegen das Vorjahr um 30% erhöht werden. Rennwagenbau In England. Auch in England bereiten einige grössere Automobilfabriken Rennwagen vor: An den nächsten europäischen Rennen werden sich bereits einige neue Typen der Fabrik Riley, Singer und Aston Martin beteiligen. Die Jamesson-Werke haben einen Vierzylinder- Rennwagen mit 120 PS (Drehzahl 5500 U/min) gebaut. Besserung der amerikanischen Automobilrentabilität. Die 5 grössten amerikanischen Automobilgesellschaften schliessen das letzte Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn von 90,8 Millionen Dollar ab, dem im Jahre 1932 ein Nettoverlust von 12,51 Mill. Dollar gegenüberstand. Eisenbahnbillets für Autos. Die amerikanische Pennsylvania-Eisenbahngesellschaft übernimmt neuerdings die Beförderung von Personenwagen nach dem Normaltarif für Reisende. Für zwei Personen und das dazugehörige Automobil sind einfach drei gewöhnliche Fahrkarten zu lösen. Die Fahrzeuge werden mit den nächstfälligen Eilgüterzügen befördert. Die Neuerung ist im Januar 1934 bereits in zahlreichen Fällen in Anspruch genommen worden. Sportnachrichten Der Kampf um die 8. Mille Miglia der Radio meldete ununterbrochen den leweiligen Stand der Jagd. Die diesjährige Mille Miglia brachte grundlegende Neuerungen, so dass der neue Austrag mit den früheren Manifestationen nicht mehr verglichen werden darf. Die Organisatoren haben eingesehen, dass die tollen Schussfahrten in der Nacht mit zu grosser Lebensgefahr verbunden sind und verlegten deshalb das Rennen vollständig auf den Sonntag. Mit dem ersten Tagesgrauen starteten die Konkurrenten, und beim letzten Schein des sterbenden Tages trafen sie wieder verstaubt, verschmutzt, von Schweiss überlaufen und taumelnd in Brescia ein — Helden des technischen zwanzigsten Jahrhunderts. Auch die Strecke hat man schneller gemacht, indem man dem Abschnitt in die Venezianischen Alpen hinauf wegliess und dafür auf einen andern Streckenteil noch Piacenza in die Route einbezog. Die schnellere Strecke musste, fast ausschliesslich beim Tageslicht Sie müsse sich von Jul trennen! Aber in ihrer liebenden Weiblichkeit schreckte sie nur vor einem zurück: Jul es offen zu gestehen! Sie war sich dessen bewusst, dass ihr dazu die Kraft fehle, dass sie Auge in "Auge ihm gegenüber zusammenbrechen werde, dass eine Aussprache mit Jul nur dazu führen werde, sie in seine Arme zu werfen, ihm das zu verbergen, was sie ihm, und er ihr, bisher in Worten verschwiegen. Es gab nur einen Ausweg. Die Flucht vor ihm und vor sich selbst. Sie war sich in der Durchführung ihrer Absicht klar. Nie hatte ihr Mann selbstherrlich seinen Willen über den ihren gestellt. Nie fällte er eine Entscheidung, ohne vorher ihres Einverständnisses sicher zu sein. Darauf werde sie aufbauen. Noch ein Jahr ihres beabsichtigten Aufenthaltes in Europa lag vor ihnen. Sie werde ihn unter leicht gefundenen Vorwänden bitten, Wien zu verlassen. Sie glaube nicht, dass er es ihr verweigern werde. Noch nie schlug er etwas Erfüllbares ab. Dann erst, wenn alles vorüber, werde sie Jul alles wissen lassen, dann erst, wenn sie unerreichbar, werde sie Jul alles gestehen... werde ihn ahnen lassen... dass es aus Liebe zu ihm geschah... geschehen musste... um ihm und sich den Schmerz der Trennung zu gefahren, auch höhere Stundendurchschnitte ergeben, und alle Fragen drehten sich darum, welches diesmal die Schnelligkeitsmarge sein werde. Der Start Das Wetter hat sich bis jetzt von der Grosse des 1000 Meilen-Rennens stets imponieren lassen und blauen Himmel aufgezogen. Diesmal aber kam es in schwere Ungnade. Als der Tag sich langsam aus der Dunkelheit der Nacht löste, breiteten sich dicke Wolkenbänke über der Stadt Brescia aus. Feuchter Nebel lag über dem Land und Regen machte die Strassen glitschig und gefährlich. Dennoch übte düe Mille Miglia wieder ihre gewohnte Anziehungskraft aus. Die ganze vorhergehende Nacht hindurch kam Brescia, das als Ausgangspunkt des Rennens weltberühmt geworden ist, nicht mehr zur Ruhe. Die ganze fieberhafte Aufregung vor dem grossen Ereignis ergriff von der Stadt Besitz. Alles was direkt oder indirekt mit dem Autosport zu tun hat, war anzutreffen, und als gegen morgens 4 Uhr die ersten Fahrer sich zum Starte bereit machten, wohnte ihm eine riesenhafte Menschenmenge bei. Schlag 4 Uhr ging als erster ein kleiner [Fiatwagen los, und von Minute zu Minute wurden dann die Maschinen auf die Reise gelassen. Singend und pfeifend schössen die Wagen davon, um ihren Riesenkampf gegen Regen, glitschige Strassen, Nebel, Kälte, Schmutz, Staub und Müdigkeit aufzunehmen. Da waren sie alle zu sehen, die grossen Konkurrenten, wie in der kleinen Klasse Lurani und Penn Hughes auf ihren M.G., das englische Ehepaar Hüll ebenfalls auf M.G., der römische Rennfahrer Taruffi, der allein mit einem Maserati in der kleinen Klasse den Kampf gegen die Uebermacht aufnahm, die Engländer Lord Howe und Thomas auf M.G., und dann in der grossen Klasse die Favoriten Nuvolari- Siena, Tadini-Barbieri. Chiron- Rosa, Minozzi-Soffietti, Varzi-Bignami, Cornaggia-Premoli, und als allerletzte die bei-;, den Schweizer Rüesch und Maag. Die Uhr* zeigte gerade die 6. Morgenstunde, als sie als letzte in wilder Fahrt durch Brescia 1 stürmten und das Ringen mit ihren grossen Gegner aufnahmen. Die ersten Vorpostengefechte. Ein Rennen wie die Mille Miglia darf nicht nur mit Vehemenz und leidenschaftlichem: Elan, sondern es muss vielmehr auch mit Taktik und Ueberlegenheit gefahren werden. Wie bei den meisten Rennen kommt es auch hier nicht nur auf das blosse mechanische Können, sondern mindestens so stark auf den Kopf an. Jede Mannschaft hatte sich ihren Plan zurechtgelegt, nach dem sie den Kampf bestehen wollte. Dass es gerade den Favoriten nicht darauf ankam, gleich von Anfang an zu den Spitzenreitern zu zählen, zeigte sich mit aller Deutlichkeit auf der ersten und! schnellen Etappe zwischen Brescia und Bologna, die über Piacenza, Parma und Reggi^ führte und die grössten Schnelligkeiten er* laubte. In Bologna traf in der grossen Klasse zuerst die Scuderia Ferrari-Mannschaft Tadini-Barbieri ein, die mit ihrem Alfa Romeo die 234 km lange Strecke mit dem Durchschnitt von 154 km/St, hinter sich gebracht hatte. Die Equipe Bonetto-Bonetto folgte mit 3 Minuten Abstand, während als Dritte Varzi- Bignami nachfolgte. In der kleinen Klasse schlugen sich Lord Howe und Thomas und Taruffi (Maserati) ausgezeichnet. Die ganze erste Etappe zeichnete sich durch Regen und Nebel aus. Es bedeutete für die Fahrer die grössten Schwierigkeiten, ihre Maschinen auf den nassen Strassen immer hl den Händen zu halten. Das- Wasser gischtete hoch auf, wenn die Boniden durch die Dörfer und! ersparen... werde ihm gestehen, dass der schönste Traum ihres Lebens vorüber... und auch er so denken müsse. Aber bis dahin, bis sie im stillen von ihm gehe, weil, wie oft im Leben, das Schicksal stärker wie sie, werde sie die Selbstüberwindung aufbringen, jede Regung der Zärtlichkeit gegen ihn zu unterdrücken und selbst die kleinste, liebevolle Annäherung sanft zurückweisen. Sie dürfe den Halt, den sie mühevoll in sich gefunden, nicht mehr verlieren, sie müsse auf das verzichten, nach dem sich das Herz jeder Frau sehnt: den Sonnenstrahl der Liebe. Die Erfüllung ihres Lebens. Im Anfang ihrer Ehe war es gewesen, dass sie manchmal Zweifel überkamen, aber nach und nach war ihr die fehlende Leidenschaft zur Gewohnheit geworden. Die Ruhe einer unbewussten Entsagung war über sie gekommen. In dem furchtbaren Entschluss ihrer Trennung von Jul war es der Gedanke an ihren Mann, der sie zu-allem bestimmte. Sie fürchtete nicht so sehr die Vorwürfe, die er ihr machen könne, vielmehr fürchtete sie die Vorwürfe, die sie einmal vielleicht sich selbst machen müsse. ' (Fortsetzung im zAutler-Felerabend*.}

N° 30 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Städte rasten. Der erwartete Zweikampf Varzi-Nuvolari Hess noch auf sich warten. Das Klassement in Bologna. Klasse 3000 ccm: 1. Tadini-Rarbieri (Alfa Romeo) 1:31:16 (Mittel: 154 km/St.). 2. Bonetto-Honetto (Alfa Romeo) 1:34:10. 3. Vanzi-Bignami (Alfa Romeo) 1:38:15. 4. Battaglia-Bianchi OAlfa Romeo) 1: 40:33. 5. Ruesch-Maag (Alfa Romeo) 1:40:42. 6. Chiron-Rosa (Alfa Romeo) 1:41:10. 7. Nuvolari- Siena (Alfa Romeo) 1:4)1:63. — Klasse 2000 ccm: 1. Pertile (Alfa Romeo). — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina (Alfa Romeo). — Klasse 1100 ccm: 1. Lord Howe-Thomas (M. G.); 2. Taruffi (Maserati). Auch nach Bologna blieben die miserablen Witterungsverhältnisse unverändert. Tiefhängende Wolken schütteten den Fahrern den Regen bachweise ins Gesicht. Die Fahrt über den Appennin, der mit dem Raticosapass (968 m) und dem La Futacass seine höchsten Höhen erreicht, gestaltete sich deshalb nicht gerade angenehm. Zu dem Regen kam hier oben der erwartete dicke Nebel und eine empfindliche Kühle, so dass die Achille Varzi (Alfa Romeo), der Held der Mille Miglia 1934 Stundenmittel selbstverständlich eine gewisse Grenze nicht mehr überschreiten konnten. Florenz, das 340 km vom Ausgangspunkt "^rescia entfernt ist, wurde in der grossen 'IClasse wieder von Tadini-Barbieri als Erste erreicht. Langsam rückten Varzi und. Nuvolari näher zusammen. Der Mantuaner hatte so viel aufgeholt, dass er nur mit kleinem Abstand hinter Varzi als Vierter nachfolgte. Ganz hervorragend schlugen sich auch die Schweizer Rüesch und JVlaag. Sie befanden sich ständig in der Spitzengruppe und vermochten Konkurrenten wie Chiron oder Ghersi deutlich zu distanzieren. Die Italiener hatten sich nicht getäuscht, wenn sie die Schweizer zu den stärksten Gegnern gezählt hatten. Lord Howe und das englische Ehepaar Hüll konnten Taruffi nicht mehr gefährlich werden. Sie fielen beide nach Bologna aus. Das Klassement in Florenz. 3000 ccm: 1. Tadini-Barbieri, 2:54:51 (Mittel 117,117 km/St.); 2. Bonetto-Bonetto, 2:57:41;, 3. Varzi-Bignami, 3:00:49; 4. Nuvolari-*Siena, 3:05:02; 5. Ruesch-Maag, 3:05:59; 6. Battaglia-Bianchi, 7. hiron-Rosa; 8. Ghersi-Carraroli. — Klasse 2000 -cm: 1. Salice (Alfa Romeo), 3 Std. 20 Min. 19 Sek. — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina (Alfa Romeo). — Klasse 1100 ccm: 1. Taruffi, 3 Std. 24 Min. 18 Sekunden. Die Strecke Bologna-Rom zeitigte trotz ihrer grossen Länge keinen nennenswerten Umschwung. Die Favoriten fuhren noch immer auf Abwarten, auch wenn sie langsam nach vorne drängten. Bis Rom fiel weiterhin fast ununterbrochen Regen. Das 411 km von Brescia entfernt gelegene Siena passierte wiederum Tadini mit dem Durchschnitt von 111 km/St, als Erster, und auch in den kleineren Klassen blieben die Spitzenführer die gleichen. Rom (637 km) wurde von den Spitzenfahrern der grossen Klasse kurz vor Mittag erreicht. Die italienische Hauptstadt stand ganz im Zeichen der gewaltigen Konkurrenz. Faszistische Miliz sorgte dafür, dass die Strässen einigermassen frei blieben und die Begeisterung der Massen nicht ganz überbordete. Das schlechte Wetter zeigte sich auch in den Stundendurchschnitten, die im Verhältnis zum letzten Jahr merkbar schlechter waren. Rom wurde in der grossen Klasse wieder von der Scuderia-Ferrari- Mannschaft Tadini-Barbieri als Führer erreicht, während sich Varzi und Nuvolari hart an sie anschlössen. An vierter Stelle lagen die Schweizer Rüesch-Maag. Sie hatten sich bis Rom ganz glänzend gehalten, und man konnte die kühnsten Hoffnungen für sie hegen. Das Klassement bis Rom: Klasse 3000 ccm: 1. Tadini, 5:50:00 (Mittel 109,320 km/St.); 2. Varzi; 3. Nuvolari; 4. Ruesch- Maag, 6:00:16. — Klasse 2000 ccm: 1. Farina (Alfa Romeo), 6:29:00. — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina, 6:59:21. — Klasse 1100 ccm: 1. Taruffi, 6:25:25. • Ausfall von Rüesch-Maag. Kenner der Mille Miglia rechneten damit, dass sich bis Rom die Situation klären und auf der Querfahrt vom Tyrrhenischen zum Adriatischen Meer entscheiden werde. Diese Prognose hat sich auch für dieses Mal fast ganz bewahrheitet. Alle Konkurrenten konzentrierten ihre Kraft auf die nun folgende Strecke über Terni und Perugia nach Macerata und Ancona. Zu ihnen gehörten auch die beiden Schweizer, die sich bis Rom bereits hervorragend durchgefochten hatten und dennoch sich im Geheimen mit der Absicht trugen, erst auf den Bergstrecken voll loszulegen. Ein überaus bedauernswertes Missgeschick hat die zwei dann zwischen Rom und Terni unvermutet aus dem Rennen geworfen. Sie befanden sich dicht hinter dem Alfa Romeo der Equipe Ghersi-Carraroli, auf die sie einen Vorsprung von 5 Minuten hatten. In einer Kurve geriet die Maschine von Ghersi ins Schleudern und drehte sich anderthalbmal um die eigene Achse. Da die Schweizer jedoch ganz knapp hinter den Italienern waren, konnten sie das drohende Unheil nicht mehr aufhalten und schössen mit voller Geschwindigkeit in die quer liegende Maschine hinein. Der Alfa Romeo der Zürcher wurde durch den Zusammenstoss derart hergenommen, dass er für die Weiterfahrt unbrauchbar war. Rüesch schlug bei dem kolossalen Anprall auf sein Lenkrad auif, so dass er Gesichtsverletzungen erlitt; Maag kam mit einem leicht verletzten Arm davon. Wir konnten uns direkt mit Maag in Verbindung setzen, der uns versicherte, dass Rüesch, der bis zum Unfall immer am Lenkrad gesessen war, eine glänzende Leistung gezeigt hatte und bekanntlich bis Rom u. a. auch Leute wie Chiron und Ghersi glatt hinter sich hielt, von den weniger bekannten Rennfahrern schon ganz zu schweigen. Der Zweikampf Varzi-Nuvolari. Der erwartete Angriff auf die Spitze setzte in der grossen Klasse zwischen Rom und Terni ein. Tadini musste es geschehen lassen, dass Varzi an ihm vorbei an die Spitze vorzog. Auch Nuvolari hatte die Bedeutung des Augenblickes erkannt und legte ebenfalls mit voller Wucht los. In Terni, dem 735. km, wurde folgendes Klassement verzeichnet: Klasse 3000 ccm: 1. Varzi, 6 Std. 41 Min. 00 Sek. (Mittel 110,09 km/St.), 2. Nuvolari, 3. Tadini, 4. Battaglia, 5. Cämon. — Klasse 2000 ccm: 1. Farina-Della Ghiesa (Alfa Romeo), 7 Std. 28 Min. 00 Sek. — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina, 8 Std. 01 Min. 00 Sek. — Klasse llOOccm: 1. Taruffi, 7 Std. 27 Min. 00 Sek. Von Etappe zu Etappe nahm der Kampf um die Spitze an Spannung zu. Das grosse Duell Nuvolari-Varzi hatte eingesetzt. Hunderttausende lauschten im ganzen Lande herum den Meldungen der Radiostationen, aus denen zu entnehmen war, wie Nuvolari immer mehr nach vorne rückte, und Varzi bald nur noch Minutenteile Vorsprung hatte. Perugia sah noch Varzi an der Spitze. Das Klassement in Perugia: Klasse 3000 ccm: 1. Varzi, 7 Std. 28 Min. 00 Sek. (Mittel 110,2 km/St.; 2. Nuvolari, 3. Tadini, 4. Battaglia, 5. Chiron. Klasse 2000 ccm- 1. Farina, 8 Std. 23 Min. 00 Sek. — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina. — Klasse 1100 ccm: 1. Taruffi, 8 Std. 19 Min. 00 Sek. Varzi vermochte seinen Vorsprung noch bis Ancona (dem 1028. km) zu halten. Immerhin lag er hier nur noch 20 Sek. vor Nuvolari. Als Dritter folgte Tadini, als Vierter Battaglia und als Fünfter kam Chiron. Taruffi zeigte eine andauernd erstklassige Leistung. Seinem Maserati konnte kein anderer Wagen der kleinern Klasse gefährlich werden. Nuvolari an der Spitze! Nach Ancona war es dann um Varzi geschehen. Auf der Strecke nach Pesaro, Rimini und Forli vermochte Nuvolari die Spitze zu ergreifen. Er holte mit unglaublichem Elan aus und erreichte trotz dem schlechten Wetter hervorragende Durchschnitte. Forli passierten Nuvolari-Siena mit einer halben Minute Vorsprung vor Varzi. Nach ihnen kamen Battaglia und Chiron. Langsam vergrösserte sich der Abstand Varzis von Nuvolari, und im Verlaufe des Nachmittags vermochte Nuvolari den Scuderia - Ferrari - Fahrer um ganze Minuten zu distanzieren. Ueberall Hess sich die Bevölkerung von dem gigantischen Duell hinreissen. Die zwei besten europäischen Rennfahrer massen ihre Kräfte, und es war durchaus nicht abzusehen, welchem der Sieg zufallen werde. In den späteren Nachmittägsstunden wurde der Kontrollort Bologna zum zweiten Male erreicht. Noch immer lag in der grossen Klasse Nuvolari an der Spitze. Das Klassement in Bologna: Klasse 3000 ccm: 1. Nuvolari, 11 Std. 01 Min. 29 Sek. (Mittel 112,4 kmASt.); 2. Varzi, 11 Std. 04 Min. 19 Sek.; 3. Chiron, 4. Battaglia. — Klasse 2000 ccm: 1. Pertile, 12 Std. 37 Min. 48 Sek. — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina, 13 Std. 20 Min. 16 Sek. — Klasse 1100 ccm: 1. Taruffi, 12 Std. 16 Min. 26 Sek. (Mittel 101,65 km/Std.). Wieder Varzi! Ganz überraschenderweise vermochte Nuvolari nach Bologna seinen Vorsprung nicht mehr mit der gleichen Kraft zu verteidigen. Der ungeheuren Entschlossenheit, mit der Varzi seinen Kampf durchführte, musste sich der Mantuaner beugen. Zwischen Bologna und Ferrara erreichte das Duell seinen Höhepunkt und auch sein Ende. Varzi holte auf Nuvolari einen Vorsprung von zwei Minuten auf und hielt somit überraschend schnell wieder die Spitze. Nun musste der Mantuaner Die SWtSSAIR verwendet für die Neulackierung ihrer Flugzeuge ausschliesslich -Produkte, weil kein anderer Lack eine so grosse Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinfliisse, Temperaturwechsel und Luftreibung besitzt. Wenn Berryloid selbst die gesteigerten Ansprüche der Swissair-Flugzeuge erfüllt, die täglich in Wind u. Wetter mit grösster Regelmässigkeit und Sicherheit die vorgeschriebenen Etappen zurücklegen, um wieviel besser wird es v sich noch bei Ihrem Automobil bewähren, das nicht einer so scharfen Luftreibung unterworfen ist, wie ein Express-Flugzeug. Verlangen darum auch Sie für Ihren Wagen Berryloid- Spritzlackierung und Sie werden sich später dazu beglückwünschen, denn Berryloid sichert Ihnen dauernde Schönheit für Ihr Automobil! Generalvertretung für die Schweiz: Spörri & Vetterli, Zürich Telephon 43.618 Schönbühlstrasse 8 Wunderdinge vollbringen, um seinen Gegner auf den schnellen Strässen Oberitaliens nochmals einholen zu können. Padua durchraste Varzi mit einem Vorsprung vor Nuvolari von 4 Minuten. Taruffi blieb auch weiterhin der schnellste Mann des Feldes der Kleinwagen: eine überraschend grosse Kraft! Das Klassement in Venedig: 3000ccm- 1. Varzi, 12 Std. 16 Min. 48 Sek. (Mittel 114,2 km/'3t.; 2. Nuvolari, 4 Min. zurück; 3. Chiron. — Klasse 2000 ccm- 1. Pertile, 14 Std. 03 Min. 00 Sek. — Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina, 15 Std. 00 Min. 00 Sek. — Klasse llOOccm: 1. Taruffi, 13 Std. 01 Min. 27 Sek. Varzi wird Sieger. Varzis Fahrt über die letzten Etappen gestaltete sich zu einem grossartigen Siegeszug. Trotz Regen, trotz den schlechten Strässen raste der rote Alfa Romeo mit gewaltigen Geschwindigkeiten dem Ziel entgegen. Treviso-Vicenza-Verona sahen alle den Triumph des Siegers, dem der um viele Minuten verspätete Nuvolari nichts mehr anhaben konnte. Zu allem Unglück hatte der Mantuaner noch Pech, wie übrigens auch Chiron, der an dritter Stelle der grossen Klasse lag. Das Feld hatte sich durch starke Ausfälle gewaltig dezimiert. Kurz vor acht Uhr trafen in Brescia die ersten Fahrer von ihrer Riesenreise wieder ein. Immer noch regnete es in Strömen — aber was hinderte dies alles die Zehntausende von Zuschauern — das grandiose Schauspiel der Ankunft der Mille-Miglia-Fahrer mitzuerleben? Es war das alte einzigartige Bild der durch unzählige Lichter erhellten Nacht, die von dem Lärm der in taumelnde Begeisterung geratenen Massen erfüllt war. Als Erster schoss Taruffi mit seinem kleinen Maserati durch das Ziel, dann tauchte, von ohrenbetäubendem Geschrei begrüsst, Varzi auf. Sechs Minuten später nahte langsam der Wagen des Geschlagenen: Nuvolari lief als Zweiter ein. Und dann kam Chiron, als Vierter Battaglia. Zum ersten Male seit Bestehen der Mille Miglia hat sich Varzi in die Siegerliste dieser hochbedeutsamen Veranstaltung eingetragen. Sein ganzes Bestreben lag darin, auch diesen Lauf einmal gewinnen zu können. Und nun hat er es geschafft! Immerhin hat er den erwarteten Stundendurchschnitt von 120 km/St. nicht erreicht; daran tragen aber die schlechten Witterungsverhältnisse und nicht Varzi die Schuld. Nuvolari musste sich mit seinem 2300-ccm-Alfa-Romeo dem 2600-ccm-Alfa- Romeo der Scuderia Ferrari beugen und hatte nicht, wie Varzi, einen derart glänzend funktionierenden Boxendienst. Die Stundenmittel sind wegen der bessern Strecke und der Verlegung des Rennens auf die Tagesstunden selbstverständlich besser als letztes Jahr. Geradezu sensationell ist das Ergebnis in der kleinen Klasse. Hier schlug sich der einzige 4zylindrige Maserati gegen eine grosse Uebermacht mit eindeutiger Ueberlegenheit. Taruffi und Maserati buchen hier einen ihrer schönsten Siege. Die letztes Jahr siegreichen MG-Equipen hatten dieses Jahr etwas mehr Pech; immerhin kamen Lurani und Penn Hughes an die zweite Stelle. Bemerkenswert ist auch der Sieg der «Marocchina» in der Klasse 1500 ccm, einer — wie der Uebername verrät — ganz dunklen Südländerin, die als Frl« Peduzzi am letzten Ceneri-Rennen die beste Damenzeit fuhr. Die Endresultate: Klasse 3000 ccm: 1. Varzi-Bignami (Alfa Romeo 2600 ccm) in 14: 08:05 (Mittel: 114,307 km/St.). 2. Nuvolari-Siena (Alfa Romeo 2300 ccm) in 14: 16:58 (113,022 km/St.). 3. Chiron-Rosa (Alfa Romeo 2600 ccm) in 15: 24:01 (104,207 km/St.). 4. Battaglia-Bianchi (Alfa Romeo 2300 ccm) in 15:29:34 (104,091 km/St.). 5. Sanguinetti-X. (Alfa Romeo) in 16:21:31 km/ St.). 6. Dusio-X. (Alfa Romeo) in 16:43:00. Klasse 1100 ccm: 1. Taruffi-Bertocchi (Maserati) in 15:39:01 (103,237 km/St.). 2. Lurani-Penn Hughes (M. G.) in 17:01:14 (94,926 km/St.). 3. Gilera-Manzoni (Fiat) in 17:46:31. 4. Chilesotti-X. (Fiat) 17:49:30. 5. Bianco/Mignanego (Fiat) 18:29:00. Klasse 1500 ccm: 1. Marocchina-Comotti (Alfa Romeo) in 17:32:55. Klasse 2000 ccm: 1. Pertile-X. (Alfa Romeo) in 16:55:29. Klasse über 3000 ccm: 1. Nardelli-Pintacuda (Lancia) in 16:58:56. Die Sieger der Mille Miglia-Rennen. 1927: Minoia-Morandi (O.M.), 21 Std. 4 4-8" % (Stundenmittel: 77,228 km/St). 1928: Campari-Ramponi (Alfa Romeo), 19 Std. 14* 5" % (Stundenmittel: 84,128 km/St.). 1929: Campari-Ramponi (Alfa Romeo), 18 Std. 4' 25" (Stundenmittel: 89,688 km/St.). 1930: N'uvolari-Guidotti (Alfa Romeo), 16 Std. 18' 59" % (Stundenmittel: 100,450 km/St.). 1931: Caracciola-Sebastian (Mercedes), 16 Std. 16' 10" (Stundenmittel: 101,146 km/St.). 1932: Borzacchini-Bignami (Alfa Romeo), 14 Std. 55" 19" % (Stundenmittel: 109,884 km/St.). 1933: Nuvolari-Compagnoni (Alfa Romeo), 15 Std. 11'50'" (Stundenmittel: 108,575 km/St.). 1934: Varzi-Bignami (Alfa Romeo), 14 Std. 08'05" (Stundenmittel: 114,307 km/St.).