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E_1934_Zeitung_Nr.030

E_1934_Zeitung_Nr.030

sehen Luftfahrzeuge; die

sehen Luftfahrzeuge; die Luftfahrzeuge, welche ausschliesslich einem bestimmten Staatedienste zugeteilt sind, -wie der Post, der Zollverwaltung, der Polizei. Die übrigen Luftfahrzeuge gelten als private Luftfahrzeuge. Alle staatlichen Luftfahrzeuge ausser den militärischen, Zoll- und Polizei-Luftfahrzeugen werden als private Luftfahrzeuge betrachtet und sind infolgedessen allen Bestimmungen des vorliegenden Abkommens unterworfen. Jedes Luftfahrzeug, das sich unter dem Befehl einer hiezu kommandierten Militärperson befindet, wird als militärisches Luftfahrzeug betrachtet Kein militärisches Luftfahrzeug eines Vertragsstaates darf das Gebiet eines andern Vertragsstaates überfliegen oder dort landen, wenn es hiefür nicht eine besondere Bewilligung erhalten hat. In diesem Falle geniesst das militärische Luftfahrzeug mangels einer gegenteiligen Abmachung grundsätzlich die gleichen Vorrechte, die übungsgemäss den fremden Kriegsschiffen zugebilligt werden. Ein militärisches Luftfahrzeug, das aus Not landet oder zur Landung aufgefordert oder gezwungen wird, erwirbt deswegen keines der im ersten Absatz erwähnten Vorrechte. Zwischen den einzelnen Staaten getrennt abzuschliessende Vereinbarungen bestimmen, in welchen Fällen Polizei- und Zoll-Luftfahrzeuge zum TJeberflieaen der Grenze ennächtiet werden können. In keinem Falle gemessen sie jedoch die oben genannten Vorrechte. Es wird unter der Bezeichnung « Internationale Luftfahrtskommission » eine ständige internationale Kommission eingesetzt, die unter dem Schütze des Völkerbundes steht. Kein Vertragsstaat kann mehr als zwei Vertreter in der Kommission haben. Jeder in der Kommission vertretene Staat hat eine Stimme. Die internationale Luftfahrtkommission ordnet ihr Verfahren und bestimmt den Ort ihres ständigen Sitzes; sie ist jedoch frei, an allen denjengen Orten zusammenzutreten, die sie hiefür als geeignet betrachtet. Die Kommission hat folgende Befugnisse : die Vorschläge jedes Vertrasstaates entgegenzunehmen oder ihm solche zu unterbreiten zum Zwecke der Aenderung und Ergänzung der Bestimmungen des vorliegenden Abkommens; die angenommenen Abänderungen (den beteiligten Staaten) zur Kenntnis zu bringen; die Funktionen auszuüben, die ihr durch diesen Artikel und die Artikel 9, 13, 14, 15, 16, 27, 28, 36 und 37 des vorliegenden Abkommens Überbunden worden sind; die Vorschriften der Anhänge A bis G zu ändern und zu ergänzen; Nachrichten jeder Art über die internationale Luftfahrt zu sammeln und den Vertragsstaaten mitzuteilen; Nachrichten in bezug auf drahtlose Telegraphie, Meteorologie und solche medizinischer Natur, welche die Luftfahrt berühren, zu sammeln und den Vertragsstaaten mitzuteilen; für die Veröffentlichung von Karten für die LuftfahTt zu sorgen; Meinungsäusserungen abzugeben über Fragen, welche ihr von den Staaten zur Prüfung unterbreitet werden. Jede Aenderung kann durch die internationale Luftfahrtkommission an jedem beliebigen der Anhänge angebracht werden, wenn sie von drei Vierteln von der Gesamtheit der Stimmen der an der betreffenden 'Session vertretenen Staaten sowie von zwei Dritteln der Stimmen angenommen wird, die insgesamt abgegeben werden könnten, wenn alle Staaten vertreten wären. Die Aenderung hat volle Wirkung, sobald sie durch die internationale Luftfahrtkommission allen Vertragsstaaten mitgeteilt worden ist. Das Nurflftgcl-Flugzzeug in amerikanischer Version. Im Rahmen de» Preisausschreibens der amerikanischen Regierung für ein billiges Volksflugzeng zur Belebung der Flugzeusindustrie hat der frühere Pilot W. D. Waterman dieses neuartige, schwanzlose Flugzeug konstruiert, das bei seinen ersten Probeflügen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern erreichte. Auf der Wiener Messe war das oben abgebildete FlugM«« au*#a*teUt, das zu dem aussergewöhnlich niedrigen Preis von zirka 3500 Fr. in den Handel kommen soll. Ei hat einen 40/45-PS-Motor. eine Spannweite von 7 m, eingebaute Radiosendeanlage und 140 km Höchstgeschwindigkeit 4UTOMOBIL-RCVUC 1934 - Jede vorgeschlagene Aenderung zu den Artikeln des vorliegenden Abkommens ist durch die internationale Luftfahrtkommission zu beraten, sei es, dass sie von einem der Vertragsstaaten oder von der Kommission selbst stammt. Keine solche Aenderung kann den Vertragsstaaten zur Annahme vorgeschlagen werden, wenn sie nicht durch mindestens zwei Drittel der Summe aller möglichen Stimmen angenommen wurde. " Die an den Artikeln des Abkommens (ausgenommen der Anhänge) angebrachten Aenderungen müssen, um wirksam zu werden, durch die Vertragsstaaten ausdrücklich angenommen werden. Die Kosten der internationalen Luftfahrtkommission werden in dem durch diese Kommission festgesetzten Verhältnis durch die Vertragsstaaten getragen. Die durch die Entsendung von technischen Abordnungen verursachten Kosten sind durch die betreffenden Absendestaaten zu tragen. Die vertragschliessenden Teile verpflichten sich, w°» soweit es sie betrifft, so viel als möglich zusammenzuarbeiten in bezug auf internationale Massnahraen betreffend: die Sammlung nnd Vecteilunc Ton meteorologischen Nachrichten, seien es solch» statistischer, laufender oder besonderer Natur; die Veröffentlichung von vereinheitlichten Luftfahrkarten sowie Einrichtung eines einheitlichen Systeme von aeronautischen Kennzeichen auf dem Boden; den Gebrauch der drahtlosen Telegraphie in der Luftfahrt, die Einrichtung der notwendigen Stationen für drahtlose Telegraphie, sowie die Beobachtung der internationalen Vorschriften über drahtlose Telegraphie. Allgemeine Bestimmungen über den Zoll im internationalen Luftverkehr bilden den Gegenstand einer speziellen Vereinbarung. Keine Bestimmung des vorliegenden Abkommens darf dahin ausgelegt werden, dass sie dem Abschluss von besondern, mit seinen Grundsätzen in Uebereinstimmung befindlichen Abmachungen über den Zolldienst, die Polizei, die Post und alle übrigen Gegenstände, die für den Luftverkehr von allgemeinem Interesse sind, entgegenstehe. Solche Abmachungen müssen unverzüglich der internationalen Luftfahrtkommission mitgeteilt werden, welche den übrigen Vertragsstaaten davon Kenntnis zu geben hat. Im Falle von Meinungsverschiedenheit zwischen zwei oder mehreren Staaten über die Auslegung des vorliegenden Abkommens soll der Streit durch den ständigen internationalen Gerichtshof entschieden werden. Wenn jedoch einer der beteiligten Staaten den Protokollen über diesen Gerichtshof nicht beigetreten ist, so soll der Streit auf sein Begehren auf dem Wege d«r Schiedsgerichtsbarkeit entschieden weTden. Wenn sich die Parteien nicht direkt über die Wahl der Schiedsrichter verständigen, so haben sie vorzngehen wie folgt: Jede der Parteien ernennt einen Schiedsrichter, und die Schiedsrichter treten m- sammen, um einen Obmann zu bezeichnen. Wenn die Schiedsrichter sich nicht einigen können, so bezeichnet jede der Parteien einen dritten Staat, und die derart bezeichneten dritten Staaten schreiten zur Ernennung des Obmannes, sei es im gemeinsamen Einverständnis oder sei es, dase jeder einen andern Namen vorschlägt, wobei dann das Los zwischen diesen beiden Namen zu entscheiden hat. Meinungsverschiedenheiten über die dem vorliegenden Abkommen beigegebenen technischen Anhänge werden durch die internationale Luftfahrtkommission mit einfacher Stimmenmehrheit geschlichtet. Falls sich der Streitpunkt auf die Frage bezieht, ob die Auslegung des Abkommens selbst oder diejenige eines der Reglemente betroffen wird, liegt es dem im ersten Absatz dieses Artikels vorgesehenen Schiedsgericht ob, endgültig darüber zu entscheiden. Icn Kriegsfalle beeinträchtigen die Bestirj mungen des vorliegenden Abkommens in keinV Weise die Handlungsfreiheit der Vertragsstaaten, sei es als Kriegführende, sei es als Neutrale. Die Bestimmungen dieses Abkommens werden ergänzt durch die Anhänge, welche unter Vorbehalt die gleiche Geltung haben und zur gleichen Zeit in Kraft treten wie das Abkommen selbst Die Gebiete und die Angehörigen der unter Protektorat stehenden oder der im Namen des Völkerbundes verwalteten Länder werden für die Zwecke des vorliegenden Abkommens behandelt, als ob sie Gebiete bzw. Angehörige des Schutz- oder Mandatarstaates wären. Jedem Staat steht der Beitritt zu diesem Abkommen off PTI. 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30 II. Blatt BERN, 10. April 1934 30 II. Blatt BERN, 10. April 1934 Tedi der Haushaltungen vorhanden ist, und er-Naczielen an Lichtausbeute den drei- bis vier- kurzer Fahrtdauer färbt sich das eben fachen Wirkungsgrad einer Glühlampe. Auch In Amerika Heck-Motorwagen. New- Das ausgeströmte Licht hat gleichfalls Yorker Pressemeldungen zufolge ist manseine Sonderheiten. Es ist von einer rötlich gegenwärtig in den Konstruktionsbureaux warmen Farbe und schluckt scheinbar jegliche Farbe ausser rot. Diese Erscheinung der führenden amerikanischen Automobilfirmen mit der Entwicklung neuer Automobilmodielle beschäftigt. Die Erfolge insbeson- besonders geeignet. Nebel und Dunst werden macht es für die genannten Verkehrszwecke dere der deutschen und englischen Automobilfirmen auf dem Gebiete des Heck-Moto- vor allem — es gibt keine Blendung. Man spielend von diesem Licht überwunden,, und renbaues haben dazu geführt, dass nunmehr kann ruhig in. die Lichtquelle hineinsehen. auch die amerikanische Automobilindustrie Die wirtschaftliche Bedeutung dieser neuen derartige Typen künftig auf den Markt bringen wird. Bereits Ende 1934 soll die Seriensehen: man ermöglicht auf den grossen Natriumdampflampe ist ohne weiteres zu erproduktion derartiger Heck-Motorwagen aufgenommen werden. gerüstet sind, hohe Geschwindigkeiten bei Ueberlandstrassen, die mit diesem Licht aus- Autostrassen bei Nacht. Die .öffentliche absoluter Sicherheit des Fahrzeugverkehrs, Beleuchtung unserer Strassen und Verkehrswege erscheint uns heute als eine Selbstfach gedeckt wird. Bereits sind Studien im durch die der Aufwand an Lichtenergie vielverständlichkeit. Wir sind zwar oft mit dem Gange, um eine verkehrsreiche Strasse in der Ausmass nicht zufrieden, das hie und da den Schweiz, die zwei Städte miteinander verbindet, mit Natriumdampflampen zu be- Bedürfnissen auch wirklich nicht entspricht. Die Lichttechnik hat nun auch das Problem leuchten. der verkehrssicheren Helle besonders der Autostrassen studiert und kennt bereits feste Elektrische Oelspiilmaschine für Autos. Normen. Wer seinen Wagen lieb hat, pflegt ihn. Wer Der Idealzustand wird darin gesehen, dass seinem Motor lange Lebensdauer geben will, eine Nachtfahrt ohne jeglichen Gebrauch der sorgt stets für gehörige Schmierung. Diese Autoscheinwerfer vor sich geht. Dies hat wird durch den vorgeschriebenen Oelwechsel man schon seit Jahren vielerorts zu erreichen einwandfrei erhalten und der Tankstellenund Garagenbesitzer, erweist seinen Kunden versucht, aber die dazu nötigen Installationen und Energiekosten sind zu bedeutend. Nunmehr hat die Technik eine neue Beleuchtungs- Notwendigkeit hinweist. Aber bei dieser einen Dienst, wenn er immer wieder auf diese art entwickelt, die auf verschiedenen 'grossen Prozedur kann man immer wieder eine Feststellung machen: der Kunde, der über die Strassen des In- und Auslandes streckenweise bereits ausprobiert wird. Es handelt mit dem Oelwechsel verbundene Geldausgabe sich um eine neue Lichtquelle, die Natriumdampflampe. Das Licht in diesen Lampen Frage, ob man den Motor mit einem oder natürlich nicht erfreut ist, antwortet auf die entsteht bei Einschalten des Stroms durch zwei Litern Waschöl ausspülen solle: «Ach, Vermittlung des Natriumdampfes, also nicht lassen Sie nur —, der Dreck ist mit dem durch Erhitzen von Körpern, wie es bei Glühlampen der Fall ist. Die Lichterzeugung gleich frisches ein.» alten Oel schon ausgelaufen, giessen Sie nur durch sogenannte Lumineszenzstrahlung ist Aber da irrt sich der Kunde -*- der an sich nichts Neues und dürfte uns allen Schmutz, der aus feinen, und feinsten Teilen von der Röhrenreklame in den Grossstädten Asphaltstaub, Oelkohle und metallischen her bekannt sein. Diese sogenannten Neonanlagen eignen sich nicht zur Strassenbeleuchtung, weil sie mit verhältnismässig Schmirgelstücken besteht, ist beim einfachen Ablaufen des verbrauchten Oels nicht mit hoher Spannung betrieben werden. Die neuen herausgelaufen, sondern sitzt an den Wandungen und in den Leitungen und wird erst Natriumdampflampen aber arbeiten bei gewöhnlicher Spannung, wie sie im Lichtnetz wieder auf seine schädliche Wanderung B.14 Fiat Renault 6 PS Voisin Six Chryslcr-Six Chevrolet-Six gehen, wenn das frische Oel eingegossen ist. 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Der Tankstellen- und Garagenunternehmer hat eine Möglichkeit, auch seinen im Hinblick auf die Motorwäsche widerspenstigen Kungen zu überzeugen; es gibt jetzt eine elektromotorisch betriebene Oelspülmaschine, die eine gründliche Reinigung des Motorinnern bei geringstem Preis ermöglicht. Dieser Apparat enthält eine Elektropumpe, die pro Minute 30 Liter dünnes Waschöl fördert und mit mehreren Atmosphären Druck durch das ganze Oelumlaufsystem des Motors; einschliesslich der Kurbelwanne, treibt. Dadurch werden alle Schmutzteilchen in Bewegung gesetzt und einem Filter zugetrieben, das den ganzen Schmutz festhält, dem Kunden sichtbar, und nur das reine Waschöl wieder der Förderpumpe zufliessen lässt. Der Apparat ist gleicherweise auch für die Behandlung der noch häufiger missachteten Hohlräume des Getriebes und des Differentials zu brauchen; in diesem Fall treibt man statt des Oels Waschpetroleum durch die Gehäuse, ehe neues Getriebeöl eingefüllt wird. Der Kunde, der diese Operation zum ersten Male ausführen lässt, wird überrascht sein, welche Unmenge an abgeschmirgelten Metallteilchen zutage treten, die auf die Dauer die Triebteile des Wagens mehr beanspruchen als die eigentliche Fahrarbeit Die Oelspülmaschine ist eine vorbildliche Kundendiensthilfe. Sie bringt dem Kunden einen wesentlichen Vorteil und erzielt dem Tankstellen- oder Garagenhalter anderseits treue Abnehmer, denn diese Maschine sichert einen Stamm von Oelwechselkunden. Pvaki Demontage von Kolbenringen. Das Abnehmen von Kolbenringen macht oft Schwierigkeiten, wenn man eine Beschädigung der Jjinge vermeiden will. Hier schafft nun ein sehr einfaches und praktischer Werkzeug Abhilfe, das man sich leicht selbst herstellen kann. Wie aus der Abbildung ersichtlich, besteht dieses Werkzeug aus zwei Holzstücken und zwei Metallstreifen. -Seine Anfertigung Improvisiertes Werkzeug zum. leichten Demontieren von Kolbenringen. nimmt nur eine kurze Zeit in Anspruch und spart unter Umständen viel Mühe und Verdruss. Das Klopfen der Lager kann man mit Sicherheit von Zündungs- und Verbrennungsklopfen unterscheiden. Es tritt bei geöffneter wie geschlossener Drosselklappe, bei Früh- wie Spätzündung, bei niedrigen wie bei hohen Touren ein. Hat man die Diagnose auf Lagerklopfen zu stellen vermocht, dann soll man nicht säumen, in einer guten Werkstatt die Lager nachsetzen, eventuell erneuern zu lassen. Kolbenbolzen werden vorteilhaft durch die nächstgrössere Dimension ersetzt, dann kommt man meist mit dem Ausreiben der Kolbenbolzenbüchse aus. Haben Pleuel und Kolbenbolzen einmal so viel Spiel, dass sie Klopfgeräusche hören lassen, dann schreitet die Abnutzung rapid vorwärts, wenn man den Schaden nicht umgehend beseitigt. Unangenehme Nebenwirkungen bis zum Pleuelstangenbruch können die Folge zu langen Säumens sein. -s. Reserveglühlampen nicht vergessen! Jeder Autofahrer betrachtet es heute als Selbstverständlichkeit, einen Ersatzreifen sowie Ersatzzündkerzen im Wagen mitzuführen, denn er möchte bei irgendwelchen Zwischenfällen nicht in Verlegenheit kommen. Nicht minder wichtig ist aber für ihn das Mitführen einiger Ersatzlampen der hauptsächlichsten Sorten. Obwohl sich die heutigen Autolampen durch grosse Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer auszeichnen, so muss auch mit der Möglichkeit eines Durchbrennens infolge unvorhergesehener Ueberbeanspruchung oder eines Bruches bei übermässiger Stossbelastung gerechnet werden. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, gehört ein Satz Reserveglühlampen zu jeder vollständigen Wagenausrüstung. Die Lampen werden am besten in einem der dafür im Handel erhältlichen Spezialetuis untergebracht, da sie sonst leicht Schaden leiden können. ;IEfesIHiiiI : iillii 8 Telephon 27.829^ ,/* • AUsscfipffen vor» Zylrndefraif rpit dem -neuesfean- £^' / ,WI4ix/ sdie friHiche ein$chlägige,,yÄrbeiten. Rgndschlejffn von Kurbelwellen, Ventilen, Garantie für b0\e . Präzisionsarbeit. Kurze Ueferfnsten. Massige Preise Proben u m mern stehen kostenlos zur Verfügung RE NO-MOTORKOLBEN VERTRETUNG DER RENOMOTOR ÄG*/LAUSANNE Verlag Technische Rundschau BERN nke •',#-,'Einpassfcrw,0na Sfhbau von Die Zeitschrift für moderne Industrielle, Gewerbetreibende und Kaufleute Wer sich viel mit technischen Dingen zu befassen hat, benötigt ein universelles technisches Blatt, das ihm den Kontakt mit den Problemen der Zeit vermittelt. Die „Technische Rundschau", als Zentralblatt für Industrie, Gewerbe und Handel der Technik zugleich Allgemeine Industrie- und Handelszeitung der Schweiz, steht nach Auflage und Bedeutung an der Spitze der technischen Revuen unseres Landes. Sie verfolgt als Hauptzweck die Erforschung der rationellsten Arbeitsmethoden und widmet sich den mit der Gütererzeugung verbundenen betriebsmechanischen Fragen. Daneben nehmen aber berufene Wissenschafter und Praktiker zu den allgemeinen Wirtschaftsfragen Stellung, wie die Verflochtenheit von Technik und Handel allgemein beleuchtet wird. Die „Technische Rundschau" erscheint wöchentlich 16—32 Seiten stark in vorzüglicher graphischer Ausstattung und kostet im Halbjahr nur Fr. 5.-.