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E_1934_Zeitung_Nr.032

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1934- den, muss man sich auch schon der Seide zuwenden, zumindest jenen neuen Sorten mit der haarigen Oberfläche, die wiederum Mme Schiaparelli kreiert, jenen neuen Kreppstoffen, die aussehen wie Baumrinde, den dickknotigen groben .Shantunggeweben, dem Als Reisedauer müssen Sie, wenn Sie auch von Seidenleinen Nope, und vor allem den be-dedruckten Foulards. Aber wie sie bedruckt stens drei Tage ansetzen. Die Strasse ist fast Gegend noch etwas geniessen wollen, minde- sind. Ein Blick auf diese Foulards genügt als durchwegs asphaltiert und erlaubt ein flottes raumgreifendes Fahren. Als vorzügliches Orientierungs- Antwort auf die Frage, ob man sie tragen mittel diente mir die doppelseitig bedruckte Frankreichkarte vom Verlag Hallwag, Bern. To wird. Foulards mit entzückenden Blütenmustern, Feld- und Gartenblumen in Einzelexemplaren und Sträusschen, Zweigen und Touren -Fragen Kränzen, auf dunklem wie auf lichtem Grund; T. F. 955. Rundfahrten von Stuttgart aus. Ich zauberhaft blühende Wiesen. Niemals noch begebe mich diesen Sommer für mehrere Wochen waren die Imprime-Stoffe so reizvoll, was nach 'Stuttgart in die Ferien und mochte von dort aus in Rundtouren die Gegend um Stuttgart herum kennen lernen. Könnten Sie mir vielleicht übrigens auch für die geometrischen Muster gilt, von denen die vorerwähnten Wellenlinien die charakteristischen sind, und die nota bene durch verschiedene Diagonalstellungen und Querlimien, keinesfalls aber durch Vertikalverarbeitung kombiniert werden. Im Frühjahr sieht man zahlreiche Ensembles, deren Mäntel mit dem Imprime des Kleides gefüttert sind. Nebstdem gibt es dunkle Foulards mit maskulinem Krawattenmuster, für alle, die keine Blütendessins lieben. ENSPRECHSAAL TEL 28 222 BERN Touren-Antworten T. A. 954. Solothurn—Biarritz. Ich war letzten Sommer in Biarritz und habe, um dorthin zu gelangen, folgende Route benützt: Solothurn, Biel, Neuenburg, Yverdon, Lausanne, Genf, Nantua, Pont-d'Ain, Meximieux, Lyon, 338 km. Lyon, Feurs, Thiere, Clermont-Ferrand, Ventouse, Rochefort, Ussel, Tülle, 337 km. Tülle, Brive, Perigueux, Bergerac, Miramont, Marraande, Casteljaloux, Mont-de-Marsan, Dax, Bayonne, Biarritz, 425 km. einige lohnende halbtägige, tägige und zweitägige Rundtouren angeben? A. A. in B. Büchertisch lieber' das Zahnen der Kinder finden wir im Märzheft der « Eltern-Zeitschrift für Pflege und Erziehung des Kindes» eine aufschlussreiche Abhandlung von Herrn Dr. Waldemar Feer, Kinderarzt in Basel. Der Artikel verdient die besondere Aufmerksamkeit der jungen Mütter und Pflegerinnen, dürfte er doch geeignet sein, die unrichtigen Anschauungen und falschen Voraussetzungen, die über das Zahnen weit verbreitet sind, zum Verschwinden zu bringen. Auch der übrige Inhalt des wie immer mit hübschen Kinderbildern geschmückten Heftes bringt eine erstaunliche Fülle von Winken und Anregungen. Die ständig erscheinenden Rubriken: Erziehungserfahrungen, Sprechsaal, Handarbeiten, Spiel und Beschäftigung der Kinder entheben die Mütter mancher Sorge. Das Art. Institut Orell Füssli in Zürich 3, sowie jede Buchhandlung, sendet auf Wunsch gerne zwei Probenummern der beliebten und überall geschätzten Zeitschrift. Mit dem Abonnement kann eine vorteilhafte Kinder-TJnfall-Versicherung verbunden werden. Humor Wie sich ein prophetischer Zeichner das Flug- Auto der Zukunft vorstellt. KP 33 einragliedem. Wir müssen — und «war völlig rom Kloino "NClti7Pfl objektiver Warte ans — gestehen, dass uns die Lekl\.ltZltltZ .£ ¥l/«.t.A>C#« türe ,} e:r f ür e i nen fortschrittlichen Geist zeugenden Artikel, die akzeptieren, was gut ist, und mit si- Die Religion und der Automobilismus. Zwei cherem Sinn das andere abzulehnen wissen, Freud« Begriffe, die sonst nicht eben zusammengehören. Und gemacht hat. Was dieser Seelsorger dem « Bruder doch ist heute in lobender Weise des echweizeri- Fussgänger» und dem « Bruder Velofahrer» ea echen christkatholischen Wochenblattes « Der Katho- sagen hat, ist um so beherzigenswerter, als es von lik > zu gedenken, auf das wir in freundlicher Weise einem den Menschen tiefst gutgesinnten Mann geaufmerksam gemacht worden sind. Anlässlioh des schrieben wurde. Wir möchten in unserer näch- Inkrafttretens des neuen Verkehrsgesetzes hat näm- eien Nummer eine Probe dieses originellen Artikel« lieh zu Beginn dieses Jahres die Redaktion des veröffentlichen, und heute unserer Genugtuung dar- Blattes eine Art kleine «Auto-Sondernummer» über Ausdruck geben, dass man auch in religiösen herausgegeben, die das neue Verkehrsmittel ge- Kreisen die ungemeine Bedeutung des Automobil« wissermassen auch vom religiösen Standpunkt aus erkannt hat und schon längst nicht mehr in einer einschätzt. Eine ebenso eigenartige, wie begrüs- blinden Abwehrstellung verharrt. Und es ißt ja senswerte Betrachtungsweise! Der Verfasser, ein auch ganz richtig: da die richtige Verkehrsregelung katholischer Priester, schreibt aus seinen Erfah- ein Problem von Mensch an Mensch geworden ist, rungen als Automobilist heraus und versucht, die- hat auch die Religion sich nicht davor abzuschliesses neue Phänomen Tichtig ine menschliche Leben sen! bo zugunsten der «Tessiner Sektion des Schweizer. Aero- Klubs> (amtlich bewilligt). — Grosse Gewinnchance! Total-Gewinnsumme Fr. 60.000 in bar I.Preis Ff. 15.000 in bar Lospreis Fr. 1.—. Treffer ersichtlich. Preise von Fr. 2.— und 3.— werden sofort ausbezahlt. Auf je 10 Lose 1 Gratislos. Diskreter Versand gegen Nachnahme oder Einzahlung an Postscheckkonto XI 745. Rückporto mitsenden. Bestellungen an die Vertriebsstelle: J. Schneier, Postfach, Bellinzona 20. sind äusserst unangenehm. Dieselben verschwinden aber nach kurzer Zeit beim Gebrauch von unschädliches Mittel gegen Verdauungsstörungen. 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April 3 Uhr: Nora. abend 22. April 8 Uhr: Nora. Grand Cafe Esplanade, uioquai 21 Im Cafe: Kapelle «The Maglian». In der Bar: Albert Holzer am Flügel. Im Tabarin: Phil. Bernie and his boys und die neuen Tanzattraktionen. Koller Speiserestaurant Restaurant Urania, uraniastr. > Die und Menschenfeind. Clnema Walche, Stampfenfaaehplatz 1 Die weisse Schwester. y-Bar, Beaiengasse 15 Die grösste und schönste von Zürich. Stadtkeller, Zähringerstrasse 21 Das feine Champagnerbier. beliebte Unterhaltungsstätte, Konzert Variete Anerkannt gute Küche. Zett-Restaurant u. Roxy Bar Rebgasse 8 Mittae- nnd Abendessen von Fr. 1.60 an. Täglich Konzert, Humor, Stimmung. DIE KÜHLUNG FÜR ALLE ZWECKE AUSSTE LLUNG: URANIASTR. 16 TEL.59.441 KÜSSNACHT AM RIGI Hotel Küssnachterhof Die berühmte klassische Stätte der Urschweiz Ruder- und Angelsport. Strandbad, Bergtouren Schöne Spazierwege und Ausfluge Bevorzugter Aufenthalt für Erholungsbedürftige Hotel du Lac (Seehof) Tel. 76. Gr. Terrasse. Prachtvolle Rundsicht. 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N» 32 - 1934 AUTOMOBIL-PEVUE 11 Veikehi Pro Gottardo. Auf Veranlassung des Regierungsrates des Kantons Tessin hatte der Schweizerische Autostrassonverein auf den 13. April zu einer Konferenz in Luzern eingeladen, die der Besprechung all der mit der Gotthardroute zusammenhängenden Strassen- und Verkehrsfragen galt. Vertreter der am Gotthard interessierten Kantono vom Tessin bis Zürich und Basel -waren anwesend, ebenso Delegierte der Verkehrsinteressentenverbände. Die Versammlung gab vorerst der Auffassung Ausdruck, dass die Gotthardstrasse zweifellos dio wichtigste und verkehrstechnisch interessanteste Nordsüd-Strassenverbindung darstellt und für die Schweiz •wirtschaftlich, weil sie den Verkehr am längsten.in unserem Lande behält, am bedeutendsten ist Es ist daher eine der dringendsten Aufgaben, dass die Gotthardstrasse samt ihren Zufahrtsrouten den notwendigen Ausbau erhält, deren sie aus all diesen Gründen unbedingt bedarf. Der Kanton Tessin hat auf der Südseite schon Erosse Arbeit geleistet. Für die Strecke Chiasso - Airolo wurden generelle Projekte und Kostenvoranschläge ausgearbeitet und zu Händen der alljährlichen Budgets die nötigen Kreditgesuche gestellt. Bereits sind denn auch in diesem Abschnitt für rund 7 000000 .Franken Arbeiten (Kostenvoranschlag total 18,2 Millionen Franken) ausgeführt, wobei als nächste wichtige Arbeiten solche im Pipttina-. Biaschinound Stalvedro-Gebiet folgen, wofür für 1934 ein .Budgetbetrag von \Vi Millionen Franken ausgesetzt ist. Auch der Kanton Uri hat mit dem Ausbau von ..Erstfeld aufwärts begonnen, und die Gotthardroute , ist ja auch ins Programm der Alpenstrassen-Initiative aufgenommen. Die Luzerner Konferenz hat nun beschlossen, dass. nach Fühlungnahme mit der Vereinigung Schweiz. Strassenfachmänner ein generelles Projekt mit Kostenberechnung für die Strecke Axenstrasse- . Airolo (für die Strecke Airolo-Urnergrenze lauten die bisherigen Studien des Kantons Tessin auf einen Kostenbetrag von 2,4 Millionen Fr.) ausgearbeitet werden soll. Dabei soll auch, die Variante der Anlage eines 3 bis 4 km langen Tunnels von der Tremola bis zur Lucendrobrücke miteinbezogen werden, um so die Frage zu klären, ob es später möglich sein dürfte, die Gotthardstrasse das ganze Jahr offen zu halten. • . ;.• Die beiden Kantone Uri und Tessin werden ferner, dafür besorgt sein, dass die Zufahrtsstrassen auf der Nordseite bis Göschenen und auf der Südseite bis Airolo den ganzen Winter hindurch fahrbar sind, wodurch der Eisenbahntransport auf die Tunnelstrecke reduziert wird. Bei der Besprechung der Zufahrtsstrassen zeigte ^sich, dass die Axenstrasse zufolge des schlechten Felsens ein heikles Problem darstellt und wohl nie einer befriedigenden Lösung genügen kann. Es ist daher verständlich, wenn sich das seiner Zeit bestellte Initiativkomitee für eine linksufrige Vierwaldstätterseestrasse mit aller Energie dieses wichtigen • Strassenproblems angenommen hat. Das fertig vorliegende Projekt wurde bereits den Bundesbehörden eingereicht. Zu. den dringend auszubauenden Zufahrtsstrassen sind auch die Strassenstrecken St. Adrian am Zugersee - Arth - Berner Höhe - Lauerz, Kantonsgronzo - Luzern-Gersau - Brunnen und Immensee - Arth zu zählen, die in die Alpenstrassen-Initiative einbezogen werden sollten. Das Wort geredet wurde auch einer besseren Anschlussverbindung von Bern an den Gotthard durch den Ausbau und die ganzjährige Offenhaltung er Brünigstrasse. Die frühzeitigere Oeffnung der Gotthardstrasse ist für die nächsten Jahre dadurch gesichert, dasa die Kantone Uri und Tessin diese Arbeiten der «Vereinigung Gotthardstrasse» gegen Bezahlung einer jährlichen Subvention übertragen haben. Mit den Vorarbeiten hat diese schon begonnen; die ganze Strasse ist bereits mit Asche bestreut. Einschnitte sind überall angebracht, und man hofft, ; die Strasse, die in fünf Losen vergeben wird, auf den 12. Mai öffnen zu können, so dass sie an Pfingsten fahrbar ist. Sie soll auch im Herbst länger offen bleiben. Mit Genugtuung wurde davon Vormerk genommen, dass die S.B.B, anfangs dieses Jahres die Tarife für den Autotransport herabgesetzt haben. Dies hat sich in den Monaten Januar bis März 1934 derart günstig ausgewirkt, dass die Transporte ungefähr das Dreifache derjenigen der 1933er Transporte ausmachen (unter Ausschluss der Ostertransporte). Auch die Verladoeinrichtungen sind in Airolo durch Anlage einer neuen, grossen Rampe ganz bedeutend verbessert worden. Der Qsterverkehr hat, trotzdem der Julier offen war, dieses Jahr ganz beträchtlich zugenommen. Es wurden in den fünf Tagen vom 30. März bis 3. April von Göschenen nach Airolo 670 Autos spediert gegen 515 Autos, in der Zeit vom 14. -bis 18. April 1933. Umgesehrt wurden von Airolo nach Göschenen in den acht Tagen vom 30. März bis 6. April 1934 (für die Rückfahrt kommen jeweils mehr Tage in Betracht) 640 Autos transportiert gegen 570 in den nämlichen acht Ostertagen des Vorjahres. Es ist das erfreuliche Resultat dieser Luzerner Tagung, dass man gewillt ist, alles zu tun, um die wichtige N'ord-Süd-Verbindung des Gotthards möglichst rasch dem modernen Verkehr anzupassen und den Autoverkehr durch alle möglichen Mittel zu erleichtern zu suchen, wobei als letztes Ziel die ganzjährige Offenhaltung der Strasse vor Augen schwebt, was, wie von massgebender Seite erklärt wurde, nach Vornahme der nötigen Bauten und der Anlage eines Tunnels technisch möglich ist. V T. C* S. lässen jederzeit befriedigen. Wir bitten, die obigen Daten vorzumerken und wird es den Vorstand wirklich freuen, wenn mit einem zahlreichen Besuch unserer wenigen, aber gut vorbereiteten Touren gerechnet werden kann. L. Autosektion Waldstätte Generalversammlung. Die Sektion Waldstätto des T. G. S. hat von jeher auf ihre Verbundenheit mjt dem Land Wert gelegt, und stattet denn auch regelmässig in der ganzen Innerschweiz herum ihre beliebten Besuche ab. Für die Generalversammlung war diesmal Nidwaiden erkoren worden. Ob es nun die Reize einer eher trockenen Generalversammlung oder die des schönen Vierwaldstättersee- Dorfes Buochs ausgemacht haben, dass eine ganz erfreuliche Anzahl von Mitgliedern — zum Teil auch unter Zuzug der Familie — sich letzten Sonntag nachmittag in hellem Saal des Hotels «Krone> einfanden, während draussen ein herrlicher Frühlingstag die Berge in silbernem Glänze erstrahlen Hess, sei dahingestellt. Trotz den Verlockungen der Landschaft übte die Versammlung ganz erstaunliche Disziplin, und hielt bis gegen sechs Uhr abends tapfer aus. Die Geschäfte wickelten sich alle ohne jede Reibung ab, und nicht ohne Genugtuung konnte eine seltene Freundschaftlichkeit und Harmonie unter den Mitgliedern festgestellt werden. Der Versammlung fehlte leider ihr wahres Oberhaupt, der um die Waldstätter T.C.'S.-Sektion hochverdiente Herr Spitalverwalter Helmlin, der während des Genfer Salons in Genf schwer verunglückte und noch jetzt im Spital liegt. Mit einem Gedenken an den hochverehrten Präsidenten eröffnete als Stellvertreter, Herr Vizepräsident Dr: Stirnimann, die Tagung. Nach einem kurzen ersten Rückblick auf die Ereignisse im Clubleben im vergangenen Jahr, wurde zur Verlesung des Protokolles geschritten, das einstimmige Annahme fand. Infolge Abwesenheit von Herrn Helmlin fiel der Jahresbericht des Präsidenten, den die Mitglieder übrigens zugesandt erhielten, für diesmal dahin. Mit Interesse wurde der von Herrn Sekretär Bischoff verlesene Bericht über die Tätigkeit des Office im verlaufenen Berichtsjahre entgegengenommen. Durch die Vergrösserung des Bureaus ißt das Sekretariat nun in dar Lage, den Mitgliedern in vermehrtem Umfange zur Verfügung zu stehen. In Wirklichkeit werden aber verschiedene Dienste immer noch viel zu wenig benützt. Die Sektion zählte am 31. Oktober 1933 insgesamt 1151 Mitglieder. Der Bestand wuchs im Berichtsjahr um 80 Personen. Das Office hat insgesamt 119 Triptyks (1932: 179) und 277 Carnets de passage (1932: 234) ausgegeben. Die Versammlung erklärte sich mit der Arbeit des Sekretariats zufrieden und ge r nehmigte einstimmig den Bericht. Etwas länger zu reden gab die Bewilligung eines Kredites von Fr. 2500.— für die Schaffung eines Sitzungszimmers, das vor allem auch für Empfänge von auswärtigen Delegationen dienen soll. Sobald sich die Mitglieder davon überzeugt hatten, dass die Anschaffung wirklich von Wichtigkeit ist, gaben sie auch ihre Zustimmung. Die vom bewährten Kassier Herrn Thönv verlesene Jahresrechnung zeigte, dass in der Kasse der Waldstätter noch keine Krise geistert. Das Jahr schloss mit einem Vermögenszuwachs von Fr. 2008 !'O Rp. ab, so dass der Vermögensbestand nun Fr. 9Q20.— beträgt. Auf Antrag der Rechmingsrevisoren "wurde auch die Jahresrechnung diskussionslos genehmigt. Das Budget für 1934 sieht Fr. 11550 Einnahmen und Fr. 11 350 Ausgaben vor, so dass mit einem Vorschlag von Fr. 200 gerechnet wird. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Stadtgemeinde Luzern erstmals auch dem T. G. S. einen Beitrag von Fr. 400 zukommen lässt. Relativ hoch wurde diesmal der Unterhaltungsabend mit Fr. 1500 eingesetzt, da es sich immer mehr zeigt, dass die Mitglieder von diesem Anlass etwas Grosszügiges verlangen. Die zustimmungsfrohe Versammlung hatte auch gegen das Budget nichts einzuwenden. Ueber die .Schaffung eines obligatorischen T.C.S.- Nachrichtenblattes gab der Tagespräsident nur einige orientierende Angaben. Da die ganze Angelegenheit noch nicht spruchreif jst, wurden keinerlei Beschlüsse gefasst. Immerhin wurde auch auf die Vorzüglichkeit der bis jetzt benützten «Automobil-Revue» hingewiesen. Aus der Versammlung wurde energisch gegen das neue Zeitungsprojekt opponiert, da nur Mehrkosten entständen und heute die vielen sog. < Vereinsblättli » schon lange einen Greuel und auch einen Schaden für die guten, grossen Zeitungen darstellten. Per Sektionsbeitrag wurde auf der bisherigen Höhe von Fr. 17.— belassen. Die Vorstandswahlen verliefen in aller Minne. Mit Akklamation wurden die gegenwärtigen « Führer » für eine neue Amtsdauer bestätigt, Da noch ein Sarner Mitglied in den Vorstand gewählt wurde, erhält Obwalden nun erstmals auch seine Stimme im hohen Rate des Clubs. Das Programm für 1934 ist noch nicht definitiv festgelegt. Die Mitglieder hatten lediglich über den Plan einer mehrtägigen Dolomitenfahrt abzustimmen. Sie zeigten aber ein sehr erfreuliches Verständnis für die wirtschaftlichen Nöte des eigenen Landes, denn mit Einstimmigkeit wurde das Projekt abgelehnt und die Durchführung einer grossen Schweizer Reise beschlossen. Die «nationale Welle» fand also auch hier einen erfreulichen Niederschlag. Auch eine Aelplerchilbi wird wieder durchgeführt werden, doch soll diese im Gegensatz zu 1933 in erster Linie nur auf die Mitglieder und ihre Angehörigen beschränkt bleiben. Eine Sternfahrt wurde erneut gewünscht. Die offizielle Traktandenliste hatte damit ihre erfreulich rasche Erledigung gefunden, und wer noch etwas auf dem Herzen hatte, konnte dies nun trag übergeben wurde, die Frage des Abschlusses günstigerer Haftpflichtversicherungen zu studieren, wurde nach Genesungswünschen an Hrn. Helmlin und Dank an den Vorstand die Versammlung gegen 6 Uhr abends geschlossen. — Der gemütliche Teil hielt die Anwesenden dann noch für Stunden in freundschaftlichem Kreise beisammen. bo. A. C. S. SEKTION BERN. Die II. Geschicklichkeitsprüfung vom 22. April 1934 steht vor der Tür. Schon letztes Jahr war ihr bei der Taufe ein aussergewöhnlich grosser Erfolg beschieden gewesen und es bestehen keine Zweifel, dass sie diesmal mit der gleichen Umsicht arrangiert wird. Entsprechend den vorjährigen Erfahrungen sind auch die Prüfungsaufgaben ausgefallen. Was an Erfindungsgabe und vernünftigen Einfällen ausgeheckt werden konnte, ist in lehrreichen und amüsanten Aufgaben aufgespeichert. Erfreulicherweise konnte wiederum der Hof des kant. Zeughauses in den Dienst des Anlasses gestellt werden. Kein Ort wäre besser geeignet, die Fahrkünste der Konkurrenten vor unberufenen Augen zu decken. Die Sportkommission rechnet, in Anbetracht der Beliebtheit solcher Wettbewerbe, mit einem grossen Aufmarsch und hat deshalb auch schon .die Möglichkeit eines vormittäglichen Startes in Erwägung gezogen. Ein Drittel aller Klassierten erhalten Preise in FoTtn nützlicher Gebrauchsgegenstände. Anmeldungen werden bis Freitag, 20. April a. c, entgegengenommen. Reglemente und Anmeldeformulare können jetzt schon beim Sekretariate bezogen werden. Die Aufgaben stellen an Fahrer und Wagen kein8 ungewöhnlichen Anforderungen. h. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Die Mitglieder der 'Sektion werden eingeladen, zur Teilnahme an der ordentlichen Generalversammlung vom 21. April 1934, abends 6.30 Uhr, im Hotel Hecht, St. Gallen. Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte folgt ein gemeinsames Nachtessen und Unterhaltung. Herr Dr. Greiner, Geschäftsführer des Schweiz. Autostrassenvereins, wird einen Filmvortrag halten über die Offenhaltung des Julierpasses zur Winterszeit. Es wird auch für die diesjährige Generalversammlung eine zahlreiche Beteiligung erwartet. SEKTION ZÜRICH. Die April-Monatsversammlung findet traditionsgemäss in Winterthur statt. Nach dem gemeinsamen Nachtessen im Bahnhofbuffett wird Herr Zentralpräsident Dr. E. Mende, Bern, den Zürcher A.C.'S.isten die grosse Freude bereiten, seinen interessanten Filmvortrag über «Eine Aegyptenreise» anhören zu können. Die nächste Damenveranstaltung musste nachträglich auf Dienstag, den 24. April, angesetzt werden. Mit der Besichtigung des Zürcher Stadttheaters kann den A.C.S.-Damen ein äusserst interessanter Anlass in Aussicht gestellt werden. 14.45 Uhr beim Theatereingang. Besammlung den Vetbänden '•• : t Generalversammlung der Schweiz. Gesellschaft der Moforfahreroffiziere. Am letzten Sonntag fand, in Bern im Hotel Bellevue-Palace anschliessend an den Dienstrapport der Motorwagentruppe, dessen Hauptreferat auf Seite 1 wiedergegeben ist, die zweite ordentliche Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft der Motorfahreroffiziere statt. Die Versammlung wurde durch den Zentralpräsidenten, Herrn Oberstleutnant Demmer, geleitet, und zeigte einen Aufmarsch von 200 Offizieren. In seinem Tätigkeitsbericht gab der ZentralpVäsident einleitend einen kurzen Rückblick auf die bisherige Entwicklung der Gesellschaft, die am 10. Juli 1932 unter der Versammlungsleitung von Major Grossmann offiziell gegründet wurde. Bereits die letztjährige Generalversammlung vom 27 Mai in Basel zeigte ein flottes Gedeihen der Vereinigung. Zur Förderung der ausserdienstlichen Ausbildung hatten die einzelnen Armeekorps-Gruppen zahlreiche Anlässe angemeldet, von denen die meisten zur Durchführung gelangten. So veranstaltete die Gruppe des zweiten Armeekorps unter der Leitung ihres Präsidenten, Herrn Major Mäder, einen 'Besuch der Mercedes-Werke in Stuttgart, eine Veranstaltung, die dann allerdings von einer gewissen Presse gründlich missverstanden und auf ungeschickteste Art polemisiert wurde. Im Schosse der dritten Armeekorps-Gruppe wurden von der Vereinigung der zürcherischen Motorfahreroffiziere eine Reihe technischer Vorträge organisiert, die nicht zuletzt viel dazu beitrugen, um den inneren Zusammenhalt der Gruppe zu festigen. Am 14. Dezember konstituierte sich in Bern eine Vereinigung bernischer Motorfahreroffiziere, die als Ortsgruppe der zweiten Armeekorps-Gruppe eine sehr rege Tätigkeit entfaltete. Die welschen Kameraden der ersten Armeekorps-Gruppe hielten bis jetzt mit grösseren Veranstaltungen etwas zurück, können jedoch mit Genugtuung auf die Bildung sehr regsamer Motorfahrer-Vereinigungen in Lausanne und Genf hinweisen, was das militärische Interesse der Welschschweizer nicht weniger dokumentiert. Mit einer eigenen Zeitung und einem eigenen Stellennachweis bekunden diese Gruppen auch ihr gutes kameradschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl. Wie an der letzten Generalversammlung beschlossen, werden die Anlässe in der Regel von einer Armeekorps-Gruppe organisiert, die dann auch die beiden andern Gruppen dazu einlädt. Für das kommende Jahr ist als grössere Veranstaltung ein Besuch der Renault-Werke in Paris zum Zeitpunkt des Pariser Automobilsalons vorgesehen, spä- unter « Verschiedenem » besorgen. Von mehreren ter ein Besuch der Fiat-Werke in Turin. Organisatorisch zeigt sich eine Tendenz, den Ortsgruppen Autosektion Aargau UNTERSEKTION WIGGERTAL. Anlässlich der Seiten wurde dem Vorstand der zarte Wink zuteil, Generalversammlung vom 25. Februar ist das vom in Zukunft selber sich auch aktiver an den ausgeschriebenen Anlässen zu beteiligen. Bei der Be- erhöhte Bedeutung einzuräumen. Diesbezügliche Vorstand vorgelegte Tourenprogramm einstimmig Wünsche der Ortsgruppe Bern verdichten sich in dem Vorschlag, die Gesellschaftsstatuten zu revidieren. Mit Genugtuung stellt die Versammlung fest, sanktioniert worden und hat nunmehr der Vorstand die einzelnen Veranstaltungen wie folgt festsprechung über die Tätigkeit der Luzerner Strassenverkehrskommission machte sich der Groll gegen dass ein gegen den Motorwagendienst gerichteter gelegt: die Luzerner Behörden Luft, die vor allem hinsichtlich der Parkierungsverhältnisse blind zu sein verdiente Zurechtweisung erfahren hat und dass Artikel in der Schweizerischen Militärzeitung die 6. Mai: Frühlingsausfahrt ins Hinterland und scheinen. In teilweise recht scharfem Tone wurde Bernbiet. die Schreibweise dieses Artikels auch vom Waffenchef nicht gebilligt wurde. Kritik geübt. Vor allem die unbefriedigende Lösung der Parkierungsfrage beim Bahnhof ver- 24. Juni: Fahrt ins Blaue, verbunden mit einem Wettbewerb. schnupfte allgemein. Die Versammlung verfasste Ende der Mobilmachung war seinerzeit ein 30. Sept.: Herbstbummel. eine Resolution an die Luzerner Behörden, in der Fonds zur Entschädigung verunfallter Motorfahrer gegründet worden. Die Verwaltung dieses 3. Nov.: Familienabend. den Interessen des Platzes besser entsprechende, Ferner wird ca. Ende Mai eine sog. Wohltätigkeitsfahrt ausgeführt' mit Insassen des Altersheim werden und weiterhin gewünscht wird, die Organi- der Motorfahreroffiziere über. Auf Antrag von grosszügigere Parkierungs-Verhältnisse gefordert Fonds geht nun an die Schweizerische Gesellschaft Sennhof. sationen wie T. C. S. und A. C. S. in vermehrtem Hauptmann Hoffmann wurde beschlossen, dass Das Programm unserer Veranstaltungen ist absichtlich äusserst knapp gehalten, um die Mitglie- Verschiedener Meinung war die Versammlung Masse bei der Beratung zu berücksichtigen. diesem Fonds in Zukunft auch die Ueberschüsse aus den Haushaltungskassen der Schulen und Kurse der nicht jeden Monat in Anspruch nehmen zu über die eventuelle Schaffung einer Stelle für einen abzuführen seien. Unter Verschiedenem wurde müssen, wer gerne mehreres wünscht, findet genügend Gelegenheit, die sportlichen Veranstaltun- Luzern, Aarau, Genf und Lausanne ein Anerken- technischen Experten, der über jede Störung der weiter beschlossen, an die Motorfahrervereinigungen Wagen Auskunft geben müsste. Mehrere Mitglieder gen unserer Muttersektion mitzumachen, welche nungsschreiben für ihre wertvolle Tätigkeit zu richten und die Bildung derartiger Vereinigungen zu befürchten dadurch eine Schädigung des Autogewer. Waadf: "Sperrung pro 1934 ein vorzügliches Tqurenprogramm aufgestellt hat und wird die Teilnahme an diesen An- begrüssen. bes. Immerhin wird der Vorstand die Frage einmal prüfen: Nachdem ihm weiterhin noch der Auf- Auf Antrag von Herrn Oberst Ruf wurde der Beschluss gefasst, dass die Neuorganisation des Motorwagendienstes, wie sie in der neuen Verordnung vorgesehen ist, zu begrüssen und unterstützen sei, wird doch durch sie der Motorwagendienst endlich der Klasse der übrigen technischen Waffen gleichgestellt. In längeren Ausführungen weist Herr Oberleutnant Siogwart auf dio grossen Opfer hin, die der Motorfahreroffizier aufzuwenden hat, um seinen Aufgaben gewachsen zu bleiben. Während andere Waffengattungen zur Förderung ihrer ausserdienstlichen Ausbildung vom Bund jährlich bis 5000 Fr. pro Mann erhalten, erhält der Molorfahreroffizier für sein Fahrtraining nicht nur nichts, er gibt vielmehr dem Bund und den Kantonen an Automobilzoll, Benzinzoll und Automobilsteuern einen Betrag von mehreren tausend Franken ab. Oberleutnant Siegwart beantragt eine Prüfung dieser Angelegenheit in dem Sinn, dass vielleicht durch die Kriegstechnische Abteilung ein Wagentyp • bezeichnet würde, der vom Motorfahreroffizier zollfrei und zu Selbstkosten der K. T A. bezogen werden könnte. Missbrauch dieser Erleichterung könnte dadurch vermieden werden, dass der Wagen nicht vor vier Jahren verkauft werden dürfte, es sei denn, dass der Zollbetrag nachbezahlt würde. Nach längerer Diskussion wird beschlossen, eine Kommission mit der Prüfung der Frage zu beauftragen und eventuell im Anschluss daran mit entsprechenden Wünschen an das Militärdepartement zu gelangen. Den Beschluss der Versammlung bildete die Aufforderung von Oberstleutnant Valloton, jeder Offizier möchte gerade in der gegenwärtigen Krisenzeit sein Möglichstes tun, und Opfer nicht scheuen, um unserem Vaterland nützlich zu sein. Nicht die Wirtschaftskrise sei es, vor der man so sehr zurückzuschrecken habe, als vielmehr die überall zunehmende Vertrauenskrise. Die Entwicklung muss dazu führen, dass die überspannten Parteiinteressen, hinter denen hä,ufig rein persönliche Interessen stecken, verschwinden, und dass wieder der Schweizer, der nur die Interessen der schweizerischen Gesamtheit kennt, ans Ruder gelangt. Als Erster hat der Offizier die Pflicht, in dieser Hinsicht Vorbild zu sein. » Das Traktandum «Neubestellung des Zentral- Vorstandes » brachte die einstimmige Wiedererwählung des Zentralpräsidenten, Herrn Oberstleutnant Demmer und seines Adjutanten, Herrn Hauptmann Hoffmann, unter hoher Anerkennung der für das Gedeihen der Gesellschaft geleisteten Dienste. In der zweiten Armeekorpsgruppe übernimmt das Präsidium an Stelle von Herrn Major Mäder, der nach Ablauf der. statutengemäss festgelegten Amtsdauer von zwei Jahren zurücktritt, Herr Major Spreng, und im dritten Armeekorps tritt an Stelle von Herrn Major Grossmann Herr Major Hoffmann. m. Touristik-Bulletin des A. C. S. (m. K. = mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) Das andauernde warme Frühlingswetter hat die Befahrbarkeit der Bergstrassen erneut verbessert, doch müssen bei Eintreten ungünstiger Witterung Rückschläge ins Auge gefasst werden. Am 13. April morgens waren befahrbar: Ostschweiz: Sämtliche Strassen aper. Schwyz: Alle Strassen inkl. Etzel o. K. fahrbar, Ibergeregg unpassierbar. Glarnerland: Klausenstrasse aper bis oberste Kehre nach Post Fruttberg ob Linthal. Sernftal und Zufahrt zum Klöntalersee über Riederen-Stalden bis Vorauen o. K. fahrbar. GraubUnden: Schneefrei und o. K. fahrbar sind: Prättigaiier- und Wolfgangstrasse bis Davos; Davos- Zügen-Tiefencastel; Chur-Arosa, Lenzerheide; Julierstrasse; Chur - Reichenau - Thusis - Hinterrhein; Oberalpstrasse über Reichenau-Flims bis Rueras; Lukmanierstrasse von Disentis bis Platta; Unterund Oberengadin, Malojastrasse fast ganz schneefrei, wird fast immer o. K. befahren; Schuls-Fetan, Zernez bis Hotel Fuorn am Ofenpass nur m. K. befahrbar; Albulastrasse bis Bergün (Bergün-Preda wegen Vereisung nur für kleine Wagen o. K. passierbar); Valle Mesolcina bis Pian San Giacomo. Innerschweiz: Brünigstrasse und Zufahrt nach Engelberg aper, ebenso Klausenstrasse von Altdorf bis zum ersten Tunnel. Gotthard: Nordseite gänzlich schneefrei bis Göschenen, von Göschenen bis Hospenthal m. K., Südseite ab Fort Foppa oberhalb Airolo o. K. passierbar, ebenso Strasse Biasca-Olivone. Eisenbahntransport von Göschenen-Airolo. Berner Oberland: Haslital o. K. fahrbar bis Guttannen, ebenso Zufahrtsstrassen nach Grindelwald, Lauterbrunnen, Kandersteg, Adelboden, Gsteig, Zweisimmen und Saanenmöserstrasse. Jaunpass von Boltigen bis Passhöhe aper, eventuell bis 14. April abends durchgehend offen. Zufahrt zum Gurnigelbad aper, Gurnigelbad-Selibühl m. K., Weiterfahrt gesperrt. Zufahrt von Plaffeien zum Schwarzsee aper. 'Schallenborg schneefrei. Jura und Westschweiz: Solothurn-Kurhaus Weissenstein o. K. fahTbar, Weiterfahrt nach Gänsnen gesperrt. Passwangstrasse Durchfährt zwischen Büsserach-Breitenbach und Bcinwil wegen Verbreiterungsarbeiten erschwert. Alle übrigen Strassen mit Ausnahme Marchairuz schneefrei. Pillon geschlossen, Strasse Aigle-Les Diablerets o. K. Mosses gesperrt, zwischen Etivaz und La Comballaz o. K. Alle andern Strassen im Pays d'Enhaut und Waadt o. K. Immer noch gesperrt sind. Morgins, Montets, Forclaz. Rhonetalstrasse o. K. bis Münster, Simplonstrasse o. K. bis Berisal befahrbar. Grosser St. Bernhard o. K. bis Liddes, Weiterfahrt unmöglich. Zufahrt nach Champery und zum Lac de Campex über Orsieres o. K. Frankreich: Faucille und Route d'hivcrs des Alpes o. K. fahrbar, Oesterreich: Im Vorarlberg sind mit Ausnahme des Arlberg- und Flexenpasses sämtliche Strassen schneefrei; Arlborgpass zwischen Stuben und Arlbergpassfaöhe gesperrt. Strasse Landeck-Meran über ResclipnscheMeck o. K. befahrbar. Italien: 0. K. befahrbar sind: Andalo-Molveno, Aprica, Brenner, Cimabanche. Pian delle Fugazze, Mendola, Resia; m. K. befahrbar sind Broccone, Cereda, Mauria, Tonale. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 15 a. Zug: Sperrung: Zug - St. Adrian ab 18. April für Lastwagen gesperrt. Freiburg: Sperrung: Freiburg - Tavel ab 16. April gesperrt; Le Bry bis zur Abzweigung bei Corpataux, Umleitung über Vuisternens-Ogoz. St. Gallen: Sperrung • Wil - Wattwil, zwischen Rickenbach und Bazenheid gesperrt ab 16. April; Umleitung über Kirchberg. Chessel - La Porte du Sf.ex ab 16. April gesperrt; Umleitung über Vouvry- Colombey - St. Triphon - Aigle und umgekehrt.