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E_1934_Zeitung_Nr.036

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20 AUTOMOBIL-REVUE

20 AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 36 In schönster Blütenpracht GASTHAUS N OLLEN bei WUPPENAU Schönster Aussichtspunkt der Ostschweiz Dan tlt. Schulen, Vereinen u. Gesellschaften best.empfohlen Auserlesene Vesperplättll Reelle Getränke L. BAMERT BadRagaz , ••«;„ An der Tamina-Schlucfit LA I I M A N N schöner Ausflugsort. (Parkplatz.) Gutgeführtes Haus. Inhaber: Frei-Heusser. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen CHTouring, Führer für AutomobI Schweiz sind erst entlieh in O. R. Wagners Wahrer, offizielle Ausgabe des T. C.S. Von den Autoboxen. Automobilisten bevorzugtes Hans. — Zimmer mit fliessendem Wasser. Feinste Spezialitäten Gedieg. Erfrischungsraum Das heimelige, gut geführte Haus, mit bekannt bester Verpflegung. - Garage. - Telephon 81.303. Besitzer: Familie Müller. Prächtiger Ausflugsort und Kuraufenthalt. Küche und Keller bekannt sorg fältig gepflegt. Grösste Garagen am Untersee. Eeparaturwerkstätte. Tank" anlagen. Elektr. Pneupümpe. Herrliche Strandbäder und Girten. 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BRAUNWALD- FAHRT per AUTO Mit dem Wagen bis zu den blitz-blanken Boxen an der Talstation. Von da mit der Drahtseilbahn in 8 Min. mitten ins Hochgebirge. Unsere Ecke der Hausfrau: Kleine Winke — grosse Hilfe Gründliche Zahnpflege verhütet Lungenentzündung. In dem New-Yorker Krankenhaus LenoT- Hill wird — wenn es der Zustand der Kranken gestattet — jeder Operation oder inneren Behandlung eine gründliche Zahnpflege vorweggenommen. Dabei werden Zahnfleisch und Oebiss nicht nur mit einer bestimmten Flüssigkeit desinfiziert, sondern es werden auch Zähne gezogen, Zahnstein entfernt und Zahnfüllungen ausgeführt. Eine Pflegerin achtet darauf, dass sich jeder Patient stündlich den Mund spült und sich morgens und» abends die Zähne säubert. Diesen Massnahmen wird zugeschrieben, dass Lungenentzündungen, die häufig im Anschluss an Operationen auftreten, von 2,5 % auf 0,81 % zurückgegangen sind. < Lebertran »-Schokolade. H. A. Wentworth gelang es nach «mer neuen Methode, den Lebertran mit Schokolade so zu verarbeiten, dass er zwar alle wirksamen Bestandteile (Vitamine A und D) behält, den tranigen Geruch und Geschmack aber vollkommen verliert. Wie eine ganze Reihe von Versuchen zeigt, wird diese Lebertranschokolade von den Kindern sehr gern gegessen. Flchera 365. efn aus tierischen Organen hergestelltes Präparat, soll das Krebswachsturn hemmen. Die Erfahrungen mit dem neuen Präparat reichen noch nicht aus, um eine Anwendung in Fäulen zu befürworten, in denen eine Bekämpfung des Krebses durch Operation oder Bestrahlung möglich ist. Dagegen wird das Präparat bereits vielfach im Anschluss an operative Eingriffe angewandt. Reinigen von Tapeten und Wandmalereien. Die im Handel befindlichen Reinigungsmittel für Tapeten und Wandmalereien sind sogenannte Mehlkitte. Überall erhält man solche in Form von Schwarzbrot oder auch nach folgendem Rezept: 20 Teile Wasser, 65 T. Weissmehi und lV2 T. Hefe werden zu einem Teig verarbeitet, den man zu einem dicken Kuchen ausrollt, bäckt, in Stücke zerschnitten scharf trocknet und pulverisiert, Diesem Pulver werden dann noch zugesetzt: 5 T. Alaunpulver, "5 T. Borax, 2 T. Tonerde, mer wiedergeben sollen. Die meisten Mittel sind Aberglauben, und taugen nicht. Die einzige Methode, Perlen, die zu erblinden beginnen, eventuell zu retten, ist das Schälen. Die echte Perle ist nicht aus konzentrischen Schichten aufgebaut, es müss also — wenn das Erblinden noch nicht sehr fortgeschritten ist ->- möglich sein, die oberste angegriffene Schicht vorsichtig abzulösen. Aber ein Laie darf niemals eine Perle schälen, wenn er nicht Gefahr laufen will, ihren Wert vollkommen zu vernichten. Und auch der Juwelier wird seinen Kunden auf die Gefahren des Schälens immer aufmerksam machen, da er den Ausgang dieses Experimentes niemals voraussehen kann. Will man das Schälen meiden und ist das Erblinden erst im Beginnen, so wäscht man die Perlenkette mit ganz schwacher Seifenlösung und Kleie und poliert nachher mit durch Schwefelsäure angefeuchtetem Korkmehl. Hufeisenhandtaschen Es gibt ganz wenige modische Dinge, denen man sich mit solchem Feuereifer widmet, wie den neuen Handtaschen. Hier entstehen nämlich nicht etwa nur zu den verschiedenen Jahreszeiten bemerkenswerte Neuheiten, sondern es zeigt sich, dass fast tagtäglich neue, ausgezeichnete Entwürfe gebracht werden, die teils durch die Form, teils durch das zur Verwendung gelangende Material die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Vz T. Ultramarinbläu und ev. 1 T. Riechstoff. Zum Gebrauch wird das Pulver zu einem' steifen Teig geknetet und die Wände resp. die Tapeten damit abgerieben. Oder: 35 T. Weizenstärke werden mit 65 T. gesättigter Kochsalzlösung angerührt und die Mischung unter ständigem Rühren auf dem Wasserbad erwärmt, bis eine plastische Masse entstatir dien ist Oder: 100 g Kupfervitriol hl 1 Liter, Wasser unter stetem Umrühren X kg Weizengriess zugeben. Heisses Oel konserviert Der. Nach den neuesten Untersuchungen vxm W. C. Howard kann man Eier sehr gut konservieren, indem man sie ganz kurze Zelt in. ein hersses Oelbad taucht. Dadurch verdun-i stet die Feuchtigkeit der Schale, und esschlägt sich auf der Innenhaut derselben eine dünne Schicht von Eiweiss nieder, die das Eindringen: von Keimen verhindert. Allerlei Eiergerichte. Eier mit Sardellen. Kleine Pastetenformen, mit Butter einfetten, den Boden mit kleinzerteilten Sardellenschnittchen belegen, dar-, über ein frisches Ei schlagen, darauf gehackten Schnittlauch streuen. In einer Kasserole; mit heissem Wasser ins Rohr stellen, bis die* Eier gestockt sind. Stürzen und zu den Eierneine feine Sardellensauce servieren. Mit Butterkartoffeln ein gutes Abendbrot Tomateneier. Tomaten schneiden, in Butter, mit gehackter Petersilie verrosten lassen. Gut abgerührte Eier werden darüber, geschlagen und, wie bei Rührei, so lange aufgelockert, bis die Eier stocken. Man serviert zu diesen Eiern vorteilhaft recht kräftigen Bratensaft, den man vom Mittagsbraten aufspart! Rahraomelerten. Man verrührt 2 Dotter.,- einen gestrichenen Esslöffel Mehl. 2 Löffel milden, dicken Rahm, etwas Salz, gehackten Schnittlauch, mischt den festen Schnee darunter und bäckt dünne Eierkuchen, die man entweder mit kleinzerteilten, gekochten und mit etwas Rahm und Butter verrührten Spargelstückcken, ebenso vorgerichteten Zuckererbsen, Pilzen oder gehacktem Schinken (Resten von Braten) fallt. Dazu rrüner Salat' Die Frühjahrsmode steht ganz im Zeichen der «Hufeisentaschen », die unstreitig etwas besonders Wirkungsvolles an sich haben, gleichviel, ob sie nun Nickel-Tragringe zeigen wie unser erstes Modell, oder mit Riemen versehen werden, wie die nächste Skizze dies andeutet. Der erstbesprochene Entwurf wird für nachmittägliche Gelegenheiten herangezogen, also vornehmlich in dunklem Ziegenleder ausgeführt, während das zweite Modell, das für Strapazierzwecke bestimmt ist, aus mittelfarbenem Modeleder zu arbeiten wäre. W. U. Bunte Chronik Der einsamste Beruf der Weit Kürzlich zog sich der Mann, der den einsamsten Beruf der Welt ausgeübt hatte, in den Ruhestand zurück. Es ist ein gewisser W. Holtze, der jetzt in die Zivilisation zurückkehrt, nachdem er 52 Jahre lang den Dienst bei der hochgespannten Telegraphenlinie versehen hat, die von Norden nach Süden quer durch Mittelaustralien führt. Seine Einsamkeit war manchmal grösser als die um Robinson Crusoe oder einen Leuchtturmwächter. Jeder Meter des Doppelkabels, das über eine Entfernung von etwa 3200 Kilometer Adelaide mit Darwin verbindet, muss ständig überwacht werden, um Brüche zu verhindern. Die Linienoosten sind längs der Leitung in Stationen zu zweien und dreien aufgestellt, aber wenn gleichzeitig im Norden und im Süden irgend etwas vorfällt, so sind sie oft tagelang allein. Die einsamsten Posten haben ihre eigenen Gemüsegärten und Gehege für Hausvieh, Schafe und Ziegen. Ohne Kamele wären die Reisen durch die trockenen Sandiwüsten oder durch den dichten Busch überhaupt nicht möglich, und die Linienposten bedienen sich stets dieser Tiere, wenn sie nach Bruchstellen suchen. Die normale Dienstzeit für solch einen Posten ist nur drei Jahre, aber es gibt Männer, die diesen Dienst dem Stadtleben vorziehen und aus freier Wahl ständig dabei bleibend Kleine Notizen Die ersten Enziane läuten auf den Bergen mit ihren tiefblauen Glocken den Frühling ein. Vor wenigen Tagen hat uns die Post aus dem St. Galler Oberland ein ganzes Paket dieser herrlichen Frühlingsboten gebracht, und jetzt künden sie auf allen Tischen und Pulten unserer Redaktion von der Dankbarkeit armer Bergbauern, die durch die Hilfsaktion vom letzten Winter beschenkt wurden. Möge dieser herrliche Gruss auch allen unsern Lesern, die seinerzeit hilfreich gespendet haben, ein neues Zeichen für die Dankbarkeit jener Menschen sein, die ihre Gaben entzegennehmen durften!

N°36 - 1934 U Die ewige Wahrheit. R