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E_1934_Zeitung_Nr.040

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Die Zufahrtsstrassen aus

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Artisten sind sonderbare Leute, ro jeder Beziehung. Auch in ihren Prozessea Aber so sonderbar, dass sie, im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen, keine Richter in Anspruch nehmen, sind sie nun doch wieder nicht. Im Gegenteil, die Artisten haben ihre eigenen Gerichte. Ueberall in den internationalen Weltstädten, wo die Artistik zu Hause ist, gibt es besondere Schiedsgerichte. Und vor diesen Schiedsgerichten werden oftmals die eigenartigsten Prozesse verhandelt In Paris gab es kürzlich einen Prozess, in dem man um die Frage stritt, wer für den Ruhm einer Tänzerin zu bezahlen hat. Denn Ruhm ist keine billige Sache. Die Tänzerin war in einem bekannten Pariser Nachtlokal engagiert und galt als besonderer Liebling des Publikums. Weshalb auch für sie besondere Ehrenabende veranstaltet wurden. Diese Ehrenabende waren vor Beginn des Engagements vertraglich festgelegt. Auch, wie dif eingehenden Eintrittsgelder zwischen de» Tänzerin und ihrem Direktor zu verteilen waren, hatte man schriftlich festgehnHen. Aber einen kleinen Umstand hatte man vergessen: das Ruhmesgemüse. So prosaisch ist der Fachausdruck für die schönen Kränze, die gefeierten- Künstlern bei ihren Ehrenabenden überreicht werden. Und schöne Kränze waren der Tänzerin auch in Paris gespendet worden, riesige Kränze mit breiten Schleifen. Ein Kranz war von der Direktion überreicht, und bei diesem Kranz trug die Schleife eine ganz besonders schöne und anerkennende Inschrift. Die Tänzerin hätte sich über die herrliche Gabe eigentlich mächtig freuen müssen, Sicher tat sie es auch. Allerdings nur einen Tag. Am nächsten Tage, als sie die Einnahme von dem Ehrenabend kassieren wollte, da fand sie unter der Abrechnung des Direktors einen Posten von 185 franz. Franken, der ihr abgezogen wurde. Das war der Preis für den feierlich überreichten Kranz. Die Tänzerin wollte diesen Abzug von ihrer Gage nicht anerkennen. Denn, so führte sie vor Gericht aus, sie wisse allein, dass sie gut sei, sie habe es nicht nötig, sich selbst Ruhmesgerrtiise zu kaufen. Das Gericht stitnmte der Ansicht der Klägerin zu. Allerdings nicht deshalb, weil es von der Güte d«r Klägerin wirklich so überzeugt war, vielmehr von der juristischen Erwägung ausgehend, dass es der verklagte Direktor unterlassen hatte, vorher über den Kaufpreis für den Kranz genaue Vereinbarungen zu treffen. Der Hinweis des Direktors, es sei so üblich, dass sich Tänzerinnen bei Benefizvorstellungen selbst ihre Kränze bezahlen, wurde als nicht stichhaltig zurückgewiesen. Schwieriger lag der Fall, der in Prag verhandelt wurde. Dort hatte ein Elefant seinem Wärter seinen ganzen Wochenlohn aufgefressen, und nun verlangte der Wärter noch einmal das Geld von dem Besitzer des fresswütigen Dickhäuters. Der Wärter und der Elefant standen auf Techt gutem Fuss. Jedesmal, wenn der Wärter zu seinem Betreuten in den Stau ging, hatte er irgendeinen Lekkerbissen in der Tasche, den der Elefant mit seinem Rüssel selbst herauszog und ins Maul steckte Einmal nun hatte sich der Elefant geirrt. Er sah die wohlgefüllte Brieftasche des Wärters für eine schmackhafte Sache der berühmten böhmischen Küche an, und ehe es der Wärter verhindern konnte, hatte der Elefant die Brieftasche mit dem Rüssel gefasst und ins Maul gesteckt. Als die sonderbare Speise später wieder zum Vorschein kam, waren die Kronenscheine, die der Wärter als Wochenlohn erhalten hatte, nicht mehr zu gebrauchen. Und da es irgendeine gesetzliche Bestimmung gibt, dass jeder Arbeitgeber «Räume, Verrichtungen und Gerätschaften so einzurichten hat, dass der Arbeitnehmer keine Gefahr an seiner Gesundheit erleidet», lief der geschädigte Tierwärter eben aufs Gericht, wo er behauptete, dass sein Brotherr den Elefanten nicht so «eingerichtet hätte, dass er durch ihn nicht geschädigt werden könnte. Aber der Wärter verlor seinen Prozess, weil nämlich das mit Fachleuten besetzte Schiedsgericht scharfsinnig entschied, dass der Elefant «keine Verrichtung oder Gerätschaft > im Sinne des Gesetzes ist Womit das Gericht zweifellos recht hat. Ein Elefant spielte auch eine Rolle in einem nicht alltäglichen Prozess, der in London entschieden wurde. Dort hatte ein Zirkusdirektor einen neuen Clown gesucht. Aber es sollte ein Clown sein, der etwas ganz Aussergewöhnliches leisten könnte. Der Zirkusdirektor -hatte es sich in den Kopf gesetzt, eine neue Art der Clownerie zu schaffen. Der Zirlkusdirektor hatte genug von den derben Spassmachem, die sich in deT Manege nur mit Wasser begiessen oder mit faulen Eiern bewerfen; der Direktor wollte anknfip- Artisten -Prozesse Ruhmesgemüse, gefrässige Elefanten and witzige Cfovras *or dem Richter. als die Clowns zugleich fesche Reiter und kraftstrotzende Akrobaten waren. So einen Clown aus der guten alten Zeit suchte der Direktor. Und erhielt ein Angebot von einem (Mann, der versprach, im Clownkostüm aufzutreten und in jeder Vorstellung einen Elefanten mit einem Arm in die Luft zu strekken. Als der Direktor das Angebot las, machte er vor Freude einen dreifachen Salto und engagierte sofort den Vhmn als Manegeclown zu einer unerhörten Stargage. Und dann trat ein armseliges Männchen ein, das keinesfalls einen Elefanten am Halsband mit sich führte, sondern sein ganzes Hab und Out in einsr Zigarrenkiste angeschleppt brachte. Als dieses armselige Männchen im Flitterkostüm in der Manege stand, holte es einen Elefanten aus der Tasche, allerdings keinen grossen indischen Ele'anten und auch keinen Afrikaner mit ab- •ittlKüden Ohren und wertvollen Elfenbein- /ähnen, sondern einen Gummielefanten, den man mit Luft füllen nruss. Dieses Aufblasen besorgte der Mann denn auch unter allerlei komischen Gliederverrenkungen. Als das Werk vollendet war, stemmte er dieses Gummitier mit einem Arm in die Höhe. Worüber aber das Publikum gar nicht lachte. Der Direktor war der Ansicht, dass der Clown, über den das Publikum gar nicht lachte, keiner sei und deshalb, und weil er geglaubt hatte, der Mann würde einen richtigen, lebendigen Elefanten mit einem Arm m die Höhe heben, warf er den Mann aus dem Zirkus hinaus. Der fasste das Ganze keineswegs als Witz auf. Er lief zum Gericht und klagte dort seine vertraglich vereinbarte Stargage ein. Die er auch zugesprochen bekam. Das Gericht Hess nämlich den Einwand des Direktors, dass er getäuscht worden sei, nicht gelten, denn jedermann, auch Zirkusdirektoren, müssen wissen, dass kein Mensch in der Lage ist, einen Elefanten mit einem Arm hochzuheben. Das konnte selbst der grosse Breitbart nicht. Und Zirkusdirektoren müssen weiter wissen; dass Clowns manchmal recht witzig sind. Wenn aoich nicht immer bei der Arbeit, so doch gelegentlich in den Angeboten, die sie den Zirkusdirektoren machen. Nimmt ein Direktor einen solchen Witz als bare Münze, dann ist er eben hereinge» fallen und nrnss zahlen. Amerikanische « Wissenschaft». Die Wiederbelebnngs - Experimente, die Dr. Robert E. Cornish von der Kalifornischen Universität in San Franzisko an Hunden vorgenommen hat, haben Aufsehen erregt. Nach zweijährigen vorbereiteten Studien versuchte Dr. Cornish unlängst, einen toten Foxterrier ins Leben zurückzurufen. Der Hund wurde durch Vergasen getötet; sechs Minuten, nachdem der Herzschlag vollständig aufgehört hatte, machte der Arzt eine Einspritzung, die aus einer Sauerstoff-gesättigten Salzlösung mit dem die Herztätigkeit anregenden Adrenalin, dem Leberextrakt Heparin und präpariertem Hundeblut bestand. Ein Assistent massierte unterdes den Hundekörper. Den vereinigten Anstrengungen der beiden Aerzte gelang es, die Herztätigkeit wieder in Gang zu bringen; acht Stunden und dreizehn Minuten lang lag das arme Hundetier in einer Art Todeskampf auf dem Operiertisch, japsend, heulend und bebend. Dann starb der Terrier zum zweiten Male und endgültig. Dr. Cornish wiederholte das Experiment später an einem andern Hund, den er fünf Stunden lang künstlich «wiederbelebte». Die Nachricht von diesem «Erfolg» drang in die Oeffentlichkeit, und Dr. Cornish erhielt nicht weniger als sechs Angebote von Personen, die sich bereit erklärten, dem Forscher an Stelle der Hunde als Versuchsobjekte zu dienen. Cornish erklärte jedoch, dass er zunächst seine Experimente an Hunden fortsetzen wolle; erst wenn es ihm gelinge, einen Hund endgültig ins Leben zurückzurufen, werde er sein Verfahren auch bei Menschen anwenden. (Wie wär's wenn Dr. Cornish dem Beispiel berühmtester Aerzte folgte und sein «Verfahren» zuerst mal a» sich selbst ausprobieren Hesse?) Das < Goldland Ophlr » entdeckt ? Nachrichten aus Addis Abeba, der Hauptstadt Abessyniens, wollen wissen, dass ein französischer Forscher das aus der Bibel bekannte c Goldland Ophir > entdeckt hat. Der Forscher, Beyronde Prorok. versichert, er habe alle Tempel und Bergwerke aufgefunden, in denen In früheren Zeiten Gold und Smaragde in grosser Menge gewonnen worden seien.

'W 40 - 193$ •E U • 1, .L ET «* N Die ew«öe Wah.hfit. Roman von Oskar ^onnlechner. (Fort«f'7.iin« ans H»ni>thtntt ) «Leben Me wohl, h'reund Hannes Ich kann es in VV