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E_1934_Zeitung_Nr.040

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18 AUTOMOBIL-REVUE

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N» 40 - AUTOMOBIL-REVUE 19 Gangster-Trick. Die Gangsters, Amerikas zrösste Landplage, leben noch immer, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Sie werden gezwungen, so berichtet « New York World », immer neue Methoden der Erpressung ausfindig zu machen. So haben letzt fünf Gangsters in New York eine Totschlagsaffäre fingiert. Zwischen zwei der Gangsters kam es in einer Bar zu einem ausserordentlich heftigen Wortwechsel, der damit endete, dass der eine seinen Nebenmann zusammenschoss. Die Kellnerin fiel vor Schreck in Ohnmacht, und ein Teil der noch anwesenden Gäste machte bestürzte Gesichter. Denn es wäre doch zu peinlich gewesen, wenn die Polizei sie alle in diese unliebsame Affäre hineingezogen hätte. Die Gangsters machten sich diese \iifregung zunutze und schlugen den Gästen vor, sie sollten ihnen eine ansehnliche Summe von Dollars geben, dann würden sie sie v»rduften lassen. Mit Freuden griffen die O^ste zu. Wie erstaunte aber einer von ihnen, als er am Tage darauf dem erschossenen längster bptregnete, der lustig auf dem Rrodwav dahinspazierte. Im ersten Augenblick begriff er nicht ganz und glaubte crar ein Gesnenst zu sehen. Dann wurde es ihm aber k'ar, dass er ebenso wie die fihrisren O-iste das Onfer eines Tricks geworden war Es sreiansr ihm aber, dip Polizei sofort mobil zu machen, die alle fünf Verbrecher festnehmen konnte. tets va\\ einer dünnen Lage Kalkmörtel. Strassenbau im Altertum. Der Bau von Strassen, die den heutigen Verkehr aushalten und dabei doch so billig wir möglich sind, ist ein Problem unserer Tage. Dabei wurde auch schon auf die alten römischen Strassen hingewiesen, die in manchen Gegenden zwei Jahrtausende überdauert haben. Italienreisenden ist die Decke der berühmten Via Appia wohl in Erinnerung. Ueber deren Bau — und die meisten römischen Hauptheerstrassen glichen ihr darin — wissen wir folgendes. Sie bestand aus einem mittleren Fahrdamm von 4,80 m Breite; an dessen Seite liefen zwei um 45 cm erhöhte Fußsteige von 60 cm Breite, an die sich bei- \ eine grobe Steinschicht von 25—60 cm Stärke, die mit Kalkmötel oder Ton verfestigt war. Nun folgte eine zweite Schicht kleinerer Steine in Kalkmörtel von etwa 22 cm Dicke. Darauf lag eine Art Beton aus Steinkleinschlag, Sand und heissem Kalkmörtel, und zwar so, dass die Dicke in der Mitte der Strasse 45 cm, an den Seiten 30 cm betrug. Darauf wurden endlich grosse nachdem er die Strassenmitte überquer 1. Preis Fr. 15.000 in bar Platten von 1 m Durchmesser und 15 cmhatte, überfiel ihn dies jähe Verstummet Lospreis Fr. 1.—. Treffer ersichtlich. Preise v. Fr. 1.— Dicke möglichst fugenlos verlegt. So war (denn er war steten Lärm gewohnt) wie ein Fr. 2.— und 3.— werden sofort ausbezahlt. Auf Je die Strasse je nach dem Untergrund 1—1,5 10 Lose 1 Gratislos. Diskreter Versand gegen Nachnahme oder Einzahlung an Postscheckkonto XI746. Geräusch und Hess ihn zusammenzucken. m dick. Die Strasse selbst bildete ein in sich Dabei entglitt, unbegreiflich ihm selbst, die Rückporto mitsenden. Bestellungen an die Vertriebsstelle: J. Schneier, Postfach, Bellinzona 20. geschlossenes bauliches Gebilde. Im Gegensatz dazu soll die moderne Strasse vom Un- auf dem Asphalt. Angewurzelt, von tiefem Milchflasche seinen Fingern und zerschellte tergrund getragen werden; die Decke dient Schrecken erfüllt, mit grossen geweiteten in erster Linie als Schutz vor Abnutzung. Sie kann also nicht so viel aushalten wie die römische Strasse. Dafür kostete aber der laufende Meter an der Via Appia etwa das Sechsfache von dem, was eine moderne, gute Autostrasse für schweren Verkehr erfordert. Kinder spielen mit Pestbakterien. Ein Schlosser aus der englischen Stadt Brighton beobachtete, wie seine beiden kleinen Kinder, gemeinsam mit andern fünfjährigen Kindern im Sande des Gartens mit glitzernden Glasröhren spielten. Er nahm ihnen die Röhren ab und sah sofort, dass es sich um Gegenstände handeln musste, die einem Krankenhaus gehörten. Auf der Polizei wurden weitere Ermittlungen angestellt, und der erschrockene Vater erfuhr schliesslich, dass seine Kinder mit nichts anderem als mit Pestbakterien gespielt hatten, die der Assistenzarzt einer Londoner Klinik vor einigen Monaten in der Untergrundbahn vergessen hatte und die von dort auf unerklärliche Weise nach Brighton in den Besitz eines Unbekannten gelangt waren. Dieser Unbekannte hatte den Kindern die Röhren geschenkt. Lache Bajazzo. Der berühmte amerikanische Clown Thiach trat in einer Stadt in Kalifornien mit grossem Erfolg auf. Bei einer Galavorsteilung schlug er bei leinem Purzelbaum sehr heftig mit dem Kreis und fiel unter dem brausenden Gelächter der Menge lang hin. Der Stallmeister trug ihn fort — der Clown war tot, gestorben unter dem Gelächter des Volkes, getreu seinem Beruf. Bunte Chronik Die Lady and das Lama. Einen interessanten Schaden«rsatzprozes: hat Lady Horward, die in der Londoner Qe Seilschaft eine grosse Rolle spielt, gegen dU Leitung des Londoner Zoos angestrengt. Vo einiger Zeit war die Lady in den Zoo gegan gen und hatte sich das Lama angesehen: da Tier hatte, was es sonst nie tat, gespuck und zwar — der Lady mitten ins Qesich Eine ärztliche Behandlung war notwendig, Die Lady verlangt ein Schmerzensgeld vor 200 Pfund und ein Entgelt wegen — Beleid gung (!) von ebenfalls 2000 Pfund. Letzten Summe dürfte ihr kaum zugesprochen wer den. Wirklich der dernier crl! Kürzlich erregte eine junge, hübsche Fra in den Pariser Champs-Elysees allgemeine Aufsehen. Ihr niedliches Schuhzeug, ihn elegante Handtasche und ihre Handschuh waren aus einem hellrosa s?efärbten Lede gefertigt. Aber die Sensation bildete da Lächeln der Frau, das jedesmal... hellrosafarben lackierte Zähne offenbarte. Zähne, die genau in derselben Farbe leuchteten, in der die Schuhe sich dem Blick aufdrängten. Oe färbte Zähne — das ist nach gefärbten Nä geln der letzte Schrei. Amerika lacht! Bettler : « Sagen Sie, können Sie mir zig Rappen geben, damit ich dahin komme kann, wo meine Familie ist ? » Dame : « Aber natürlich, armer Mann, hie sind fünfzig Rappen. Wo ist denn übrigen Bettler : < Im Kino ! » Redaktor : «Ich weis« beim besten Wille nticht, was unser südamerikanischer KorreS' pondent mit dieser Meldung hier meint.» Assistent : « Ich "auch nicht > Redaktor: c Jimmy, sage dem sfidameri kanischen Korrespondenten, er soll gleic mal zu mir hereinkommen. » Kleiner Film ubert Stille ein; Kein Wagen tasselt vorüber, kein Auto hupt; k«jn -Mensch ist auf den Trottoirs zu sehen, niemand sieht aus den stern. Als dies geschah, war der kleine Junge allein in der so jäh verstummten Strasse. E lief mit gedankenvoll schief gehaltenem Kopf, die kurzen Beinchen mehr nachziehend als gehend, mit der Milchflasche über die Fahrbahn. Auf der Hälfte des Weges, kurz Augen, blieb er dort stehen und starrte auf die Scherben. Da lag sie nun, die kostbare Flasche, die er der Mutter bringen wollte oder der Tante oder der Nachbarin. Die Milch floss in weissen dünnen Bächlein die Strassenwölbung hinab. Langsam glitten die Rinnsale vorwärts und waren nicht mehr aufzuhalten. Verwirrt und im Innersten bedrückt von der kommenden unvermeidlichen Erklärung, wo denn die Flasche geblieben sei, und die Milch, schlich der Junge zum Trottoir und ging mit kurzen, zögernden Schritten, sich immer wieder umblickend, die Häuser entlang. Da, mit einem Male, endete die verzauberte Stille. Die Strasse holte wieder Atem, von unten her brauste ein Auto heran, ein Lastwagen mit grossem Gedröhn und Gepolter, die Strassenbahn begann zu bimmeln, Menschen kamen aus den Läden und in den Fenstern tauchten Köpfe auf. Der Lastwagen brauste über die zerbrochene Flasche hinweg und mit ohrenbetäubendem Knall platzte der Pneu des linken Vorderrades. Kreischend zogen die Bremsen an, der Führer sprang fluchend von seinem Sitz, Menschen liefen herbei, ein kleiner Tumult entstand. Der farbige Rock eines Polizisten segelte in das aufgeregte Meer der Passanten. Fern, am Ende der Strassenzeile, bog der kleine Junge soeben in die heimatliche Querstrasse ein. An der Ecke sah er be Angst auch etwas wie Befriedigung zu lesen, P.U. Der „Rolls-Royce" 3 Jahre Fabrik - Garantie Geringerer Stromverbrauch Unverbindliche Auskunft und VorfQhrung Referenzängabe und Prospekte PFINGSTFREUDEN MIT SPORT UNTERHALTUNG UND AUSFLÜGEN IN: Vollautomatischer Kühlung Kühl-Schränke Haushalt-Schrank Fr. 850.- Theodor Meyer, Bern 32 Marktgasse 32 18.-20. MAI DAVISCUP INDIEN-SCHWEIZ LOTTERIE zugunsten der €Tesainer Sektion des Schweiz«. Aero- Kluba» (amtlich bewilligt). — Grosse Gewinnchance! Total-Gewinntumme Fr. 66.000 in bar Hotel u. Pension „Sonne" Moos-Walzenhausen .uftkurort, 862 m ü. 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