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E_1934_Zeitung_Nr.037

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Der Genfer Krebsgang.

Der Genfer Krebsgang. Genf sing nach der Einführung des neuen, Automobilgesetzes als einer der ersten Kantone an die Anpassung seiner eigenen Verkehrsgesetzgebung und nahm dabei die Gelegenheit wahr, einige der langgehegten Postulate der Motorfahrzeugbesitzer zu berücksichtigen. So wurden Zahlungserleichterungen geschaffen und vor allem Steuerreduktionen auf Altwagen und in der Landwirtschaft verwendete Fahrzeuge gewährt. Den Ruhm einer fortschrittlichen Verkehrsgesetzgebung scheint Genf nicht lange bewahren zu wollen, denn die jetzige Regierung, die bekanntlich in argen Geldnöten steckt, wusste nichts besseres zu tun, als eine Revision der Motorfahrzeugbesteuerung anzustreben, in der Meinung, auf diese Weise erhöhte Einnahmen schaffen zu können. Die Genfer Verkehrsverbände und die kantonale Verkehrsliga haben alsbald einmütig gegen diese Versuche Front gemacht und einem Aktionskomitee das weitere Vorgehen übertragen. Die neuen Herren von Genf machen aber bestimmt eine falsche Rechnung, wenn sie glauben durch die Rückkehr zu der früheren Steuerveranlagung ihre Kassen füllen zu können. Mit der Erhöhung der Steuer für Altwagen wird der grösste Teil dieser Fahrzeuge alsbald aus dem Verkehr gezogen werden und wenn nicht alles trügt, so wird als letzte Konsequenz nur noch ein viel grösseres Loch in der Staatskasse verbleiben, als es heute schon der Fall ist. Eine derart krisengeschüttelte Wirtschaft wie die genferische verträgt ungestraft keinerlei Experimente auf dem Gebiete der Verkehrswirtschaft! ß Stvassen und Fostverwaltuag und deren Verwendung in der Schweiz. Zeitschrift für Strassenwesen, Nr. 2 bis 6 und Nr. 11, Jahrgang 1932, ausführlich berichtet worden ist. Dass wir die Post- und Militärverwaltung in unsern Referaten und Veröffentlichungen mehrfach erwähnt, dieselben also nicht vergessen haben, geht daraus hervor, dass schon in der ersten Versammlung für die Oeffnung des Juliers im Winter, die am 15. November 1933 in Zürich auf Veranlassung des Schweiz. Autostrassenvereins einberufen worden ist, der Unterzeichnete über die Pionierarbeit der Militärverwaltung und Postinspektion auf dem Gebiete des Schneebruches auf Alpenpässen eingehend berichtet hat, da deren Bemühungen sich ja auf einen Teil der Julierroute Deutschland-Italien, nämlich den Maloja, bezogen. Auch die Vorgänger der von der Militär- und Postverwaltung angewandter Schneeschleudermaschinen, nämlich die Schneeschleudermaschinen der Berninabahn und der Rhätischen Bahn, wurden Schneebruch versuche hervorgehoben. Zufälligerweise konnten wir erst viel später im Ausland feststellen, dass überhaupt die erste Schneeschleudermaschine von derselben Firma in Amerika konstruiert worden ist, die heute den Snow-Kirig "in aller Welt eingeführt hat, nämlich von der Rotary-Snow-Plow-Company, in den U. S. A. Die ersten in der Schweiz verwendeten Schneeschleudermaschinen für Eisenbahnen wurden aus Deutschland bezogen und waren der Schleudermaschine, der Rotary-Gomp. nachgebildet, während die spätem Ausführungen dieser Bahnschleudern von schweizerischen Fabriken hergestellt wurden. Auch der entsprechende Bericht über diese Versammlung vom 15. November 1933 in Zürich, erschienen in der «Automobil-Revue> vom 17. November 1933, erwähnt die Pionierarbeit der eidg. Oberpostdirektion und Berninabahn. Von spätem Berichten und Veröffentlichungen seien erwähnt: Das Organ des Schweiz. Autostrassenvereins vom Dezember 1933, worin über die Pionierarbeit der Postverwaltung mit geeigneten Maschinen, Schneepflügen, Traktoren und Schneeschleudern berichtet wird. Ferner ist in Nr. 1 vom Jahre 1934 der «Revue des Automobilclubs der Schweiz» die Pionierarbeit der Militärverwaltung und eidg. Postdirektion auf dem Gebiete des Schneebruches bei Alpenstrassen hervorgehoben, und auch von den jahrelangen Versuchet am Maloja ist Näheres angeführt. Zur Frage, warum nicht die Maschinen der Militär- oder Postverwaltung zu den Versuchen am Julier herangezogen wurden, sei folgendes erwähnt: Oeffnung von Paßstrassen im Winter. Zu der uns aus schweizerischen Industriekreisen eingegangenen Zuschrift, die in Nr. 35 der für die Oeffnung des Juliers am 5. Dezember 1933 In der ersten Sitzung des Arbeitsausschusses « A.-R.» veröffentlicht wurde, erhalten wir von in Bern war die Frage zu lösen, mit welchen Maschinen die Versuche durchgeführt werden sollen. Herrn Ing. Sutter, dem Oberingenieur des Kantons Graubünden, nachstehende Erwiderung: Es ergaben sich nach allgemeiner Umfrage drei Es ist wohl verständlich, wenn Maschinenfabriken dafür sorgen, dass ihre Erzeugnisse einem fangs zwei leider ausscheiden mussten. Möglichkeiten hierfür, von denen aber gleich an- möglichst weiten Interessentenkreis bekannt werden. Doch sollten sie dabei auch würdigen, dass auf Grund seiner Erkundigungen feststellen, dass Der Vertreter des Militärdepartements musste es im vorliegenden Falle nicht unsere Sache sein die Schneeschleuder seines Departementes bereits kann, über Einzelheiten der von der Militärverwaltung und Post verwendeten Maschinen und deren war und daher für den Julier nicht in Frage kom- für diesen Winter anderweitig vergeben worden Lieferanten zu berichten, die aus weiter unten angeführten Gründen für die Versuche am Julier Der Vertreter der Oberpostdirektion stellte fest, men könnte. nicht in Frage kommen konnten, insbesondere dass die Schneeschleuder der Postverwaltung bei nachdem auch über diese Maschinen der Militär- grossen Schneefällen für die Offenhaltung des Ma- AUTOMOBIL-REVUE 1934 — 37 Iojas diesen Winter genügend in Anspruch genommen werde, so dass Mangels einer Reserve an die Oeffnung des Juliers und des Maloja bei grossen Schneefällen nicht zu denken sei. So blieb nur noch die dritte Möglichkeit übrig, das Anerbieten der Firma Fritz Marti A.-G. in Höhe höchstens betragen: beim Gotthard und Lötschberg 2,75 m; beim Simplon 2,70 m. Bern anzunehmen, das dahin ging, mit dem Cletrac und Snow-King die Versuche am Julier Wagen, die höher sind, müssen zuerst vom aufzunehmen. Auch in den spätem Verhandlungen Zugförderungsdienst in Luzern beurteilt werden, änderte sich die Situation nicht und erst im Frühjahr, nachdem die Postverwaltung angenommen, Länge der Gesellschaftswagen darf allgemein 9,5 m ob überhaupt eine Beförderung möglich ist. Die dass grössere Schneefälle am Maloja nicht mehr nicht übersteigen. Die Beförderung des Autos kann zu erwarten wären, einigte man sich dahin, dass entweder als Gepäckgut, Eilgut oder Frachtgut geschehen. Folgendes sind die Tarifansätze der ein- versuchsweise auch eine Verbreiterung der freigelegten Julierstrasse mit der Postschleuder vorgenommen werden solle, ferner, dass ab 15. April Für 100 kg in Rp. zelnen Verladearten: die Versuche mit dem Cletrac als gelungen eingestellt werden können und bei allfälligem Neu- Strecke Gepäckgut Eilgut Frachtgut schnee von Bedeutung die Post die Schneeräumung übernehmen sollte, da nach Beschluss der Iselle—Brig 512 263 112 Göschenen—Airolo 300 208 90 dabei als bahnbrechend für dieOberpostdirektion für die Schneebruchversuche am Brig—Kandersteg 786 295 295 Julier ein grösserer Betrag bewilligt worden war. Von Interesse dürfte es auch sein, däss anlässlich- der Versammlung, einberufen von der Vereinigung Schweiz. Strassenfachmänner am 20. März 1934 in St. Moritz, an welcher auch die schweizerische Maschinenindustrie vertreten war, seitens dieser betont wurde, dass an der Herstellung von Schneeschleudern grössten Formates für Alpenpässe, ähnlich derjenigen wie die amerikanische, am Julier erprobte Schleuder, bei der schweizerischen Maschinenindustrie kein Interesse vorhanden sei, weil solche Maschinen nur in ganz wenigen Exemplaren für die Schweiz in Frage kommen, sich die Herstellungskosten also sehr hoch stellen würden. Für kleinere Schneeschleudermaschinen, ähnlich denjenigen, wie sie beispielsweise in Italien von der italienischen Maschinenindustrie auf den Markt gebracht werden, wäre allerdings in der Schweiz, da auch im Mittelland verwendbar, ein grösserer Absatz möglich und daher auch mehr Interesse vorhanden, somit eine serienweise Herstellung derselben sich wohl lohnen würde. TOURISTIK Der Bahmverlad von Gesellschaftswagen. Der ASPA (Verband Schweizerischer Motorlastwagenbesitzer) ist es gelungen, mit den S. B. B. und den B. L. S. ein Abkommen abzuschliessen, wonach es nun möglich ist, Gesellschaftswagen durch den Gotthard, Lötschberg und 'Simplon zu verladen. Mit der Rhätischen Bahn haben die Verhandlungen zu keinem Resultat geführt, da diese mit der Begründung, dass ihre Verladeeinrichtungen nicht ausreichten, einen Gesellschaftswagen-Verlad ablehnte. Durch dieses Abkommen ist nicht nur dem schweizerischen Gesellschaftswagenverkehr gedient, sondern auch dem internationalen Durchgangsverkehr, der seinen Zug von Deutschland und Frankreich durch die Schweiz nimmt. Es ist deshalb besonders für den Winter eine Belebung des Besuch« ausländischer Gesellschaften, die per Auto reisen, vorauszusehen. Die allgemeinen Verladebedingungen sind dieselben wie bei den Personenautos. Die Grosse der zu verladenden Gesellschaftswagen ist wie folgt begrenzt: Bei einer Breit« des Wagens von 2,4 m darf die Höhe höchstens betragen: beim Gotthard, Lötschberg und Simplon 2,65 m. Bei einer Breite des Wagens von 2,2 m darf die Gemäss diesen Angaben kommt beispielsweise die FTacht für einen Gesellschaftswagen im Gewichte von 3500 kg. auf der Strecke Göschenen— Airolo als Gepäck Eilgut Frachtgut auf Fr. 95.— 51.— 22.— zu stehen. An 'Sonn- und Feiertagen können die Wagen nur als Gepäckgut befördert werden. Für den Einund Auslad an Sonn- und Feiertagen auf den Stationen im Kanton Uri haben die Bahnbenützer auf ihre Kosten die Bewilligung der Ortsbehörden einzuholen, li. Jkurifrolcuvs^ Die neue Postautolinie über den Passwang. Mit der Eröffnung des neuen Regiepostkurses Balsthal-Passwang-Zwingen am 15. Mai 1934 erhält der Kanton Solothurn eine eigene Querverbindung durch den Jura. Die 28 km lange neue Poststrasse ergibt aber nicht nur die erwünschte Verkehrsmöglichkeit zwischen dem Mittelland und dem Tal der Birs, sondern führt auch in ein Gebiet von grosser landschaftlicher Schönheit. Um von Baisthal nach Mümliswil zu gelangen, hat das Postauto eine Juraschlucht zu passieren; dann setzt eine ganz beträchtliche Steigung ein. Balsthal liegt 500, der Passwang 1000 m über Meer; die Strasse führt in der Nähe der Passhöhe durch einen Tunnel; mit dieser Massnahme konnte der Weg etwas gekürzt werden. Von der Höhe des Passwang geniesst man eine prachtvolle Aussicht auf den Jura und die Alpen. An der nördlichen Rampe der Strasse, die rasch abfällt, um Zwingen an der Birs auf 350 m Meereshöhe zu erreichen, liegt auf steiler Anhöh« die berühmte Ruine Thierstein. Der neue Pt 1 " autokurs wird deshalb nicht nur dem internen Verkehr der solothurnischen Landschaft, sondern wohl auch dem Ausflugsverkehr dienen. Der Fahrplan weist zwei täglich in beiden Richtungen verkehrende Kurse auf, denen ein Sonntagmorgenkura Balsthal-Zwingen und ein Sonntagabendkurs Zwingen-Balsthal beigegeben sind. Für Rundreisen und für Fusstouren im Jura bildet die neue Postautolinie eine willkommene Anschlussmöglichkeit an die Eisenbahnen nach Basel und Delsberg, Solothiirn und Ölten. Percy Wiedmer Garage Moderne in Basel, seit Jahren Fachmann in der Autobranche und staatl. geprüfter Autofahrlehrer, überwacht persönlich den Garagebetrieb in der Garage Moderne am Aeschengraben 13, Nähe Bundesbahnhof. Ihr Wagen ist dort in guter Pflege. Grosse Hallen für Auto-Service und Elektrodienst. Komplette Revisionen. Boxen und Einstellhalle - - Telephon 24.800 Garagen Reparaturwerkstö iten in der Zenlral Schweiz Bern, Länggassstr. 95, Tel. 35.716 GARAGE APOLLO Revisionen — El ek trorepara turen Besteingerichtete mech. u. Elektro-Werkstttte Vertretung u. Service: Mathis u. B. M. W. 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N» 87 - 1934 A. C. S. zu rvwanren, kann nicht abgesprochen werden. Hierum und hierfür dreht sich unser Kampf. Dass er mit äusserster Energie betrieben wurde, liegt in SEKTION BERN. Ortsgruppe Langenthal. Kommenden Sonntag, den 6. Mai, bei ungünstiger Wit- festgestellt werden, dass die von Ihnen erwähnte der Natur der Sache, und es darf mit Genugtuung terung eine Woche später, führt die Ortsgruppe nationale Kommission nach dem Einsetzen des Langenthal eine Frühlingsfahrt an denBenzinkampfes der Auto-Sektion Zürich des T. C. S. Vierwaldstättersee durch. Das Programm trägt den eine etwas grössere Aktivität entfaltet hat. Diese individuellen Wünschen der Teilnehmer weitgehend Tatsache alleine rechtfertigt schon unser Vorgehen. Rechnung, indem die Wahl der Hinfahrtsroute und Es blieb Ihnen vorbehalten, mir persönlich der Abfahrtszeit zum sonnigen Gersau freigestellt egoistische Gründe zu unterschieben. Es steht mir ist und die Ausflügler sich erst im einladenden nicht an, über meine Person irgendwelche Urteile Hotel Müller an der südlichsten Stelle der innerschweizerischen Riviera mittags 12 Uhr zum Mit- diesen Vorwurf als eine unverantwortliche Verleum- zu fällen, doch ich muss mit tiefster Empörung tagessen einfinden. Punkt 15.15 Uhr wird mit dem dung zurückweisen. Vom ersten Augenblick, da ich Fährboot nach Beckenried übersetzt und je nach es als Vorstandsmitglied der Auto-Sektion Zürich Lust und Laune des Wettergottes oder der Teilnehmer der aussichtsreiche Seelisberff in das Pflichtümlicherweise in Ihrem Schreiben angeben — als des T. C. S. und nicht als Sekretär, wie Sie es irrtenheft einbezogen. Der Heimweg führt über Stans, meine Pflicht empfand, mitzukämpfen für den Rappen des wirtschaftlich schwachen Automobilisten, Luzern, Wolhusen, Huttwil nach Bad Gutenburg, wo für 19.30 Uhr ein Abendessen angesetzt ist, dem war ich mir wohl bewusst, dass ich in diesem einige gemütliche Stunden folgen sollen. Die Kosten der Fahrt (Mittagessen und Abendessen) be- Kampfe gegen meine persönlichen, privaten Interessen, und zum Teil gegen liebe Freunde gehen müsse. Die Tatsache, dass meine Freunde mir trotz laufen sich auf Fr. 8.— pro Person, einschließlich allem treu geblieben sind, beweist am besten die Bedienung. Für die Ueberfahrt des Automobiles Loyalität meiner Handlung. von Gersau nach Beckenried ist zudem ein Fährgeld von Fr. 4.50 pro Automobil, einschliesslich Sie dürfen überzeugt sein, dass nicht eine Führer und Fahrgäste zu entrichten. Anmeldungen mit Angabe der Beteiligungszahl sind an essen meine Handlungen diktierten, sondern einzig Gruppe von Aussenseitern oder persönliche Inter- Herrn W. Rucketuhl. Langenthal, bis Samstag, und alleine die Ueberzeugung, dass der Automobilist 5. Mai, mittags, erbeten; bei zweifelhafter Witterung kann durch dessen Telephon No. 2.24 am Vor- erwerben, und dass es nicht angeht, ihn für Ueber- ein Recht hat, das Benzin so billig wie möglich zu abend der Clubfahrt verbindliche Auskunft über organisationen zu belasten oder gar zum Schütze Abhaltung oder Verschiebung einbezogen werden, h. irgendeiner anderen am Benzinhandel interessierten Gruppe besondere Aufschläge zu diktieren. Trotz Ihres offenen Briefes und der dadurch bekundeten Stellungnahme des A. C. S., weiss ich mich T. C. S. hierin mit einem grossen Teil der schweizerischen, Automobilisten einig, der auf alle Fälle um ein Erkleckliches grösser ist als der A. C. S. Im weiteren Offene Antwort An den Automobil-Club der Schweiz. verweise ich auf einen Teil der im Glubblatt der Auto-Sektion Zürich des T. G. S. Nr. 17 veröffentlichten, dem Unterzeichneten zugegangenen Schreiben. Geehrte Herren ! Infolge Abwesenheit im Ausland komme ich erst Für mich ist hiermit die öffentliche Kontroverse beute dazu, den Empfang Ihres offenen Briefes vom 15. 4. 34 zu bestätigen. Es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, Ihnen-dafür zu danken, denn Ihr etwas merkwürdiges Elaborat hat mir aus allen Teilen unseres Landes und aus allen Kreisen der automobilistischen Bevölkerung eine solche Flut von anerkennenden Zuschriften eingebracht, dass ich nicht in der Lage bin, jedem einzelnen Schreiber persönlich zu antworten, und ich benütze gerne die Gelegenheit, allen, die sich auf meine Seite gestellt haben, auf diesem Wege den aufrichtigsten Dank auszusprechen. Zu Ihrem Schreiben selbst möchte ich Ihnen be- «üglich meiner Tätigkeit im Kampf um einen, auch für den kleinen Automobilisten tragbaren Benzin- >reis mitteilen, dass ich ausschliesslich im Rahmen der Aktion der Auto-Sektion Zürich des T. C. S. sowie der angeschlossenen deutschsprachigen Sektionen handelte und handeln werde. Damit ist auch die Frage meiner Qualifikation beantwortet, denn es •wird Ihnen wohl bekannt sein, dass allein die drei grössten deutschsprachigen Sektionen des T. G. S. mehr Automobilisten und Mitglieder zählen als der gesamte A. C. S. zusammen. Verschiedene Zuschriften beweisen mir, dass auch Mitglieder des A. G. S. volles Verständnis für unser Vorgehen und für unseren Kampf hegen. Dass die fragliche Materie heikelund kompliziert ist, 'wissen'" wir, nachdem wir nun ein halbes Jahr* lang 4 tagtäglich in dieser Angelegenheit zu wirken hatten, sehr genau. Hierfür nur ein einziges Beispiel:, Die Konvention des schweizerischen Benzinmarktes stellte in ihrem Expose «Benzinkampf ä tout prix> fest, dass die durchschnittliche Inlandsfracht 1,5 Rp. beträgt. In der vom A. C. S. mitunterzeichneten Konvention, die sich auf die Vereinbarung des Arbeitsausschusses vom 10.3.34 stützt, ist die durchschnittliche Inlandsfracht mt 1,9 Rp. angegeben. Aus diesem kleinen Beispiel können Sie ersehen, dass es wirklich einer besonderen Vertrautheit mit den Verhältnissen bedarf, um einen richtigen Einblick in die Angelegenheit zu erlangen. Warum Ihnen diese Differenz von 0,4 Rp. zu Ungunsten des Automobilisten entgangen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Zeit und Raum gestatten mir leider nicht, diese Beispiele zu vermehren, doch stehe ich Ihnen gerne mit dem gewaltigen Dossier und vielen Berechnungen für weitere Auskünfte zu Diensten. Was die Bedeutung unserer Aktion anbelangt, so können wir Sie dahingehend beruhigen, dass wir einen Grossteil der schweizerischen Automobilisten hinter uns wissen. Wenn man auf der einen Seite verlangt, dass den Importeuren, Grossisten und Säulenhaltern ein Verdienst garantiert wird — dies ist durch den vom A. G. S. mitunterzeichneten Vertrag geschehen — so darf auf der anderen Seite in ehrlicher Ueberzeugung die Meinung vertreten werden, dass auch dem Automobilisten die Garantie für einen möglichst billigen Preis gegeben werde. Man kann sich darüber streiten, ob nicht eine Kommission von 3,5 Rp. für die Fachleute genügen würde und als Ausgleich dem Automobilisten das Benzin Tim 1 Rp. billiger zu verrechnen sei, um so mehr, als der Säulenausschank ein Nebenverdienst und nicht ein Gewerbe ist. Es gibt Tausende von Automobilisten in unserem Lande, die ihr Automobil aus wirtschaftlichen Gründen benutzen müssen, und die ebenfalls gezwungen sind, mit dem Rappen zu rechnen. Nach meiner Auffassung ist es Aufgabe der automobilistischen Vereinigungen, für den Rappen des Konsumenten zu kämpfen und nicht für denjenigen der Importeure, Grossisten oder Säulenhalter. Es gibt auch unter den Automobilisten sehr viele wirtschaftlich Schwache, die zu schützen und zu verteidigen unsere ehernste Aufgabe ist und bleiben wird. Wir haben die Zeiten noch nicht vergessen, da die schweizerischen Automobilisten Preise von Über 55 Rappen pro Liter bezahlen mussten! Mit den damaligen Riesengewinnen aus den Taschen der Automobilisten wurde eine Ueberorganisation geschaffen, mit der man nun den Automobilisten belasten will. Warum hat man damals die Säulen nicht amortisiert und will nun heute dem Automobilisten einen diesbezüglichen besonderen Zuschlag auferlegen? Schon das Gutachten von Minister Collyns stellt einen zu hohen Preis infolge Ueberorganisation des schweizerischen Benzinmarktes fest, und Herr Minister Stucky hat anlässlich der Eröffnung des Automobil-Salons in Genf diese Tatsache in seiner Rede nachdrücklich bestätigt. Gerade weil ich versucht habe, die fragliche heikle Materie wirklich zu erfassen, bin ich auf die merkwürdige Tatsache gestossen, dass Benzinverkäufer einerseits mit brutaler Gewalt gezwungen werden, einen Literpreis von 36 Rp. zu verlangen, während anderseits die Trustfirmen selbst mit 34 Rp. ausschenken. Die Tatsache, dass es durchaus möglich wäre, den Benzinpreis nur 1—2 Rp. zu senken, dass es nur gerecht ist, ständigen Kunden oder Grossabnehmern einen etwas billigeren Preis endgültig geschlossen. Mit vorzüglicher Hochachtung! Dr. E. Tilgenkamp. Autosektion 8t. Qallen-Appenzell ORTSGRUPPE WIL UND UMGEBUNG. Die Hauptversammlung vom 15. April im < Löwen » in Niederuzwil war trotz des prächtigen Wetters überraschend gut besucht. Begreiflich dass Präsident Briner in seinem Eröffnungsworte, in dem er speziell den Besuch des Präsidenten und des Kassiers der Sektion, der Herren Dr. Lutz und Müller-Herisau, hervorhob, seiner Befriedigung Ausdruck verlieh. Er bezeichnete die Stimmenzähler und gibt das Wort dem Aktuar zur Bekanntgabe des Protokolls der letzten Hauptversammlung. Dasselbe wird unter Verdankung genehmigt Die Kassarechnung wird allen Anwesenden vorgelegt und erzeigt dieselbe leider keine allzu grosse Aeufnung. Herr Schmid-iFischer stellt in seinem Revisorenbericht die üblichen Anträge und wird Kassa und Geschäftsführung unter Verdankung genehmigt. Der vorzügliche und inhaltsreiche Bericht des Präsidenten streift eingehend die Ortsgruppentätigkeit und wird bemerkt, dass gerne ein Vermehrtes für die so notwendigen Verkehrsverbesserungen getan würde, aber leider der knappen Mittel wegen unsererseits nur Wünsche bei den Behörden und Verbänden vorge- 1 bracht'werden Rönnen. Die folgenden Traktanden finden ziemlich rasche Erledigung. Der Vorstand schlägt die Herabsetzung des Jahresbeitrages auf Fr. 1.— vor. Derselbe ist der Auffassung, dass durch eine vermehrte Mitgliederwerbung der Ausgleich leicht geschaffen werden könne. Dem Vorschlag wird zugestimmt. Die festgelegten, bescheidenen Sitzungsgelder und Entschädigungen an die Kommissionsmitglieder werden bestätigt. Der gesamte Vorstand stellt der Versammlung seine Chargen zur Verfügung. Auf Antrag aus deren Mitte wird die Kommission in glabo bestätigt. Als zweiter Revisor wird Herr A. Ruckstuhl (Wil) bestimmt. Für die Pfingstfahrt schlägt der Vorsitzende die Wiederholung der Fahrt nach Alvaneu-Davos vor. Man einigte sich ebenfalls in der Routenführung und wird verlangt, dass diese allgemein gehalten werde. Der Vorsitzende betont ausdrücklich, dass weitere Routenvorschläge gerne entgegengenommen werden. Genannt werden Weissenstein, Gurnigel und auch Fürigen. Bedenken wegen des vermehrten Pfingstverkehrs und Verquickung mit der Sektionsfahrt mögen die Anwesenden bewogen haben, für AIvaneu-Davos zu stimmen. Die gefallenen Routenvorschläge werden vom Vorsitzenden für nächste Fahrten entgegengenommen. Da verschiedene Wünsche für die Hin- und Rückfahrtsroute zum Bündnerland fallen, wird es der Kommission überlassen, die nötige Routenabwechslung ins Programm zu bringen. Das Maximum an auszuzahlenden Benzinentschädigungen wird mit Fr 150 festgelegt. Präsident Briner wirft die Frage auf, ob noch weitere Fahrzeugkontrollen organisiert werden sollen, wobei die grösste Aufmerksamkeit der Beleuchtung der Wägen zu schenken sei und eine Möglichkeit zu sofortiger richtiger Einstellung der Scheinwerfer geschaffen werden müsse. Sektionspräsident Dr. Lutz plädiert für die Durchführung dieser Kontrollen und betont, dass die Sektion für diesen Zweck 50 Prozent der Auslagen zu decken bereit sei. Von verschiedener Seite wird geäussert, dass diesmal die Kontrolle nur für Mitglieder durchgeführt und dass das Einstellen der Scheinwerfer von Fachleuten gegen Bezahluni; ausgeführt werden soll. Die Durchführung dieser Kontrollen wird beschlossen. In der Umfrage weist der Vorsitzende auf die Verfügung des Bundesrates hin, die die Verkehrsregelung inner- und ausserorts betrifft. Dr. Lutz benützt die Gelegenheit, um die Wichtigkeit der Umstellung in der Fahr weise, der wir uns alle am 1. Juli anzupassen haben, ins richtige Licht zu rücken und macht auf alle die Schwierigkeiten aufmerksam, die durch diese Umstellung auf uns einwirken werden. Die Tatsache, dass die Bezeichnung der Durchgangstrassen und weitere Signalisierungen erst per 31. Dezember fertiggestellt sein müssen, werden unbedingt zu unliebsamen Vorkommnissen führen und deshalb sei für alle Motorfahrzeugführer allüberall äusserste und grösste Vorsicht geboten. Es sei Aufgabe der Ortsgruppen, die Genannten auf diese Schwierigkelten gebührend aufmerksam zu machen» sei es durch die Presse oder durch die Organisation von Vorträgen. Er spricht weiter über die Gefahren des Rechtsvortrittes in den Ortschaften, die allüberall störenden Reklametafeln und über die Strassendisziplin im allgemeinen. Aufgabe der Ortsgruppen sei es auch, durch die Presse das allgemeine Publikum und die Automobilisten über die Tätigkeit der Verbände und der Sektionen aufzuklären und die letzteren zur tatkräftigen Mithilfe in ajlen unsern Bestrebungen aufzufordern. Der Vorsitzende verdankt die mit Elan vorgetragenen Ausführungen von Herrn Gerichtspräsident Lutz und AUTOMOBIL-PEVUE 15 interpelliert die Versammlung über die Notwendigkeit von Statuten und Jahresversammlung. Es wird beschlossen, abwechslungsweise die Hauptversammlungen in Wil und Uzwil durchzuführen, mit der Aufstellung von Statuten aber noch zuzuwarten. Anschliessend plädiert Präsident Briner über die periodische Abhaltung von Vorträgen und Referaten und glaubt er, dass gerade der von unserem Sektionskassier vorbereitete Lichtbildervortrag über das appenzellische Teilstück der Kräzerlistrasse eine gute Einführung bedeuten würde. Herr Müller erklärt das Entstehen der besagten Strasse, hetont, dass der Kanton Appenzell wohl mit weiser Vorsicht gehandelt habe, wenn er für den ganzen Strassenzug auf der Urnäscherseite den Baugrund auf der Breite von sechs Meter gekauft habe, obwohl heute noch nicht auf dieses Mass ausgebaut werde. Es wird beschlossen, den Vortrag erstmals in Wil zur Durchführimg zu bringen. Eine kurze Interpellation aus der Mitte der Versammlung betreffs Unterschriftensammlung für die Alpenstrassen-Iniüative wird von den Herren Briner. Dr. Lutz und Sprenger beantwortet, die erklären, dass noch ein Vermehrtes für den Erhalt von ausgefüllten Bogen getan werden müsse und dass die Aktion nicht aus dem Auge gelassen werde. Herr Sprenger gibt noch einlässlichen Aufschluss über die projektierten Fahrten der Sektion, dass eine Jurafahrt und eine Dolomitenfahrt ausgearbeitet werden, dass letztere ca. 1050 km betrage und pro Teilnehmer auf ca. Fr. 70 zu stehen komme. Die Umfrage igt erschöpft, und der Vorsitzende verdankt allen Anwesenden das gezeigte Interesse. Er schliesst die Versammlung ca. 6 Uhr. PH- ORTSGRUPPE TOGGENBURG. Hauptversammlung, Sonntag, den 13. Mai 1934, nachmittags 3 Uhr, im «Löwen», Bütschwil. Traktanden: Die statutarischen und Bestimmung des Jahresprogramms. Wir erwarten vollzähligen Aufmarsch unserer Mitglieder. Neue Mitglieder freundl. willkommen. Die Kommission. A.UJB d«sn Verbänden AARG. MILITÄR - MOTORFAHRER - VEREIN. Sonntag, den 6. Mai, 14 Uhr, findet im Hotel zum «Roten Haus» in Brugg ein interessanter Vortrag mit Lichtbildern statt, über »Der'Motorwagendienst und seine Entwicklung bis 1934» Als Referent konnte Herr Major i. G. von Erlach gewonnen werden. Die dem Verein noch fernstehenden Kameraden und weitere Interessenten, sowie militärische Vereine, sind hiemit freundlich eingeladen. Ausweise für die Bahnfahrt zur halben Taxe sind beim Militär-Motorfahrer-Verein (Aarau) erhältlich. M. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 18 vom 3. bis 10. Mai. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Sperrungen: Die hölzerne Brücke zwischen Lauffohr und Vogelsang ist für allen Fahr- * verkehr gesperrt. Ortsverbindungsstrasse Niederi3"UCNesselnbach. Umleitung über die Landstrasse • ' m Mfillingen - Bremgarten. Strasse Ennetbaden - Freienwil auf dem Teilstück Ennetbaden-Herten- 'stein. Umleitung von Ennetbaden über Oberehrendingen und von Freienwil über Hertenetein-Obersiggenthal oder Oberehr«ndingen. Baselland: Sperrung: Strasse Allschwil-Nteiiweiler von Allschwil bis Landesgrenze. Bern, Kreis I: Sperrungen: Grimselstrasse ab , Guttännen. Vorübergehend gesperrt: Aarebrücke in Innertkirchen an d. Meiringen-Grimsel-Strasse bis 21. Juni 1934; Tragfähigkeit der Notbrücke 3,5 Tonnen. Kreis III: Sperrung: Strasse zwischen Ins und Löwenberg vom 7—19. Mai 1934: Umleitung über Müntschemier. Kerzers-Galmiz. Kreis IV: Sperrung; Strasse Utzensdorf-Wiler, Umleitung über Zihlebach. Kreis V: Sperrung: Strasse Chevenez-Fahy bei Chevenez. Freiburn: Sperrung: Kerzers-Fräsehels: Motier- Vallamand v. Motier bis Kantönsgrenze: Albeuve- BuJle bei Neirivue. Gtarus: S p e r ru n r: Klausenpass. Graubünden: Sperrung- Albula (Preda-Ponte), Bernina (Pontresina-Poschiavo), Flüela (Süs-Davos), Lukmanier (Perdatsch - Grenze), Oberalp (.Tschainutt-Oberalppass-Oberalp), Splügen (Splügen-Grenze), St. Bernhardin (Hinterrhein - Pian San Giacomo); Umbrail (Sta. Maria-Grenze): Safien (Safiental); Avers (Innerferrera-Cresta); Solis-Obervaz; Küblis-Conters; Pany-St. Antönien; Strasse nach Furna; Strasse nach Valzeina; Strasse nach Igis;' Maienfeld-Malans. Neuenburg: Sperrungen: Strasse Neuenburg- Peseux 1.0. und A.O., Strasse Teyers zwischen La Coudre und Hauterive. St. Gallen: Sperrungen • Wil-Wattwil. zwischen Rickenbach und Bazenheid gesperrt, Umleitung über Kirchberg; Strasse Ragaz - Landquart zwischen Ragaz und der Tardisbrücke; Umleitung über Maienfeld. Die Rheinbrücke darf nur von Wagen mit einem Gesamtgewicht bis 8 Tonnen befahren werden. Solothurn: Sperrung: Gempen-Nuglar. Thurgau; Sperrungen: Untere Seestrasse Güttingen; - Münsterlingon; Umleitung über Altnau- Scherzingen; Müllheim-Sonterswil, Umleitung über Märstetten. • Uri: Sperrungen: Furkastrasse ab Kealp; Gotthardstrasse ab Hospental; Oberalpstrasse ab Andermatt; Klausenpase, ab Urigen. Waadt: Sperrungen- Strasse' Lignerolle-Station Onnens zwischen Vuiteboeuf' und La Mothe bis Ende Juni; Chessel - La Porte du Scex; Umleitung über Vouvry - Colombey - St. Triphon - Aigle und umgekehrt; Gol du Fillon; Gol du Marchairüz. Wallis: Sperrungen: Furkapass ab Oberwald; Simplonpass ab Berisal; Grosser St. Bernhard ab Bourg-St. Pierre; Grimsel. Zug: Sperr u,n g : Zug-St. Adrian für Lastwagen und Autocars gesperrt. Zürich: Sperrungen • Küsnacht: Seestrasse zwischen Dorfbachbrücke und der Fabrik Terlinden in Goldbach, Richtung nach Zürich gesperrt; Geroldswil: rechtsufrige Limmattalstrasse zwischen Oetwil a. L. und Geroldswil bis ziria Ende- Juli 1934 für den Fahrverkehr gesperrt Der rechtsufrige Verkehr mit Baden wird von Weiningen an über Dietikon; Richtung Zürich von Würenlos an über Hü ttikon-Regensdorf umgeleitet. Wallisellen-Dübendorf: I. Kl. Strasse von Neugut bis zur Ueberlandstrasse Zürich-Dübendorf gesperrt bis Ende Mai. Kilchberg: Seestrasse (H.-V-Str. I. Kl. Kilchberg-Zürich) vom «Löwen» Bendlikon - Grenze Rüschlikon bis Ende Mai gesperrt. Einbahnverkehr seeabwärts. Umleitung seeaufwäxts über Hornhaldenstrasse - Weinbergstrasse-Dorfstrasse - Böndlerstrasse/Kilchberc alte Landstrasse Rüschlikon - Thalwil. Hornhaldenstrasse II. Kl. in Kilchberg-Zürich, Teilstrecke Weinbergstrasse-alte Landstrasse bis 31. Mai gesperrt. Thalwil: Alte Landstrasse, Einlenker bei der Kirche bis 15. Mai gesperrt; Umleitung über Kirchbodenstrasse. Wädenswil: Die Strecke Käpfnach-Wädenswil ist vom 7. Mai bis 2. Juni gesperrt. Wetzikon: Die Strasse I. Kl. Ober-Wetzikon-Floos ist gesperrt. Uster-Langholz: Tälacker (Uster)' bis Riedikon und. Kies bis Esslingen gesperrt. Ossingen: Ossingen-Klein-Andelfingen: Die H.-V.-Str. Andelfingen-Staminheim von Bad Kl.- Andelfingen - Unterführung in Ossingen bis zirka Ende Mai gesperrt. Dübendorf-. Strasse I. Kl. Dübendorf-Wallisellen gesperrt. (Wegen Platzmangel mussten dfe < Strassenarbeiten » weggelassen werden.) (Ohnt Vtrantwortlichkilt der Redaktion.) Kurvenbezeichnungen, wie sie sein sollten. Es wird wohl jeder Automobilist mit mir einig gehen, dass die Kurvenbezeichnungen, wie wir selbige heute in der Schweiz besitzen, praktisch wertlos sind. — Da werden für dieselben Tausende von Franken ausgegeben, und erstaunlicherweise scheint es bis anhin noch keinem der Organisatoren in den Sinn gekommen zu sein, dass mit genau denselben Ausgaben diese Kurven-Hinweise als äusserst wertvolle und praktische Unterstützung dem Automobilisten dienstbar gemacht werden könnten. Die bekannten Zeichen sollten den Autolenker auf die drohende Gefahr einer Wegbiegung - aufmerksam machen. Wie erfüllen diese jedoch ihre Aufgabe in Wirklichkeit? — Vor allen Dingen sind nicht einmal sämtliche Kurven unserer Hauptstrassen mit solchen Warntafeln versehen. Im weiteren sollten diese Zeichen unbedingt und unzweideutig die Nähe der Kurve anzeigen, das tun sie jedoch bei der heutigen Einrichtung auch nicht, denn wir haben noch heute an Hauptverbindungsstrassen Spitznadelkurven, auf die nirgends ein Kurvenzeichen hinweist, wohingegen nicht weit davon entfernt ganz leichte Kurven als solche signalisiert werden. — Wir haben Kurvenzeichen, die direkt am Eingang der Kurve aufgestellt sind, wohingegen an anderer Stelle derselben Strecke solche Bezeichnungen mitten auf einer Geraden stehen, eine leichte Kurve erst nach einiger Zeit kommt, und der Automobilist, der dieselbe übersehen hat, befindet sich noch einige Zeit im Alarmzustand. Eine Remedur wäre nun leicht dadurch zu bewerkstelligen, indem die Tafeln einheitlich in der ganzen Schweiz an einer bestimmten Strecke, sagen wir einmal 100 m vor Beginn der kommenden Kurve, aufgestellt werden. Heute sind dieselben so ziemlich wähl- und planlos hingestellt worden. Das genügt jedoch dem Automobilisten nicht. Ferner sollten die Kurvenbezeichnungen rechtzeitig auf den Grad der Biegung der zu erwartenden Kurve hinweisen. — Auch das Hesse sich wiederum ohne Mehrkosten in einer für den Automobilisten praktisch zu verwertenden Form machen, — Es dürften fortan, auch wieder einheitiich in der ganzen Schweiz, nur noch Kurven als solche bezeichnet werden, die einen von Fachleuten zu bestimmenden Minimalradius aufweisen. Es könnte hierbei eventuell der Radius durch besondere Bezeichnungen abgestuft werden. Bei der heutigen, äusserst mangelhaften Kuryenbezeichnung darf es kein Automobilist riskieren, sich auf dieselben zu verlassen. Er muss so fahren, als ob überhaupt keine Bezeichnung da wäre, und die ganze Arbeit hierfür ist für die Katze gemacht worden. So jedoch obigangeführten Anregungen Folge geleistet würde, so wüsste ein jeder Automobilist bei Sichtbarwerden des Kurvenzeichens genau, innert der nächsten 100 m kommt mit absoluter Sicherheit eine Kurve mit minimal so und so viel Biegung. Er könnte sich durch Signalgeben, Abdrosselung seines Motors etc. auf die Kurve vorbereiten, der Verkehr würde enorm erleichtert, viele Unglücksfall« könnten verhütet werden, und diese ganze Ein-, resp. Umstellung, könnte ohne Mehrkosten bei Neuanschaffungen und mit wenig Kosten bei den bestehenden Einrichtungen, ausgeführt werden. f — Es wäre zu hoffen, dass diese Anregungen bei den zuständigen Stellen auf fruchtbaren Boden fallen. C. B. in L. Veranstaltungen. Kongress dir Alliance Internationale de Tourisme (A. I. T.) In London. Vom 2.-5. Juni tagt unter den Auspizien der Automobile Association in London ein Kongress der A. I. T. Voraussichtlich werden daran die Delegierten von über hundert grossen atitomobilistischen und touristischen Verbänden teilnehmen. Als Haupttraktandum werden die Möglichkeiten zur Erleichterung des internationalen Autotourismus behandelt. Hiezu gehört auch das Studium der internationalen Durchgangsrouten, worunter die Projekte der Strassen von Konstantinopel, von Calcutta und von Capetown nach 1 London im Vordergrund der Diskussion stehen werden. lomob' Neugrundung: « Bredas», Brems- und Dichtungsmaterial A.-G., Zürich. Unter dieser Firma wurde eine Aktien- Gesellschaft mit einem Kapital von 10.000 Fr. gegründet. Sie bezweckt den Handel in Garage- und Automobil-Bedarfsartikel, insbesondere in Bremsund Dichtungsmaterial. Einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift ist Hermann Märki, Mechaniker in Oberrieden. An L. Lysy in Zürich tet Einzelprokura eTteilt. Geschäftsdomizil: Badenerstrasse. Personelles: GOdel * Zauog. elektromechanischt Wirkstätte, Bern. Aus dieser Kollektivgesellschaft ist der Gesellschafter Rudolf Güdel ausgetreten. An seine Stelle tritt dessen Bruder Walter * Güdel. Societe G£ne>ale des Carburateurs Zenlth S. A., Genf. G. Jouasset, franz. Staatsangehöriger, wurde als Mitglied des Verwaltungsrates gewählt Er wutde als Präsident des Verwaltungsrates bezeichnet an Stelle von G. Zafiropoulo. J. Rodet scheidet aus dem Verwaltungerat aus, bleibt aber im Direktionskomitee. R. Roux wird als Mitglied in das Direktionskomitee berufen. p