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E_1934_Zeitung_Nr.037

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N*S7 Zürcher Wochenprogramm Fr. abend 4. Mai Sa. abend 5. Mai Der Prinz von Schiras, mit Sergei Abranovicz a. G. So. nathin. 6. Mai Der Prinz von Schirss, mit Sergei Abranovicz a. G. So. abend 6. Mai Frau ohne Schatten, Oper von R. Strauss, mit Rieh. Strauss am Pult. Schauspielhaus "> Fr. abend 4. Mai Die Insel, Schauspiel von Bratt. Sa. abend 5. Mai Strassenmusik, Lustspiel mit Musik, von Schurek. SO. nachm. 6. Mai 3K Uhr: Die Insel. So. abend 6. Mai Strassenmusik. Cafe Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags S Uhr. Salome, Oper von R. Strauss (B-Ab. 17), m. Kammersänger E. Enderlein u. E. Schulz a. G. Umann,Pelikanstr./St. Annag. (Das Wiener Gross-Caf6 ohne Musik.) TJeber 70 Tageszeitungen und Illustrierte. — Parkplatz: St. Annagasse-Pelikanstrasse. Grand Cafe Esplanade, utoquai 21 Im Cafe: Barnabäs von Geczy, das Sensationsgastspiel. In der Bar: Albert Holzer am Flügel. Im Tabarin: Phil. Bernie and bis boys und die neuen Tanzattraktionen. 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Da in ihrem Inseratenteil sozusagen sämtliche wichtigeren Lieferanten der Motorradbranche vertreten sein werden, dient diese Nummer dem Leser auch als SAMMELKATALOG DER MOTORRADBRANCHE. Den vielen Hunderten künftigen Motorradfahrern, welche gegenwärtig das «Motorrad» zwecks Instruktion und Orientierung lesen, wird durch obige Spezialnummer die Auswahl ihrer Maschine ausserordentlich erleichtert werden. Im redaktionellen Teil finden sie alle technischen Angaben über sämtliche für sie in Frage kommenden Motorradmarken, während ihnen der Inseratenteil ebenfalls fast sämtliche diesbezüglichen Lieferantenfirmen mit allen notwendigen ergänzenden Angaben vermittelt. Ausserdem finden sie unter den Inseraten auch die Pneus-, Oel-, Beleuchtungs- und Zubehör-Firmen aller Art; sie werden also mit dieser Nummer auch in dieser Hinsicht genau orientiert. Für die bisherigen Motorradfahrer bietet die betreffende Nummer natürlich auch nicht weniger Interesse und Nutzen. Der ausführliche Rückblick wird manche Erinnerung auffrischen, vor allem aber werden die orientierenden Ausführungen über die Neuerungen auf dem Gebiete der Motorradbranche, sowie die Mitteilungen über die neue Fahrsaison interessieren. Diejenigen, welche fOr 1934 ihre bisherige Maschine durch eine solche neuester Konstruktion zu ersetzen beabsichtigen, werden insbesondere auch die ihr Augenmerk besonders fesselnden Anzeigen über die 1934er Modelle reichhaltig vertreten finden. Da das «Motorrad» als einzige Zeltung der Schweiz sowohl Im redaktionellen Teil als auch im Inseratenteil a u ssch I iess I ich dem Motorradwesen gewidmet ist, bildet obenerwähnte Spezialnummer tatsächlich eine einzig dastehende Orientierungsmöglichkeit über die Motorradbranche In der Schweiz. Den Abonnenten des «Motorrad» wird diese Nummer automatisch und ohne besondere Berechnung zugestellt. Weitere Interessenten können sie, gegen Einsendung von 30 Cts. in Briefmarken, schon jetzt bei der Administration des « Motorrad » in Bern bestellen. «Das Motorrad», Bern. wir ersuchen um unverbindliches Preisangebot für eine Anzeige in der Orientierungs-Nummer 1934, Nichtpassendes streichen.). Y, Seite Vi Seite */s Seite *h» Seite Feld Mechanikertafel. Firma: Ausschneiden, in Couvert oder auf Postkarte geklebt, einsenden an das «Motorrad», in Bern.

N° 57 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE m der grossen Gruppe konkurrierten 9 Fahrzeuge, in der mittleren Gruppe 15, und bei den Kleinwagen 13. Schon in der ersten Runde ging der junge Amerikaner Whitney Straigbt mit seinem stromlinienförmig karossiertem Maserati 3000 ccm in Führung, knapp gefolgt von Brian Lewis, ebenfalls auf einem Maserati 3000 ccm und von dem frühern Motorradrennfahrer Handley auf M.G. Magnette. Straight fuhr von Anfang an ein äusserst eindruckvolles Rennen und hielt Stundenmittel bis zu 150 km/St. Nach 10 Runden hatte sich Dixon auf einem kleinen Rilley (ohne Kompressor) zum grossen Erstaunen des in riesigen Massen herbeigekommenen Publikums auf den 2. Platz hiervorgearbeitet. Erster war noch immer Straight, als Dritter folgte Lewis, als 4. Handley, als 5. Kaye Don (Alfa Romeo) und als 6. Hamilton (M.O. Magnette). Kurz vor 3 Uhr erlebte Straight einen kritischen Augenblick. Er streifte die bei der künstlichen Kurve aufgestellte Markierung und geriet leicht ins Schleudern. Der linke Hinterradpneu wurde aufgerissen, so dass der Fahrer sofort bei den Boxen anlegen musste. Mit rasender Eile wunden die beiden Hinterräder ausgewechselt und gleichzeitig getankt. Für die ganze Operation brauchte Straight, der als technischen Leiter bekanntlich Ramponi angeworben hat, bloss 75 Sekunden. Doch dies hatte genügt, um sehr stark zurückzufallen. An der Spitze führte nun Brian LewiSi gefoligt von Dixon. Während den nächsten 20 Minuten konzentrierte sich der Kampf auf ein Duell zwischen Lewis und Dixon, und tatsächlich gelang es Dixon auch, in der 30. Runde mit seinem Memen Wagen an die S-nitze vorzugehen. Hinter ihm lag nun Brian Lewis, dem folgte Rose Richards, dann der bereits wieder aufgeschlossene Straight, welcher schon Kaye Don und Earl Howe überholt hatte. In diesem Augenblicke fiel auch der stromlinienförmige Magic-Magnette von Eyston aus, da die Kupplung ausgebrannt war Dixon rmtsste nach einigen Runden Brennstoff aufnehmen f~ i verlor 3 Minuten. Er kam dadurch um die Führung, die Brian Lewis ergriff, während Whitney Straight schon wieder an der zweiten Stelle lag. Die Maschine von Dixon zeigte in der Folge noch einige Unregdmässtigkeiten, so d'ass der Fahrer für einen Sieg nicht mehr in Frage kam. In der 50. Runde fand sich Whitney Straigbt mit dem Durchschnitt von 143 km/ St. wieder an der Spitze. Der zweite Teil Pennen«: konzentrierte sieh ausschTiess- Bch auf ein Duell zwischen StraigM und! Lewis. Nach 70 Runden hatte Straight auf seinen Verfolger wieder einen Vorsprung von 1 Minute und 49 Sek. Lewis drehte immer mehr auf, während Straight das Rönnen in gemässiigter Form zu Ende zu fahren beabsichtigte, Nach 80' Runden betrug die Differenz noch 32 Sek. Dritter war stets Rose Richards, 4. Earl Howe, 5. Kaye Don, 6. John Cobb (Alfa Romeo). In den nächsten 10 Runden vermochte Lewis den Abstand von 32 auf 23 Sekunden herabzusetzen und das Publikum geriet in höchste Erregung. Noch war keineswegs abzusehen, welcher der Beiden den Sieg an sich reissen würde. Lewis hoJte fast in jeder Runde einige Sekunden ein und 3 Runden vor Schluss Jag er 9,5 Sek. hinter Straight. In der 98. Runde schloss er noch etwas mehr auf, und als die letzte Runde nahte, wurden Straight von der Boxe aus warnende Zeichen gemacht: einer seiner Hinterradpneus war derart abgenutzt, dass bereits die weisse Unterlage sichtbar wurde. Es war eine grosse Frage, ob der Amerikaner unter diesen Umständen noch eine Runde fertigbrachte. Whitney Straight wagte alles und hielt trotz der Gefahr durch. Mit einem Vorsprung von 4 Sekunden raste er nach grossartüger Gegenwehr durchs Ziel. Hätte das Rennen noch über eine Runde mehr geführt, so wäre ihm der Sieg bestimmt nicht zugefallen. Die Resultate. 1. Wlhitney Straight (Maserati 2993 ccm), 2 Std. 55 Min. 08 Sek. (Stundenmittel 143,3 km/St.). 2. Brian Lewis (Maserati 2922 ocm), 2 Std. 55 Min. 12 Sek. (Stundenmittel 143,0 km/St.). 3. T. E. Rose-Richards (Bugatti 2263 ccm), 2 Std. 59 Min. 07 Sek. (Stundenmitte] 141 kmföt.). 4. Cyril Paul (Riley 1633 ocm), 3 Std. 02 Min. 24 Sek 5. Earl Howe (Bugatti 2263 ccm), 3 Std. 03 Min.v 42 Sek. 6. Kaye Bon (Alfa Romeo 2336 ccm). 7. John Cobb (Alfa Romeo 2336 ocm). 8. Dodson (M.G. Magnette 1087 ccm). 10 neue Weltrekorde und 22 intern. Rekorde in Montlhery. Die neue Weltrekordfahrt des berühmten Langstreckenfahrers Cesar Marchand, unter Mitwirkung der Piloten Bodecot, Fortin und de Presale in Montlhery, über die wir bereits berichtet haben, ging in der letzten Dienstagnacht zu Ende. Der unternommene Versuch mit dem Austin - Yacco - Wagen glückte restlos. Marchand wollte mehrere Langstreckenrekorde bis zum 40,000sten km schlagen, und er hat diese Leistung auch ohne den geringsten Zwischenfall vollbracht. Insgesamt wurden 10 neue Weltrekorde und 22 internationale Rekorde der Klasse 5000 ccm aufgestellt. In England herrscht über diesen Erfolg grosse Freude, da zum ersten •Male ein britischer Wagen mehrere Langstreckenrekorde etablierte. Der Versuch erstreckte sich über 12 Tage und 11 Stunden und entsprach genau dem im voraus aufgestellten Arbeitsplan. Da wir bereits eine Anzahl der Rekorde veröffentlicht haben, seien im folgenden noch die restlichen neuen Bestzeiten erwähnt: 10.000 Meilen: 120 Std. 27 Min. 09 Sek. 85/100 (Stundenmittel 133,6 km/St.). 6 Tage: 19345,616 km (Stundenmittel 134,3 km/St). 20.000 km: 148 Std. 42 Min. 43 Sek. 25/100 (Stundenmit^l 134,4 km/St). 7 Tage: 22.675,749 km (Stundenmittel 134,9 km/St). 15.000 Meilen: 178 Std. 37 Min. 32 Sek 17/100 (•Sttimknmittel 135.1 km/St.). 25.000 km: 184 Std. 47 Min. 68 Sek. 23/100 (Stundenmittel 135,2 km/St.). 8 Tage: 25.991,033 km (Stnndenmittel 135,3 km/St.). 9 Tage: 29.311,355 km fStandenmittel 135,7 km/St.). 30.000 km: 220 Std. 56 Min. » Sek. 74/100 (Stundenmittel 135,7 km/St.). 20.000 Meilen: 239 Std. 02 Min. 90 Sek. 30/100 (Stundenmittel 134,6 km/St.). 10 Tage: 32.322 km 240 (Stundenmittel 184,6 km/St.). 35.000 km: 259 Std. 20 Mm. 27 Sek. 44/100 {Stundenmittel 134,9 km/St.). 11 Tage: 35.645 km 345 (Stundenmittel 135,0 km/St.). 12 Tage: 38.966 km SSI CStundeomittel 135,2 km/St.). 40.000 km: 295 Std. 26 Min. 10 Sek. 98/100 (Stundenmittel 135,3 km/Std.). 25.000 Meilen: 297 SM. 08 Mta. 57 Sek. 87/100 (Stundenmittel 135,4 km/St.). Sämtliche Rekorde von 8 Tagen und 30,000 fon an stellen neben internationalen gleich- .zeitig auch neue Weltrekorde dar. Internationale Sternfahrt nach Marokko. Am letzten Donnerstag starteten die Teilnehmer an der ersten internationalen Sternfahrt nach Marokko, die bis zum 10. Mai dauert und insgesamt über rund 5000 km führt. Die Veranstaltung ist sehr grosszügig aufgezogen und dürfte neben der Sternfahrt nach Monte Carlo der bedeutendste Anlass dieser Art sein. Insgesamt meldeten sich 31 Konkurrenten, die von Brüssel, Rom, Sfax, Paris und Nizza aus nach ihrem fernen Ziel aufbrachen. Die 19 Konkurrenten von Rom aus haben bis zum europäischen Ziel Gibraltar beisptelswdse nicht weniger als 3283 km zurückzulegen. Am 6. Mai folgt die Ueberfahrt von Gibraltar nach Tanger, und dann beginnt am 7. Mai eine 1800 km lange Rundfahrt durch Marokko, bei der, angesichts der guten Ueberlandstrassen, Minimaldurchschnitte bis zu 75 km/St, vorgeschrieben sind. Die Wagen haben die Route Tanger - Fes - Marakesch - Casablanca zu erledigen. Die Nennliste weist eine ganze Reihe von gut bekannten Langstreckenfahrern auf, wie die Deutschen von Guillaume (Adler) und Hansberger (Mathis), die Franzosen Lamberjack (Saurer-Car), Brunet (Talbot), Stoffel (Chrysler Airflow), Carriere und Trevoux (Alfa Romeo), Friedrich (Bugatti) und Mme Rouault (Salmson). Der Sieger dieser grossen Veranstaltung erhält 30,000 franz. Fr., der Zweite 15,000 franz. Fr. usw. Die Wertung berücksichtigt die genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Stundendurchschnitte und die Ergebnisse einer in Casablanca erfolgenden- Schlussprüfung. Bergrennen Parma-Poggio dl Berceto. Am letzten Sonntag fand in Italien als einziges grösseres Bergrennen der Lauf Parma-Poggio de Berceto statt. Die Veranstaltung galt für die italienische Automobilmeisterschaft und sah eine grössere Anzahl bekannter Fahrer am Start. Das Rennen erfreute sich besten Wetters. Die vielen Konkurrenten übten auf die Massen eine starke Anziehungskraft aus. Als Favorit startete bei den Rennwagen Varzi auf Alfa Romeo 2600, doch musste dieser das Rennen schon wenige Minuten nach dem Start wegen eines kleinen Maschinendefektes abbrechen. Auf diese Weise gelang es dem Mitglied der Scuderia Ferrari, Barbderi, auf einem Alfa Romeo 2600 ccm die Tagesbestzeit aufzustellen. Barbieri schlug den frühern Streckenrekord von Brivio um eine halbe Minute. Die Resultate: Sportwagen. Klasse 1100 ccm: 1. Tuffanelli (Maserati), 84 Min. S6V5 Sei. (Stundenmittel 88,3 km/St.). Klasse 1500 ccm: 1. Berrone (Maserati), 34 Min. 20V 5 Sek. (Stundenmittel 88,9 km/St.); Klasse bis 2000 ccm : 1. Azzali (Alfa Romeo), 33 Min. 30V»Sek. (Stundenmittel 91,2 km/St.); Klasse über 2000 ccm: 1. Ghersi (Alfa Romeo), 31 Min. 25 Sek. (Stundenmittel 97,2 km/St., neuer Sportwagenrekord). Rennwagen. Kla»fl