Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.034

E_1934_Zeitung_Nr.034

händ, wann neime

händ, wann neime uswärts e netts Maitli umen isch, wo nachli uf das blagiere vo somene Reisede loset, so hett ers haft eben au gern wieder bsuecht, und das chamer nöd, wann d'Frau bin eim isch. Und grad da z'ßärn obe isch im «Leue» so e herzigs Bernermeitschi gsy, woner under allen Umstände wieder emal hat welle go bsueche — harmlos natürli —, aber derigs begryfied d'Fraue natürli nie. Aemel item — er hat gsinnet und gstudiert, bis em yfallt, dass si ja im Gschäft no so en alti Banne hebid, wo meh bocket weder fahrt, wo Gümp nimmt wie so en mexikanische Steppehängscht und meh Chrach macht weder Toure. Zabig ischer dann würkli mit deren alte Banne heicho. Woner demit vors Hus annegfahren isch, hat d'Frau hantli 's Feischter ufgrissen und useglueget, ob en Tank usem Wältchrieg vorfahri, so en Lärme isch gsy. Bym Nachtässe seit der Emil zu der Frau, si seil dann nu ihri Sach zwäg mache, «morn am Morge haued mers uf Bern ue!» Si hat do zersch ihn aglueget und nachher zum Feischter us, er werdi doch woll der ander Wage holle. «Isch nüt z'mache, de Scheff brucht en morn sälber» hat er nu erwideret. Bi sich sälber hat er natürli dankt, wann si Frau da Wage gsäch, chömm sie einewäg nüd mit, aber da gseht mer nu wieder, dass eusi Manne ihri Fraue no lang nannig känned. Si hat ämel nu gseit, si war scho lieber mit dem andere Wage gange, aber da chönn mer jetzt halt nüt mache. Am andere Morgen am Siebni sinds beidi i die Bänzinbüchs inne ghoppset. Scho wo si zur Garaschen us gfahre sind, hat de Emil agfah Sottyse mache. Nüd dass da Wagen öppen nümme giahre war, aber rede hat mer i dem Schnapper währed em Fahre nüd müese welle, mer hett nüt ghört, und grad vo erschtklassigem Parfüm häts au nüd gschmöckt drinninne. Wer sich öppe hett wellen yfalle Iah, währed dem Alaufe vom Motor dehinder z'stah, hat nu no därfe es Leiterli und en alte Zylinder holle, dann isch er en fertige Chämifäger gsy. Zersch hat der Emil überhaupt deglyche ta, wie wann die Explodierbüchs gar nüd wett alauffe. En Chrach hat si gmacht, dass i der ganze Nachberschaft die Feischter ufgschosse sind: «Was au passiert seig?» Eine hat sogar grüeft, ob er der Brandwach alüte selli. Dem Emil si Frau hat si im hinderschten Egge vo dem Wage versteckt, dass me si ämel au ja nüd gsäch. Plötzli nimmt das Auto en Alauf wienes Ross, womer em hinderrüggsli eis zwackt hat. Aber nu zwee Meter wyt, dann isches ebe so schnall wieder so still gstande und en Meter hindere gjuckt. Der Frau isches Wind und Weh worde i dem Bänzinesel inne. Woner das Manöver namal gmacht gha hat, fraget en d'Frau, ob dann da Wage ufern ganze Wäg dewäg tüeg. «Nüd immer und bständig,» hat do der Emil gmeint, «nu so alli feufhundert Meter.» Si hat grad no welle säge, das gab wellewäg e schöni Fahrt, aber si isch nümme dezue cho. Grad i säbem Momänt schnellt da Wage fürre und das Fraueli häts a die Lehne hindere gschmätteret. Vor Schreck hat si grad 's Mul uftah zum Geusse, aber si isch nümme dezue cho. Die Schlüdermaschine isch wieder hindere, dass es dem Hüfeli Mansch im Wagen inne de Huet diräkt übers Gsicht abe gschnellt hat. Säb isch ja eigetli no es Glück gsy, dann im glyche Momänt häts der Frau no ihres Biss diräktemänt i da Huet innegschlüderet, wonere übers Gsicht abeglampet isch. Wie si ihri Zäh wieder zu dem Huet usfische will, gits namal en Putsch und si hat ihri Bei vom Wageboden us obe zum Wageverdeck usgstreckt, wie wann sie dene Lüte, wo ringsum zu ihrne Feischter usglueget händ, wett adie winke. «Chaibe Wage», hat der Emil vor si anne gmulet, «de Tüfel sells holle, da Hagel lauft eifach nüd rächt a!» Aber i der andere Se-^ künde hat si Frau de Chopf ufeme Polschter gha und d'Bei zum Emil fürre gstreckt, wie wann si amene Früehturnkurs ihri Uebige mache wett. Bivor si wieder gsässe gsy isch, schlüderets si wieder hindere und eis, zwei, drü, isch die Bänzinkanone devo gsuset^ AUTOMOBIL-REVUE 1034 — N° 34 wiene Tepesche. Wie en abgschossni Chugle isch das Unghür jetzt devo. Hinenuse häts groche und klopft wie bimene Rageetenauto, mer hat ämel vor Rauch fast nüt meh gseh. I sym Spiegel vornen a der Windschutzschybe hat der Emil gseh, wie si Frau wiene Chrott ase zämmetätscht und stuchebleich uf dem Polster ghockt isch. «Isch ere acht nanig verleidet?» hat er vor sich anne brummlet. Si hett sich scho lang gern wieder ihre Huet rächt uf de Chopf gsetzt, aber si isch nüd dezue cho; mit einer Hand hat si sich a der hindere Lehne müese hebe und mit der andere a der vordere, susch hett es si i dem Wagen umme gschlänggeret, wie ne welks Blatt imene Herbststurm. Wos gägem Hard abecho sind, hat äntli das Fraueli en Momänt verwütscht, wo si wenigstes d'Haar und de Huet wieder hat chönne meh oder weniger i d'Ornig mache. Aber si hat müese prässiere demit. Wo nämli d,ä Wage dur d'Hardturmstrass durab gsuset isch, häts jetzt uf eimal agfäh hin und her schwanke. Die Explodierbännen isch im Zickzack gfahre, dass mer kän Momänt sicher gsy isch, ob sie ufeme Baum obe landi oder füfzg Meter sytwärts inere Wys usse. Die Telegrafestange sind bidänklich i d'Nächi cho und im andere Momänt wieder wyt hinne gsy. Wo si em emal grüeft hat, er seil doch au aständiger fahre, hat er nu gmulet: «Die chaibe Stürig isch usgloffe!» Bim Gaswerk unne sind öppe hundert Arbeiter vor em Tor usse gstande und händ das Auto erwartet; si händ gmeint, si müesid cho hälfte, wann da vierrädrig Bänzingstank öppen i d'Luft flügi, mer heb en nämli scho lang ghört lärme vo Züri her. Und dann wüssi mer nüd, was passieri, es seigid grad jetzt hunderttusig Kubikmeter Gas i dene Gasbhältere. I däm Tämpo sinds gäge Dietiken abecho. Vor der Underfüehrig ussen am Dorf macht d'Strass e scharfi Linggskurve. I die inne isch der Emil gfahre, wie wann grad drei Pfändigsbiamtti hinder em her wäred. Si Frau hat sich chrampfhaft ghebet a beide Lehne, aber das hat natürli nid vill gnützt. Das bitzeli Mansch häts im Wagen inne umenandgschlüderet, wie so es Chügeli bi der Roulette. Bald isch si linggs änne gläge, bald rächts, bald am Boden unne und bald arn Wagedach obe. Zum Ueberfluss isch uf dere Strass no en grosse Stei gläge, wo so en Bou-Liferigswage verlöre hat. Uf da zue häts der Emil im wahnsinnige Tämpo ghaue. Wos is Dorf inne gaht, machts wieder e Rächtskurve; die hat der Emil natürli au wieder müese «scharf» näh. Do rüehrt die Maschine ihre Hinderteil umme und die hindere Räder händ i der Luft usse ummegsurret wie es Ross, wo hindersi usgingget. Der Emil hat hantli welle degäge stüre, aber es isch scho z'spat gsy, da Wagen isch uf dem schlüpfrige Platz umegfahre und grütscht, wie wann er de Dietiker syni Künscht wett produziere. Jetzt isches sogar dem Emil sälber unheimli worde und si Frau hat vor Iuter Angscht 's Geusse vergässe. Wie en Bündel alti Chleider isch si vor em Sitz ufern Boden unne ghockt und hat ihri Finger i die Polschter verchrallet gha. Zum guete Glück isch dem Wage do en Laternepfoschten etgägecho, wonen ufghalte hat, susch tat glaub da motorisiert Bänzingloon hüt no tanze. Stuchebleich isch si usezchrüche cho. Im erste Momänt hat si überhaupt nüd gwüsst, wo si au mües afäh rybe, wills ere überall weh ta hat. Gseit hat si nüt zum Emil. Si ischem eifach devo glpffe, gägem Bahnhof. Vo wytem hat si em nahgrüeft, er seil nu ellei wyter, si gong wieder uf Züri, wann si ums Verrode es Erdbebe well, chönn si das au z'Züri ha. Da Emil isch dann nochher no chaibe schnall i «im Bärn obe gsi. ^Schule idemann Entwicklung unserer Bilanzsumme 1930 Fr. 128,016,675.— 1931 Fr. 144,444,551.— 1932 Fr. 151,687,995.— 1933 Fr. 160,030,500.— Wir sind zur Zeit Abgeber von 4% OBLIGATIONEN Schweizerische unserer Bank, 3—5 Jahre fest. Solide Titel werden an Zahlungsstatt genommen Genossenschaftsbank St. Gallen, Zürich, Basel, Genf, Appenzell, Au, Brig, Fribourg, Martigny, Ölten, Rorschach, Schwyz, Sierre, Widnau. Garantie - Kapital und Reserven rund Fr. 22,000,000.— ki r wi 7 11/ f kl „Weber-Stumpen sind einzigartig!" Für den Automobilisten sind nicht nur Haftpflicht-Versicherungen notwendig, sondern auch Unfall- und Lebens- Versicherungen, die wirksamen materiellen Schutz vor mancherlei Schicksalsschlägen Schweizerische Unfallversicherung-Gesellschaft gewähren. Verfangen Sie antera Pratpctcta and Offert«. „Winterthur" Lebens- Verelc heru ne»- Gesel Isehafl BLUMENGESCHAFT OTTO Blumen - Kränze Pflanzen Zürich 3, beim Zentralfriedhof Zypressenstrasse - Telephon 38.375 Zweiggeschäft: Albisrlederplatz 4, nächst Krematorium Telephon 31.025 Gärtnerei In Albisrieden - Tel. 69.028 Blumenarrangement für Freud und Leid • Grabschmuck jeder Art etc. DIE KÜHLUNG FÜR ALLE ZWECKE AUSSTELLUNG: URANIASTR. 16 TEL. 59.441 MÜLLER AUTOFRIGOR FRIGOMATIC Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz CHTouring, Führer für Automobilfahrer, sind ersichtlich In O. R. Wagners offizielle Ausgabe desT. C. S. A.C.S. Hotel Reber am See T.C.S. Idealer Ferienaufenthalt. Grosser Park. Moderner Komfort, Weekend-Arrangemen ts. Zeitgemässe Preise. Strandbad. Garage. Boxen, Service. Tel. 623. C. A. REBER. A'SCONA (Lago Maggiore) Hotel Monte Veritä T.C.S. Schönster Ausflugsort; prächtige, neue Autostrasse. Modernster Komfort in allen Preislagen. — Restaurant, Tea-Room, Bar. Auserlesene Menüs u. „ä la carte". Stets lebende Forellen. Erstklassiger Keller. — Garagen und schattiger Auto-Park. Tel. Locarno 880 Direktion: A. CANDRIAN Warum sollten. Sie den Versuch nicht auch selbst einmal machen? Sie erhalten Maag-Klingen, die in der Schweiz hergestellt werden, in allen grösseren einschlägigen Geschäften. Hch. Jenny & Co., Zürich WUienitratis 7. Telephon 26.807

N° 34 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 17 DDXEEP HDaoe Wenn wir die an Modeschauen dahinschwebenden Mannequins betrachten, so fällt es uns sofort auf, wie erst allerlei lederne Requisiten die Toilette fertig machen. Dinge, die aus der Rolle blosser Gebrauchsgegenstände zum Schmuckstück geworden sind. Es ist ein weiter Weg vom Beutel aus Ziegenleder der Nomaden zur heutigen spiegelblanken Handtasche, vom altbayrischen Haferlschuh zum eleganten Mocassin. Selbst der Handschuh sieht auf eine lange Entwicklung zurück und war früher ein Vorrecht der Grossen. Er ist aus einer noch vor einigen Jahren schwer waschbaren Lederhülle zu dem jetzt in strahlender Sauberkeit blitzenden Stulpenhandschuh geworden. Und mehr denn je kümmert sich die Mode um dieses so notwendige und dekorative Trio. Schuh, Handschuh und Tasche stimmen in der Regel in der Farbe miteinander überein. Oft ist es bloss die Garnitur, die sie verbindet. Wenn wir eine grauweisse Eidechstasche tragen, dann wiederholt sich deren feine Zeichnung gerne an der Garnitur des Schuhs oder am Handschuh. Oder es ist der schwarze Grundton, der ja in dem, Grauweiss mitschwingt, schon -farbliche Bindung. Gelegentlich wird ein Vierblatt, vom Hut her ergänzt, aus diesen Modezutaten. Und wem würde die Uebereinstimmung von beispielsweise rotem Hut und gleicher Handtasche nicht schon aufgefallen sein. Allerlei Zusammenklänge, sogar ungewohnter Art, leben in der Frühlingsmode auf. Sehen wir uns zuerst den Schuh an. Mit ihm hat sich die Mode recht eingehend beschäftigt. Zuerst, und dies bedeutet Erlösung von Ueberschuhen, stellt sie ihn als kräftigen, sportlichen Typ für Reise, Spaziergang und Schlechtwetter auf eine mit besonders gutem Gleitschutz versehene Gummisohle oder doch einen solchen Absatz. Rassige Rahmenschuhe gesellen sich dazu. Schnürmodelle regieren hier ausschliesslich, mögen es nun Molieres oder die beliebten Ghillies mit der offenen Schnürung sein. Der grosse Schlager ist jetzt das aufgerauhte Briarproofleder, das wir ebenfalls am Herrenschuh in hellem wie in dunklem Braun sehen. Grau und mittlere Chaussures Ledernes Trio EQ/Ö&HD Beige, oft noch mit einer dunkleren Schnürung belebt, sind beliebte Farben und passen gut zu den aufgeworfenen Mantelgeweben, wie zu den Shetlands, Covercoats und andern Sportstoffen klassischer Tailleurs. Selbst Krokodilleder nimmt graue Töne an. Leichter stellt sich der Strassentrotteur vor. auch er vielfach geschnürt, in leichteren Formen, sowie als geschlossener, elegant garnierter Tessie, dessen Lederschnalle kokett aussieht. Hier haben wir Reptilleder, wie Eidechs in Grauweiss, dann Chevreau, leichtes Bojccalf und Elkleder, das ganz glatt und hell aussieht. Doch der beliebte stumpfe Chamois wird von allen Damen verlangt. Und ist er mit hübschem Band geschnürt und tupfenartig gelocht, dann dient er so recht als Begleiter der flatternden, dreiviertellangen Mäntel, die als Komplet über die besonnten Strassen dahingehen. Vielleicht kommt auch das Ledertrio aus Peccary in hellem Ton als Schnürschuh, wuchtige, grosse Handtasche und stulpenbesetzter Handschuh daher, das den Vorzug hat, noch nicht viel gesehen zu sein. Nachmittag, Zeit des ganz leichten Schuhs, der aus dünnstem Chamois, feinstem Reptil, leichtestem Ghevreau besteht. Der mit Schnallenschuhen, offenen Pumps und leichten Spangenmotiven, oft in zwei Farben, spielt, Besätze glänzenden Chevreaus auf stumpfem Grund zeigt, Steppverzierungen und feine Lochungen trägt. Und als ausgeschnittener Lamballe wieder einmal die auf dem Rist gebundene Seidenschleife mit den Hutbändern wetteifern lässt. Hellere und dunklere Braun, aparte Beige und erlesene Grau stehen neben Blau. Graues Eidechs garniert letzteres, bindet mit Handtasche und Handschuh manches Ensemble. Weisse Schuhe, weisse Taschen, Hüte und weisse Waschlederne sind wieder ein Klang, der an schönen Frühlingstagen mitschwingt. Lackschuhe ergänzen da und dort die Cocktailkleider, jene gesellschaftlichen Toiletten, die überall angebracht sind, wo es nicht zu eigentlichem Fest oder Tanz geht. Selbst Goldkäfer stellen sich dort ein. Abends bereichern Satin und Crepe die Schuhmode, viel Brokat wird,getragen, und immer wieder werfen Silberund Goldchevreaus ihren matten Schein unter den langen Röcken hervor. Sehr ausgeschnitten, auch als Spangen und vor allem als breitgebänderte Sandalen ihre modischen Reize ausstrahlend. Hier haben wir wieder Handtäschchen aus gleichem Material, am Satinschuh sogar aufgesetzte Farbflecken, die mit einem Garnitureffekt der Toilette farblich harmonieren. Stulpenhandschuhe sind heute unentbehrlich. Sie erscheinen sportlich-praktisch in Peccaries, mit Stulpen und Handnähten. Sie huldigen weissen und helleren Waschledern. Manche sind Ton im Ton besetzt oder gesteppt. Robuste Kontraste dagegen werden verbannt. Diskret wirken auch all die waschbaren Glaoes, die Suede des Nachmittags, mit ihrem feinen Gefältel, das sich auf dem Unterarm ausbreitet. Feine Beige und mittlere bis dunkle Braun, auch viel Schwarz mit grauweissen oder weissen Effekten sind hier zu Hause. Steppereien, Nervüren und bogige Ränder. Dagegen sind die Stickereien sozusagen verschwunden. Lustig und duftig reihen sich die langen, von Hand genetzten Filethandschuhe an, wetteifern mit feinen Seidentrikots, die mit steifer Spitzenstülpe besetzt sind. Doch dürfte den gehäkelten, mit schönen Reliefs versehenen, langen Irlandmodeljen wohl der Preis zuerkannt werden. Handschuhe werden heute übrigens richtig geschneidert. Beispielsweise aus dem Stoff des Kleides, der Seide des Hutes und der Echarpe und aus Organdi hergestellt. Die Handtasche trägt dann denselben Ueberzug, so etwa aus dem über alles geliebten karrierten Taffet, ferner aus Pique oder Leinen. Die Handfläche ist stets aus Waschleder, so dass auch diese Spielart sich ständiger Sauberkeit erfreuen mag. Abends ist der lange, schlichte schwedische Handschuh am schönsten, obschon auch da die schon erwähnten Neuheiten mitschwingen. Und nun die Handtasche! Sie wird in sportlicher Form oft zur kleinen Reisetasche, zum City bag. Und trägt einen Reissverschluss, freut sich genarbter Leder und heller wie modischer Farben. Dazu kommen kleinere Sterne, abgerundete, eckige, mit Ledergriffen und schönen Verschlüssen, bequem zum Trotteur zu tragen. Boxleder, Peccary, Chamois und Saffian sind hier zu Hause. Und natürlich auch Krokodiltaschen mit kräftiger reliefierter Naturhaut in schönen Farben. Nachmittags wird die Tasche zierlicher, bleibt, in wirklich feiner Ausführung, auch dann schlicht, ohne die Form beeinträchtigende Garnituren. Klassische Linien liegen der heutigen Elegante Modelle für Damen von Fr. 13.80 an Herren-Rahmenschuhe von Fr. 16.80 an Mode ja gerade in Ledersachen zugrunde. Hier nun sehen wir seltene Eidechs-, auch Straussenleder. Chamäleon und zartes Saffian, wie Wildleder. Schöne Modefarben, Schwarz und Braun, etwas Rot, bestreiten die Farbigkeit. Weiss sieht als Begleiter von manchen Nachmittagstoiletten gut aus. Leinentaschen melden sich schon zum Strassenkleid, werden, besonders zu leinenen Tailleurs, oft aus dem gleichen Stoff angefertigt. Abends sind es Seidentäschchen, kleine Brokatbeutel, dann und wann Petit-point-Modelle und Strass, Paillette samt Silber- und Goldchevreaus, die wieder nach Einheitlichkeit der Accessoires und stilistischer Vervollständigung der Abendmode streben, womit die Mode heute so viel Kultiviertheit beweist. E. Seh, Bunte Chronik Medizinische Methoden der Wilden. Bei den Primitiven Afrikas und Asiens haben sich bestimmte Heilmethoden entwickelt, die mit Magie und Zauberei zu tun haben, mit Anrufungen, Austreibungen und Tänzen, aber gelegentlich auch richtige Kuren sind, wie sie in Europa zur Verwendung gelangen. So haben beispielsweise die Weddahs auf Ceylon, vielleicht die letzten überlebenden Vertreter der prähistorischen Menschheit, keine Medizinmänner, sondern schon richtige Aerzte. Sie bereiten aus Kräutern, deren Geheimnisse nur ihnen bekannt sind, beilwirkende Aufgüsse. Die Negrillos der äquatorialen Dschungelwälder in Afrika wenden mit Erfolg Verfahren wie Schwitzen und Ansetzen von Schröpfköpfen gegen Fieber und Rheumatismus an, Krankheiten, von denen sie infolge der in diesen Gegenden herrschenden feuchten Hitze befallen werden. Bei den Negrillos ist übrigens jeder einzelne sein eigener Doktor. Wo der besonders ausgebildete Medizinmann iti Aktion tritt, fällen seine Pflichten häufig mit denen eines Priesters zusammen, denn er steht ja mit den geheimnisvollen Mächten, die die Elemente lenken, in Verbindung. Wenn er auch manchmal Methoden anwendet, die auch den zivilisierten Völkern nicht ungewohnt sin-d, so erklärt er ihre Wirkung und Erfolge auf andere Art. Aber gewöhnlich besteht die Behandlung in phantastisch religiösen Riten, die alle den Zweck haben, den Teufel zu vertreiben, und die sich fast gar nicht von jenen Zeremonien unterscheiden, die aufgeführt werden, um Erfolg für einen Jagdzug, Regen oder Sonnenschein zu erbitten. Das führende Haus in Modeschuhen Uraniastrasse 10 Telephon 59.354 Die eleganten Hüte für die Saison Die neuesten SPORT-HÜTE Reiche Auswahl in Pariser sind eingetroffen Original-Modellen und eigenen Schöpfungen finden Sie zu vorteilhaften Preisen bei Modes B. GIESKER, Poststrasse 10, Modes BETT V, Bahnhofsr. 58, Zürich 1 Still! Sachte jemand schläft, aber es stört nicht, denn die neue Erika schreibt leise, fast geräuschlos. Eine einwandfreie Schreibmaschine für persönlichen Gebrauch, solidester genial gelöster Konstruktion, aus denkbar bestem Material, das ist das Richtige! Wird in elegantem Koffer mit Zubehör in speziellen Schriftarten und wunderbaren Farben geliefert. Hat viele Konkurrenz.ose Vovte le u. a. automatischen Setztabulator, wunderbar leichten Anschlag - prüfen Sie selbst - ohne Kaufzwang, unverbindlich und gratis. Und zahlen können Sie in kleinen Monatsraten, sogar nur Fr. 20 monatlich. Verlangen Sie ausführlichen Gratisprospekt vom Generalvertreter: W. HäUSLERZEPF, ÖLTEN Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners GHTouring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Herzogenbuchsee Hotel Sonne A.C.S. T. C. S. ^^^—^—^^^^—^^——«—-•—^-^^^—n Modern renoviertes Haus. Kleine und grosse Gesell- ^^^^^^^^^"^^^^^^^^^^"^^^^^ schaftssäle. Zimmer mit fliessendem WasseT. FoTellen. Berner Spezialitäten. Grosse, heizbare Garage. Parkplatz. Tel. 17. 3, Ochsenbein-Schmldiger, Bes. MURGENTHAL Gasthof Kreuz T. C. S. An der Zürich-Bern-Strasse. Bestbekannt für Küche und Keller. Stets leb. Forellen. Berner Spezialitäten. Grosser Saal für Vereine. Neuer Speisesaal. Zimmer m. fliess. kaltem u. warmem Wasser. Neue Garage. Tel. 7. F. KQnzll, Bes. AFFOLTERN i/Emmental Das neue HOTEL SONNE (Route Burgdorf, Lueg, Affbltern, Huttwil) auf aussichtsreicher, sonniger Höhe, bietet Automobilisten, Passanten u. Feriengästen jede Behaglichkeit. Tel. 3. Prospekte. Familie Feldmann, Bes. Eggiwil Gasthof zum Löwen (Nähe Kirche) Eigene Metzgerei T. 0.8. An der Route Schallenberg, altbekannter Landgasthof, mit prima Küche und Keller, stets lebende Forellen. Küehengeräucherte Schinken (Hähneli). Beliebter Ausflug 8 " und Fcrienaufenthalts'ort. Benzintantstelle, Oele und Garage. - Höflich empfiehlt sich Fam. Zesiger-Stettler. Automobilisten sind gute Kunden! Gewinnen Sie dieselben durch den Autler-Feierabend BAREN, EggiwilT.cs. an der Route nach dem schallenberg. Altbekannter Landgasthof, mit vorzügl. Küche u. Keller. Heimelige Zimmer. Lebende Forellen. Schinken u. Hähneli. Garage. Tel. Nr. 9. H. Stettler-Oberll. finden Sie die passende Tasche in Farbe, Form und Eleganz bei C.Brönnimann, Sattlerei, Zürich Limmatquai 10