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E_1934_Zeitung_Nr.034

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1934 - Links: Eine ehrwürdig« Parade. Anlässlich der Einlieferung einiger besonders interessanter Veteranen in das Museum des Conservatoire des Arts et Metiers in-Paris, defilierten die ältesten, noch betriebstüchtigen Wagen vor Marquis De Dion, selbst ein Pionier des Automobilbaues, der in einem yon ihm im Jahre • 1900 gebauten Auto Platz Benommen hatte. Rechts: Die 24. Internationale Automobil-Ausstellung in Prag. Die Aus-; Stellung fiel mit dem 30jährigen Jubiläum des tschechoslowakischen Automobil-Clubs zusammen. Das Bild zeigt die der inländischen Produktion reservierte Halle mit den einheimischen Marken Skoda,, Praga, Aero, Ta- * trä, Jawa und Walter. Der Salon hatte einen' flössen Erfolg ra w zeichnen. Rechts nnten: Ein neuer Luftriese. Die « S. 42 >, das von den Sikoreky- Werken für die Pan-Amerikanische Luftlinie hergestellte Riesenflugzeug. Es wurde nach Angaben von Col. Lindbergh gebaut, und hat eine Länge von ca. 25 m, eine Spannweite von ca. 36 m -und ein Gewicht von 19.000 kg. Der « Klein-Rennwagen ». Der Engländer L. P. Driscoll verbesserte kürzlich am Strande von Southport den Rekord üb« den, fliegenden Kilometer der Klasse H (750 ccm), indem er hiefür 18,225 Sekunden benötigte, was ein Stundeninittel von 122,74 Meilen oder 197,61 km/St, ergibt. Man .kann..sich..,laum vorstellen, jdass diese recht ansehnliche .Maschine nur von einem 750-ocm-Motor betrieben wird* VON FR. 5500.— AN ROHR-JUNIOR 1.5 LITER 8/30 PS noch nie Wer möchte sich der Gefahr aussetzen, mit leeren Akkumulatoren wegzufahren. Sind die dadurch verursachten unangenehmen Folgen nicht jedermann bekannt? Sorgen Sie dafür, dass die elektrische Anlage Ihres Wagens regelmäßig durch SCHAEFER's AUTO-ELEC TR IC- SERV ICE nachgeprüft und inifandi instand gehalten wird. Somit schonen Sie Ihren Wagen und Ihr Geld. 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II. Blatt BERN, 24. April 1934 Automobil Praxli d Fahre Sitzen Sie komfortabel? Berücksichtigung der Vorschläge von Prof. ideale Art, sind aber hinsichtlich des Erschütterungsausgleiches mehr oder weniger In einer der letzten Nummern des englischen «Motor» beschäftigt sich der be- Unseres Erachtens kommt ebenso grosse Low dürfte es noch nicht restlos gelöst sein.! unwirksam. kannte Wissenschafter A. M. Low mit der Bedeutung wie der richtigen Ausführung des Wie sehr der Erschütterungsausgleich bei Frage des Sitzkomfortes im Automobil. Er Sitzpolsters einer gut durchdachten Ausführung der Rücklehne bei. Je stärker die Rück- der heute meist angewandten Sitz-Bauart kommt dabei zur Ansicht, dass heute manches noch nicht so ist, wie es sein könnte lehne geneigt ist, um so mehr dient auch sie noch zu wünschen übrig lässt, kann man und dass vielfach gerade die teuren Wagen dem Körper des Sitzbenützers zur Unterstützung und je härter sie ist, um so unan- an Sitzkomfort am meisten zu wünschen übrig lassen. Die weiche Polsterung, wie man genehmer übertragen sich die durch die sie bei einem Fauteuil schätzt, genügt allein Nickschwingungen des Wagens verursachten nicht. In manchen Fällen stellt sie sogar horizontalen Stösse auf das Genick des Insassen. Anderseits darf aber die Sitzlehne den Hauptübelstand dar. Was für eine stillstehende Sitzgelegenheit gut ist, kann für des Fahrers auch wieder nicht zu weich ge- den allen möglichen Erschütterungen ausgesetzten Automobilsitz ganz ungenügend sein. Prof. Low macht in erster Linie auf den grossen Unterschied zwischen der Anschmiegsamkeit eines Automobilsitzes und seiner Stossabfederungseigenschaften aufmerksam. Vor allem die weichgepolsterten Sitze der teuren Wagen schmiegen sich sehr gut den Körperformen an, d. h. sie verteilen den Druck gleiehmässig auf eine grosse Fläche und vermeiden dadurch das Zustandekommen eines örtlichen Druckgefühls. Dagegen sind sie sehr oft noch weniger als schlecht gepolsterte Sitze imstande, die Erschütterungen des Chassis vom Insassen fernzuhalten. Setzt sich der Fahrer oder Passagier auf einen solchen Sitz, so gibt dieser so weit nach, dass der Spielraum zum Ausgleich der Erschütterungen mehr oder weniger vollständig aufgehoben wird. Etwas übertrieben entstehen dann ähnliche Verhältnisse, Wie wenn ein Elefant sich auf einer weichen Federmatratze niederlegte. Gerade die Weichheit der Federung wird damit dem Komfort zum Verhängnis. Beim Betrachten des Bildes erkennt man, dass vor allem die Lendengegend des Sitzbenützers eine weiche Unterstützung verlangt. Sehr oft ist aber das Sitzpolster an dieser Stelle in belastetem Zustand bereits vollständig zusammengedrückt und mehr oder weniger unwirksam, während die Vorderkante des Polsters ganz überflüssigerweise noch ein Mehrfaches des notwendigen No 34 II. Blatt BERN, 24. April 1934 Federspielraumes aufweist. Bei Luftkissen verhält es sich sehr oft nicht besser. Die meisten Luftkissen erfüllen zwar die Bedingungen der gleichmässigen Druckverteilung auf Die gegenwärtige Bauart von Autotnobilsitzen nimmt auf die Anatomie des Sitzbenützers vielfach nur ungenügend* Rücksicht. deutlich erkennen, indem man den Kopf eines Wageninsassen beobachtet. Gewöhnlich bewegt sich der Kopf des Wageninsassen ständig auf- und abwärts und die Halsmuskeln müssen ihn dauernd von neuem ins Gleichgewicht bringen, was sich nach einer längeren Fahrt deutlich in Ermüdungserscheinungen zu erkennen gibt. Zur Verbesserung der Verhältnisse schlägt Professor Low durchschnittlich die Ver- Motors, die geringe Bewegungsfreiheit erklären dieses Uebel. B'osses Fensteröffnen wendung stärkerer Federn vor. Wie sich hilft nicht immer und bedeutet meist den ein Polster anfühlt, besagt nichts. Ein Pol-Teufester, das mit der Hand schwerer einzudrük- entsteht oder erst recht viel verunreinigte, mit Beizebub austreiben, da Zugluft ken ist als ein anderes, kann in Wirklichkeit heisse Luft aus der Motorhaube angesaugt viel vorteilhafter sein, weil es durch den auf wird. ihm ruhenden Körper nicht bis zur Grenze Abhilfe bieten die Sonnenverdecke oder seiner Tragfähigkeit beansprucht wird. Da ^ölldächer, Sie lassen sich in jeder Lage mit die Anschmiegsamkeit trotz stärkerer Federn nicht leidet, schlägt Prof. Low die Anwendung einer besonders weichen Oberschicht in Verbindung mit einem widerstandsfähigeren Polsterunterbau vor. I Vollständige Verbrennung Keine Rauchbelästigung mehr Variangan Sla Referenten und Atteste, sowie die BrosohQrer «Der neue Saurer-Fahrieug-Dleoel-Motor». Unzweifelhaft verdient das Problem des höchstmöglichen Sitzkomfortes im Automobil heute noch grosse Beachtung. Auch bei federt sein, weil sie diesem sonst beim Betätigen des Bremspedals keinen genügend sichern Rückhalt gibt. Nicht zuletzt wird man 'sich auch zu überlegen haben, was getan werden kann, damit sich die Kleider des Sitzbenützers beim Durchfedern des Sitzpolsters nicht ständig an der Rückenlehne glänzend, reiben oder zerknittern. m. Roll- oder Klappdächer gegen Seekrankheit im Auto. Bei Frauen und Kindern treten oft nach längeren Fahrten im geschlossenen Wagen nervöse Störungen und Unwohlsein auf, ähnlich wie sie bei starkem Seegang Schiffspassagiere befallen. Es genügt, den Wagen anzuhalten, den Kranken aussteigen und frische Luft schöpfen zu lassen, um die Fahrt wieder fortsetzen zu können. Je kleitjer der Wagen, desto grösser die Gefahr des Unwohlwerdens. Die im Wagen bald verbrauchte 'Frischluft, die Abgase des fesf't^netr und den LuftverhäUnlssen anpassen. Der Lu'ftstrom kommt gleiehmässig von (tben und ist unscMdilifh. Auch Bewegungsfreiheit gestattet das Sonnen verdeck: man Vfttin - W •toie in ^f»r F< SAURER Neueste Verbesserung an Diesel - Motoren: wie im Schiff an die Reeling stellen, die müden Glieder strecken und dabei Landschaft und Strassenleben beobachten. Kommt Regen oder Unwetter, zieht man sich wie eine Schnecke ins Gehäuse zurück und schliesst mit einem Griff, auch während der Fahrt, des schützende Dach. Gross sind die Vorteile, die so ein Sonnenverdeck bietet. Am beliebtesten ist ja heute ohnehin der Innenlenker; bei Unfällen bewährt er sich am besten und schützt gegen Diebstahl der im Wagen zurückgelassenen Sachen. Dagegen bietet der offene Wagen frische Luft, freien Ausblick, Sonne und Bewegungsfreiheit. Innenlenker als auch offener Wagen haben aber Nachteile, die zum Teil auch dem Kabriolett anhaften. Innenlenker mit Sonnendach aber vereinigen die Vorteile beider, ohne deren Nachteile zu besitzen. Dabei wird das Aussehen des Innenlenkers durchs Rollverdeck nicht verändert. Wer bisher die Umwelt nur durch die Wagenfenster kannte, ist erstaunt, wenn er durchs Sonnenverdeck die Umgebung voll geniesst. Häuser haben Dächer, Kirchen Türme, Bäume Kronen, Berge Gipfel. Alles das musste man bisher bei 90 Prozent aller Wagen entbehren. Sonnenverdecke lassen sich auch nachträglich in Innenlenker meist für wenig Geld einbauen. + Gelegentliche Kontrolle des Geschwindigkeitsmessers. Fast immer wird übersehen, dass unter den Nebenapparaten des Automobils auch der Geschwindigkeitsmesser einer gelegentlichen Pflege bedarf. Manche Geschwindigkeitsmesser versehen zwar ihren Dienst ohne Wartung während der ganzen Lebensdauer des Wagens. Nicht selten werden Instrumente aber auch vorzeitig unbrauchbar oder ungenau, nur weil man niemals an ihre Schmierung dachte. Anlässlich der Generalrevision eines Automobils ist eine Kontrolle des Geschwindigkeitsmessers wohl zu rechtfertigen, wird sie doch die Kosten der Revision nur ganz minimal erhöhen. Einige Tropfen Oel, zur rechten Zeit angewandt, bieten meist schon alle Sicherheit gegen einen später notwendigen, weit kostspieligeren Ersatz des ganzen Instrumentes. , . , .... at. Lastwagen 2-6 T. — Omnibusse Cars-Alpins mit 4- und 6-Zylinder Benzin- und DIESEL-MOTOREN AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER ARBON — BASEL — MORGES - ZÜRICH BUDAPEST Ungarns Hauptstadt Das schöne Reiseziel der Automobilisten! 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Aufklärungen erhältlich beim: Budapester Fremdenverkehrsbureau in Wien I, Kärntnerstrasse 51, und beim Budapester Städtischen Fremdenverkehrs-Amt, Budapest V, Deäk Ferenc-utca 2. Ausserdem bei ausländischen Automobil- und Touring Clubs, Reisebureaus usw. BahnhoFstrasse 4 St. Gallert FORD, 8 cyl., 1933 Limousine, 5 Plätze, fast neu, 7000 km gefahren, Garantie, in einwandfreiem Zustand, aussergswöhnliche Occasion. Preis Fr. 3950.—. Grand Garage Economique, 14, nie Village-Suisse, Plainpalais-Genf. 11309 Zu verkaufen ADLER, Super-Trumpf Limousine, sehr wenig gefahren, mit Garantie: Als Teilzahlung Möbel oder elekir. Kühlschrank. Offerten unter Chiffre 14312 an die 11280 Automobil-Revue, Bern.