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E_1934_Zeitung_Nr.042

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N° 42 Teahn» •««§• Frage 9073. Lebensdauer von Flugmoforen. Wie gross ist die Lebensdauer der heutigen Flugmotoren und nach welcher Betriebsdauer müssen diese Motoren überholt werden? G. J. in Z. AntwoTt: Moderne Flugzeugmotoren haben eine Haltbarkeit von etwa 2500 Stunden und ein Ueberholen ist alle 250 bis 300 Stunden nötig. Grössere Zeitabstände zwischen den Ueberholungsarbeiten sind durch Verbesserung der Auspuffventile und Verringerung der Fremdkörper im •Schmieröl zu erwarten. Bessere Ventilsitze und ein sorgfältiges Filtern von Luft und Oel, .um einem Schmutzzutritt vorzubeugen, könnten dahin führen, dass ein Ueberholen der Motoren nur alle 800 Stunden nötig ist. tung zu tragen und die Unterhandlungen mit Ver- und Behörden zu führen? Frage 9074. Befahren von Bahnübergangen. rege Gasentwicklung auftritt. Die Dauer der La-sicherungedung richtet sich nach der Kapazität der zu laden- G. A. H. in E. Ueberquert man Niveauübergänge im spitzen Winkel oder senkrecht? , A. F. in S. den Batterie und der jeweiligen Ladestromstärke. Antwort 1 Antwort: Zunächst einmal ist zu unterscheiden zwischen , der Haftung der Versicherung Die Meinungen gehen hier auseinander." Bei verlangsamter Fahrt dürfte dem senk- Es ist nicht ohne weiteres möglich, Auto- und Motorrad-Batterien hintereinander zu schalten und zusammen aufzuladen, da die Motorrad-Batterien mit rechten Ueberqueren der Vorzug zuzusprechen sein; und der Haftung des Halters selbst. Die Versicherung hat alle Unfälle zu decken, die durch den denn im anderen Falle benötigt man viel Platz, die einer geringeren Stromstärke aufgeladen werden Uebergänge weisen aber meist nur eine geringe Gebrauch des Motorfahrzeuges entstehen, es sei müssen als die Starterbatterien. Um die Ladestromstärke feststellen zu können, muss in den Breite auf. Pa ferner zuerst ein Vorderrad tiefer denn, dass es sich um eine ausgesprochene Strolchenfahrt handelt, ohne das? den Halter an dem sinkt, dann das andere und sich bei den Hinterrädern dieses Nacheinander wiederholt, können be- unerlaubten Gebrauch des Motorfahrzeuges irgend- Stromkreis ein Amperemeter und ein Regulierwiderstand geschaltet werden. Der Regulierwiderstand sonders bei grosser Belastung des Fahrzeuges Spannungen am Rahmen auftreten, die sich nachteilig auch Fahrten gegen Entgeltung versichert sind, ein Verschulden trifft. Da in Ihrer Versicherung muss so eingestellt werden, dass in dem Stromkreis die verlangte Ladestromstärke vorhanden ist. Als auswirken. Hauptsache ist, dass das Tempo angemessen vermindert wird. das Fahrzeug ausnahmsweise einer Garage zur so haftet die Versicherung auch dann, wenn Sie Elektrolyt dient verdünnte, chemisch reine Schwefelsäure mit einem spezifischen Gewicht von 1,24. Ausführung einer Mietfahrt überlassen. Schwieriger ist jedoch die Beantwortung der Frage, ob, Frage 9075. Auspuff unter Wasser. Was ge-Solchschieht, wenn das Auspüffrohr des Wagens beim zeichnung Akkumulatorensäure in Elektrizitätswer- über die Versicherungssumme hinaus, eofern ein verdünnte Schwefelsäure ist unter der Be- Durchfahren eines Gewässers unter Wasser kömmt? ken und Fachgeschäften erhältlich. Falls in den Unfall, entstehen würde, dessen finanzielle Folgen Ein Bekannter von mir behauptet, der Motor bleibe Zellen der Säurespiegel gesunken ist, darf nur destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Nur für den die Versicherungssumme übersteigen. Sie als Hal- darin unweigerlich stehen, was er selbst mehrmals erfahren habe. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, wie der geringe Wasser-Ueberdruck, um deneine entsprechende Menge von Fall, dass die Säure verschüttet wurde, darf wieder Akkumulatorensäure es sich doch nur handeln kann, eine solche Wirkung haben soll und andere Wirkungen, die den Stillstand des Motors erklären könnten, sehe ich nicht. Wie stellen Sie sich dazu? H. M. in B. Antwort: Dass der im Auspuffsystem entstehende Ueberdruck nicht als Ursache für das Stillstehen des Motors-in Frage kommen kann, lässt sich auch daran ermessen, dass nichts geschieht, wenn man eine nicht sehr dichte Atispuffleitung mit der Schuhsohle absichtlich verschliesst. Zum Teil hat aber Ihr Bekannter trotzdem recht. Ein kurzes Gaswegnehmen beim Durchfahren des Gewässers kann zur Folge haben, dass sich die Auspuffleitung mit Wasser mehr oder weniger anfüllt- Die darauf folgenden neuen Auspuff-Impulse haben dann nicht genügend Kraft, um das Wasser rasch genug wieder auszutreiben. Da sich die Zylinder von den Verbrennungsgasen nicht vollständig entleeren, gerät beim Oeffnen der Einlassventile das Frischgas schon vor dem Eintritt in die Zylinder in Brand und verpufft in der Saugleitung, wo es natürlich keine Arbeit leisten kann. Der Motor, bleibt also mangels an Frischgasladungen stehen. Wenn es Ihnen sehr daran liegt, tiefere Gewässer durchfahren zu können, so raten wir Ihnen das entweder mit Vollgas zu tun oder dann vorher das Auspuffrohr auf «Hochwasserbetrieb» hin speziell zu verlegen at. Frage 9076. Aufladen der Akkumulatoren. In welchem Verhältnis zur Zellenspannunsr muss die Lancia - Augusta Limousine Luxe, 4plätzig, 7 PS, Modell 1934, fabrikneu, ist umständehalber zu verkaufen Nähere Angaben unter Chiffre 63344 an die Automobil-Revue, Bern. Billig zu verkaufen sehr geräumige, guterhaltene, 5plätzige Sromünien Limousine Chrysler 72 Mod. 1928, 6 Zyl., Maximalgeschwindigk. 112 km/Std. Anfragen unter Chiffre 63443 an die Automobil-Revue, Bern. 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Wann muss neue Säure nachgefüllt werden und welche Konzentration soll diese haben? K. S. in B. Antwort: Die Spannung der Lademaschine muss stets höher sein als die Gesamtspannung der hintereinandergeschalteten Zellen in geladenem Zustande. Die zulässige Ladestromstärke hängt von der Bauart und Grosse der Batterie ab. Die höchstzulässige Ladestromstärke ist am Deckel oder am Gehäuse der Batterien angeschrieben. Jeder Akkumulator kann mit einer kleineren als der vorgeschriebenen Ladestromstärke geladen werden, allerdings dauert dann die Ladung entsprechend länger. Die Ladung ist dann beendet, wenn an den Platten nachgefüllt werden. Frage 9077. Zunahme des Brennstoffverbrauches. Bei meinem Wagen, Modell 1931, ist in den letzten Monaten ohne- ersichtlichen Grund der Brennstoffverbrauch von 18 Liter auf 22 Liter pro 100.km gestiegen. Welche Ursachen könnte das haben? A. K. in R. Antwort: Zunächst ist- festzustellen, ob der Motor auf allen Zylindern gleichmässig arbeitet, ab also die Kompression gleichmässig ist und die Zündung ordnungsgetnäss erfolgt. Die Kompression einer Maschine kann unter bestimmten Voraussetzungen schnell nachlassen, sei es durch undichte Kolbenringe, sei es durch undichte Ventile. Die Ventile können hängen bleiben, wenn vorübergehend oder dauernd Oel für die Maschine verwandt wird, das zum Verharzen und zur Kohlebildung neigt. Auch durch das Lösen einiger Verbrennungsrückstände, das Daawischeijklemmen dieser Teilchen zwischen Ventil und Ventilsitz kann ein schlechtes Schliessen bzw. Verbrennen der Venüle herbeigeführt werden. Ferner ist es möglich, dass die Steuerkette des Wagens (die Kette, 'die die Verbindung zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle herstellt) ausgedehnt ist und zu spätes Oeffnen bzw. Schliessen der Ventile herbeiführt. Wir empfehlen Ihnen also, die Kompression der einzelnen Zylinder der Maschine prüfen zu lassen, die Oeffnungszeiten der Ventile zu kontrollieren^ die- „MQSER"-Anhänger mit nur 1 Tonne Eigengewi cht bei 4 Tonnen Nutzl ast Kippvorrichtungen E. MOSER, Anhängerfabrik, BERN Schwarztorstrasse 101 — Telephon 22.381 GELEGENHEIT ^wbj^ ^^L ^HL JK^^L ^^^^Ir JR^M I^L^I LIMOUSINE 12,4 PS, Maschine in tadellosem Zustand, Karosserie gut im Lack, zum Preise von Fr. 1250.- zu verkaufen. — Zu besichtigen bei A. Welti-Furrer A.-G., Bärengasse 29, Zürich 1. Tel. 56.643. 63442 Aus Privathand für nur Fr. 1200.— verkaufe mein schönes, fahrbereites 63375 CHRYSLER »AUTO Limousine, beige-schwarz, 2türig, 4/5plätzig, 6 Zylinder, 15 PS, äusserst günstige Gelegenheit. — Zu besichtigen bei: Jak. Hartmann, z. Andwiler, Thal bei Rheineck. 63375 Wirkliche Qccasion! Zuf. Todesfall ist ans erster Hand zu verkaufen ein AUTOMOBIL! 6 Zyl., 4/5pl., erste amerik. Marke, Zustand wie neu, 20000 km gefahren. Steuer u. 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Wenn nun zufällig an diesem Tag ein Unfall passiert, habe ich dann die Verantwor- ter anzusehen sind oder der Dritte, an den Sie das Motorfahrzeug ausmieten. Wir haben über diese Frage begreiflicherweise noch, überhaupt keine Rechtsprechung, und sie lässt sich deshalb vorerst nur theoretisch lösen. Halter des Motorfahrzeuges ist, wer das Motorfahrzeug für seine Zwecke upd in seinem Interesse in nicht nur vorübergehendem Gebrauch hat, und die zu diesem Gebrauche nötige umfassende Verfügungsgewalt über das Fahrzeug besitzt. Nun trifft es zweifellos zu,' dass der Dritte, der mit dem Auto eine Mietfahrt ausführen will, das Fahrzeug für seine Zwecke und seine wirtschaftlichen Interessen benützt. Dagegen handelt es sich anderseits eigentlich mehr nur um einen vorübergehenden Gebrauch, und es fehlt dem Dritten die nötige umfassende Verfügungsgewalt, d. h. er kann in nur ganz beschränktem Massstabe über das Fahrzeug verfügen, nämlich nur für eine einzelne genau festgelegte Fahrt. Ich würde deshalb unbedingt annehmen, dass als Halter des Motorfahrzeuges nicht der Dritte, der die Mietfahrten ausführt, anzusehen ist, 6ondem Sie selbst. Es hätte nun das zur Folge, dass Sie bei Schadenersatzforderungen, die über die Versicherungssumme hinausgehen, persönlich mit Ihrem Vermögen haften würden. Sie besitzen nun allerdings, sofern den Dritten an dem Unfälle ein Verschulden treffen sollte, ein Rückgriffsrecht gegen ihn. Sie können aber ausserdem mit ihm noch weiter vereinbaren, dass er Ihnen ersatzpflichtig wird, selbst wenn ihn ein Verschulden nicht treffen sollte. Sie ersehen also aus diesen Ausführungen, dass nach dem neuen 2/4-Plätzer, Mod. 33. Der Wagen ist über den Winter nicht gefahren worden und befindet sich mechanisch Modell 1931, 1 % Tonnen, 17 PS, mit neuer kraft-sowihydr. Rückwärts-Kippbrücke, revidiert, günstiger gef. km 18 000. Preis Fr. 4000.—. 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Ende November 1932 ereignete sich in der Westschweiz ein Autounfall, dadurch, dass beim Hineinfahren in eine Kurve und Abbremsen auf glitschiger Strasse der Wagen in die anliegende Wiese geschleudert wurde, wobei der Besitzer des Wagens und der in seinem Dienste stehende Chauffeur erheblich verletzt .wurden. Der letztere war gezwungen, über 3 Monate ärztliche Hilfe in Anspruch, «u nehmen, und war auch längere Zeit gänzlich arbeitsunfähig. Da nun der Autobesitzer seinen Ohauffeur nur für Taggeld und nicht auch für Heilkosten versichert hatte, verweigerte er dem Arzte gegenüber die Begleichung der Honorarforde-' rung, mit dem Ersuchen, die Rechnung persönlich dem Chauffeur zuzustellen. Nun die Frage: Ist der Besitzer des verunglückten Autos nicht von Gesetzes wegen pflichtig, bei Unverschulden des Chauffeurs für dessen Heilkosten aufzukommen? Dr. H. S. in Z. Antwort: Bevor das Bundesgesetz über den. Motorfahrzeugverkehr in Kraft trat, haftete der Dienstherr für Betriebsunfälle seines Chauffeure nur dann, wenn ihn ein Verschulden traf. Der wichtigste Fall ist in Art. 339 OR geregelt, deT. beistimmt, dass der Arbeitgeber für genügende Schutzmassregeln gegen die Betriebsgefahren zu sorgen habe, soweit ihm dies billigerweise zugemutet werden könne. Der Dienstherr würde also für einen Unfall haften, der seinem Ohauffeur deshalb zu» stösst, weil er ihn einen schlecht unterhaltenen oder fehlerhaft konstruierten Wagen führen lässt, es sei denn, der Dienstherr könne nachweisen, dass ihn bezüglich des schlechten Zustandes des Fahrzeuges kein Verschulden trifft z. B. weil der Chauffeur selber für den Unterhalt verantwortlich ist). Eine Haftung des Dienstherrn könnte sich, abgesehen von den in Art. 339 vorgesehenen Fällen aber auch daraus ergeben, dass er den Chauffeur anweist, zu rasch zu fahren, oder dass er ihn zwingt, in übermüdetem Zustande den Wagen zu lenken. Voraussetzung ist aber wie gesagt immer, dass ihn ein Verschulden trifft. Immerhin muss nicht der Chauffeur nachweisen, dass ein Verschulden gegeben ist, sondern der Arbeitgeber bat zu, beweisen, dass er die nötige Vorsicht aufgewendet' habe. Seit dem 1. Januar 1933 ist nun die Rechtslage eine völlig andere geworden: Heute haftet der Halter nach richtiger Auslegung dos Art. 37 MFG für jeden Unfall, der durch den Betrieb seines Fahrzeuges verursacht wird, gleichgültig, ob ein Dritter oder sein eigener Ohauffeur geschädigt worden ist. Die Haftung ist grundsätzlich unabhängig von einem Verschulden des Halters. * Grosser Preis von fflonSreioc organisiert durch die SECTION VAUDOISE des A.G.S. Rundrennen durch die Stadt. 90 Runden, 298,800 km. Preise der Plätze: Fr. 3.— bis 30.— (Taxe 10%, Zuschlag) Vorverkauf: Telephon 63.384 Montreux Verkehrserleichterungen Autopark für 6000 Wagen Grosse s P Sehr preiswert zu verkaufen MERCEDES-CHASSIS Typ „Nürburg" in sehr gutem Zustande, revidiert. 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Bern, Dienstag, 22. Mai 1934 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 42 Die Legion Dem kürzlich im «Autler Feierabend > besprochenen Buch des bekannten italienischen Journalisten Paolo Zappa € Die Legion marschiert >, das einen objektiven Einblick in die harte Welt der Fremdenlegion ermöglicht, entnehmen wir mit freundlicher Erlaubnis des Montana-Verlages (Horw-Luzern) einige charakterische Proben. Die Red. Als ich in Bellis Geschäft"zurückkam, begleiteten mich Trentuno und Kalender, mit denen ich dicke Freundschaft geschlossen hatte. Unser Gespräch drehte sich um das Ereignis des Tages: den Rapport, den der erste Adjutant dem Kommandanten am Morgen nach der Auszahlung des Pret (Sold) gemacht hatte. Er war besonders erbaulich. Es ergab sich folgendes: acht Legionäre sassen im Gefängnis wegen Ungehorsams oder Insubordination gegen Vorgesetzte, vier, weil sie untereinander gerauft hatten, dazu kamen hundertvierundzwanzig, die beim Appell abends um halb zehn, und drei, die beim Morgenappell gefehlt hatten. c Diese drei, Weber, Bernabas und Cuel», meinte Trentuno, « kommen sicher in ein paar Tagen zurück. Es sind drei vieux chameaux.» Vieux chameaux sind die Legionäre, die wie die Kamele an den Bled (Wüste) gewöhnt sind, Desperados, die auf alle Freiheiten, ausser der einen: sich vollzutrinken, verzichtet haben. Sie wollen trinken, aber mit der Sicherheit, nicht ihren Posten und mit dem Porten Brot und Wein, die wichtigsten Grundlagen ihres Daseins, zu verlieren. Die vieux chameaux trinken ganz vernünftig wie Leute, die eine lange Erfahrung vorsichtig gemacht hat. Wenn sie merken, dass sie nicht mehr ganz sicher auf den Beinen stehen, machen sie rasch, dass sie ins Lager kommen und strekken sich auf ihrem Feldbett aus. Aber zuweilen geschieht es doch, dass sie wegen einer Bemerkung, die ihnen ungerecht scheint, wegen eines Uebergriffes des Unteroffiziers oder wegen eines wirklichen oder eingebildeten Unwohlseins, das der Arzt nicht anerkannt hat, vom Cafard übermannt werden und dass sie dann en bombe sich davonmachen. « Partir en bombe » nennt man bei der Legion eine Flucht, die aber nicht als Desertion gedacht ist, sondern ein Verlassen des Lagers mit dem Gedanken, dahin wieder zurückzukehren, aber einmal für Stunden oder ein paar Tage wieder die vollständige Freiheit zu haben, zu tun oder zu lassen, was man will, nach acht, zehn oder zwölf Jahren treuen Dienstes. Meist wird der Entschluss dazu bei einem Liter Pinard (Wein) an einem Tag des Pret gefasst. Zufällig fällt im Gespräch das Wort: fliehen. Einer hält einen Augenblick inne, um sein Glas zu leeren. Fliehen? Und dann fliehen sie eben. Der Abend ist angenehm. Es ist einer jener Abende, an denen es dem lieben Gott gefällt, die Menschen mit dem Bazillus der Sehnsucht und des Heimwehs zu infizieren. Während der ersten Kilometer sind sie lustig und forsch, marschieren mit dem gleichmassigen Schritt des alten Wüstentrotters, der ihnen im Blui; liegt. Beim Einbruch der Nacht sind sie schon weit vom Lager, mitten im marschiert... Von Paolo Zappa. , Bled, in dem gewaltigen eintönigen Bled, in dem Meer von Alfa, dem Klettergras der Wüste. Sie schlafen am Ufer eines Ued oder in irgendeinem verlassenen Fort ohne Decken und Stroh unter freiem Himmel. Meist bestimmen die verstauchten Glieder und die kalte Luft sie bald wieder zur Umkehr. Wenn aber der Cafard noch nicht vorbei ist oder wenn der Wein, den sie getrunken haben, schlecht war, dann ziehen sie weiter und biegen von der Hauptstrasse ab, um nicht von den Arabern entdeckt zu werden. Der Marsch im Sand zwischen den Alfabüscheln und manchmal auch über steinigen Boden wird bald fürchterlich. Nachdem sie zwei oder drei Mahlzeiten überschlagen und das salzige Wasser des Ued getrunken haben, merken sie, dass die Freiheit sie zu drücken anfängt. Noch ein, zwei Tage, und sie werden als Deserteure erklärt; Kriegsgericht, Biribi und Zwangsarbeit. Noch zwei, drei Jahre über die fünfzehn Jahre hinaus, die das Recht auf eine Pension von dreihundert Franken monatlich geben und die der ganze Zweck ihres Daseins gewesen ist. Deserteure? Bei ihrem Abmarsch hatten sie ja gar nicht die Absicht, zu desertieren. Sie hatten ja auch wirklich gar nichts vorbereitet und nennen jetzt weder Karten noch Kompass noch Lebensmittel noch Wein ihr eigen. Ein geheimer Wunsch steigt in ihrer Seele auf: einer Patrouille zu begegnen, die sie gefangen nimmt, oder einem Araber, der sie anzeigt, um vor den Kameraden wenigstens den Schein zu wahren. Wenn aber am Ende des vierten Tages ihnen weder eine Patrouille noch ein Araber begegnet ist, dann beeilen sie sich, ins nächste Dorf zu kommen und sich der Polizei zu stellen. Manchmal tun die vieux chameaux aber auch nur so, als flöhen sie. Sie verabreden sich mit einem Araber und lassen sich zwei oder drei Stunden nach dem Zapfenstreich erwischen. Sie sind zu viert Der Araber bekommt 100 Franken, so dass bei gleichen Teilen auf den Mann 20 Franken kommen. Und 20 Franken, das heisst fünf Liter Pinard, wiegen bei einem alten Legionär, der den Wein liebt, ganz gut acht Tage Gefängnis auf. Das ist eine Spekulation wie eine andere. « Hat der Boxkampf zwischen Rimmer und dem Russen noch ein Nachspiel gehabt? » « Es hat mit einer Messerstecherei geendet. Der Russe wird für dreissig Tage etwa genug haben.» «Und kommt Rimmer vor das Kriegsgericht? » «Ich glaube nicht. Höchstens bekommt er .fünfzehn plus acht'.» « Was heisst das? » « Fünfzehn Tage Gefängnis nnd acht «tombeau », das heisst, er muss acht Tage lang je zwölf Stunden in einer Art von Graben liegen, der Sonne und dem Regen ausgesetzt, ohne sich zu rühren, ohne zu essen, zu trinken oder zu rauchen.» « Das ist zwar keine vergnügliche Angelegenheit, aber andererseits sind die Messerstechereien hier auch überaus wohlfeil.» « Fünfzehn plus acht Tage sind der Tarif,» antwortet mir Kalender. Und er erzählt: «In Marrakesch putzte ein paar Tage vor dem Abmarsch Klapowski, der Bursche von Leutnant Dupuy, den Revolver seines Offiziers, als er mit dem Deutschen Duschek in Streit kam. Von Worten gingen sie in Tätlichkeiten über, und Klapowski schoss schliesslich einfach auf seinen Gegner los. Glücklicherweise ging der Schuss fehl. Die Geschichte kam vor Oberst Matthieu, den Kommandeur des vierten Regimentes, der dem Schuldigen fünfzehn plus acht aufbrummte, weil er sich, ohne Erlaubnis einzuholen, eines Gegenstandes bedient hatte, der einem Vorgesetzten gehörte. In dem gleichen Tagesbefehl wurde ein Schweizer Legionär vor das Kriegsgericht gebracht, ,weil er in wenig gehöriger Art einen Befehl eines Vorgesetzten glossiert habe'.» « Was hat er denn gesagt? » « Je m'en fiche et je m'en contrefiche. » Mangelnder Respekt vor einem Vorgesetzten ist eine ernste Sache. Trotzdem wird man ein gewisses Missverhältnis in den beiden Verfahren finden. Aber ihr müsst wissen, dass man bei der Legion nicht die gleiche Art und die gleichen Grundsätze anwenden kann wie bei den gewöhnlichen Truppen. Man darf nicht vergessen, dass die Legion zum allergrössten Teil aus Anormalen, aus der Bahn Geworfenen besteht, aus Männern ohne Treu und Glauben. Eben dieser Mangel an Grundsätzen, nach denen sie ihr Leben einrichten, hat sie ja zur Legion gebracht. Nur eine eiserne Zucht, eine Autorität, die jede ihrer Handlungen überwacht und über die Macht unmittelbarer und strenger Strafe verfügt, kann sie zusammenhalten. Alles, was diese Autorität und diese Zucht schwächt, wird aufs härteste geahndet. Wenn aber der Dienst genau eingehalten und die Disziplin beachtet wird, dann ist auf der andern Seite auch die Nachsicht gross. Daher werden Fälle, die in andern Truppenteilen leicht erscheinen würden, unerbittlich bestraft. Für andere aber, die sonst ohne weiteres eine lange Gefängnisstrafe zur Folge haben würden, erhalten die -ILegibnäre höchstens ein paar Tage. Sehr oft sogar lassen die Offiziere einfach Gnade für Recht ergehen, besonders wenn der Schuldige betrunken war. Betrunkenheit, die im Militärkodex aller Länder ein erschwerender Umstand ist, wird in der Legion geduldet und gilt immer als mildernder Umstand. « Meine Legionäre,» sagt auch Oberst Roller, der Kommandant des ersten Regimentes, «trinken tüchtig, aber sie kämpfen auch tüchtig! » Das Bataillon brauchte vier Tage, um die 60 Kilometer zurückzulegen, die Kelaa de M'Gouna Von Bu-Malem trennen. Das letzte Stück des Marsches war besonders mühsam. Das Panzerauto hatte uns 25 Kilometer hinter Kelaa des M'Gouna wieder erreicht. Ebenso rasch wie ein paar Tage früher das Gerücht von seinem Eintreffen, hatte sich nachher die Nachricht von seiner Panne verbreitet Daher waren verschiedene Gish im Südosten von Bu-Malem gemeldet. Alle nötigen Anordnungen wurden getroffen. Das Bataillon rückte mit äusserster Vorsicht vor. Nach Kelaa änderte sich die Landschaft vollständig. Die Hügel wurden höher und wirkten noch trostloser und wilder; ein furchtbares Land aus Lava und erloschenen Vulka- Lampions in der Mainacht Von Hermann Hesse. Warm in dunkler Gartenkühle, Schweben bunte Ampelreih'n, Senden aus dem Laubgewühle Zart geheimnisvollen Schein. Eine lächelt hell zitronen, Rot und weisse lachen feist, Eine blaue scheint zu wohnen Im Geäst wie Mond und Geist. Eine plötzlich steht in Flammen, Zuckt empor, ist rasch verloht... Schwestern schauern still zusammen, Lächeln, warten auf den Tod: Mondblau, Weingelb, Sammetrot. nen. Die nackten und steinigen Grate des Gebel Sagro mit ihren steil abstürzenden Abhängen umschliessen enge und verlassene Täler: Täler des Todes und der Furcht. Die Beschaffenheit des armseligen Landes ist für einen Hinterhalt besonders günstig. Auf diesem Gelände, das eigens für den Guerillakrieg geschaffen scheint, nutzt der Shleh wunderbar seine Eigenschaften aus: überraschende Schnelligkeit, Widerstandskraft und vor allem jene Raubtierart beim Angriff, die durch lange Uebung im Kriegführen gezüchtet wird. Gleichgültigkeit dem Tod gegenüber verstärkt noch diese natürliche Befähigung zum Kampf, die aus dem Moslim je nach den Umständen einen gefährlichen Gegner oder einen wertvollen Verbündeten macht. Plötzlich, ungefähr 18 Kilometer vor Bu- Malem, ertönte ein schriller Pfiff. Die Kolonne machte an einer scharfen Biegung des Weges halt. Die Mokhazni hatten einen kleinen Hügel hundert Meter weiter vorn erklommen. Sie suchten aufmerksam und unruhig den Horizont ab. Es schien, als ob in der Ferne einige Flintenschüsse ertönten. Man konnte nur schlecht hören wegen des dauernden Auspuff- KlHdaetwdieeattfacUu&M. Die ewige Wahrheit. Roman von Oskar Sonnlechner. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt) «Wje ich das meine? Sehr einfach. Wenn die Herren Ehemänner für ihre Frauen keine Zeit haben. Freilich... auf Sie, Professor, trifft das nicht zu, denn Ihre Berufslast ist ungeheuerlich. Man kann nicht gleichzeitig in Sorrent, in Rom, in Florenz und in Batavia sein.» Sie lachte. «Und gerade in Italien ist es angenehm, Gesellschaft zu finden. Wir Asiaten haben für die Schätze der Kultur, die uns dort geboten werden, eigentlich wenig Verständnis.» «Ich bin ganz Ihrer Ansicht.» «Ich freute mich damals, Ihre liebe Frau zu sehen. Ich möchte sagen, es ist ein gewisses Gefühl der Anhänglichkeit. Wenn ich auch persönlich mit ihr nie in Berührung kam. Ich sehe sie noch als kleines Mädchen vor mir. Sie wissen doch, wie exklusiv die Offizierskreise sind. Namentlich in Singapore. Mein Mann und ich kamen dann auch bald nach Srinagar.» Der Professor hatte das Gefübl sie ging die die Katze um den heissen Brei. Er schwieg und wartete. «Ein sehr netter Mensch, mit dem sie beisammen war.» Sie hob herausfordernd das Kinn, wie wenn sie eine Antwort erwarte. Keine Miene regte sich im Gesichte des Professors. «Was der Zufall oft für eine Rolle spielt. Kein Wunder, wenn man abergläubisch wird. In Sorrent... wer sitzt im Speisesaal neben uns am Tische? Ihre liebe Frau. Ein auffallend hübscher Mensch, der mit ihr war. Wen sehen wir am Forum Romanum? Ihre liebe Frau! Ihr Begleiter führte sie am Arm. Meinem Mann ist es nicht eingefallen, mir dort den Arm zu geben, trotzdem man sich in diesem historischen Steinbruch die Beine brechen kann. Und dann... dieser Zufall...», theatralisch hob sie die Hand, an der ihr Perlenbeutel mit dem Reservegebiss baumelte, «... wer steht in Florenz am Grabmal der Medici, wenn man schon dort ist, sieht man es sich auch an... Ihre liebe Frau und dieser reizende Mensch. Arm in Arm. Ich finde das sehr nett von ihm.» Endlich schwieg sie. Der Professor zog das Taschentuch und fuhr sich über die Stirne, die ein leichter Schweiss bedeckte. Keine Linie regte sich an ihm. Die Frau des Reverend wartete mit einem verkniffenen Lächeln auf eine Antwort. «Meine Frau hatte damals Glück auf ihrer Reise», langsam fügte der Professor Wort an Wort, «sie traf unterwegs einen Bekannten von uns, ich glaube, er ist von Beruf Kunsthistoriker. Auf einer italienischen Reise eine grosse Annehmlichkeit.» Der Professor war sich selbst nicht klar, wen er mit dieser von ihm geistesgegenwärtig erfundenen Person meinte. «Sie werden zugeben», er lächelte gezwungen, «dass Mrs. van der Witte sich auf einer Reise nicht von irgendeinem Fremden und Unbekannten Gesellschaft leisten lässt.» «Das dachte ich auch. Ich hielt ihn sogar für einen Verwandten.» «Verzeihen Sie, Mrs. McCarthy, wenn ich mich von Ihnen verabschiede, ich habe morgen einen schweren Arbeitstag vor mir. Gute Ueberfahrt.» Mit einem äusserlich freundlichen Lächeln reichte er ihr die Hand. Sie nickte herablassend. Der Professor warf sein Geld auf den Tisch und trat auf die Strasse. Wie ein Nebel lag es vor seinen Augen, die Kehle war ihm wie zugeschnürt. Eine heisse Backofenluft nahm ihm den Atem. Ihm war, wie wenn er einen eisernen Reif um die Stirne trüge. Wenn er sie wenigstens noch gefragt hätte, was sie mit dem Philipp Haines meinte? Am Koningsplein warf ihn ein heisser Windstoss fast um. Er drückte sich in eine der kleinen Nebenstrassen, in denen ihn der Wind und der aufwirbelnde Staub nicht so zu fassen vermochte. Rechter Hand über einer chinesischen Wäscherei baumelte als Aushängeschild an einem Bambusstäbchen ein rot beleuchteter Papierlampion wie eine Feuerkugel im Wind hin und her. Und hier war es, dass oft ein kleinster und unbedeutender Nebenumstand in den Gedanken eines Menschen eine Brücke zu schlagen vermag. In dem Augenblicke, in dem er den rotbeleuchteten, baumelnden Papierlampion vor sich sah, erinnerte er sich... wer Philipp Haines war... der dem Manne so ähnlich, mit dem seine Frau in Italien gesehen wurde. Auf Jahre eilten seine Gedanken zurück. Er sah sich auf einem Regimentsfest der Lancashire-Füsiliere... ein tobendes Durcheinander weingeröteter Gesichter... dazwischen die schmetternden Klänge der Regimentsmusik ... ein Stimmenchaos lachender, grölender Menschen... mitten auf einer langen Tafel in einem Wirrwarr zerbrochener, übereinandergeworfener Schüsseln, Teller, Gläser... stand einer, den Kragen seines Waffenrockes in der erstickenden Hitze weil geöffnet... 'Fortsetzung folgt.)