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E_1934_Zeitung_Nr.046

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zweitenmal in der

zweitenmal in der Schweiz ausgezeichnet: am Ceneri und in Montreux, wobei er aus beiden Rennen als Tagessieger hervorging. Der tüchtige Varzi erwies sich als disziplinierter Stallgenosse und ein draufgängerischer Streiter, dem keine Schwierigkeit zu gross ist, um ihr nicht beikommen zu wollen. Er hat eigentlich Etancelins Stellung unterminiert, als er während vieler Runden an zweiter Stelle lag und dem Spitzenfahrer stetig und eindrücklich näher kam. Er Hess auch in seiner Taktik und Fahrweise dann nicht nach, als ein Sieg für ihn selbst nicht mehr in Frage kam. Sportlich betrachtet war Montreux gleich auf den ersten Anhieb ein voller Erfolg. Ueber Nacht haben wir unser Rennen in der Stadt, unser Monaco en miniature erhalten. Die Startliste, die hervorragenden sportlichen Ergebnisse, der unfallfreie Verlauf, die erstklassige Organisation (die wohltuend von der improvisierten Schönheitskonkurrenz abstach) und last not least der, sehr erfreuliche Besuch haben zusammen die Voraussetzungen für eine kommende und regelmässige Wiederholung des Rennens gebracht. Wie anlässlich des Presseempfanges erklärt wurde, steht die Durchführung im nächsten Jahre bereits fest. Hoffentlich sind dann die Pressempfänge allerdings nicht mehr eine Stunde nach dem Rennen, wenn Journalisten, Draht und Schreibmaschine unter Hochdruck stehen! Die Veranstaltung hat aber auch gezeigt, dass in der Schweiz ein ebenso sportfreudiges und sportverständiges Publikum zu Hause ist, wie anders wo im Ausland. Diese Feststellung ist für den einheimischen Automobilsport, der offensichtlich einer neuen Entfaltung entgegengeht, doppelt wertvoll. Sie ist vor allem ein gutes Omen für den nächsten Grossen Preis, denjenigen der Schweiz in Bern. Denen von Montreux aber Dank und Gratulation für das vortreffliche Gelingen. Es braucht offenbar nur ein gutes Stück unerschütterliches Selbstvertrauen, um beispielsweise mit offenen und ungedeckten Tribünen selbst dem drohendsten Gewitter die Stirn zu bieten und es zu bannen, bis der Sieger das Zielband überfahren hat! Sei dem wie ihm wolle, so dürfen Montreux und die Initianten dieses Rennens stolz sein auf ihre neue Attraktion! b. Technische Betrachtungen. Eine Strecke wie die des Grossen Preises Ton Montreux stellt ganz besonders auch an die Rennwagen ausserordentliche Anforderungen. Während es bei Langstreckenrennen und Bergrennen ausser auf das Können der Fahrer in erster Linie auf höchste Motorleistung und höchst» Ausdauer des Motors ankommt, werden hier zudem noch die Bremsen und Getriebe einer schärfsten Zerreissprobe unterworfen. Die 300 km von Montreux schliessen etwa-1000 Kurven in sich ein, von denen manche fast bis zum völligen Abstoppen zwingen. Nahezu die ganze Motorleistung von über 200 PS — in Form von kinetischer Energie im Wagen aufgespeichert — muss dabei von den Bremsen wieder in wenigen Sekunden vernichtet werden. Die Getriebe werden gequält und geschunden, als gälte es, sie absichtlich zu zerstören, denn für feines Schalten hat der Fahrer natürlich keine Zeit Ihre Beanspruchung ist so gross, dass das Getriebeöl bis zum Sieden kommen kann. Nicht weniger wird die Kupplung misshandelt. Und schliesslich wirkt sich der ganze gewaltige Kräfteablauf über die Reifen aus, die ohnehin durch die Wucht des Fahrzeuges schon schweren Beanspruchungen unterworfen sind. Gemessen mit dem Maßstab, den man an die Serienwagen des Aütomarktes anzulegen gewöhnt ist, muss schon das blosse Durchhalten dieser Organe in Staunen versetzen. Darüber hinaus stellte sich aber für den Konstrukteur die Aufgabe, die Ge- , triebe und andere Uebertragungsorgane den Eigenheiten der Strecke bestmöglich anzupassen, wollte er einigermassen Aussicht auf Erfolg haben. So war von grösster Bedeutung die Wahl der günstigsten Getriebeübersetzungen, das günstigste Hinterachsübersetzungsverhältnis. Die Motoren mussten Zündkerzen erhalten, die gleichzeitig weder zu empfindlich gegen Verölen noch zu empfindlich gegen Ueberhitzung waren, wechselten doch auf der Strecke höchste Motorbeanspruchung und Auslauf ständig miteinander ab. Bei der Reifentype war auf das Wetter und die Strassenbeschaffenheit Rücksicht zu nehmen, denn ein heisser, trockener Strassenbelag bedingt ein ganz anderes Pneuprofil als eine kühle, feuchte, eventuell schlüpfrige Strasse. In Anbetracht all dessen muss die Zahl der Ausfälle im Verlauf des Rennens als unerwartet gering bezeichnet werden. Nur zwei Wagen, diejenigen von Falchetto und Sommer, fielen wegen Bremsstörungen aus. Beim Wagen von Falchetto schien eine rasch vorgenommene Nachstellung 1 den Mangel behoben zu haben, was sich jedoch nach einigen weiteren Runden doch nicht als zutreffend erwies. Die Reifen standen die ganze Prüfung ohne einen einzigen Versager durch. Manches Gleitschutzprofil war zum Schluss noch nicht bis zur Hälfte abgefahren. Interessant war übrigens die Feststellung, dass die Mehrzahl der diesjährigen Rennwagen vorn kleinere Reifen aufweist als hinten. Alle Konkurrenten hatten ausserdem ihre Reifen zur Erhöhung des Gleitschutzes mit Sägeschnitten versehen lassen. Nicht weniger glänzend als die Reifen haben sich die früher so delikaten Zündkerzen gehalten. Bei den < Oelrohrbrüchen >, die Moll um ausgezeichnete Aussichten und Varzi um den fast sicheren ersten Platz brachten, handelte es eich unseren Beobachtungen nach wohl eher um eine Unzulänglichkeit der Oelpumpe, die das Öel aus dem Kurbelgehäuseunterteil in den Behälter zurückfördern soll. Nach Entleerung des Kurbelgehäuses waren die Wagen sofort wieder marschbereit. Der Sieger Trossi und Varzi, der al« Drittklastierter einkam, fuhren den neuen Alfa-Romeo- Manoposto mit 2650-ccm-Motor und doppeltem Hinterachsgetriebe, den wir schon mehrmals beschrieben haben, Etancelin den neuen 3-Liter-MpnopostoTi Maserati, der ebenfalls bekannt ist. Der 2,5-LHer- Maserati von Zehender, mit dem dieser als Sechster AUTOMOBIL-REVÖH ahschloss, machte als einziger Vierzylinder unter Wagen von Anfohindltnk sonst lauter Achtzylindern einen guten Eindruck. Gruppe A (Serienkarosserien). _,,-,,... ti . , _ . 1. Preis: Stuber (Peugeot) Die Schonheltskonkurrenz am Samstag. Gruppe B (Speziaikarosserien). Am Samstag nachmittag fand bekanntlich eine 1. Ehrenpreis: Ruckstuhl (Bugatti) Schönheitskonkurrenz statt, an der sich überra- 1. Preis: Garage Maurer (Voisin) ; sehend viele Konkurrenten beteiligten. Ueber 100 2. » S. A. Renault (Renault) Wagen wurden im ganzen vergeführt, ein Zahl, mit Gruppe B (Serienkarosserien), der man niemals zu rechnen gewagt hatte. So- 1. Preis: Garage Schweizer (Horch)' wohl Privatwagen wie auch Wagen von Händlern 2. » Garage Schweizer (Maybach)' wurden sehr viele gezeigt. Die Schau wickelt sich ex aequo: Garage Schweizer (Horch) in vornehmem Rahmen ab. Das Kasino bot den Gruppe C (Speziaikarosserien). rechten Hintergrund für diese auserlesen schönen 1. Ehrenpreis: Safia S. A. M. Wieland (Lancia) Maschinen, die meist von zarter Damenhand ge- 2. Preis: Lehoux (Hotchkiss) führt wurden. Gruppe C (Serienkarosserien). Nachmittags fand sich in dem prachtvollen Gar- 1. Preis: Garage Ramuz S.A. (Cadillac) ten ein sehr gutes Publikum ein, das die notwendi- 2. » Garage Ramuz S. A. (La Salla) gen Urteile über die Maschinen zu bilden befähigt 3. m Garage du Kursaal (Citroen) war. Vor einer Jury hatten die Wagen zu de- flae IT!* I D A n H B n filieren, nachdem eine Anzahl Fachleute die Fahr- U3S tlT6l~ti6nnCn* zeuge bereits vorher einzeln geprüft hatte. Leider Ttrmicfilteoli (Meroerioi RMITI r wickelte sich die Schau nicht mit der wünschensvon Br aU cn «S c n IMercedes-BenzJ bieger. werten Promptheit ab. denn kurz vor vier — fast Das Eifelrennen hatte durch die Konkureine Stunde zu spät — tauchten die Wagen auf. renzierunz von Montreux eine Beschränkung Man sah auserlesen schöne Wagen, und die der Besetzung erfahren, so dass sich die Ver- Worte und der Raum fehlen dem Berichterstatter, anstaltung bei den grossen Wagen fast auSum alle neue Wagen richtig schildern zu können, ... ... , . T, , . , , die für den Geschmack und die Kultur der Kon- Schliesslich auf einen Kampf zwischen den strukteure und der Karosseure zeugten. Die Strom- neuen deutschen Rennwagen beschränkte, linie machte sich überall bemerkbar, ohne jedoch Schon beim Training fuhren die neuen Mazu eigentlichen revolutionären Aenderungen geführt 19» -N» 4« schi n en sehr hohe Rundenmittel, so dass ein ^Sn. ^^•S^SrÄ'^h^ toTffi hochinteressantes Duell zwischen den Mer- "monischen Fluss der Linien, «iie alle Uebertrieben- Cedes-Benz- und den P-Wagen ZU erwarten heiten vermeidet und Einfachheit und Vornehm- war. Ueber 200 000 Zuschauer wohnten dem heit zum ersten Prinzip erhebt. In den Farben- grossen Kampfe bei. Die Führung übernahm Ä Ä Ä U Dunk n el Z^SiSTer M,t «erst Fagioli auf dem neuen Mercedes-Benz derzahl vertreten, vielleicht entsprechend der som- Vor seinem Staligenossen von Brauchitsch merlichen Jahreszeit... Ein grosser. dunkelblauer und den P-Wagenfahrern Stuck und Prinz Lancia, dessen Polster innen hellgelb getönt war, von Leiningen. Von Brauchitsch konnte schon nÄnclT m^dSroSr^lsfe? t S » a ner Zeit Fagioli Überholen und kam Ehrenpreis wurde auch ein pTachtvoll karossierter nun zur Führung. Er fuhr die schnellste Run- Bugatti der Firma Ruckstuhl, Luzern bedacht. Eine de des Tages mit 125,3 km/St., was einem erfreuliche Belohnung einheimischer Qualität«- neuen Rundenrekord gleichkommt. Da die arbeit! Am Abend fand dann im KuTsaal die Preia- Mprcerte«; Rpn7 T put* nach Hpr Hälft* A\e> Verteilung, mit Tanz und Unterhaltung, etatt Mercefles-tsenz-Leute nach der Haltte die Die Resultate. Reifen wechselten, ging Stuck nach vorne. Privatwagen. Doch auch ihn warf der Pneuwechsel wieder Gruppe A. zurück. Von Brauchitsch übernahm aufs 1. Preis: Bompart (Peugeot) Neue die Führung des Feldes vor Stuck und Chiron auf Alfa Gruppe'B Ä°ial5r2rien): R°meo-Monop O sto. Bis zum 1. Preis: R. Fisher (Alfa-Romeo) Schiluss gab er den ersten Platz nicht ab. 2. 3. » Hirsiger (Bugatti) » Brunschwig (Renault) p», U1C ppcnifo*« Resultate. Gruppe B (Serienkarosserien). Klasse bis 800 cem (2'?3,72 km): 1. Bruder 1. Preis: Zolla (Mercedes) (Breslau), auf M. G., 2:50:19,2 (Stundenmittel 96,5 2. » Hirschv (Audi) km/St.). 3. » Jago (Renault) Klasse bis 1500 cem (273,72 km): 1. Castelbarco Gruppe C (Speziaikarosserien)'. (Italien), auf Maserati, 2:36:23,1 (104,9 km/St.); 2. 1. Ehrenpreis: Frau Corte (Lancia) Schmidt (Tschechoslowakei), auf Bugatti, 2:36:42,4; 2. Preis: J. Meyer (Bugatti) 3. Burggaller (Berlin), auf Bugatti. 3. » E. Attillio (Lancia) Klasse Ober 1500 cem (342,15 km): 1. r. Brau- Gruppe C (Luxuskarosserien). chitsch (Berlin), auf Mercedes, 2:47:36,4 (122,5 1. Preis: Block (Hotchkiss) km/St, Rekord); 2. Stuck (Berlin), auf Auto- 2. » A. Mayer (Buick) Union, 2:48:56,1 (120,6 km/St.); 3. Ghiron (Paris), 3. » Frau Payot-Schnheider (La Sälle) auf Alfa Romeo, 2:53,20,1; 4. Pietsch (Berlin), auf 4. » Frau Kramer (Chrysler) Alfa Romeo; 5. Penn Hughes (England), auf Alfa 5. » Frau Daucourt (Peugeot) Romeo. bo M EIN ESP E ZIA LIT A T Ist das Richten und Instandstellen verbotener Felgen-, Scheiben- und Drahtspelchenräder, sowie das Richten von Vorder» und Hinterachsen, wie auch von Gehäusen. Ich verfertige alle DRAHTSPEICHEN In beliebiger Starke und Länge. OCCASION! HORCH FOr die Zuweisung derartiger Spezlal-Auftrlge empfiehlt sich Cabriolet 1931 Glaesser-Karosserie, 2 Türen, Leder braun, 50000 km gefahren, 23 PS, in sehr gutem Zustande, zu Fr. 4800.—. 63606 Glaus & Meng, Aarau. Telephon 6.91. HOTGHKISS cond. int, «bMONACO », 6 cyl., 16 CV, modele 1031. Voiture tres bien equipee; malle mStallique, flasques, ailes enveloppantes. etc. Süperbe occasion. 10874 Garage et Ateliers des Jordils S.A., Lausanne. GELEGENHEIT! Zu verkaufen zwei offene vlerplätzlge -wagen. Von Fachmann sorgfältig gefahren und speziell ausgerüstet. 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W 4« — 1954 AUTOMOBIL-REVUE 15 Tour^imus Bessere Ordnung tut not! Wer in den letzten Tagen seinen Wagen mit etwas offenen Augen durchs Land gesteuert hat, der konnte die recht betrübliche Beobachtung machen, wie seitens vieler in- und ausländischer Automobilisten gewisse Picknickplätze in einer Art und Weise «geschmückt» werden, die leider als eine sich immer breiter machende «Sauordnung> qualifiziert werden muss. Wir wollen hier nicht untersuchen, aus welchen Gründen das Lagerleben und die Picknickfahrten in den letzten Jahren immer grössere Dimensionen annahmen, sondern einzig und allein feststellen, dass parallel zur touristischen Entwicklung eine Verschandelung und Verunreinigung manch schöner landschaftlicher Aussichtspunkte und Ruheplätze eingesetzt hat. Was mit wenigen Ausnahmen zum elementarsten Anstandsgeffihl eines Alpinisten gehört, scheint in breiten Automobilistenkreisen noch gar nicht ins ABC der Ordnung auf und neben der Landstrasse eingedrungen zu sein. Eher hat es den Anschein, als ob mit der weitern Entwicklung des Automobils sich eine Zügellosigkeit durchsetzen wolle, die den Automobiliismus als solchen in Misskredit bringen könnte. Wenn man in den letzten Wochen z. B. auf dem Kerenzerberg, am Jaunpass, auf der Schallenbergpasshöhe, am Vierwaldstättersee und Zugersee oder an der Strasse Spiez-Faulensee, um nur einige der wenigen Beispiele herauszugreifen, sich derartiges Lagerleben näher betrachtet, so musste man sich schon die Frage stellen, ob gewisse Leute überhaupt noch Sinn für Ordnung, Natur und Anstand haben. Papierabfälle, Orangen- und Bananenschalen und allerlei andere Ueberreste zeugen an mancher Stelle unseres kleinen Landes von einer Hinterlassenschaft, die auch den anständigen Autotourismuss unweigerlich in Verruf bringen muss. ,Dem Bauer wird das Gras zertreten, um mit- ?cn in einer Wiese, unter einem schattigen Baum, seinen Hunger stillen zu können. Mit Steinen wird alsdann noch die Schiesskunst auf geleerte Flaschen geprüft, ohne jedoch die das Weidevieh gefährdenden Scherben etwa nachher zu entfernen oder es wird zudem der Wagen nach dem Motto parkiert: Der andere soll schauen, wie er durchkommt. Bereits hat sich die Landpresse dieser Sorte von Automobilisten in dem Sinne angenom-. men, dass auch für den anständigen Fahrer wenig Schmeichelhaftes mehr übrigbleibt. Im Interesse aller dürfte es deshalb dringend geboten sein, wenn speziell die Automobilistenverbände hier einen Riegel vorstossen würden. Nur die öffentliche Bekanntgabe derartiger Schmierfinken kann Ordnung mit sich bringen, denn der weitaus grösste Teil der übrigen Fahrer lässt sich sicher nicht gern wegen ein paar Wildlingen mit Anhang auf ein und dieselbe Anklagebank setzen, -my- Zu verkaufen 1 ALFA ROMEO 1750 cem, Grand tourisme, mit 2 Nockenwellen, Limousine, mit Schiebedach, 4plätzig. Offerten an W. Schafroth, Hammerstrasse 85, ZOrich 7. 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Erstere sollte je nach Rang pro Logiernacht 5, 7,5 oder 10 Cts., die Garagen 20 Cts./Auto und die letztern 10—20 % des Bruttogewinnes an die Staatskasse abliefern. Eine damit verbundene Plakatgebühr sollte des weitern noch 20 Cts./Plakat einbringen. Speziell im Hinblick auf die derzeitigen im bündnerischen Hotelgewerbe herrschenden Verhältnisse war zum vorneherein auf eine starke, von wirtschaftlichen Erwägungen getragene Opposition zu rechnen. Aber auch vom Gesichtswinkel der Verfassungsmässigkeit aus wurde die Vorlage der Regierung angegriffen, abgesehen von den bedeutsamen Fragen ihrer Zweckmässigkeit oder Auswirkung. Während die Befürworter erklärten, dass eine Steuerfusserhöhung unmöglich sei, argumentierten die Gegner mit der Verbundenheit des ganzen Volkes mit dem Fremdenverkehr, weshalb die Aufwendungen für den Strassenbau von allen Steuerzahlern zu tragen sei und nicht nur von einem Teil derselben. Nachdem in der ausgiebigen Debatte die verschiedenen Standpunkte zum Worte gelangten, hat sich der Rat in seiner Mehrheit dem gegnerischen Standpunkt angeschlossen und sich damit auf einen Boden gestellt, der die Bedeutung der Strasse als moderner Verkehrsträger, als fördernder Wirtschaftsfaktor und als ergiebige Geldquelle für den Kanton anerkennt -my- UNTERSEKTION WIGGERTAL. Mit besonderer Befriedigung können wir' wieder auf eine gut gelungene Ausfahrt zurückblicken. Am 30. Mai wurden die Insassen des Altersheims Sennhof in Vordemwald durch 14 Clubfreunde, nebst weitem Zuzug, ins schöne Emmental geführt, was für die alten Leute eine wirkliche Freude und Abwechslung bedeutete, waren doch einzelne dabei, welche ihr ganzes Leben lang noch nie in einem Auto sassen. In Affoltern wurde ein Zobig eingenommen und nachher gings über die Lueg nach Burgdorf wieder heim. Allen unsern Mitgliedern, welche sich Zu verkaufen: Sattelschlepper T. C. S. 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Auch wir wollen uns mit einigen Wagen daran beteiligen, da diese Veranstaltung sehr interessant zu werden verspricht. Anmeldungen sind an den Präsidenten zu richten, da eine Zahl der Gewerbetreibenden sich an der Ausfahrt gerne beteiligen würden und somit eine gewisse Platzzahl gegen. Vergütung reserviert werden sollte. Der Hauptpunkt unserer diesjährigen Veranstaltungen aber wird die Fahrt ins Blaue sein, verbunden mit einem Wettbewerb über vorschriftsgemässes Fahren, und zwar bei verdecktem Km-Zähler. Die Sternfahrten sind in allen Sektionen bei den Mitgliedern sehr beliebt, wir möchten nun aber einmal etwas Besonderes machen und das Fahrgefühl in anderer Weise erproben. Zudem führt die Fahrt in eine landschaftlich sehr schöne Gegend, welche nur wenigen unter uns bekannt ist und sicher jedermann befriedigen wird. Da zudem damit eine Picknickfahrt verbunden ist, soll dies eine wirklich gemütliche Familienausfahrt sein, wie man es besser und schöner nicht wünschen kann. Man merke sich den 24. Juni zur Fahrt ins Blaue. SEKTION ZÜRICH. Die Damen der Sektion finden sich am 9. Juni zu einer neuartig aufgezogenen sportlichen Konkurrenz, deren erster Teil in einer Zielfahrt besteht, die mit einem gewissen Durchschnittstempö nach aufgestelltem Itineraire zu absolvieren ist, der zweite in" einer Orientierungsfahrt, wo nur Start und Ziel bekannt sind. 19.30 Uhr besammelt man sich zum Nachtessen mit Preisverteilung im Gasthof « Morgental > auf dem Hirzel. Auf den 23. Juni ist ferner diö Flugzeugverfolgung vorgesehen, als zweite Konkurrenz der ausgeschriebenen Sekitonsmeisterschaft 1934. Von den zwei Projekten für die Auslandstourenfahrt wurde der Fahrt nach Sachsen und in die Tschechoslowakei der Vorzug gegeben. Sie wird anfangs September durchgeführt und dauert 12 bis 14 Tage. Burgfest zu Rapperswil. Samstag, den 23. Juni, treffen sich die Mitglieder der Sektion mit ihren Freunden vom Schweiz. Burgenverein zum Burgfest zu Rapperswil. Die polnische Gesandtschaft hat zu diesem Zwecke das ganze Schloss zur Verfügung gestellt Zu Schiff und zu Wagen treffen die Teilnehmer nach 18 Uhr in der Rösenstadt ein, um alsdann in der herrlichen Lindenallee vor dem Schloss ein kaltes Nachtessen einzunehmen. Nach 2Q Uhr beginnen die künstlerischen Darbietungen, bestehend in einem Lagerleben der Reisläufer und ihrer Dirnen im Schlosshof, Gesangsvorträgen des Männerchors und der Stadtmutfk Rapperswil, des Trachtenvereins und in verschiedenen Produktionen von Bänkelsängern, Gauklern, Komödianten und Spassmachern. Dazu ein belebtes Tanzvergnügen und die Illumination des Schlosses. 4plätzig, in sehr gutem Zustande, den neuen Vorschrift, entspreche Steuer u. Versich, pro 1934 bez. Off. an E. Neuenschwander, Frutigstr. 15, Thun. 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Die Wichtigkeit der Geschäftsordnung erheischen die Teilnahme aller Aktivmitglieder, auch unsere Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Anmeldungen Moteurs amovibles ELTO u. EVINRUDE jusqu'a 60 PH, depuis frs. 390.—les plus avantageux, Demandez un essal avant d'aeheter tout autre moteur. Restent quelques agences regionales ä remettre. Moteurs marins LYCOMI1MQ-CORD 30 h 325 PH. FURRER, Ouchy- Lausanne, Tel. 27.817. 10/12plätzig, gelöst, ev. zu vertauschen an 16/18-PIStz. Offerten unter Chiffre 63611a an die Packard Automobil-Rtvuii Bern. Berliet öplätzige 8-Zylinder-Limousine, 1932, nur 14000 km llm gefahren, in tadellosem Zustande, abzugeben. 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Teleph. 24 600, Luzern. für da« Klaueenrennen, sowie für die Grossen Preis deT Schweiz, müssen umgehend aa den Vorstand eingesandt werden, um die nötigen Plätze sichern zu können. Alles Nähere durch die Kommission. An diesen Veranstaltungen können auch Freunde und Gönner teilnehmen. Touristik-Bulletin des A.C.S. Bulletin vom 1. Juni 1934. Bis auf nachstehende Alpenpässe: Bernina, Grimsel, Furka, Grosser St. Bernhard und Umbrail sind nun alle schweizerischen Alpenstrassen dem Fahrverkehr geöffnet. Albula ist seit 1. Juni durchgehend ohne Ketten befahrbar. Bernina und Furka sind ab Samstag, den 2. Juni, passierbar. Der genaue Stand der heute noch gesperrten Alpenstrassen lautet: Bernina: Die Strasse ist nur noch auf eine kurze Strecke zwischen den Ailas-Galerien und dem Hospiz gesperrt; durchgehende Oeffnung auf Samstag, den 2. Juni vorgesehen. Furka: Urnerseite schneefrei, Walliserseite, zwischen Gletsch und Belvedere unpassierpar; durchgehende Oeffnung auf Samstag, 2. Juni, mittags, erwartet. Grimsel: Bernerseite ohne Ketten befahrbar bis zum Hotel Grimsel Hospiz, Wallieerseite offen bis Passhöhe; Oeffnung Mitte nächster Woche. Grosser St. Bernard: Schweizer schneefrei bis Hospitalet; Oeffnung ca. 10. Juni. Umbrail: Schweizerseite offen bis Alp Muranza, Italienerseite von Bormio her bis zur IV. Cantoniera befahrbar; Oeffnung ca. 8./10. Juni. Italien; Unpassierbar sind: Catnpo di Carlomagno-Campiglio, Falzarego, Gavia, Jaiifen, Pordoi und Stilfserjoch. Die durchgehende Oeffnung der Dolomitenstrasse dürfte auf Mitte nächster Woche zu erwarten sein. Frankreich: Mit Ausnahme des Col du Lautaret sind noch «amtliche Pässe der Route d'ete des Alpes unpassierbar. Kleiner St. Bernhard gesperrt. Zollwesen. , Deutschland. Kraftfahrzeugsteuer für ausländische Kraftfahrzeuge. Laut Berieht des Finanzministeriums gilt nunmehr für die Einreise Schweiz. Kraftfahrzeuge nach Deutschland folgende Regelung: a) Private Personenkraftfahrzeuge (Automobile und Motorräder), die zum vorübergehenden Aufenthalt in das Deutsche Reich gelangen, sind steuerfrei, wenn der einzelne inländische Aufenthalt die Dauer von drei aufeinanderfolgenden Monaten nicht überschreitet. b) Kraftfahrzeuge von Unternehmungen, welche regelmässige Personenrund- oder Personenlinienfahrten betreiben, sind gemäss § 46 ff. AB zu versteuern. c) Alle sonstigen, in der Schweiz zugelassenen, also auch die der entgeltlichen Personenbeförderung oder der Güterbeförderung dienenden Kraftfahrzeuge sind — soweit sie nicht unter b fallen — steuerfrei, wenn der vorübergehende Aufenthalt im Inland jeweils die Dauer von 14 unmittelbar aufeinanderfolgenden Tagen nicht überschreitet. Tschechoslowakei. Zehntägige Triptyks für ausländische Automobilisten. Das Tschechoslowakische Finanz-Ministerium in Prag hat kürzlich seine Genehmigung dazu gegeben, dass sämtliche tschechoslowakischen Grenzzollämter den ausländischen Automobilisten kurzfristige Triptyks für die Einreise nach der Tschechoslowakei ausstellen dürfen. Diese Triptyks haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Tagen und werden gegen eine Gebühr von Ke. 30.— abgegeben. verantwortliche Redaktion: Dr. A. Buchi, Chefredaktion. W. Mathys. — Qr, E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwag). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Sie einen Wagen ausschreiben, eine Occasion kaufen, eine Stelle suchen, einen Chauffeur oder Mechaniker engagieren, eine Liegenschaft kaufen oder verkaufen wollen, dann füllen Sie nachstehenden Coupon aus. Hier abtrennen An die Administration der „Automobil-Revue 1 ', Bern Nehmen Sie nachstehenden Text ein-, zwei-, dreimal (Nichtzutreffendes bitte streichen) in Ihrem Blatte auf. 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