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E_1934_Zeitung_Nr.049

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2k.usl«and Verschärfung des schwedischen Verkehrsrechtes. Aehnlich wie unser neues Automobilgesetz den Schweizer Automobilisten gegenüber den alten kantonalen Verkehrsbestimmungen nicht nur eine einheitliche Rechtsordnung, sondern auch verschiedene Verschärfungen gebracht hat, gehen nun allmählich auch ausländische Staaten dazu über, ihre veralteten Verkehrsgesetze den neuzeitlichen Erfordernissen des modernen Strassenverkehrs anzupassen. Es liegt auf der Hand, dass entsprechend der Geschwindigkeitszunahme eine gewisse Verschärfung, speziell in haftpflichtrechtlicher Hinsicht, sich durchsetzt. Auch der schwedische Reichstag beschäftigt sich gegenwärtig mit einer Gesetzesvorlage, durch die die Verkehrsvorschriften wesentlich verschärft werden sollen. Danach müssen alle Fahrer, die aus irgend einem Grunde Augengläser tragen, einen entsprechenden Vermerk im Führerausweis eintragen lassen. Die Gültigkeit des Führerscheins ist auf das 60. Altersjahr des Inhabers beschränkt; nach jeweiliger ärztlicher Untersuchung kann derselbe allerdings periodisch um drei Jahre verlängert werden. Der Polizei wird das Recht eingeräumt, jedem betrunkenen Fahrer die Führung eines Fahrzeuges zu untersagen und sofern er dieser Aufforderung nicht Folge leistet, das Fahrzeug gewaltsam zu requirieren. Zudem setzt sich jeder betrunkene Automobilist oder Motorradfahrer der Gefahr einer Gefängnisstrafe von einem Jahr aus. Sofern ein Motorfahrzeugführer in betrunkenem Zustande mit solcher Geschwindigkeit fährt, dass er eine Gefahr für den allgemeinen Strassenverkehr darstellt, kann er maximal mit einem Jahr Zuchthaus bestraft werden. -a- Neue Bestrafungspraxis. Die jugoslavische Hauptstadt hat unlängst eine sehr praktische und sicherlich nachahmungswerte Form der Bestrafung der Automobilisten eingeführt, die sich irgend einer Verkehrsübertretung schuldig machen. In den neuen Führerausweisen ist genügend Raum für eventuelle Bestrafungen offen gelassen, indem bei Uebertretung jeder Verkehrsvorschrift darin ein schräges Kreuz angebracht wird. Durch dieses Mittel ist sofort ersichtlich, mit was für einem Fahrer man es bei irgend einem Zusammenstoss zu tun hat. Sobald der Ausweis 5 Kreuze enthält, verliert der Führerschein seine Gültigkeit, wobei der bestrafte Automobilist in Zukunft kein Motorfahrzeug mehr lenken darf. Sicherlich wird eine rigorose Handhabung dieser Vorschrift ein etwas vorsichtigeres Fahren in Belgrad zur Folge haben, a Bau von Autobahnhöfen an Ausflugszielen. Die touristischen Hauptanziehungspunkte eines Landes sind naturgemäss auch die Sammelpunkte des touristischen Automobilverkehrs. Es gereicht aber einer Gegend durchaus nicht zur Zierde, und den Ausflüglern nichts weniger als zur Freude, wenn das Ausflugsziel von parkierenden Autos durchsetzt und die Luft von Benzingeruch durchschwängert ist. Diesem Mißstand abzuhelfen ist nun der Gemeinde Königssee in nachahmenswerter Weise gelungen. Der Königssee liegt südlich von Berchtesgaden und ist einer der schönsten Seen der .bayrischen Alpen. Der Liebreiz der Gegend wurde aber verschandelt durch die Korona der Automobile, die rings um den See Darkieren, wodurch die Besucher auf mancherlei Weise belästigt wurden. Diesem Mißstand hat nun die Gemeinde dadurch abzuhelfen gewusst, dass sie etwas vom See entfernt einen Autobahnhof errichtete. An der Strasse Berchtesgaden-Königssee, ungefähr 300 m vom Seegelände entfernt, wurde eine grössere Wiesenfläche gewalzt und darauf 4 Hallen erstellt. Es "sind einfache Bauten, diie sehr gut zur Gegend passen und dem Landschaftsbild tüchtigen Magaziner auf Car Alpin, Möbel- und Luxuswagen, IJ^F* sucht für Verwaltung und Kontrolle des Lagers, Bedienung Stelle zu verändern, baldmöglichst oder später. 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Die wirtschaftliche Bedeutung des Autos im Fremdenverkehr ist so gewaltig, dass ihm auch von den Gemeinden und vom Staat aus die grösste Beachtung geschenkt werden muss. Wenn es dem Staat möglich ist, millionenschwere Prachtsbahnhöfe zu erstellen, die durch Umsatz und Rendite keineswegs Mehrjähriger, gewissenhafter, jüngerer Chauffeur Fr. 50.— Belohnung Auto- Mechaniker zu einer Stelle verhilft in der Westschweiz zw. Ausbildung in d. franz. Sprache. Tadellose Zeugnisse. Bescheid. Lohnansprüche. Offerten sind zu rieht unt. Chiffre 63691 an die Automobil-Revue, Bern. Einen vertrauenswürdigen finden Sie durch eine „Kleine Anzeige" in der Automobil-Revue AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N» 49 gerechtfertigt sind (man denke an die Luxusbauten in Thun oder Biel), wenn gewisse Kurorte die Bahnunternehmen mit Millionen von Franken subventionieren, dann wird es doch wohl auch im Bereich der Möglichkeit sein, an stark frequentierten Ausflugsorten für die Autos einen schlichten Zweckbau zu erstellen. Es braucht sich dabei gar nicht um ein hypermodernes Gebäude nach Corbusier zu handeln, sondern die Hauptsache ist, dass sich der Autobahnhof gut in die Landschaft einfügt. Die möglichst baldige Erstellung von solchen Autohallen auch an unsern Ausflugspunkten kann nur empfohlen werden, Bahnen Begehrte Dieselmotoren. Die französischen Eisenbahnverwaltungen, welche mit wenigen Ausnahmen bekanntlich auf privatwirtschaftlicher Grundlage betrieben werden, sehen eine wesentliche Erweiterung des Betriebes von Diesellokomotiven und Motorzügen vor. Während im Jahre 1933 bereits 73 Dieselmotorzüge in Betrieb standen, sind neuerdings weitere 214 in Auftrag gegeben worden, wobei von den Staatsbahnen 62 zu den vorhandenen 28 vergeben wurden. Die P.L.M. hat nicht weniger als 107 Einheiten in Auftrag gegeben, nachdem sie auf Grund der bisherigen im Betrieb stehenden 14 Einheiten günstige Resultate erzielte. Auch die übrigen Bahnen wie Est, Nord, Midi, Paris-Orleans und Elsass-Lothringen sehen vermehrte Indienststellung von Dieselmotoren auf ihren Bahnnetzen vor. Als Zweck dieser rapiden Motorisierung des Schienenverkehrs wird die Verkehrsbeschleunigung, die Rückgewinnung von Autopersonen- und Gütertransporten und vor allem auch eine Senkung der Betriebskosten angegeben. Auch die Zentralverwaltung der Londoner Personenverkehrsunternehmungen hat den Beschluss gefasst, im Verlaufe der diesjährigen Sommermonate Versuche mit Dieselomnibussen zu unternehmen. Von den kürzlich in Auftrag gegebenen 200 Einheiten werden 150 auf Schweröl- und 50 auf Benzinbetrieb eingerichtet. Somit werden von den 7000 Autobussen, die dem Londoner Personenverkehr dienen, 350 oder 5 % mit Dieselmotoren ausgerüstet sein. Einen beachtenswerten Rekord für Dieselmotorzüge stellte vor kurzem die Beerlington Railway Co auf, indem einer ihrer Stromlinien-Dieselzüge die 1630 km lange Strecke Denver-Chicago (Genf-Bregenz ca. 420 km) in 13 Std. und 5 Min. zurücklegte. Die dabei für1O0°/ 0 garant. reines Pennsylvanisches Autoöl (Sommerware) in Eisenfässern von ca. 200 kg netto zu Fr. 60.— pro 100 kg inkl. Eisenfass. Anfragen unter Chiffre 14361 an die Automobil-Revue, Bern. Unter-Vertreter gesucht für das Ersatzteilbureau. Erforderlich sind gute Branchenkenntnisse u. Deutsch und Französisch in Wort und Schrift. Ausführliche Offerten mit Angabe der Gehaltsansprüche sind zu richten unter Chiffre 14340 an die 11234 Automobil-Revue. Bern. lz. auf Luxus- od. Lieferungswagen od. in Garage. Sämtliche Reparaturen werden selbständig ausgeführt. Offerten unter Chiffre Z 2976 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich.""' mit Fahrbewilligung und Motorkenntn., sucht Stelle, wo er sich auf Lastwagenfahren ausbilden kann. 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Der urnerische kantonale Gewerbeverein hatte* seinerzeit eine Eingabe an die Regierung gerichtet, worin um Freigabe der Strassenstrecke bis Amsteg für Gesellschaftswagea von 2 m 40 Breite probeweise für die diesjährige Saison ersucht wurde. Aus Sicherheits- und Verkehrsgründen hat der Regierungsrat diesem Begehren nicht entsprochen, da Axen- und Gotthardstrasse immer noch viele Strecken aufweisen, die zwischen Futtermauer und Geländer oft nur über ein© Breite von 5 m oder weniger Metern verfügen. Zudem liegen in dem betreffenden Strassenzug Kantonsgrenze (Schwyz/Uri)- Amsteg die provisorische Gumpischbachbriicke von 2 m 70 Fahrbahnbreite, welche die bekannte Abrutschstelle durch das Gum-, pischtal überbrückt, und die Gruonbachbrücke von 4 m Breite, so dass eine Freigabe für die grossen Gesellschaftswagen die Verkehrsflüssigkeit stark behindern würde. Aufobusbetrieb der Stadt Schaffhausen. Wäh+ rend des Monats Mai wurden 46.636 (46.588) Pe>. sonen befördert, womit die Gesamtbeförderungsziffer für die ersten 5 Monate auf 238.795 (240.962) Personen ansteigt. An Einnahmen wurden im Mai verzeichnet 10.486 (10.413) Fr. und vom Januar bis Mai 52.743 (52.961) Fr., denen Ausgaben in der Höhe von 63.667 (67.160) Fr. gegenüberstehen. Tüchtiger, erfahrener u. absolut selbständiger KAROSSERIE- SCHMIED mit allen Arbeiten bestens vertraut, SW* sucht Stelle, wenn mögl. in Omnibusbau. Bin Autogen- und Elektroschweisser u. spreche Deutsch und Französ. Offerten unter Chiffre 63720 an die Automobil-Revue, Bern. Chauffeur 26 J. alt, verh., m. 6jähr. Fahrprax., darunter 3 J. mit Bergpost (Personenauto), f. Repar. selbständ. u. vertr., U*F- sucht seine Stelle zu verändern, am liebsten wieder auf Postbetrieb. Prima Zeugn. u. Referenzen. — Offert, unt. Chiffre 63630 an die Automobil-Revue, Bern. 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W>49 —1934 AUTOMOBIL-PEVUE 15 Sftvaxsen Befahrbarkeit der Alpenstrassea. Schweiz. — Seit einigen Tagen sind sämtliche schweizerischen Alpenstrassen dem sommerlichen Motorfahrzeugverkehr geöffnet. Der Umbrailpass öffnete am 10. Juni; der Grosse St. Bernhard ist schweizerischerseits seit 8 Tagen befahrbar und italienischerseits ab Donnerstag den 14. Juni. Frankreich. — Befahrbar: Route d'hiver des Alpes, Col d'Allos, Col de la Croix de Fer, Col du Glandon, Col du Petit St-Bernard, Co! de Vars. Die Route d'ete ist noch nicht durchgehend befahrbar. Italien. — Nachdem nun auch Gavla und Stilfserjoch für den Motorfahrzeugverkehr geöffnet haben, sind sämtliche Pässe Oberitaliens (Dolomiten, Piemont usw.) durchgehend befahrbar. Oesterreich. — Die gesamten Alpenstrassen sind durchgehend befahrbar. ET Kontinentales Autostrassennetz. Unlängst besuchte Dr. Dorpmüller, der Vorsitzende der deutschen Reichsbahngesellschaft, Italien» um sich persönlich über den Zustand und die Entwicklung des italienischen Strassennetzes zu informieren. Diese Reise stand weiterhin im Zusamenhang mit den grossen Plänen, welche den Bau eines internationalen Autostrassennetzes vorsehen. Obwohl bereits von der internationalen Handelskammer diesbezügliche Projekte ventiliert wurden, sieht man dennoch die Anlage eines 37,176 Kilometer umfassenden Strassennetzes vor. Dorpmüller äusserte sich jedoch dahin, dass es heute noch verfrüht wäre, wenn diesbezüglich Abkommen auf internationaler Basis abgeschlossen würden. Seine Reise bezwecke einzig und allein sich mit italienischen Fachleuten, vor allem mit Puricelli, zu unterhalten und den Fragekomplex in grossen Zügen zu besprechen. a Rapperswiler Seedamm. Im Ständerat referierte am 13. Juni Schmid (Thurgau) über "dieses unsern Lesern bekannte und leider nie zur Ausführung gebrachte Projekt. In Zustimmung zum Kommissionsantrag wird der Bun~ desbeschluss vom 14. Juni 1933 über die Ausrichtung eines Bundesbeitrages (1,040 Mill.) an den Kanton St Gallen und mitbeteiligte Kantone für den Umbau der Verkehrswege über den Zürichsee von Rapperswil bis Pfäffikon wie folgt abgeändert: Die Auszahlung des Bundesbeitrages erfolgt, beginnend, im Jahre 1935, in Jahresraten von maximal 350,000 Fr. Der Nationalrat pflichtete diskussionslos obigem Beschlüsse bei. Rund 150.000 Unterschriften für die Alpenctras- »en-lnltiative. Das Initiativkomitee für den Ausbau der Alpenstrassen und ihrer Zufahrtsstrassen ersucht uns um Wiedergabe folgender Mitteilung: Vor wenigen Tagen sind die letzten Unter- «chriftenbogen für die Alpenstrassen-Initiative bei dfir Bundeskanzlei abgeliefert worden, das Ergebnis der Unterschriftensammlung entspricht durch- ~aus den hochgespannten Erwartungen des Initiativkomitees, das mit Genugtuung bekanntgeben darf, dass sich annähernd 150.000 Schweizerbürger durch ihre Unterschrift für die Zweckmässigkeit eines Ausbaues der Alpenstrassen und ihrer ZufahrtsetrasÄpn a.ussesprochen haben. Seit dem Bestehen der Eidgenossenschaft ist diese Ziffer nur zweimal knapp übertroffen, worden. (Absinthvetbot und Zollinitiative.) Dieses bemerkenswerte Ergebnis der Unterschriftensammlung ist nicht nur der Volkstümlichkeit des mit der Alpenstrassen-Initiative gestellten Postulates zu danken; es entsprang nicht zum geringsten Teil der eifrigen Werbung durch die dem Initiativkomitee tatkräftig zur Seite stehende Schweizerische Strassenveikehrsliga und der ihr angeschlossenen Verkehrsverbände, sowie der breiten Basis der von der Presse entwickelten Aufklärungstätigkeit. Das Initiativkomitee für den T. C, S. Autosektion St. Gallen-Appenzell GRUPPE APPENZELL A.-RH. Geschätzte Mitglieder! Wir haben eine freudige Mitteilung für Sie. Jedenfalls haben Sie schon aus der «A.-R.> entnommen, dass die T.CS.-Gruppe St. Gallen-Stadt am 24. Juni 1934 eine Zuverlässigkeitsfahrt und eine Schnitzeljagd durchführt Zu diesem Sporttag hat uns die St. Galler Gruppe freundlich eingeladen, mitzumachen. Glaube nicht fehlzugehen, dass sicher einige unserer Mitglieder freudig dieser Einladung folgen, um so mehr als unsere Gruppe dieses Jahr keine sportlichen Veranstaltungen durchführen kann. Die beiden Sportarten sind bei den Automobilisten sehr beliebt, besonders da es direkte Vergnügungsfahrten sind und keine Hetzjagden. Der Einsatz ist sehr bescheiden. Die Route ist für den Grossteil Neuland. Den Teilnehmern winken dazu schöne Preise mit Abschluss durch ein gemütliches Zusammensein in der Brauerei Stocken. Versäumen Sie nicht den Anmeldetermin. 20. Juni. Anmeldeformulare, Reglemente etc. erhalten Sie umgehend von unserem Präsidenten, Dr.D.D. S. Fisch, Herisau. Die Kommission hofft auf eine rege Beteiligung. Die Teilnehmer erleben einen schönen, gemütlichen Sporttag; dabei sind die Auslagen bescheiden. Die Stadtgruppe St. Gallen hat unsere Veranstaltungen immer und in verdankenswerter Weise in allen Teilen gut unterstützt. Heute haben wir Gelegenheit, durch zahlreiche Anmeldungen zu ihrer Veranstaltung am 24. Juni uns als Dank zu. revanchieren. Melden Sie sich sofort. Der Gruppenvorstand, A. C S. SEKTION BERN. Die Sektion Bern ladt ihre Mitglieder zum. Besuche der imposanten Kraftwerkanlagen und Schleusen des neuen Kembser Schifffahrtskanales ein. Dieses technische Wunder wollen die Berner am Samstag, den 30. Juni 1934 per Auto und Rheindampfer besuchen. Der Abstecher ins nahe Oberelsass ist nicht nur technisch hochinteressant, sondern überreich an landschaftlichen Reizen, dass sowohl dem Ingenieur als dem beschaulichen Wanderfahrer gramm hierfür ist folgendes: Freie Fahrt bis Rheinfelden. Treffpunkt im Hotel Schwanen in Rheinfelden. 14.15 Uhr: Abfahrt mit Extraschift Die Wageninsassen mit Ausnahme des Wagenlenkers beginnen die Schiffahrt schon in Rheinfelden, die übrigen fahren mit den Wagen nach Basel, wo letztere auf dem öffentlichen Parkplatz gegenüber dem Hotel Drei Könige parkiert werden. 15.15 Uhr: Ankunft des Schiffes in Basel zur Aufnahme der Wagenlenker. Besichtigung .des Rheinhafens. Weiterfahrt über den gestauten Rhein und durch den Kembser-Schiffahrtskanal zu den Kembser Gross-SchiffahrtsscMeusen. Passieren der 500 Tonnen schweren Schleusentore. 17.10 Uhr; Ankunft in Kembs. Besichtigung der Schleusen unter Führung eines Vertreters der « Energie Electrique du Rhin ». 17.45 Uhr: Rückfahrt nach Basel. 19.45 Uhr: Ankunft in Basel. Gemeinsames Nachtessen im Restaurant «zum 'Schützenhaus» und freie Heimfahrt. Wir bitten unsere Sektionsangehörigen, den letzten Samstag im Juni für diesen sicherlich nicht alltäglichen Ausflug freizuhalten- Mitglieder der Ortsgruppe Langenthai sind gebeten, ihre Anmeldungen dem dortigen Präsidenten, Herrn W. Ruckstuhl, direkt zu überdachen. h. SEKTION ZÜRICH, Die Damen er tippe der Zürcher Sektion ist sportbegeistert und unternehmungslustig; nach einem Früblingsausflug gelüstete es ihr diesmal nach sportlicher Betätigung und so schrieb sie eine Ziel-und Orientierung sf ah rt aus, zu der sich am vergangenen Samstagnachmittag 16 Equipen meldeten, jede aus Wagen, Fahrerin und Mitfahrerin bestehend, die zwei getrennte, aber in der Bewertung zusammengehörende Fahraufgaben zu lösen hatten. Die Herren von der Sportkommission stellten ihre Erfahrungen nnd sich selbst den Damen zur Verfügung, und so konnte es nicht ausbleiben, dass der Anlass, von bestem Wetter begünstigt, vortrefflich gelang und auch jenen Teilnehmern Freude machte, die nicht unter den Preisträgern figurierten. Bei der Zielfahrt handelte es sieb, darum, über eine Distanz von 38 km von Dübendorf via Greifensee nach Feldbach am obern Zürichsee zu gelangen, und zwar in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38 km; jede Unter, oder Ueberschreitung der vorgeschriebenen Fahrzeit von einer Stunde wurde mit Strafpunkten belegt. Zwei Geheimkontrollen auf der Strecke waren zu passieren; Ausbau der Alpenstrassen verbindet mit dem sie mussten genau im vorgeschriebenen Durchschnitt erreicht werden. Nur die A.C.S.-Karte Dank an Verbände und Presse den Wunsch, dass der Alpenstrassen-Initiative bei der kommenden 1 • 250,000 durfte unterwegs benutzt werden; alles Volksabstimmung die Unterstützung der Oeffentlicbieit in gleichem Masse beschieden sein möge. trolleure vor dem Start zu freundlichen andere Kartenmaterial nahmen die bösen Kon- Händen- Diese Zielfahrt löste niemand ohne Minus; selbst die sichersten Fahrerinnen, unterstützt durch eine tüchtige Kartenleserin, die exakt auf die Sekunde in Feldbach eintrafen, erwischten in den hinterhältigen Geheimkontrollen einige Strafpunkte. Nach ungefähr 10 Minuten ging die Fahrt weiter, nunmehr bestehend in einer Orientierungsfahrt; es war von Feldbach aus anf kürzestem Wege (52,2 km) auf Grund guten Kartenstudiums (1 :100,000). das erst ganz kurz vor dem Start erlaubt war, Merenschwand zu erreichen, und zwar in genau 80 Minuten, worauf als letztes Ziel Sihlwald (25,8 km) in 40 Minuten anzusteuern war, eine gar nicht ßo einfache Geländefahrt, die, trotzdem fünf Equipen sie vollkommen fehlerlos absolvierten, eine vorzügliche Leistung für die Teilnehmer war, von denen die meisten zum erstenmal einen solchen Anlass mitmachten. Alle 16 Equipen kamen am Endziel an, etliche freilich mit allerhand Strafpunkten als unerfreuliche Hypothek auf ihrem Wagen, der da und dort an dem vorgeschriebenen Tempo keine Freude hatte; hie und da mag auch die Uhr oder wohl auch die Kartenleserin schuld gewesen sein, dass der Wagen in der Aufregung des Kampfes streckenweise auf Ab- und Umwege geriet. Abends 7 Uhr fand im Höhenrestaurant «Morgenthal» bei Hirzel die von Frau von Salis geleitete Preisverteilung statt, der ein gemütliches Beisammensein folgte. Vizepräsident Gassmann begrüsste dabei die Damen im Namen des Vereins und gratulierte ihnen zu dem schönen sportlichen Erfolg, betonend, dass Leistungen darunter seien, die auch ein Fahrer männlichen Geschlechtes kaum besser hätte machen können. Aus den Resultaten notieren wir: 1. Glaser A-, Frau, Zürich, und Spargnapanl C, Frau, Rüschlikon, 2 Punkte; 2. Schnider M., Frau, Küsnacht, und Herter-Sigwarth L., Frau, Zürich, 8 Punkte; 3a. Beyer-Mathys E-, Frau, Zürich, und Schmidlin A., Frau, Zürich, 9 Punkte; 3b. Weidenmann E. Dr., Frl., Winterthur, und Glauser R., Frl., Bern, 9 Punkte, Lese (Ohne Vtrantwortlichkeif der Redaktion.) gedient ist. Das Pro- Automobilisten und signalisierte Bahnübergänge. In der Tagespreise wird ein tödlich verlaufener Unfall an einer Blinklicht-Signalanlage der Sihltalbahn gemeldet. Da ich selbst öfters diese Strecke befahre und Gelegenheit hatte, die Verhältnisse bei derartigen Warn-Signalanlagen zu beachten, möchte ich Sie auf einige Mißstände aufmerksam machen, die voraussichtlich, hier zu einem tragischen Unfall geführt haben. Die Disziplinlosigkeit mancher Automobilisten, die nachgerade bedenklich wird, zeigt sich unter anderem auch darin, dass Verkehrs-Signale nicht beachtet werden. Speziell bei Blinklicht-Signalanlagen, deren Verwendung schon in einer Verordnung des Jahres 1929 geregelt wurde, hat man diesbezüglich die schlimmsten Erfahrungen machen müssen, indem eehr viele Automobilisten glauben, das rote Blinklicht bedeute nur eine Warnung, während es ausdrücklich ein absolutes Halt- Signal darstellt. Man sieht daher sehr oft Autos Üie.betreffenden NiveaurKreuzungen, noch befahren, -wenn; die Warn-Signalanlage schon in Tätigkeit getreten ist. Das Verwerfliche dieser Handlungsweise ist jedoch nicht, dass der Betreffende sich selbst in Lebensgefahr bringt, sondern, dass er durch sein schlechtes Beispiel andere verleitet, ihn nachzuahmen. Auch dies scheint bei dem gemeldeten Unfall die Ursache gewesen zu sein, indem der Motorradfahrer dem Beispiel des vor ihm fahrenden Fahrzeugführers gefolgt ist, statt sich, strikte an das Warnsignal zu halten. Da die Undiszipliniertheit nicht eine allgemeine Eigenschaft der Motorfahrzeugführer ist, muss die Ursache an örtlichen Verhältnissen liegen. Wenn man erfäirt, dass das Befahren von Njveau- Uebergängen während der Warnzeit der Blinklichtsignale nur mit Fr. 3.— gebüsst wird, so braucht man nicht weit zu gehen, um die Verantwortlichen für diese Zustände in unsern Behörden zu finden- Polizei-Organe und Gerichte, die Uebertretungen, di« derart schwere Folgen nach sich ziehen können, mit derart lächerlichen Bussen belegen, sind für die Folgen und somit auch für den tödlichen Unfall im Sood moralisch mitverantwortlich. Man sollte von einem selbständig denkenden Menschen erwarten können, dass er nicht am behördlichen Gängelband geführt zu werden braucht und dass es nicht notwendig sein sollte, ihm ein Fahrverbot in Form eines eisernen Schlagbaumes jeweils vor die Nase zu halten. Da es aber immer Leute gibt, die eine behördliche Führung notwendig haben, so müssen diese im Interesse der andern Mitbürger zur Ordnung angehalten werden und es wäre dringend notwendig, dass vor allem die Behörden hier ihre verantwortungsvolle Aufgabe erkennen, statt dass sie ihre Aufgabe in unnötigen Schikanen und Plagereien erblicken. Dies ist um so mehr notwendig, als die Verkehre-Signale mit der Zeit auch in den Städten eingeführt werden. Die Voraussetzung für die Einführung solcher Signale ist je* doch die Verkehrs-Disziplin. Dr. K. O. in Z. Handel «. Indusit^e Liquidation bei Martini. Anlässlich der am 12. Juni unter dem Vorsitz von Allemann (Küsnacht- Zürich) abgehaltenen Generalversammlung, an welcher von den insgesamt 142 000 Aktien 124 000 vertreten waren, wurde seitens des Verwaltungsrates hervorgehoben, dass es bei den heutigen wirtschaftlichen Verbältnissen nicht möglich sei, in der Schweiz die Fabrikation von Personenwagen gewinnbringend zu gestalten. Angesichts der schlechten Lage des Unternehmens (Passivsaldo 791940 Franken) schlug der Verwaltungsrat in einer der ordentlichen Generalversammlung anschliessenden ausserordentlichen Generalversammlung die Auflösung und Liquidation des Unternehmens vor. Nach gewalteter Diskussion wurde Auflösung nnd Durchführung der Liquidation einstimmig besohlossen. Als Liquidator wird der bisherige Direktor Aromann und als Aufsichtsorgane Verwaltungsratspräsident Allemann und M. Chappuis amten. Voraussichtlich wird die Motorwagenfabrik Berna während fünf Jahren das Ersatzteillager für die Martiniwagen weiterführen und auch die Reparaturwerkstätte übernehmen. (Wir werden in einer der nächsten Nummern der «A.-R.» auf die seinerzeitige Bedeutung dieses Unternehmens für die schweizerische Wirtschaft zu sprechen kommen.) 6000-km-Fahrt durch Italien. Das Adler Trunrpf- Team erringt den einzigen Teampreis (aller Klassen und Nationen), ausserdem 3 goldene Plaketten und den Sonderpreis für schnellste deutsche Fahrer. Von 226 zu dieser schwierigsten Langstreckenprüfung gestarteten Fahrern erreichten nur 115 das Ziel in Rom. Diese 6000-km-Fahrt in drei Etappen von je 200 km quer durch Italien und Sizilien, über schlechteste Strassen mit undurchdringlichen Staubwolken, durch Nebel und bei tropischer Sonnenglut bergauf und bergab bis 1000 Meter Höhe stellt zweifellos die -gewaltigste Prüfung für Mensch und Maschine dar, die je verlangt wurde. Wenn die Adler-Trumpf-Mannschaft mit den Fahrern Hasse, Löhr und Schweder als einziges Team (aller Klassen und Nationen) die Fahrt siegreich beenden konnte, so ist dies ein Erfolg, wie er gTÖsser von einer Mannschaft auf serienmässigen Fahrzeugen kaum errungen werden kann. Die Mannschaft wurde mit dem einzigen zur Vergebung gelangenden Teampreis ausgezeichnet und erhielt ausserdem 3 goldene Plaketten, sowie den Preis für schnellste deutsche Fahrer. Die von dem Team eingehaltene Durchßchnittsgpschwindiffkeit beträgt 68 km/St., sie liegt rund 30% über dem verlangten Durchschnitt. Die siegreiche Mannschaft wurde von dem italienischen Publikum begeistert aufgenommen und von dem deutschen Botschafter in Rom, durch einen offiziellen Empfang geehrt. Grenzverkehr Ohne Triptyk und internationale Ausweise an die «Grandes Fetes de Paris». Der Handelsattache der französischen Botschaft in der Schweiz teilt uns folgendes mit: Auf Anregung des Handelsministers werden anlässlich der «Grandes Fites de Paris> den ausländischen Automobilisten und Motorradfahrern vom 15. Juni bis 15. Juli aussergewöhnliche Erleichterungen gewährt. Die Staatsangehörigen von Grossbritannien, Belgien, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien, deren Fahrzeug in einem dieser Länder eingeschrieben ist und die kein Triptyk, Grenzpassierscheinheft oder Acquit besitzen, erhalten gratis und ohne Hinterlage bei allen französischen Zollbureaux eine Grenzpassierkarte, die zu einem Aufenthalt vom 15. Juni bis 15. Juli in Frankreich berechtigt. Ferner wurde angeordnet, dass während dieser Zeit die ausländischen Automobilisten und Motorradfahrer keine internationalen Ausweise benötigen, sondern mit den nationalen Fahrausweisen in Frankreich zirkulieren können. Ohne Zweifel werden diese bedeutenden Einreiseerleichterungen, di-e den Automobilisten von allen Eintrittsschwierigkeiten nach Frankreich befreien, zahlreiche Ausländer aufmuntern, von der Gelegenheit zu profitieren und einen Aufenthalt in Frankreich und dessen schöner Hauptstadt zu verbringen. Amtliche Mitteilungen Verkehrsöffnung. Die Grimselstrasse ist ab 14. Juni für den schweren Motorwagenverkehr geöffnet. Kreisoberingenieur I. Autoabbruch Bern liefert sofort gebrauchte Bestandteile für alte nnd neuere Wagen, sowie Kühler, Räder, Pneus, Achsen, •lektrische Beleuchtungen, ebenso für Motorräder 11377 ZYSSET. OSTERMUNDIGEN. Tel. 41.172 KÜHLER- Fabrikation und Auto- Spenglerei AUTOKOFFER Alle Reparatu ren Fritz Wahl, Zürich 4 Tel. 72.408 Hohlstrasse 86 Privat 62.271 BESUCHT DIE Monbijoustrasse 8, Bern Seltene Gelegenheit! 3^" Zu verkaufen *^C PEUGEOT Limousine, 6 PL, Typ 301, Modell 1934, äusserst billig, mit Garantie. 11300 Offerten unter Chiffre Z 2982 an die Automobil- Wegen Todesfall zu verkaufen AUTOMOBIL BUICK 8 Zylinder, 18 HP, Limousine, 4/5pl-, ca. 10000 km gefahren, Zustd. wie neu. Zwischenhändler verbeten. Offerten unter Chiffre 14394 an die 8475 Automobil-Revue. Bern. MOTORWAGEN MIT HOLZGASGENERATOR Ho!z-Tankstelle in der Arbeitshütte Bern Sulgenrain 26 Telephon 21.610 Ricinol das Motorenöl für höchste Ansprüche. 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