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E_1934_Zeitung_Nr.048

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18 fttTTOMOBIL-REVUE

18 fttTTOMOBIL-REVUE 1934 — N»48 tfierwaldstätf er - See und Umgebung Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind erstchtllch in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. D ie Zufahrtsstrassen aus derganzen Schweiz sind ersichtlich in O, R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer. offizielle Ausgabe des T. C. S. als Rosengarten ist heute eine Sehenswürdigkeit. Die Seestrasse wird Attraktion. Neue ideale Zufahrtsstrasse Ruhe - Erholung - Sport - Konzerte Dancing - Exkursionen Rosenfest 30. Juni „Wahl der Rosenkönigin pro 1934" 27 HOTELS Minlmal-Pensionspreis proTae Fr. 6.50-12.50 Prospekt durch Verkehrsbureau Vorteilhatte Weekend- u. 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N»48 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 Verkehi Verkehrspolitik nach dem Verkehrskongress. Es ist ein Vorteil des Neuen, noch nicht in festen Geleisen Eingefahrenen, dass es voll von Pro- Jkux devn Leserkreis blemen ist. Während das Gewohnte, Althergebrachte bereits klar umrissene Formen angenommen hat, ist es bei jenem manchmal nicht abzusetorfahrzeug- und Fahrradverkehr. «Wer in ange- Zum Art. 59 des Bundesgesetzes über den Mohen, -wohin die Entwicklung noch führt. Das mag trunkenem Zustand ein Motorfahrzeug führt, wird den Nachteil haben, dass es solch Neuem an Aneehen und Macht gebricht; auf der andern Seite Busse bis zu tausend Franken bestraft. In schwe- mit Gefängnis bis zu zwanzig Tagen oder mit aber hat es den gewaltigen Vorzug, dass grundsätzliche Lösungen gefunden werden können, die bis zu sechs Monaten oder auf Busse bis zu fünfren Fällen oder bei Rückfall wird auf Gefängnis bei mehr oder weniger erstarrten Dingen und Lebenssphären auf unüberwindliche Schwierigkeiten Mit der Aufnahme dieser Strafbestimmung in tausend Franken erkannt.> stossen. das Gesetz ist rein juristisch ein Tatbestand präzisiert und unter Strafe gestellt worden, dessen Der Schweizerische Verkehrskongress 1934 Hess etwas von dem erfrischenden Wind, der dort Vorhandensein in ganz ausserordentlicher Weise herrscht, wo noch alles problematisch ist, wo man auf die Abwicklung des Verkehrs einzuwirken vermag. Wenn sich das öffentliche Recht nur damit aber den guten Willen hat, die Probleme zu meistern, verspüren. Der 2. Kongress war ausgesprochen politisch, d. h. richtunggebend, während die einen betrunkenen Führer als Delikt unter Strafe befassen wollte, einen Unfall, verursacht durch Jetztjährige, in Zürich abgehaltene Veranstaltung zu stellen, dann müsste das unter dem Titel eines für Touristik und Verkehr mehr sichtenden, wissenschaftlichen Charakter hatte. Während der er- Die Fassung des Artikels zeigt aber deutlich strafverschärfenden Umstandes erfolgen. ete Kongress die Stellung des Verkehrs und des den Willen des Gesetzgebers, dass nicht der Unfall strafwürdig ist, sondern der Umstand des An- Fremdenverkehrs im besondern innerhalb unserer Volkswirtschaft zu erforschen hatte, so war die getrunkenseins. Dabei ist zu bemerken, dass das Mission des zweiten, auf der Grundlage der Erkenntnisse des Zürcher Kongresses und in Beschen Recht bedeutend weiter geht, indem nicht, schweizerische Gesetz gegenüber dem ausländirücksichtigung der gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Krise die gebotenen Konsequenzen zu ziehen. stellt wird, sondern schon der Einfluss des Genus- wie dort, das Betrunkensein allein unter Strafe ge- Der Kongress löste diese Aufgabe, indem er Poetulate aufstellte, die in verschiedenen Richtungen kenheit. Juristisch gesprochen handelt es sich ses alkoholischer Getränke als Vorläufer der Trun- die Wege abstecken, die die schweizerische Verkehrspolitik in den nächsten Monaten und Jahren kraft öffentlichen Rechtes. Die Strafbestimmung vorwiegend um einen Schutz gegen sich selbst begehen muss. soll nicht nur Dritte vor der Gefahr schützen, in Zunächst geschah dies im Hinblick auf die Organisation der Fremdenverkehrspolitik. Diese hat nen Führer versetzt werden können, sondern der die sie durch einen angetrunkenen oder betrunke- in letzter Zeit, nachdem manches mitunter unklar Führer selbst soll davor bewahrt werden, überhaupt in diese Situation zu geraten. Der Staat und verworren aussehen mochte, feste Umrisse erhalten. Auf der einen Seite ist die Schweizerische greift damit über den Rahmen der Individualrechte Verkehrszentrale reorganisiert worden. Auf der anderen Seite ist durch ein Aufgabenteilungsabkomheit über sich selbst beschränkt. des einzelnen hinaus, indem er die Verfügungsfreimen zwischen den Schweizerischen Bundesbahnen, Damit aber offenbart sich der Wille des Ge- mehr zu tun, als nur Verbote aufzustel- der Schweizerischen Verkehrszentrale und demsetzgebers, Schweizerischen Fremdenverkehrsverband die Stellung des letzteren gefestigt und sein Arbeitsgebiet und für sich, sondern es ist das Bestreben, in len. Es ist nicht mehr eine rechtliche Frage an sitt- abgegrenzt worden. Die Gründung des Schweizerischen Fremdenverkehrsverbandee im vorletzten Sommer war vielfach missverstanden worden; viele befürchteten, sie führe zu einer weiteren Zersplitterung in der schon reichlich zerklüfteten Verkehrspolitik. Nun hat kein Geringerer als Minister Dr. Stucki festgestellt, dass die neue Organisation ein notwendiges Glied 1 in der Gesamtorganisation "^es schweizerischen Verkehrswesens sei, da auch dieses einen nationalen Spitzenverband besitzen müsse, der die natürliche zentrale Vermittlungsstelle zum Staat bilde. Noch nicht ganz abgeklärt erscheint dagegen die Organisation der staatlichen Verkehrspolitik. Minister Stucki erhob die Forderung, dass die Führung der Verkehrspolitik einem Departement übertragen werde — ein Postulat, dem sich die Kongressteilnehmer einstimmig anschlössen. Bundespräsident Pilet-Golaz griff die Anregung auf und stellte ihre Verwirklichung an Aussicht. So kann man erwarten, dass auch hier in absehbarer Zeit eine grundsätzlich klare Lösung verwirklicht werden kann. - •••'*>• Richtunggebend war der Kongress sodann in einer zweiten Hinsicht: er stellte ein Bekenntnis zu einer weitestgehenden Förderung des Fremdenverkehrs durch die Interessenten selbst dar Man wird dies in weiten Kreisen sicher mit Anerkennung registriert haben; denn es hat heute, wo alles unter den Mantel des allgütigen Staates schlüpfen will, etwas Erfrischendes, wenn jemand Bekennt, dass er sich selbst auch noch etwas zutraut. Förderung des Fremdenverkehrs heisst vor allem: unser Land für die Gäste noch anziehender machen als es schon ist. _^ In dieses Kapitel gehört auch der Ausbau •unklares nationalen Strassennetzas, insbesondere der "Ausbau der Alpenstrasse n. Durch eine Initiative, die bekanntlich an die 150,000 Unterschriften auf sich vereinigte, ist das Begehren um eine entsprechende Verfassungsrevision gestellt •worden. Hoffen wir, dass die Behörden, die sich als nächste mit dem Initiativbegehren zu befassen haben, die ausserordentliche Wichtigkeit der Alpenstrassen für unseren Fremdenverkehr verstehen und mit der nötigen Entschlossenheit die gebotenen Konsequenzen aus dieser Erkenntnis ziehen. Die andern Staaten wissen ja längst, was ßie zu tun haben und bauen ihre für die Autotourteten interessanten Strassen mit einer bemerkenswerten Grosszügigkeit aUs. Unser Land muss alles tun, damit es nicht ins Hintertreffen gerät. Mit grosser Klarheit steht heute endlich die Linie fest, die in der Aussen-Verkehrspolitik zu befolgen ist. Förderung der Frequenz ist hier das Postulat. Nachdem der Export einen schweren Niedergang erlitten hat, ist es eine wirtschaftliche Lebensfrage für unser Land, dass der Fremdenverkehr erhalten bleibt. Wenn ein Ausländer in unser Land kommt, um seine Ferien zu verbringen, so ist das für unsere Volkswirtschaft gleich wertvoll, wie wenn unsere Exportindustrie eine entsprechende Warenmenge ins Ausland verkaufen kann. Und die Chancen, dass der Ausländer zu uns kommt, sind eher grösser, als die, dass wir Waren verkaufen können. Denn unser hochprotektionistisches Zeitalter bringt es fertig, beinahe alle Industrien in allen Ländern aufzuzüchten — ausser der «Fremdenindustrie» schweizerischer Prägung, die eben nur dort möglich ist, wo die Natur die grandiose Bergwelt hingestellt hat. Wo sie dies nicht getan hat, kann auch der mächtigste Wirtschaftspolitiker und Staatsmann nichts ausrichten. Bleibt aU letztes Moment, das unserer Verkehrspolitik die Richtung weist, das Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit den andern Wirtschaftsgruppen. Anlässlich des Schweizerischen Verkehrskongresses 1034 wurde im Speziellen das Kapitel « Fremdenverkehr und Landwirtschaft» einer eingehenden Betrachtung unterzogen; die Diskussion führte zu dem Ergebnis, dass eine engere Zusammenarbeit der beiden Gruppen möglich ist und gesucht werden soll. Notwendig ist allerdings, dass von beiden Seiten her Anstrengungen gemacht werden, um Produktion und Bedarf in Uebereinstimmung zu bringen. Offenbar dürfen aber keine Mühen zu gross sein, um dieses Ziel zu erreichen; denn für unsere Landwirtschaft hängt ausserordentlich viel davon ab, dass sie mit der Hotellerie in engstem wirtschaftlichem Kontakt steht. Und was für Landwirtschaft und Hotellerie gilt, hat für alle andern Zweige des Verkehrswesens und der Lieferantengewerbe Geltung: Anpassung und Zusammenarbeit ist eine dringende Notwendigkeit Der Schweizerische Verkehrskongress war ein mutiges Bekenntnis dazu. Hoffen wir, dass es bald verwirklicht werde! (Mite. vom Schweiz. Fremdenverkehrsverband.) licher und ethischer Beziehung erträgliche Zustände zu schaffen. Jeder Laie ist imstande, diesen Willen zu erfassen, denn gerade er wird, unbeschwert von juristischen Problemen, den Bestandteil eines Talbestandes zum Hauptmerkmal erheben, der seinem sittlichen Empfinden widerstrebt. Aber auch für den Laien, wirkt die Tatsache, dass der Betreffende bestraft wird, unbefriedigend, weil dadurch nie 'der erstandene Schaden gutgemacht werden kann. Noch viel mehr aber stellt sich dem Juristen die Frage, wie weit geht das Recht des Staates, das Verfügungsrecht des einzelnen zwangsweise einzuschränken? Die Tatsache allein, dass dar Gesetzgeber im Art. 59 einen grossen Schritt zur Verhütung getan hat, vermag nicht zu befriedigen angesichts der erschreckend grossen Zahl der diesbezüglichen Rechtsverletzungen. An dieser Stelle sollen im Zusammenhang mit unserer Frage, wie weit kann der Staat durch öffentliches Recht gehen, lediglich einige Gedanken entwickelt werden, die durch den schweren Un-, fall in Bern, bei Anlass der Hochschulfeier, in ein akutes Stadium getreten sind. Ein angesehener Mann, der sich in jeder Beziehung der Tragweite seines Handelns bewusst sein sollte, verursacht unter der Einwirkung von Alkohol einen schweren Unfall. Man wird sagen, das ist ein Tatbestand wie jeder andere, und vergisst dabei leicht, dass die Verletzung von Art. 59 von jedermann vorauszusehen war. Der Mann hat am Fest der bernischen Hochschule teilgenommen. Abends 20 Uhr hat er seinen Wagen in den Park gestellt. Dar Park war von Polizisten bewacht und zählte über einige hundert Automobile. Morgens um 4 Uhr verliess er den Park und mit ihm auch alle die andern Fahrzeui;- führer. D. h.i alle die Hunderte von Lenkern hatten während 8 Stunden betrunken, geraucht und den Schlaf unterbrochen. Eine Flasche Wein genügt, um dem Art. 59 Geltung zu verschaffen. Damit ist festgestellt, dass die wenigsten der Fahrzeugführer nach Vorschrift des Art. 59 ihren Wagen hätten lenken dürfen. Trotzdem hat aber die Polizei, es soll dies kein Vorwurf sein, weil die rechtlichen Grundlagen zu einem Andershandeln nicht creeeben sind, den Wagenpark bewacht und die Führer ihr Fahrzeug besteigen lassen. Hunderte sind in Kollision gekommen mit Art. 59, einer von ihnen verursacht ein Unglück und muss die Konsequenzen auf sich nehmen. Hier liegt nun auch das Unbefriedigende der gesetzlichen Regelung. Im Grunde genommen sind alle schuldig und jeder muss sich gestehen, dass auch er in ähnlichem Masse unter der Wirkung des Alkohols gestanden hat. Schuldig ist mit ihnen die Behörde, die es geduldet hat, dass nach einem achtstündigen Fast der Wagen bestiegen und gelenkt werden durfte, schuldig ist aber auch der Gesetzgeber, der den Art. 59 nicht erweitert, soweit nämlich, dass in allen diesen Fällen, wo mit Sicherheit eine Verletzung der Vorschrift in genere vorliegt, die Lenkung des Fahrzeuges überhaupt untersagt wird In Art. 57 der Vollziehungsverordnung wird dem Führer von Motorfahrzeugen, die dem gewerbsmässigen Personentransport dienen, der Alkoholgenuss überhaupt untersagt. Hier ist der Gesetzgeber so weit gegangen, in einer ausgesprochen vorsorglichen Weise. Es soll es auch dort tun, wo er weiss, dass Art. 59 verletzt wird. Es wäre verfehlt, über das Vorgehen zu diskutieren. Es ist aber ebenso verfehlt, dort zu strafen, wo man den Tatbestand und das Delikt erkennt, die Folgen voraussehen muss. und nicht Kraft bestehender Vorschrift einschreitet. Wenn man schon z. B. vom Taxichauffeur vollständige Enthaltung fordert, und zwar mit Recht, dann gehört daneben das Verbot, im Anscbluss an Festlichkeiten, die eine ganze Nacht beanspruchen, einen Wagen führen zu dürfen. Man hat genügend Möglichkeiten, gerade mit dem Taxi sicherer und ebenso schnell den Heimweg zu bewältigen, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen. Es ist aber auch die Aufgabe von Freunden und Bekannten, insbesondere der gebildeten Kreise, einen Fahrer von einer Uebertretung abzuhalten. Zwar verhindert oft gerade die durch den Einfluss des Alkohols bedingte Hemmungslosigkeit die Wirkung solcher Ermahnungen und es ist notwendig, dass sich das öffentliche Recht in weitgebendem Masse aller dieser Fragen annehme. Wenn durch diese Meinungsäusserung eine fruchtbringende Diskussion ermöglicht werden kann, dann ist deren Zweck weitgehend erfüllt. Unser aller am Verkehr Beteiligten Bestreben geht dahin, Gefahren, die uns allen drohen, mit den geeigneten Mitteln zu vermindern. Welche Mittel können den Art. 59 den sittlichen und ethischen Zielen näherbringen? E. F., cand. jur., in B. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) A. C. S. SEKTION BERN. Vorverkauf der Billetts für den Grand Prix; Die Sektionsmitglieder seien darauf hingewiesen, dass in der Zeit vom 8. bis und mit 24. Juni der Vorverkauf der Grand-Prix-Billets ausschliesslich für A.C.S.-Mitglieder reserviert ist. Der Bezug der Karten erfolgt nur durch das Sekretariat der Sektion Bern des A.C.S., Waisenhausplatz 2, wo die detaillierten Tribünenpläne Murtenstrasse und Eymatt zur Einsicht aufliegen. Um der Ermässigung von 20% auf das Inhaber-Billett teilhaftig zu werden, ist bei jedem Bezug die A.C.'S.- Legitimationskarte vorzuweisen, bei schriftlichen Bestellungen ist diese beizulegen. Die A.C.S.Vorverkaufßstelle Bern hat am ersten Tag des Vorverkaufes über 150 Tribünen-Karten umgesetzt. Es ist damit zu rechnen, dass die guten Platzkategorien lange VOT Schluss des Vorverkaufes vergriffen sein werden. Die rechtzeitige Eindeckung des Bedarfes ist daher dringend empfohlen. H. SEKTION ZÜRICH. Für das Burgfest in Rapperswil vom 23. Juni, das in grossem Rahmen aufgezogen wird, haben sich auseer der Stadtmusik und dem Männerchor sowie dem Trachtenverein Rapperswil auch Herr Fechtmeister Kircness mit Mitgliedern des Akademischen Fecht-Clubs Zürich und der Fechtsektion des Unteroffiziervereins Zürich in den Dienst der Sache. Das hübsch aufgemachte Programm, für das Herr Dr. Gessler, Zürich in den Dienst der Sache gestellt. Das hübsch aufgemachte Programm, für das Herr Dr. Gessler, Zü- Dirnen, Gesangs- und Musikvorträge, Darbietungen von Bänkelsängern, Gauklern, Komödianten, Spassmachern, etc. Am nämlichen Tage wird vorgängig dem Burgfest eine Flugzeugverfolgung durch Automobile stattfinden. Die Teilnehmer besammeln sich um 13.30 Uhr in Kloten, wo nach der Instruktion, die Automobilisten die Verfolgung des Flugzeugfuchses aufnehmen. Letzterer hat zwei Landungen zu vollziehen, es ist ihm aber auch zugebilligt, Landungen vorzutäuschend, um so seine Verfolger irre zu führen. Die Anmeldungen sind bis zum 20. Juni an den Sektionssekretariat zu richten. Als nächste Damenveranstaltung ist am .5. Juli eine Strandbadfahrt nach Brestenberg (Hallwilersee) anberaumt. An derselben werden sich auch die Damen der Schwestersektionen Aargau und Luzern beteiligen. Es ist dies das erstemal, dass sich die Damenmitglieder verschiedener A.C.S.- Sektionen zu einer gemeinsamen Tagung finden. T. .C. S- Autosektion St. Gallen-Appenzell ORTSGRUPPE ST. GALLEN-STADT. An letzter Komcnissions-Sitzung wurde beschlossen, am 24. Juni eine Zuverlässigkeitsfahrt und Schnitzel- Jagd durchzuführen. Nähere Mitteilungen und persönlichen Einladungen erfolgen innert kürzester Frist. Reservieren Sie diesen Sonntag unserem Sportanlass. Gäste aus andern Gruppen sind sehr willkommen. < Die Kommission. den Verbänden JHAUFFEURVEREIN SCHAFF- HAUSEN. Monatsversammlung vom 7. Juni 1934. Infolge Abwesenheit unseres Präsidenten konnte Vizepräsident Walder die gut besuchte Versammlung um %9 Uhr mit reichhaltigen Traktanden eröffnen. Unter Mutation wurde als Aktivmitglied Herr Pirri einstimmig aufgenommen. Eine rege Diskussion setzte wiederum bei Behandlung verschiedener Verkehrsfragen (Strassenkreuzungen und Verkehrsampeln) ein. Die Einführung eines Rechtsschutzes im Verein wurde von den meisten Mitgliedern begrüsst und der Vorstand mit der Ausarbeitung eines Entwurfes beauftragt. Hans Scheibenstok hat auf den Herbst wieder einen interessanten Vortrag angesagt und zwar wird er referieren über Rauschgifte und ihre Wirkung. Der Familienbummel über den Beringerranden findet Sonntag, den 17. Juni, statt. Besammlung 13^ Uhr am Obertor; bei schlechter Witterung freie Zusammenkunft im Rest. Bergmann. Münchens Ausstellung «Die Strasse». Der Münchner Ausatellungspark beherbergt zur Zeit die Ausstellung «Die Strasse >. In einer grossangelegten Schau wird das ganze Strassenleben, das Strassenwesen und die Entwicklung der Strasse gezeigt. Die Eröffnung dieser Ausstellung fand am 9. Juni statt. « Die Strasse im Wandel der Zeiten » wird in einer besonderen Abteilung an Modellen aus zahlreichen Museen und altem Bildmaterial veranschaulicht. Danach sieht man « Strasse und Volk », in einer interessanten Nebenabteilung «Die Strassen im grossen Krieg» und weiter in einem grossen Saal «Die Strassen Adolf Hitlers ». die Reichsautobahnen, dargestellt an «inem riesigen, neuartigen Kartenwerk. Da« Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda ist mit einem eigenen Vorführungsraum für Filmvorführungen vertreten- Der Reichsverband der Autoindustrie stellt die modernsten Autotypen aus, angefangen vom Kleinauto bis zum Omnibus, die Reichspost beschäftigt sich mit den Fragen des Reiseverkehrs und vor allem mit dem Problem der Strassenbrücken. Ein grosser Saal ist gemeinschaftlich ausgestattet von Reichsbahn und Reichsautobahn, die ihre Zusammenarbeit im modernen Strassensicherungswesen vorführen. Man sieht interessante Neuerungen, neue Erfindungen im Blink- und Signalwesen sowie die Sicherung der Uebergänge. Weitere Abteilungen bringen • Strassenwartung und Winterdienst» mit dem ganzen Gebiet der Strassenreinigung, die « Strasse bei Nacht» und den « Automobilverkehr der Städte ». Der « Deutsche Gemeindetagr > zeigt in dieser letzten Abteilung Garagen-, Parkplatz- und städtebauliche Probleme. Vier Kojen sind der Bauindustrie eingeräumt. Dort sieht der Beschauer in Unterabteilungen die Werkstoffe des Strassenbaues, Teer, Asphalt, Zement und Stein und eine Lichtbildsammlung, die Strassenmaschinen bei der Arbeit vorführt. Ein Forschungssaal enthält alle technischen und chemischen Forschungsarbeiten und eine Bibliothek gibt Aufschluss über die gesamte einschlägige Literatur auf dem Gebiete des Strassenbaues und Strassenwesens. Endlich it auch noch die Abteilung des D. D. A. C. zu nennen, die Sport und Strasse » vorführt. Durch die ganze Ausstellung « Die Strasse » zieht sich ein grosses Problem: « Strasse und Landschaft », dessen Bedeutung auch in einer eigenen Abteilung zusammengefasst wird. Im September schliesst «ich anlässlich des Internationalen Strassenbaukongresses an die Ausstellung eine Internationale Technische Messe mit einer grossen Baumaschinenausstellung an. Vier Monate lang ist die grosse Ausstellung zu sehen. Sie ist kulturell, volkswirtschaftlich und technisch ausserordentlich wichtig. Denn sie umfasst die vier grossen Fragen der Gegenwart: Strassenwesen, Motorisierung, Arbeitsbeschaffung und Belebung der Wirtschaft! xdv. Die Panne. Unter diesem Titel sendet Radio Bern (Beromünster. Welle 539,6 m) am 17. Juni um 21.10 Uhr ein kurzes Hörspiel. Darin werden die SOS-Dienste auf unsern Alpenstrassen gestreift Nicht allein nur die Automobilisten, sondern auch allen andern Benutzern unserer Alpenstrassen dürfte diese Sendung manchen Fingerzeig für das Befahren unserer hochalpinen Strassen mit auf den Weg geben. Touristik-Bulletin des A.C.S. Strassen. Schweiz: Mit Ausnahme von Umbrail und Grosser St. Bernhard sind nun sämtliche schweizerischen Passstrassen dem Automobilverkehr ohne Ketten offen. Der kürzliche leichte Schneefall in den Hochalpen konnte die Befahrbarkeit der bereits offenen Alpenstrassen nicht beeinflussen. Furka und Bernina sind bereits seit Samstag, 2. Juni, passierbar; die Grimselstrasse ist seit Mittwoch, 6. Juni, dem durchgehenden Verkenr geöffnet. Die Umbrailstrasse ist nur noch auf ein kurzes Stück unterhalb Passhöhe gesperrt; die Strasse ist ab Sonntag, den 10. Juni, durchgehend offen, ebenso Stilfserjoch. Grosser St. Bernhard: Schweizerseite offen bis Hospiz; Oeffnung zirka 15. Juni. Italien: Gesperrt sind noch: Gavia und Stilfserjoch. Frankreich: In den französischen Alpen öffneten: Glandon, Croix-de-Fer. Vars, Allos und Petit St. Bernhard. Die Route d'ete des Alpes ist noch nicht durchgehend befahrbar, da Galibier, Izoard und Cavolle noch gesperrt sind. Verkehrsvorschriften auf Alpenstrassen. Für die nachstehenden Bergstrassen ist für das laufende Jahr der Einbahnverkehr wie folgt festgelegt worden: a) Grosser St. Bernhard: Von 11.45 Uhr bis zur Ankunft des Schlusswagens des Postkurses auf Gr. St. Bernhard (ca. 12.20 Uhr) darf zwischen Cantine de Pro-z und Hospiz nur bergauf, von 15.000 Uhr bis zur Ankunft des Schlusswagens des Postkurses bei Cantine de Proz (ca. 15.35 Uhr) zwischen Hospiz und Cantine de Proz nur bergab gefahren werden ḃ) Strasse zum Lac de Champex: Das Befahren der Strasse Les Valettps - Champex ist zu folgendem Zeiten verboten: Bergfahrt: von 8—9, 11.10—12.10, 14—15 Und 16.20—18.20 Uhr; Talfahrt: von 10—11, 13.10—14.00, 16—17 und 18—19 Uhr. c) Strasse Lourfier - Fionnay: Verboten!» Bergfahrt: von 10.15—11.00 und 16.40—17.30 Uhr; verbotene Talfahrt: von 8.30—9.30 und 14.30—15.20 Uhr ḋ) Strasse Vex - Mayens-de-Sion: Die Bergfahrt ist während den Stunden mit geraden Zahlen (z. B. von 8—9 Uhr), die Talfahrt während den Stunden mit ungeraden Zahlpn (z. B. 7—8 Uhr) gestattet. — Die die Strasse von Vex nach Herpmenee benutzenden Fahrzeuglenker haben sich für den Abschnitt Vex - Strasspnabzwpipning Hprsmenre - Mavens-de- Sion an den vorstehenHpn Fahrplan zu halten. e) Strasse Lenk - Iffitien (Rawylpass): Der Verkehr ist nur für Personenautos bis zu sechs Sitzplätzen und für Lieferungsautos mit einem Maximalgewicht (Nutz- und Eigengewicht) von höcbstons 2000 kg und für Motorräder gestattet, und zwar zu fokenHen Zeiten: Berorfahrt: von 6—9, 12.30—14.30 Und 20—21 Uhr; Talfahrt: von 10—12, 17—19.30 und 21.30—22.30 Uhr. Fahrzeuge dürfen einander auf der vorgenannten Strecke nicht vorfahren. Aufhebunq der Verkehrssperrung und -Umleitung am Tschinqclstutz. Die Bauarbeiten am Tschingelstutz in Sigriswil sind vollendet. Die Strasse ist wieder für jeslichen Verkehr frei. Amtliche Mitteilungen Erleichterte Einlösung der Halbjahrestaxe im Kanton St. Gallen. Im Einverständnis mit dem Vorsteher des Polizeidepartements wird die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons St. Gallen schon ab Montag, den 25. Juni 1934 Fahrzeugausweise zur halben Jahrestaxe ausstellen, sofern an diesem Tage auch die Haftpflichtversicherung in Kraft treten wird. Motorfahrzeugkontrolle des Kantons St. Gallen. Einfuhrbeschränkungen. In einer Mitteilung der Handelsabteilung des eidg. Volkswirtschaftsdepartementes im Schweizerischen Handelsamtsblatt sind die Importeure darauf aufmerksam gemacht worden, dass Besuche bei der Handelsabteilung wegen starken Arbeitsandranges nur nach vorheriger brieflicher oder telephonischer Verständigung empfangen werden können. Soweit für die Erteilung der Einfuhrbewilligungen die Sektion für Einfuhr des Volkswirtschaftsdepartementes zuständig ist, sind alle diesbezüglichen Anfragen und Gesuche an diese Stelle zu richten. Briefe sind nicht an einzelne Beamte zu richten, sondern an die Amtsstelle ('Sektion für Einfuhr bzw. Handelsabteilung); sonst besteht die Gefahr, dass sich bei Abwesenheit des Beamten die Behandlung verzögert. Personelles. W. Baumann, Autoniobilzubehör, Täuffelen. Inhaber dieser Firma ist Werner Baumann in Täuffelen, Handel mit Automobilzubehörartikeln. Wernli, Carrosserie Zürich-Albisrieden, Zürich. Inhaberin ist Frieda Wernli geb. Keller, in Zürich. Die Firma erteilt Einzelprokura an den Ehemann der Inhaberin, Max Wernli-Keller. Domizil: Anemonenstrasse 40. Aktiengesellschaft Franz Brozincevic & Co., Motorwagenfabrik, Wetzikon. Franz Brozincevic-Man ist infolge Todes aus dem V. R. ausgeschieden. Neu in den V. R. wurden gewählt: Franz Brozincevic jun., Fabrikant, als Präsident, Paul Brozincevic, Betriebsleiter, und Max Brozincevic, Kaufmann, alle in Zürich. Der Präsident führt Einzelunterschrift, die beiden übrigen Mitglieder des V. R. zeichnen kollektiv.