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E_1934_Zeitung_Nr.050

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N» 50 Phantasie - Skizzo eines Motors ohne bewegliche Steuerungeteile von, Prof, Low, ' - Vorteile: 1. Einfache, solide Befestigungsart 2. Verchromte Armatur, gediegene Form 3. Fehlerloses Kristallglas 4. Keine störende Vibration 6. Farbscheibe auswechselbar Torpedo, offen, 5pl., 4tür., 17 PS, Mod. 27, ges. ausger., Zustand sehr gut. Anfragen unter- Chiffre 14400 an die 10655 Automobil-Revue, Bern. 6. Unlversal-Kugelgelenk 7. Scheiben-Stellungen: links, rechts, aufwärts und seitwärts 8. Schweizer Produkt 9. Niederer Preis Verlangen Sie unsern Spezial- Prospekt ZÜRICH - Tel. 44.688 Postfach Neumünster Mainaustrasse 33 MOSER-Anhänger Hans Weibel Spezial-Werkstätte Hammerctr. • Felsenjfr. 12 T.U1.275-ZÜRICH 8 aus L e i c h t m e t a l l sind führend Nutzlast 4 Tonnen Eigengewicht 1 Tonne E. MOSER - Anhängerfabrik - BERN Schwarztorstrasse 101 - Telefon 22.381 BUICK 6Zyl. 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Bisher wurde die Durchführbarkeit des Prinzips nur mit Hilfe eines umgeänderten 175 ccm Vdlliers - Motors demonstriert, ohne dass man dabei aber irgendwelche Ansprüche an Wirtschaftlichkeit machte. -s. I>»«sB*t W^nke Beim Wenden auf schmaler Strasse mache man sich zur Regel, den Vorderteil des Wagens immer gegen die Gefahr gerichtet zu halten. Ist die Strasse ziemlich belebt und benützt man für das Wendemanöver einen Seitenweg oder ein« Lücke in der Strassenabgrenzung, so fahre man zuerst rückwärts in diese hinein, so dass man nachher beim Herausfahren auf die Strasse eventuelle Gefahren gut überblicken kann. Fährt man statt dessen vorwärts in die Lücke oder den Seitenweg hinein, so ist beim darauffolgenden Rückwärtsmanövrieren der Verkehr auf der Strasse nur schwer genau im Auge zu behalten. Die Regel ist auch dann am Platz, wenn die Gefahr beispielsweise in Form eines steil abfallenden Abhanges auftritt. Indem man den Vorderwagen beim Wenden immer diesem Abhang zukehrt, schützt man sich viel leichter vor Fehlschätzungen und Unsicherheitsgefühlen, die vielleicht schwere Folgen haben könnten. Ausnahmen von dieser Regel sollen nur in Notfällen gemacht werden, z.B. dann, wenn die Triebräder des Wagens wegen schlüpfriger Bodenunebenheit neben der Strasse eventuell nicht genügend Adhäsion hatten. In diesem Fall gilt es im Gegenteil, soweit wie möglich mit den Hinterrädern auf festem Boden zu bleiben. -at- Anhaltendes, tadelloses Arbeiten des Motors darf nicht dazu verleiten, dass man sich nicht mehr um die Zündkerzen bekümmert. Etwa alle 2000 km sollten die Zündkerzen nachgesehen und gereinigt werden, selbst wenn ihre Wirkungsweise noch nichts zu wünschen übrig lässt. Meist erkennt man dann, dass die Elektroden etwas nachgestellt werden müssen, da sich ihr Abstand von 0,4 mm durch Abbrand vergrössert hat. Nach etwa 15,000 Fahrkilometern sollten alle Zündkerzen ersetzt werden. Es handelt sich hier nicht um ein blosses Verkaufsschlagwort, wie vielfach angenommen wird. Nach dieser Fahrstrecke hat jede Kerze etwa 15 Millionen mal gezündet. Die Praxis lehrt deutlich, dass auch dann, wenn die alten Zündkerzen noch regelmässig zündeten, ein Satz neuer Kerzen die Motorleistung verbessert und speziell das Anlassen erleichtert. Wissenschaftlich ist das darin begründet, dass die Isolationseigen*. Schäften des Kerzenisolators durch die sich in ihn einbrennenden Verbrennungsprodukte nach und nach auch trotz gründlicher Reinigung der Zündkerzen abnehmen, so dass an den Zündkerzenelektroden nicht mehr die volle Zündspannung auftreten kann. -at- Dle Starterklappe darf keinen Moment länger als absolut erforderlich betätigt werden. Ihr Schliessen bewirkt ja eine Anreicherung das Gasgemisches mit Brennstoff, der sich in den Zylinder teilweise wieder als Flüssigkeit niederschlägt und eine Verschlechterung des Schmieröls verursacht. Wenn man die Garage verlässt, soll der Motor schon so gut angewärmt sein, dass er anstandslos läuft, ohne dass man sich weiter um die Starterklappe zu bekümmern brandit. Unbedingt zu vermeiden ist ein Durchrasenlassen des Motors mit geschlossener Starterklappe. Die in den Motor gerissenen Brennstoffmengen können sonst eine wahre Überschwemmung verursachen und das Oel in kürzester Zeit um seine Schmiereigenschaften bringen. Die elektrische Einrichtung. Zündvorrichtung und Lichtanlage erfahren nicht immer die Pflege, die im Interesse der Betriebssicherheit erforderlich ist. Die Kontaktstellen können bei Verschmutzung eine Unterbrechung oder Kurzschliessung des Stromwegs verursachen. Die Kohlen des Stromabnehmers, die einem natürlichen Verschleiss unterliegen, sind, wenn erforderlich, zu ersetzen. Die Zündkerzen müssen auf gute Isolation geprüft und mit Benzin und Drahtbürste gereinigt werden: Der Abstand zwischen den beiden Elektroden soll 0,4 mm betragen, was der Stärke einer gewöhnlichen Postkarte entspricht, die man mangels eines Maßstabes zu dieser Prüfung benutzen kann. Die Beseitigung von Störungen in der elektrischen Anlage überlässt man am besten dem Fachmann. Tedin Sf9B>ed*S£BSBl Antwort 9093. Bezugsquelle für Vorderradbrcmstn. Zuschrift weitergeleitet. Red. Antwort 9084. Zwei Freunde und ein Auto. Es wird sich dies bewähren solange, als das Auto nur zu gemeinsamen Fahrten benützt wird, und auch dana nur, wenn über Ziel usw. keine Sonderansprüche geltend gemacht werden. Um die eigenen Wünsche zu befriedigen, gilt für die Benützung des Autos das Sprichwort: Niemand kann, zwei Herren dienen. Ich habe die Wahrheit dieses Wortes bitter erfahren und muss feststellen, dass man erst durch Schaden klug -wird. S. S. in S. Frage 9097. Smith-Vergaser. Könnten Sie mir( nähere Einzelheiten über den Bau und die Wirkungsweise des Smith-Vergasers machen? W. B. in B. Antwort: Der Smith-Vergaser stellt eine Kombination von fünf Einzelvergasern dar. Diese fünf Vergaser, bestehend aus je einer Düse und einem zugehörigen Luftkanal von bestimmter Weite, sind konzentrisch zu einem Hauptkanal angeordnet, der oben in das Motorsaugrohr mündet. In der beistehenden Schnittzeichnung sind zwei der Vergaser sichtbar, nämlich derjenige mit der Düse 6 und der mit dem Luftkanal 5. Je nach der Tourenzahl des Motors und dem im Saugrohr herrschenden Unterdrück treten von diesen fünf Vergasern mehr oder weniger in Tätigkeit. Ist die Drosselklappe 4 nahezu geschlossen und der Unterdruck im Vergaser deshalb klein, so nimmt ein im Hauntkanal des Vergasers vertikal verschiebbarer Zylinder 11 seine tiefste Stellung ein, wie sie oben skizziert ist. Die Einzelkanäle der vier um den Hauptkanal angeordneten Vergaser sind dabei alle abgesperrt. Die Gemischbildung geschieht einzig durch den Leerlauf-Vergaser, dessen Kanal bei 10 in der Nähe der Drosselklappe mündet. Entsteht durch stärkeres Oeffnen der Drosselklappe im Hauptkanal ein grösserer Unterdruck, so steigt der Schieber etwas an. Mit einem 'Schlitz in seiner Seitenwand eröffnet er dann einen der konzentrischen Nebenkanäle, so dass nun ein weiterer Vergaser in Funktion tritt. Je höher der Schieber durch den Unterdruck gehoben wird, um so mehr Nebenkanäle werden abgedeckt, bis schliesslich alle Vergaser zur Gemischbildung beitragen. Damit sich die aus den Nebenkanälen ausströmenden Gemischstrahlen nicht gegenseitig stören, trägt der Schieber einen Kegel 12, der die. Strahler» nach oben ablenkt, gt

No50 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 9 (Besteuerung ausländischer Motorfahrzeuge in der Schweiz.) (Fortsetzung von Seite 2.) Artikel 9. Dia im beiliegenden Zusatzprotokoll enthaltenen Auslegungen und Vorbehalte werden angenommen; sie haben die gleiche Rechtskraft, Wirkung und Dauer wie dieses Abkommen. Artikel 10. Dieses Abkommen, dessen französischer und englischer Wortlaut in gleicher Weise massgebend ist, trägt das Datum des heutigen Tages. Es kann bis zum 30. September 1931 von jedem Mitgliede des Völkerbunds und jedem Nichtmitgliedstaat unterzeichnet werden, der auf der Kon- Teilen übermitteln und dem Völkerbundsrat zur Kenntnis bringen wird. Artikel 17. Diesei Abkommen kann nach Ablauf von zwei Jahren, vom Tage eeines Inkrafttretens an gerechnet, von jedem vertragschliessenden Teil gekündigt werden. VORTRITTSRECHT. Der 1. Juli 1934 bedeutet für die Strassenbenützer in der Schweiz ein wichtiges Datum, indem mit ihm der Bundesrats- Sektion aufgenommen. 3. Eine Werbeschrift für den Die Kündigung 1 beschluss bezüglich der Hauptstraseen mit Vor-Beitrittrittsrecht in Kraft treten wird. zur Sektion Aargau als Mitglied wird noch erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Generalsekretär des Völkerbunds, Dieser Beschluss ist weitgehender als dies deT der allen Mitgliedern des Völkerbunds und den imTitel erraten lässt, denn er behandelt nicht nur die Artikel 10 bezeichneten Nichtmitgliedstaaten Kenntnis davon geben wird. dern das Vortrittsrecht in seinem Ganzen und All- Fälle, in welchen das Vortrittsrecht zusteht, son- Die Kündigung wird ein Jahr nach dem Tage gemeinen. Seine Wichtigkeit ist so gross, dass je- Strassenbenützer von den grundsätzlichsten wirksam, an dem der Generalsekretär sie emp-der Be- fangen hat, und gilt nur für das Völkerbundsmitglied oder den Nichtmitgliedstaat, von dem die stimmungen eingehend unterrichtet sein muss. Kündigung ausgeht. 1. Innerorts findet ausnahmslos ferenz, die dieses Abkommen aufgestellt hat, vertreten war oder dem der Völkerbundsrat zu diesem das Vortrittsrecht von rechts Anwendung. Das Vortrittsrecht auf den durch Wenn infolge gleichzeitiger oder aufeinanderfolgender Kündigungen die Zahl der durch die Be- Ortschaften führenden Hauptstrassen beginnt mit Zweck einen Abdruck dieses Abkommens zustellen wird. stimmungen dieses Abkommens gebundenen Mitglieder des Völkerbunds und Nichtmitgliedstaaten den Signal (Typ 23) und besteht bis ?um entgegendem viereckigen, den Namen der Ortschaft tragen- Artikel 11. Dieses Abkommen bedarf der Ratifikation. auf weniger als fünf sinkt, tritt das Abkommen Die Ratifikationsurkunden sind beim General- ausser Kraft. sekretär des Völkerbunds zu hinterlegen, der den Empfang allen Mitgliedern des Völkerbunds und den im Artikel 10 bezeichneten Nichtmitgliedstaaten bekannt gibt Ȧrtikel 12. Vom 1. Oktober 1931 an kann jedes Mitglied des Völkerbunds und jeder im Artikel 10 bezeichnete Nichtmitgliedstaat diesem Abkommen beitreten. Die Beitrittsurkunden sind dem Generalsekretär des Völkerbunds zu übermitteln, der den Empfang allen Mitgliedern des Völkerbunds und den im angegebenen Artikel bezeichneten Nichtmdtgliedstaaten bekannt gibt Ȧrtikel 13. Jeder vertragschli essende Teil kann die Wirksamkeit seiner Ratifikation oder seines Beitritte von den Ratifikationen oder Beitritten eines oder mehrerer von ihm in seiner Ratifikation«- oder Beitrittsurkunde bezeichneter Mitglieder des Völkerbunds oder Nichtmitgliedstaaten abhängig machen. Artikel 14. Dieses Abkommen tritt sechs Monate nach Empfang der Ratifikations-. oder Beitrittsurkunden von fünf Mitgliedern des Völkerbunds oder Nichtmitgliedstaaten durch den Generalsekretär des Völkerbunds in Kraft. Die Ratifikationen oder Beitritte, deren Wirksamkeit von den im vorangehenden Artikel vorgesehenen Bedingungen abhängig gemacht ist, werden bei dieser Zahl nicht miteingerechnet, bis diese Bedingungen erfüllt sind. Artikel 15. Die nach dem Inkrafttreten dieses Abkommens erfolgenden Ratifikationen oder Beitritte treten Monate nach dem Tage des Empfanges der Jrkunden durch den Generalsekretär des Völkerbunds oder nach dem Tage in Kraft, an dem die im Artikel 13 angegebenen Bedingungen erfüllt sind. Artikel 16. Wenn dieses Abkommen zwei Jahre in KTaft gewesen ist, kann die Nachprüfung jederzeit von mindestens drei vertragschliessenden Teilen verlangt werden. Das im vorangehenden Absatz erwähnte Verlangen ist an den Generalsekretär des Völkerbunds zu richten, der es den anderen vertraeschliessenden Zusatz-Protokoll. Zu Artikel 2. Die Schweiz kann, obwohl sie den anderen vertragschließenden Teilen das Recht zuerkennt, ihr gegenüber das System dieses Abkommens anzuwenden, doch das zurzeit auf ihrem Gebiete in Kraft befindliche System der Steuerbefreiung für neunzig aufeinanderfolgende, -von jedem Eintritt an neu zu berechnende Tage, weiter anwenden. Wird die Befreiungsfrist überschritten, so soll die Steuer nach der schweizerischen Gesetzgebung erhoben werden können. Sollte die Schweiz sich entschliessen, das System dieses Abkommens einzuführen, so wäre sie selbstverständlich gehalten, die Steuer nach den Bestimmungen dieses Abkommens zu erheben. Ergebnisse der Alpenstrassen-Initiative. Kantone Total gültig ungültig Zürich 25.630 25.611 19 Bern 29.967 29.906 61 Luzern 4.670 4.653 17 Uri 680 675 5 Schwyz 1.873 1.867 6 Obwalden 199 196 3 Nidwaiden 351 351 — Glarus 1.163 1.163 — Zug 1.025 1.023 2 Freiburg 2.586 2.580 6 Solothurn 3.119 3.117 2 Basel-Stadt 7.404 7.398 6 Basel-Land 3.257 3.086 171 Schaffhausen 2.637 2.633 4 Ap.penzellA.-Rh. 1.841 1.836 5 Appenzell I.-Rh. 134 134 — St. Gallen 6.305 6.295 10 Graubünden 14.359 14.249 110 Aargau 5.350 5.338 12 Thurgau 4.250 4.241 9 Tessin 5.723 5.695 28 Waadt 6.349 6.340 9 Wallis 9.425 9.370 56 Neuenburg 3.536 3.523 13 Genf 6.575 6.550 25 148.408 147.830 T. C. S. gesetzten Signal, welches auf der Rücksejte ein horizontales, weisses Band und die Namen der nächsten Ortschaften trägt. Die blauen Richtungsanzeiger mit weisser Aufschrift, welche man innerorts findet, gestatten nicht etwa das Vortrittsrecht der Hauptstrasse, in Städten ödet Dörfern, sondern erst nach dem Ausgangssignal. 2. Ausserorts muss man unterscheiden, ob man sich auf einer Hauptstrasse mit Vortrittsrecbt oder nicht befindet. a) Das Vortrittsrecht der Hauptstrasse steht allen Strassen zu, die auf der dem Beschluss beigefügten Liste erwähnt sind; das Vortrittsrecht zugunsten dieser Strassen wird durch den Beschluss und nicht durch Signale festgesetzt Es wird be-r reits vor der Beendigung der Aufstellung der bläuen Richtungsanzeiger und der umgekehrten Dreiecke, welche an Einmündungen von NebenetrasSen angebracht sein werden, bestehen. Zu bemerken ist, dass bei Gabelungen von zwei Hauptstraseen das Vortrittsrecht einer Strasse entnommen werden wird; auf gewissen Hauptstrassen werden somit Signale aufgestellt werden. b) Alle andern Strassen unter sich haben das VoTtrittsrecht von rechts. Wenn eine dieser Strassen in eine Hauptstrasse mit Vortrittsrecht mündet oder eine solche kreuzt, wird ein Signal (Dreieck mit nach unten gerichteter Spitze) aufgestellt werden. Die Abwesenheit eines solchen Signals wird aber nicht nötigerweise bedeuten, dase man in eine Hauptstrasse mit Vortrittsrecht von rechts einmün- i det; es ist den Behörden in der Tat erlaubt, die Aufstellung von Signalen überall, wo das Vorhandensein einer Nebenstrasse deutlich ersichtlich ist, j zu umgehen. 3. Ausnahmen: Die Strassenbahnen brauchen das Vortrittsrecht von rechts nicht zu beachten; sogaT innerorts steht ihnen das Vortiittsrecht überall zu. Die Strassen, welche sie befahren, gelten nur für sie als Haüptstrassen. 4. Unter diesem Vorbehalt sind die Regeln des Vortrittsrechtes für alle Strassenbenützer anwendbar; sie sind für alle gleichwertig. Sie sind somit von Automobilisten, den Radfahrern, Zugwagen usw. gegenüber zu beachten. Ein von links oder von einer Nebenstrasse kommendes Automobil muss somit jedem von rechts kommenden oder auf der Hauptstrasse fahrenden Fahrzeug den Vortritt lassen; (Ghronik T.CS.) Autosektion Aargau Autzug aus dem Protokoll der letzten Vorstandssitzung. 1. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und ohne Einwendungen genehmigt. 2. Es werden 10 Automobilisten neu als Mitglieder in die im Laufe des Jahres an die Automobilisten des Kantons Aargau verschickt werden. 4. Der Vorstand nimmt davon Kenntnis, dass die Standarte der Sektion Aargau, die von der Brauerei «Salmen> gestiftet worden ist, nun im Restaurant zum «Salinen > zu besichtigen ist. 5. Die Sektionsmitglieder treffen sich nun jeweils Dienstags ab 6 Uhr am Stammtisch im Salmen-Restaurant. 6. Die Werktagsausfahrt zur Besichtigung der Pneufabrik in Pfäffikon wird auf M 0 n t a g, den 2 5. Juni festgesetzt. Besammlung der Teilnehmer: 1.30 Uhr beim Schulhausplatz in Baden. Die Rückreise führt die Mitglieder über Kyburg (Besichtigung des Schlosses). UNTERSEKTION WIG6ERTAL. Kommenden Sonntag wird nun die allseits mit grosser Spannung erwartete cFahrt ins Blaue> zur Wirklichkeit werden, sofern Petrus uns nicht einen Streich spielt. Damit verbunden ist eine Kontrolle über zuverlässiges Fahren bei verdecktem Kilometer-Zähler. Die zu erwartenden Resultate werden sicher manche Ueberraschung bringen. Da zudem die Ausfahrt als Picknickgelegenheit arrangiert ist, erwarten wir eine sehr grosse Beteiligung, namentlich auch von Seiten derjenigen Mitglieder, welche bis heute unsern Veranstaltungen ferngeblieben sind. Ein grosser Gabentempel, der durch das Entgegenkommen vieler Firmen der Autofcranche zusammengebracht wurde, wird es möglich machen, alle Fahrer mit einer Gabe zu erfreuen. Bei ungünstiger Witterung gibt Auskunft über Abhaltung Telephon Aarburg 73,220 bis 8.30 Uhr morgens. Montag, den 25. Juni, wird bei jeder Witterung durch die Kantons-Sektion eine Fahrt ausgeführt nach Pfäffikon (Zürich) zur Besichtigung der Pneufabrik. Auch die Untersektion darf bei diesem sehr instruktiven Fa,brikbesuch nicht fehlen und der Vorstand erwartet auch seitens unserer Mitglieder eine rege Beteiligung. Abfahrt in Aarburg 12,15 Uhr, Sammlung in Baden gemäss speziellem Zirkular. AUTOSEKflON ZÜRICH. Wir haben uns seinerzeit erlaubt, Sie zum Besuch des vom Schweiz. Burgenverein und unserer Sektion für den 23. Juni 1934 in Aussicht genommenen Burgenfestes zu Rapperswil einzuladen. Zu unserem grossen Bedauern sehen wir uns heute leider veranlasst. Ihnen mitzuteilen, das dieses Burgfest nicht zur Durchführung gelangen kann. Wir mussten heute feststellen, dass sich bei den Mitgliedern der beiden Verbände nicht das Interesse für diese Veranstaltung eingestellt hat, das wir seinerzeit vorausgesetzt haben. Die Anmeldungen sind denn auch bis heute nicht in der grossen Zahl eingegangen, die eine Durchführung der mi» erheblichen Kosten verbundenen Veranstaltung gerechtfertigt hätte. Aus diesem Grunde haben sich die beiden organisierenden Verbände veranlasst gesehen, auf die Abhaltung eines Burgenfestes dieses Jahr zu verzichten. E.WIRZ KIPPERFABRIK ÜETIKON A/ZÜRICHSEE Zu verkaufen 1 AUTO Chevrolet Modell 32, 6 Zyl., 17 PS, 6/7plätzig, wie neu, bei G. Burri, Vorder-Meggen bei Luzern. 63769 II Vorzügliche Occasion I HORCH Limousine Deluxe, geräumig. 5pl., 4 Türen, 2 bereifte Reserveräder, tadelloser Zustand,sehr vorteil haftz. verkaufen Anfragen unter Chiffre Z2994 an die Automobil-Revue, Büro Zürich nernioid- Bremsbelag ist In seiner Wirkung einfach grossartig Stook-Lager: Basel: C.Weckerle & die. A.-G., Holbeinstr.56. St.Qallen: A.Winterhalter, SchmiedgasseZS Bern: H. Fleury.Bogenschiitzenstr. 6. Genf: E.Eoehat Anto-PKces, nie de la Buanderle 6. Zürich: Auto parta A.-G.. Talatrasse 83. 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