Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.044

E_1934_Zeitung_Nr.044

Clearingverkehr im

Clearingverkehr im Automobilhandel. Aus dem Bundesgericht. Der Umstand, dass gewisse Staaten, die selber bedeutende Warenmengen in die Schweiz einführen, ihrerseits den Bezügern schweizerischer Waren deren Bezahlung durch Devisenbeschränkungen erschweren, hat bekanntlich zum Clearing-Verkehr geführt, der die Schulden schweizerischer Importeure mit Forderungen schweizerischer Exporteure verrechnet. Der Bundesratsbeschluss vom 14. Januar 1932 über die Durchführung der mit verschiedenen Ländern getroffenen Devisen-Abkommen hat hierüber einheitliche Vorschriften aufgestellt und Strafandrohungen gegen ihre Uebertretung erlassen. Insbesondere bestimmt sein Art. 2: « Personen und Firmen, die "Ware aus den in Art. 1 bezeichneten Ländern in die Schweiz einfühlen, sind verpflichtet, die Zahlung an di< Schweiz. Nationalbank zu leisten. » Art. 8 besag u. a.: «Wer auf eigene Rechnung oder als Stellvertreter oder Beauftragter des Warenschuldners in der Schweiz eine unter Art. 2 dieses Beschlusses fällende Zahlung anders als an die 'Schweiz. Nationalbank leistet, ... wer in anderer Weise in der Schweiz die Durchführung dieses Beschlusses getroffenen behördlichen Massnahmen hindert oder «1 hindern versucht... wird mit Busse bis auf 10.000 Fr. oder Gefängnis bis auf 12 Monate bestraft; die beiden Strafen können verbunden werden. » Durch Urteil des bundesgerichtlichen Kassationshofes vom 14. Mai ist die für die Wirksamkeit dieser Devisenabkommen sehr wichtige Frage abgeklärt worden, ob der Clearing-Zwang nur dann bestehe, wenn aus einem der Vertragsstaaten direkt Ware in die Schweiz eingeführt wird, oder auch in solchen Fällen, wo die Ware des andern Vertragsstaates auf dem Umweg über ein drittes Land in die Schweiz gelangt. Ein Schweizer hatte ein Sperrguthaben in Deutschland und wollte damit Ware kaufen. Er verhandelte in Chemnitz erst mit einer dortigen Autofabrik, dann mit dem Vertreter einer österreichischen Firma und als er keinen passenden Wagen auf Lager fand, reiste er nach Oesterreich und suchte sich bei der betr. Autofirma einen Wagen aus, der zunächst nach Deutschland und von da aus in die Schweiz gelangte. Den Kaufpreis bezahlte er an den Vertreter in Chemnitz. Die Schweiz. Nationalbank als Clearingstelle für das mit Oesterreich getroffene Devisenabkommen (seither ausser Kraft getreten) verzeigte den Käufer wegen" Uebertretung des erwähnten Bundesratsbeschlusses, da die Zahlung nur an sie selber hätte geleistet werden dürfen. Die Strafkammer des bernischen Obergerichtes teilte die Auffassung des Angeschuldigten, es liege hier keine Widerhandlung vor und gelangte zu einem Freispruch. Sie nahm an, nicht der Ursprung der Ware, sondern der Wohnort des Gegenkontrahenten (Verkäufers) sei massgebend dafür, ob das Geschäft dem Devisenabkommen unterstehe. Der Kassationshof des Bundesgerichtes hat anders entschieden. Dazu führt zunächst der Wortlaut der einschlägigen Bestimmungen. Der Bundesratsbeschluss spricht in Art. 1 von «Warenschulden aus dem Verkehr mit andern Ländern», in der Präambel von der Zahlungsregulierung aus dem gegenseitigen Warenverkehr und unterstellt in Art. 2 der Clearingspflicht die «Personen und Firmen, die Ware aus den in Art. 1 bezeichneten Ländern in die Schweiz einführen». Ebenso handelt der Titel des schweizerisch-österreichischen Abkommens vom «schweizerisch-österreichischen Warenverkehr». Diese Ausdrucksweise lässt darauf sehliessen, dass es auf den Ursprung der eingeführten Ware, nicht auf den Wohnsitz des Verkäufers ankommt. Zum gleichen Schlüsse führt die Rücksicht auf den Zweck des Clearingverkehrs. Würde die über ein Drittland eingeführte Ware nicht dem Clearing unterstehen, so wäre nicht nur dessen Umgehung leicht gemacht, sondern ein grosser Teil des Warenverkehrs würde ohnedies nicht der Verrechnung dienstbar gemacht, weil gerade wichtigste Importartikel aus Clearingländern, wie Tabak und Benzin nicht von Angehörigen der Vertragsstaaten bezogen werden, sondern von westeuropäischen Grossfirmen. Um übrigens den Warenverkehr bei der Einfuhr über ein Drittland möglichst wenig zu stören, gestattet die Handelsabteilung des eidg. Volkswirtschaftsdepartementes, in solchen FäWen nur den Kaufpreis an die Nationalbank, den Zwischengewinn und die Speditionskosten aber an den im Drittland wohnenden Verkäufer direkt zu zahlen. Entscheidet der Ursprung der Ware, so hätte hier auf Grund des mit Oesterreich getroffenen Abkommens an die Nationalbank :ezahlt werden müssen und es liegt der objektive Tatbestand einer Widerhandlung gegen den Bundesratsbeschluss vor. Die Vorinstanz wird noch die subjektive Seite zu rufen haben. Die von der Bundesanwältschaft eingereichte Kassationsbeschwerde wurde daher gutgeheissen, das frefgfesör^ shene Urteil des Obergerichtes "aMfeehobln Evitez vous des pannes et des ennuis de toutes sortes fen exigeant de votre garagiste ou electricien la batterie suisse AUTOMOBIL-REVUE 1934 - und die Angelegenheit zu neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen an diese Instanz zurückgewiesen. Wp. Die Versicherung der Nichtbetriebsunfälle infolge Benützung von Kraftfahrzeugen. Qemäss Art. 67 des Bundesgesetzes über die Kranken- und Unfallversicherung (vom 13. Juni 1911) versichert die Suva! grundsätzlich gegen die Betriebsunfälle undNichtbetriebsunfälle, die eine Krankheit, eine Invalidität oder den Tod zur Folge haben; sie ist jedoch befugt, von der Versicherung der Nichtbetriebsunfälle «aussergewöhnliche Gefahren» und «Wagnisse» auszuschliessen. Von dieser Befugnis Gebrauch machend, hatte die Anstalt in den Jahren 1915,1920,1923 sukzessive die Selbstlenkung und die regelmässige Benützung von Kraftfahrzeugen, mit Ausnahme der Fahrzeuge konzessionierter Transportunternehmungen oder anderer dem öffentlichen Verkehr dienender Fahrzeuge, als aussergewöhnliche Gefahren von der Versicherung ausgeschlossen. Im Jahre 1929 hat sie dann auf diesen Anschluss vorübergehend und versuchsweise verzichtet, in der Meinung, dass eine Gesetzesrevision, die damals in Aussicht stand, aber dann wegen der Zeitumstände verschoben wurde, ihr die Regelung dieser Frage auf Grund der neuen Verhältnisse ermöglichen werde. Da indessen mit diesem Versuch schlechte Erfährungen gemacht wurden, indem er die bestehenden Grundlagen der Versicherung erschütterte (nach weniger als 3 Jahren seit Einführung des neuen Systems waren die Prämienreserven aufgezehrt und der Ausgleichsfonds anz bedenklich zusammengeschrumpft, und die Gesamtausgaben hatten die Höhe von ungefähr 8 Mill. Fr. erreicht, statt von 3 oder 3K Mill., wie man gerechnet hatte), sah sich die Anstalt veranlasst, diese Risiken mit Wirkung vom 1. Januar 1932 an von neuem auszuschliessen (Verwaltungsratsbeschluss vom 28. Oktober 1931). Obwohl nun die kritische Lage, bezüglich welcher Wandel geschaffen werden musste, der Hauptsache nach auf die Motorradunfälle zurückzuführen war (sie verursachten 81 % der neuen Auslagen für das Jahr 1929, für das Jahr 1930 noch mehr), und obschon es daher das Gegebene geschienen hätte, nur diese von der Versfcherung auszuschliessen oder doch wenigstens den frühem Stand der Dinge wiederherzustellen, glaubte man gleichwohl weiter gehen und jedwede Benützung irgendeines Kraftfahrzeuges, das nicht dem öffentlichen Verkehr dient, gesamthaft und unterschiedslos ausschliessen zu sollen, ob es sich nun um Selbstlenkung, regelmässiges oder bloss gelegentliches Mitfahren handle. Im Zusammenhang mit tödlich verlaufenen Unfällen, von denen verschiedene Versicherte betroffen waren, wurde die Frage im normalen Instanzenzug dem eidg. Versicherüngsgericht unterbreitet. Unter ausdrücklichem Hinweis darauf, dass es nicht seine Sache sei, festzusetzen, welche Risiken es aus eigener Entschliessung als «aussergewöhnliche Gefahren» von der Versicherung ausgeschlossen hätte oder ausschliessen würde, sondern lediglich zu prüfen, ob der von der Schweiz. Unfallversicherungsanstalt verfügte Ausschluss einer Gefahr, die sie selber als aussergewöhnliche Gefahr erachtete, gesetzmässig und daher gutzuheissen sei, hat sich das eidg. Versioherungsgericht über die Frage in zwei Urteilen vom 30. April 1934 ausgesprochen. Indem es wieder daran erinnerte, dass die «aussergewöhnliche Gefahr», von der im Gesetze die Rede ist, nicht in einem absoluten Sinne verstanden werden darf, sondern dass die aussergewöhnliche Gefahr, im Sinne des Gesetzgebers eine Gefahr bedeutet, die aus dem gewöhnlichen Lauf des täglichen Lebens heraustritt, also eine ungewohnte Gefahr, oder auch eine besondere Gefahr, der sich nur gewisse Kreise der Versicherten aussetzen, während die grosse Mehrheit derselben davon verschont bleibt, hat nun das eidg. Versicherungsgericht angenommen, dass der von der Suval verfügte Ausschluss der Kraftfahrzeuge von der Versicherung, soweit die Lenkung und irgendwelche Benützung von Motorfahrrädern (einschliesslich Sidecars) in Frage komme, nicht gesetzwidrig und daher zu schützen sei, dass das gleiche jedoch nicht zutreffe hinsichtlich der^ Benützung von privaten Automobilen, zu mindesten soweit es sich um bloss gelegen^ iche Mitfahrer handle; Und in der Tat, während das Benützen des Motorfahrrades immer mit einer besondern Gefahr verbunden ist und sich heute noch auf eine ganz geringe Minderheit (etwa 3%) der bei der Suval Versicherten beschränkt, verhält es sich ganz anders beim Automobil. A utomobilistes! A utomobili&ten ! Fortsetzung siehe Seite 11. Vermeiden Sie Pannen, Aerger u. Verdruss, indem Sie bei Ihrem Garagisten oder Ihrer Elektro-Werkstätte die Schweizer Batterie AM un produit qui vous assure un maximum de garantie. Fabrique ä l'Orient (Val de Joux) Vertreter: — Representants: Auto-Parts, Zürich MM. Grossenbacher &. Co., Berne MM. Weckerle & Co., Bäle MM. Winterhalter, St-GaU ARSA S. A., Geneve et Lausanne verlangen, ein Produkt, welches Ihnen das Maximum «^ an Qualität bietet. Fabrik in Orient (Val de Joux) Solider, zuverlässiger CHAUFFEUR in ungekündigter Stellung bei Herrschaft, D»" sucht Dauerstelle wieder zu Herrschaft oder in Geschäft auf Heferungswagen. Würde nebenbei jede andere Afbeit machen, und bin gut bewandert in Haus und Gartenarbeiten. Offerten unter Chiffre 63437 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht Lehrstelle als Auto-Mechaniker für gesunden und begabten Jüngling, 16 Jahre alt, mit Kost und Logis beim Meister. Westschweiz bevorzugt. Amtsvormundschaft Biel. Gesucht junger, gewandter AUTOMECHANIKER der auch saubere Bureau-Arbeit und Service-Dienst verrichten kann. — Handgeschriebene Offerten mit Zeugnisabschriften und Lohnansprüchen erbeten unter Chiffre Z 2959 an die 63535 Automobil-Revue, Bureau Zürich. Junger, tüchtiger AUTOMECHANIKER Spezialist für FORD sucht Stelle in Garage. Würde eventuell auch als CHAUFFEUR gehen. Zeugnisse stehen zu Diensten. Offert unt. Chiff. N 33990 U. an Publicitas, Liuern. Tüchtiger, absolut selbständiger Automechaniker und -Elektriker Fabrikationsfirma such für ihre täglichen Verbraus^rtikel für jed. Kanton je einen tüchtigen Generalvertreter Fixum u. hohe Prov. Autc wird gestellt. Eintritt sofort. Für Depot sind Fr. 3000.- bar erforderlich. — Offerten unter 0F 4217 an Orell Füssli-Annoncen Zürich, Zürcherhof. 6343 Auto A.-G., Grindelwald sucht vertrauten Chauffeur für auf Car Alpin Lancia Mechaniker wird bevorzugt. Sofortiger Eintritt. Junger MANN Chauffeur Obiger ist Militärfahrer und hat ein Jahr in einer Werkstatt gearbeitet. Würde auch bei allen andern Buchhal- Arbeiten mithelfen. Eintritt sofort. Rup. Steiner, Bäckerei, Seewen, Schwyz. Ersatzteillager, tung und Handel. Prima Beferenzen der Autobranche stehen zur Verfügung. Offerten unter Chiffre i3513 an die Automobil-Revue, Bern. Suche für jungen, zuerlässigen 63549 Chauffeur findet Dauerstellung in neuer, moderner Garage. Verheiratete Bewerber bevorzugt. Antritt Mitte Juli. — Offerten mit ausführlichem Lebenslauf und Aus-gutweisen über bisherige Tätigkeit sowie Gehaltsansprü- Ausk. ert. Ad. Schmidiger, Fahrer, sofort Stelle. :hen unter Chiffre 63510 an dio Talgarage, Urnäsch. Tele- Automobil-Revue, Bern. hon 3. 63549 Neueste Ventilschleifmaschine bestes Schweizerfabrikat in der Leistung allen andern überlegen, dient auch zum Schleifen von Werkzeugen und zum Rundsohleifen. Offerten durch den Fabrikanten i Carlo Casati, Maschinenfabrik, Au (St. Gallen) Junger Mann sucht Stelle als «3520 in den 20er Jahren, sucht Bureaustellung in Gross- Garage. Ist versiert im Junger, tüchtiger Auto- und Motorrad Mechaniker gelernt. Masch.-Schlosser, im Drehen und Schweissen bewandert sowie mi 1 Fahrbewill. für Auto und Motorräder, sucht Stelle in Garage. Zeugnisse stehen zu Diensten. Eintritt sofort. Offerten an Ernst Hönger, Mech., Zweisimmen. Telephon 79. 63507 Wiederverkäufer gesucht Gut eingeführte und versierte f0r1OO°/ 0 garant. reines Pennsylvanisches Autoftl (Sommerware) in Eisenfässern von ca. 200 kg netto zu Fr. 60.— pro 100 kg inkl. Eisenfass. Anfragen unter Chiffre 14361 an die Automobil-Revue, Bern. Für mehrere Fahrten per Jahr von Zürich au ca. 200 km weit, benötig ich Camionneur mit 5-Tonnen-Lastwagen Offerten unter Chiffre 63517 an die Automobil-Revue. Bern LIMOUSINE erstklass. Marke, 6Zyl., 16 PS, neueres Modell, Splätzig, sehr geräumig und reichhaltig ausgerüstet, umständehalber billig zu verkaufen. Offerten unter Chiffre Z2929 an die Automobil-Revue, Büro Zürich. 9945 Zu verkaufen Benz- Wagen Fr. 250.— Geeignet für Umbau als Lieferungswagen, Motor prima, 14/30 PS, Bosch- Anlage. — Gefl. Offerten unt. Chiffre 63534 an die Automobil-Revue. Bern. Verkaufe DELAGE 4- Zyl., 11 PS, Sport, Kaross. Weymann, 1500 Fr. Nähere Auskunft durch: Trümpier, Südstrasse 32, Zürich 8. — Anmeldung erwünscht Tel. 26.115.""» Einzige OCCASION ! Renault Prima Stella Modell 1933, Limousine, < Zyl., 4/5pl., 5000 km gef noch wie neu, mit Koffer. Anfragen unter Chiffre 63488 an die Automobil-Revue, Bern Fiat 512 sehr starker Wagen, mi neuer, grosser Brücke, Tragkraft 20 Ztr., neue Kolben, neue Nockenwelle neue Ventile. Der Wagen wird mit 6monat. Garantie abgegeben. Anfragen sind zu riehen an 63477III Garage Gsell, St. Gallen. Telephon 48.17. Tausche 63529 Plymouth oach-Wagen, 1929, 4 Zylinder, 14 PS, geräumiger 4/5-Plätzer, in sehr gutem Zustande, gegen ein KLEIN-AUTO Limousine, in nur gutem Zustande. — Schriftliche Angebote erbeten an Frei, Bazar, Berneck. Zu verkaufen AUTO ESSEX Limousine Mod. 1930, 6 Zyl., 13.3 PS, 4türig, 6fach bereift, in tadellosem Zustande, erst 38 000 km gefahren. Preis Fr. 3000.—. 63527 Offert, an Postfach Nr. 15 406, Rorschach. Mercedes LIMOUSINE 4plätzig 10 HP, wie neu, ev. mit Garantie, Fr. 2250.-, Wert Fr. 10 000.—. Offerten unter Chiffre 63516 an die Automobil-Revue, Bern. Zu vermieten erstklassiger, fabrikneuer Zweitonnen- Lastwagen möglichst auf längere Dauer. — Wenn späterer Kauf gewünscht, wird bezahlte Miete in Anrechnung gebracht. 10500 Postfach 15, Zürich 20.

N» 44 II. Blatt BERN, 29. Mai 1934 N° U II. Blatt BERN, 29. Mai 1934 T«dh Lenkungsübersetzung nach Wunsch? In einem prominenten amerikanischen Fachblatt verlangt ein Einsender von den Automobilfabrikanten die Ausrüstung der Wagen mit verschiedenen Lenkungs-Uebersetzungsverhältnissen. Es sei nicht nach jedermanns Geschmack, mit den in den letzten Jahren leider aulgekommenen hoch übersetzten Lenkungen herumzufahren, mit denen man im dichten Stadtverkehr und bei höherer ; m Geschwindigkeit auf der Landstrasse Notfall nur schwer genügend rasche L^n^bewegungen vollführen könne. Ebenso «':•*» man es dem Kunden anheimstellt, einen "'awityp mit verschiedenem Anstrich oder verschiedenem Kompressionsverhältnis zu wählen, soll man ihn auch in die Lage versetzen, den Wagen mit einem hohen, einem mittleren oder niedrigen Lenkungs-Uebersetzungsverhältnis zu erwerben. Grundsätzlich ist dem nur zuzustimmen. Und wir glauben sogar, dass einer der nächsten Fortschritte auf diesem Gebiet zu finden sein wird. -s. Rentabilität der Natriumdampf-Lampen. Zur Beleuchtung von Automobtöstrassen wurden in der letzten Zeit verschiedentlich versuchsweise Natriumdampf-Lamüen angewandt, die ein gleichmässiges, nichtblendendes, für den Strassenverkehr sehr günstiges Licht ausstrahlen, eine vorzügliche Stromausbeute ergeben, aber gegenwärtig noch beträchtliche Anlagekosten verursachen. Eine auf alle Einzelheiten dieser Beleuchtungsart eingehende interessante Abhandlung veröffentlicht Ingenieur E. Erb in einer der letzten Nummern der Schweizerischen Zeitschrift für Strassenwesen. Die Ausführungen kommen zum Schluss,. dass eine Beleuchtung mit Natriumdampf-Lampen, die einen gefahrlosen Verkehr mit 60—80 km/St. Fahrgeschwindigkeit erlauben soll, bei Berücksichtigung der gegenwärtigen Anlageund Unterhaltungskosten dann der «Glühlampenbeleuchtung wirtschaftlich überlegen ist, wenn die ^nergiekosten oro Kilowattstunde 6 Po übersteigen. -s. Der Winker als Vorfahrslenal. Bereits mehrmals wurde in Fachblättern der Wunsch nach einem besonderen Vorfahr-Signal ausgesprochen. Ein solches Signal soll immer dann zur Anwendung gebracht werden, wenn der Wagenlenker erkannt hat, dass ein anderer Automobilist ihn zu überholen wünscht und es soll anzeigen, dass einer solchen Ueberholung nichts im Wege steht. In Deutschland wurde nun ein Vorfahr-Signal, das mit dem Richtungsanzeiger kombiniert ist, soeben zum Patent angemeldet. Wie aus der Skizze ersichtlich, besteht es aus einer besonderen, im Winkerarm eingelassenen Der gleichzeitig als Richtungsanzeiger und Vorfahrsignal dienende Winker mit orange- und grünleuchtendem Pfeil. Glühlampe, die, wenn eingeschaltet, ein grünes Licht ausstrahlt. Als Betätigungsorgan für die Winker sowohl zum Zweck der Richtungsangabe, wie auch zur Abgabe des Vorfahr-Zeichens geschieht durch einen einzigen Schalter, dessen Griff von seiner Mittelstellung aus entweder nach links oder rechts oder nach oben und unten bewegt werden kann. Entsprechend wird der linke und der rechte Lenker mit dem vorgeschlagenen gelben Warnlicht oder mit dem grünen Vorfahr- Licht zum Herausspringen gebracht. Wir möchten allerdings bezweifeln, dass durch diesen Vorschlag das Problem schon restlos gelöst ist. Die gleiche Winkerstellung beim Signal zum Abbiegen oder zum Vorfahren könnte zu leicht Anlass zu Missverständnissen und Unklarheiten — mindestens solcher absichtlicher Natur — geben. Tatsächlich dürfte es sich in vielen Fällen bei grellem Sonnenlicht als schwierig erweisen, das grüne Vorfahr-Licht deutlich genug vpn dem gelben Warnlicht zu unterscheiden. Ansicht des amerikanischen «Dymasicau-Wagens schräg von vorn. Wiederum ein Zukunltsauto? Dass im Autobau noch immer bei weitem nicht alle Möglichkeiten erschöpft sind, lehrt wieder einmal das Beispiel des amerikanischen „Dymaxion" - Wagens. Dieses mindestens durch seine Originalität bemerkenswerte Dreirad-Auto hat Vorderradantrieb, Hinterradlenkung, hinten eingebauten Motor und eine Stromlinienkarosserie, deren aerodynamische Güte selbst einem Flugzeuge wohl anstehen würde. Sein Konstrukteur, Mr. Buckminster Füller, •will das Fahrzeug gegenwärtig auf Demonstrationsfahrten in ganz Amerika bekannt machen, was ihm übrigens nicht schlecht zu gelingen scheint. In einer Fabrik in Bridgeport sollen „Dymaxions" zudem in grösserer Anzahl gebaut werden. Eine der hervorstechendsten Eigenschaften des neuen Fahrzeugtyps ist seine ausserordentliche Wendigkeit. Dadurch, dass sich das lenkbare Hinterrad bis fast auf einen rechten Winkel einschlagen lässt, kann der Wagen praktisch auf dem Fleck wenden. Der Hintertel beschreibt dann einen Bogen um die Vorderräder herum, dessen Radius kaum grösser ist als der Radstand. Gerade im Grosstadtverkehr kann diese Wendigkeit natürlich von grossem Wert sein. Füller stellte sie mehrmals auf ulkige Art unter Beweis, indem er zu Verkehrspolizisten hinfuhr, diese unter dem Vorwand, irgendeine Auskunft zu verlangen, auf die Schulter tippte, und dann den Wagen in die umgekehrte Fahrtrichtung einschwenkte, ohne die Hand vom Polizisten zu nehmen. Die Karosserie hat nahezu Tropfenform. Sie umschliesst zum Teil auch die Räder, sodass der erreichbare Luftwiderstand wohl auf-..d^s )> erreichbare Minimum verringert ist. ti»r ityi^nraum ist so gross, dass, nach Angabe des Konstrukteurs, sogar in der hintern Hälfte allein bequem fünf Personen zu einer Poker-Partie zusammensitzen könen. Der Lenker und event. weitere Passagiere sitzen vorn in der weit überhängenden Nase des Fahrzeuges, von wo aus sie nach allen Seiten hin unbehinderte Sicht haben. Die Belüftung des Wageninnern geschieht durch Ventilatoren im Dach. Eine Art Periskop ermöglicht, dass der Lenker auch nach hinten sehen kann. Als Fundamente der Konstruktion dienen drei verschiedene Rahmen: ein Motorträger, ein Träger für den « Rumpf» und ©in Verbindungsrahmen für diese beiden Träger. Die Maximalgeschwindigkeit soll bisher mit mehr als 200 km/St, festgestellt worden sein. Leider liegen jedoch keine Angaben über die Grosse des eingebauten Motors vor. Als einzigen Nachteil bezeichnet Mr. FuMer das Aufsehen, das der Wagen erweckt. Er hat natürlich kein Interesse, auf die etwas mangelhafte Stabilität hinzuweisen, die sich notwendigerweise aus der Dreiradbauart zusammen mit dem eher hohen Bau des Wagens ergibt. -s. Prakl sehe nke Die Schwierigkeiten beim Rückwärtsfahren lassen sich stark vermindern, wenn man am Lenkrad eine Marke anbringt, die auf einen Blick erkennen lässt, wann die Vorderräder in der Geradeausstellung sind. Als solche Marke kann man behelfsmässig eine Wicklung Isolierband, einige Windungen Draht oder ein Metallband anbringen, -s. zum Teil mit Kipper, revidiert mit günstigen Bedingungen Auto-Kühlern nach dem -i Pat. 98.005 Bienenwabensystem, jröBste Kühlwirkung. Reparaturen aller Systeme Auto-Spenglerei Anfertigung von Kotflügeln, Motorhauben, Benzin-Reservoiren. E. BENETTI, Albisrieden-Zch. OCCASION! LASTWAGEN von 2, 3, 4 und 5 Tonnen zu verkaufen Anfragen unter Chiffre 11108 an die 10990 Automobil-Revue. Bern. Dela nay- Bellevi !e Limousine Ciel ouvert 6/7pJätzig, Modell 1930, 15 Steuer-PS, in ausgezeichnetem Zustande, wegen Todesfalles f. nur Fr. 4000.— zu verkaufen 63512 an die Automobil-Revue, Bern. WASSERDICHT werden alle Stoff- nnd Lederarten an Auto«, Blachen, Zelten, Stören eto. durch IMPRÄGNIERMITTEL Fabrikation von Letzigrabenstrasse 115. Telephon 36.228 Offerten unter Chiffre Garantie, tu „EMULINE" lieferune in -pder Farbe, auch farblos. Verl. Sie Offerte v. Alleinfabrikanten MAx csECK, Teilten (App). GRAHAM Schöne Achtzylinder-Limousine 5-Sitzer, Modell 1930, in sehr gutem Zustande zu verkaufen zu Fr. 2,800.-. Franz A. G., Zürich Badenerstrasse 313 Telephon 52.607 Lanciabesitzer Sie wissen, auf jedem Gebiet ist es der Spezialist, der Spitzenleistungen schafft. Sowohl was Zeit und Qualität der Arbeit anbelangt. So auch in der Autoreparaturwerkstätte ist es der Lanciaspezialist, der gestützt auf seine Erfahrung und Kenntnisse das Beatmöglichste leistet. 6 7plätziger 6Zyl. Citroen Familiale, Md. C6G, 1932 geräumige, komfortable Limousine, wenig gefahren, guter, einwandfreier Zustand, automat. Kühlerjalousie, Reserverad vorne, hinten grosser Koffer, sep. Stadtlampen, kompl. vorschriftsmässige Ausrüstg., sparsamer ü. zuverlässiger Betrieb, Fr. 4500.— Ed. Contelly, Automobile, Basel, Hochstr. 26. Tel. 27.328. 9563 Ausgleichbalken 4 geräuschlose Gänge Automatische Kupplung - Freilauf Sich selbst nachstellbare Bremsen Stabilisator KAROSSERIE MIT UNEINGESCHRÄNKTER SICHT Nach aerodynamischen Grundsätzen aufgebaut 13 PS J. COTTET, Ing. GARAGE MONTCHOISY A.-G. Telephon 28.770 Paul Lfndt Murtenstrasse 17, Telephon 23.73S, Bern 2 1 PS 24 PS GENF LASTWAGEN Chevrolet-Six mit Kabine, 2—%Yt Tonnen, berühmtes Modell, zahlreiche Zubehöre, Blache, tadelloser Lauf. Fr. 2800.-. Keine unangenehmen Ueberraschungen — 8 Tage Probezeit. 11389 Garage des Päquis, Genf, rue des Päquis, 11. Badcnerstr. 292 Tel. 56.515 Auto-Garagen In Eisenbeton, zerlegbar, ab Fabrik von Fr. 776. — an. In MIETE und ABZAHLUQN für 1 und mehrere Boxen v. Fr 7.50 an monatlich per Boxe Prospekte und Preise fertig montiert. Garage-Bau AutO'Spenglerei JOS. SCBEIWILLER, ZÜRICH Billige Q. HUNZIKER &. Co., INS