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E_1934_Zeitung_Nr.052

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 52 helleres Klopfen oder Klappern, das ebenfalls Frage 9099. Verlängerung der Sitzfläche. Welcher Sportkollege weiss Rat, wie man die Sitzflecken beseitigt, ist Benzol. In den meisten Fällen liches Lösungsmittel, das auch eingetrocknete Teer- besonders deutlich beim Befahren holpriger Techn .ehe Notizen kommt Benzol jedoch nicht in Frage, weil es auch Strassen auftritt, hat häufig seine Ursache in die Farbe auflöst oder wenigstens den Glanz der locker gewordenen oder abgenützten Stossdämpfern. Alle diese Geräusche, wie auch Juli findet in Paris ein von der Verwaltung Holzgaskongress in Paris. Vom 24.-26. Lackierung zerstört. at. ein eventuelles Klappern der Werkzeuge der staatlichen Forste, dem landwirtschaftlichen Forschungsinstitut, dem Touring-Club die Batterie zu schonen, möchte ich im Winter den Frage 9102. Anlasserbetrieb mit Lichtstrom. Uta oder des Wagenhebers im Werkzeugkasten Anlasser jeweilen Morgens durch Transformatorenström in Bewegung setzen. Trotzdem der Trans- lassen sich am besten lokalisieren, indem von Frankreich und dem französischen Automobilclub veranstalteter Kongress statt, an formator bis 150 Amp, bei 6 Volt abgibt, macht man mit abgestelltem Motor im Leerlauf ein schwaches Gefälle hinunter fährt. Es kann welchem erneut Fragen des Betriebes von der für Gleichstrom gebaute Anlasser selbst bei zwar auch vorkommen, dass man den Wagen Automobilen mit Generatorgas (Holzgas) behandelt werden sollen. Nach den grossen hen. Höhere Amperezahl getraue ich mich nicht warmen Motor nur einen leichten Ruck, bia das Ritzel einhängt und bleibt dann ste- sozusagen nackt ausziehen, d. h. dass man alle irgendwie lösbaren Bestandteile bis zum Fortschritten, die in der Technik dieser Betriebsart in der letzten Zeit gemacht wurden, schädigen. Der Anlasser ist amerikanischer Her- anzuwenden aus Furcht, die Anlasserwicklung «n- Fussbodenbelag abnehmen muss, um den Ursprung eines Geräusches zu erkennen. Immerhin sind derartige Fälle ziemlich selten. Einführung des Holzgasbetriebes bei Perso- hat 220 Volt Spannung, 50 Perioden. F. W. in K. rechnet man bereits mit der Möglichkeit der kunft; der mir zur Verfügung stehende Drehstrom Antwort: Das Versagen des Anlassers ist Hie und da tritt beim Bergabfahren ein nenwagen, -y- ,m»ii wohl darauf zurückzuführen, dasß der vom Transformator gelieferte Sekundärstrom keinen genü- helles Klingeln auf, das beim Aufwärtsfahren Schaltautomat für die Stadtlampen. In fläche eines Automobilsitzes laut obenstehender oder Beschleunigen wieder verschwindet. Skizze verlängern kann? A. V. in Z. gend hohen Wert erreicht. Von der Batterie aua England ist der Zeitpunkt, von welchem an bezieht ein 6-Volt-Anlasser im ersten Moment oft Ursache: Das Ritzel des Anlassers verschiebt sich zeitweise nach vorn und schlägt lendarisch für jeden Tag vorgeschrieben. Auspuffgase irgendwie im Wageninnern festgestellt der Motor einmal in Schwung gebracht ist, sind; alle Fahrzeuge beileuchtet sein müssen, ka- Frage 9100. Giftgas im Wageninnern. Können Stromstärken von über 500 Ampere. Selbst wenn > dann gegen den Zahnkranz des Schwungrades. Ein dauerndes, mehr oder weniger und Türen des Autos gut abgedichtet waren, eine noch etwa 200 Ampere erforderlich. Um den Mo- Damit die Positionslichter eines Fahrzeuges, werden? Ich habe durch den Winter, als Fenster zur Aufrechterhaltung seiner Drehungen immer das, während sich sein Besitzer mit Besorgleichmässiges Quietschen steht dagegen wiederum fast immer mit der Karosserie in Zu- ob vom Kurbelgehäuse her allenfalls Auspuffgas Transformator wählen müssen. Solange der An- Herz- und Nervenstörung erlitten, deren Ursache tor unter Zuhilfenahme des Lichtnetzes anwerfen ich nicht erkennen kann. Ich stellte mir die Frage, zu können, werden Sie deshalb einen grösseren sammenhang und kann durch Spiel an allen in den Wagen kommt. H. H. in G. lasser den Motor nicht mit übermässiger Anwerf-' möglichen Stellen, vornehmlich aber durch Antwort: Eine Gesundheitsschädigung als Drehzahl zu betreiben vermag, ist keine Beschä» eine ungenügend feste Verbindung zwischen Folge einer leichten Gasvergiftung im geschlossenen Wagen ist durchaus denkbar. Dass giftige digung seiner Wicklungen zu befürchten. at der Torpedo-Haube und dem Chassisrahmen Verbrennungsgase aus dem Kurbelgehäuse oder Frage 9103. Anziehen der Zylinderkopfinuftern, verursacht sein. Ungenügend geführte Fensterscheiben erzeugen ein typisches Klap- das Wageninnere gelangen, kann nicht selten be- des Zylinderkopfes die Muttern in der richtige» von einer Undichtigkeit der Auspuffleitung her in Meines Wissens ist es wichtig, dass beim Aufsetzen pergeräusch, das man leicht dadurch reproduzieren kann, dass man mit der geballten sogar ßchon dann, wenn nur das Auspuffrohr un- dazu jedoch vorgehen, wenn zur Befestigung dea obachtet werden. Messungen haben ergeben, dass Reihenfolge nachgezogen werden. Wie muss man genügend weit hinter der Karosserie mündet, giftige Verbrennungsgase in das Wageninnere zuden sind? Könnten Sie mir die hier anzuwendende Kopfes drei Reihen mit je fünf Muttern vorhan- Hand leicht gegen die Scheiben schlägt. Ungenügend abgesteifte oder befestigte Blechteile, wie die Nummerntafel, das Nationalitä- Schaltuhr. genaue Feststellung der Anwesenheit solcher Gase R» O. in S. Die am Instrumentenbrett einbaubare neue rückgesaugt werden können. Eine einigermassen Reihenfolge in irgend einem Schema erläutern? ten-Schild und dergleichen neigen meist bei ist indessen dem Laien nicht ohne weiteres möglich. Es bestehen zwar Apparate, die das Vor- ganz bestimmten Motortourenzahlen zum gütigen oder geschäftlich irgendwo aulhält, Klirren, während hier die die Strassenbeschaffenheit eine weniger grosse Rolle spielt. trieb gesetzt werden oder um zu verhin- einer Messung wird sich natürlich die Anschaf- sich selbst überlassen ist, rechtzeitig in Behandensein von Kohlenoxyd an einer Skala direkt ablesbar machen. Für die einmalige Vornahme Ein kurzes, trockenes Knacken, das immer dern, dass der Automobilist aus einem sonstigen Grund das rechtzeitige Einschalten bliebe deshalb nur der Weg, ein Probequantutn fung eines solchen Apparates nicht lohnen. Es einmal beim Abbiegen nach links oder rechts auftritt, deutet auf seitliches Spiel in den Federgehängen, während ein dumpferes, ge- Zubehörfinma die oben skizzierte, zum Ein- Gefäss zu sammeln und dann einem chemischen der Lichter unterlässt, hat eine englische der Luft des Wageninnern in einem geeigneten Laboratorium zur Analyse einzusenden. at.. dämpfteres Rattern durch Spiel in den Radlagern hervorgerufen werden kann. uhr herausgebrächt. Stellt man wie bei Frage 9101. Entfernen von Teerflecken. Ich bau am Instrumentenbrett bestimmte Schält- einem Wecker einen Zeiger dieser Uhr auf möchte Sie anfragen, wie man auf den Kotflügeln Antwort: Die am besten einzuhaltende Ret* In jedem Fall lässt der Grad der Ge-einräuschfreiheit eines Wagens sichere Schlüsse ser Zeit die Stadtkmpea automatisch ein- wegbringt, ohne dass Schaden am Lack entsteht, werden, dass eine einseitige stärkere Pressung bestimmte Zeit ein, so werden zu die- usw. die feinen Teerspritzer, die jeweilen von frisch henfolge geht aus der obigen Skizze hervor. Grundsätzlich muss die Reihenfolge immer so getroffen; geteerten Strassen am Auto haften bleiben, wieder auf die Güte des Wagenunterhaltes zu. Ein oder ausgeschaltet. d. h. ohne dass auch nach dem Entfernen solcher des Zylinderkopfes vermieden wird. Die Muttern alter Wagen, der beim Befahren holpriger Teerkörnchen Flecken an den Kotflügeln und Seitenwänden zurückbleiben. E. F. in B. nach eine der andern etwa« stärker anzuziehen, bis sind zuerst alle nur ganz locker, dann nach und Strassen noch keine Nebengeräusche auftreten lässt, wird meist auch in seinen vitalen Tedin. Antwort: Zur Beseitigung von Teerflecken *f» ^rfassai sohliesslich alle festsitzen. Falsch wäre ee dagegen, jede Mutter gleich von Anfang an fest« sind in Automobil-Zubehörgeschäften verschiedene mechanischen Teilen noch recht gut instand Spezialpräparate erhältlich. Mangels eines solchen ziehen zu wollen. at. sein, während im Gegensatz dazu mancher II. Antwort 9078. Bezugsquelle fOr Petrolvergaser. Zuschrift Präparates lassen eich unterwegs frische Teerflecken auch mit Butter auflösen, die auf einen seiner jüngerer Brüder trotz seines viel flotteren Aussehens äusserlich und innerlich * weitergeleitet. Red. Wattebausch oder einen weichen Lappen gestrichen wurde. Eingetrockneter Teer ist allerdings standen hat, sollte immer zuerst mit der,. Ein neuer Motor, der eine Nacht lang g«-„ schon stark verlottert ist. -at- j II. Antwort 9096. Uebersehener Defekt. Zuschrift weitergeleitet. Red, mit Butter nicht mehr löslich. Ein leicht erhält- Handkurbel angeworfen werden. ' Gesuch Junger, tüchtiger ' junger, tüchtiger Vertretung gesucht Gut eingerichtete Garage der Nordwestschweiz sucht per 1. Oktober, event. früher, Autovertretung von kleinerem u. mittlerem gut gangbarem Wagen Verkaufserfolge nachweisbar. — Nur detaillierte Offerten mit Vertretungskonditionen werden berücksichtigt. Offerten unter Chiffre 63854 an die Automobil-Revue. Bern. Tüchtiger, selbständiger AUTO-MECHANIKER (Militär-Chauffeur) sucht Dauerstelle in Fabrik zur Besorgung des Wagenparkes oder in Garage. Suchender ist gut bewandert auf Amerikaner- und Europäer-Wagen wie auf Lastwagen und besitzt gute Kenntnisse im Elektrischen. Gute Zeugnisse stehen zu Diensten. — Offerten unter Chiffre 63848 an die Automobil-Revue, Bern. 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Bern, Dienstag, 26. Juni 1934 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 52 Das Fräulein im Sommer Von Eva Maas. Es muss ganz anders werden in diesem Sommer. Ich hab' mein Programm gemacht, damit kann man gar nicht früh genug anfangen.-Man wird also viel hinausfahren ins Freie, möglichst jeden Tag, gleich nach Bureauschluss, Luft und Licht! Und endlich Kraulen lernen, am besten, man tritt in einen Schwimm-Club ein; die Wasserscheu muss man doch mal überwinden! Soll man sich nicht ein Boot kaufen? Ruder- oder Paddelboot? Segeln — sagte man mir — wäre nichts für Frauen, es fehlt ihnen der sechste Segelsirin. Allerdings kann man sich dabei sehr hübsch photographieren lassen. Sachen braucht man natürlich wieder in Mengen. Abendmantel, Komplet — und unbedingt einen Fuchs. Ins Stadion, zum Tennis und zum Rennen sollte man wirklich endlich mal gehen! Buttermilch sollte man im Sommer viel trinken — sehr gesund, und Spaziergänge durch die unbekannten Stadtteile, Sonntag vormittags, im Sommersonnenschein. Allerdings wird man die Weekends wohl meist nicht in der Stadt verbringen. Mindestens jeden zweiten Samstag und Sonntag muss man fortfahren, um endlich die wunderschöne Heimat kennenzulernen. Das kostet natürlich viel Geld — nun, man wird es irgendwie verdienen, man muss sehen. Wanderungen, ganz primitiv mit Rucksack T- oder im Auto. (Auto ist wohl doch bequemer.) 'Vor allem muss man Mut haben! Und Optimismus. In diesem Sommer will ich bestimmt nicht jammern und mir nichts vorjammern lassen! Das tun immer nur die, die Angst haben, andere könnten denken: Ihr habt's eigentlich noch viel zu gut! Bewegung! Bewegung! Endlich sollte man etwas mehr Sport treiben! Ob man sich gleich Hosendress anschafft? — Man braucht sich mit dem Essen nicht so vorzusehen... Sport verhindert den Speckansatz. Ausserdem sollte man umziehen, das muss sogar das Erste sein. Irgendwo hinaus, wo man grüne Bäume und Vogelstimmen vor dem Fenster hat. Wo man den Wahn hat, verreist zu sein und also eine Reise spart. Auf! lasst uns Wohnung suchen und Koffer borgen zum Packen! Vor allem aber, öffnen wir unsere Herzen für eine sehnsuchts- und stimmungsvolle, unbeschwerte und zarte Sommerliebe... ^ Und man sollte und müsste und wird unbedingt ... Und hat ganz einfach vergessen, dass alle diese Pläne und Wünsche schon einmal sprossen, gerade vor einem Jahr — und dass nichtsdestotrotz noch immer Autohupen und Mauern vor den Fenstern wohnen, dass man nicht Tennis, nicht Paddeln, nicht Kraulen lernte, dass man nur ins Wasser ging, wenn es sich gar nicht vermeiden Hess, dass dieses das vierte Komplet, der vierte Abendmantel und der vierte Fuchs sein sollten — und dass es noch nie dazu gelangt hat; dass Wanderungen per Rucksack zu genant wa- F E U I L L E T O N Bux. Zirkusroman von Hans Possendort (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) ,Es ist zum Verzweifeln mit ihm!' dachte Fee. Aber sie gab den Versuch, Näheres über diesen Herrn Buchsbaum zu erfahren, noch immer nicht auf: «Sie reisen sicher auch nach Mailand?» «Zunächst ja.» Dem Major schien " diese Unterhaltung zwischen Fee und dem Fremden immer unmöglicher. Er wusste nichts Besseres zu tun, als sich hineinzumischen, um sie dadurch zu sanktionieren: «Vielleicht könnten Sie uns ein gutes Hotel in Mailand empfehlen?» «Im Hotel Principe di Savoia sind Sie vorzüglich aufgehoben, aber es ist nicht billig.» «Besten Dank.» Herr von Pastelny notierte den Namen. «Sie steigen wohl auch dort ab?» fragte Fee mit gespielter Naivität und erhielt einen empörten Seitenblick von ihrem Vater. «Nein, ich ... ich wohne ... in meiner eigenen Wohnung.» «Ach so! Mailand ist Ihr Wohnsitz?» «Nein, ich bin nur vorübergehend dort.» ,Sehr verdächtiges Benehmen!' dachte Herr von Prastelny grimmig. ,Die Frage ren und ein Auto sich noch nicht fand, dass schlecht bekommt. Und wer wollte auf das man ein einziges verregnetes Weekend in herrliche Jammern verzichten? zwei Jahren machte, dass der Winterspeck Nun ... ein Flirt wird sich vielleicht fingar nicht daran denkt, im Sommer zu wei- den... aber wenn der Sommer beginnt, ist chen, und dass einem Buttermilch oft sehr er sicher schon zu Ende... Der Maler und gemütvolle MärchenülustTator Ludwig Richter starb am vergangenen 19. Juni vor 50 Jahren. Das Engelsköpfchen. Eine kleine Richter-Anekdote. Dresden, das noch heute das Gedächtnis Ludwig Richters treu bewahrt," war zu Lebzeiten des Meisters Lieblingsaufenthalt. Aber auch die Dresdner liebten ihn, und viele grüssten ihn freundlich, wenn er in seinem langen, altvaterischen Rock durch die Strassen ging. Sein von weissen Haaren umwalltes Haupt, seine feinen, sinnenden Züge, die klaren, hellsichtigen Augen, in deren Glanz sich ein Traum zu spiegeln schien, gab dem Greis einen Hauch aus guter alter Zeit. Noch in den Anfängen des Jahrhunderts geboren, stimmte seine schlichte, feierliche Tracht gut zu dem romantischen Biedermeier, dem er entstammte. Einst wollte sich der Maler zu einem Verleger begeben, der einige Holzschnitte von ihm als Illustration für ein Buch verlangt hatte. Da traf er unterwegs am Brühl einen kleinen Jungen, der mit grossen, tränenerfüllten Augen zu dem alten Herrn emporblickte. Der Meister hatte den Kleinen auf seinen Wegen schon manchmal gesehen, und sein rundes, niedliches Köpfchen mit dem verwilderten Blondhaar hatte dem Maler schon einige Male zum Vorbild für Engelsköpfchen gedient. Als er nun des Buben ansichtig wurde, aus dessen unglücklichen Zügen ein unendlicher Kummer sprach, da bückte sich der freundliche alte Herr nieder und fragte ihn, was es denn so Trauriges gäbe. «Ich hab's verloren, ich hab's verloren,» schrie der Junge und schluckte jämmerlich. «I du griene Neine, ich hab's verloren!» «Was hast du denn verloren?» erkundigte sich der Künstler teilnahmsvoll. «Nu, 's Geld haw ich doch verloren!» «Was für Geld, mein Kleiner?» «Wo ich frische Bemmen fier koofen solide. Das haw ich verloren, und nu wird meine Mudder mich ausschimpfen tun.» «Nun, nun,» tröstete der Maler, «dieser Verlust ist ja nicht gar so schlimm. Ich werde dir suchen helfen, und wir werden es wiederfinden. War es hier, wo du es verloren hast?» «Nee, hier war es nich.» «Oder dort drüben?» Und der Maler zeigte nach der anderen Seite des Brühls. «Nee, dort drüben ooch nich.» «Vielleicht hast du es in den Anlagen verloren?» «Nee, nee,» wehrte der Junge. «Na, wo hast du es denn verloren?» meinte der Menschenfreund. Irgendwo muss es doch gewesen sein.» hat.ihn ganz verwirrt! Behauptet erst, eigene Wohnung in Mailand zu haben, und in nächster Sekunde, nicht dort zu wohnen! Sehr verdächtig! Vielleicht gar ein Hochstapler!' Und er zog Fee schnell in ein privates Gespräch, was Herrn Buchsbaum veranlasste, sofort wieder nach dem englischen Buch zu greifen. — Es trug die Aufschrift: Yearbook of Veterinary Surgery. Doch Fees Englisch reichte nicht so weit, den Sinn dieses Titels zu verstehen. —• Endlich hielt der Zug im Mailänder Hauptbahnhof, ohne dass sich Gelegenheit zu einem neuen Gespräch ergeben hätte. Herr Buchsbaum übergab sein Gepäck einem Träger und machte Miene, sich zu verabschieden. Seine Undurchdringlichkeit hatte Fee von Prastelnys Neugier bis zum Siedepunkt gesteigert und ihren ganzen Eigensinn wachgerufen. Und sie tat etwas, was dem Major fast den Atem raubte. Sie sagte: «Vielleicht sieht man sich in Mailand mal wieder...?» Willibald Buchsbaum lächelte konventionell. «Wer weiss, wie's der Zufall vorhat. — Jedenfalls wünsche ich Ihnen noch eine recht genussreiche Reise.» Sprach's, verbeugte sich und entschwand mit seinem Gepäckträger. Unten vor dem Bahnhof sah ihn Fee noch einmal, wie er gerade in einer Autodroschke davonfuhr. Tages -Anekdoten von Memo. «Ja,» sagte der Junge. «Weisst du denn nicht, wo es gewesen ist?» «O ja,» brachte er hervor, «das wees ich schon, aber suchen nützt Sie nischt.» «Wieso denn nicht?» «Weil ich's nämlich nicht auf dem Wege verloren habe,» gestand das Engelsköpfchen, «sondern beim Wirfelspielen.» Ludwig Richter gab dem hübschen Nichtsnutz eine Münze und entfernte sich kopfschüttelnd. D«r berühmte Anatom Richard Owen wurde am 20. Juni vor 130 Jahren geboren. Der Anatom. Eine medizinische Parabel. Jede menschliche Tätigkeit, und mag sie dem Nichtfachmann noch so aufregend erscheinen, verliert durch die Macht der Gewohnheit das Erregende und Absonderliche, das manchmal den Neuling schreckt. So ist es auch mit dem Beruf des Anatomen und Chirurgen bestellt; der dauernde Umgang mit den Leiden des menschlichen Körpers, das alltägliche Benutzen des Seziermessers machen zwar den Arzt für menschliches Leid nicht unempfindlich, aber verhärten sein Herz gegen fälsche Sentimentalität. Dass diese Härte, die oft eine wahre Menschenfreundlichkeit sein kann, gelegentlich roh erscheint, dafür gab einst ein berühmter Anatom, Richard Owen, der vor 130 -Jahren geboren wurde, gern ein charakteristisches Beispiel. Er erzählte von einem französischen Arzt namens Feris, der ein besonderer Kenner des menschlichen Organismus war und nichts mehr rühmte, als bei Sektionen, die er als Anatom vorzunehmen hatte, auf gesunde und tadellos normale Körperkonstitution zu stossen, Dieser Kollege — so erzählte Owen weiter — begeisterte sich aus diesen eugenischen Gründen einst für die Schönheit der Schauspielerin Luthe. Er lobte ihre Taille, ihre Füsse und Hände, die Spannkraft ihrer Muskeln, ihre leichten Bewegungen und das Ebenmass ihrer Gesichtszüge, nicht weniger als ihre gestraffte Haltung. Dies alles war ihm ein Beweis eines harmonisch gebauten Menschen. Er bezeichnete sie seinen Schülern gern als weibliche Normalgestalt, sein medizinischer Schönheitssinn sah in ihr das Gleichmass der Körperfunktionen, wie es die alten griechischen Bildhauer dargestellt haben. Nun kam es aber so, dass Dr. Feris einmal mehrere Monate verreisen musste, und als er zurückkam, war die von ihm verehrte Schauspielerin eben gestorben. Zwei Tage später schrieb er an einen Freund: «Gestern .Aufgeblasener Wicht!' dachte sie wütend. .Keinen Blick würde ich dir mehr schenken, wenn du mir irgendwo mal wieder vor die Augen kämst!' 2. Der italienische Droschken-Chauffeur weiss natürlich, wo der grosse Zirkus steht, der seit einer Woche die Sensation Mailands bildet. Es dauert nicht lange, da sieht Willibald Buchsbaum das mächtige weisse Zelt mit seinen drei beflaggten Masten in der hellen Nachmittagssonne aufleuchten. Und dann liegt die ganze grosse Zelt- und Wagenstadt des Zirkus Kreno vor seinen Blicken. Der Bürowagen steht gleich neben den beiden Kassenwagen rechts vom Hauptportal. Herr Buchsbaum lässt seine Koffern in der Obhut des Portiers, steigt die drei Stufen empor und betritt das Innere des Wagens. «Guten Tag! Ist der Herr Direktor zu sprechen?» Die blonde Sekretärin schaut von ihrer Schreibmaschine auf: «Jawohl, aber er telephoniert gerade. Wollen Sie einen Augenblick Platz nehmen?» Sie weist auf einen lederbezogenen Klubsessel. «Sie sind von der Presse?» — Die hohe Stirn und die Brille scheinen dem Fräulein jeden Zweifel zu nehmen. Herren, die so aussehen und Herrn Di- Die Rose Von Eramy Hennings. So ist die Rose: sie duftet und blüht. Sie träumt von ihrer Mädchenzeit. Warum nur tut sie mir so leid? Sie senkt ihr Haupt, wird weich und müd. Noch flüstert sie im holden Schein, Und ach, schon morgen ist sie tot. Nur einen Sommer blüht die Rose rot. Ich weine leis in mich hinein. Wohl gibt es immer wieder neue, Und immer wieder blüht die Rosenzeit. Die eine aber, der ich schwur die Treue, Hat mich verlassen und ist jetzt schon weit. Schon weit von mir. Ich bin geblieben. Mein Blut ist röter wie die Rosen rot. Die Seele nur will ewig lieben, Will überleben jeden Rosentod. war der glücklichste Tag meines Lebens, ich habe die schönste Frau Frankreichs seziert.» Bei dieser Stelle der Erzählung Professor Owens erhob sich stets ein lauter Protest der Missbilligung. Owen aber erhob lehrhaft seinen Finger: «Meine Herren Studenten,» sagte er, «Sie sind mit Recht empört. Aber bedenken Sie: wir, die wir Mediziner sind, haben ein trauriges Handwerk zu leisten, denn wieviel Bresthaitigkeit und Gebrechlichkeit des menschlichen Körpers müssen wir vor Augen sehen. Müssten wir nicht Pessimisten werden, wenn wir nicht an die Gesundheit glaubten? Darum gönnen Sie Dr. Feris die Freude, unter sovielen morschen Menschenleibern auch einmal einen gefunden zu haben, der seinen Optimismus bezüglich Vollendetheit der menschlichen Gestalt bestätigte!» Er lächelte mit gütigen Augen. Aber nicht alle Zuhörer verstanden ihn. Am 21. Juni waren 125 Jahre seit der Geburt des Verfassers des vielgelesenen Kinderbuches vom « Struwwelpeter », Heinrich Hoffmann, zu Frankfurt am Main, vergangen. Wie der Struwwelpeter entstand. Obgleich der junge Heinrich Hoffmann in der Schule ein sehr guter Schüler war, so VEVEY (Genfersee) und Mont-Pelerin Prachtvolles Ausflugszentrum Modernes Strandbad Schöne Fahrstrassen Prospekt durch das Verkehrsbureau rektor Kreno sprechen wollen, sind immer von der Presse. Wahrscheinlich der Korrespondent einer Zeitung! «Nein, nicht von der Presse; Bux ist mein Name,» erwiderte der Besucher. Die Sekretärin starrte den Herrn mit offenem Mund an. «Sie sind ... Herr ...?» «Bux, — ja, mein Kind.» «Sie habe ich mir aber ganz anders vorgestellt!» «Es tut mir leid, dass ich Sie enttäuschen muss.» «Nein, nicht enttäuscht, Herr Bux, aber .... ich dachte...» «Ist mein Kutscher da, — der Tom?» «Na, natürlich. Soll ich ihn rufen lassen?» In dem Augenblick tritt ein Zirkusdiener ein — in brauner Manchester-Livree, an der Mütze die Buchstaben K. K. — und übergibt der Sekretärin einige Briefe. «Suchen Sie doch gleich mal den Kutscher von Herrn Bux! Er soll hierher kommen.» Der Diener versteht nicht sofort. «Tscheche?» fragt ihn Herr Buchsbaum. Der Diener nickt, und Buchsbaum-Bux wiederholt den Auftrag in der Muttersprache des Mannes, aber in Form einer freundlichen Bitte. (Fortsetzung folgt.)