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E_1934_Zeitung_Nr.053

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14 AUTOMOBIL-REVUE

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N°5* -1934 Zur Signalisierung der Hauptstrassen. Fortsetzung von Seite 13. Dafürhalten 'dürfte auch dieses System demnach nicht zweckmässig sein. 4. Verwendung der Ortschaftstafel für die Signalisierung der Hauptstrasse mit Vortrittsrecht auf dieser selbst. — Die Kantone Luzern, Appenzell A.-Rh. und St. Gallen sowie die Vereinigung schweizerischer Strassenfachmänner haben angeregt, die blaue Ortschaftstafel mit wciesor Schrift für die Hauptstrassen mit Vortrittsrecht vorzubehalten und für alle anderen Strassen eine weisse Ortschaftstafel mit schwarzer Schrift — und wohl auch mit schwarzem statt weissem Querstreifen auf der Rückseite — su verwenden. Da dieses System an und für sich als zwecktnässig anzusehen ist, glaubten wir in unserem Kreisschreiben vom 27. März 1934 empfehlen zu müssen, Ortschaftstafeln vorderhand nur auf Hauptstrassen mit Vortrittsrecht aufzustellen und mit der Aufstellung solcher Tafeln auf anderen Strassen zuzuwarten bis die Bundesbehörden zum erwähnten Vorschlag, der eine Ergänzung der Signalverordnung vom 17. Oktober 1932 bedingt, endgültig Stellung genommen haben werden. Wir fügten bei, schon aufgestellte blaue Ortschaftstafeln auf Strassen, die nicht mit dem Vortrittsrecht ausgestattet 6ind, könnten bis auf weitere« belassen werden. Wir haben nun feststellen müssen, dass in verschiedenen Kantonen bereits eine grössere Zahl von blauen Ortschaftstafeln auf Strassen stehen* die nicht mit dem Vortrittsrecht ausgestattet sind, oder dass die entsprechenden Tafeln doch schon bestellt und in Ausführung begriffen sind. Wir sind denn auch schon letzter Tage von einem Kanton ersucht worden, dazu Stellung zu nehmen, ob er nicht jetzt schon auf einet Anzahl von Strassen, die demnächst ausgebaut und später einmal in die Liste der Hauptstrassen mit Vortrittsrecht aufgenommen werden sollen, die, blaue Ortschaftstafel aufstellen könnte. Gestützt auf diese Grünäe praktischer Natur glauben wir die weitere Signalisierung der Häuptstrasse mit Vortrittßrecht auf dieser selbst in einem anderen System suchen zu müssen, das uns, vef kurzem von bernischer Seite aus angeregt worden ist. Es würde sich darum handeln, die Stange der Ortschaftstafel auf dor Hauptstrasse mit Vor* trittsrecht spiralförmig mit weissen und toten Streifen zu bemalen. Die Stange der Orlschaftstafel auf anderen Straesen würde die graue Färbung, die sie jetzt wohl überall aufweist, behalten. Die Farben weiss und rot eignen sich unseres Erachtens am besten für den beabsichtigten Zweck, weil sie, wenn auch zugleich die Farben einiger Kantone, die eidgenössischen Farben sind und zudem eine gute Sichtbarkeit gewährleisten. In ästhetischer Beziehung dürfte die rot-weiss gestreifte Stange gut zur blau-weissen Ortschaftstafel passen. Dieses System weist -unseres Erachtens vielfache praktische Vorteile auf. Nach den uns erteilten Auskünften kann die Stange schon bestehender Ortschaftstafeln ohne grosse Kosten an Ort und Stelle angestrichen werden. Wenn eine Strasse später einmal in die Liste der Hauptstraasen mit Vortrittsrecht aufgenommen wird, brauchen die weissen Ortschaftstafeln nicht durch blaue ersetzt zu werden. Es genügt, einfach die Stans« .rot-woiss zu streichen. Gerne gewärtigen wir Ihre baldmögliche Stellungnahme in dieser Angelegenheit sowie Ihre allfälligen weiteren Anregungen, jedoch bis spätestens Ende Juli, Wir möchten noch im Laufe dieses Jahres dem Bundesrat eine Ergänzung der 'Signalisierung der Hauptstrasse auf dieser selbst beantragen, damit die Kantone möglichst bald wissen, woran sie sind, was insbesondere mit Bezug auf die Aufstellung von Ortschaftstafeln auf den gewöhnlichen Strassen notwendig ist. Dem Vorstehenden ist zu entnehmen, dass sich die Signalisierung der bevorzugten Strassen auf diesen selbst auf ein bescheidenes Minimum reduzieren wird. Sie soll sich nach den Vorschlägen des Departementes auf die Bemalung der Stangen der Ortstafeln in rot-weiss beschränken. Das System hat den Vorteil der Einfachheit und der Billigkeit für sich und wird daher wohl die Zustimmung der Kantone erhalten. Dagegen werden die Verkehrsinteressenten nicht ohne weiteres der Argumentation des Departementsvorstehers in bezug auf die Ablehnung der Vorschläge folgen können, die sich mit der Kennzeichnung auf der einmündenden Nebenstrasse befassen. Die Anregung, dem Beispiele Frankreichs zu folgen und die Einmündung der Seitenstrasse in die Hauptstrasse mit Vortrittsrecht durch einen farbigen auf der Strassenoberfläche aufgemalten Streifen anzukünden, hätte ein etwas gründlicheres Studium verdient. Wohl wird die Einfahrt in die Hauptstrasse auf der Nebenstrasse durch das Vortrittssignal gekennzeichnet, allein unsere Strassen sind mit Reklame- und Signaltafeln bereits derart taper ziert, dass der Motorfahrzeugführer geradezu dazu erzogen wurde, sich nicht durch alle diese Anschriften ablenken zu lassen. Zudem sind manche Tafeln so angebracht, dass sie je nach der Grosse des Wagens und den Ausmassen der Karosserie leicht übersehen werden. Der Fahrer, der aber verpflichtet ist, der vor ihm liegenden Fahrbahn seine stete Aufmerksamkeit zu schenken, wird bestimmt ein auf der Strassenoberfläche aufgetragenes Signal weit eher beachten. Das Argument, dass solche Markierungen im Winter vielfach nicht sichtbar seien, hält kaum Stand. Einmal ist der Verkehr in dieser Jahreszeit viel geringer, dann wird langsamer und vorsichtiger gefahren, und wo der Boden mit Schnee bedeckt ist, weiss der Fahrer, dass er sich eben an die seitlich der Strasse angebrachten Signale zu halten hat, die ja auf alle Fälle zur Aufstellung gelangen und durch die aufgemalten Streifen gar nicht ersetzt, sondern nur ergänzt würden. Dass die Kantone schon aus rein finanziellen Erwägungen dem System den Vorzug geben, das von ihnen am wenigsten Aufwendungen und Ausgaben verlangt, ist ohne j weiteres klar. Daher ist ihre Meinung in diesen Fragen nicht durchwegs überzeugend. Wenn wir in der Schweiz aber schon einmal daran sind, für Vereinheitlichung und gute Signalisierung, die vor allem auch den ausländischen Fahrern verständlich sein soll, zu sorgen, dann darf man sich nicht neuerdings mit Stückwerk begnügen. Als es galt, die Fahrzeuge den neuen technischen Erfordernissen anpassen zu lassen, da wurde nicht lange gefackelf, sondern einfach dekretiert, und der Fahrzeughalter hatte (zum Teil unter recht erheblichen, Kosten) einfach dafür zu sorgen, dass bis zu Beginn dieses Jahres die Sache in Ordnung gebracht war. Also bleibe man auch hier nicht auf halbem Wege stehen, selbst wenn man den Herren Kollegen von den kantonalen Verwaltungen etwas näher treten müsste! Der Fussgängerstrelfen kann wesentlich zu ejrjer flotten Verkehfsabwicklung beitragen, sofern alle Strassjenberaützer gehalten sind, ihn z.u berücksichtigen. Bei uns ist die Angelegenheit leider -?- wie auch vieles andere — sehr einseitig geregelt, indem zwar der Motorfahrzeugführer verpflichtet ist, auf diese Streifen Rücksicht zu nehmen, während anderseits für den Passanten keinerlei Zwang besteht, diese besonders rnarkierten Strassenübergänge zu benutzen. Das revidierte englische Verkehrsgesetz wird mit seinen Bestirhmungen wohl dafür sorgen, dass dem Fussgängerstreifen tatsächlich auch die Rolle im Verkehr zukommt, welche ihm zugedacht ist. Die Fussgänggr sind verpflichtet, überall dort wo solche Streifen bestellen, die Strasse nur an djesen Stellen zu überqueren. Leute, dje ausserhalb der Markierung«grenze angetroffen werden, haben in Zukunft eine Busse im Betrag von 5 s zu gewärtigen.,Für fehlbare Automobilisten ist eine solche bis zu 5 Pfd. vorgesehen. Stiassen Sämtliche Alpenstrassen der Schweiz, von Italien, Oesfrerreich und Frankreich (letztere mit Ausnahme der Route d'ete des Alpes, auf der der Galibier noch nicht befahrbar ist) sind dem Motorfahrzeugverkehr geöffnet. A. C. S. SEKTION BERN. Mit Auto und Rheindampfer nach Kembs. Auf kommenden Samstag ist der originelle Halbtagsausflug angesetzt, wofür eine zügige" bebilderte Einladung kräftig wirbt. Die Sektion Bern sucht diesmal ein Gebiet auf, das den meisten Bernern unbekannt sein dürfte. Der imposante Kembser Schiffahrtskanal und die gewaltigen Grossschiffahrtsschleusen bilden das Ziel der Halb- Wochenendfahrt, ganz abgesehen vom Augster Engpass und des Basler Bheinhafens, die doch sicherlich interessant genug sind. Die Fahrt beginnt offiziell um 14.15 Uhr mit der Abfahrt des Extraschiffes in Rheinfelden; die Möglichkeit ist aber gegeben, die Rheinfahrt erst in Basel anzutreten, wo das Schiff fahrplanmässig um 15.15 Uhr zur Aufnahme der Wagenlenker bereit liegt. Um die notwendigen Vorarbeiten rechtzeitig abschliessen zu können, sind die Sektionsmitglieder gebeten, ihre Anmeldungen sobald als möglich dem Sektionssekretariat aufzugeben. Nähere Auskünfte über die Kembser-Fahrt erteilt das Sektionssekretariat (Tel. 23.813). Es sei gleichzeitig bekanntgegeben, dass vorläufig noch jede gewünschte Anzahl Schiffsplätze belegt werden können. Die Touristik-Kommission würde sich freuen, wieder einmal den grossen Berner Harst beisammen zu sehen. h. TT. C. S. AUTOMOBIL-REVUE Autosektion Aargau Werktagsausfahrt. Mit der Arrangierung einer Werktagsausfahrt zum Besuche der Pfäffikoner Draht- und Gummi-Werke hat der Vorstand einen guten Griff getan. Letzten Montag um 13.30 Uhr stellten sich auf dem Schulhausplatz in Baden rund 30 Wagen ein, welche mit einigen Zuzüglern zusammen über Zürich-Dübendorf nach Pfäffikon zur Besichtigung der dortigen Draht-, Kabel- und Gummifabrik, A.-G., fuhren. Die rund 60 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt, tun in solchen durch die weitläufigen Fabrikanlagen geführt zu werden. Im Verlaufe der Fabrikbesichtigung erklärten speziell von der Fabrikleitung zur Verfügung gestellte Fachleute die hauptsächlichsten Produktionsvorgänge und maschinellen Einrichtungen. Besonders interessierte unsere Mitglieder die Gummi- und Pneufabrikation. Die Grosse der Produktionskapazität des Pneuund Gummiwerkes ist bereits so hoch, dass damit 40—45% des einheimischen Bedarfes dieses unentbehrlichen automobilistischen Hilfsmittels gedeckt werden kann. Nach Vollendung der bereits im Rohbau fertig erstellten Erweiterungsanlagen und nach Montage der neuen Maschinen wird das Unternehmen in der Lage sein, sogar bis 80 und mehr Prozent des echweiz. Pneukonsums decken zu können. Im Anschluss an die Fabrikbesichtigung wurde den Teilnehmern in entgegenkommender Weise seitens der Direktion im idyllischen Pfäffikon ein «Zobig» serviert Laut Programm war im Anschluss an den Pfäffikoner Besuch eine Besichtigung des nah gelegenen Schlosses Kyburg vorgesehen. Es scheint nun aber, dass die Gastfreundschaft der Gummiwerke den T.C.S.-Mitgliedern so gut gefallen hat, dass der Besuch des Schlosses Kyburg auf einen späteren Termin verschoben werden musste. In einer launigen Ansprache verdankte der Sektionspräsident Lehner der Fabrikdirektion die Einladung zur Besichtigung der ausgedehnten Werkanlagen. Im weitern dankte er für die Gastfreundschaft und gab den Anwesenden die Wegleitung mit nach Hause, sich in .Zukunft in dem Sinne erkenntlich zu zeigen, nur noch Schweizer Pneus, also Pallasprodukte, zu kaufen, um dadurch gleichzeitig einheimisches Schaffen zu ehren. Als weiterer Redner Hess in kurzen Zügen unser Mitglied Zuber das Gesehene nochmals Revue passieren und glaubte den Zweck dieser Fabrikationsanlage derart interpretieren zu dürfen, dass er im besondern auf die Bedeutung der Völker verbindenden Funktionen der Drähte und Kabel in der heutigen Verkehrswirtschaft hervorhob. Mit Ausnahme unserer Aarburger Mitglieder, die wegen ihrem grösseren Heimweg bereits um 18 Uhr wogfuhren, blieb die übrige T.C.S.-Gemeinde noch in fröhlicher Stimmung beieinander. Als man wieder heimwärts zog, hegte jeder die Hoffnung, in gleicher Zahl oder noch in grösserer Beteiligung am 8. Juli, anlässlich der* Picknickfahrt auf die Seebodenalp bei Küsnacht; ein. Wiedersehen feiern zu können. UNTERSEKTION WIGGERTAL. Fahrt ins Blaue. Sonntag, den U-4. Juni fand bei schönem Wetter die, vieldiskutierte «Fahrt ins Blaue»; statt. Fünfzehn Wagen waren hieran beteiligt. LeideV könnten' sich" viele nicht zum anschliessenden Fahrtwettbewerb entschliessen, so dass die Zahl der Konkurrenten hinter den Erwartungen zurückblieb. Bei verdecktem Kilometerzähler zu fahren, scheint vielen schwer zu sein, wenn zudem das Ziel erst bei der Abfahrt bekanntgegeben wird. Dass dies nicht allzu schwer war, beweist das Resultat der Teilnehmer, indem die Fahrtstrecke gut ausgerechnet und beachtenswerte Resultate erzielt wurden. Das schön gelegene Eigenthal am Fusse des Pilatus war unser Ziel, den meisten unbekannt,, doch •war jedermann darüber erfreut. Rasch entwickelte sich ein fröhliches Picknick- und Lagerleben, und alles war ffuter Dinge bis zur Preisverteilung in Beiden. Ein überaus reichhaltiger Gabentisch erfreute alle T.C.S.ler. Mit kurzen, aber treffenden Worten begrüsste der Präsident die zahlreiche Clubfamilie, worauf Herr Blum als Zielrichter die einzelnen Resultate bekanntgab. Der Vorstand hatte die Fahrtstrecke mit 60, km geschätzt. Bei einer durchschnittlichen .Geschwindigkeit von 32,5 km wurden 110 Minuten als Zeit berechnet. Wir erwähnen hier die ersten: sechs Resultate, woraus ersehen werden kann, dass mit ziemlicher Präzision gefahren wurde. 1. Rang: v Däniken 0., Aarhurg, 109 Min. 55 Sek. 2. > Kaufmann A., Zofingen, 109 Min. 49 Sek. 3. » Keller H., Aarburg, 110 Min. 54 Sek. 4. * Zehndor J., Aarburg, 109 Min. 5. »' Portmann K., Zofingen, 112 Min. 53 Sek. 6. » Burdt A., Aarburg, 106 Min. 15 Sek. Alles in allem darf diese erste sportliche "Veranstaltung als wohlgelungen bezeichnet werden. Den vielen Spendern für unsern Gabentisch sei auch, an dieser Stelle nochmals der beste Dank ausgesprochen. '• Am Montag versammelten sich wieder etliche Clubfreunde zur Fahrt mit der Muttersektion nach Pfäffikon (Zürich). Der Besuch der Pneufabrik darf als wirklich hochinteressant bezeichnet werden, und unser Herr Kantonalpräsident wurde direkt stolz und seine Augen strahlten, als die Wiggertaler $o zahlreich aufrückten. 4 Autosektion St. Gallen-Appenzell if. ORTSGRUPPE ST. GALLEN-STADT. Diese sport- Jjegeisterte und unternehmungslustige Gruppe hatte ihre Mitglieder und Angehörige anderer T.C.S.-Sekttonen auf den 24. Juni zu einer Zuverlässiflkeitsfahrt, Picknick und" Fuchsjagd eingeladen. Nicht weniger als 30 Sportbegeisterte folgten diesem Rufe, darunter einige Damen aus dem Damen-Autoclub St, Gallen. " " ' Ein herrlicher Sommermorgen besammelte alle Teilnehmer auf dem Tohhalleplätz in St Gallen. Nach einer kurzen Begrüssung gab Sportpräsident Burck die nötigen Anleitungen für die'Zuverlässigkeitsfahrt, die auf eine zirka 75 km lange Route nach dem Thurgau, Stähelibuck, führen sollte. Um 9 Uhr konnte der erste Wagen starten. Der Fahrer erhielt ein geschlossenes Couvert-mit genauer Routenbezeichnung, welches aber erst oben an der Teufenerstrasse geöffnet werden dürfe. Alle zwei Minuten wurde ein weiterer Wagen auf die Fahrt geschickt; unterwegs sorgten, zwei Kontrollen für Strafpunktberechnungen. * Die mit viel Geschick zusammengestellte Route führte von St, Gallen über Stein, Hundwil, Waldstatt, Hemberg, Dicken nach Peterzell, woselbst eine erste Kontrolle die Zuverlässigkeit der Fahrer auf das erste vorgeschriebene Zuverlässigkeitstempö von 32; km/St, prüfte. Von hier führte die Fahrt über Wasserfluh, Lichtensteig, Bütschwil, Mosnang gegen Mühlrüti, wo die Teilnehmer von der zweiten Kontrolle empfangen wurden. Von hier bis zum Ziele musste alsdann mit einem Durchschnittstempo von 36 km/St, gefahren werden. Nun »ing's nach Fischingen, Sirnach, Eschlikon, Münchwilen, Wängi, Matzingen, über Dingenhard nach dem idyllischen Stähelibuck, dem Ziel entgegen. Vielfach in Schweiss gebadet, ist als Erster Nr. 3, dann Nr. 2 und folgend alle übrigen Wagen unter der Chronometerkontrolle des Sportpräsidenten eingefahren. Alle haben das Ziel gefunden, natürlich der eine zu früh, ein anderer auch zu spät. Das Wie und das Wo konnte man an der Preisverteilung erfahren. Die Sportkommission tat einen gäbigen Griff, mit Stähelibuck für den Grossteil der Teilnehmer etwas Neues ausgesucht zu haben. Picknick, dann Besuch des Aussichtsturmes und Tanz bei rassiger Landmusür sorgten für angenehme Abwechslung. Nur zu bald: rief der Abschied, da um 15 Uhr von Wil aus die zweite Veranstaltung, die Fuchsjagd,, ihren Anfang nehmen sollte. Daselbst wurden die Teilnehmer vom Sportpräsidenten genau instruiert. Um 15H Uhr verliess der Fuchs auf einem rassigen Bugatti Wil. Eine Viertelstunde später folgte ihm die ganze Meute. Die Verfolger jagten nach allen Richtungen. Die Schnitzel narrten für alle Ränke lind Tücken, aber der schlaue Fuchs machte es sich jedenfalls — von Durst und Hunger geplagt — ganz einfach und sauste flugs heim ins Nest Zwei flinken Jägern gelang es, das Fuchsversteck ausfindig zu machen. Die zwei ersten Hühnlein haben sie ihm erbarmungslos abgenommen, so dass ihm nur noch ein Wimpel bis zum Schlus3 der Jagd übrig blieb. Um 18 Uhr fand die Preisverteilung in der Brauerei Stocken statt, wo eine moderne Kapelle zum Tanze einlud. Der Gabentisch machte der Stadtgruppe alle Ehre, und für die Glücklichen warteten wertvolle Preise. Um 18.30 Uhr begrüsste der Präsident Herr Gross die vielen Anwesenden, insbesondere aber die Teilnehmerinnen vom Damen- Autpclub St. Gallen, die Herren der Gruppen. Wil und Appenzell A.-Rh. Speziell verdankte' der Redner die tätige Mithilfe und das Entgegenkommen derjenigen Firmen, die Ehrengaben gestiftet haben. Dann erteilte Herr Gross dem Sportpräsidenten das Wort, welcher vorerst einige Aufklärungen über die beiden originellen Veranstaltungen gab und der Hoffnung Ausdruck verlieh, dass alle Teilnehmer wieder wohlbehalten zu Hause eintreffen werden, mit dem Bewusstsein, einen herrlichen Sporttag verlebt zu haben. Im Anschluss seien die ersten Preisträger b9- kanntgegeben: 1. Preis: Fey Albert, St. Gallen, ia, * Frl. Specker, Wittenbach, vom Damen- Autoclub St. Gallen. 3. •» Briner Hans, Präsident der Grupps WiL 3. •'• Widmer Alfons, St. Gallen. 4. • Bachofner Gottlieb, St. Gallen. 4a. m Frau Walser, Brauerei Stocken, Vom Damen-Autoclub St. Gallen. 4b, • Widmer Joseph, St. Gallen, Fuchsjagd: 1. Wimpel: Winkler Hans, St. Gauen. 2. Wimpel: Knupp, St. Gallen. 3. Wimpel: Estler-Walser, St. Gauen (als Fuchs). Im Namen des Damen-Autoclubs St Gallen erstattete Frau Walser der T.C.S.^Stadtgruppe für dia freundliche Einladung in fein abgestimmten poetischen Worten den herzlichen Dank. Als Zeichen der Dankbarkeit überreichte sie der Gruppenkommission ein mächtige Torte. Im Namen aller Teilnehmer möchte ich der Kommission, besonders den Herren Gross, Burck, Estler und allen übrigen Mitarbeitern den verbindlichsten Dank aussprechen. Der Tag ist gelungen, und wir hoffen gerne auf ein Wiedersehen. Do. Fi. JLmmm den Vefbänden CHAUFFEURVEREIN SCHAFF- HAUSEN. Familienbummel. Eine stattliche Anzahl Mitglieder mit Familienangehörigen folgten der Einladung zu einem Bummel auf den Beringer Randen. Leider war es kein Wandern duTch saftiges Grün, wie man sich's gewohnt ist, denn alle Wiesen sind eingetrocknet und zeigen eine rostbraune Farbe. Um so mehr wurde die Kühle de« Waldes geschätzt. Einige fröhliche, gonussreiche Stunden haben wir an diesem Sonntagnachmittag verlebt. Wir möchten nicht unterlassen, den Abwesenden mitzuteilen, dass Sie am nächsten Juli- Bummel ruhig mitmachen können, besitzen wir doch in unserm «Alfred» ein wachsames «Kindermädchen». Unsere nächste Monatsversammlungr findet Donnerstag, den 5. Juli a. c. statt, wobei wir einen vollzähligen Aufmarsch aller Mitglieder erwarten. Der Vorstand. ffiSüdhevtfxcI* Das Alpenbuch der Eidg. Postverwaltung. Band IV. Verlag: Generaldirektion P T. T., Bern. Es ist jedesmal eine Ueberraschung, wenn man das Alpenbuch der Postverwaltung bekommt und es aufschlägt, und wohlverstanden es ist immer eine sehr angenehme Ueberraschung. Auch die neueste Ausgabe entbehrt nicht einer sichern Originalität, denn es ist gewiss eine recht gute Idee, einmal die Schutzpatrone einiger unserer Alpenstrassen in Wort und Bild vorzustellen. Das Titelbild schmückt eine Darstellung des heiligen Christophorus, des Schutzpatrons aller Fahrzeuglenker, und ihm folgen immer je mit einer sehr hübschen farbigen Reproduktion und einer Legendenerzählung der Heiliga Bernhard von, Menton (Schutzpatron des Grossen St. Bernhard-),- der Heilige Jakob von Compöstella (Schutzpatron des Simplon), der Heilige Gbdehardus von Hildesheim, (Schutzpatron des St. Gotthard), der Heilige Bernhardin von Siena (Schutzpatron des Bernhardin), der Heilige Mauritius (Schutzpatron von Julier, Maloja und Bernina). Und die Reihe dieser Heiligen beschliesst der allerdings nicht heilig gesprochene, selige Nikiaus von der Flüe, der immerhin mit zu den schweizerischen Bergpatronen gerechnet werden darf. Einen recht interessanten Artikel schreibt H. R. Schmid über « Schwyzerdütsch » und auch die Abhandlung über c Die politische Bedeutung der schweizerischen Alpenpässe im Wandel der Zeiten », von Adolf Gasser, ist ausserordentiieh lesenswert. Unter dem Sammeltitel « Hebe Deine Augen auf iu den Bergen » zeugen drei Schweizer Dichter für die Schönheit der Berge, nämlich ein Westschweizer, C. -F. Ramuz, ein Deutschschweizer, Hermann Hiltbrunner, und ein Tessiner, Giuseppe Zoppi. Prächtige Tiefdruckbilder und eine recht hübsche Uebersichtskarte der Schweiz mit : besonderer Hervorhebung der Alpenpostlinien ergänzen den schmukken Band. Lr. fo Personelles. Autohandels AG. Luzern. Pauline Macchi ist aus dem V -R. ausgeschieden und deren Unterschrift erlöschen; ehenso ist die Prokura von Mario Macchi erloschen. Das Geschäiftslokal befindet sich Brambergstrasse. Gaston Calame, Garage, Yverdon. Inhaber der Firma ist Gaston Calame. Betrieb der Garage Bei-« Air Ṡociäti Immobilere Chailly-Garagt, S. A., Lausanne. L. Herminyard ist aus dem. V.-R. ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. Neu wurde L. Sandoz, Arzt in Lausanne, in den V.-R. gewählt. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift Geschäftserweiterung. Aftilfo Faroppa, Automobilzubehör. Chlasso. Diese Einzelfirma für die Fabrikation und Reparatur von Fahrrädern hat als neuen Geschäftszweig den Handel und Verkauf von Ersatzmaterial und Zubehör für Automobile und Motorräder aufgenommen. Domizil: Corso San Gottardo. , . Firmenänderunfl. Rothen & Cie., elektr. Automobilzubehör, Lausanne. W. Bichsel ist in diese Kommanditgesellschaft als Kömmanditäp mit den Betrag von 3500 Franken eingetreten. Kapitaländerung. Dynam S. A., elektr. Automobilzubehör, Lausanne. In einer a.-o. Generalversammlung wurde die Reduktion des Aktienkapitals von Fr. 5000 auf Fr. 4000 durch Annullierung von zwei Aktien beschlossen. Daraufhin wurde das Kapital auf Fr. 16.000 erhöht durch Ausgabe von 24 Aktien ä FT. 500.—, die vollständig gezeichnet sind. Aus dem V -R. ist Jean Schudel ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. Neu in den V.-R. wurde J. Constanton, Ing. in Lausanne, gewählt. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Geschäftsdömizil: Riia Beau-Sejour. Konkurseröffnung. Stalder & Co. in Liq., Automobilhandel, Basel. Konkurseröffnung vom-1. Juni, Summarisches Kon* kursveriahren, Eingabefrist bis 13. Juli,