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E_1934_Zeitung_Nr.055

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 55 - 1934 de (Ohne Verantwortlichen der Redaktion.) Zürcher Strassenfragen. Der Ausbau der Strasse Zürich-Winterthur wird immer mehr zu einem dringenden Verkehrsproblem der Ostschweiz. Dieser äusserst verkehrsreiche Strassenzug hat bis anbin nur im Abschnitt ausgangs Tagelswangen bis Töss die Verbesserung erfahren, auf die diese wichtige Durchgangsstrasse unbedingt Anspruch hat. Dagegen genügt die ganze Strassenanlage vom Blinklicht bei Schwamendingen bis Tagelswangen längst nicht mehr den Ansprüchen, die im Hinblick auf die Verkehrsdichte und speziell aber auch Verkehrssicherheit unbedingt gestellt werden müs- ' sen. Die Fahrbahnbreite, die Anlage 'der Kurven, die zwei Niveauübergänge, das Fehlen eines Fussgänger- und Radfahreretreifens, all dies« Fragen sind bei der jetzigen Strassenanlage ungenügend resp. far nicht gelöst, wozu noch kommt, dass die gefährliche Waldkurve zwischen Brütisellen und einer Anzahl Führer von Lieferungswagen, die in Tagelswangen jeden Winter wegen deT ausserordentlich starken Vereisung und trotz der Vor- der Regel schon durch rücksichtslose Fahrweise das Ansehen der übrigen Automobilisten schädigen. kehren des Kant. Tiefbauamtes zu zahlreichen und C. A. in W. teilweise schweren Unfällen Anlass gibt. Es ist nun nicht unbekannt, dass Projekte für einen Tationellen, auf die Zukunft eingestellten Ausbau der Straese Zürich-Winterthur ausgearbeitet wurden und dass dadurch sehr befriedigende Lösungren angebahnt werden können. Anderseits Ist zu verstehen, wenn die Verkehrsverbände von Zürich und Winterthur in immer stärkerem und dringenderem Masse auf endliche Beechlussfassung über die Verbesserung dieses wichtigen Strassenbaues — es kommt deT Abschnitt ausgangs Wallisellen bis Tagelswangen in Betracht — drängen. Aus Winterthurer Kreisen wird speziell darauf aufmerksam gemacht, dass die dortige ziemlich grosse Zahl von Arbeitslosen die baldige Inangriffnahme dieser bedeutsamen Notstandsarbeit als ein dringendes Postulat der Arbeitsbeschaffung in den Vordergrund stelle. Es wäre daher dringend zu wünschen, dass das Kant. Baudepartement dieses Strassenproblem in möglichst kurzer Zeit •der Verwirklichung entgegen führt. S. in Z. Wir haben uns in dieser Angelegenheit an das Kantonale Tiefbauamt gewandt, wo wir folgendes erfahren: « Die Strasse Zürich-Winterthur entspricht auf der Strecke zwischen dem Blinklicht (Abzweigung der Strasse nach Uster) und Tagelswangen tatsächlich den Bedingungen nicht, die die Zukunft an einen solchen Strassenzug stellt. Deswegen ist gleich nach Fertigstellung der Strecke Tagelswangen-Kempttal die Frage geprüft worden, ob die Erstellung einer Neuanlage, die den Bedürfnissen des Antomobilverkehrs in vollem Umfang und für lange Zeit genügen würde, einem blossen Ausbau Jer bestehenden Strasse vorzuziehen sei. Für die Neuanlage wurden verschiedene Varianten studiert, wobei auf die Trennung dos Fueagänger- und Radfahrerverkehrs vom Motorwagenverkehr in der Anlage Bedacht genommen wurde. Ferner wurden geleisefreie Kreuzungen mit den beiden Bundeebahnstrecken Zürich-Winterthur und Effretikon- Bassersdorf vorgesehen, sowie planfreie Kreuzungen mit den wichtigern andern Strassenzügen. Da die Ausführung eines solchen Projektes in verschiedenen Kreisen auf Bedenken gestossen war, weil die Schaffung eines solchen Strassenzuges für unsere Verhältnisse noch zu ungewohnt wäre, wurden die Studien etwa« zurückgelegt. Der Kantonsingenieur hat jedoch Auftrag erhalten, die noch etwas zu modifizierenden Projekte sobald wie möglich der Baudirektion vorzulegen, damit der Regierungsrat Gelegenheit hat, grundsätzlich zu diesem Problem Stellung zu nehmen. » Bureaukratlsmus oder Verkehrssicherheit? Dieses Jahr wird es einen einträglichen Bussenbetrieb geben, der die Zeiten vom 18-km-Tempo selig in den Schatten stellen wird, wenn nicht die Automobilisten bei Zeiten zusammenstehen. Bei der in ^Türich unter Aufsicht der Polizeiorgane vorge- ''nommenen Prüfung der Automobile auf ihre «Gesetzfähigkeit» wurde der abgebildete Pneu wegen fehlendem Gleitschutz beanstandet. Nicht einmal als Reserverad sei er zulässig. Der Abdruck entspricht der tatsächlichen nützlichen Profilflächo, und zwar bei einem absichtlich noch höheren » Druck, als ihn die Pneufabrik bei der Belastung vorschreibt. In Wirklichkeit wird der Reifen mit etwas niedrigerem Druck gefahren und liegt also noch besser auf. Der profilfreie Mitte beträgt nicht einmal 40% der Gesamtauflagefläche. Nur weil zwei schmale Längsrinnen abgelaufen sind, soll der Pneu, trotz der scharfen Seitenstollen, unbrauchbar sein Wir sind ja, trotz der Kriseazeit, so reich, dass wir uns alle Monate ein Paar neue Pneu leisten können! Hoffentlich zahlen die Pneulieferanten aus Anerkennung den Polizeiorganen eine gehörige Provision. In anderen Ländern gewährt man zum Nutzen der Volkswirtschaft dem Automobil wesentliche Erleichterungen. Was wird die praktische Konsequenz sein? Die grossen Fabriken machen verschiedene Profile, solche mit grosser Griffigkeit, aber kleiner Haltbarkeit und umgekehrt. Der Schweizer Autofahrer wird also in Zukunft Pneus mit grosser Auflage, schlechter Griffigkeit vorziehen, die aber lange polizeifähig bleiben. Während man bisher die alten Reifen ra der trockenen, heissen Jahreszeit ohne Schaden ausfuhr, um dann im Winter ein wirklich gutes, neues Profil zu haben, wird durch die neue Handhabung gerade das Gegenteil von dem Gewünschten erreicht: statt Sicherung, grössere Gefährdung. K. B. in Z. Wagenführer als Höhnerdieb! Mitte Juni überfuhr das Lieferungsauto einer Obst- und Weinbaugenossensohaft am Zürichsee im Glarner-TTnterland ein Huhn. Nachdem sich Chauffeur und Begleiter glaubten versichert zu haben, dass kein Zeuge anwesend eei, wurde es rasch gepackt und mitgenommen. Der zusehende geschädigte Landwirt hat bis anhin keine Klage gemacht, in der Absicht, die Schelme bei der nächsten Durchfahrt zu stellen. Dieselben scheinen nun jedoch eine andere Route gewählt zu haben. Das Vorkommnis beleuchtet so recht die Art es. SEKTION BERN. Kembserfahrt. Man hätte es letzten Samstag in Bern kaum für möglich gehalten, dass in knapp 80 km Luftlinie Basel blauen Himmel und Sonnenschein verzeichnete, während just zur selben Zeit die Bundesstadt von trostlosen Regengüssen heimgesucht wurde, ohne dass auch nur die kleinste Spur eines Hoffnungsstrahles das tiefhängende Gewölk durchdrungen hätte. Wenn die eifrige Touristik-Kommission diesmal den Seklionsanlass um 8 Tage verschoben hätte, eo wäre dies lOOprozentig anerkannt worden. Aber diesmal wusste die Fahrtleitung, worauf es ankommt. Vier dringende Gespräche mit Basel erbrachten den unwiderruflichen Beweis, dass dort tatsächlich der Strohhut ohne Risiko für seine Modelinie getragen werden konnte und dass eine leichte Bise vom Schwarzwald her « andauern der Schönwetterlage » versprach. So kam es, dass der Sektionsdraht die für alle Teilnehmer unfasebare Nachricht verkündete, dass nachmittags 14.15 Uhr das Schiff in Rheinfelden vor Anker liege. Wer dann den Weg unter die Räder nahm, und es waren deren 75 gläubige Schönwettersucher, der hatte es in der Folge tatsächlich nicht zu bereuen und war der Touristik-Kommission aus vollem Herzen dankbar, dass sie in dieser verantwortungsvollen Lage Rückgrat gezeigt hatte. Die Rhein- Auch letztes Jahr stellte sie sich wieder in den fahrt von Rheinfelden nach Kembs ist ein Erlebnis, Dienst der Wohltätigkeit. Sehr interessant waren das wir jedem kilometerzählenden Automobilisten eine Sternfahrt nach Buoehs und die Sternfahrt zur Abwechslung warm empfehlen können. Der nach Solothurn. Zu gelungenen Veranstaltungen Sektion Bern ist das Motorschiff « Rhy Blitz » zugewiesen worden. Pünktlich zur festgesetzten wurden zudem der Clubmaskenball in Herglswil, eine Osterfahrt nach Schwyz, eine Pfinestfahrt Stunde steuerte es Rheinfelden an, nahm das Gros nach dem Neuenburgersee, die schöne Aelplerder Ausflügler auf und wandte sich auf dem hochgehenden, schmutziggelben Rhein wieder Basel Chilbi auf der Seebodenalp, dlie Ausfahrt nach zu, das derweil von den Wagenlenkern angefahren wurde. Schon war die Fahrt auf dem schnell treibenden Wasser über Raiseraugst, Kraftwerk Äugst, Schweizerhalle und Waldhaus nach Basel, angenehm durchbrochen durch die Schiffahrtsschleuse in Äugst, die bei den erstmals Geschleusten helles Entzücken auslöste. Von Basel ging die Fahrt durch die ausgedehnten Hafenanlagen, wo besonders die vielen Tankschiffe der grossen Benzinkonzerne ins Auge fallen mussten. über den Stausee Merkt durch den 6 km langen Kembser- Schiffahrtskanal zu den Kembser Gross-Schiffahrts- Schleusen, di« der flinke «Rhy Blitz • in Gesellschaft von 2 schwerfälligen Schleppkähnen und zweier zerbrechlicher Paddelboote passierte. Grossartig ist der Blick, der sich hernach auf den wuchtigen Betonbau des Kraftwerkes der Energie Electrique du Rinn bietet und den Eindruck einer von Titanen geschaffenen Wassersperre erweckt. Dank der Freundlichkeit der Energie Electrique du Rhin und der französischen Zollverwaltung konnte mit dem Abstecher eine oberflächliche Besichtigung dieser jrrössten Niederdrockanlage Europas verbunden werden. Das Hauptinteresse lyalt doch auf der Heimfahrt wieder der Schleuse, die diesmal im Bergrsinne erstürmt wurde. Stimmung je länger eine gehobenere wurde und die dankbaren Teilnehmer nach einer nochmaligen Besichtigung der himmelstürmenden Kranenbauten im Basier Rheinhafen vollauf befriedigt «n Land setzten. Im Restaurant zum Schützenhaus setzte man den Schlusspunkt unter den Samstagausflug und versprach wiederzukommen, wenn der Club wieder einmal eine solche originelle und wissenswerte Fahrt zur Durchführung bringe. h. T. C. S. Autosektion Aargau Picknick-Ausfahrt. Liebe Clubkameraden! Wir laden Sie auf Sonntag, den 8. Juli zur Picknick- Ausfahrt auf die Seebodenalp am Rigl ein. Das detaillierte Procrramm wird jedem Mitgliede zugestellt werden. Jeder Teilnehmer wird dort in einer herrlichen Berglandschaft ein paar Stunden Dolcefarniente geniessen und im Kreise Fröhlicher für den Alltag neue Kräfte sammeln können. Der Vorstand erwartet Sie zu dieser Zusammenkunft recht zahlreich' Autosektion St. Gallen-Appenzell ORTSGRUPPE APPENZELL A.-RH. Voranreine. Nach dem Gruppenproirramm steht noch die Besichtigung der Bauarbeiten an der Kräzerlistrasse und der Säntisbahn aus. Diese Exkursion ist auf den 21 oder 28. Juli vorgesehen. Nähere Angaben über das Programm folgen in der «Automobil- Revue». Persönliche Einladungen werden keine versandt. Die Fahrt mit Wagen kann nur bis zum Rossfall geschehen. Für die Besichtigung igt eine zirka vier- bis fünfstündige Fusstour notwendig. Bergschuhe und Stock mitbringen. Dieser lohnende Spaziergang wird auf Schwägalp mit einem Picknick verbunden. Die Arbeiten schreiten auf beiden Bauplätzen rüstie vorwärts. Die Mitglieder werden anlässlicb des Besuches sich selbst über den fortgeschrittenen Stand der Bauarbeiten an der Strasse wie an der Talstation ein Bild machen können. Eine herrliche AUTOMOBIL-REVUE 15 voralpine Bergwelt sowie ein prächtiger Ausblick von Strasse und Schwägalp stellen weitere Anziehungspunkte dar. Im gleichen Atemzuge bewundert man als Laie den Siegeszug der modernen Bahn- und Strassentechnik, die sich bis hinauf in die Alpen weit ihr Recht verschafft. Die Automobilisten können es kaum erwarten, bis ihnen diese Bergstrasse offensteht, und die Säntisfreunde erwarten mit Ungeduld die Eröffnung der imposanten Bahn. Angesichts der wirklich interessanten Bauplätze erwarten wir alle diejenigen Mitglieder, die es nioht scheuen, einige Stunden auf Schuhmachers Rappen solch seltenen Genüssen, wie sie den Besuchern hier vor Augen geführt werden, zuzusteuern. Reservieren Sie die Zeit für diesen halbtägigen Ausflug. Wir haben absichtlich einen Samstagnachmittag gewählt. Am 17. Juli 1934 findet eine Bureausitzung statt. Der Präsident Jahresbericht 1933. Die Sektion Waldstätte des T. C. S. veröffentlicht soeben ihren Jahresbericht 1933. Das 108 Seiten starke, sehr geschmackvoll ausgestattete Heft muss geradezu als mustergültig bezeichnet werden. Es enthält ausser einer kurzen Zusammenstellung über die Tätigkeit der Sektion im Berichtsjahre eine Aufstellung über die Zusammensetzung des Vorstandes, das gesamte Mitgliederverzeichnis, einen Bericht über den Strassenhilfsdienst, sorgfältig angeordnete Angaben über die Zollformalitäten, über Autotransport durch den Gotthard- und Simplontunnel, einen Aufsatz über den Fortschritt im Automobilbau, Fahrpläne der verschiedenen Automobilfähren und andere Orientierungen mehr, die die Mitglieder sehr zu schätzen wissen werden. Die Sektion zählt trotz vieler Rücktritte, die anderseits durch zahlreiche Eintritte teilweise wieder ausgeglichen werden konnten, 1151 Mitglieder. Der Vorstand hatte die Vereinsgeschäfte in 9 Sitzungen zu erledigen, wozu noch zahlreiche Besprechungen kamen. Sehr viel zu reden gab das neue Automobilgesetz, das die Abänderung der kantonalen Vollziehungsverordnung brachte. Auch die Anpassung der Fahrzeuge an das neue Gesetz verursachte viel Arbeit, ebenso der ständige Ausbau des Strassennetzes. Das Office erfreut sich einer ständig steigenden Beanspruchung durch Cluhmitglieder und Fremde. 1933 wurden 119 Triptyks und 227 Carnets de passage ausgestellt, weiter wurden auch 308 Freipässe ausgefertigt. Gegen 70 Teilnehmer nahmen an 20 Abenden an einem sehr instruktiven Motorenkurs teil. Eine erfreuliche Regsamkeit zeiste die Sektion auf sportlichem und gesellschaftlichem Gebiete. Baldegg und der traditionelle Familienabend im November. ho. Au« Autosektion Waldstätte den Das Verkehrstellungsgesetz und die Ferntransport eure. Vergangenen Sonntag tagte in Basel die Gruppe" Baselstadt und -land der Vereinigung Jer gewerbsmässigen Ferntransporteure der ASPA (Schweiz. Motorlastwagen-Verband), um erneut ihre Stellung zu beziehen zu dem inzwischen vom Ständerat behandelten Verkehrsteilungsgesetz. Sämtliche beteiligten Diskussionsredner haben gegen das Gesetz Stellung genommen und folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: Die Gruppe Baselstadt und -land der Vereinigung der gewerbsmässigen Ferntransporteure der ASPA beschliesst, nach Anhörung eines Referates von Herrn P. Schweizer und nach reger Diskussion, dass die durch das Gesetz direkt betroffenen Kreise nach wie vor an ihrer ablehnenden Haltung festhalten, und dies aus folgenden Gründen: 1. Das vorliegende Verkehrsteilungsgesetz widerspricht der Bundesverfassung und unserer demokratischen Institution. Es verfolgt den Zweck der Vernichtung heute selbständiger Existenzen, um über dieselben hinweg ein neues Staatsmonopol zu errichten und neue Scharen Arbeitsloser zu Viel Neues haben die BerneT Automobilisten an diesem Tage gesehen. Der Zufall wollte es, dass sie 'den ersten in diesem Jahre nach Basel stampfenden Groes-SchiffahTts-'Schlepper begegneten und dass ihr Schiff bei einem plötzlich ausbrechendem schaffen. Streifen in der Sturm einem elsässisehen Schleppkahn in der 2. Die von den Bundesbahnen erhoffte Teil- Schleuse zu Hilfe eilen und ihn sorglich längsseits tauen musste. Kein Wunder, dass dann auch die sanierung durch Mehreinnahmen wird durch Verluste auf dem ASTO-Betriebe und neue Lasten des Bundes mehr als ausgeglichen. 3. Die vorgesehenen Entschädigungen sind ungenügend und nicht auf alle vom Gesetz direkt betroffenen Kreise ausgedehnt. 4. Die Versammlung anerkennt, das« dem derzeitigen Kampfe zwischen Bahn-Auto im Interesse aller Beteiligten ein Ende bereitet werden muss und ist prinzipiell jederzeit bereit, an einer gerechten Lösung mitzuarbeiten; diese muss auf dem Boden der Tarifpolitik gesucht werden, wie dias eteta von unserer Gruppe verfochten wurde. 5. Der Lastwagen ist nicht, wie in der Vorlage, nach eisenbahntechnischen Prinzipien zu behandeln. Dadurch verliert er seine Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit, also einen grossen Teil seiner technischen und wirtschaftlichen Vorteile. 6. Der Beteiligung an dem in Gründung begriffenen Aktionskomitee zur Durchführung des Referendums gegen das Gesetz wurde zugestimmt und die Delegierten ernannt. Amtliche Mitteilungen Militärische Uebungen im Goms, an der Furka und an der Grimsel. Das Mot.-Art.-R. 7 steht mit zugeteilten Truppen vom 13. Ms 28. Juli 1934 im Wiederholungskurs. Das Regiment disloziert am Sonntag, den 15. Juli, 2 Uhr, vom Korpssammelplatz Andermatt abgehend über die Furka nach dem Goms. Zivilfahrer, die während der Zeit von 13. bis 28. Juli im Goms und auf den Bergstrassen Furka und Grimsel fahren, werden bei Tag und Nacht öfters motorisierten Artillerie- und Pferdekolonnen begegnen. Die Zivilfahrer werden gebeten, beim Kreuzen und Ueberholen von Militärfahrzeugen in Kolonne den Anordnungen der Kommandanten Folge zu leisten. Auf den Strassenstrecken Realp- Gletsch und Gletsch-Grimselhospiz weichen beim Kreuzen und Ueberholen die Pferde kolonnen immer bergseits aus. Die Kommandanten sind angewiesen, gegenüber den Führern privater Fahrzeuge, Takt und Rücksicht walten zu lasse" Kdo. Mot. Art. Reg. 7. Si» Gabelbach-Rennen. Zum 12. Male wird nächsten Sonntag auf der Gabelbach-Strecke bei Ilmenau .in Deutschland das Bergrennen ausgetragen. Die meisten deutschen Fahrer haben ihre Nennung eingereicht. Riesenflebirgsrennen. Das am vorletzten Sonntag stattgefundene deutsche Riesengebirgsrennen bei Oberschreiberau führte über eine 4 km, lange Strecke, die insgesamt 29 Kurven aufweist. Da die deutschen Rennwagen auf dem Grossen Preis von Frankreich vorbereitet wurden, nahmen ausschliesslich Einzelfahrer an dem Rennen teil. Die Resultate: Sportwagen bis 800 cem: 1. Bäumer-Bünde (Austin) 3:07,4 (76,7 km/St.); 2. Brudes-Breslau (B.M.W.) 3;20,3 — Bis 1100 cem: 1. Kohlrausch-München (M.G.) 3:05 (77,8 km/St.); 2. Graf Maltzan-Militsch (M.G.) 3:13,3. — Bis 1500 cem: 1. Simons-Berlin (Bugatti) 3:02,4 (78,76 km/St.); 2. Burggaller-Berlin (Bugatti) 3:02,8. — Ueber 2000 cem: 1. Hartmann-Budapest (Bugatti) 2:53,4 (82,8 km/St), bester Sportwagenfahrer; 2. Lehmann-Gr.-Gastrose (Mercedes) 2:56,2. Rennwagen, bis 8000 cem: 1. Burgmauer-Berlin (Austin) 3:02,3 (78,7 km/St.); 2. Kohlrausch-München (M.G.) 3:02,4. Bis 1500 cem: 1. Schellenberg- Dresden (Bugatti) 3:09,1 (76,1 km/3t.); 2. v. Delius- Berlin (Zoller) 3:09.2. — Ueber 1500 com: 1. Pietsch-Neustadt (Alfa-Romeo) 2:48,3 (85,4 km/St.), beste Zeit de* Rennwagen und des Tages); 2. Steinweg-München (Bugatti) 2:59,2. Toui «k« «•nus Grosse Scheideggstrasse Meinngen-Rosenlaui- Schwarzwaldalp. Die kürzlich dem Auto eröffnete Bergstrasse hat ihre Prüfung letzten Sonntag, den 24. Juni 1934, gut bestanden, indem in ca. 1^ Stunden gegen 300 Personen: Teilnehmer der Delegiertenversammlung des Schweiz. Schreinermeisterverbandes, in die schöne Berglandschaft befördert wurden. Ungefähr 40 Taxi und Privatautos beteiligten sich am Transport. Der untere Teil der Strasse ist etwas schmal, doch sind auf der ganzen S-trecke Ausweichstellen vorhanden, wo die Wagen kreuzen können. Rosenlaui ist ca. 10 km, Schwarzwaldalp ca. 15 km von Meiringen entfernt. Diese Route ißt jedem erfahrenen Automobilisten bestens su empfehlen, denn von der Gschwandenmaad aus, ca. 8 km von Meiringen, hat man bei schönem Wetter einen überwältigenden, unvergesslichen Rundblick auf die Engelhörner, Rosenlaulgletscher, Dossen-, Well- und Wetterhörner und den Eiger. Durch den Autoverkehr auf dieser Strasse sind die Klubhütten: die Dossen- und Engelhornhütte, vom Rosenlaui aus viel rascher erreichbar und können nun vom Flachland aus sehr schöne Bergtouren in IM Tagen ausgeführt werden. Sehr angenehm wäre es, wenn der untere Teil, welcher noch etwas zu schmal ist, auf die im Gesetz von 1834 vorgesehene Mindestbreite von 3,60 m bald ausgebaut würde, was durch Zusammenarbeit von Gemeinden, Staat und Privaten leicht erreicht werden kann. Veikehr Sommeralpenposten. Während der 2. Betriebswoche vom 25. Juni bis l r Juli 1934 hat sich die Frequenz gegenüber dem Vorjahre wiederum erheblich vermehrt, und zwar um 5710 Passagiere von 9651 auf 15.708. Die Schönwetterperiode sowie die seinerzeit eingeführte Taxreduktion brachten mit Ausnahme der Julierroute mit -—103 allen übrigen Kurslinien zum Teil recht erhebliche Mehrfrequenzen. An 'der Spitze eteht der Kurs Lenzerheide mit + 1204, gefolgt von Nesslau-Buchs mit + 865, Grimsel mit +443. Auch die Furka mit einer Mehrfrequenz von 441 Passagieren darf sich wohl sehen lassen; das gleiche gilt für die Linien St. Moritz-Maloja (+ 388), Sierre - Val d'Anniviers (+ 216), Reichenau-Flims Waldhaus (+ 183) Ofen und Hasliberg mit je 4-176 Sehuls-Tarasp (+137) und Maloja-Castasegna .(+129). Auch auf der Route Martigny-Champex wurden 111 Passagiere mehr befördert als In der Parallelperiode des Vorjahres. 18 weitere Linien verzeichnen eine zwischen minimal 13 und maximal 99 liegende Frequenzerhöhung. Auf der neu eröffneten Linie Stalden-Huteggen wurden 347 Personen befördert. Autobusbetrieb der Stadt Schaffhausen. Im Juni wurden 47.008 Personen befördert gegenüber 46.444 in der vorjährigen Parallelperiode, womit sich das Gesamttotal der transportierten Personen im ersten Halbjahr 1934 auf 285.803 (287.4061 Passaglere erhöht, woraus Einnahmen in der Höhe von 63.270 (63 34R) Fr. resultieren. Vom Luzerner Aufobusbetrieb. Wie wir bereits berichtet haben, hat vor einem Monat die Tramverwaltung der Stadt Luzern das Wesemlin-Ouartier durch eine Autobusverbindung dem städtischen Verkehrsnetz angeschlossen. Im 1. Monat wurden 1323 Wagenkilometer bei insgesamt 64-88 beförderten Personen zurückgelegt, woraus eine Totaleinnahme von 2018 Fr. resultiert. Die grösste Frenuenz hatte ein Regentag mit 322, die kleinste ein Sonntag mit 115 Personen aufgewiesen. Pro Wagenkilometer betrugen die durchschnittlichen Einnahmen im 1. Betriebsmonat Fr. 1.53 gegenüber der Garantiesumme von Fr. 1.—• per Kilometer. A. uif « «m «»I» i Iw« »fschaH Neugründung: Cyclauto S. A., Ersatzteile, Genf. Unter dieser Firma wird eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 37.000 Fr gegründet. Zweck der Unternehmung ist der Handel und die Fabrikation in Ersatzteilen aller Art für Fahrräder und Automobile. A. Berger, Mechaniker, bringt als Einlage Werkzeug, Maschinen und Rohmaterial zum Preise von 17.000 Fr., für welche ihm 17 Aktien ä 1000 Fr. ausgehändigt werden. Einziger Verwaltungsrat ist L. A. Meury, Kaufmann, Genf. Er führt Einzelunterschrift. Domizil: Rue de St. Jean. Firmenänderung: Jean Herzig, Garage de Bergere, Vevey. Diese Einzelfirma übernimmt Aktiven und Passiven der früheren Kollektivgesellschaft Kündig & Cie., welche aufgelöst wurde und erloschen ist. Domizil, Place Bergdre. Garage Excelsior, Geneve, S.A., Geneve. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 10 000 Fr. gegründet. Sie übernimmt von A. Magni das gesamte Material der früheren Excelsior Garage. Dem Verwaltungsrat gehören an: A. Chapuis, Buchhaltungsexperte und A. Turrian, Buchhaltungsexperte, sowie A. Magni als Präsident. Alle 3" führen rechtsverbindliche Einzelunterschiift. Domizil; Ruo des Eaux-Vives.