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E_1934_Zeitung_Nr.058

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13 AUTOMOBIL-REVUE

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N»58 -1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 Strassen Strassenbau in den Niederlanden. Der Schweizerische Autostrassenverein führte in diesem Frühjahr eine Fahrt nach den Niederlanden aus, um an Ort und Stelle das niederländische Strassennetz und die Massnahmen Hollands zur Förderung des Automobilverkehrs zu studieren. Einem Bericht von Ing. W. Schurter in der «Autostrasse» entnehmen wir einige recht interessante Reiseeindrücke, die eine Fahrt auf den holländischen Strassen hinterlassen muss. Die Bodengestaltung der niederländischen Landschaft ist nach der geologischen Forschung' zur Hauptsache hervorgegangen aus dem Wirken des Rheins, der diluvialen nordischen Gletscher und der Arbeit des Meeres. Auf Grund dieser geologischen Struktur entfallen von der Fläche der Niederlande 35% auf Tonböden; 11% auf Niedermoor- und Torfgebiete; 6% auf alluviale Sandböden; 45% auf diluviale Sand- und Lehmböden und 3% auf Hochmoore sowie karbonische Formationen der Provinz Limburg. Äusserdem ist festzuhalten, dass 25 Prozent des Landes unter dem Meeresspiegel liegen, weitere 13 Prozent nur 0 bis 1 m über Meeresmittelwasser sich befinden und dass im ganzen ungefähr zwei Drittel der Fläche der Niederlande gegen Wasserschäden künstlich geschützt werden müssen. Diese natürlichen Vorbedingungen bringen es mit sich, dass die Fundierungsverhältnisse für den Strassenunterbau sehr oft schlecht sind, da tragfähige Schichten erst reichlich tief unter der Bodenoberfläche sich vorfinden. Naturgemäss entfallen im niederländischen Strassenbau hingegen alle jene Schwierigkeiten der Linienführung, welche durch rasch wechselnde Geländeformen, drückendes Gebirge oder Hangrutschungen bedingt sind. Die modernsten Strassenbauten finden sich zwischen Rotterdam-Haag-Amsterdam, dem kommerziellen Herzen des Landes, mit entsprechend dichtem Verkehr. Sehr gut ausgebaut sind die Strassen der Provinzen Seeand und Nordbrabant, dann der Strassenzug Leenwarden-Zwolle-Arnhem. *) Was die Finanzierung des Ausbaues des niederländischen Strassennetzes anbetrifft, so wird dazu ein Strassenbaufonds herangezogen, der sogenannte Wegefonds. Jährlich werden diesem Fonds folgende Mittel zugeführt: Gulden Jährlicher Zusehtiss des Staates, als Ablösung für Unterhaltspflichten u. Strassenbaukosten vor Schaffung des Wegefonds 5 Mill. Einnahmen aus den Automobileteuern 18 Mill. Einnahmen aus der Fahrradsteuer 7 Mill. Total 30 Mill. Diese Summe von rund 30 Mill. Gulden entspricht einem Aufwand von rund 1811 Fr. per km 2 der Landfläche, bzw. 7.75 Fr. pro Einwohner. In der Schweiz wurden von seiten der Kantone (ohne Bezirks- und Gemeinde- Ausgaben) für den Ausbau und die Verbesserung des Strassennetzes im Durchschnitt der 3 Jahre 1930—1932 jährlich 1305 Franken pro Quadratkilometer oder Fr. 13.50 pro Einwohner aufgewendet. Berücksichtigt man bei uns nur die produktive Fläche des Landes, so stellen sich die diesbezüglichen Aufwendungen auf 1748 Franken pro Quadratkilometer, d. h. diese Ausgaben erreichen die gleiche Höhe wie diejenigen Hollands, ohne dass wir dabei weder auf die Breite der niederländischen Strassen, noch auf die gesonderte Anlage von Radfahrwegen Anspruch erheben dürfen. Hier gelangt bereits die Bedeutung (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung. Beim Autoverkehr muss man unterscheiden zwischen dem technischen Teil der Maschine und dem Menschen, der sie führt. Verkehr ist Leben, pulsierendes Leben. Er muss als solches beurteilt und psychologisch und biologisch geregelt und geleitet werden. Die Maschine ist ein verhältnismässig nebensächliches Hilfsmittel. Dass auch mit technisch sehr unvollkommenen Fahrzeugen ein sicherer Verkehr möglich ist, haben Millionen von Fahrern seit Jahrzehnten in aller Welt bewiesen. Und das mit Fahrzeugen, die technisch viel mangelhafter waren wie unsere heutigen. Und da will man das Verkehrsproblem mit kleinen technischen Aenderungen an den Wagen lösen, will jeden Wagen schon für den kommenden Unfall vorbereiten (keine Kühlerfiguren usw.), also jeden Fahrer und jeden Wagen als sicheren Unfallkandidaten darstellen, pädagogisch ein schauderhaftes Beginnen. Wenn wir also zum Schluss kommen, dass auch mit recht mangelhaften Fahrzeugen sicher gefahren werden kann, Unfälle durch technisches Versagen der Fahrzeuge erwiesenermassen selten sind, so müssen wir unser ganzes Augenmerk auf den Menschen richten, auf alle Menschen, die an dem Verkehr beteiligt sind: Auto-, Motorradfahrer, Kutscher, Radfahrer und nicht zuletzt die Fussgänger. Beim Menschen, zunächst beim Fahrzeuglenker, müssen wir grundsätzlich zwei Gebiete unterscheiden, die Fahrkunst und die Verkehrsmoral. Vorbild und Muster für die Analyse muss der erstklassige Fahrer sein, der Jahre und Jahre schnell, sehr schnell fährt, ohne Unfälle zu verursachen. Warum, wie kommt das? Wo doch andere Fahrer viel langsamer fahren und trotzdem *) Vergleiche die 3 Strassenbilder auf Seite 8. der Geländeschwierigkeiten für die Strassenbaukosten zum Ausdruck. -mymehr Unfälle haben. Die fast allein beschuldigte übersetzte Geschwindigkeit kann also nicht schuld sein Żunächst die Fabxkunet. Vor allem fort mi dem Irrtum, dass ein noch so guter Fahrunterrich gute Fahrer erzielen kann. Von all den hunder Finessen soll hier nicht die Rede sein, die erst die Fahrkunst ausmachen und die viele nie lernen, ja nicht einmal etwas davon wissen. Wirkliche Fahrkunst kommt erst nach vielen Tausenden von Kilometern, nach Jahren allmählich zustande und wir können, nicht von jedem Autofahrer eine dreijährige Lehre verlangen. Es ist also nur die Frage, ob wir dieee langsame, meist zu langsame und unvollkommene autodidaktische Erziehung fördern können. Ich glaube ja Systematische Aufklärung in der Presse an Hand typischer, konkreter Unfälle könnte viel machen Wie hat denn der gute Fahrer seine Kenntnisse erworben? Vielfach indem er von erstklassigen Fahrern ini Gespräch über diesen oder jenen Unfall die wirklichen Fehler, die gemacht wurden erfuhr, nicht die angeblichen gleichgültigen wie « zu schnell gefahren >, die in der Zeitung stehen Die ganze umfangreiche Berichterstattung der Presse über Unfälle ist erzieherisch vollständig wertlos. Genaue Situationsskizzen mit Angabe des wirklichen Fehlers, Unterschätzung der Schlüpfrigkeit, Unterschätzung des Gefälles einer Kurve falsche Beurteilung der Schnelligkeit eines entgegenkommenden Fahrzeuges, brutale Korrektionen beim Schleudern des Wagens usw. würden denen, die lernen wollen, und diese Gutwilligen sind in der Mehrzahl, viel helfen. Was man mit dem systematischen Pressefeldzug erreichen kann, hat man bei der Lärmbeltämpfung gesehen. Wie rasch haben sich da die Verhältnisse geändert. Beim Lärm geht es aber nur um die Annehmlichkeit, nicht um Leben und Tod. Und dann sage man einem Fahrer, der einen Zusammenstoes hatte, ja nie: « Sie sind natürlich zu schnell gefahren», denn das nützt gar nichts und reizt ihn nur zum Widerspruch, sondern man sage einfach: «Sie können also noch nicht fahren», das ist viel richtiger — denn es kann an etwas ganz anderem als an der Geschwindigkeit gelegen haben, — es greift ihn in seiner Fahrerehre an und führt viel eher zur Besserung. Wenn immer und immer wieder von guter Fahrkunst gesprochen wird, so gehört es zum guten Ton, selbst auch gut zu fahren. Man denke nur, wie gewaltig sich beim Skifahrer die Fahrkunst in wenigen Jahrzehnten entwickelt hat, ganz ohne staatliche Fahrschulen, ohne Prüfungen, bisher zum Glück auch noch ohne kantonale oder eidgenössische Skifahrergesetze. Nur weil man immer sagt, der fährt gut, der fährt schlecht. Niemand möchte gerne zu den letzteren gehören. Man übt, man lässt eich's von besseren Fahrern zeigen und kann es zuletzt selber. Hier wäre ein dankbares Feld für die Automobilclubs. Systematische Aufklärung über die vielen Finessen des Fahrers, die nicht erst mit langfristigen psychotechnischen Statistiken studiert werden müssen. Worauf es ankommt, weiss man schon lange, man muss nur die Masse der Fahrer systematisch und psychologisch geschickt erfassen. Wie wäre es t. B. mit Geschicklichkeitsprüfungen, die nicht nur wie die bisherigen für die Fahrerelite bestimmt sind, sondern solche für den Durchschnittsfahrer, den Anfänger. Oder wie wäre es, wenn in irgend einer brauchbaren Form von den Klubs Diplome für gutes Fahren gegeben würden? Zum Beispiel würde man einem Fahrer in Gegenwart eines •fahrtechnisch wirklich erstklassigen Experten eine bestimmte Strecke fahren lassen mit der Angabe; möglichst rasch zu fahren, aber ohne Risiko. Eine andere Möglichkeit: in einer ebenen Wiese legt man ein Stück glatter, gewundener Fahrbahn an. abseits vom Verkehr. Hier könnte bei allen möglichen Strassenverhältnissen die Schleudertechnik geübt werden. Wenn dann einem solchen Fahrer auf der Strasse der Wagen schleudert, ist er nicht hilflos. Wie schlecht passen sich die meisten Fahrer dem dauernd wechselnden Risiko an. Bei schlüpfriger Strasse, bei Glatteis sogar fahren die meisten genau so rasch wie auf trockener Strasse. Und wie ungleich sind die Verhältnisse. Gerade die Beurteilung der vielerlei Gefahren und die rechtzeitige Anpassung der Geschwindigkeit ist das Wichtigste, nicht die Geistesgegenwart, wie Laien und eogar manche Psychoteehniker meinen. Wenn es auf Geistesgegenwart ankommt, wenn ein Fahrer plötzlich scharf stoppen muss, ist das schon ein Beweis für mangelnde Voraussicht, wenigstens in den allermeisten Fällen. Jeder fahre so rasch wie er kann — kann kommt von können —, aber nie rascher. Je nach dem Wagen, dem Strassenzustand, der Fahrtechnik und nicht zuletzt der stets wechselnden momentanen Disposition des Fahrers selbst können das ganz verschiedene Geschwindigkeiten sein. Was für den Fahrkünstler gemütliches Spazierenfahren ist, ohne Risiko für sich und andere, ist für den Durchschnittsfahrer Raserei, die nach üblicher Polizeimentalität bestraft werden sollte, auch wenn sie gar nicht zum Unfall führt. Jeder muss eben so fahren, wie es seiner Technik entspricht. Denn selbstverständlich kann man nicht alle zu Akrobaten des Volants machen, trotzdem man in Paris lernen kann, wie erstaunlich hoch sich ohne (aber nicht mit) polizeiliches Gängelband die Fahrkunst einer grossen, meist ungebildeten Fahrermasse züchten lässt. Gar vielfältig lässt sich diese Erziehungsaufgabe anfassen. Die Kunst ist nur, die geeigneten Organisatoren zu finden. Denn unsere besten Fahrer fahren zwar wie die Herrgötter, aber sie reden sehr ungern. Auch viele unserer Experten sind zwar vorsichtige Fahrer und gute Schriftgelehrte, die alle Paragraphen auswendig können, deswegen aber noch lange nicht selbst geschickte Pädagogen zu sein brauchen. Und nun die Verkehrsmoral. Wie miserabel steht es damit bei allen Strassenbenützern. Bei den Autofahrern kein bisschen schlimmer wie bei den Fussgängern, im Gegenteil. Aber auch bei dieser Kritik muss man unterscheiden. Der weitaus grösste Prozentsatz der Fahrer ist an sich gutwillig und nicht von Haus aus Verbrecher, wie man nach Gesetz und Gesetzeshandhabung meinen könnte. Mit Güte kommt man, das ist anderswo auch schon längst erwiesen, bei diesen Fahrern viel weiter wie mit Bussen und Abschreckungsstrafen, die den Autofahrer nur zum resignierten Fatalisten machen. Aber diese Erziehung muss früh anfangen, schon in der Schule. Hier ist sie wichtiger wie die Kenntnis der Verkehrsvorschriften, und sie muss alle am Verkehr Beteiligten mit einbeziehen, die Fussgänger genau so wie die Fahrer. Nur auf die Autofahrer abstellen, ist nicht nur sinnlos, sondern undemokratisch, ist Kastenpolitik. Aber auch die Rechtsprechung muss sich umstellen, nicht unter sozialem Deckmantel Ungerechtigkeit statt Gerechtigkeit üben. Man lese nur Expertenberichte oder die Begründungen der Staatsanwälte. Vom grünen Tisch wird da der Autofahrer als der alleinige Sünder hingestellt: wie er's macht, so ist es falsch. Maßstäbe werden angelegt, wie wir sie von fehlbaren Menschen sonst nirgends verlangen. Und dann ist schon die Frage: wer ist schuldig? bei einem Verkehrsunfall meistens falsch. Es ist eins zu zehn zu wetten, dass bei einem Unfall beide Parteien schuld sind. Denn wenn der eine wirklich aufpasst, muss es schon trotz grober Fehler des anderen merkwürdig zugehen, bis etwas passiert. Die richtige Frag© ist also: wer ist mehr schuld? Also fort mit kleinlichen bureaukratischen Massnahmen, die nichts nützen, ja schaden, weil sie den Blick von der Hauptsache abwenden. Nehmen wir Rücksicht aufeinander, jeder Fussgänger, jeder Fahrer, dann wird es gehen. K. B. in Z. Verlieht Alpenposten. In der Periode vom 2.—8. Juk 1934 verzeichnen unsere 36 Alpenpostlinien gegenüber der vorjährigen Parallelperiode eine starke Frequenzerhöhung, und zwar von 16,677 auf 24,805 Passagiere (-f- 7449). Auf fünf Linien waren Minderfrequenzen zu verzeichnen, die mit 218 am Lukmanier und 139 am Gotthard am stärksten in Erscheinung traten. Von den besser frequentierten Linien zeichnen sich besonders St. Moritz-Maloja mit +1362, Nesslau-Buchs mit -f-1331, Lenzerheide mit -j- 523 und Chur-Reichenau-Flims Waldhaus mit + 333 aus. Sieben Linien hatten eine zwischen 200 und 299, 13 eine solche zwischen 100 und 199 und 6 Kurse eine zwischen 58 und 97 liegende Mehrfrequenz zu verzeichnen. A. C. S. KANTONALVERBAND BERNISCHER A. C. S.- SEKTIONEN. Für das am 19. August 1934 stattfindende Picknick hat die einladende 'Sektion Les Rangiere ein ungemein ansprechendes Programm festgelegt. Die jurassische Sektion rechnet mit einem zahlenmässig sehr grossen Aufmarsch aller bernischen A. C. S.-Sektionen und hat dementsprechend das Picknick auf breite Basis gestellt. Die Wahl des Picknickplatzes ist auf die Gegend von «Sous la Neuve Vie», 1,5 km östlich Saignelegier, gefallen. Eine «Verbandsküche» sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer, ausserdem ist auf dem Picknickplatz ein Ausschank von Getränken in Aussicht genommen. Programm des ersten Kantonalpicknickes: 11.00 Uhr: Frühschoppen-Konzert, offeriert von der Sektion Les Rangiere. 12.30 Uhr: Mittagessen. Nachmittags: Unterhaltung bei Wettspielen, Kinderspielen und Tanz (Podium). 18.00 Uhr: Aufbruch. Die Sektion Lee Rangier« hat sich eine sorgfältige Vorbereitung dieser erstmalig auf alle bernischen A. C. S.-Sektionen ausgedehnten Picknick- Fahrt angelegen sein lassen. Es ergeht darum heute schon an die vielen Anhänger des freien Picknicklebens die freundliche Einladung, den 19. August, refiMportlich gesprochen eine Woche vor dem Grand Prix, dem Verbandsanlass zu reservieren. h. SEKTION BERN. II. Autoslalom In Interlaken. Schon sind die Hindernisse für die nächsten Samstag und Sonntag stattfindende Geschicklichkeitsprüfung «gelegt» Sie sind so sinnreich erdacht, dass es fast schade ist, sie bis zu Beginn der Konkurrenz geheimzuhalten. Verraten sei nur, dass sie von jedem Durchschnitts-Automobilisten ohne besondere Kenntnisse erfüllt werden können und dass mit der Geheimhaltung der Prüfungsaufgaben bestimmt nicht eine Abschreckung des grossen Publikums bezweckt wird. Die Sektion Bern hat ihre Mitglieder und zahlreichen Gymkhana-Freunde wiederum mit Spezialzirkular zum Besuche der Oberländer Auto-Tage eingeladen. Sie hat ausserdem für den bestklassierten Konkurrenten aus ihren Reihen einen Sonderpreis ausgesetzt, der demjenigen zufällt, der die kleinste Zahl von Wertungspunkten, gleichgültig ob Amateur oder Experte, erringt. Der II. Auto-Slalom erhält dieses Jahr mit der Ausdehnung auf zwei Tage und der Abhaltung eines grossen Balles im Kursaal ein stattliches Aussehen. Anmeldeformulare für den 'Slalom können beim Verkehrsverein Interlaken und beim Sekretariat der Sektion Bern bezogen werden. Zimmerbestellungen sind direkt an die betreffenden Hotels zu richten, die bei Anlass des Slaloms beträchtlich ermässigte Wochenend-Abkommen gewähren. h. SEKTION ZÜRICH. Die ungünstigen Witterungsverhältnisse verunmöglichten am 15. Juli die Durchführung der Picknick- und Strandbadfahrt nach Nuolen. Der Anlass soll nun nach gleichem Programm am 12. August durchgeführt werden. FÜT den 5. August ist zudem der Besuch des Klausenrennens vorgesehen. Als Damenanlass ist für die letzte Hälfte August eine Fahrt nach Buonas anberaumt, wo die Damen Gäste von Hrn. Vizepräsident Gassmann in seiner Weekendbesitzung sind und einem frohen Strandbadbetrieb huldigen können. T. C. S. Autotektfon St.Gallen-Appenzell Bericht Ober die Ausschuss-Sitzung vom 11. Juli in Wil. Nach Verlesung des Protokolls, welches genehmigt wird, kann erfreulicherweise festgestellt werden, dass sich der Mitgliederbestand fortwährend erweitert und heute 1640 Mitglieder beträgt. Der Vorsitzende, Herr Gerichtspräsident Lutz, Flawil, orientiert über die Exkursion in die Maschinenfabrik Saurer und über die Beschlüsse und die Tätigkeit des T. G. S.-Ausschusses im 2. Trimester. Die geplante Jurafahrt kam auch dieses Jahr wieder nicht zur Ausführung, da sich nur ein einziger Automobilist hiefür interessierte. Dagegen kann festgestellt werden, dass die fünftägige Fahrt in die Dolomiten gesichert ist, indem schon heute verschiedene definitive Anmeldungen vorliegen. Der Ausschuss nimmt sodann davon Notiz, dass in der Leitung der Ortsgruppe Toggenburg ein Wechsel ingetreten und an der letzten Hauptversammlung als Präsident dieser Ortsgruppe Herr Kreis in Ebnat gewählt worden ist. Orientierend berichtet sodann der Vorsitzende über den Stand betr. Herausgabe eines einheitlichen Verbandsorganes der s. deutschschweizerischen Sektionen, über die Bestrebungen betr. Signalisierung der Hauptstrassen usw. Fz. Die Sektion ladet auf nächsten Sonntag, den 22. Juli, ihre Mitglieder sur T. G. S.-Chilbi mit Kinderfest auf Michelskreuz ein. Die Autozufahrt erfolgt nur über Gisikon-Root. Die Strasse befindet sich in gutem Zustand und ist leicht befahrbar. Das Programm sieht 13 Uhr Beginn der Volksbelustigung vor: Gemütliches Lagerleben, Gesang-, Jodel-, Alphorn- und Musikvorträge; Kinderbelustigungen unter Mitwirkung von Jakob Bieri: Sackgumpen, Wurstschnappen, Seilziehen, Ballwerfen, Ballonwettfliegen, usw. ' Auch der bekannte Fahnenschwinger Hug wird manches zur gemütlichen Unterhaltung beitragen. Alle Schwestersektionen sind freundlichst zu dieser Chilbi eingeladen und gebeten, ihre Mitglieder darauf aufmerksam zu machen. Im weitem sei die Stammtischausfahrt vom nächsten Donnerstag den 19. Juli in Erinnerung gebracht. Die Abfahrt ist auf 20 Uhr angesetzt mit Ziel Stans. *u« Autosektion Waldstätte CHAUFFEURVEREIN SCHAFF- HAUSEN. Monatsversammlung vom 12. Juli 1934. Der Präsident eröffnet die etwas schwach besuchte Versammlung nach SCHAFFHAU5ENI kurzer Begrüsaung om Uhr. Mutationen waren keine zu verzeichnen. Auf dem Gebiete der Verkehrsfragen gaben die neu erstellten Wegweiser in unserem Munotstädtchen Anlass zu reger Diskussion. Als vollkommen unrichtig angebracht wurde von allen Mitgliedern der Rheinbrücken-Wegweiser bezeichnet, wo jeder nichtorfskundige Atitler auf der schmalen Passage anhalten muss, um sich zu überzeugen, ob er den richtigen Weg eingeschlagen habe. Auch-das ständige Parkieren an der Unterstadt kam wiederum zur Sprache, wo schon längst ein Parkverbot angebracht werden sollte. Als weiteres wichtiges Traktandum wurde die Frage des Rechtsschutzes behandelt. Der Vorstand legte nach guter Ausarbeitung die Materie der Versammlung zur Abstimmung vor, wogegen die Mitglieder den Vorschlag aber stillschweigend verwarfen. Auch die bevorstehende Herbstfahrt gab zu reger Diskussion Anlass. Nach langem Beraten wurde eine halbtägige Fahrt beschlossen. Um die Fahrroute festzulegen, werden alle Mitglieder ersucht, Vorschläge für eine nicht mehr als 120 km betragende Ausfahrt bis zum 28. Juli schriftlich einzureichen. ZÜRCHER VERKEHRSLIGA. Heute Dienstag tritt in Zürich die Strassenverkehrsliga zusammen, um zur Vorlage betreffend das Kantonale VerkehTsgesetz Stellung zu nehmen. Die Negierung aller Postulate der Verkehrsinteressenten durch den Kantonsrat wird dazu führen, dass jetzt schon der Beschluss für Verwerfung der ungenügenden Gesetzesvorlage gefasst wird und die nötigen Schritt« sofort angeordnet werden. V Veranstaltungen. Kongress der internationalen Aerzfe-Automobilisien. In Utrecht tagte vom 21.—25. Mai der 1. Internationale Kongress der Aerzte-Automobilisten, zu dem sich 160 Mediziner aus verschiedenen Ländern eingefunden hatten. In 7 Staaten Europas existieren bereits derartige Verbände, und zwar in Oesterreich, Deutschland, Belgien, Frankreich, Dänemark, Holland und in der Tschechoslowakei. Anlässlich dieser Veranstaltung wurde zunächst das internat. Aerztewagen-Abzeichen festgelegt, nämlich ein auf die Spitze gestelltes, blaues Dreieck mit dem Aeskulapstab. In einem interessanten Vortrag über die medizinisch-wissenschaftlichen Angelegenheiten im Kraftfahrwesen wurden den Teilnehmern Vorschläge und Leitsätze bekanntgegeben betr. Hygiene im Automobilwesen, ärztliche Untersuchung der Fahrer und Kandidaten usw. Ein weiterer Referent behandelte das Thema der Vorfahrtsrechte und Steuerherabsetzung für Aerztowagen. Der nächste Kongrees wird 1936 in Paris stattfinden. «o den Isdi mdc» Personelles. Schneller & Cie., Automobilhandel, Bern. Der unbeschränkt haftende Gesellschafter August Schneiter ist infolge Tod ausgeschieden. Als neue unbeschränkt haftende Gesellschafterin tritt dessen Witwe Frau Anna Schnedter, Privatiere, in Bern, ein. Syndikat des Aulomobllhandels und der Garagen-Industrie in der Schweiz, Bern. Aus dem Vorstand sind M. von Ernst, M. A. Addor, A. Pianta und J. Schmohl ausgetreten, deren Zeichnungsberechtigung ist erloschen. In der Generalversammlung wurden gewählt als Präsident A. Carfagni, als Vizepräsident P. Wiedmer, als Sekretär John Herren, sowie als Mitglieder: R. Hürsch, G. Koch, E. Ryffel-Altmann, G. Schlotterbeck, A. Fleury, A. Goy, Ch. Hoffer und H. Schwaar. Namens der Genosenschaft zeichnen Präsident oder Vizepräsident kollektiv mit dem Sekretär oder einem andern Mitglied. Domizil: Bern, Effingerstrasse, bei Notar Geymayr. Firmenlöschung. Alexis Keller & Gygax, Carrossier, Blei. Diese Kollektivgesellschaft hat sich aufgelöst und ist nach vollständig durchgeführter Liquidation erloschen. Kessler & Cie. in Liq., Automobilhandel, Zürich. Diese Kollektivgesellschaft ist infolge beendigter Liquidation erloschen. Geschäftserweiterung. Hans Räber, Autoreparaturwerkstätte, Wädenswil. Die Firma, welche bisher eine Velo- und Motorwerkstätte betrieb, verzeigt als nunmehrige Geschäftsnatur Auto-Reparaturwerkstätte. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. BOchl, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolllgir. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwal). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.