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E_1934_Zeitung_Nr.058

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iWTOMOBTt-REVUR

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N° 58 - 1934 Mühe hatten, mit in der Spitzengruppe zu bleiben. Battilana fährt an den Boxen vor, um Kerzen zu wechseln und Hamilton scheidet nach allzukurzem Gastspiel wegen Kolbenbruch aus. Ebenso hält Zehender, um neue Kerzen montieren zu lassen. Derweil wird das Rennen an der Spitze immer lebhafter, indem die Deutschen alles dransetzen, um zwischen sich und die lästigen Verfolger eine solche Distanz legen zu können, dass sie nicht wegen jedem kleinen Vorstoss beunruhigt zu sein brauchen. Auch in der dritten Tour wird wiederum an Tempo zugelegt, wobei sich aber in der Spitzengruppe nichts ändert. Dagegen vermag Fagioli in der vierten Runde an Varzi vorbeizuziehen, sich damit an die vierte Stelle zu setzen und den Stall Ferrari nun vollends zu trennen. Die beiden Schweizer liegen in guter Position im Mittelfeld und vermögen den Schluss des Trosses, etwa fünf Fahrer in Respektsdistanz zu halten. Gleichzeitig bringt der Verzicht Varzis auf die Fortsetzung des Rennens die erste Ueber- .raschung und schlägt die erste entscheidende Bresche in die Front der Ausländer. Ein Getriebedefekt hat ihn allzubald schachmatt gesetzt. Battilana und Balestrero schalten erneut kurze Halte ein. Diese Einzelkämpfer vermögen keineswegs zu überzeugen und lassen vielmehr die Vermutung aufkommen, dass es hier an der nötigen sorgfältigen Vorbereitung gefehlt hat. Wenn man weiss, welch schweren Stand die unabhängigen Fahrer auf alle Fälle schon den geschlossenen Mannschaften gegenüber haben, dann können diese nur dann auf Erfolg oder wenigstens ehrenvolle Placierung rechnen, wenn sie ihre Anstrengungen, ihre Sorgfalt verdoppeln und verdreifachen. Mit der fünften Rande ist auch der fünfte Teil des Rennens schon abgewickelt, für das Stuck als Spitzenfahrer nur rund 55 Minuten gebraucht hat und dabei »den Durchschnitt auf 125 km/Std. hinaufschraubte. Inzwischen ist nun auch Fagioli zum Angriff auf Chiron übergegangen und vermag an diesem vorbeizuziehen, so dass nun drei deutsche Maschinen in Front liegen. Dagegen muss auch die Auto-Union ihren Tribut zahlen, indem Burggaller wegen Getriebeschaden abbricht. Ihm folgt dann Balestrero, der mit dem Schaltmechanismus nicht mehr zurecht kommt. Als Fünfter im Bunde wird Battilana gemeldet, der übrigens auch mit sehr bescheidenen Aussichten überhaupt ins Rennen ging. Die sechste Runde legte Stuck, der bereits auf ein Tempo von über 126 km/St, gekommen war, sogar mit einem Durchschnitt von 127,5 km'St. zurück. Im übrigen folgen Caracciola, Fagioli und Chiron in der Kopfgruppe. Moll, der durch einige sehr schnelle Runden im Training reichlichen Gesprächsstoff gebildet hatte, hielt unerwarteterweise am Ersatzteillager und nahm nach kurzer Inspektion der Maschine das Rennen nicht mehr auf. Somit war der Stall Ferrari bis auf Chiron dezimiert und es schien, als wollte sich das Schicksal vom französischen Grossen Preis wiederholen, diesmal jedoch in umgekehrtem Sinne. Ferrari hatte es offenbar nicht für möglich gehalten, dass die Deutschen in der kurzen Frist von zwei Wochen, die ihnen zwischen Montlhery und Nürburgring zur Verfügung standen, imstande wären, die sich dort gezeigten Mängel so gründlich zu beheben, dass sie die Scharte vollständig auszuwetzen vermöchten. In diesem Falle wäre er wohl bestimmt mit den neuen Modellen zum Grossen Preis von Deutschland gekommen, mit jenen, die ihm und Alfa vor zwei Wochen einen so überwältigenden Sieg eintrugen. Ferrari hat aber diese Wagen in die Fabrik zur Revision zurückbeordert und dafür die alten, allerdings abgeänderten Maschinen aus dem Jahre 1932 für Deutschland bereitstellen lassen. Ohne die Leistung und den grossartigen Enderfolg des P-Wagens und von Mercedes irgendwie bemängeln zu wollen, so darf doch in der Siegesfreude und der von nationalem Stolz geschwellten Begeisterung über diesen Umstand nicht hinweggesehen werden, indem sich die Revanche nicht unter den genau gleichen Voraussetzungen abspielte. Dies nur nebenbei, und um zu verhüten, dass vor einem nächsten Kampfe da oder dort wieder einmal Vorschusslorbeeren bezogen oder verteilt würden. AUTOIÄOBTL-RCVUB 5 eher sich solange gegen diese Attacke zu wehren vermochte. Die folgenden Runden brachten keine wesentlichen Aendenmgen. Dagegen erwartete man, dass die ersten Fahrer bald anhalten würden, um ihre Bereifung zu wechseln. Schon im Training hatte es sich gezeigt, dass die Pneus selbst bei kühlem Wetter, wie es am Sonntag herrschte, kaum viel mehr als zehn Runden der gewaltigen Beanspruchung standhalten würden. Nuvolari war der erste, der diesen Zeitverlust im Interesse erhöhter Sicherheit auf sich zu nehmen gewillt war und wechselte gleich die gesamte Garnitur. Sein neuer Maserati 3 Liter war abnormal hohem Pneuverschleiss ausgesetzt und zwang den Mantuaner, dem es wesentlich besser geht, zu wiederholten Halten. Offenbar liess die Steuerung zu wünschen übrig, doch konnte er nicht daran denken, das Uebel an der Boxe beheben zu lassen. Dann fährt Caracciola vor, gefolgt von Fagioli, und lässt sich eine frische Garnitur aufziehen. Dabei zeigt Mercedes, was Organisation am Ersatzteillager bedeutet, indem unter dem festen Kommando von Ing. Neubauer' der Pneuersatz und das Tanken nicht mehr als eine einzige Minute in Anspruch nehmen, während bei anderen Konkurrenten dabei mehrere kostbare Minuten verloren gehen. So später auch bei Maag, dem allerdings nicht gewiegte Berufsleute sonder Zahl und ein routinierter Rennchef zur Verfügung stand, sondern ein bescheidener Stab von Helfern, der vorab seinen guten Willen mitbrachte. Sogar Stuck benötigt 28 Sekunden mehr, doch gelingt es ihm, knapp vor der Passage von Caracciola vor den Boxen das Rennen wieder aufzunehmen und so in Führung zu bleiben. In der Zeit, da sich der Austrag seiner zweiten Hälfte nähert, war ein recht reger Betrieb am Ersatzteillager, wobei sich für kurze Minuten einige durch die Aufenthalte bedingte Aenderungen im Fahrerfeld ergaben, die aber durchwegs wieder ausgeglichen werden konnten. Maag hielt sich mit seinem Alfa, Typ Nun hält Mercedes wohl den Augenblick Monza, der an Endgeschwindigkeit und Reprise weit hinter den Monoposti und denzugehen und Stuck die Führung zu entreis- für gekommen, um zum Generalangriff über- deutschen Maschinen zurücksteht, ausgezeichnet im Mittelfeld. Er konnte es aber und erzielt ständig höher werdende Durchsen. Merklich legt Caracciola an Tempo zu trotzdem nicht hindern, dass Geier, der vielversprechende Mercedes- Nachwuchsfahrer, gewinn von Stuck auf seinen Verfolger nur schnittstempi. In der 12. Runde ist der Zeit- ihn überholte und seinen Platz einnahm. Es mehr 4 Sekunden und man ahnt es, dass war vielmehr verwunderlich, dass der Zür- die dretzehnte Runde eine entscheidende Wendung bringen könnte. In der Tat kündet ein vieltausendstimmiges Freudengeheul die Sensation an, dass Stuck von seinem ersten Platz verdrängt worden war. Aber der Erfolg war von kurzer Dauer und mit Busch hiess es: «doch das Unglück schreitet schnell», denn zur allgemeinen Konsternierung kommt die Meldung vom Kiiometerposten 18, dass Caracciola aufgegeben hat. Der Vorstoss musste also viel zu teuer erkauft werden. Nicht nur die Fabrik 'kam damit um ihre beste Chance, sondern auch das Rennen verlor von diesem Augenblick an seine grösste Spannung und den bedeutendsten Stimulans. Stuck seinerseits hatte damit äusserst wertvolle Ellbogenfreiheit gewonnen, denn dank seines bisherigen Kampfgeistes und wohl berechneter Fahrtaktik hatte er gegenüber den nun in der Placierung aufrückenden Fahrern einen Zeitvorsprung, den ihm aller Voraussicht nach niemand entreissen konnte. So buchte er nach der 14. Runde gegenüber dem nachfolgenden Fagioli ein Plus von zwei Minuten und auf Chiron, der an dritter Stelle lag, sogar volle sechs Minuten. Inzwischen hat Balestrero die Führung von Soffiettis Wagen übernommen, der während zwei Runden aussetzt, um dann wieder selbst den Kampf weiterzuführen. Beim Maserati von Ruesch, der einige sehr schnelle Runden gedreht hatte, ergeben sich Undichtigkeiten an der Benzinpumpe und der Brennstoffzuleitung überhaupt, was dann eine Reihe von äusserst zeitraubenden Zwischenhalten und einen abnormal hohen Brennstoffverbrauch, der rasches Nachfüllen mit sich brachte, zur Folge hatte. Von diesen leidigen und wiederholten Rückfällen entmutigt, trat Ruesch in den Ausstand, doch setzte sein Ersatzmann Sandri, der bekannte italienische Motorradchampion, das Rennen fort. Dieser musste sich dann aber nach einigen weiteren Runden, also nach mehr als zwei Dritteln des Rennens, selbst davon überzeugen, dass es aussichtslos war, noch weiter der Tücke des Objektes trotzen zu wollen, und so fiel denn der eine unserer Vertreter aus, nachdem er sich bis dahin an neunter Stelle behauptet hatte und beste Aussicht auf einen ehrenvollen Abschluss bestand. Vorher noch war Sofietti wegen Motorpanne eliminiert worden, so dass nun schon 8 Maschinen der Hetze zum Opfer gefallen waren. Stuck hatte nun endlich auch die Möglichkeit, sich Weitere Rekorde auf am Bergrennen Develier - Les Rangiere Adler-Trumpf mit Vorderrad-Antrieb fährt mit Vollgas in die Kurve, ein Rutschen ausgeschlossen und hält jede Straße. Ole Lösung des Problems ist einfach: Stoßen Sie eine ZUnd holzschachtel auf einer Tortenplatte dem Rand entlang — sie wird Über den Rand hinaus fahren. Ziehen Sie die gleiche Schachtel aber an einem Schntlrchen dem Rand entlang, so „nehmen Sie die Kurve". Der Vorderantrieb beim Auto verlegt den Schwerpunkt an die Spitze und auch hier ist das Problem gelöst Junior-Trumpf, Cabrio-Limou- sine, 4-Sitzer, 5 Steuer-PS, 4 Vorwärtsgänge, Vorderradantrieb, Schwingachsen, Fr. 4500.-. A r* £,".„ A. J.~_„u:l„ Vr.Jt^U Dd nn-, r^uMr QIPr-Va Rartanarctr IQATal Q1 RQQ AUSSTELLUNG: THEATERSTRASSE 12, BEIM CORSO Baart X. Stiert! & Co. 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