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E_1934_Zeitung_Nr.058

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N°58 Develier-Iies Rangiere ixxx 3311c]. Von links nach rechts: 0. Zw impf er ist mit dem Ergebnis der ausgezeichneten Fahrt auf seinem Chrysler, die ihm den neuen Tourenwagen-Kategorienrekord einbrachte, sehr zufrieden. — Hans Stuber, ein schwieriges Kamera-Objekt und von unserm Photographen aus dem Hinterhalt «erlegt>, hat sich gegen den Ansturm der gratulierenden und neugierigen Masse zu erwehren, die seine glänzende Fahrt auf dem Alfa Romeo bestaunte. — Der Freiburger Hummel hatte diesmal gut lachen. Ohne grosse Künste avancierte er auf Amilcar zum Rennwagen-Sieger. — Der Berner H ö r n i n g auf Bugatti erzielte die zweitbeste Zeit des Tages und wurde bester Sportwagen-Am ateur. Radfahrerwege neben einer Betonstrasse in Zuid Beveland; mit Zementplatten belegt. diese sind Hans Stuck gewann am Sonntag auf dem neuen P-Wagen den Grossen Preis von Deutschland und feierte damit einen der grössten Triumphe seiner öTMYrtlmlipn TCarripro Strassenbau in Holland Oben: Allee mit Betonstrassen in Nordholland. Radfahrerweg mit anderem Belag direkt an Fahrbahn anschliessend. Rechts: Die schnurgerade Betonstrasse über dem 30 km langen Zuiderseedamm. Breite der Strasse 6 m, daneben betonierter Radfahrerweg von 2 m Breite. Für die Redaktion der «Automobil-Revue» und des < Motorrad » wird junger, strebsamer Mann als ständiger Mitarbeiter und zweiter Redaktor für die Mitarbeit am technischen und sportlichen Teil gesucht. — Voraussetzung sind gründliche Sprachkenntnisse, flüssiger Stil, gute technische Vorbildung und Freude am Motorsport. 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No 58 II. Blatt BERN, 17. Juli 1934 N«58 II. Blatt BERN, 17. Juli 1934 IX« de Windschutz im offenen Wagen. In den verflossenen Jahren konnte es den Anschein haben, als ob der offene Wagen früher oder später ganz von der Bildfläche verschwinden würde. An den letzten Ausstellungen war jedoch wieder ein deutliches Aufkommen der offenen Typen festzustellen. Ist die autofahrende Menschheit abgehärteter geworden? Die Freude an Licht und Luft, die auch sonst bei der heranwachsenden Generation stärker als je zu beobachten ist, mag das Ihre zu dieser Neueinstellung beigetragen haben. Sicher waren es aber auch technische Verbesserungen, die dem offenen Wagen erneute Gunst eintrugen. Ueber das Cabriolet sind wir heute zu offenen Karosserieformen gelangt, die den Wageninsassen bei unbehindertem Blick ins Freie viel mehr Schutz gewähren. Schliesslich haben auch die Aerodynamiker in gewisser Hinsicht die Wiedereinführung der offenen Karosserieformen gefördert. Als seinerzeit die offene Karosserie an Boden verlor, war es zum grossen Teil deshalb, weil die «Offenheit» allzu weit getrieben wurde. Selbst die Benützung der Vordersitze hinter der Windschutzscheibe "war häufig noch sehr starken Luftströmungen ausgesetzt. Wenn das manchen Fahrer im Moment auch nicht störte oder sogar noch mit besonderer Freude erfüllte, so hatte er doch früher oder später den Spass fast sicher mit Rheumatismen oder anderen Erkältungskrankheiten zu bezahlen. Nach und nach kam deshalb das Torpedo in den Ruf einer ausgesprochen gesundheitschädlichen oder doch nur in der warmen Saison zu empfehlenden Karosserieart. \ Heute versteht man, offene Karosserien zu -bauen, in denen die Benutzer der Vordersitze selbst bei höchsten Fahrgeschwindigkeiten nahezu keinen Windströmungen ausgesetzt sind. Die moderne Aerodynamik hat gelehrt, wie man die Luftströmungen beliebig ablenken und in bestimmte Richtungen zwingen kann. Durch die allgemein tiefer verlegten Sitze und erhöhten Bordwände geniesst der Wageninsasse von vornherein erhöhten Ü M Abb. 1 und 2. Die Luftströmungsverhältnisse bei senkrecht stehender und bei geneigt angeordneter Windschutzscheibe. Schutz. In den Skizzen 1, 2 und 3 ist dargestellt, wie sich der Strömungsverlauf des Fahrtwindes allein schon durch die Anordnung der Windschutzscheibe und die Formgebung der Windschutzhaube beeinflussen lässt. Die senkrecht stehende, relativ weit vom Fahrer entfernte Windschutzscheibe ist heute längst überholt. Selbst wenn sie reichlich hoch bemessen wurde, war nicht zu vermeiden, dass sich gerade in der Zone, in der sich der Kopf des Fahrers und seines Nebenmannes befindet, mehr oder weniger ausgeprägte Luftwirbel bildeten. Trafen diese Wirbel die Wageninsassen im Nacken, so hatten se oft noch gesundheitsschädlichere Folgen Abb. 3 Verlauf der Luftströmung bei Anwendung einer aufwärts geschweiften Windschutzhaube. Abb. 4. Die unbenutzten Sitze eines offenen Wagens werden vorteilhafterweise durch eine Segeltuchdecke gegen Staub und Regen geschützt. Der Pfeil bezeichnet einen Reissverschluss, der nach Wunsch einen oder beide Vordersitze zu bedecken gestattet. als noch so starke von vorn auftretende Windströmungen. Die moderne, geneigte, nahe am Fahrer angeordnete Windschutzscheibe dagegen lässt den Fahrtwind über den Kopf der Wageninsassen hinweg strömen, sodass diese fast im Windstillen sitzen. Bei gut gewählter Anordnung genügt dabei schon eine geringe Scheibenhöhe. Die vollständige wirbelfreie Ablenkung des Fahrt- Abb. 5. Die Windschutzscheibe des offenen Wagens soll sich flach umlegen lassen. Sie wird meist einteilig ausgeführt. windes nach oben lässt sich übrigens, wie in Skizze 3 dargestellt, auch rein schon durch geeignete Schweifung der Windschutzhaube ganz ohne eine Windschutzscheibe erreichen. Bei Rennwagen wird heute von dieser Tatsache fast allgemein Gebrauch gemacht. Bei genügend langer Windschutzhaube und kurzem Abstand der Windschutzscheibe von den Sitzen sind die vorderen Wageninsassen selbst bei einsetzendem Regen oft vollständig geschützt, solange die Fahrtgeschwindigkeit nicht unter ein gewisses Minimum fällt. Sind dann die hinteren leeren Sitze vielleicht noch durch eine Segeltuchdecke, wie in Abbildung 4 dargestellt, geschützt, so kann das Verdeck ruhig in der Versenkung bleiben. Automobilisten, die häufig allein fahren, lassen übrigens mit Vorteil eine solche Sitzdecke so ausführen, dass auch der eine der vorderen Sitzplätze abgeschlossen werden kann. Immerhin ist darauf zu achten, dass sich Regenwasser nicht auf den Decken ansammelt, und dann dem Fahrer etwa den Rücken hinunter läuft, Nachtfahrten. Die wichtigste Regel der Nachtfahrt lautet, dass der einer jeweils eingehaltenen Fahrgeschwindigkeit entsprechende Bremsweg wesentlich kleiner sein muss, als die Reichweite der am Fahrzeug benützten Beleuchtungsanlage. Man bedenke, dass die Ueberraschungsmöglichkeit zur Nachtzeit wesentlich höher ist als am Tage. Die naturgemässe Folge dieser Regel ist, dass man seine Bremsen und deren jeweilige Wirksamkeit (infolge Fahrgeschwindigkeit, Gefälle oder Steigung, Strassenbeschaffenheit, eigene Belastung, Reifenmaterial und dergl.) kennen muss, ebenso die Reichweite der abgeblendeten, wie der voll wirkenden Scheinwerfer, bezw. der Stadtlampen. Aus beiden Grossen bestimmt sich die Geschwindigkeit, die man je nach der benützten Lichtquelle einhalten darf, um nach menschlicher Voraussicht gegen jeden Zwischenfall gesichert zu sein. Die meisten nächtlichen Unfälle beruhen auf Nichtübereinstimmung von Bremsweg und Beleuchtungswkkung. Ein Umstand noch fällt dabei sehr ins Gewicht: der starke Unterschied in der Beobachtungsmöglichkeit der eben noch vom vollen Scheinwerferlicht erhellten Strasse, und der plötzlichen Verdunklung nach der Abblendung. Nur gleichzeitige Geschwindigkeitsherabsetzung bis zu jenem Grad, dass Sicht und Bremsweg wieder in das richtige Verhältnis kommen, kann Unfälle verhindern. Die Vorschrift, dass jedes Fuhrwerk während der Dunkelheit oder bei starkem Nebel beleuchtet sein muss, bezweckt lediglich, eine zusätzliche Sicherheit in der Richtung Tnermoul - ist In seiner Wirkung einfach grossartig Stock-Lager: Basel: C.Weckerle & Cie. A.-G., Holbeinstr.56.8t.QallemA.Winterhalter, Schmiedgasse26 Bern: H. Fleary.Bogenschützenstr. 6. Genf: E.Höchst Aato-Pieces, nie de la Buanderle 6. Zürich: Autop»rt» A.-G., Talstrasse 83. 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