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E_1934_Zeitung_Nr.057

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AUTOMOBTL-PEVUF

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N° 57 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Am Sonntag: Bergrennen Develier-Les Rangiers Nur 14 Tage nach Rheineck-Walzenhausen folgt der 3. Meisterschaftslauf der diesjährigen Schweiz. Automobilmeisterschaft, die bis jetzt einen sehr erfreulichen Verlauf genommen hat. Die Sektion Les Rangiers des A. C. S. hat die Schwierigkeiten der Zeit nicht gescheut, um 1934 wieder mit dem beliebten Bergrennen von Develier-Les Rangiers aufrücken zu können. Die Organisation unter Leitung von Ing. IrminLevy garantiert für eine sorgfältig vorbereitete Veranstaltung, die sowohl bei Fahrern wie beim Publikum keine Wünsche offen lassen dürfte. Die Veranstaltung von Develier-Les Rangier«, im übrigen das einzige Bergrennen dieses Jahres auf bernischem Boden, führt über eine 7 km lange Strecke, die einen Höhenunterschied von 360 m aufweist. Die mittlere Steigung misst 6% und die Maximalsteigung 10%. Der Start findet sich wie gewohnt ausserhalb Develier und das Ziel 300 Meter vor Les Rangiers. Die Strasse ist bekanntlich vor einigen Jahren sorgfältig ausgebaut worden und präsentiert sich heute in ausgezeichnetem Zustand, so dass die schnellsten Maschinen die 100 km-Marge voraussichtlich überschreiten werden. Berüchtigt ist die grosse Hufeisenkurve, 4 km nach dem Start, die bei jedem Rennen am stärksten vom Publikum besetzt ist. Wenn dem Rennen von Les Rangiers am Sonntag ein schöner Tag beschieden ist, was um so wünschenswerter ist, als das letzte Rennen mit miserablem Wetter bedacht war, so werden die Zuschauer ausser der sportlichen Spannung auch die grossen Reize der sommerlichen Juralandschaft erleben. Man darf hoffen, dass die Organisatoren für ihren Wagemut und ihre Arbeit durch einen Massenbesuch entschädigt werden. In sportlicher Hinsicht wird man eine sonntägliche Visite im Berner Jura sicher nicht zu bereuen haben, da die Nennliste mit einer überraschend grossen Zahl von Konkurrenten auftrumpft. Das erste Rennen von Les Rangiers fand bereits im Jahre 1926 statt. Es wurde dann 1927, 1928, 1930 und 1932 wiederholt. Jedes Jahr wurde den bestehenden Rekorden unbarmherzig das Lebenslicht ausgeblasen, und man fragt sich heute voller Spannung, 3. Lauf der Schweiz. Automobilmeisterschaft. ob die neuen Maschinen auch die sehr guten Zeiten des Jahres 1932 wieder erledigen können. Der Fahrer Le Roy de Presale unterdessen routinierter Rekordfahrer geworden, hält auf Voisin den Tourenwagenrekord, die Sportwagenbestzeit hat Dr. Karrer auf Bugatti inne und den absoluten Streckenrekord stellte vor zwei Jahren Hans Stuber auf Bugatti auf. Unterdessen haben sich im schweizerischen Automobilsport viele Veränderungen vollzogen, .zahlreiche neue Sportsleute kämpfen um den Sieg, andere haben ihre Kategorie gewechselt, so dass man heute vor einer völlig geänderten Situation steht und deshalb mit doppelter Spannung den Resultaten des Sonntags entgegensieht. Die Besetzung des Develier-Les Rangiers-Rennens 1934 muss als ganz ausserordentlich bezeichnet werden. Wie uns die Organisatoren mitteilen, werden sie unter Umständen einige Nennungen noch zurückweisen müssen, da die Meldezahlen die gehegten Erwartungen weit überschreiten und das Rennen zeitlich unter Umständen zu sehr in die Länge ziehen. Im folgenden veröffentlichen wir noch das Programm der Veranstaltung: Samstag, den 14. Juli, 14 bis 18 Uhr: Training. Sonntag, den 15. Juli, 9 bis 11 Uhr: Abnahme der Fahrzeuge im •Schlosshof. 11.30 Uhr: Lunch der Organisatoren und der Eingeladenen im Hotel Terminus in Delemont. 12 Uhr: Schliessung der Rennstrecke. 14 Uhr: Beginn des Rennens. 17 Uhr: Schluss des Rennens. 19 Uhr: Offizielles Bankett im Hetel Sonne und Preisverteilung. Die Nennungen. Tourenwagen: Hans Gübelin, Zürich (Plymouth) Oskar Zwimpfer, Zürich (Chrysler) Daler Julon, Fribourg (Ford) Hermann Pfäffli, Ruhigen (Chrysler) Walter Wüthrich, Biel (Bugatji) Ernst Nussbaumer, Le Locle (Graham) Christian Kautz, Zürich (A.C.) Victor Pilloud, Chatel St. Denis (Fiat) Giovanni Sanfelice, Zürich (Fiat-Balilla) Max Locher, Kilchberg (Bugatti) Jean-Jacques Gautschy, Zürich (Chrysler) Willy Berthoud, La Chaux-de-Fonds (Ford) Jean Studer, Bern (Ansaldo) Jean Guttmann, La Chaux-de-Fonds (Lancia) J. Hängsi, Pruntrut (Lancia) William Farine, La Chaux-de-Fonds (D.K.W.) Th. Frey, Liestal (Lancia) Georges 'Stehle, La Chaux-de-Fonds (D.K.W.) Sportwagen: Teddy Kündig, Zürich (M. G. Kompr.) Ernst Schneider, Zürich (Derby Kompr.) Rolf Itten, Zürich (Chrysler) Mlle Ortelli, Luzern (Plymouth) J. Hummel, Freiburg i. Br. (Amilcar) Louis Taponnier, Genf (Opel) Hans Stuber, Bern (Alfa Romeo Kompr.) A. Hörning, Zollikofen (Bugatti Kompr.) Josef Erard, Les Sairains (Salmson) Max Hahn, Kriens (Mercedes-Benz) Walter Wustrov, Mils (Oesterreich) (M.G. Kompr.) J. Moritz, München (M. G.) , Rennwagen: Teddy Kündig, Zürich (M. G. Kompr.) Hans Kessler, Zürich (Maserati Kompr.) J. Hummel, Freiburg i. Br. (Amilcar Kompr.) Luciano Uboldi, Chiasso (Maserati Kompr.) Armand Hug, Bern (Bugatti Kompr.) E. Ryf, Bern (E. R. Kompr.) M. Christen, Zürich (Bugatti Kompr.) Th. Hirschy, Lausanne (D.K..W.) Liste der Klassenrekorde Klasse Fahrer Marke Jahr Zeit Tourenwagen: 750 cc. Brand D.K.W. 1932 8.36.8 1100 cc. Spaelty Amilcar 1930 7.43.0 1500 cc. Keller Alfa Romeo 1930 6.14.6 2000 cc. Keller Alfa Romeo 1932 5.31.6 3000 cc. Le Roy Voisin 1932 5.02.6 5000 cc. Gubelin Chrysler 1932 5.13.8 8000 cc. Kuderli Chrysler 1932 5.29.4 Sportwagen: 750 cc. Zahnd Austin 1932 6.45.0 1100 cc. Ryf G. A. R. 1932 6.44.6 1500 cc. Schneider Derby 1932 5.10.4 2000 cc. Kundig Bugatti 1932 4.56.6 3000 cc. Karrer Bugatti 1932 4.16.4 5000 cc. Schölten Lancia 1932 5.06.4 Rennwagen: 750 cc. Markiewitz Austin 1932 6.05.4 1100 cc. Kessler Amilcar 1932 4.36.4 1500 cc. Constantinowitz Bugatti 1932 4.47.8 2000 cc. Stuber Bugatti 1930 4.34.0 3000 cc. Stuber Bugatti 1932 4.06.6 Belgisches 10-Stunden-Rennen in Spa. Die klassische Rundstrecke von Spa-Francorchamps, die sich hart an der deutschen Grenze befindet, ist seit vielen. Jahren der Schauplatz grosser Langstreckenrennen. Dieses Jahr wandelte der Königl. belgische Auto-Club das frühere 24-Stunden-Rennen in ein 10-Stunden-Rennen für serienmässige Tourenwagen um. Das Reglement enthielt sehr strenge Vorschriften; dennoch Hess die Abnahmekommission verschiedene Wagen nicht durch. Um den belgischen Königspokal konkurrierten einige Fabrikequipen, die sich gegenseitig ein äusserst hartes Rennen lieferten. Bugatti entsandte ein Team voiiJ1500-ccm-Wagen-, Lancia' eine Mannschaft von 3000-ccm-Maschinen, Hudson eine Equipe mit 4200- ccm-Wagen und B.N.C. ein Team mit 1100-ccm-Maschinen. Adler war ebenfalls mit einem Team vertreten; da das Modell «Trumpf» jetzt von Imperia in Lizenz gebaut wird, konkurrierten die deutschen Maschinen unter dem Namen «Imperia-Lizenz Adler», jedoch unter Führung der deutschen Piloten von Guillaume, Hasse, Löhr und Schweder. 34 Wagen starteten am Sonntag morgen zu der 10 Stunden langen Fahrt, bei der von Anfang an ein sehr scharfes Tempo vorgelegt wurde. Mit besonderem Elan legten der Belgier Desvignes auf einem 3-Liter-Bugatti und der Franzose Sommer (ein Bruder des bekannten Rennfahrers) sowie Trevoux auf Hotchkiss los. Sommer musste schon nach der 10. Runde seine Fahrt mit einem gefährlichen Sturz büssen. Auch das Lancia-Team forcierte das Tempo derart, dass die Italiener schon von der 6. Runde an Schwierigkeiten zu verzeichnen hatten. Nachdem die Lancia-Fahrer ihre besten Chancen verloren hatten, drehten die Adler-Leute stärker auf. Die Hudson-Mannschaft wurde durch den Ausfall eines Wagens dezimiert. Das Adler-Team hielt sich dadurch erfolgreich an der Spitze und konnte im Gesamtklassement der Equipen an der Spitze abschliessen. Mit einer Gesamtfahrleistung von 2913 km holte es sich den belgischen Königspokal. Der schnellste Wagen erreichte einen Gesamtdurchschnitt von 100,3 km/St. Bei den Einzelfahrern lieferten sich Trevoux auf Hotchkiss und Desvignes auf Bugatti ausserordentlich harte Kämpfe. Beide Fahrer gingen mit wenigen Metern Abstand gemeinsam durchs Ziel. Trevoux auf Hotchkiss holte sich mit 116,0 km/St. Durchschnitt sehr knapp den Sieg. Die Resultate: lieber 4000 ccm: 1.. »Colas-Andri (Hudson), 1037,405 km (Std.-Mittel 103 km/St.); 2. Heutberger (Bentley), 832,327 km. 4000 ccm: 1. Trevoux-Vasselle (Hotchkiss), 1160,944 km (Std.-Mittel 116 km/St.); 2. James- Paolino (Buick), 1060,011 km. 3000 ccm: 1. Desvignes-Mahe (Bugatti), 1160,610 km (Std.-Mittel 116 km/St.); 2. de Pintacuda-Nardini (Lancia), 1107,783 km; 3. Djckey-Garrey (Lancia); 4. öouvion-Guerini (Lancia); 5. Stana-Ganciani (Lancia). 2000 ccm: 1. du Roy de Ricquy-de Berc (Bugatti), 1042,771 km (Std.-Mittel 104 km/St.); 2. Noher-Hoffmann (Imperia); 3. Ogez-Renard (Singer); 4. Hasse-Beck (Imperia-Adler); 5. Schweder- Decers (Imperia-Adler); 6. Hagemayer-Smith (Imperia-Adler). * 1100 ccm: 1. Breyer-Pizzimenti (Fiat-Balilla), 992,663 km (Std.-Mittel 99,266 km/St.); 2. Manuel- Treunet (B.N.C); 3. Humblot-Hilgers (M.G.); i. Duray (Amilcar). Stilfserjoch-Rennen. Das bekannte Stilfserjoch-Rennen wird am 26. August zum dritten Mal durchgeführt. Das Rennen beginnt wieder in Trafoi und endet auf der Passhöhe. Die Strecke ist 14 km lang und weist eine mittlere Steigung von 8,5 % auf. Das Reglement sieht die Beteiligung von Sport- und Rennwagen vor, die in 6 resp. 4 Klassen untergeteilt sind. Die Veranstaltung gilt für die italienische Automobilmeisterschaft. (Weitere Sportnachrichten siehe Seite 15.) AN DER ROUTE DES GROSSEN ST. BERNHARD BEI UDDES Die schönsten Ferienerinnerungen Unbekannte Gegenden, die Sie mit einem Maximum an Komfort durchfahren haben I Details ein- Dazu muss aber Ihr Wagen in allen wandfrei arbeiten: Sofortiges Starten durch einen einzigen Griff, rassiges Anspringen des Motors, gleichmässiger Gang bei jeder Witterung, ein Minimum an Brennstoffverbrauch. Das müssen Sie vom Motor unbedingt verlangen. Ist dies nicht der Fall, dann bitten Sie Ihren Garagisten, Ihnen versuchsweise einen Erschließt Euch die Schönheiten unseres Heimatlandes! - In ungetrübter Freude reist Ihr im Auto durch das entlegenste Tal und über die steilen Serpentinen unserer Pässe; denn ES SO gibt dem Motor Ausdauer und geschmeidige Kraft, und ESSOLUBE gewährt ihm absoluten Schutz. ssolub STANDARD unter den Motor Oelen • Vergaser mit automatischem Starter in Ihren Wagen einzubauen. Sie werden vom rascht sein. erzielten Resultat angenehm über- Leichte Montage auf alle Explosionsmotoren-Typen. 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