Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.056

E_1934_Zeitung_Nr.056

LUFTFAH rlugtag in

LUFTFAH rlugtag in Hendon. Alljährlich zählt der Fhigtag in Hendon, auf dem Flugplatz im Norden Londons, zu den grossen Ereignissen der Hochsaison der Themsestadt. Zum 15. Male jährte sich in diesem Jahr diese Schau des englischen Luftsports und der Heeres- und Marineluftstreitkräfte Albions. Kein Wunder, dass im Augenblick der Verkündung eines gewaltigen Ausbaus der englischen Luftflotte diese Parade dazu benutzt wurde,, um vor ungezählten Hunderttausenden die neuesten Maschinen und Konstruktionen, die grosse Flugkunst englischer Piloten und die mächtige Organisation des englischen Flugsports nachdrücklichst vor Augen zu führen. Ein herrlicher Sonnen-Sommertag brachte halb London auf die Beine, und zu Beginn des von 200 Maschinen bestrittenen Wettbewerbs und Schaufliegens traf in seinem eigenen Zivilflugzeug, dem des Tages, der Prince of Wales auf dem Flugfeld ein, womit zum erstenmal die Zivilfliegerei als hoffähig anerkannt wurde. Der Tag wurde durch ein Vorgaberennen von zehn Kampfmaschinen eingeleitet, der von dem Oeschwaderführer Brav auf einem Hawker Nimrod mit Rols-Royce-Kestrel- Motor überlegen gewonnen wurden. Darauf folgten Schlag auf Schlag in unübersehbarer Folge Kunstflüge. Ein grosser Teil davon wurde im Verband ausgeführt, wobei sich namentlich sechs Furys vom 43. Geschwader auszeichneten. Je weiter die Schau vorschritt, um so mehr Maschinen bedeckten wie Heuschreckenschwärme den Himmel, der vollends bei den Luftkämpfen und einem als Abschluss gezeigten Bombardement von einem Munitionslager völlig eingenebelt und eingeräucht wurde. Von der Küste erschienen die neuesten englischen Super-Marine- Fighter, Tiefdecker als Einsitzer, die von Mitchell, dem Konstrukteur der Schneider- Pokal-Flugzeuge, entworfen worden sind. Neben den neuesten Ganzmetall-Hawkers, Zweidecker mit dampfgekühltem RoMs- Royce-Motor, interessierten vor allem die neuen Westland-Kampf-Doppeldecker, die ausserordentliche Schnelligkeit entwickelten, wie überhauot der Flugtag im Zeichen einer ganz enormen Steigerung der Fluggeschwindigkeit stand» Leider wurde der grosse Eindruck des Heeres-Flugtags durch einen schweren Unglücksfall stark getrübt, der die Maschine des Geschwaderführers Collett, eines Sohnes des Lord-Mayor von London, betraf. Bei Flügen des Bombengeschwaders Nr. 600 City of London war die Maschine Colletts wegen Motorschadens ausserhalb des Flugplatzes auf schlechtem Gelände zur Notlandung gezwungen, kapotierte und fing Feuer. Geschwaderführer Collett konnte nur noch tot geborgen werden. Der Reinertrag der Veranstaltung fiel einem Wohltätigkeitsfonds der englischen Luftstreitkräfte zu. Im Hinblick auf dieses Ziel konnte man natürlich den Aufwand und die Anstrengungen der Organisatoren nur anerkennen. Im übrigen war es zweifellos geschickt, den Steuerzahlern wieder einmal zu zeigen, was mit ihrem Geld geschieht. Vereinzelt melden sich in englischen Fachblättern aber Stimmen, welche die Royal Air Force Displays als zu varietemässig aufgemacht kritisieren und statt ihrer nach einer seriöseren, weniger auf den Nervenkitzel abstellenden Veranstaltung verlangen. Zwölfzylinder-1200-PS-Flugzeugdleselmotor. Noch grössere Bedeutung als für das Lastauto und erdgebundene Fahrzeuge überhaupt hat der Dieselmotor als Ahtriebsquelle für Luftfahrzeuge. Er ermöglicht gegenüber dem Benzinmotor eine starke Betriebsverbilligung, erhöht den Aktionsradius, vermindert das Panrienrisiko und setzt vor allem die Gefahr von Bränden, die beim Luftfahrzeug oft schwerste Folgen nach sich ziehen, weitgehend herab. Der Bau eines leichten Diesel-Flugmotors bereitet allerdings grosse Schwierigkeiten. Immerhin stehen heute schon eine Anzahl Flugdieselmotoren mit recht gutem Erfolg in Betrieb. Es gilt dies vor allem für den von Junkers gebauten Zweitakt-Doppelkolben-Motor. Eine neue Dieseleinheit von bisher unerreichter Leistung wurde nun kürzlich in Amerika von der Lambert Engine & Machine Company, Moline, Illinois, nach Plänen des Belgiers Deschamps gebaut. Es handelt sich dabei um einen Zweitakt-V^-Motor mit einem Zylinderinhalt von rund 60 Litern. Der Motor wiegt nicht ganz 1100 kg, so dass auf die Pferdestärke ungefähr 900 g entfallen. Die beiden Zylinderreihen sind hängend angeordnet und schliessen mitein- „ÄCJTOMOB1L-KEVÜB -NO 56 Schnitt durch den neuen 1200-PS - Zweitakt-Diesel- Flugmotor. Die Einspritzung des Brennstoffes erfolgt direkt in den Vsrbrennungsraum der hängenden Zylinder. ander einen Winkel von 30 Grad ein, was beides den Einbau des Motors mit geringstem Frontalwiderstand ermöglicht. Das Kompressionsverhältnis beträgt 16:1, die normale Drehzahl, bei welcher der Motor die oben angegebene Leistung entwickelt, 1600 pro Minute. Die Spülung der Zylinder geschieht durch zwei Zentrifugalgebläse, deren Rotor mit 13,5facher Kurbelwellentourenzahl rotiert. Der Zylinderblock und das Kurbelgehäuse bilden eine einziges Magnesiumgußstück. Die Zylinderköpfe bestehen aus einer Aluminiumlegierung und sind für jede Zylinderreihe ebenfalls einteilig. Als Kolbenlaufbahnen dienen eingesetzte Büchsen aus nitriertem Stahl. Jeder Zylinder hat zwei Einspritzdüsen, die von unabhängigen Einspritzpumpen gespiesen werden. Der Eintritt der Spülluft in die Zylinder wird durch wiederum je zwei Ventile gesteuert. Der Austritt der Verbrennungsgase vollzieht sich durch die Schlitze in der Zylinderwand, die der Kolben in der Nähe seiner untern Totpunktstellung freilegt. Durch eine Verschiebung der Nockenwelle lässt sich die Kompression aufheben oder der Motor auch auf Rückwärtslauf umsteuern. In der Möglichkeit einer solchen Umsteuerung erblickt der Konstrukteur nicht nur eine Notwendigkeit für die Anwendung des Motors in Luftschiffen, vielmehr soll sie sich mit Vorteil auch bei der Notlandung von Flugzeugen anwenden lassen, indem dadurch der Auslaufweg der Maschine verkürzt wird. Ein guter Langsamlauf des Motors wurde durch die Abschaltbarkeit einer CHAUFFEUR der in sämtlichen Reparaturen, Wagenpflege u. auch in Gärtnereiarbeiten bestens vertraut ist, sucht Stelle auf Luxus- oder Lieferüngswagen. 8jähr. Fahrpraxis. 30 Jahre alt, verheiratet. Kaution kann geleistet werden. Referenzen stehen gerne zu Diensten. Gefl. Offerten sind zu richten unter Chiffre 64030 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht I Chauffeur f. Lastwagen in ein Baugeschäft in Zürich. Bewerber muss gelernter Schmied oder Schlosser sein. — Offerten mit Beilagen von Zeugniskopien und Angabe der Gehaltsansprüche unter Chiffre Z 3015 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. 23jähr., absolut tüchtiger Automobil- Mechaniker in allen Reparaturarbeiten sowie im elektr. Teil versiert, J^F" sucht per sof. Stelle in gute Autowerkst. Off. an A. Burger, Auto- Vecb_ Menziken (AarsJ. MECHANIKER- LEHRSTELLE 16jähriger, grosser und starker Knabe sucht Lehrstelle in Garage od. mech. Auto-Werkstätte. Offerten an Ad. Lüthi- Bockhorn, Pfäffikon (Kt Zürich). 64031 Junger, tüchtiger 639 " Auto- Mechaniker mit Lehrdiplom und guten Zeugnissen, sucht Stelle zur weiteren Ausbildung. Eintritt kann sofort oder auf 15. Juli geschehen. — Lohn nach Uebereinkunft. Off. an Ernst Benninger, Langstrasse 197, Zürich 5. Solider, tüchtiger Auto- ANGESTELLTER Mechaniker 22 Jahre alt, gelernt. Maschinenschlosser, m. sorgfältiger, ljähriger Ausbildung der Autoreparaturen in d. Metallarbeiterschule, Winterthur, D*P"* sucht per sof. od. später Stelle in Reparatur-Werkstätte. (Fahrbewilligung.) Offerten erbeten unter Chiffre 64014 an die Automobil-Revue. Bern. Junger Bursche, der 1K Jahre in der Lehre als Auto- Mechaniker gestanden ist, 64016 sucht Stelle zur Vollendung der Lehre. Nähere Auskunft bei Franz Rupf, Kaltbrunn (St. Gallen). „ DELAGE Original-Ersatzteile. 9348 H. LANZ, ROHRBACH b. HuttwiL Telephon 2238. selbständig in Buchhaltung, Korrespondenz und Fakturawesen, branchekundig, mit mehrjähr. Tätigkeit in grösserer Garage, D^" sucht Stelle. Eintritt nach Uebereinkunft. 64076 Anfragen unter Chiffre Z 3020 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. XXJOOOOOOOOOOCXXJOOOOOOOOOOOOOOOCX Garagechef m. langj. Praxis, wünscht Stelle zu wechseln in mittl. Garage od. zu gröss. Wagenpark. — Offerten unt. Chiffre 64052 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht tüchtiger Gärtner- Chauffeur für Campagne bei Genf. Kleine Wohnung vorband. Offerten unter Chiffre 64006 an die Automobil-Revue, Bern. Agentur Bianchi Ersatzteile Offiz. Lager der Schweiz 4-Plätzer, Limousine Regent, 6 Zyl., 9 PS, Zustd. •wie neu, garantiert nur 20 000 km gefahren, Modell 32, Fr. 2750.—. STIERLI & GEHRER Auto-Reparaturwerkstätten Offerten unter Chiffre U1U Zürich 8 64032 an die Automobil-Revue. Bern. Seefeldstr. 175. Tel. 27.798 Wirkliche Occasion! MARTINI 6 Zyl., 22 PS, Torpedo, 7plätzig, mit Ballon, sehr schöner, moderner Wagen, zu sehr interessantem Preise 11154 zu verkaufen Offerten unter Chiffre Z 3010 an die Automobil- Revue, B»re«i ZäHcb. Limousine 7p!., 13 PS 1931, prima Zustand, 11 " 4 Fr. 3800.— UHF* Zu verkaufen ein tadellos erhaltenes AUTO, Marke Mercedes-Benz-Automobil A.-G., Zürich, Badener- sehr sparsam im Betrieb, Spider, prima Steiger und strasse 119. Tel. 51.693. Farbe beige. Bei sofortiger Wegnahme zu annehmbarem Preis. Zu verkaufen Offerten unter Chiffre 64024 an die OPEL Automobil-Revue, Bern. Tel. 62.607 , MM Zu verkaufen BUICK 4/5-Plätz., Limousine, Modell 27/28, aber neuer Zustand, Fr. 1500.—. Offerten unter Chiffre Chevrolet 64041 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Orig.- Ersatzteile F. B. W. Neue niedrigere Preise. Prompt ab Lager. Lastwagen FRANZ A.-G., ZÜRICH Luftbeieif., 3 T. Tragkraft, in absolut fahrbereit. Zustand, Fr. 1650.-. Offerten unt. Chiffre 64039 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen ein GRAHAM- PAIGE 17 St.-HP, m. hydr. Bremsen u. Viergang-Getriebe, öplätz., Limousine, in sehr gutem Zustande, günstig zu verkaufen. 'Anfragen an Walt. Schafroth, Hammerstr. 85, Zürich 7. Telephon 27.971. 64025 Zu verkaufen FORD 4 Zyl., Limousine, 2tiing, Mod. 1932/33, 17 PS, garantiert nicht mehr als 33 000 km gefahren, Zustand wie neu, Fr. 2750.-. Offerten unter Chiffre 64040 an die Automobil-Revue, Bern. Wunderschöne Hupmobile 6 Zylinder, 18 PS, 5 PL, Limousine, wie neu. Reelle Occasion. — Billig ! ""* Offerten unter Chiffre Z 3016 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich.

N° 56 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE der beiden Einspritzpumpen erreicht. Jeder ligt worden. Obwohl in absehbarer Zeit kaum Zylhider arbeitet dann nur noch bei jeder mit einer Verbreiterung der Feldberg- und zweiten Umdrehung, wobei aber die ur-Schanzenstrasse zu rechnen ist, schlägt die sprüngliche Zündreihenfolge gewahrt bleibt. Interessant und neuartig ist ferner die Art und Weise, wie der Konstrukteur einen übermässigen Austritt von Oel an den Auslaßschlitzen vermieden hat. In jeder Zylinderbüchse wurde dazu etwa 1 cm über dem Auslaßschlitz eine Nut vorgesehen, in welcher der Kolben das Oel abstreift. Die Nut steht durch eine Bohrung mit einem Sammelkanal in Verbinidung, der an eine Saugpumpe angeschlossen ist. Durch Erhöhen oder Vermindern der Saugwirkung dieser Pumpe hat man es in der Hand, die Kolbenschmierung mehr oder weniger intensiv zu gestalten. Die Schmierung arbeitet im übrigen nach dem Trockensumpfsystem, -s. Gold - Flugzeuge. Einst waren es stolze Segelschiffe, die das Gold von dem einen Königreich zum andern brachten und am Gnmd des Meeres ruht so mancher fürstlicher Schatz in Schiffswänden, deren Skulptur alten Kathedralen ähnelt. In unserer Zeit ist das Flugzeug an die Stelle des Schiffes getreten und führt die meisten Transporte von Gold durch. Das Flugzeug ist am wenigsten der Gefahr ausgesetzt, während der Reise mit bewaffneter Hand überfallen zu werden. Doch das Flugzeug beginnt ausserdem noch eine andere Rolle in der Geschichte des Goldes zu spielen; eine Rolle, die vielleicht der Auftakt einer tiefgreifenden Aenderung des Wirtschaftslebens der Welt und der Zivilisation überhaupt ist. Die Natur birgt das kostbare Metall oft an recht unzugänglichen Stellen. Einige Abenteurer haben reiche Goldlager in der Gegend von Wan in Neuguinea aufgestöbert. Diese wüstenhafte Gegend, von dichten Urwäldern umsäumt, abgesperrt durch drei hohe Gebirgsketten, unsicher gemacht durch wilde Pygmäenvölker, war vor kurzem eine unerschliessbare Schatzkammer. Wohl wurden zahlreiche Versuche unternommen, die Goldsminen auszubeuten, doch immer wieder cheiterten die tollkühnen Expeditionen an einer der vielen Schwierigkeiten. Doch eines Tages landete ein Flugzeug, das in einer einzigen Stunde monatelange Wanderungen ersetzte, ein Flughafen wurde angelegt und sozusagen per Flugpost eine ganze f*adt herantransportiert. Jetzt hat die Stadt Wan bereits Tausende Einwohner, es gibt Automobile, ja es gibt Billards und Klaviere, die stückweise im Flugzeug herantransportiert worden sind. Im Flugzeug kommen die Goldsucher, ihr Personal und alles, was zu einem zivilisierten Leben benötigt wird; und im Flugzeug wird das erbeutete Gold abgeliefert. Es ist die erste Stadt der Welt, die von Fliegern gegründet, nur auf dem Luftweg erreichbar, ihre Existenz allein dem Flugwesen verdankt. Baselstädtische Korrektionsprojekte. Ende August 1933 hatte bekanntlich der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Korrektionsplan für die innere Stadt vorgelegt, welcher .vom Stadtplanbureau ausgearbeitet worden war. Die zur Behandlung dieser Angelegenheit eingesetzte 13gliedrige Grossratskommission hat nun nach etlichen Terminverschiebungen ihren Bericht zum Vorschlag eingereicht. Aus zahlreichen Sitzungen, an welchen die verschiedensten Strassenverkehrsinteressenten und technischen Verbände, wie auch der Heimatschutz zugezogen waren, resultiert nun der jüngste Bericht, in welchem grundlegende Aenderungen gegenüber dem Korrektionsplan des Stadtplanbureaus keine enthalten sind. Die darin aufgestellten Prinzipien hinsichtlich Verkehrsführungen, Bau von Entlastungsstrassen und Brücken, Sanierung von Altstadtgebieten und Strassenkorrektionen sind bestätigt worden. Abweichungen gegenüber dem Projekt des Stadtplanbureaus finden sich vorwiegend in veränderten Baulinien, die meistens auf eine Reduzierung der vorgesehenen Strassenbreiten herauslaufen. Ueber diese Projekte haben wir ausführlich in Nr. 8 der «A.-R.» berichtet, so dass wir uns auf die hauptsächlichsten Diskussionspunkte beschränken können. Als nächstes Korrektionsvorhaben ist eine Verbreiterung der Wettsteinbrücke in Aussicht genommen. Diese Arbeiten werden nicht vom Bau der Hallwilerbrücke abhängig gemacht, sind doch die notwendigen Vorstudien bereits durchgeführt. Eine harte Nuss bildete die Frage über die Führung der Hallwilerbrücke. Nach eingehenden Untersuchungen entschied sich die Kommission für die Führung in die Zürcher- und Birsstrasse. nachdem die erforderlichen Zugangsstrassen bereits vorhanden sind. Auch die viel besprochene Grabenlinie (Steinengraben, Holbeinplatz, Petersgraben) ist sowohl von der Kommission wie von den technischen Verbänden als Sammeistrasse des Westplateaus und Umleitungslinie für den Verkehr um die Innerstadt herum gebil- Kommission, in konsequenter Durchführung des gesamten Verkehrszuges, ebenfalls eine Verbreiterung der Johanniterbrücke von 13 auf 16—18 m vor. Grundsätzlich wurde auch die grosse Verkehrsstrasse der Basler Innerstadt, die sogenannte Tal-Entlastungsstrasse, akzeptiert. In seiner Sitzung vom 5. Juli hat nun der Grosse Rat dem generellen Plan für die Korrektion der Innerstadt die Genehmigung erteilt. Eine neue Aarebrücke. Endlich sind die Projekte soweit gediehen und die finanziellen Massnahmen derart vorbereitet worden, dass demnächst mit dem lang ersehnten Bau der Aarebrücke Koblenz-Felsenau begonnen werden kann. Diese im Strassensystem des Rheintals mangelnde Verbindung soll die immer mehr befahrene Rheintalstrasse aus der Ostschweiz über Zurzach-Koblenz direkt mit Felsenau verbinden, womit der Umweg über die Döttingerbrücke und über den sogenannten Leuggernstich abgeschnitten wird. Mit der Erstellung der beiden Kraftwerke Klingnau und Albbruck-Dogern, speziell aber durch den Bau der neuen Rheinbrücke bei Koblenz Hess sich die Einrichtung der neuen Aarebrücke nicht mehr weiter hinausschieben. Im jüngsten Beficht des aargauischen Regierungsrates an den Grossen Rat wird nun der Antrag gestellt, das Projekt zur Ausführung zu bringen, welches die Lage der Brücke bereits am 21. Oktober 1931 im Zu sammenhang mit dem Bau des Kraftwerke: Klingnau festlegte. Zur Ausführung gelang eine Variante dieses Projektes mit einem Mittelpfeiler und zwei Fachwerkbogen mit je 87 m Stützweite, so dass in weitgehendem Masse auf die künftige Schiffahrt Rücksicht genommen wird. Die Fahrbahn wird 6 m breit und durch einen Gehweg von 1,6 m erweitert. Der ganze Brückenbau inkl. Damm und Zufahrtsstrassen kommt auf rund 1 Mill Franken zu stehen. An die totalen Baukosten hat das Kraftwerk Klingnau laut Konzessionsvertrag 250,000 Fr. und Albbruck-Dogern 50,000 Fr., zusammen also 300,000 Fr. aufzubringen. Vom Restbetrag will die Regierung 75% oder 525,000 Fr. dem Kanton übertragen, während die 38 Gemeinden des Einzugsgebietes 175,000 Fr. zu entrichten hätten. Der hohe Staatsbeitrag ist dadurch gerechtfertigt, dass neben den Automobilgebühren auch der aargauische Anteil am Ben zinzollerträgnis -für, Verkehrsverbesserungen zur Verfügung steht. Der Bau dieser Brücke war schon seit längerer Zeit vorgesehen,, da diese sozusagen ein unentbehrliches Stück den durchgehenden schweizerischen .Rheintalstrasse darstellt. Eine bis 1893 bestandene Fähre ging bei Eröffnung der Eisenbahn Koblenz-Stein ein, da die Strassenbrücke in Döttingen neben dem Fussgängersteg in unmittelbarer Nähe der Eisenbahnbrücke dem Verkehr zu entsprechen vermochte. Mit der zunehmenden Motorisierung des Strassenverkehrs machte sich aber diese Lücke, .im, aargauischen Strassennetz immer stärker fühlbar so dass die Rheintalgemeinden seit Jahren mit allem Nachdruck auf Ausführung drängten. Der Regierungsrat unterbreitet nun dem Grossen Rat den Antrag, den Brückenbau zu genehmigen und das Brückenbaudekret zu beschliessen.- "•-—" •""""*"" a Strassen Eine Autostrasse durch Pan-Amerika. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, die ein gutausgebautes Strassennetz haben; ist es hinsichtliche des Strassenbaues in Zentralamerika noch sehr schlecht bestellt. Es ist begreiflich, dass einerseits die mittelamerikanischen Staaten ein Interesse hatten, durch eine Strasse miteinander verbunden zu sein, anderseits die Vereinigten Staaten Wert darauf legten, durch eine gute Strasse mit Panama in Kontakt zu-kommen und zwar sowohl aus strategischen wie aus' wirtschaftlichen Gründen. Daraus resultierte das Projekt einer panamerikanischen Autostrasse. Die Vorschläge nahmen greifbare Gestalt an, so dass es heute schon möglich ist, bei verhältnismässig guten Strassenverhältnissen von den Vereinigten Staaten nach der Stadt Mexiko zu gelangen. Von hier aus weiter südlich ist zwar noch nicht viel mehr vorhanden als die projektierte Strecke. Teilweise ist ein schmaler Pfad da, auf lange Strecken fehlt aber auch dieser. In der Regenzeit ist die Gegend überhaupt nicht passierbar. In der Trockenzeit ist ein Befahren unter vielen Mühsalen möglich. Das Gleiche wie für Südmexiko gilt auch für Guatemala. San Salvador, Honduras und Nicaragua. In Panama findet man dann wieder ein ziemlich normales Strassennetz vor. Die grössten und schwierigsten Arbeiten an der panamerikanischen Autostrasse sind also noch zu leisten, nämlich der Bau einer Strasse von Mexiko bis Panama. - in ruhiger Fahrt, im zweiten Gang, im stetigen Tempo von 37 Stundenkilometern, ohne den Motor zu überhitzen — eine Leistung, die dem Adler der Stempel als Gebrauchswagen für das Schweizer Gelände aufprägt, AOL ER- TR UM PF mit 8 Steuer-P.S. Junior Trumpf Cabrio-ürhousine. 4 Vorwärtsginge 4-Sitzer. Fr. 4500. A. G. für Automobile Zürich Ptlanzschulstr. 9/Ecke Badenerstr. 190 Tel. 31.688 AUSSTELLUNG: THEATERSTRASSE 12, BEIM CORSO Bann X. Stlsrtt & Co. Badeni Mario Zarattini. Basel: J. Schnell &. Co. Bern: Suigeneck-Garage A.O. B«rnt Schmld, Glauser&Cp. Chur: J.Willi Sohn & Co. A.Q. Langenthal: Garage Geiser. Lenzburg t H. Saxer. Luzernt Erlsmann & Bayerischer. Pfaffikon (Zeh.): J. Kläui. Rheineck: P. Müller & Co. Sehaffhausen: Guyan & Co. j _, t; fjeon: E Haurl. Sevelen: PaulThatmami. Solothurn: FrlirWeber. Wüdenswil: Hans Räber.Wll (StQ.)- Emil Kuhn MOSER-Anhänger E. MOSER - Anhängerfabrik • BERN Studebaker- Erskine- Peugeot- Reparaturen Revisionen Service zuverlässige Bedienung durch langjährigen Spezialisten Reparaturwerkstätte PauB Humberf, Zürichs Florastr. 58 Tel. 46.465 5 Steuer-P.S. • au s Leichtmetall sind führend f.\ Nutzlast Tonnen Eigengewicht [i Tonne Schwarztorstrasse 101 Telefon 22.381 „Fremo"- Luft-Bremse Neueste Ventilschleif maschine bestes Schweizerfabrikat in der Leistung allen andern überlegen, dient auch zum Schleifen von Werkzeugen und zum Bundschleifen. Offerten durch den Fabrikanten i Carlo Casati, Maschinenfabrik, Au (SL Gallen) LTER JFF Auto-Reparaturwerkstätfte LANGENTHAL Telephon 53 Telephon 53 Spezialist für Reparaturen des mechanischen sowohl wie des elektrischen Teiles Ihrer Maschine