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E_1934_Zeitung_Nr.056

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N" 56 Im Zeichen des neuen Automobilgesetzes. Zur Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer hat das eidg. Justiz- und Polizeidepartement ein Rundschreiben an die Kantone erlassen, das sich über die praktische Seite des Erlasses äussert und darlegt, wie man sich in Bern die Durchführung der Verordnung ungefähr vorstellt. Wir entnehmen zu Nutz und Frommen der berufsmässigen Führer und ihrer Arbeitgeber die nachstehenden Ausführungen aus diesem Schreiben: In der Beilage übersenden wir Ihnen einige Exemplare der vom Bundesrat am 4. Dezember 1933 in Ausführung von Art. 17, Abs. 3 und 4, des Bundesgesetzes vom 15. März 1932 über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr erlassenen Ver- auf die laufende Kontrollperiode von 14 Tagen ordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der be-(darufsmässigen Motorfahrzeugführer, die nach Art. 11 laufende Kontrollblatt) beziehen. Sobald ein am 1. Juli 1934 in Kraft tritt. Die Durchführung dieser Verordnung wird den Kantonen obliegen (Art. 10, Abs. 1). Die von ihnen hiefür zu treffenden Vorbereitungshandlungen werden nicht umfangreich sein. Einmal werden sie sich darüber Rechenschaft zu geben haben, ob und welche Bestimmungen des bisherigen kantonalen Rechts in Wegfall kommen. Sodann sind die Vollzugsorgane zu bezeichnen. Mit in erster Linie müssen die Kantone auch dafür sorgen, dass die der Verordnung unterliegenden Motorfahrzeugführer, für welche in Art. 3 auch die Arbeitszeit geregelt wird (inkl. Selbstfahrer), vor Inkrafttreten der Verordnung in den Besitz des in Art. 7 vorgesehenen Kontrollheftes gelangen. Kein Kontrollheft haben also diejenigen Berufschauffeure zu führen, für die lediglich die Ruhezeitbestimmungen gelten. Es sind dies alle berufsmässigen Motorfahrzeugführer, mit Ausnahme der Motorfahrzeugführer, die im gewerbsmässigen Personentransport tätig oder die dauernd oder vorwiegend mit dem Gütertransport beschäftigt diese letztern gelten neben den Ruhezeitbestimmungen auch die Vorschriften über die Arbeitszeit. Sie sind die einzigen, welche ein Kontrollheft führen müssen. Beiliegend finden Sie auch einige Musterexemplare des Kontrollheftes. Der Satz für diese Hefte steht bei der Buchdruckerei Otto Walter A.-G. in Ölten, wo sie bezogen werden können. Wenn Sie es vorziehen sollten, die von Ihnen benötigten einer andern Druckerei in Auftrag zu geben, so ersuchen wir Sie dringend, sie genau nach den Musterexemplaren herstellen zu lassen. Da ein Kanton den Wunsch geäussert hat, für die Abgabe des Kontrollheftes eine einheitliche Gebühr festzusetzen, so schlagen wir Ihnen vor, dafür jedenfalls nicht mehr als 1 Fr. zu verlangen. Es wird ferner Gewähr dafür zu schaffen sein, dass das Kontrollheft später jedem Motorfahrzeugführer, der neu unter die in Art. 3, Abs. 1, umschriebene Berufskategorie fällt, zur Verfügung gestellt werden kann. Was nun die Durchführung der in Art. 7 vorgesehenen Kontrolle anbetrifft, so stellen wir uns diese etwa so vor: Die Kontrollorgane — es wird am zweckmässigsten die Verkehrspolizei sein — kontrollieren gleichzeitig mit dem Fahrzeug- und Führerausweis, ob auch das Kontrollheft mit- und richtig nachgeführt wird. Nach Art 7, Abs. 2 der Verordnung müssen die Angaben täglich eingetragen und vom Arbeitgeber oder seinem Vertreter jeweils spätestens am Ende der Woche bestätigt werden. Die auf einem Kontrollblatt eingetragene totale Arbeitszeit darf die in Art. 3 vorgesehene nicht überschreiten. Wenn die Eintragungen am Kontrolltag selbst noch nicht gemacht sind, so liegt darin kein Verstoss gegen die Vorschriften, da sie am Abend des Kontrolltages noch nachgetragen werden können. Die Angaben müssen also stets bis und mit dem dem Kontrolltag vorangegangenen Tag nachgetragen sein. Die Kontrolle soll so durchgeführt werden, dass sie vom Automobilisten nicht als schikanös empfunden werden kann. Wie be- Teits angetönt, am besten im Zusammenhang mit der Kontrolle über den Fahrzeug- und Führerausweis, die nur stichprobenweise vorgenommen wird. Die Kontrolle auf der Strasse kann sich nur Blatt ausgefüllt ist, kann es vom Kontrollheft abgetrennt werden. Es ist dann noch während mindestens zwei Jahren am Ort der Unternehmung aufzubewahren (Art. 7, Abs. 4). Neben der Kontrolle auf der Strasse kann die Behörde überdies eine eingehende Untersuchung am Ort der Unternehmung durchführen. Dies wird in der Regel dann notwendig «ein, wenn die Behörde begründete Bedenken darüber hat, ob eine Unternehmung die Vorschriften der Verordnung befolgt. In diesem Falle können selbstverständlich neben der Prüfung der Kontrollblätter, Lohnbücher usw. auch die Chauffeure einvernommen werden. Derartige Untersuchungen werden aher hoffentlich wohl die Ausnahme bilden. Selbstverständlich bleibt es auch dem Richter vorbehalten, in Anzeigefällen die ihm erforderlich scheinenden Beweismaesnahmen zu treffen, um festzustellen, ob die Verordnung verietzt worden ist oder nicht. Gewisse Schwierigkeiten für die Durchführung der Kontrolle bestehen bei den Motorfahraeugfüh- deren dienstlicher Ausgangsort im Ausland sind (Art. 3, Abs. 1). Fürrern, liegt und die mit ihrem Wagen teilweise auf schweizerischem Gebiet fahren. Grundsätzlich bezieht sich die Verordnung auch auf diese, solange sie auf schweizerischem Gebiet verkehren. Dagegen können sie aus praktischen Gründen wohl nicht zur Führung eines Kontrollheftes angehalten werden. Wir sind deshalb der Auffassung, dass in diesen Fällen nur dann eine Kontrolle durchgeführt werden sollte, wenn ein Unfall eingetreten ist, den man auf Ermüdungserscheinungen des Chauffeurs zurückführen zu können glaubt, oder wenn man von einem Unternehmer vermutet, dass er die VOTschriften umgeht. Auf derartige Fälle werden die Behörden sicherlich aufmerksam gemacht werden. Es erfolgt dann wohl am besten eine polizeiliche VeTzeigung, wobei es der urteilenden Behörde vorbehalten bleibt, die ihr gutdünkenden Beweismassnahmen zu treffen. Damit soll immerhin nicht gesagt sein, dass die Kantone derartige Berufschauffeure, die regelmässig auf schweizerischem Gebiet verkehren, nicht auch zur Führung eines KontroUheftes veranlassen dürfen. Dies steht ihnen im Gegenteil frei, wenn sie glauben, dass eich die Jetzt Alpenfahrten Einer der neuen interessanten Flugzeugtypen, die kürzlich am Flugtag der englischen Luftstreitkräfte in Hendon zum erstenmal vorgeführt wurden. Dieses «Westland»-Kampfflugzeug hat einen hinter dem Piloten im Rumpf eingebauten Rolls-Royce-Goshawk-Motor mit Dampfkühlung, der den Propeller über eine längere Welle antreibt. Der Pilot verfügt über denkbar ungehinderte Sicht nach vorn. Er bedient vier Maschinengewehre. Die Knickung des Oberflügels ermöglicht gute Sichtverhältnisse auch nach hinten. einem solchen Vorhaben entgegenstehenden Schwierigkeiten leicht beheben lassen. Das weitern ist dafür zu sorgen, dass die Unternehmungen den in Art. 7, Abs. 5 und 6, vorgesehenen Schichtplan und das Arbeiterverzeichnis einfühen. WILLYS-KNIGHT Typ 66 D Jahrgang 1932, 21 PS, 4/5 Plätze, Limousine, in sehr gutem Zustande, preiswert zu verkaufen. Offerten unter Chiffre 64044 an die Automobil-Revue, Bern. Die einzig richtige Sommeruniform des Verkehrspolizisten. Wenn man in den Hundstagen durch unsere Städte fährt und auf den unbarmherzig beschienenen Plätzen die Verkehrspolizisten in möglichst dunklen, schweren und bis hoch an den Hals hinauf geschlossenen Uniformen ihren Dienst versehen sieht, so kommt man allein beim Zusehen schon ins Schwitzen. Der lieben Uniform zuliebe mutet man diesen Beamten wirklich allerhand zu. Wie wäre es, wenn die städtischen Polizeibehörden sich nicht damit begnügen würden, England nur in Bezug auf den Polizeihelm nachzuahmen, sondern den praktischen Angelsachsen auch auf dem Gebiet der Bekleidung folgten? Im Bilde sehen wir, wie in englischen Städten der «Bobby» im sauberen und leichten Sporthemd, Uniformhose und Helm den Verkehr regelt und dabei seiner Aufgabe gewiss ebenso gut, wenn nicht besser gewachsen ist, als wenn er in einer stickigen Uniform schwitzen müsste. Erleichtert auch unseren Verkehrspolizisten den Dienst im Hochsommerl Im Einverständnis des Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit hat unser Departement noch dieses Kreie seh reiben verfasst. Alle weiteren Anordnungen werden in Zukunft vom Bundesamt ausgehen, durch dessen Vermittlung der Bundesrat die Oberaufsicht ausüben wird. Auto nicht über 13 PS, gut erhalten, guter Bergsteiger, kauft oder tauscht gegen Pelze 64053 Pfanner, Luzern, Ruflisbergstr. 9. Automobilführer Alpen Von Wien, der schönen Donaustadt, bis hinunter zur blauen Azurküste spinnt sich kreuz und quer, durch und über den Alpenwall ein Gewebe von Strassen, die an Landschaftsbildern das Erhabenste und Schönste vermitteln, das unser Kontinent, vielleicht sogar die Welt, zu zeigen hat. Diese Gebiete zu erschliessen, dem Fahrer ein Wegweiser und Berater zu sein, ist der Zweck dieses Führers; Hunderte von Alpenfahrten fanden in diesem Buch ihren Niederschlag; keine Pass-, keine Tal- oder Hochstrasse, die nicht der Herausgeber und dessen Mitarbeiter in jüngster Zeit befahren und in Wort und Bild festgehalten hätten. Die Autler-Ausf lugsziele aus derNinelscliweiz I Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Schuvutcufo Dem Führer ist vom gesamten Alpengebiet eine treffliche Karte (50 zusammenhängende Ausschnitte) im Maßstab 1 : 500,000 beigefügt; etwa 150 herrliche Photos veranschaulichen die Landschaft. Die meisten Aufnahmen sind von der Strasse aufgenommen, zeigen also genau das Bild, wie es der Automobilist sieht. Erklärungen am Bildrand geben eine vorzügliche Orientierung. In allen grösseren Buchhandlungen des Inund Auslandes erhältlich, sowie beim AVERLAG HALLWAG BERN A ^ ^ABTEILUNG A B T E I L U N G AUTOTO URISTIK AÜTOTOURI8TIK/\» ob Qelterkinden Prima Küche and Keller. — Lebende Forellen.— Spezial - Menüs bitte vorausbestellen. Alle Zimmer mit Kaltund Wann-Wasser. Soolbäder. Pensionspreis Fr. 8.50, 0.50. Garage, Benzintank. TeL 209. T. Amsler, Bes. T, C.S. Im Zentrum, direkt an der Strasse. Restauration zu ieder Tageszeit. LebendeForellen. la. Weine. Kegelbahn. Kleiner Saal, Bescheidene Preise. Tel. 68. Frau Buchelin, Bes. A.c.s. Gasthaus Vierlinden, Bözberg T.C.S. Aargaus schönster Aussichtsort. — Altbekanntes Haus für auserlesene Schweizerweine nebst prima Küche. Vereine, Schulen, Hochzeiten, sowie für sonstige Anlässe bestens empfohlen. Telephon Brugg 892. J. Daetwyler-Heinkel. Laufenburg Schönste Lage am Rhein. Vollständig renoviert. Zimmer mit fliessendem Wasser. Gesellschaftssäle. Prächtige Rheintcrrassea. Buhige Lage. Pensionspreis v. 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II. Blatt BERN, 10. Juli 1934 N« 56 II. Blatt BERN, 10. Juli 1934 Ted» Rundschau Neue Erkenntnisse der Auto-Aerodynamik. Das Journal de la Societe des Ingenieurs de PAutomabile gab kürzlich einen Vortrag des bekannten französischen Stromlinien>vagenkonstrukteurs Andreau wieder, der über interessante neue Erkenntnisse der Automobil- Aerodynamik berichtete. Durch zahlreiche Messungen und Versuche hat Andreau einmal mehr festgestellt, dass die Berücksichtigung des Luftwiderstandes von Automobilen tatsächlich von grosser Bedeutung ist. Unter anderm erstrecken sich dabei die Untersuchungen auch auf'die Einflüsse eines eventuellen Seitenwindes. Diese Einflüsse sind unerwartet gross und müssen deshalb in Zukunft beim Entwurf eines Stonrnlinieirwagens mehr als bisher berücksichtigt werden. An Modellen hat Andreau u. a. festgestellt, dass Seitenwind, der im rechten Winkel zur Fahrtrichtung auftritt, den Fahrtwiderstand noch beträchtlich mehr erhöhen kann als eine Luftströmung, die mit relativ gleicher Geschwindigkeit direkt von vorn auftritt. Weiter ergaben die Messungen, dass seitliche Windeinflüsse die Fahrsicherheit merklich beeinträchtigen können. Die dabei auftretenden Kräfte sind unerwartet gross. Weiter wies Andreau zum erstenmal öffentlich auch auf die Verteilung des Winddruckes beim fahrenden Automobil hin. Diese Luftdruckverteilung wurde derart ermittelt, dass man ein hohles Modell in den. Windkanal brachte, dessen Innenraum mit einem feinen Manometer in Verbindung gebracht war. Punkt für Punkt wurde nun das Modell in seinen Wandungen mit Löchern versehen. Eröffnete man beispielsweise in der Windschutzscheibe ein Loch, so gab darauf das Manometer den auf der Windschutzscheibe lastenden Luftdruck an. Wurde dieses Loch wieder verstopft und statt dessen eine Oeffnung an der Wagenhinterseite freigelegt, so registrierte das Manometer Unterdruck. Durch zahlreiche derartige Messungen ergab sich schliesslich das oben abgebildete Diagramm. Man erkennt daraus, dass bei fahrendem Wagen die Zonen von Ueberdruok verhältnismässig wenig ausgedehnt sind und hauptsächlich nur in der Gegend der Windschutzseiheibe, des Kühlers und an gewissen Stellen der Wagenunterseite auftreten. Dafür erreicht aber der Druck an diesen Stellen beträchtliche Höhen. Ausgedehnte Zonen des Wagens stehen dagegen unter Unterdruck. So z. B. ausser der Wagenrückwand auch das Wagendach, die Seitenflächen der Karosserie und in besonders ausgeprägtem Mass der Vorderteil der Motorhaube und die Rückseite der Vorderradkotflügel. Das Vorliegen eines Unterdruckes an den Karosserie-Seitenflächen erklärt, weshalb es nicht möglich ist, allein durch das Oeffnen der Seitenfenster eine richtige Ventilation des Wageninnern herbeizuführen. Durch das Oeffnen der Fenster wird höoh- Die dunkelgrau schattierten Stellen stehen bei fahrendem Wagen unter erhöhtem, die hellgrau schattierten Stellen unter vermindertem Luftdruck. Das Ein- und Aussteigen aus dem Wagen wird u. a. umso leichter, je grösser der Abstand A ist. stens das Eindringen von heisser Luft aus der Motorhaube gefördert, es sei denn, dass man' gleichzeitig auch die Windschutzscheibe oder eine Ventilationsklappe vor dieser öffnet. Seitliche Ventilationsklappen in der Windschutzhaube haben bei einer Karosserie, deren Form den bei den Versuchen angewandten Modellen entspricht, nur dann einen Wert, wenn sie an ganz bestimmter Stelle angeordnet werden. Andernfalls liegen auch sie in einer Zone des Unterdruckes. Aufgabe der Aerodynamiker ist es, Karosserieformen ausfindig zu machen, bei denen der nicht ganz zu vermeidende Wechsel von Unter- und Ueberdruckzonen gleichmässiger und mit geringeren Wertunterschieden vor sich geht, denn dadurch würde ermöglicht, dass sich das Fahrzeug leichter vorwärtsbewegt. Die Skizze zeigt, wie sich ohne Veränderung des Abstandes A + B der Abstand zwischen dem Sitzpolster und der Türöffnung vergrössern lässt. Sitze an den Tag gelegt. Ungenügend tragfähige Sitzpolster, unbequem gepolsterte oder unzweckmässig geneigte Sitzlehnen sind immer noch an der Tagesordnung, obschon doch gerade die Sitzmöglichkeit den Komfort noch fast mehr beeinflusst als die Ghassisfederung. Und erst die Autotüren? Auf ulkige Weise verglich kürzlich ein deutsches Fachblatt die Sinnlosigkeit mancher gegenwärtigen Türanordnungen mit einem Loch in der Seitenwand eines Ruderbootes, durch das man zur Benützung des Bootes hindurchkriechen müsste, während es eigentlich doch viel näher liegt, sowohl in das Boot wie auch in den Wagen aufrecht von oben her einzusteigen und sich erst dann niederzusetzen. Bei manchen modern karossierten Wagen kommen ältere Leute nur unter Schwierigkeiten hinein und noch schwerer hinaus. Will man etwas höhere Karosserien nicht in Kauf nehmen, so sollte man sich Praktischere Karosserien! Im Bestreben, einer Karosserie ein möglichst «rassiges > Aussehen zu verleihen, wird zweifellos heute in manchen Fällen noch krass gegen die elementarsten Ansprüche an Komfort gesündigt. Wieviele Kleinwagen haben heute nicht lediglich des «rassigen > wenigstens mehr als bisher an das Studium teilweise aufklappbarer Dächer heranmamachen. Dem Fahrer könnte man das Be- Aussehens halber die Motorhaube einer 200 PS.-Kanone? Wie oft setzt nicht steigen und Verfassen des Wagens in manchen Fällen schon ausserordentlich erleich- der Karosserie-Konstrukteur den Wagenlenker viel zu tief, so dass dieser die Strasse tern, indem man ihm für das Durchschleusen der Beine zwischen der Sitzvorderkante kaum mehr unter 50 m Entfernung, geschweige denn die Kotflügel zu überblicken und dem vorderen Türpfei'ler mehr Raum vermag. Wie wenig wird oft auch bei der verschaffen würde. Durch schräge statt Anordnung der Sitze auf die Höhe des Lenkrades geachtet, obschon es ganz bestimmt pfeilers würde zwar zum Teil eine Verbesse- senkrechte Anordnung des vorderen Tür- unbequem ist, wenn man beständig zwischen rung erreicht. Dass in dieser Richtung aber den Speichen und dem- Lenkradkranz hindurchäugen muss. Unglaublich wenig Ver- zeigt die eine der obenstehenden Skizzen. ganz gut noch mehr getan werden könnte, ständnis wird oft auch in der Ausführung der Fabrikation von Auto-Kühlern Vollständige Verbrennung Keine Rauchbelästigung mehr Verlangen Sie Referenzen und Attest«, sowie die Broschüre: «Der neue Saurer-Fahrzeug-Dlesel-Motor». nach dem Pat. 98.005 Bienen wabensystem, grösste Kühlwirkung, Reparaturen aller Systeme. Auto-Spenglerei Anfertigung von Kotflügeln, Motorhauben.Benzin-Reservoiren. E. BENETTI, Albisrieden-Zch. Letzigrabenstrasse 115. Telephon 36.228 Elektio- und Autogen-Schweisserei besorgt fachgemäss die Wlederinstandstellung sämtlicher zerbrochener Maschinenteile aller Art aus allen Metallen, auch Aluminium, wie Zylinder, Motorengehäuse, Räder etc. Elektrische Schweissungen von Wellen und Auftragsschwelssungen M. 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