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E_1934_Zeitung_Nr.059

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Stuck, der immerhin

Stuck, der immerhin schon ein gewisses Alter erreicht hat, sich kaum mehr so vollständig umstellen könnte, um auch hier unter die Ersten in der internationalen Konkurrenz vorzurücken. Es zeigte sich aber bald, dass der alte Bergmeister auf alle Fälle der stärkste Mann in der Fabrikecruipe der Auto-Union ist und mit in vorderster Linie unter den bestqualifizierten deutschen Piloten steht. Alle, die Stuck kennen, freuten sich daher doppelt an seinem grossen Siege aui dem Nürburgring, der wohl nicht mit Unrecht in einem Teil der Presse als «das Rennen seines Lebens» bezeichnet wurde. Die im deutschen Zeitungswald zum Ausdruck gebrachte Begeisterung, die nach dem Misserfolg von Montlhery doppelt verständlich ist, kann aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass das Endergebnis vom Grossen Preis von Deutschland keineswegs ein so eindeutiges war, wie bei dem französischen Grand Prix. Damals belegten die drei gestarteten Alfa-Wagen auch die drei ersten Plätze, •während von den übrigen beteiligten Fabriken zwei vollständig ausfielen und von Bugatti nur ein Wagen an vierter Stelle einlief. Auf dem Nürtrurgring dagegen verteilen sich die ersten vier Plätze auf vier verschiedene Fabrikate, indem eich neben der Auto-Union und Mercedes, welche die beiden ersten Ränge belegten, Alfa Romeo mit Chiron an dritter Stelle und Maserati mit Nuvolari an vierter Stelle in die Siegerehren teilten. Obwohl auf dem Nürburgring der Ausfall bei der Ferrari- Mannschaft durch die Aufgabe von Varzi und Moll ein unerwartet grosser war, so mussten doch auch die deutschen Mannschaften ihren Tribut entrichten, wobei sogar ein Caracciola die Fahne streichen musste und zwei Maschinen der Auto- Union auf der Strecke blieben. Hier mögen allerdings mehr die mangelnde Vertrautheit der Fahrer mit dem Wagen als ursprüngliche technische Mängel den Ausschlag gegeben haben. Die Frage, welche Nation oder welche Maschinen nunmehr die Führung für sich beanspruchen könnten, ist auch durch den Grossen Preis von Deutschland noch nicht eindeutig beantwortet •worden. Die kommenden Austragungen, so der Grosse Preis von Belgien, das Klausenrennen, die .poppa Acerbo und der Grosse Preis der Schweiz, an welchen sich aller Voraussicht nach die vier maßgebenden Marken und die nämliche Elite von Fahrern wieder gegenüber stehen werden, bringen uns vielleicht der Lösung wesentlich näher. Auf alle Fälle haben die beiden deutschen Marken be- Teits bewiesen, dasa sie eine Klasse für sich sind und die kommenden internationalen Rennen keineswegs mehr eine sichere Beute der Italiener oder gar nur eine Familienangelegenheit der Scuderia Ferrari bleiben werden. b. Internationale Alpenfahrt. Die diesjährige internationale Alpenfahrt verspricht schon jetzt zu einem bedeutenden sportlichen Erfolg zu werden. Da die Nennungen in den letzten Tagen ausserordentlich zahlreich einliefen, musste der definitive Meldeschluss bis heute Freitag verlängert werden. Die endgültigen Zahlen der Teilnehmer sind im Augenblicke natürlich noch nicht bekannt, doch lagen bereits letzte Woche 114 Einschreibungen vor. Diese verteilen sich auf die einzelnen Gruppen wie folgt: Gruppe 1 (über 3000 ccm): 23 Wagen, Gruppe 2 (bis 3000 ccm): 13 Wagen, Gruppe 3 (bis 2000 ccm): 25 Wagen, Gruppe 4 (bis 1500 ccm): 26 Wagen und Gruppe 5 (bis 1100 ccm): 27 Wagen. Von den 114 Meldungen entfallen 63 auf Einzelfahrer, während 17 Mannschaften die übrigen 51 Fahrzeuge führen. Die stärksten Fahrerkontingente stellen England und Deutschland. Erfreulicherweise wird auch die Schweiz diesmal mit einigen Fahrern vertreten sein.' Bis jetzt haben sich folgende fünf Konkurrenten ein-, geschrieben: Rene Getaz, Colombier (Ford 3804 ccm), Robert Züst, Lausanne (M. G.- Magnette 1270 ccm), Charles Philippossian, Genf (Terraplane 3165 ccm), Rudolf Fischer, Zürich (Alfa Romeo 2300 ccm), und Hugo Dreier, Luzern (Alfa Romeo 1750 ccm). Wie wir schon meldeten, haben Vertreter des federführenden D. D. A. C. auch die schweizerische Strecke abgefahren und mit den verschiedenen Persönlichkeiten Fühlung genommen, die für die Organisation auf einheimischem Boden verantwortlich sind. Als Kontrollorte — abgesehen von den Etappenpunkten Interlaken und St. Moritz — wurden Martigny, Disentis und Splügen bezeichnet. Hans Stuck deutscher Strassenmeister. Die in diesem Jahr erstmals ausgeschriebene deutsche Strassenmeisterschaft umfasste das Eifelrennen, das Avusrennen und den Grossen Preis von Deutschland. Als Sieger ging aus diesem Wettbewerb Hans Stuck auf Auto-Union mit 8 Punkten hervpr, Zweiter wurde Manfred von Brauchitsch auf Mercedes-Benz mit 5 Punkten, Dritter Momberger auf Auto-Union mit 2 Punkten und Vierter Pietsch auf Alfa Romeo mit 1 Punkt. Pietsch verunfallt. Der bekannte deutsche Einzelfahrer Paul Pietsch verunglückte mit seinem Alfa Romeo am Gabelbachrennen in Thüringen vom vorletzten Sonntag. Er geriet unmittelbar vor dem Ziel über die Strecke hinaus und. erlitt einen schweren Oberschenkelbruch. Kaye Don zu 4 Monaten Gefängnis verdonnert. Der Rennfahrer Kaye Don, der bekanntlich auf einer inoffiziellen abendlichen Trainingsfahrt wenige Tage vor dem Strassenrennen auf der Insel Man verunglückte, wobei der mitfahrende Mechaniker den Tod fand, ist von einem englischen Gericht wegen fahrlässiger Tötung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Strafmass wird in englischen Kreisen noch als sehr milde angesehen. Wohl nur die Popularität uriä AUTOMOBIL-REVUE, 1934 59 die Unbescholtenheit des Rennfahrers trugen zu dieser milden Strafe bei, denn, wie der Staatsanwalt konstatierte, fuhr Kaye Don an jenem verhängnisvollen Abend mit 90 km/St, ohne Lichter und Hupe; ausserdem hatte er seinen Führerschein nicht bei sich. Kaye Don, der gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt wurde, hat beim obersten Gericht der Insel Man Berufung eingelegt. Si»«»»t in d«» Sdaw< X. Internat. Klausenrennen. Obschon der Nennungsschluss für dieses bedeutendste Bergrennen Europas erst in drei Wochen zu Ende gehen wird, liegen neben den Zusagen fast aller massgebenden Fabriken und Rennställe bereits über 30 Anmeldungen der bekanntesten europäischen Einzelfahrer vor. Die Fabriken Maserati (Zehender, Taruffi), Mercedes-Benz (Caracciola) und Zoller werden je zwei Wagen an den « Grossen Bergpreis der Schweiz» entsenden, und als Fahrer der beiden Auto-Union-Rennwagen sind nun endgültig H. Stuck und Momfberger bezeichnet worden. Sozusagen vollständig liegen die Nennungen der führenden italienischen Rennställe vor. Graf Lurani und Graf Castelbarco werden auf Maserati die Farben ihres erfolgreichen Stalles «Brianza» verteidigen. Die «Scuderia Subalpina» entsendet Della Chiesa, Farina und Dusio (alle drei auf Alfa Romeo), die «Scuderia San Giorgio» Balestrero (Alfa Romeo), Biondetti (Maserati) und Palmieri (Bugatti) und die Gruppe «Genovese» Beccaria (Fiat), Battilana (Alfa Romeo) und Toti (Maserati). Die Teilnahme der «Scuderia Ferrari» mit drei ihrer besten Fahrer auf den berühmten «Monoposti» steht ebenfalls fest. Die französischen Rennställe «Cazaux» und «Toril» sind durch deren Leiter Cazaux (Bugatti) und Res (Salmson) vertreten, während der bekannte englische Fahrer Penn Hughes voraussichtlich die Farben der Renngemeinschalt Eyston-Penn Hughes verteidigen wird. Aus der grossen Zahl der Nennungen von Einzelfahrern seien nur wenige herausgegriffen: vorerst die Ausländer: Italiens beste Bergfahrer werden zahlreich nach dem Klausen kommen. Namen wie Strazza, Graf Premoli, Ruggeri, Peduzzi, Plate besitzen internationalen Klang. Gerne wird man auch die Deutschen Burggaller (Austin), Schirmer (Wanderer), Steinweg (Bugatti) und die Engländer Thorpe (Frazer Nash) und Gormack (Alta), sowie Morand, einer der besten französischen Bergfahrer, am «Grossen Bergpreis der Schweiz» begrüssen. Zu den Meldungen der Engländerin Miss Ellison (Bugattj-Rennwagen), Marocchina (Alfa Romeo) gesellt sich noch diejenige der bekannten polnischen Fahrerin Kozmian. Auch die Nennungen der mit dem Klausen bestvertrauten Schweizerfahrer Maag (Bugatti), Stuber (Alfa Romeo), Schneider (Derby), Ulboldi (Maserati), Hörning (Bugatti), Hug (Bugatti), sowie Raimpinelli (Alfa Romeo) versprechen einen spannenden Kampf. Les Rangiers stürzte, eine allgemeine Besserung gezeigt. Es darf mit einem regulären Ablauf des Heilungsprozesses gerechnet werden. Hug befindet sich im Spital in Delsberg. Das finanzielle Ergebnis des Grossen Preises von Montreux. Der Grosse Preis von Montreux 1934 hat ein beträchtliches Defizit erbracht. Man musste jedoch angesichts der erstmaligen gewaltigen Kosten mit einem solchen Ergebnis rechnen. Die zukünftigen Rennen von Montreux werden jedoch voraussichtlich ganz andere finanzielle Resultate zeitigen, da dann verschiedene einmalige Aufwendungen nicht mehr notwendig sind. In einer kürzlich stattgefundenen Sitzung des Zentralkomitees des Grand Prix legte der Präsident der finanziellen Kommission eine provisorische Abrechnung vor. Die Einnahmen überschreiten um ein geringes den Betrag von 100 000 Fr., während sich die Ausgaben auf 150000 Fr. beziffern. Man beschloss, vorläufig nur die Hälfte des Garantiefonds zur Tilgung des Defizites zu verwenden und für den Rest eine vorläufige Anleihe zu machen, bis auch noch das finanzielle Ergebnis des Bergrennens Montreux— Caux, des Schweiz. Trachtenfestes und der Lotterie «Pro Montreux» bekannt sind. Ein Rundstreckenrennen in Genf? Die Stadtrundstreckenrennen werden immer mehr zur grossen Mode. Wie wir erfahren, trägt sich auch die Sektion Genf des A. C. S. mit der Organisation eines Genfer Stadtrundstreckenrennens für das Jahr 1935, das u. a. über den Wilson- und den Montblancquai führen würde. Liste der Klassenrekorde Hugs Befinden. Wie wir erfahren, hat sich im Befinden des jungen Rennfahrers Hug, der beim Training zum Bergrennen Develiervon Develier - Les Rangiere. Klasse Fahrer Marke Jahr Zelt Tourenwagen: 750 cc Farine (D.K.W.) 1934 7.59,0 1100 cc. «Julon» (Ford) 1934 7.13,8 1500 cc. Keller (Alfa Romeo) 1930 6.14,6 2000 cc. Kautz (A.C.) 1934 5.12,2 3000 cc. Le Roy (Voisin) 1932 5.02,6 5000 ec. Gobelin (Chrysler) 1934 4.59,0 8000 cc. Zwimpfer (Chrysler) 1034 4.37,4 Sportwagen: 750 cc. Zahnd (Austin) 1932 6.45,0 1100 cc. Wustrow (M. G.) 1934 5.18,6 1500 cc. Hummel (Amilcar) 1934 5.05,2 2000 cc. Kundig (Bugatti) 1932 4.56,6 3000 cc. Karrer (Bugatti) 1932 4.16,4 5000 cc. Stuber (Alfa Romeo) 1934 3.50,8 8000 cc. Hahn (Mercedes) 1934 4.28,4 Rennwagen: 750 oc. Hirschy (D.K.W.) 1934 5.35,4 1100 cc, Kessler (Amilcar) 1932 4.36,4 1500 cc. Constantinowitz (Bugatti) 1932 4.47.8 2000 cc. Stuber (Bugatti) 1930 4.34,0 3000 cc. Stuber (Bugatfi) 1932 4.06,6 ist führend Leichtmetall-Ausführung: Eigengewicht 1OOO kg Nutzlast 4000 kg Verlangen Sie Offerte und Referenzen Joh. Knupp, St. Gallen-W KONSTRUKTIONS- WERKSTÄTTE Telephoo 626 Eine Arbeit für mechanische Werkstätten Das Schnellgang-Vorgelege C. E. HENRIOD ergibt, hinter dem Wechselgetriebe eingebaut, die doppelte Anzahl Gänge. Es modernisiert dadurch den Wagen, erhöht dessen Wert und vermindert den Brennstoffverbrauch bis 30°/ 0 . Der vorherige direkte Gang wird zur zweithöchsten Uebersetzungsstufe. HUPMOBILI Nur Original- Bestandteile ! sie sind Jetzt nicht mehr teurer als Imitattonen, machen (Ich aber doppelt bezahlt. Sämtliche Teile für alle Typen ab Lager lieferbar. Baumberger & Forster, Zürich 1 Telephon 56.848

N« 59 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Strassen und Volkswirtschaft Fortsetzung von Seite 2. Das klingt vielleicht banal, entspricht aber der Wahrheit; und ein Mittel, aus diesem, sagen wir «glücklichen» Zustand der Natur diesen Nutzen zu ziehen, besteht eben darin, unser Strassennetz und namentlich unser Alpenstrassennetz den Bedürfnissen des modernen Verkehrs anzupassen, und zwar so rasch wie möglich, d.h. ehe der Strassenreisendenstrom auf andere Kanäle abgeleitet worden ist. Dann ist es zu spät. Und unsere Nachbarstaaten, nicht nur Italien, sondern auch Frankreich und Oesterreich machen alle Anstrengungen dazu. Die Alpenstrassen-Initiative ist daher zu begrüssen und in vollem Umfang zu unterstützen. Dass in unserem Volk allgemein das Gefühl verbreitet ist, es müsse da ein Mehreres geschehen, das beweisen die 150,000 Unterschriften, welche an und für sich für ein Initiativbegehren schon eine sehr hohe Zahl bedeuten, welche Zahl aber in Wirklichkeit noch viel bedeutender ist, da ihr grosse Massen NichtUnterzeichner noch sympathisierend zur Seite stehen. Damit möchte ich nun keineswegs sagen, dass in der Schweiz im Ausbau der Strassen noch nichts oder nur Unvollständiges geleistet worden wäre. Dieser Vorwurf wird oft mündlich und schriftlich erhoben. Zahlen sprechen auch hier. — Rund 220 Mill. Fr. haben unsere Kantone im Verlauf der von der Statistik erfassten letzten sieben Jahre für Strassenbauten, Strassenkorrektionen, neue Fahrbahnbeläge ausgegeben; eine Summe, die sich ruhig auch vor der Oeffentlichkeit sehen lassen darf. Was vielleicht dabei fehlt, das ist eine gewisse Einheitlichkeit in der Durchführung dieses Ausbauprogramms, hervorgegangen aus dem Umstand, dass nicht alle Kantone finanziell gleich stark sind, im Verhältnis der Ansprüche nicht über die prozentual gleich nötigen Mittel verfügen, dass vielmehr gerade unsere Bergkantone mit ausgedehnten Strassennetzen steuerschwach sind, weil die Einnahmen aus den Industrien fehlen. Es liegt daher ein Kern der Wahrheit darin, wenn der fremde Automobilist findet, unsere Strassen seien einem stetigen Gütewechsel unterworfen. Verärgert, wie er dann vielleicht ist, fühlt er sich veranlasst, das ganze Strassennetz verantwortlich zu hin, vielleicht für eine ganz kurze Strecke, auf welcher er gezwungen war, beiten, namentlich die Belagsarbeiten, auf die etwas Staub zu schlucken. Es gilt eben auch gute, warme Jahreszeit zu verlegen; es ist hier das Sprichwort: «Kleine Ursachen, aber ebenso gewiss, dass namentlich unsere grosse Wirkung» — und damit werden wir Hilfsindustrie, wie Steinbruchbetriebe, Schotrechnen müssen. Ein Strassennetz ist schnei- terwerke, Sand- und Pflastersteinlieferanten, ler diskreditiert als nach modernen Qrund- den ganzen Winter über eine grössere Zahl Sätzen ausgebaut. von Arbeitern beschäftigen können, ganz ab- Auf eine Vereinheitlichung der Ausbau- gesehen davon, dass es möglich ist, Unterprogramme wird aber hingearbeitet werden bauarbeiten auszuführen noch bis in den spämüssen, und es ist daher auch zu hoffen und ten Spätherbst hinein, anzunehmen, dass auch die Alpenstrassen- Auch aus diesem Grunde ist zu erwarten, Initiative bei unseren höchsten Behörden vol- dass unsere oberste Landesbehörde, trotz les Verständnis finden werde. dem lückenhaften Gutachten Grimm/Roth- Die 150 000 Unterzeichner des Initiativ- P let z. den Ausbaubestrebungen unserer Landbegehrens und mit ihnen grössere Massen strassennetze und derjenigen unserer Alpenstimmfähiger Bürger könnten eine andere strassen volles Verständnis entgegenbringen dass die anze WeIt uns Einstellung nicht verstehen. werde. Es ist daher auch bedauerlich und für den Es ist Ja eine grosse Aufgabe, an welche Nichteingeweihten nicht recht verständlich, das gütige Geschick die Strassenbauer gedass sich gerade über diesen Punkt die vom st e"* hat; vergessen wir nicht, dass schon eidg. Volkswirtschaftsdepartement eingesetz- dje Römer J " der strass e ein e hochkulturelle ten Gutachter Grimm und Rothpletz In Tat erblickt haben; vergessen wir nicht, dass Sachen der Krisenbekämpfung in ihrem wir heute wieder vor einer ähnlichen Aufschriftlich eingereichten Gutachten vollstän- g abe s tehen . 2 dig ausschweigen. Der Strassenbau wird Strassenbauer nach unseren Taten beurteilen darin überhaupt als wird ! dass wlr alIe vom letzten - Wegknecht bis zum leitenden Oberingenieur, vom kleinquantltS negllgeable sten Materiallieferanten bis zum grössten behandelt, obwohl allgemein bekannt ist, dass Unternehmer, uns bewusst sein müssen und sich wenig Arbeiten so gut wie Strassen- bewusst sein dürfen, kulturelle Mitarbeiter bauten zur Ausführung als Notstandsarbeiten zu sein an einem grossen, an einem giganeignen, tischen Werk, von dem auch, wie wir hoffen Einmal liegt es in der Natur der Sache, wollen, unsere Nachkommen mit Bewundedass auf diesem Gebiet die Maschine nur zu rung sprechen sollen. Suchen wir uns zu einem geringen Teil die Handarbeit hat zu konzentrieren auf unsere Aufgabe, auf unser verdrängen vermögen; der Strassenbau kann Ziel, unser Land mit einem modernen, allen also noch einen grösseren Teil von Arbeits- Anforderungen des Verkehrs gerecht werdenlosen beschäftigen, ausserdem brauchen viele den Strassennetzes auszustatten, und an die- Hilfskräfte nicht gelernte Arbeiter zu sein; ser Aufgabe soll auch unser Stand, unser das ermöglicht die Uebernahme von stellen- Standesbewusstsein wachsen, damit wir losen Arbeitern auch aus anderen Berufen, immer mehr das Vertrauen unseres Volkes Alle benötigten Konstruktionsmaterialien, bis und unserer Behörden verdienen, damit wir dieser Apparate erheblich erleichtert wird. Wer z. B. nach Italien fährt, muss die unangenehme Konstatierung machen, dass die Abfertigung mit den gewöhnlichen Zölldokumenten des Wagens nicht möglich ist, so dass man veranlasst wird, zum zeitraubenden Ausbau der Radioapparate zu schreiten. Es sollte möglich sein, dass diese eingebauten Radioapparate in gleicher Weise in das Triptyk resp. Grenapassierscheinheft des Wagens miteinbezogen werden können, wie dies z. B. mit der übrigen Wagenzubehör wie Stoßstangen, Koffer, Ersatzräder, Felgen möglich ist. V Die eidgen. Oberzolldirektion nimmt zu dieser Mitarb&itereinsendung folgendermassen Stellung: «Vermutlich beziehen sich obige Ausführungen auf die italienische Zollabfertigung der in Automobile eingebauten Radioapparate. Es ist uns nicht bekannt, wie letztere von seiten Italiens bei der Einfuhr im Automobil- Touristenverkehr zollamtlich behandelt werden. Was die schweizerische Zollabfertigun* anbelangt, so bemerken wir, dass die Radioapparate, obwohl sie zur Zeit grundsätzlich zur Einfuhr kontingentiert sind, im Automobil-Touristenverkehr ohne besondere Einfuhrbewilligung und ohne Erhebung des Ueberzolles zugelassen werden, sofern die vorübergehende Einfuhr gegen Vorlage eines besondern Triptyks des Touring-Clubs der Schweiz erfolgt, oder wenn sie auf den Automobil - Tribtyks des Automobil - Clubs der Schweiz besonders erwähnt sind. Dabei bleibt es sich gleich, ob die betreffenden Apparate eingebaut sind oder nicht. Radioapparate, eingebaut oder nicht, für welche die vorübergehend die Schweiz aufsuchenden Touristen oder Kurgäste kein Triptyk des T. C. S. vorzuweisen in der Lage sind oder welche auf den Triptyks des A. C. S. nicht besonders erwähnt sind, werden gegen Sicherstellung des Normalzolles auf einen geringen Prozentsatz, sind einhel- aber auch das Recht bekommen, in diesen mischen Ursprungs; die Materialaufberei- Fragen ein gewichtiges Wort mitzusprechen, tungsindustrie trägt daher durchaus natio- Bedenken wir und prägen wir uns es mit Freipass abgefertigt; auch in diesen Fällen braucht keine besondere Einfuhrbewilli- nalen Charakter. Also fügt sich auch, volks- | mmer w j e d e r ein, das Wort: wirtschaftlich gesprochen, die Strassenbaute « Das beste Wahrzeichen für die Kultur gung vorgewiesen zu werden. Die Dempntierung der eingebauten Apparate wird hier- vollständig in den Gedanken der eines Volkes ist die Strasse; der Reichtum nationalen Arbeitsbeschaffung an Strassen ist das beste Mass des erreichten bei nicht verlangt, sondern das Gewicht, ein. Grades der Kultur.» welches als Grundlage für die Berechnung Man behaupte nicht, es handle sich hier *_»_•» » .. der Zollhinterlage dient, wird schätzungsweise angenommen. um eine ausgesprochene Saisonarbeit, die SfllWeiZeriSOie KllIlflSQiail notgedrungen auf einige Sommermonate zu- w^mmam^immimaK^^mmmmmmam^mmmammmi Die Zollabfertigung von Radioapparaten sammengedrängt werden müsse und im Win- Zollabfertigung Ton Radioapparaten. Nachter doch nicht mithelfe, das Heer 4er dem der Einbau von Radioapparaten in Au- Arbeitslosen zu vermindern. tos immer grössere Fortschritte macht, ist Gewiss sind wir gezwungen, gewisse Ar- es unbedingt nötig, dass die Zollabfertigung gegen Vorlage eines Grenzpassierscheinheftes (Carnet de passages en douanes) ist nicht statthaft; in diesen Fällen hat Freipassabfertisrung zu erfolgen.» bietet Ihnen mehr, als Sie von einem Industrietraktor verlangen I Dieser durch seine hervorragenden Leistungen bekannte und den einheimischen Verhältnissen angepasste Schweizer Industrietraktor Modell 1934 besitzt bahnbrechende Neukonstruktionen: 1. Schnellgang-Getriebe mit 8 Uebersetzungen, bis 45 Std.-Km. 2. Geschlossene Zweiplätzer-Karosserie in Stromlinienführung. 3. Differentialsperrung. 4. Vorderrad-Schwingachse.5. Seilwinde und Antrieb für stationäre Maschinen, mit 4 Uebersetzungen. 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