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E_1934_Zeitung_Nr.061

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verringere man das Tempo

verringere man das Tempo einleitend mit Hilfe der Bremsen und gehe dabei auf den dritten, falls notwendig auf den zweiten oder ersten Gang hinunter. -s. T«d. *•» eJis Frage 9131. Wer liefert Caster-Anhänger, resp. Gepäckträger, die mit Gabel und pneubereiftem Rad versehen sind, eine Belastung von 400 kg Aushalten und ji'ei Jfichtgebrauch an die Rückwand des Wagejäs aufgeklappt werden, kann?. H. W. in B. Frage 9132. Fahrgeschwindigkeit und Brennstoffverbrauch. Bei welcher Fahrgeschwindigkeit verbraucht ein Tourenwagen mittlerer Grosse am •wenigsten Brennsteff? R. P. in Z. Antwort. Der genaue Wert der in bezug auf den Brennstoffverbrauch wirtschaftlichsten Fahrgeschwindigkeit hängt von zahlreichen Faktoren, so von der Karosserieform, von der Vergasereinstellung, der Motorcharakteristik, der Abnützung, der Zündungseinstellung und der Strassenbeschaffenheit ab, schwankt aber im allgemeinen zwischen 40 und 50 km/St. Fährt man rascher, so verlangt der stark zunehmende Luftwiderstand eine erhöhte Motorleistung und deshalb vermehrten Brennstoffverbrauch, während andererseits bei niedrigen Geschwindigkeiten der Wirkungsgrad des Motors sinkt, weil dieser hei teilweise geschlossener Drosselklappe mehr Pumparbei leisten muss, weil bei den kleineren Zylinderaufladungen die Kompression geringer wird und weil die Wärmeverlust? vexhältnismässig grösser werden. —at— Frage 9133. Karosseriehöhe und Wagenschwerpunkt. Ich stehe vor der Anschaffung eines Wagens und habe bereits zwei Marken in engere Wahl gezogen. Bis auf einen Punkt sagen mir beide Fabrikate gleich gut zu. Der eine Wagen hat jedoch eine etwas niedrigere Karosserie, die mir das Ein- und Aussteigen erschwert. Sein Verkäufer macht allerdings geltend, dass er dafür viel sicherer sei, da doch sein Schwerpunkt tiefer liege. Kann eine Differenz von 10 cm in der Karosseriehöhe wirklich so viel ausmachen? Wenn nicht, so würde ich den höheren Wagen bevorzugen, da er mir bedeutend bequemer erscheint. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Höhe eines Wagens und seiner Schleudertendenz? M. H in M. Antwort: Die Höhe des Wagenschwerpunktes hängt zur Hauptsache von der Bauart des Chassis ab und nur zum geringeren Teil von der Karosseriehöhe. Sind der Motor, das Getri-ebe, der Chassisrahmen und die Federn sehr niedrig angeordnet, so wird auch bei einer relativ hohen Karosserie der Schwerpunkt immer noch tief liegen, •während umgekehrt bei hoher Anordnung der betreffenden Teile auch eine niedrig gebaute Karosserie den Schwerpunkt nicht stark herabsetzt. Ganz allgemein liegt aber bei jedem modernen Wagen der Schwerpunkt so tief, dass ein Umkippen des Wagens auch bei schärfstem Kurvenfahren nicht zu befürchten ist, es sei denn, der Wagen rutsche beim Schleudern seitwärts an einen Trottöirrand, eine Böschung oder dergleichen, an der die Seit» wärtsbewegung plötzlich aufgehalten wird. Der Winkel, um den sich ein modprnpr Waaen schräestellen lässt, bevor er umkippt, beträgt über 45 Grad. Eine Differenz von 10 cm an Karosseriehöhe wird die Schwerpunktshöhe höchstens um 2—3 cm beeinflussen und deshalb auch den Kippwinkel nur ganz unwesentlich verändern. Unter den vorliegenden Umständen dürfte deshalb der höhere Wagen für Sie unbedingt geeigneter sein. Auf die Schleudertendenz hat die Höhe des Wagenschwerpunktes bei sonst gleichen Federungseigenschaften keinen Einfluss. —at— Frage 9134. Bereifung von Rennwagen. Warum werden bei den modernen Rennwagen die Hinterräder mit grösseren Reifen ausgerüstet als die Vorderräder? Geschieht es etwa zum Zweck, die Adhäsion der Vorderräder zu verbessern? 0. R. in B. Antwort: Grössere Reifen werden an den Hinterrädern hauptsächlich deshalb angewandt, weil man damit die vermehrte Abnützung ausgleichen will, die der Antrieb zur Folge hat. Gerade bei modernen Rennwagen mit ihrer im Verhältnis zum Gewicht ausserordentlich hohen Leistung kann man immer wieder beobachten, dass durch den Antrieb die Reifenabnützung ausserordentlich vergrössert wird. Würde man vorn und hinten gleich grosse Reifen aufziehen, so müssten die Reifen der Triebräder schon bedeutend früher ausgewechselt werden, während bei ungleichen Reifengrössen die Auswechslung ungefähr bei allen Rädern gleichzeitig erfolgen kann. Dass man nicht auch vorn grossdimensionierte Reifen zur Anwendung bringt, hat seinen Grund darin, dass nach Möglichkeit jedes überflüssige Kilogramm Gewicht eingespart werden muss. Weiter wird durch den grossen Reifen beifc Rennwagen die Adhäsion eher vermindert. Dabei sollen aber gerade die Vorderräder die bestmögliche Adhäsion aufweisen. —at— Frage 9135. Soli man bei Bahnübergängen auskuppeln? Als ich vor 10 Jahren autofahren lernte, wurde mir die Regel eingeschärft, bei holprigen Bahnübergängen oder Waeserrinnen in de* Strasse immer auszukuppeln, weil sonst ein Antriebsorgan brechen könnte. Ich habe mich seitdem ganz instinktiv an diese Regel gehalten. Kürzlich stellte nun ein Bekannter die Behauptung auf, ein solches Auskuppeln sei vollständig überflüssig. Er selbst passiere die stärksten Bodenunebenheiten seit Jahren ohne auszukuppeln, ohne dass er dabei je schlechte Erfahrungen gemacht habe. Wie stellen Sie sich dazu? H. K. in Z. Antwort: Die erwähnte Regel wurde mit Rücksicht darauf aufgestellt, dass die Räder des Wagens beim Passieren starker Bodenunebenheiten vorübergehend rascher laufen, als es der Fahrgeschwindigkeit entspricht, und dass man diese Ungleichförmigkeit der Drehung dem Motor besser nicht aufdränge, um den Uebertragungsorganen starke zusätzliche Beanspruchungen zu ersparen. Denkt man sich den extremen Fall, der Wagen überrolle einen Graben, so vollführen seine Räder eine grössere Anzahl Umdrehungen als auf ebener Strecke, denn sie müssen zuerst in den Graben hinabklettern und dann wieder aus diesem hinaus. Kuppelt man nicht aus, so muss auch der Motor vorübergehend eine erhöhte Tourenzahl annehmen. Ist der Graben überfahren, so geht die Tourenzahl der Räder wieder auf den der Fahrgeschwindigkeit entsprechenden Wert zurück, wie auch diejenige des Motors. Die zweimalige Veränderung der Motortou renzahl bringt zweifellos eine zweimalige Menr- AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 60 beanspruchung der Uebertragungsorgane mit ßich. Es kann sich nur darum handeln, ob die Beanspruchung eine kritische Höhe erreicht oder nicht. Normalerweise wird einem modernen Wagen das Befahren von Unebenheiten ohne Auskuppeln nicht schaden. Einerseits sind die Uebertragungsorgane elastisch genug, um kleinere Drehzahldifferenzen im Antrieb auszugleichen, und andererseits setzen die relativ kleinen Schwungmassen der modernen vielzylindrigen Motoren den ihnen aufgezwungenen Beschleunigungen nur noch einen kleineren Widerstand entgegen. Bei den alten, langsamlaufenden Motoren mit groseen Schwungmassen waren die Verhältnisse in dieser Hinsicht entschieden ungünstiger. Treten aber die Beschleunigungen und Verzögerungen des Motors in einem bestimmten Rhythmus und mehrmal« hintereinander auf, wie z. B. beim Ueberfahren eines mehrgeleisigen Bahnüberganges oder beim Rollen über eine Anzahl aufeinanderfolgender stärkerer Strassenwellen, so kann zwischen dem Motor und den Hinterrädern eine Drehschwingung aufgeschaukelt werden, der eventuell eines der Uebertragungsorgane nicht gewachsen ist. Vorsichtshalber sollte also unter solchen Umständen ausgekuppelt werden. Dass beim Ueberfahren holpriger Bahnübergänge oder wellenförmiger Strassen die Uebertragungsorgane stärker beansprucht werden, kann man sehr oft schon rein gefühlsmässig am Rupfen und Würgen des Antriebsmechanismus erkennen. fuvisf. Spvedisaal Anfrage 430. Versicherungsvertrag. Mit Antrag vom 13. Dez. 1932 wollte ich bei einer Versicherungsgesellschaft die Haftpflicht für meine Garagenummer nach den neuen Bestimmungen abschliessen. Die Frage, c kommt Verwendung zu Lernfahrten in Betracht » und « wird das Fahrzeug zum Personentranspört gegen Entgelt verwendet » habe ich mit ja beantwortet, d. h. der betr. Versicherungsagent hat selbst auf mein Verlangen hin das « ja > hingeschrieben. Auch die Frage, ob das Fahrzeug für Entgeltfahrten auf Bestellung hin benutzt werde, -wurde mit ja beantwortet. Die Prämie wurde bei Garantiesummen von Fr. 100.000.—, 50000.— und 5000.— auf Fr. 269.50 berechnet plus einem Zuschlag für Garagenummer von 50% mit Fr. 134.75, total Jahresprämie Fr. 404.25 per 1. Januar 1933. Meine Reklamation wegen der sehr hohen Prämie ergab — mit Hinweis auf das Abkommen mit dem Garagistenverband — eine Reduktion der Prämie auf Fr. 306.25. Am 3 Januar 1933 habe ich dis neue Haftpflicht-Versicherungs-Police erhalten und die Prämie bezahlt. Statt die allgemeinen Versicherungsbedingungen und den eingehefteten Anhang genau durchzulesen, stützte ich nach auf die Aussagen des mir die Police aushändigenden Versicherungsagenten, der mir bestätigte, dass die neue Police in ihrem Inhalt mit der alten Police im wesentlichen übereinstimme. Im September 1933 verursachte mein Angestellter, als er mit einem Herrn eine Fahrt gegen Entgelt in meinem Auftrag ausführte, einen Unfall, wobei der Insasse durch den Unfall Verletzungen erhielt. Die Versicherungsgesellschaft stellt sich auf den Standpunkt, dass gemäss Art. 6 der besondern Bedingungen der Police sich die Deckung in Uebereinstimmuns mit Art 27 der Vollziehungisverordnung nur auf die unentgeltlichen Fahrten erstrecke. Die Versicherung will die Schadensangß-- legenheit mit dem Geschädigten zur Erledigung bringen, teilt mir jedoch mit, dass sie im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen und Art. 20 der allgemeinen Versicherungsbedingiingen, alle Aufwendungen, welche der Fall erfordert, von mir zurückverlangen müsse. Kann ich mich nicht auf meinen unterzeichneten Antrag stützen, wonach ich eine Versicherung auch für Personentransporte gegen Entgelt verlangte und sind die Angaben des Versicherungsagenten, der mir auch nach dem Unfall die Dekkungspflicht der Versicherungsgesellschaft bestätigte, für die Gesellschaft nicht bindend. R. W. in B. Antwort: Gestützt auf Art. 11 des gesetzes über den Versicherungsvertrag ist der Versicherer gehalten, dem Versicherungsnehmer eine Police auszuhändigen, welche die Rechte und Pflichten der Parteien feststellt. Der Versicherer muss überdies dem Versicherungsnehmer auf Verlangen eine Abschrift der in den Antragspapieren enthaltenen oder anderweitig abgegebenen Erklärung des Antragstellers auf Grund deren die Versicherung abgeschlossen wurde, gegen Ersatz der Auslagen aushändigen. Art. 12 des Bundesgesetzes bestimmt, dass, falls der Inhalt der Police oder der Nachträge zu derselben mit den getroffenen Vereinbarungen nicht übereinstimmt, der Versicherungsnehmer binnen 4 Wochen nach dem Emp-* fang der Urkunde deren Berichtigung zu verlangen hat, widrigenfalls ihr Inhalt als von ihm genehmigt gilt. Diese Bestimmung ist in ihrem Wortlaute in jede Police aufzunehmen. Gestützt auf diese Bestimmung ist Ihnen die Pflicht obgelegen, nach Erhalt der Police, diese zu überprüfen und festzustellen, ob die darin enthaltenen Bestimmungen dem von Ihnen unterzeichneten Antrage entsprochen haben. Dies ist offenbar Ihrerseits unterlassen worden, wodurch gestützt auf den vorerwähnten Art. 12 des Bundesgesetzes der Inhalt der Police als von Ihnen genehmigt gilt. Aus diesen Gründen halten wir dafür, dass Sie wohl kaum irgendwelche rechtlichen Maesnahmen gegen die Versicherungsgesellschaft unternehmen können, es sei denn, es gelänge Ihnen der Nachweis, dass Sie absichtlich getäuscht worden sind. Dies wird aber unseres Erachtens wohl kaum möglich sein. Immerhin würden wir Ihnen empfehlen, sich persönlich mit der Direktion der Versicherungsgesellschaft in Verbindung zu setzen und derselben auseinanderzusetzen, wie der Versicherungsvertrag zustande gekommen ist. Voraussichtlich werden Sie auch im Besitze des von Ihnen unterzeichneten Antragsformulars (Doppel) sein, so dass Sie, gestützt auf dasselbe, der Direktion den Nachweis erbringen können, dass Sie den Einbezug der entgeldr^ liehen Fahrten gewünscht haben. Wir glaube! nicht, dass sich dann die Versicherungsgesellschaft ihren berechtigten Ansprüchen versehliessen wird. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. BUchi. Chefredaktion. W. Mathys. — Or. E. Waldmeyer. — M. Bolllfir. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwae). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. ONIOBIUSTEN'. Tankt Benzin bei den Säulen mit der COSUMA -Plakette SPEZIAL-REPARATUR-WERKSTÄTTE J^finrf|K Gust. Bäuerlein (ll|• inn»P Ob. Kirchstr. 8 Tel. 932.188 l ! *3il*^ WALLISELLEN-ZÜRICH Original -Ersatzteil lager Ricinol Das Motorenöl für höchste Ansprüche. Unübertroffene Schmierung. Hans Maurer, Däniken bei Ölten Zu verkaufen OPEL Limousine 1929, 6 Zyl., 10 PS, 4türiger, geräumiger Wagen, in noch gutem Zustande (revidiert). Preis 1600 Fr. Anfragen unter Chiffre 64222 an die Automobil-Revut. Bern. Zu verkaufen (eventuell zu vertauschen) FIAT 509 in prima Zustand. 64241 Eduard Peyer, Hotel Mohren, Willisau (Luz.). B.M.W. 6 Zyl., 4 PL, Cabriolet, Modell 1934, mit voller Fabrikgarantie und Fabrikservice, Neupreis Fr. 7400.—, mit 20% Rabatt abzugeben. Standort: Zürich. 64225 Anfragen unter Chiffre Z 3048 an die Automobil-Revut, Bureau Zürich. 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N« 61 - 1934 AUTOMOBIL-SEVUE 9 Militärflugkonkurrenz Dübendorf 28.29. Juli 1934. Nach hartem Training sind unsere Flieger zum Wettkampf vom '28. und 29. Juli gerüstet. Die Jagdpiloten haben ihre Kunstflugfiguren ausgefeilt, die Staffeln ihre Evolutionen geübt, den Flugplatz Tag für Tag mit vielhundertpferdigem Motorenlärm überflutend, Jagdflugzeugen wurden breite bunte Farbstreifen um den Silberleib gemalt, damit sie in den Tiefrennen um den Flugplatz verfolgt werden können. Eine Dreierpatrouille ist bereit, ihre Loopings mit einer Rauchschleppe nachzuzeichnen. Auf grosse Scheiben und Beobactoterkompagnien haben je eine Fünferstaffel ausgeschieden, die sich den Kompagnie-Rang streitig machen. Zwei Fliegerrennen in geringer Höhe werden eindrucksvollen Aufschluss über die Geschwindigkeit moderner Jagdflugzeuge geben. Die Rennstrecken sind so angelegt, dass die Flugzeuge vom Zuschauer verfolgt werden können, und da, wie bei den Autorennen, auch hier die Kurventechnik besonders Interessant ist, ist eine der Kurven direkt über den Zuschauerraum verlegt. Den Abschluss der Militärflugkonkurrenz bildet eine imposante Schlussparade von ca. 80 mehrhundertpferdigen Flugzeugen, die über dem Flugplatz kreuzen. Bei der seit den Anfängen der Fliegerei bestehenden engen Verbundenheit der Militäraviatik mit dem Volke und bei dem Interesse, das unsere Bevölkerung von jeher fliegerischen Veranstaltungen entgegenbringt, kann die Militärflugkonkurrenz bestimmt auf aufgemalte Flugzeuge warten auf demeinen Massenandrang rechnen. Ein eventueller Ertrag aus den bescheidenen Eintritts- Schiessplatz Kloten auf den Maschinengeldern wird dem Unterstützungsfonds für die Hinterbliebenen verunglückter Militärflieger überwiesen und soll mithelfen, dort eine empfindliche Lücke in der Versicherungsfrage auszufüllen. Das Programm für Samstag. gewehr-Angriff durch Piloten und Beobachter, während in der Photoabteilung in Reih und Glied die Fliegerkameras für die Beobachter-Wettbewerbe aufgestellt sind. — Bordfumkgeräte und Bodenstation sind bereit, durch kundige Hand Befehle zwischen Flugzeug und Boden zu senden und zu empfangen. ' • ö -* r ' Vor der Sendung werden die entsprechenden Befehle den Zuschauern durch Lautsprecher bekanntgegeben. 122 Meldungen, zum Teil bekanntester Piloten, liegen vor, ein Ergebnis, wie es bis jetzt an nationalen fliegerischen Anlässen der Schweiz noch nie zu verzeichnen war. An Maschinen kommen in den verschiedenen Konkurrenzen unsere leistungsfähigsten 15.15—15.25 Uhr: Vorführung des Siegers in der Militärflugzeuge zum Einsatz, vorab der Akrobatik-Konkurrenz, Kat. II. «Dewoitine»-Jagdeinsitzer D27 mit 500-PS- 15.25—15.45 Uhr- Verfolgungsrennen rund um den Hispano-Suiza-Motor, dann der Beobachtungs- und Kampfzweisitzer «Fokker C V » graphie kommandierten Einsitzers. Flugplatz. 15.45—16.05 Uhr: Flüge eines durch Funk-Tele- mit 650-PS-Hispano-Suiza-Motor und das 16.05—16.20 Uhr: Staffelevolutionen der Siegerstaffel (Zweisitzer). " )bachterflugzeug «Potez» mit 420-PSj ^Her-Motor. 16.20—16.30 Uhr: Vorführung des Siegers in der Akrobatik-Konkurrenz, Kat. I. Nur drei der Konkurrenzen sind aus technischen Gründen dem Blickfeld des Zuschaueckstrecke. 16.30—16.50 Uhr: Flugzeugrennen über eine Vielers entzogen, nämlich die Schiesskonkurrenz, 16.50—17.00 Uhr: Kampfübunpr zweier Einsitzer. 17.00—17.10 Uhr: Demonstration einer Dreier-Staffel, deren Flugbahnen durch Bauch- die auf dem Schiessplatz Kloten zum Austrag gelangt, und die Beobachter-Wettbewerbe. fahnen nachgezeichnet werden. Alle andern Konkurrenzen spielen sich über 17.1f>~17.30 Uhr: Flüge einer durch Funk-Telegraphie kommandierten Zweisitzer- dem Flugplatz Dübendorf ab. staffel. Zwanzig unserer besten Jagdflieger messen sjclh im Akrobatik-Wettbewerb. Elf Jagd- Ein-,und 17.30 bis ca. .18-15 Uhr- Demonstrationsflujr von 17 Zweisitzer-Staffeln. '„• LUFTFAHR dbenfestcuerter Motor 34 Brems-PS 8 Steuer-PS 2 Vergaser Zentral-Chassis- Schmierung Koffern Schwingachsen OelstossdSmpfer Ober 100 km max. Tempo 4 Vorwärtsgänge (3. und 4. synchr.) Fussabblendunf Limousinen Cabrlo-Llmouslne Cabriolets Herrliche Sommertage in Sicht Um diese aber auch richtig zu benutzen und bis zur Neige zu genlessen, brauchen Sie einen Wagen, der Sie mit Schwung und Rasse über die steilsten Bergstrassen führt und auf dessen Zuverlässigkeit absolut Verlass ist. Ein solcher Wagen ist der neue BMW 6-Zylinder, 8 PS, Er Ist gebaut wie ein Flugmotor, seine wunderbaren Fahreigenschaften entzücken jeden, der diesen Wagen fährt. Dabei ist der Unterhalt dieses Wagens denkbar sparsam. Verlangen Sie heute noch den interessanten Prospekt von Generalvertretung für die Schwel*: C, A. DRENOWATZ, Kramerstrasse 15—17, Zürich 4 (Ausstellung Schöntalstr. 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Das Programm für Sonntag. 15.00—15.15 Uhr: Staffelevolutionen der Siegerstaffel (Einsitzer). 6 Zylinder Zu vertauschen, eventuell zu verkaufen Ein 4-5 Tonnen - Lastwagen (Schweizerin.), niit Brücke und Karosserie, sowie eine 6/7plätzige 8-Zyl.-LIM0USINE, beide Wagen sind tadellos erhalten, an einen 5-Tonnen-3-Selten- Kfppwagen. — Offerten unter Chiffre 64217 an die Mittftit«nhll_n*uii» Rfwn Neues Landungs- und Startsignal. Ein neuer, erstaunlich lichtstarker Miniaturscheinwerfer, das letzte Produkt amerikanischer Beleuchtungstechnik, der nur sieben Pfund wiegt, nur 25 cm Durchmesser hat und trotzdem 350,000 Kerzenstärken entwickelt, wird für Landungs- und Startsignale an Flugzeugen verwendet und ersetzt teilweise die kostspielige Einrichtung einer Funkstation, da sein Strahl bei Tage auf die enorme Entfernung von 16 Kilometern, bei Nacht sogar auf etwa 25 Kilometer sichtbar ist. Diese „Scheinwerferpistole" ist auf einem Stativ montiert und mit zwei richtiggehenden Pistolengriffen versehen; auch besitzt sie eine Zielvorrichtung und ist genau so fein wie beim Präzisionsgewehr ausbalanciert, so dass der Scheinwerfermann sein Ziel haargenau aufs Korn nehmen kann. Das muss auch so sein, denn der Lichtstrahl der, soll ihn der Pilot sehen, das Flugzeug treffen muss, hat nur einen Durchmesser von etwa 60 cm. Dafür besitzt er eben die gewaltige Reichweite. Rote, grüne und weisse Lichtstrahlen können von dem Scheinwerfer „abgeschossen" werden; dazu dient ein richtiger Abzug am vorderen Pistolengriff, bei dessen Abdrücken die Farben wechseln. Sobald nun ein Flugzeug am Horizont erscheint, „schiesst" der Scheinwerfermann seinen Strahl darauf ab. Ist dessen Farbe rot, muss die Maschine in der Luft bleiben; grün bedeutet Landung, weiss ist für Blinksignale nach irgendeinem Code. Es ist also eigentlich nur der grüne Strahl, der ein Flugzeug abschiesst, oder auch aufschiesst, falls er als Startsignal gegeben wird. Die Zielvorrichtung des Scheinwerfers, die natürlich sehr genau sein muss, besteht in einem regelrechten Zielfernrohr mit Fadenkreuz. X. Neuartige Verschalung von Sternmotoren. Wo bei modernen Flugmotoren Sternmotoren angewandt werden, sind diese meist von einer zylindrischen Blechver»chalung, einem sogenannten «Townend»- oder « NAGA »- Ring umschlossen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch Anwendung einer solchen Verschalung der Luftwiderstand des Motors bedeutend verringert und die Luftströmungsverhältnisse ganz allgemein verbessert CONTINENTAL Kastenwagen Tragkraft 600 kg, Inneg- Länge: 2 m. FIAT 10 PS, fabrikneu, zu vor-* teilhaft. Preis abzugeben: Offerten unter Chiffre 14446 an die 11416 Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen FIAT CAMIONNETTE neu karossiert, zu Fr. 1500— Offerten unter Chiffre 1,4453 an die 11270 Automobil-Revue, Bern. 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Wie aus den beistehenden Skizzen ersichtlich, lassen diese Verschalungen nur gerade soviel Raum frei, als es zur Umspülung der Zylinder mit Luft erforderlich ist. Die erste Abbildung stellt dabei die Ausbildung der Verschalungen bei einem einfachen Sternmotor dar, die Abbildung 2 diejenige bei einem Doppel-Sternmotor. Es hat sich gezeigt, dass durch derartige Anordnungen nicht nur der Luftwiderstand weiter vermindert, sondern auch die Temperatur der Zylinder merklich herabgesetzt werden kann. Der Verkehr auf dem Flugplatz Bern im Monat Juni. Im regelmässigen Flugverkehr der über Bern führenden Linien wurden im Monat Juni in 390 Kursen 754 Passagiere befördert. Die transportierte Postmenge betrug 989 kg, die Fracht 2906 kg und das Gepäck 7980 kg. Gegenüber dem Verkehr im gleichen Monat des Vorjahres haben die Passagiere. Ein wirklicher Gebrauchswagen mit aerodynamisch durchgebildeter Carrossene und allem neuzeitlichem Komfort und technischen Neuerungen, dessen wunderbare Fahreigenschaften, sein sparsamer Betrieb und Unterhalt usw., alle an einen Gebrauchswagen gestellten Bedingungen erfüllen. 12- und 14.PS