Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.062

E_1934_Zeitung_Nr.062

10 AUTOMOBIL-REVUE 1954

10 AUTOMOBIL-REVUE 1954 - N» «2 w* aftlldhes Der Italienische Automobil - Aussenhandel verzeigt im Monat April eine Einfuhr von 165 Fahrzeugen im Wert von 1,7 Mill. Lire. Im Berichtsmonat gelangten dagegen 779 Automobile im Wert von 7,5 Mill. Lire zur Ausfuhr. Damit beziffert sich der Gesamtexport in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf 2252 Fahrzeuge, die einen Wert von 23,8 Mill. Lire darstellen. Die Ausfuhr weist also gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres wertund mengenmässig einen nicht unbeträchtlichen Rückschlag auf, wurden doch 1933 2491 Einheiten zu 25,5 Mill. Lire an das Ausland geliefert. Die Einfuhr in den nämlichen vier Monaten betrug 421 Wagen, für welche 4£ Mill. Lire ausgegeben wurden. Der Import ist somit bedeutend grösser als 1933, nachdem dazumal nur 246 Automobile für 3,5 Mill. Lire nach Italien verfrachtet wurden. Von den im ersten Vierteljahr exportierten 1455 Fahrzeugen ging die Hauptquote, nämlich 240 Einheiten, nach Deutschland, an zweiter Stelle folgt Spanien mit 235, dann die Schweiz mit 188 und Polen mit 139 Wagen. Von den übrigen Kundenländern haben alle weniger als 100 Stück in dieser Zeit bezogen. \ewU^Um Bahn und Auto in Frankreich. Das Problem Bahn und Auto ist wie in fast allen Kulturstaaten, so auch in Frankreich in ein akutes Stadium getreten. Die Bestrebungen zur Lösung der Frage haben ihren Niederschlag in einem Bericht gefunden, der, auf den Ergebnissen umfassender Erhebungen fussend, den Interessenten und zuständigen Verwaltungen von der Permanenten Kommission des Nationalen Wirtschaftsrates unterbreitet worden ist. Nachdem die zuständigen Kreise des gesamten Transportwesens dazu Stellung genommen hatten, hiess der Wirtschaftsrat die Anregungen gut, die ihm gemacht worden waren. Wir geben hier die Schlussfolgerungen wieder, zu denen der Berichterstatter, Mr. Josse im Rat auf Grund der Erhebungen gelangt ist: Grundsätzlich ist festzustellen, dass alle Transportarten den Charakter des Dienstes an der Allgemeinheit an sich tragen. Die Transportmittel müssen eine jede Gegend erschliessen, um ihr die Vorteile des modernen Verkehrs zugute kommen zu lassen. Ueberlegungen nach der Seite des finanziellen -Erträgnisses Mn spielen dabei eine •weniger gebieterische Rolle. Was not tut, ist eine Neuorientierung der Transportpolitik auf dem Boden der Koordinierung der Beförderungsmittel. Sie eoll der Allgemeinheit ein Maximum an Vorteilen bei geringeren Kosten hieten, ein Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn jedem Transportmittel derjenige Verkehr zugewiesen wird, für den es sich am besten eignet. Eine Keglementierung des Transportwesens bedeutet beim heutigen Stand der Dinge eine unabweisbare Notwendigkeit Damit werden zwei Ziele verfolgt: der Erlass von Polizeimassnahmen, die gleicherweise öffentliche und private Transporte zum Gegenstand haben und deren Zweck heisst: Verkehrssicherheit und Verkehrsförderung. Allerdings müssten eich derartige Erlasse als nutzlos erweisen, um der Verkehrsanarchie zu steuern, sofern nicht gleichzeitig auch eine Regelung der Frage des Betriebs von Transportunternehmen erfolgt. Wenn man an eine Verkehreteilung herangeht, so muss die Organisation, welche dafür geschaffen wird, die Eigenschaften der Elastizität und der Anpassungsfähigkeit besitzen. Sie in einen starren Rahmen zwängen zu. •wollen, -wäre falsch. Zudem darf die Koordinierung der Traneporte nicht so verstanden eein, dase sie nun das eine Transportmittel gegen das andere schütze. Alle werden sie einer G^samtorganisation eingegliedert, worin jedes seinen Platz in der nationalen Wirtschaft hat. Bei der Koordination der Transporte muss im weitern auf die besondern Verhältnisse der einzelnen zu bedienenden Gegenden abgestellt werden. Ein beratendes Organ, wovon der eine Teil in engem Kontakt mit der Bevölkerung steht, währenddem der andere mehr die grossen Gesichtspunkte der Neugestaltung der Transporte -vertritt, erscheint auf diese Weise als Grundelement der neuen Organisation. Mit andern Worten: es soll ein nationaler TransRortrat geschaffen werden, worin alle in Betracht fallenden Interessen vertreten sind und der über alle sich erhebenden Fragen der Verkehrsteilung usw. sein Urteil abgibt. Uebergehend zur Reglementierung der einzelnen Transportmittel bemerkt der Bericht, die Auffassungen stimmen darin überein, dass die Polizeivorschriften für den Autoverkehr verschärft werden müssen, um die Verkehrssicherheit — auch im Interesse des Automobilisten — zu erhöhen. Mehrere Wege seien dabei zu beschreiten: Begrenzung der Höchstgewichte, Festsetzung bestimmter Höchstgeschwindigkeiten für bestimmte Fahrzeugtypen und endlich der Erlass und die strikte Einhaltung präzis gefasster Vorschriften über den Verkehr, Verbot von Ueberholungen und Kreuzungen an unübersichtlichen Stellen usw. Dagegen ist der für Autounternehmungen vorgesehene Konzessionszwang, den man für die Verwirklichung der Idee der Koordination von Bahn und Auto als unerlässlich erachtete, im nationalen Wirtschaftsrat auf Opposition gestossen. Immerhin gingen die Anschauungen darin einig, dass Transporte für das Publikum, das heisst Personen- und Warentransporte, welche von Autounternehmern durchgeführt werden, als konzessionspflichtig erklärt werden müssen. Für den Werkverkehr ist das Gegenteil der Fall. Berufsmässig ausgeführte Gelegenheitstransporte für Rechnung eines Dritten bedürfen nach der mehrheitlichen Auffassung des Rates ebenfalls der Konzession, da gerade diese Kategorie von Unternehmern die geringsten Garantien biete. Ueber die Wünschbarkeit der Konzessionierung der Autobetriebe war man sich einig, nicht dagegen über den Inhalt der Konzession. Währenddem eine Minderheit dafür plädierte, zum vornherein gewisse Bedingungen für die Konzessionserteilung aufzustellen und jeden Autdunternehmer zu konzessionieren, der den Nachweis der Erfüllung dieser Voraussetzungen erbringt, herrschte mehrheitlich die Meinung, die Konzession solle der «Bedürfnisklausel» unterstellt werden. Mit andern Worten: sie soll nur in jenen Fällen gewährt werden, wo es sich nach Einholung eines Berichtes herausstellt, dass die bereits vorhandenen Transportmittel nicht ausreichen. Immerhin sind auch bei dieser Lösung gewisse Vorbehalte zu machen. Ein Entzug der Konzession kann jeden Moment erfolgen, wenn der Inhaber die Konzessionsbedingungen verletzt Abgesehen davon aber soll die Dauer der Konzession zeitlich begrenzt sein, um die Schaffung von «quasi-Monopolen» zu verhindern, welche das Resultat illimitierter' Konzessionen wären. Auf Grund dieser Erwägungen kam der Rat zum Schluss, die Konzessionen zu befristen, und zwar ziemlich kurz. Ihre Geltungsdauer sollte 3—5 Jahre nicht überschreiten. Natürlich bedingt die Erteilung der Konzession die Uebernahme zahlreicher Verpflichtungen seitens des Inhabers, so zum Beispiel die Veröffentlichung von Fahrplänen und Tarifen, die Gleichbehandlung der Benutzer des Unternehmens, den Abschluss von Versicherungen, die Regelung der Arbeitsbedingungen des Personals, vor allem der Arbeitszeit, Verpflichtung zur Uebernahme bestimmter Dienste (zum Beispiel Mitführen der Post). Was die Zusammenarbeit von Bahn und Auto betrifft, so hält der Rat eine scharfe Differenzierung zwischen bahn-parallelen Autolinien und andern für angebracht. Wobei er die Feststellung folgen lässt, die unbestreitbaren Vorteile des Automobils für Transporte über kleine und mittlere Distanzen hätten je länger desto mehr hauptsächlich lokale Bahnen dazu bewogen, von der Schiene auf die Strasse überzugehen. Nach der Ansicht des Rates besteht das geeignetste Mittel zur Erreichung einer möglichst vollständigen Koordination darin, dass den Eisenbahnen ein Vorrecht eingeräumt wird, darin bestehend, dass sie die Konzession dafür erhalten, parallel zur Bahn verlaufende Autotransportdienste selbst zu betreiben oder diese wenigstens durch Unternehmer betreiben zu lassen. In bezug auf die übrigen Autodienste, die nicht parallel der Bahn betrieben werden, soll der Grundsatz der Gleichheit und Gleichberechtigung aller jener gelten, die sich um eine Konzession bewerben. In diesem Fall erfolgt die Konzessionierung ausschliesslich nach Massgabe der Qualität und der Nützlichkeit des Autodienstes, wobei auch dem Umstand Rechnung zu tragen ist, ob nicht schon andere Transportmöglichkeiten vorhanden sind. Was geschieht mit bereits bestehenden Auto-Unternehmungen? Eine Uebergangsperiode, während der sämtlichen bestehenden Autounternehmen als konzessioniert gelten, soll zum neuen Regime überleiten. Indessen soll dieser Zeitabschnitt ziemlich kurz bemessen sein, weil immerhin die eine und andere dieser Unternehmungen nach dem Urteil des Wirtschaftsrates vollkommen überflüssig ist und weil deren Weiterbestehen die geplante Reform illusorisch machen würde. Aus diesen Gründen soll die erwähnte Frist nicht mehr als 1^ Jahre betragen. Nur in der generellen Anwendung des Prinzips des Konzessionszwanges liegt eine Gewähr für die angestrebte Zusammenarbeit der Beförderungsmittel (es war nämlich die Frage aufgetaucht, ob es zweckmässig wäre, den Geltungsbereich der Konzession auf bestimmte Linien zu beschränken und den gesamten übrigen Verkehr wie bisher freizugeben). Selbstredend muss die «Verkehrssanierung» in einem Gesetz verankert werden. Da jedoch die Sache dringenden Charakter trägt, empfiehlt es sich nach der Auffassung des Rates vielleicht, das Gesetzeswerk etappenweise in Kraft zu setzen. War bisher fast ausschliesslich vom Auk. und von Konzessionen die Rede, so sollen im Nachstehenden noch kurz die Massnahmen Erwähnung finden, welchen die Bahnen «unterworfen» werden sollen. Sie bewegen sich in umgekehrter Richtung wie beim Auto. Erleichterung von bestimmten Pflichten und Anpassung an die heutigen Verhälnisse, Befreiung der Bahnen von gewissen Bestimmungen, die sich mit einer kommerziellen Ist so angenehm für den geschlossenen Wagen. EIN ROLLDACH DAS TETTO -ROLLDACH MÜLLERS MARTI BERN Ist billig, garantiert lautlos u. wasserdicht. Eljerplatz 13 Tel. 28.299 bauen TETTO schnell und zuverlässig ein. Gesucht per sofort junger, strebsamer AUTO-MECHANIKER der sich im Fach noch weiter ausbilden will. — Offerten an Garage Thunerhof R. Volz A.-G., Thun. MECHANIKER die das Einstellen der Vergaser genau kennen, sind gesucht für den Verkauf und Vertrieb des Turbo-Gas- Zerstäubers (Sparer, garantiert Schweizer Fabrikat). Kantonsweise Konzession, Depot von Fr. 180.— für Warenlager erforderlich. Hohe Verdienstmöglichkeit zugesichert. — Offerten an Etablissements Expansa A.-G., 10, Rue Caroline. Lausanne. 64271 Auto-Verkäufer mit erfolgreicher Praxis, zu sofortigem Eintritt !!•"" gesucht! Andere unnütz sich zu melden. Offerten unter Chiffre 14459 an die 11539 Automobil-Revue, Bern. Junger, tüchtiger AUTO-ELEKTRIKER 64302 mit mehrjähriger Praxis im In- und Ausland, vertraut mit sämtl. Apparaten und Wagen, sucht Stelle in Gross-Garage oder Elektro-Service. Sprachenkenntnisse: Deutsch, Französisch und Italienisch. — Interesseneinlage nicht ausgeschlossen. Offerten unter Chiffre 64259 an die v Automobil-Revue, Bern. Gesucht zu sofortig. Eintritt nur solider, erfahr., routinierter CHAUFFEUR auf Berna-Lastwagen, in Baugeschäft m. Kiesgrubenbetrieb und Kundschaft. Offerten unter Chiffre 64227 an die Automobil-Revue. Bern. Gesucht v. 15Kj. Burschen Lehrstelle CHAUFFEUR Lehrling Gesucht ein 16jähriger, kräftiger Jüngling m. Sekundar-Schulbildung, zur Erlernung des Automobil-Mechaniker-Berufes Offerten mit Zeugnisabschriften sind zu richten unt. Chiffre 64186 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht für 17jährigen, kräftigen Jüngling Lehrstelle als 64298 Automechaniker hat ein Lehrjahr absolviert. — Nähere Auskunft erhalten. Sie unt. Chiffre Z 3051 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich, od. Telephon 36.274, Zürich. Bedeutende Garage der Zentralschweiz sucht tüchtigen, selbständigen Auto- Mechaniker Mehrjährige Praxis, gute Zeugnisse und Referenzen erforderlich. Anmeldungen unt. Chiffre 64301 an die Automobil-Revue, Bern, Zukaufen, gesucht PEUGEOT 301 C 31jähr., verheiratet. Mann sucht Jahresstelle als Chauffeur auf Last- oder Luxuswagen. Würde auch andere Arbeiten verrichten. Eintritt sofort oder nach Uebereinkunft. Offerten unter Chiffre 64276 an die Automobil-Revue, Bern. Junger, tüchtiger CHAUFFEUR mit 6jähriger Fahrpraxis auf Last- u. Personenwagen, sowie auch auf Car Alpin, sucht Stelle (3 J. Mühlen-Chauffeur). Zeugnisse und Referenzen stehen zu Dienst. Schriftliche Offert, unt. Chiffre 64277 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen hx Occasion nur FORD, 17 HP, nicht unt. Mod. 29, geschlossen. Offerten mit präzis. Angaben des Zustandes und Ausstattung unter Chiffre 64285 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen FIAT CAMIONNETTE als Automechaniker, mit seriös, solid,' gut präsen- m. internationaler Limousine, neueres Mod. Kost u. Logis. 4 J. Sek.-tierend, Schule. Eintr. sof. od. n. Fahrbewillig., sucht Engagement, bescheidene An- Wagen genommen werd. Fr. 1500.— —• An Zahlung muss ein neu karossiert, zu Uebereinkunft. Französ. Schweiz wird vorgezogen. sprüche. — Stellenbureau Offerten gefl. unt. Chiffre 14461 an die > 11270 14453 an die 11270 Offerten unter Chiffre Off. unt. Chiff. A 3354 Bn Rapid, Bern, Käfiggässchen Nr. 1. 64278 Automobil-Revut, Bern. Automobil-Revue, an Publicitas, Baden.eusa Bern. Automobil-Firma erstklassiger europ. n. amerik. Marke sucht ganz tüchtigen Werkstätten Derselbe muss m. allen Reparaturen, Drehen etc. vertraut sein und einen Werkstattbetrieb leiten können, Monatsstellung. Gefl. Offerten nur mit ganz guten Zeugnissen u. Ref. unt. Chiffre Z 3052 an die Automobil-Revue, Bur. Zürich. 11251 Zukaufen gesucht BUICK Limousine 6/7plätzig, nicht älter als 1929. In Tausch müsste BUICK-Limousine, öplätz., genommen werden. Offerten gefl. unt Chiffre 14464 an die 11270 Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht Elliott-Fisher Buchungsmaschine gebraucht Offerten unter Chiffre 14457 an die Automobil-Revue, Bern Zukaufen gesucht CHEVROLET Lastwagen nicht unter Modell 1930. — An Zahlung muss eine CAMIONNETTE, 500 kg, genommen werden, neu karossiert. 11270 Offerten gefl. unt. Chiffre 14463 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht aus Privathand 10 PS Citroen Occasion, Innenlenker, 4- Plätzer, in tadellosem Zustand, zu vorteilhaft. Preis. Garagen verbeten. Offerten unter Chiffre 64272 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen Lancia Limousine weg. Platzmangel, m sehr gutem Zustand, Fr. 1550.-, gelöst und versichert. ««82 L. Schorer, Autospengl., St. Gallen Ost, Schlösslistrasse 26. Tel. Geschäft: 27.57 u. Wohnung: 25.48. •••»•••••••i La Salle Coupe Zu verkaufen FIAT 520 6 ZyL, 11,43 PS, mit allen Schikanen ausgerüstet, in Ia. Zustand, wegen Anschaffung eines grössern Wagens billig. 4/5plätzig. Offerten unter Chiffre 64284 an die Automobil-Revue, Bern. LIMOUSINE 13 PS, abgegeben. — Als Teilzahlung könnten Möbel genommen werden. Offerten unter Chiffre 64289 an die Automobil-Revue, Bern. Stoewer-Limousine mit Separation, Führersitz Leder, Innenausstattung de Luxe, sehr geräumiger 7-Plätzer, fast wie neu, Motor 8 Zyl., 18,5 PS, Jahrgang 1929, wenig gefahren, umständehalber Fr. 5000.—. 64287 Auskunft: Telephon 290, Arbon. Master, Modell 1931 Sehr günstig wird fabrikneue 4/5-Plätzer- BUICK- 8 Zyl., Limousine, 6-P1., Zustand wie neu, Fr. 2950.— BUICK- Standard, Md. 1928 6 Zylinder, Limousine, 5- Plätzer, sehr gut erhalten, Fr. 1750.— Sich wenden an Garage Varlsco & Cl., Lugano. Telephon 270. 64286 Zu verkaufen Fiat-Limousine repräsentativ, prima Zustand, sehr billig. 11234 6/7-Plätzer, frisch revid., Mercedes-Benz-Automobil- neue Kolben, Typ 521, 12,8 A.-G., Zürich, Badenerstr. PS, Jahrgang 1930. Anfragen unt. Chiff: G 5147 G Nr. 119. Telephon 51.693. ••••••••••••) an Publicitas. St Gallen. haben autotou ' rVstische / Mitar bciter in alle Ländern, nich für uns, sondert Hall wag

N» 62 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 Betriebspolitik nicht vereinen lassen, das ist die Parole. Wie sich das Auto ein gewisses Minimum von Reglementation gefallen lassen muss, ebenso erweist sich bei den Bahnen eine Lockerung der bisherigen Vorschriften, die Einräumung grösserer Bewegungsfreiheit als notwendig. Was der Rat verlangt hat: Vereinfachung und Modernisierung des Betriebes. An Stelle der bisherigen Bureaukratie. soll ein kommerzieller Geist treten. Zur Kommerzialisierung gehört aber auch die Anpassung der Tarife an die neuen Verhältnisse. Die Bahn muss danach trachten, gemischte Tarife in Verbindung mit den übrigen Transportmitteln auszuarbeiten, aus denen sich rasch und einfach der Frachtpreis vom Aufgabe- bis zum Bestimmungsort berechnen lässt. Soweit die Anregungen des französischen Nationalen Wirtschaftsrates. Die Verwandtschaft seiner Vorschläge mit dem, was der schweizerische Gesetzesentwurf für die Regelung der Frage Bahn-Auto enthält, ist ganz unverkennbar. Hat schon Ungarn die Lösung, die wir anstreben, fast tale quäle übernommen, so lässt sich jetzt auch unser westlicher Nachbar anscheinend von den Grundsätzen des schweizerischen Entwurfs inspirieren. Beweis genug dafür, dass dieser einen brauchbaren Kern enthält, dass er jedenfalls die mittlere Linie zwischen den auseinanderstrebenden Interessen gefunden hat. L. Gvenzverkehv Besteuerung deutscher Motorfahrzeuge in der Schweiz. Wir haben bereits in letzter Nummer hierüber berichtet. Das eidg. Justiziinid Polizeidepartement seinerseits hat sich noch in einem Kreisschreiben an die Kantonsregierungen hiezu geäussert. Dieser Vernehmlassung entnehmen wir das nachfolgende: Nach einer Vereinbarung' mii Deutschland nebst Zusatzprotokoll vom 20. Juni 1928, ergänzt durch eine Verbalnote vom 26. März 1929, können deutsche Motorfahrzeuge, die vorübergehend in die , Schweiz kommen, nach einem ununterbrochenen Aufenthalt von einem Monat der Motorfahrzeugeteuer unterworfen werden. Umgekehrt können schweizerische Motorfahrzeuge in Deutschland bereits nach 14 Tagen besteuert werden. Durch einen Erlass des deutschen Reichsministers der Finanzen vom 26. März 1934 wurde nun im Interesse des Fremdenverkehrs verfügt, dass im Ausland immatrikulierte private Personenkraftfahrzeuge (Motorwagen und Motorräder), die zum vorübergehenden Aufenthalt in das Deutsche Reich gelangen, erst nach einem Aufenthalt von drei aufeinanderfolgenden Monaten der Kraftfahrzeugsteuer zu unterwerfen sind. Aus diesem Grunds und im Interesse der schweizerischen Fremdenindustrie eah sich der Bundesrat veranlasst, am 24. Juli 1934, gestützt auf Art. 71, Abs. 3, des eidg. Autormobilgesetzes, zu beschliessen, dass die im Deutschen- Reich verkehrspolizeilich zugelassenen Motorräder und Motorwagen zur Personenbeförderung, eingcbliesslich Taxi und Gesellschaftswagen, die zum vorübergehenden Aufenthalt in die Schweiz kommen, erst nach einem ununterbrochenen Aufenthalt von drei Monaten besteuert werden dürfen. Unseres Wissens stimmt dieser Beschluss mit der in den Kantonen bereits bestehenden Praxis über- , ein. Andernfalls ersuchen wir Sie, zu seiner Durchführung die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Was dagegen die Last- und Lieferungswagen anbetrifft, so gilt für diese die Regelung des deutsch-schweizerischen Abkommens weiter, d. h. ihre Besteuerung kann bereits nach Ablauf eines Monats erfolgen. Besser sind die Verhältnisse in den Kantonen (z. B. Aargau, Bern, Solothurn), wo mit der Körperverletzung zusammen, also bei einem eingetretenen Erfolg, auch alle im Zusammenhang mit dein Unfallereignis stehenden polizeistrafrechtlichen Tatbestände (in unserm Fall also alle weitern Uebertretungen des M. F G.) mitbestraft werden. Das Gericht spricht die Strafen über alle Vergehen und Verkehrspostulate der Hotellerie. DerUebertretungen aus. Bei dieser Praxis ist es dann Schweiz. Hotelier-Verein - hat in einer kürzlichen Eingabe an den Bundesrat seine Po- und für sich Vorbereitung sein können, automa- durchaus möglich, dass auch Handlungen, die an tisch in die Kausalreihe und somit in die Bestrafung einbezogen werden. stulate und Wünsche zusammengestellt, mit dem Gesuche, unsere oberste Landesbehörde Eine eigentliche Notstandshandlung, bei Beachtung von Art. 25 des M. F G., ist bei Unfalltatbe- möchte sich ihnen raschestens annehmen. Darunter figurieren auch einige Punkte, auf ständen mit kriminellen Folgen auch m. W. eine die wir seit Jahr und Tag ebenfalls hinweisen in der Ueberzeugung, dass von deren fahrung noch nie ein Gericht den Fahrer bestraft. äusserst seltene Erscheinung. Wenn sie aber trotzdem hie und da vorkommt, so hat nach meiner Er- Verwirklichung zu einem grossen Teil das Unverschuldeter Notstand wird im Untersuchungsverfahren meistens zu einer Niederschlagung füh- weitere Schicksal unseres Fremdenverkehrs abhängt. Die Eingabe äussert sich hierüber ren, oder wenn ausnahmsweise eine Anklage erhoben wird, erfolgt mit Sicherheit ein Freispruch. wie folgt: Es ist aber zu bedenken, dass unverschuldeter oder Wiederherstellung der Freizügigkeit im internationalen Reiseverkehr. In Grenzfällen sollte der Richter — aus Ermessen verschuldeter Notstand sehr oft nicht beweisbar ist. Wir anerkennen, dass Bich die Behörden bemühen, mit einzelnen Ländern, wie nun neuestens aber setzen wiederum technische Kenntnisse voraus, — in dubio pro reo urteilen. Gerade die Grenzfälle wiederum mit Deutschland, mit Oesterreich und mit die dem ordentlichen Richter unter Umständen abgehen. Man darf, gerade angesichts des Italien, gewisse Reiseabmachungen zu treffen. Wir letzteren müssen es aber bedauern, dass man sich in dieser Beziehung angesichts der Freizügigkeit des Verkehrs in der Schweiz für unsere Interessen nicht noch kräftiger einsetzt. So wird unser Reiseabkommen mit Deutschland und mit Italien unter der Hand von den untern Instanzen sabotiert. Mit der Tschechoslowakei, mit Ungarn und den östlichen Staaten, die uns früher ansehnliche Reisekontingente brachten, stehen Verhandlungen vollständig aus. Ausbau und Verbesserung der Alpenstrassen. Die Klagen mehren sich, dass ein Teil unserer Alpenstrassen den Vergleich mit dem Ausland nicht mehr aushält. Dieses Postulat ist derart dringend, dass die Behandlung der Alpenstrassen-Initiative nicht abgewartet, sondern, sofortige Massnahmen zur Verbesserung unserer hauptsächlichsten Alpenstrassen an die Hand genommen werden sollten. Im Zusammenhang mit der neu eingeführten fakultativen Unfallversicherung für Abonnenten erhalten wir fast täglich allerlei Anfragen über den Wert und den Geltungsbereich dieser Versicherung. Da einzelne der Fragen, samt den dazugehörign Antworten, auch weitere Kreise interessieren dürften, haben wir die Rubrik der «Versicherungsecke» eingeführt. Sie wird jeweilen auch weitere wissenswerte Mitteilungen, die im Zusammenhang mit unserer Versicherungsabteilung stehen, enthalten und sei der Aufmerksamkeit der Leserschaft wärmstens empfohlen. Die Red. Anfrage: Wer ist durch die obligatorische Haftpflichtversicherung gedeckt? Da ich beabsichtige, Ihrer Unfallversicherung beizutreten, möchte ich Sie bitten, mir über Folgendes Aufschluss zu geben: Wenn ich auf meinen Autofahrten meine Freundin mitnehme und derselben dabei ein Unfall zustossen sollte, wird dieselbe von der obligatorischen Haftpflicht entschädigt? (Ich bin mit der betreffenden Dame nicht verlobt.) In diesem Falle würde ich dann in Ihrer Unfallversicherung meine Mutter mitaufnehmen lassen. E. S. in Z. Antwort: In der obligat. Haftpflichtversicherung sind nicht eingeschlossen der Halter, dessen Ehegatte, sowie die Blutverwandten des Halters in aufund absteigender Linie (Eltern, Grosseltern, Kinder, Enkel). Versichert sind aber alle andern Personen mit Ausnahme der Vorgenannten. Ihre Anfrage ist somit in dem Sinne zu beantworten, dass Ihre Freundin obligatorisch haftpflichtversichert ist, nicht aber Ihre Mutter. Daher ist Ihnen zu empfehlen, für Ihre Mutter eine Unfallversicherung abzuschliessen. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zur Frage des Notstandes bei Automobilvergehen. Herr cand. jur. E. F hat in Nr. 57 der « A.-R.» eine in verschiedenen Punkten sehr beachtenswerte Abhandlung über die Frage des Notstandes beim Automobilvergehen publiziert. Es sei mir als langjährigem Unfallfachmann gestattet, u, a. einige verwandte Probleme der zit. Abhandlung in ergänzendem Sinne zu beleuchten. Auf den Fahrlässigkeitsbegriff und denjenigen des Notstandes im juristisch-theoretischen Sinne kann aus naheliegenden Gründen hier nicht näher eingetreten werden. Was nun die Ansicht des Einsenders anbetrifft, es sei die Fahrlässigkeit nicht nur bei eingetretenem Erfolg zu bestrafen, sondern — wohl aus generalpräventiven Gründen — schon die Vorbereitungshandlung, so ist hiezu folgendes zu sagen: Eine Bestrafung erst bei eingetretenem Erfolg, also z. B. einer Körperverletzung, ist erfahrungsgemäss bei einer grossen Zahl von Fahrern zwecklos. Die Erfassung der Vorbereitungshandlung, mit andern Worten z. B. das unbeherrschte Fahren, ist als Straftatbestand durchaus möglich. Nur wird die Bestrafung nicht im Rahmen des gemeinen Strafrechts, sondern des Polizeistrafrechts ausgeübt. Die praktische Erfüllung dieser Aufgabe, d. h. die Feststellung des Uebertretungstatbestandes und die Beurteilung desselben, ist dann nicht eine richterliche Angelegenheit, sondern diejenige einer Polizeibehörde. Ob nun aber jede Polizeibehörde in der Lage ist, den Tatbestand der Beherrschung oder Nichtbeherrsehung einer Geschwindigkeit zu ergründen und zu beurteilen, möchte ich in Zweifel ziehen. Kein Vergehenstatbestand, wie derjenige des Art. 25 des M. F G. ist, so schwer zu erfassen. Es sind nicht immer nur 1 bis 2 Momente, die die Erfüllung des Uebertretungstatbestandes voraussetzen, sondern es sind oft eine ganze Reihe von Merkmalen grösstenteils fahrtechnischer Natur ausschlaggebend. Genaue Kenntnis der Fahrtechnik im engern und weitern Sinn ist aber nicht bei allen strafausfällenden Polizeibehörden vorhanden. So ist letztendlich eine Bestrafung bei unerfülltem Tatbestand oder eine Strafbefreiung bei erfülltem Tatbestand des Art. 25 durchaus möglich. , Umstandes, deshalb die Frage der Notwendigkeit von Verkehrsgerichten aufwerfen. Obwohl es sich bei dieser Sai.he um ein weitverzweigtes und vielseitiges Problem handelt, kann vom rechtlichen Standpunkt aus die Notwendigkeit kaum bestritten werden. Ueber diese Frage in der Autopresse zu referieren, wäre jedenfalls eine höchst interessante und dankbare Aufgabe. Der Haupteinwand, der immer wieder gegen die Einführung von Verkehrseerichten ins Feld geführt wird, ist der, dass die ordentlichen Gerichte der Materie des Verkehrsunfalls unter Mithilfe von Sachverständigen gewachsen seien, dass auch wegen des Kostenpunktes ein Fachgericht abzulehnen sei. Zu dieser Argumentation sei lediglich bemerkt, dass die Gerichte sehr oft ihre ernannten Experten nicht hören — und gerade in rein technischen Fragen nicht — und so ein Urteil nach Ermessen fällen. Ob dabei von einer Rechtssicherheit gesprochen werden kann, sei dem Urteil des Lesers überlassen. Zum Sehluss eine Frage grundsätzlicher Natur zur Eineendung des Herrn cand. jur. E. F.: Soll •der Begriff des Notstandes überhaupt in Verkehrsprozeese hineingebracht warden? Bevor ich zur Beantwortung dieser Frage übergehen möchte, muss ich an einen andern Tatbestand erinnern, der m. E. beim Verkehrsdelikt sehr oft — mehr als man denkt — vorliegt, von der Untersuchungsbehörde und vom Gericht aber äusserst selten, oder gar nie angenommen wird. Ich meine den dolus eventualia. In sehr vielen Fällen wäre dolus eventualis nachweisbar, wenn der Untersuchungsrichter darauf ausgehen würde, diesen Tatbestand zu ermitteln. Hauptsächlich bei von alkoholisierten Fahrern verursachten Unfällen wäre es nicht allzu schwer, diesen Tatbestand herauszuentwickeln. Es sind mir bis jetzt aber keine Fälle bekannt geworden, wo. dolus eventualis in der Anklage vermerkt worden wäre. Ob es zweckmässig ist, auf die Einbringung des dolus eventualis in Unfallprozessen für alle Zeiten zu verzichten, sei dahingestellt, sicher ist aber, dass die strengere Anwendung der generalpräventiven Massnahmen dieselben mehr als je rechtfertigen würde. Aehnlich wie beim dolus liegen m. E. die Verhältnisse mit dem Notstand. Will der Richter aus Gründen der Zweckmässigkeit auf die Annahme des schwersten Fahrlässigkeitsgrades verzichten, also auf dolus eventualis, so müsste er logischerweise auch den leichteren, den verschuldeten Notstand preisgeben. Es würde sich aber empfehlen, beide Tatbestände in die Praxis aufzunehmen, denn mit der Verwendung der beiden Fahrlässigkeitsbegriffe Hesse sich mancher Strafprozess bedeutend leichter motivieren. Die Rechtssicherheit würde gesteigert. J. H. in Z. T. C. S. Autotektfon St. Gallen-Appenzell GRUPPE APPENZELL A.-RH. Protokollauszug der Bürositzung vom 17. Juli in Schönengrund. Die Eingabe an das kantonale Baudepartement wegen Verbreiterung der Industriestrasse in Herisau wurde uns dahin beantwortet, dass, sobald die nötigen Mittel vorhanden, diese Strassenverbreiterung in Arbeit genommen werde. Es ist also alle Gewähr geboten, dass dieses wichtige Postulat der Gruppe Appenzell A.-Rh. seinerzeit zur Ausführung kommt. Kollektiv-Unfallversicherung: für die Sektion St. Gallen-Appenzell würde pro Mitglied ca. Fr. 1.60 kosten. Dr. Lutz und Dr. Fisch haben sich bemüht, etliche Unterlagen zu verschaffen und dürfte diese glückliche Idee vom Sektionsvorstand ohne Zweifel weiter verfolgt werden. Labikowegweieer: Unsere Gruppe unternimmt die Aufgabe, wo in unserm Kanton diese Wegweiser am besten placiert werden können. Wir haben alles Interesse daran, dass diese beleuchtetsten Wegweiser an allen wichtigen Strassenkreuzungen zur Aufstellung kommen. Strasfien-Informationskarte: Die Sektion abonnierte diese Karte und wird an alle Gruppenpräsidenten gratis abgegeben. Bei Dr. Fisch in Herisau stehen diese gut orientierenden Karten .uneern Mitgliedern zur Verfügung. Sektions-Dolomitenfahrtt W«r ersuchen unsere Mitglieder, sich dieser wunderschönen Tour anzuschließen. Bei 20 Wagen Beteiligung fährt ein tüchtiger Automechaniker mit, was für die Fahrer eine gewisse Beruhigung bedeuten dürfte. Strassenreklame; Das neue Autogesetz verlangt, dass solche bei Strassenkreuzungen entfernt werden müesen. Ein diesbezügliches Schreiben ging an das kantonale Baudepartement mit dem bjöfl. Ersuchen, diesen Vorschriften Nachachtung zu verschaffen. '•' Strassenverkehrsliga: Unser Antrag mit~3Ttz in der Redaktion wurde abschlägig Deschieden, hingegen soll jeweils ein Delegierter abgeo Inet werden, welcher unsere Rechte zu vertreten hat. Landegemeinde, Autopark Speicher- Bei der Schmiede in Speicher wurde durch die Feuerwehr eine Taxe von Fr. 2.— erhoben, ohne dass diese Ueberforderung durch Bezeichnung bekannt war. Von verschiedenen Seiten unserer Mitglieder gingen Reklamationen ein, die uns bewogen, an den Gemeinderat von Speicher zu gelangen. A. C. S. SEKTION ZÜRjCH. Am 21. Juli trafen sich die Vorstandsmitglieder der drei Sektionen Aargau, Luzern und Zürich tu einer Picknickzusammenkunft am Hallwilersee. Nachdem man per Auto Beinwil erreicht hatte, fuhr man mit Motorboot zur idyllisch gelegenen Weekendbesitzung des Aargauerpräsidenten, wo beim frph verlaufenen Picknickbetrieb die drei Sektionspräsidenten, die Herren Lenzin (Aargau), Dr. Hübscher (Luzern) und Hürlimann (Zürich) das Wort ergriffen. Die Zusammenkunft bezweckte, die Vorstandsmitglieder der drei Nachbarsektionen einander näherzubringen. Für die vom 4. bis 16. September stattfindende Auslandsfahrt nach Sachsen und der Tschechoslowakei ist die Unterkunft in besten Hotels bereits festgelegt. Die Aufenthaltstage sind wie folc;t festeelegt: Einen halben Tag in Nürnberg, drei Tage in Dresden, zweieinhalb Tage in Prag, anderthalb Tage in Karlsbad. Eventuell soll für München noch ein weiterer Aufenthaltstag eingeschoben werden. Das für den 2. September anlässlich des Zürcher A. C. S.-Flugtages in Dübendorf stattfindende Hind erni s f ah r en ist so in Aussicht genommen, dass auf einer Strassenstrecke zwischen Flugplatzrestaurant und Hangars durch Sandsäcke künstliche Hindernisse eingebaut werden, wobei die Konkurrenten die Rundstrecke in kürzester Zeit mehrmals zu befahren haben. Der Wettbewerb zählt für die dieses Jahr erstmals durchgeführte Sektionsmeisterschaft. SEKTION BERN. Ein schwer belasteter August-Monat harrt der nunmehr auf 1000 Mitglieder angewachsenen Sektion Bern und gibt der Exekutive alle Hände voll zu tun. Da ist am 17. August eine «Journee Bernoise» ins Programm des II. Rallye Auto-Camping in Interlaken aufgenommen worden, wofür die Touristik-Kommission die Zügel in der Hand hat. Die Aufgabe ist keine leichte, denn nahezu 200 sportbegeisterte Campeurs haben dem Aufruf des A. C. S; Folge geleistet und werden in der Zeit vom 15. bis 22. August den idyllisch gelegenen Camping-Platz bei Unterseen bevölkern. Am 18. August 1934 ruft eine gemeinsame Konkurrenz mit dem Berner Aero-Club, eine Flugzeug-Auto-Fuchsjagd nach neuen und interessanten Richtlinien auf den Plan. Fuchsflugzeug, Suchflugzeuge und Automobilmannschaften ergänzen sich itt origineller Weise und lassen eine anregend« Abwicklung der FIugzeug-Auto-Fuchsjagd des bestimmtesten erwarten. Die Aero-Fuchsjagd nimmt ihren Anfang im Flugplatz Belpmoos und wird ebendort mit dem stets verheissungsvollen Bai champetre beschlossen. Reglements und Anmeldeformulare können ab 7. August 1934 beim Sekretariat der Sektion Bern des A. C. S., Waisenhausplatz 2, von beiden Wettbewerbsarten bezogen werden. Seft bald 30 Jahren der unentbehrliche Begleiter für Fahrten in der Schweiz und dem benachbarten Ausland. Verlag Hallwag Bern. Am Sonntag, den 19. August 1934, ist es die Picknickfahrt des Kantonalverbandes bernischer A. C. S.-Sektionen, das die vier bernischen Sektionen in der Gegend von Saignelegier zur beschaulichen Pflege der Geselligkeit vereinigt. Die Sektion Les Rangiers zeichnet als Gastgeberin und trifft umfassende Vorbereitungen: Tanzpodium, Kampfspiele, Kinderspiele, Feldküche, musikalische Darbietungen, kurz gesagt Attraktionen über Attraktionen, wie es die Mittelländer gar nicht gewohnt sind. Das flotte Einladungsprogramm wird sämtlichen Mitgliedern des Kantonalverbandes in den nächsten Tagen zugestellt. — Und endlich, am 26. August, ist der I. Grosse Preis der Schweiz für Automobile das automobilsportliche Grossereignis der Schweiz, dessen werbekräftige Piakatreklame nun dieser Tage an den öffentlichen Anschlagestellen erschienen ist. h.