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E_1934_Zeitung_Nr.062

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« Moment, Sie

« Moment, Sie vernehmen, älterer Herr in densind vollkommen im Bild! Sperrsitz! ein Franken! » — höchsten Jahren! Sie tragen einen goldenen Zwicker, Sie haben offenbar geistige Interessen, Wieder stürmt ein Wagen vorüber. «Haben Sie also bitte, Herr Stadtrat! » — gesehen? — Das war mein Freund, der Levi! Und Richtig hat der Stadtrat schon die Rennliste jetzt Donner und Doria! Wer komt jetzt und die und das Männchen den Franken. nächsten hundertmal? Hier im Programm steht Ein Fraueli, das weiss Gott wie in den Spektakel des Startplatzes geraten ist, will auf die Aber der zunehmende Rennbetrieb stört alles!» — seine andere Strassenseite. Sie müsse in den Spital, der Mann habe ein Bein ab. c Der arme Mann, meine besten Wünsche! Aber ein Bein ab ist besser als beide Beine! Bringen Sie dem Patienten doch wenigstens ein Andenken mit, damit er auch etwas hat vom Rennen! » Das Fraueli will nicht. Da hängt er ihr eine Plakette an, bekommt 30 Rappen und rennt weiter, indes das verlegene Weiblein vergeblich versucht, den angeknoteten Kartonfetzen aus dem Knopfloch zu lösen. — Der Mann verkauft weiter Programme. Jungen Damen placiert er die Dreieckplakette sehr umständlich auf den hübsch gewölbten Pullover und murmelt irgendwelche Komplimente dazu. Mit altern Herren ist er schneller fertig. Boschhörner tuten. Ein Wagen brüllt zitternd hinter der Schranke. c Jetzt kommt der Moment! Wer kommt? Wer ist es, Rittersmann oder Knapp? Ist's der Heiri oder der Hans oder die schnelle Katri oder die Frieda, die war noch nie da? Obacht! Nr. 3! Die Maschine heisst Alfa Romeol Alfa ist ein Ehrentitel! In Konstantinopel hat mir der Sultan Alfa-Programm-Pascha gerufen! » Wie aber der türkische Ehrentitel ihn im Vorüberrasen mit Spritzern traktiert, ist der Alfa plötzlich ein hundsmiserables Mistvieh! Nun verzieht er eich in die nördlichere Kurve Einhundert oder zweihundert harmlose Menschen stehen dort. Schon brüllt er sie an : « Was sehen Sie denn um Gotteswillen in einer leeren Kurve? Gar nichts und noch weniger! Nichte und Zucker drauf! Eine Kurve ohne Programm ist ein luftleerer Raum! Ich aber verkaufe Programme! Programm! Progranjm! Was ist Sport? Was ist ein Zylinder? Was ist der Mercedes? Was ist ein Autorennen — jawohl, ein Rennen ist der Sport für die Einfränkigen! In einem ägyptischen Kunstvortrag zahlen Sie drei Franken und verstehen kein Wort! hier zahlen Sie mir einen Franken und Spracheffekte. Ein blauer Dunst von verbranntem Oel und Benzin liegt über den Kurven, wie ein Nest aufgescheuchter Saurier jault und heult die Menge der stählernen Untiere. «Was wollen Sie sagen? Ich bin ein armer Mann, ich habe eine Witfrau mit sieben Kindern!» jammert er nun zu einer Gruppe und schneuzt sich die Nase. Darauf wickelt er eine Zervelat aus dem gelben Nastuch. Aber die fragwürdige Familiengeschichte zieht wenig. Ein Pärchen steht am Rand. «Haben Sie Schiller gelesen, junger Herr? Schönes Fräulein, darf ich's wagen, festgemauert in der Erde, du bist der Geist, den du begreifst man nicht, immer weiter, immer heiter! Alles finden Sie in der deutschen Literatur — aber was hier im Programm steht, finden Sie nur bei mirl Lassen Sie doch Ihren Schatz nicht ein Leben lang auf ein Programm warten!» — Mit roten Ohren zieht der Junge seinen schmalen Geldsäckel. Ein Komiteemitglied hastet vorüber. Die goldrote Rosette leuchtet. «Sehen Sie die Rosette? Auch Rosetten gehören dazu! Der Sport ist billig — aber die Rosetten sind teuer! Programm! Kaufen Sie mein Programm als Andenken, als Seltenheit, als Kuriosität! In hundert Jahren kauft Ihnen das Landesmuseum das Programm um eine halbe Million ab, da können Sie Ihrer Urgrossmutter noch eine Villa mit Zentralheizung draus kaufen!» Wieder schwenkt er Programme! «Kinder, kauft Kämme, wir gehen lausigen Zeiten entgegen! Programm!! Programm! Das ist nicht das Programm der Fronten, das wird überhaupt nicht verkauft, das ist nicht das Programm des Adolf aus Deutschland, sondern das ist das AUTOMOBIL-REVUE 1934 - No 62 Das Wahrzeichen am Ziel des Klausenrennens Das bekannte Märcherstöckli beherrscht mit seiner gewaltigen Wucht Programm, das Sie heute jedem Moment in der Hand haben müssen!» — die ganze Passhöhe. «Vorwärts, Fräulein! Ich frage Sie ja nicht ums Heiraten! Was ist die Natur als 'solche? — Nichts! Erst mit dem Programm wird sie ein Rennen!» Er redet weiter. Er beginnt mit einem Nebensatz, hängt einen zweiten an, den er kühn und DlE §TKO11LIAIEX Yy SI6JT *> ii Versetzen der Reserveräder in die vorderen Kotflügel Fabrikation und Verkauf von Radhaltern und Pneumulden. Reparatur von Unfallwagen. Carrosserie-Reparatureni TANK-ANLAGEN KESSELBAU LEHMANN &CIE., ZOFINGEN Einbau von Hintertüren In geschlossene Wagen. Otto Siebenmann Auto-Werkstatte Telefon 41 Matzingen (Thurgau) MEINE für Gasöl und Benzin reines Schweizer-Fabrikat SPEZIALITÄT Ist das Richten und Instandstellen verbogener Felgen-, Scheiben- und Drahtspeichenräder, sowie das Richten von Vorderund Hinterachsen, wie auch von Gehäusen. Ich verfertige alle DRAHTSPEICHEN In beliebiger Stärke und Länge. Für die Zuweisung derartiger Spezlal-Auftrage empfiehlt sich -"•- Schnelligkeit und Strassenhaltung Ein Chrysler Airflow, 8 Zylinder, der an der Italien-Rundfahrt teilnahm, hat unter der g rossen Konkurrentenzahl den vom Ouce gestifteten „ Goldenen-Littorio-Pokal" - einen wundervollen Kunstgegenstand aus Gold und Platin - im Werte von 100,000 Lire gewonnen. Eleganz und rassige Schönheit Zwei Chrysler Airflow haben den »Grand Prix d'honneur" und den ersten Preis an der Schönheits - Konkurrenz in Monte-Carlo gewonnen. sind die vollkommensten Wagen der Welt Preise ab Fr. 11,800.— Die neue Stromlinie ist nicht einfach eine Modesache, sondern sie ist bedingt durch die umwälzende Neukonstruktion der Chrysler „8"- und De Soto-Modelle. Jahrelang hat Chrysler an diesen Modellen gearbeitet und sie während weiterer 2 Jahre auf der Strasse gründlich ausprobiert. So entstand die wissenschaftlich bedingte Form der neuen Modelle. Die Vorteile sind gewaltig und bis heute in keiner anderen Marke vereint: Erstklassige Strassenlage, hohe Kurvenstabilität, Rücksitze vor der Hinterachse (speziell für empfindliche Personen), neuartige, leichte Steuerung, frappante Geräumigkeit, hervorragende Sicht, grosse, weite Türen, erstaunliche Beschleunigung, höhere Maximalgeschwindigkeit, kleinerer Benzinverbrauch, billigerer Unterhalt, grosser, eingebauter Kofferraum, angenehme Lüftungsmöglichkeit. Daneben alle sonstigen Vorteile der Chrysler-Wagen. DIE GEJfEBALTER Blanc & Paiche, Bundesgasse 45, imag A.'G., Bahnhofstrasse 10, Ritzi &, Wagner, Kxick - Forcart, Ferrari, fiernasconi &, Co., 8. A., T R E Tü X G E \: Amnswil und Bern Zürich St. Gallen Basel Lugano AUTO-REPARATURWERKSTÄ TTB ZÜRICH, Dutourstrasse 201. Tel. 46.868

N° «2 — 1984 AUTOMOBTL-ttEVUE munter mit einem rückbezüglichen Fürwort an den dritten koppelt, organisiert damit einen Hauptsatz mit rätselhaften Subjekten, spickt diesen Wortsalat mit sämtlichen habhaften Ausrufen, steckt in den •wackelnden Satzbau den Stecken und Stab eines Sprichwortes, überzuckert das zitternde Gefügö mit schmückenden Beiwörtern und selber fabrizierten Bibelsprüchen und stülpt über diesen ganzen grammatikalischen Wolkenkratzer das Dach eines einzigen Wortes: Programm! Die erste Stunde ist vorüber, nun kauft bald kein Mensch mehr Programme. Aber da sieht das Männchen auf dem Laubengang eines Hauses noch ein hübsches Mädchen. Wir entnehmen den folgenden Abschnitt dem überaus empfehlenswerten, schon früher besprochenen Auto-Buch (Drei Masken-Verlag, Berlin von Hans Stuck und E. G. Burggaller, zwei Fah rer, die man auch am Klausen sehen wird, und die im folgenden interessante Einblicke in dl Praxis des Rennfahrers eröffnen. Die Red. Worauf es ankommt! Hier kann man klipp und War antworten. Hier gibt es keine Ausflüchte und keine Verschleierungen. Der Rennfahrer muss: 1. Geistesgegenwart, 2. ein schnelles Auge, 3. einen trainierten Körper, 4. sportlichen Ehrgeiz, 5. eine widerstandsfähige Konstitution* 6. Mut und Energie, 7. Ruhe und Ueberlegung, 8. Humor und Beherrschung besitzen. Das sind die wichtigsten und unerlässlichsten Vorbedingungen, ein Rennfahrer zu werden, der seinem Namen und seinem Land mit seinen Leistungen Ehre macht. Von all den erwähnten Punkten scheinen uns die Geistesgegenwart und das schnelle Auge die wichtigsten zu sein. Die vielen tödlichen Unfälle, die in der Rennstatistik zu finden sind, sind in erster Linie auf Kopflosigkeit und zu langsames Reagieren zurückzuführen. Ehe man sich in einen sehr schnellen Wagen setzt, hat man die Pflicht, bei einem Augenarzt feststellen zu lassen, wie schnell das Auge funktionieren kann. Auch dafür gibt es ein Training. Man kann sich erziehen, schneller zu sehen, als man denkt. Der Instinkt allein genügt, nicht. In Augenblicken der Gefahr, der sogenannten Schrecksekunde, wird der routinierte Fahrer bewusst die Gefahr zu verkleinern oder ihr zu entkommen suchen. Wenn man sagt: « Er hat instinktiv das Richtige getan», so entsteht dieses « instinktiv» aus der Praxis. Der Anfänger wird instinktiv vielleicht genau das Gegenteil von dem tun, was der geübte Fahrer im gleichen Augenblick macht. Die anderen Vorbedingungen eines Rennfahrers zu erläutern, ist überflüssig, denn sie sind ohne Kommentar nicht misszuverstehen. Einprägen und danach handeln, dann weiss man auch, worauf es ankommt. v Kurventechnik. Mit der Kurventechnik ist es wie mit Gehen, Essen, Schlafen. Jeder hat dabei seine, eigene Note, Im Grunde genommen soll dabei dasselbe herauskommen. Der eine fährt die Kurve abgerundet richtiggehend aus — genau wie die Form der Kurve ist. Der andere nimmt sich den Scheitelpunkt — fährt schnurgerade bis zu diesem Punkt, wirft dort den Wagen herum und fährt ebenfalls schnurgerade wieder fort. Kurvenfahren erlernt man nicht im Traum oder von heute auf morgen. Jede Kurve ist anders — will ausprobiert, gemerkt und gekannt sein, um auf ein Zeitminimum zu gelangen. Dabei kann man natürlich die eine Kurve zügig durchfahren, die andere erfordert Umschalten, Bremsen oder auch nur Gas wegnehmen. Man unterscheidet Haarnadelkurven, Spitzkehren, Links- und Rechtskurven, Schlängelund Schleifenkurven, die folgenderrtiassen aussehen: Haarnadelkurve (meist in Gebirgen und auf Pässen: Klausenpass, Gaisberg, Semmering, Kesselberg), «Moment, Fräulein! Ich muss Sie auf etwas aufmerksam machen. Fragen Sie nicht! Seien Sie diskret — Karte genügt, komme ins Haus!» Im Hausflur verliert er sich. Und hier könnte die Geschichte nun zu Ende sein. Aber das ist nur ein einziges Kapitel. Am hintersten Trittbrett des ersten heimzu fahrenden Extrazuges hängt schon wieder das Männchen, macht im WC. Kassensturz, und stürzt morgen früh, nun mit blauen Zetteln, mit Waschpulverannoncen, mit Staubsaugerbroschüren oder Lotterielosen geladen, auf die Menschen. Nur wenn er Zeit hat, schaut er zwischenhinein nach, was die Witfrau mit den sieben Kindern macht. K. Freuler Kleines Rennfahrer-Brevier Spitzkehren (typisch für Spitzkehren am Stilfser Joch), Schlängelkurve (fast auf jeder Rennstrecke und Landstrasse), Schleifenkurve (meist nur auf künstlich angelegten Rennstrecken: Nürburgring, Monza. typisch: Nordschleife Avus). Man kann keinem Fahrer zureden, wann er bremsen und schalten soll. Das muss er sich selbst automatisch angewöhnen. Der eine vermindert sein Tempo vor der Kurve bereits derartig, dass er auf den niederen Gang umschaltet und am Anfang der Kurve bereits wieder den Wagen abziehen lässt. Der andere Fahrer bremst etwas später, schaltet erst in der Mitte der Kurve und lässt dann den Wagen gleich wieder abziehen. Beides natürlich nur bei Kurven, die derartig scharf sind, dass man, um den Wagen zu einem raschen Abzug zu bringen, auf einen niederen Gang schalten muss. Es gibt viele Anfänger, die auf dem Standpunkt stehen: Nachahmung ist alles! Ich glaube nicht daran! Kurvenfahren ist Gefühls- und Temperamentssache. Man kann zwar an Hand eines Vorbildes seine eigene Fahrweise ändern oder wandeln — aber jeder Mensch hat dabei seinen eigenen Stil, der zum Ausdruck kommt und den man dann ganz allein ausarbeitet. Als Hans Stucks Rennfahreriaufbahn begann, war er von der Kurventechnik Masettis und Heussers begeistert und versuchte sich in beiden Arten, bis er so oft auf die Nase flog, dass er zu seiner eigenen Fahrweise zurückkehrte. Probieren geht über Studieren. In der Kurventechnik kann man nie auslernen, und jeder Berg ist jedes Jahr anders. Uebung macht das meiste und, wenn man Glück hat, auch den Meister! Kmdtemsfre321 20 13 18 17 16 '> 15 Wie lebt ein Rennfahrer, und wie bereitet er sich auf ein Rennen vor? Neben Mut, Entschlossenheit und Todes-: Verachtung, neben dem Talent, alles für ein Rennen so vorzubereiten, dass es < hundertprozentig» ist, spielt die eigene persönliche und körperliche Vorbereitung eine nicht minder grosse Rolle. Nicht nur die Maschine, auch der Mensch, der Fahrer, muss im Vollbesitz aller seiner verfügbaren Kräfte stehen. Denn es kommt besonders auf zweierlei an: schnellstes Reaktionsvermögen, und Ausdauer. Beide Eigenschaften können durch entsprechende Lebensweise und darauf eingestelltes Training gefördert werden. Das Reaktionsvermögen oder die sogenannte Schrecksekunde spielen für den Autofahrer überhaupt, für den Rennfahrer aber besonders, eine Rolle. Das wird klar, wenn man sich vor Augen hält: Ein Rennwagen, welcher 200 km/St, fährt, legt in einer einzigen Sekunde ca. 54 m zurück. Es muss also bei Auftauchen irgend einer Gefahr schnell gehandelt werden. Das Reaktionsvermögen muss vergrössert, die Schrecksekunde verkleinert werden oder ganz in Fortfall kommen. Das kann natürlich nur möglich sein, wenn der Rennfahrer € keine Nerven» hat, wenn er nicht nervös ist, und dies ist wiederum nur möglich, wenn er seine Lebensweise hierauf einstellt. Erste Vorbedingung: ein Rennfahrer muss viel schlafen können, möglichst zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wer an typischer Schlaflosigkeit leidet, gehört nicht in einen Rennwagen: er wird es nie zu etwas bringen. Geist und Körper müssen so ausgeruht sein, dass sich der Fahrer auf jedes, auch auf das schwerste Rennen richtiggehend freut und den Start nicht erwarten kann. In der Rennsaison, also in den Monaten Mai bis Oktober, muss der Genuss von Alkohol äusserst eingeschränkt werden. Acht Tage vor dem Start prinzipielle Enthaltsamkeit. Immerhin: vor dem Schlafengehen soll man eher einen Kognak (aber nur einen einzigen!) als Kaffee zu sich nehmen. Die Zigarette ist für den Rennfahrer unvermeidbar. Wer es fertigbringt, sein Quantum um die HäHte des normalen und gewohnten Verbrauchs herabzusetzen, ist gut daran. Erziehen diese Einschränkungen allein schon zu Selbstbeherrschung und Ausdauer, Ja darüber hinaus zu moralischer Festigkeit, so ist körperliches Training die beste Schule für Zähigkeit und Ausdauer, wie sie vor allen Dingen lange Rennen erfordern. Es kommt S//i/#tion$-SA/2ze der Rennshecke 500 c«. 7ö0 cc. 1100 cc. 1500 cc. 2000 oc. 3000 cc 5000 cc. 8000 cc. Rekordtabelle des Klausenrennens. Klasse Fahrer Marke Jahr Zelt Tourenwagen (KategorienTekord): lieber 8000 cc Caracciola (Mercedes) 1927 17.43,8 500 cc. 750 cc. 1100 cc. 1500 cc. 2000 cc. 3000 cc. 5000 cc. 8000 cc. Sportwagen: Hoepfner (Hanomag) Ruesch (M. G.) Marret (Salmson) Burggaller (Bugatti) Nuvolari (Alfa Romeo) Nuvolari (Alfa Romeo) Deimar (Steyr) Stuck (Mercedes-Btnz) Rennwagen: Oesterreicher (D.K.W.) Markiewicz (Austin) Aymini (Monaco) Simons (Bugatti) Stuber (Bugatti) Caracciola (Alfa Romeo) Chiron (Bugatti) Merz (Mercedes) Die Klausenrekordinhaber ron Jahr zu Jahr. 1922 Nieth (Hispano-Suiza) 21.43,0 1923 Rutzier (Steyr) 20.24,4 1924 Merz (Mercedes) 18.48,6 19?5 Masetti (Sunbeam) 17.28,8 1927 Rosenberger (Mercedes) 17.17,0 1929 Chiron (Bugatti) 16.42,4 1930 Chiron (Bugatti) 16.24,6 1932 Caracciola (Alfa Romeo) 15.50,0 hierbei natürlich weniger auf die Erzielung irgendwelcher Höchstleistungen an. Vielmehr soll ein bestimmtes Ziel, welches man sich selbst gesteckt hat, bei diesem Training erreicht werden. Wer fünf Runden im Boxring stehen kann, wer einen 3—5 km Walddauerlauf schafft, wer seine Viertelstunde morgen'liche und abendliche Freiübungen konsequent durchführt, wer zwei Stunden hintereinander schwimmen kann, wer im Winter auf Skiern auch schwierige Partien schafft, dem wird dieses Training nur zugute kommen; der wird auch ein langes Rennen bei stets frischen Kräften bis zum Ende durchhalten. Es ist für den Rennfahrer diejenige Sportart das günstigste Training und der beste Ergänzungssport, welche zu Ausdauer und schnelller Auffassungsgabe erzieht oder die vorhandenen Anlagen wach hält. Da es hierbei viele, viele Möglichkeiten gibt, ist jeder Fahrer in der Lage, sich diejenigen Uebungen auszusuchen, welche ihm am besten liegen und zu welchen er am besten Gelegenheit hat. Lanqenpnofi/ der Pennffrecke (/erlangen (terHähen SOOrn* 1927 1932 1930 1929 1930 1932 1927 1932 1930 1932 1932 1932 1930 1932 1930 1927 33.12,4 20.24,0 19.31,8 18.57,4 17.39.6 17.02,0 18.15,0 17.00,6 23.43,8 21.52,2 18.39,4 17.53,6 16.43,0 15.50,0 16.24,6 17.31,2 AUTOMOBILISTEN Tankt Benzin bei den Säulen mit der COSUMA -Plakette