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E_1934_Zeitung_Nr.062

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ihrem Eintreffen

ihrem Eintreffen einzelnes nicht mehr festgestellt werden kann (z.B.bei Regen). Die Zeugenaussagen. Anders verhält es sich nun mit den Zeugenaussagen. Erstes Erfordernis ist, bevor man sich in irgendwelche Diskussion einlässt, das Festhalten von Namen, Vornamen und Wohnort. Auch hier muss man nicht versuchen, Belastungszeugen und Entlastungszeugen auseinanderzuhalten. Erstens will man den geraden Weg gehen und zweitens kann man sich darauf verlassen, dass z. B. das Uebergehen von einem solchen Zeugen nicht seine Einvernahme verhindert, wohl aber bewirkt, dass der Betreffende aus der Meinung heraus, man scheue ihn, dementsprechend eine Schilderung gibt. Es rechtfertigt sich durchaus, in diesem Zusammenhang etwas näher auf die Psychologie der Zeugen einzutreten. Wohl das Wichtigste ist die Tatsache, dass sich ein solcher Unfall in einer ungeheuer kurzen Zeit abspielt. Hier handelt es sich um wenige Sekunden oder sogar um Bruchteile von Sekunden zwischen dem Erblicken der Gefahr und dem Ereignis. Was sich aber tatsächlich abspielt, könnte nur der Film festhalten. Bei jedem Unfall treffen wir nun den Zeugen, der behauptet, er habe das Unglück kommen sehen und der in der Lage ist, die denkbar genaueste Darstellung zu geben. Dies ist praktisch einfach unmöglich, denn weder kann man ein Unglück kommen sehen, noch kann man es bei dieser raschen Abwicklung in die Einzelheiten genau verfolgen. Aber wir dürfen auch nicht den Vorwurf erheben, dass hier falsch gezeugt werde. Die Erklärung für den Vorgang ist sehr verständlich. Davon ausgehend, dass wir bei einem Ereignis, dem wir mit unseren Sinnen zu folgen imstande sind, Eindruck für Eindruck in uns aufnehmen, um am Schluss ein uns klares Ganzes zu haben, ist ein Bedürfnis. Dieses Bedürfnis besteht nun auch beim Verkehrsunfall, wo die Einzelheiten nicht festgehalten werden können. Um aber trotzdem eine Erklärung zu haben, rekonstruiert der Zeuge unbewusst den Hergang. Diese von ihm konstruierte Lösung, die hauptsächlich unter dem Eindruck des Enderfolges entstanden ist, ist denn auch immer nach diesem orientiert. Nun glaubt der Zeuge tatsächlich, dass er das, was er denkt, auch gesehen habe. Zufälligerweise kann seine Darstellung mit den Tatsachen übereinstimmen, in vielen Fällen aber bestehen Widersprüche. Wenn wir also Zeugen aufnehmen, dann wollen wir ganz auf deren Berichte und Auffassungen verzichten, dafür aber etwas tun, was zum Wichtigsten gehört: seinen Standort festhalten, den er innehatte, als er seine Beobachtungen machte. Wir haben damit aber erst einen Typ, und zwar den wichtigsten und gefährlichsten, dargestellt. Man könnte eigentlich sagen, je besser er beobachtet, um so gefährlicher wird er. Es klingt paradox und doch ist es so, bei näherem Hinsehen. Denn es ist viel schwerer, ihm Ungenauigkeiten nachzuweisen als dem schlecht beobachtenden Zeugen. Man muss aber auch mit denjenigen Menschen rechnen, die aus einer gewissen Einstellung heraus nicht objektiv und sachlich urteilen können. Denn es ist ia leider so, dass wir nicht eine Beobachtung wiedergeben können, ohne nicht auch gleichzeitig zu urteilen, wenn uns aus irgendeinem Grunde Partei oder Gegenpartei näherstehen. Ganz abgesehen davon, dass es Menschen gibt, die jeden Automobilisten als Feind betrachten, muss man weitgehend berücksichtigen, dass z. B. mit einem Toten oder mit einem Verletzten überhaupt das allgemeine Erbarmen geht. Dieses Erbarmen schafft Stimmung, und zwar gerade bei den für uns wichtigen Beobachtern. Auch hieraus entstehen oft Vermutungen, deren Gefährlichkeit weniger darin liegt, «Hat die Kaulquappe Lungen oder Kiemen?» «Kiemen; erst später, wenn sie «in richtiger Frosch wird, bekommt sie Lungen.» «Sehr schön, Cilly. — Nun sag' mir, wieviel ist 16X16?» Cilly besann sich nur wenige Augenblicke. Dann sagte sie: «16X16 ist 256.» «Wieviel ist 17X11?» «187!» antwortete Cilly sofort. «Wie hast du das so schnell ausgerechnet?» «Ich habe die 1 und die 7 addiert und die 8 dann dazwischen geschoben. Mit 11 zu multiplizieren ist sehr leicht.» «Sieh mal an, diesen Trick hab' ich selbst noch nicht gekannt! Cilly, ich habe deine Bildung wirklich unterschätzt! — Und wie s ^ht es mit der Erdkunde? Wo liegt Paris?» «Paris ist die Hauptstadt von Frankreich.- «Wien?» «Die Hauptstadt von Oesterreich?» «Wo liegt Kalkutta?» «In... in Afrika.» «Nein, das stimmt nicht, Ciiiv ' der gleichen, Strassenseite bleibend, diesem Feldweg im Rückwärtsgang.- Bevor er ihn erreichte, kam von hinten das Automobil des :. auf derselben Strassenseite, und G. bremste, als er sich dem rückwärtsfahrenden Wa- Auto :en genähert hatte. Sein Wagen geriet dadurch ins Schleudern und kam mit dem Wa- istischer gen des R. in unsanfte Berührung. Das Bezirksgericht büsste G. mit 30 Fr., R. mit 20 Fr. wegen Verletzung von Verkehrsvorschriften. Das Aargauer Obergericht Steuerfreiheit für österreichische Automobile damit die Ankunft in Tripolis einige Tage vor über den Winter? dem Grossen Aütomobilpreis von Tripolit wies die von R. eingereichte Appellation ab. Das österreichische Handelsministerium stattfindet. Die Streckenführung dieses gigantischen Rennens ist noch zweifelhaft Entwe- Es erblickte in dessen Verhalten eine Verletzung der Vorschriften, die von der Voll- wird sich in den nächsten Tagen mit der Frage beschäftigen, inwieweit für die Dauer der wird man von Kapstadt aus der Ostkäste ziehungsverordnung vom 25. November 1932 der Wintermonate eine völlige Steuerbefreiung für Automobile eingeführt werden kann. und Aegypten durchfahren, oder man würde Afrikas folgen und Somaliland, Abessinien zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeugund Fahrradverkehr in Art 48, Absatz 2 Dem Ministerium liegt ein Gutachten vor, dasdie Westroute wählen, die eine Durchauerang und 3, über das Rückwärtsfahren und Wen- der Saharawüste bedingt. die Verhandlungsgrundlage für die demnächst beginnenden Besprechungen bilden wird. Eine Erleichterung wurde insofern eingeführt, als künftig die Steuer über den Winter monatlich beglichen werden kann, während sie früher vierteljährlich zu bezahlen war und im Verlaufe der vorübergehenden Stillegung nicht ausser Kraft gesetzt werden konnte. Automobilrennen durch ganz Afrika? dass sie an und für sich ungenau, ja sogar falsch sind, sondern in weitaus grösserem Masse darin, dass sie zirkulieren. Dass dabei die Ungenauigkeiten nicht verschwinden, ist klar. Viel schwerer ist es, gegen die durch das Hörensagen und Bruchstückbeobachten entstandenen Zeugen aufzukommen. Schon das Entstehen dieser Klasse zeugt nicht für deren Zuverlässigkeit, doch die Hartnäckigkeit, mit der sie dann ihre Aussagen machen, macht sie gefährlich. Der Automobilist muss sich hüten, den Zeugen gegenüber irgendwelche Meinungsäusserung kundzutun. Das schadet nur und kann unter Umständen schlimme Folgen haben, wenn ein erboster Zeuge behauptet, man hätte ihn beeinflussen wollen. Ueberhaupt wird man sich mit* Vorteil davor hüten, Bemerkungen zu machen. Was man zu sagen hat, sage man in tuhiger und bestimmter Weise den erscheinenden Polizeiorganen. Man merke sich aber auch jene Personen unter den Anwesenden, die sich als richtiggehende Besserwisser besonders hervortun. Denn schon weil sie alles besser wissen, beziehen sie sofort Opposition. Sie haben das Bedürfnis, ihre Scheinkenntnisse besonders hervorzukehren, kennen selbstverständlich die Praxis und legen grossen Wert darauf, angesichts ihrer Bekannten z. B. möglichst interessante Einzelheiten berichten zu können. Es mag dies ein Geltungsbedürfnis sein. Wir aber müssen besonders darauf achten, weil wir möglicherweise gerade diese Sorte Zeugen mit gutem Recht abweisen können. Wenn wir aber selber erklären können, warum wir es tun, dann wird der Richter selber den Zeugen auf Herz und Nieren prüfen. Es gibt noch einige Dutzend anderer Charaktere von Zeugen, auf die wir nicht näher eintreten können. Sie lassen sich mehr oder weniger scharf in drei Gruppen einreihen: 1. die Augenzeugen, die unbewusst rekonstruieren; 2. die Augenzeugen, die aus irgendeinem Grunde einer Stimmung unterliegen; 3. die Zeugen mit einer Mischung von Dichtung und Wahrheit oder auch Wichtigtuer. Nachdem nun die Polizei und der Arzt auf dem Platze sind, ist der « schuldige » Fahrer seiner Rolle enthoben. Er gliedert sich nun selbst in die Reihe derjenigen ein, die es ermöglichen sollen, die Schuldfrage abzuklären. Dabei soll sich jeder merken, dass die Verteidigung nicht erst vor den Schränken des Gerichtes beginnt. Nein, sie beginnt bei der ersten Frage, die an einen gestellt wird. Ohne irgendeinen Vorwurf zu erheben, ist es doch so, dass der Eindruck, den amtliche Organe vom betreffenden Fahrer erhalten, sich wie ein roter Faden durch das Aktendossier zieht. Die beste Verteidigung ist daher das korrekte Verhalten. Bestimmt und klar gebe man die Antworten und man verweise ebenso bestimmt auf allfällige Ungenauigkeiten. Es ist das gute Recht des Automobilführers, zu verlangen, dass alles, was ihm wichtig erscheint, auch festgehalten werde. Um dies aber zu verlangen, muss er trotz allem, was auf ihn ©instürmt, Herr der Situation bleiben. Dies sein heisst aber, wahrheitsgetreu bleiben und den Kopf nicht verlieren. Und wenn man als Führer Fehler gemacht hat, dann stehe man wie ein Mann dazu. Auch wenn ihn Strafe trifft, wird man ihn doch nicht zu denen zählen, denen unser Kampf gilt, den verantwortungslosen Subjekten. E.F. den aufgestellt worden sind: «Motorfahrzeuge dürfen rückwärts nur im Schrittempo fahren. Sie haben den andern Fahrzeugen den Vortritt zu lassen. Auf der Strasse darf ein Fahrzeug nur dann umgewendet werden, wenn dies ohne Störung des Verkehrs geschehen kann.» R. hätte, so führt das Obergericht aus, nicht rückwärtsfahren sollen, ohne sich zu vergewissern, dass die Bahn hinter ihm frei sich ganz besonders in einigen Gebieten Englands in starkem Wassermangel ausgewirkt. In einzelnen Städten sahen sich die Behörden veranlasst, den Wasserverbrauch buchstäblich zu rationieren und durch Vorschriften zu regeln. Die einschlägigen Vorschriften befassen sich ganz speziell mit dem Was- anhalten sollen, um diesem den Vortritt zu sei, und beim Nahen des Wagens G. hätte er Marschall italo Balbo, der Gouverneur von Tripolitanien, beabsichtigt, im April 1935 ein serverbrauch für Wagenwaschen. Eine englische Tageszeitung ging sogar so weit, ein Der Kassationshof des Bundesgerichts hat lassen. gewaltiges Automobilrennen durch ganz Afrika durchzuführen. Die italienische Regierung Verbot für alle Auto-Schönheitskonkurren dagegen die von R. eingereichte Kassationsbeschwerde begründet erklärt und auf Frei- soll Marschall Balbo ihre tatkräftige Unterstützung bereits zugesichert haben. Marschall Konkurrenzen zur Pflege der Wagen besonsprach des R. erkannt. zen zu beantragen, da vorgängig solcher Balbo hat anlässlich des letzten Grossen Prei-derses von Tripolis dieses Projekt mit den be- viel Wasser verbraucht werde. Spöttisch bemerkt dazu ein englisches Fachblatt, Es handelt sich im vorliegenden Falle nicht deutendsten europäischen Rennfahrern besprochen, die von dieser Idee begeistert wa- Vortrittsrechtes. Das Vortrittsrecht ist vom um einen Vorstoss gegen die Regelung des nächstens werde man wohl auch denWasserverbrauch zum Nachfüllen der Akkumulatoren zu rationieren versuchen. ren. Das Rennen soll im April stattfinden, Gesetz in Art. 27 behandelt, wo bezüglich der Strassengabelungen und -kreuzungen vorgeschrieben wird, dass im allgemeinen dem gleichzeitig von rechts kommenden Fahrzeug der Vortritt zu lassen sei, dass aber, wenn bestimmte Strassen als Hauptstrassen gekennzeichnet seien, dem auf der Hauptstrasse verkehrenden Fahrzeug der Vortritt zukomme. Dort bedeutet also der Vortritt da.; Recht zur Durchfahrt des einen von zwer Fahrzeugen, von denen das eine die Fahrbahn des andern entweder schneidet oder in sie einmündet. Dieselbe Auffassung des Vortrittsrechtes bekundet die Vo'llziehungsverordnung in Art. 47, wo sie vorschreibt: «Vor dem Abbiegen nach links ist einem gleich- «Wann ist Karl der Grosse gestorben?» «Der lebt doch noch! » «So, so? Wo lebt er denn?» «Ich weiss nicht, wo er jetzt engagiert ist. Er war mit uns zusammen im Zirkus Beke-. tow.» Und nun stellte sich heraus, dass Cilly den Ringkämpfer Karl R meinte, der sich wegen seiner Körpergrösse den Artistennamen ,Karl der Grosse' zugelegt hatte. Herr und Frau Berndt gaben mit Freuden ihre Zustimmung zu dem Unterricht, und von nun- an ging Cilly täglich um 9 Uhr zu Dr. Buchsbaum zur Schule. Täglich hatte sie eine Stunde Deutsch und in der zweiten Stunde wurde abwechselnd Geographie und Geschichte getrieben. 10. Herr von Prastelny und seine Tochter waren eine Woche lang in Rom geblieben, hatten dann noch Assisi, Perugia und Siena kurze Besuche abgestattet und trafen am Vormittag des 21. April in Florenz ein. Auf der Fahrt vom Bahnhof zum Hotel be- •••"tte Feodora eines der bekannten Plakate AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N° 62 Wagenwäschen ein Luxus. Die Trockenheit der letzten Monate hat Vom Rückwärtsfahren und Wenden. Aus dem Bundesgericht. Im November 1933 ereignete sich zwischen Teufental und Gränichen bei Schneegestöber unter eigenartigen Verumständungen ein Zusammenstoss zwischen zwei Motorwagen. Der Automobilist R. fuhr von Teufental gegen Gränichen, sich dabei auf der rechten Stra'ssenseite haltend, beschloss dann aber kurz vor Gränichen, umzukehren. Für das Wenden seines Wagens wollte er nach rückwärts in einen rechts von der Strasse abzweigenden Feldweg einbiegen, an dem er eben vorbeigekommen war, und näherte sich daher, auf des Zirkus Kreno. Quer darüber war ein roter Papierstreifen geklebt mit der Ankündigung, dass heute abend die letzte Vorstellung stattfinden würde. — Florenz hatte sich also als massige Zirkusstadt erwiesen, in der das Geschäft bald abgegrast war. Der Anblick des Plakates hätte Fee fast einen Ausruf der Ueberraschung entlockt, aber sie unterdrückte ihn noch im letzten Augenblick. Erst wollte sie mit sich selbst im klaren sein, ob sie die Gelegenheit, Willibald Buchsbaum nochmals zu sehen, ausnutzen wollte oder nicht. Eigentlich hatte er ihr doch zu deutlich gezeigt, dass er ihre Gefühle nicht erwiderte. Und wozu sollte schliesslich die Bekanntschaft mit dem Zir- zeitig entgegenkommenden Fahrzeug der Vortritt zu 'lassen.» Deshalb ist auch die Vorschrift in Art. 48 Abs. 2 W, wonach das rückwärts fahrende Fahrzeug « andern Fahrzeugen den Vortritt zu lassen » hat, nur so zu verstehen, dass der Rückwärtsfahrende einem von oder nach der Seitenstrasse fahrenden und somit seinen Weg kreuzenden Fahrzeug die Bahn frei geben müsse, gleichviel, ob dieses andere Fahrzeug von rechts oder von links komme. Im vorliegenden Falle aber fuhr der rückwärtsfahrende Wagen dem Sich nähernden Wagen des G. auf derselben Seite der Fahrbahn entgegen und eine Ver* pflichtung des Rückwärtsfahrenden zum An-* naiten ist jedenfalls dann nicht anzunehme«, wenn die breite Strasse dem andern Wagen reichlich Raum zum Ueberholen 'lässt. Art. 48 Abs. 2 W ist somit nicht verletzt. Art. 48 Abs. 3 W sodann, wonach auf der Strasse nur umgewendet werden darf, wenn dies ohne Störung des Verkehrs geschehen kann, bezieht sich auf Wendemanöver auf der Strasse selber, bei denen der Fahrer aus seiner Fahrbahn heraus in diejenige der kreuzenden und überholenden Wagen gerät. Das Wenden durch Abbiegen in einen Seitenweg oder in das neben der Strasse liegende Terrain fällt nicht unter diese Vorschrift. Wird beim Abbiegen oder beim Wiederausfahren auf die Strasse der Bogen so weit genommen, dass das wendende Fahrzeug auf die linke Seite der Fahrbahn gerät, so gilt freilich Art.25 MFG, wonach der Fabrer anzuhalten hat, wenn sein Fahrzeug Anlass zu einer Verkehrsstörung bieten kann. Wp. kusclown führen? Heiraten konnte sie ihn doch nicht — es sei denn, dass er seine Zirkuslaufbahn aufgab und wieder zu seinem ärztlichen Beruf zurückkehrte. Im Hotel aber hing gleich neben der Portierloge ein anderes Plakat des Zirkus Kreno, und so bemerkte es auch der Major. «Sieh da, "Freund Buchsbaum ist in Florenz!» sagte er zu seiner Tochter. Zugleich dachte er. dass man sich dem Arzt gegenüber bisher in keiner Weise erkenntlich gezeigt habe. Die Annahme eines Honorars hatte Bux ja deutlich abgelehnt. «Ich glaube, wir müssten ihn einladen», fuhr der Major fort. Doch als er wieder an jFees verfängliche Blicke dachte, die sie dem IClown zugeworfen, besann er sich anders: '«Nein, es wird ihn mehr freuen, wenn wir ihm heute abend einen grossen Kranz mit unsern Karten in der Manege überreichen lassen. Willst du es übernehmen, Fee, die Sache in die Wege zu leiten?» «Natürlich. — Meinst du, dass wir die Vorstellung besuchen sollen? Es ist die letzte.» «Darüber können wir ja noch später eine Entscheidung treffen, wenn wir bei Klattes gewesen sind», wich der Major aus. Gleich nach dem zweiten Frühstück fuhr man zu einem Blumengeschäft, wo Fee mit vieler Mühe und mit ausgiebigem Gebrauch des Wörterbuches ihre Bestellung machte. Dann war ein Besuch zu erledigen: Ein Neffe Prastelnys lebte als Maler in Florenz. (Fortsetzung folgt.)

No62 - 1934 Sportnachrichten Am Vorabend des Klausens! Der morgen Mittwoch beginnende Monat August wird für die schweizerische Autösportwelt den Höhepunkt des Jahres bringen. Drei international hochbedeutsame Anlässe werden sich in den nächsten 4 Wochen völlig oder teilweise innerhalb der Landesgrenzen abspielen: der Klausen, die Alpenfahrt und als Clou des Ganzen der Grosse Preis der Schweiz in Bern. Die berühmte «Klausenwoche » mit all ihren Erwartungen und dem Betrieb der Trainingstage ist wieder herangerückt. In Linthal rüstet man sich fieberhaft auf die grossen Tage hin, die offiziell am nächsten Donnerstag mit dem ersten Training zum Klausenrennen ihren Anfang nehmen. « Klausen » — dieser Begriff ist im schweizerischen Autosport geradezu klassisch geworden, und dieser Ort wird auch Samstag und Sonntag wieder zum Mekka für alle Sportfreunde werden. Man kann sich schon jetzt ausmalen, welcher phantastische Zuschauerstrom, von Personenwagen, Autocars, Motorrädern, Velos, Fuhrwerken und der Bahn herangeführt, sich am Sonntag über die herrlichen Gebiete der Klausenstrasse ergiessen wird. Wir haben in einer Klausen-Beilage, die der heutigen Ausgabe beiliegt, die Strecke, die Fahrer und die Wagen des Rennens in Wort und Bild genau behandelt und möchten auch an dieser Stelle auf diese Nummer gebührend aufmerksam machen. Der Besuch des diesjährigen Klausens wird sich mehr als je lohnen — das dürfte schon jetzt sicher stehen. Statt der Quantität gilt diesmal die Qualität, und wenn man vernimmt, dass rund 150 Fahrer, deren Namen in der Sportwelt guten Klang haben, an der Konkurrenz beteiligt sind, kann man sich ein ungefähres Bild von der unerhörten Härte des Kampfes machen. Fast alles, was im heutigen Autosport zählt, wird sich am Klausen einfinden. Die 150 Nennungen verteilen sich auf rund 80 erstklassige Motorradfahrer und 70 hervorragende Autorennfahrer. Das Klausenrennen, der klassische Lauf in der Reihe der europäischen Bergrennen, wird nicht nur Einzelfahrer, sondern auch die berühmtesten gegenwärtigen Firmen und Equipen zusammenbringen. Mit besonderem Interesse sieht man dem Start der neuen deutschen Rennwagen entgegen, die das Klausenrennen als erstes ausländisches Bergrennen gewählt haben. Sowohl die Auto-Union wie Mercedes- Benz sind mit ihren besten Fahrern vertreten. Ihnen steht als stärkste Verteidigerin der romanischen Vorherrschaft die Scuderia Ferrari entgegen, deren neue Alfa Romeo-Monoposti die Besucher am Klausen ebenfalls bewundern können. Dazu kommt noch die offizielle Maserati-Equipe, deren imposante Maschinen hervorragend gut sind. Wir haben bereits früher mehrmals auf die verschiedenen kleineren Rennställe und auf die ausgezeichleten Einzelfahrer hingewiesen, die sich alle am Klausen einfinden werden. Jedenfalls konnte kein internationales Rennen dieses Jahres — sei es ein Berg- oder Rundstrekkenrennen — eine solche Zahl von besten Fahrern zusammenbringen. Wie populär der Klausen geworden ist, mag am besten aus der Tatsache hervorgehen, dass selbst England mit einigen erstklassigen Piloten vertreten ist, die sich sonst nie an einem Bergrennen auf dem Kontinent beteiligen. Die Besucher des Klausens werden am Sonntag erbitterte Kämpfe um den Sieg erleben. Prognosen zu stellen, ist völlig nutzlos. Eines steht jedenfalls fest: Caracciolas berühmte Rekordzeit von 15 Min. 50 Sek. wird am Sonntag einen schweren Stand haben, und der Name desjenigen, der sie zu unterbieten vermag, wird in ganz Europa als der grosse Klausensieger geehrt werden. Das schweizerische Sportpublikum wird auch diesmal dem zehnten Klausen — dem Jubiläumsklausen *— die alte Treue halten! bo. Wir veröffentlichen im folgenden das genaue Programm der Veranstaltung: Programm des Klausenrennens. Donnerstag, den 2. August 1934 5.00—9.00 und 18.00-21.00 Uhr: Trainingsfahrten. Freitag, den 3. August 1934 5.00—9.00 und 18.00—21.00 Uhr: Trainingsfahrten. Samstag, den 4. August 1934 5.00—9.00 Uhr: Trainingsfahrten. 13.00—17.00 Uhr: Abnahme der Motorräder und Sidecars auf dem Schulhausplatz in Linthal. 14.00—17.00 Uhr: Abnahme der Automobile auf dem Bahnhofplatz in Linthal. 19.00 Uhr: Begrüssungsbankett Im Hotel «Glarnerhof» in Glarus. Sonntag, den 5. August 1934 7.30 Uhr: Absolute Sperrung der Rennstrecke In Linthal und Unterbalm (unterhalb des Hotels «Klausenpasshöhe» auf der Urnerseite) für alle Cars alpins und Gesellschaftswagen. 8.30 Uhr: Sperrung der Rennsfrecke in Linthal und Unterbalm (unterhalb des Hotels «Klausenpasshöhe » auf der Urnerseltt) für alle übrigen Fahrzeuge und Fussgänger bis nach Beendigung des Rennens. Nachher: Abfahren der Rennstrecke durch elnsn Wagen mit roter Fahne,- welcher den Beginn des Rennens anzeigt; das Ende des Rennens wird durch einen Wagen mit welsstr Fahne angekündigt. 9.00 Uhr: Besammlung der startenden Motorräder und Sidecars am Start in Linthal. 9.30 Uhr: Beginn des Motorrad- und Automobilrennens. 9.30 Uhr: Besammlung der startenden Automobile auf dem Bahnhofplatz in Linthal. Ca. 14.00 Uhr: Schluss des Rennens, Abfahrt nach Altdorf. 16.30 Uhr: Festakt mit Preisverteilung auf dem Rathausplatz in Altdorf. Nachher: Fakultative Zusammenkunft der Ehrengäste, Komiteemitglieder und Rennteilnehmer Im Hotel «Schlüssel», in Altdorf. Internationale Alpenfahrt. Heute in einer Woche werden in Nizza die Alpenfahrer zu ihrer grossen Prüfungsfahrt antreten, die, wie man weiss, auch diesmal wieder über schweizerisches Gebiet führt. Das definitive Nennungsergebnis übertrifft alle Erwartungen und stempelt den diesjährigen Anlass zur bedeutendsten internationalen Alpenfahrt seit Bestehen dieser grossen Konkurrenz. Nicht weniger als 10 Nationen sind mit 158 Fahrzeugen vertreten. Deutschland, dessen D.D.A.C. dieses Jähr die Führung inne hat, ist mit 60 Fahrzeugen, nämlich 30 Einzelfahrern und 10 Dreiermannschaften am stärksten beteiligt. Dicht auf folgt England mit 29 Einzelfahrern und 6 Mannschaften. Aus Frankreich wird die Teilnahme von 16 Einzelfahrern und einer Mannschaft gemeldet. Wie schon in der letzten Nummer erwähnt, ist auch diesmal die schweizerische Beteiligung äusserst kläglich, was man um so mehr bedauern muss, als die Alpenfahrt über 2 Etappen durch unser Land führt. • Sehr gut besetzt ist die grösste Klasse über 3000 ccm bei den Einzelfahrern, während bei den Mannschaften nur zwei Teams gemeldet sind. An bekannteren Konkurrenten der grössten K'lasse seien Van der Meulen, Girod, Lt. Berlescu, Lüttgau, Atnbaud, Magnus, Trevoux, Dr. Sprenger von Eyk, PätzoJd und Mme Schell erwähnt. In der Gruppe II bis 3000 ccm treffen drei Teams aufeinander, und 11 Einzelfahrer bewerben sich um den Gletscherpokal. Hier seien Cooper, Carriere und Hansberger besonders hervorgehoben. 5 Teams konkurrieren in der Klasse bis 2000 ccm. An bemerkenswerten Einzelfahrern seien genannt: Lecot, Sauerwein, Miss Champney, Delmar und Norman Black. 3 Teams und 25 Einzelfahrer starten' in der AUTOMOBIL-REVUE Seitdem es Autos alles was für die Lackierung und deren Unterhalt nötig ist. Wertungsgruppe IV bis 1500 com, u. a. auch Aldington, Freiherr von Arentin, Major Gutknecht und Symons. Erfreulich gut ist auch die kleinste Klasse bis 1100 ccm besetzt, in der 5 Equipen und 21 Einzelfährer zur Fahrt antreten. Hier trifft man auch den erfolg reichen Engländer Healey, die Deutschen Schweder und Macher, und den Englände Gardener. Die Tatsache, dass in jeder Klasse sowoh Einzelfahrer wie Mannschaften starten, si chert der diesjährigen Alpenfahrt ein hervorragendes Interesse. Die schwierige Streckenführung dürfte den Konkurrenten das Siegen nicht sehr leicht machen, und es kann dami gerechnet werden, dass auch diesmal nur sehr wenige Alpenpokale und Gletscherpokale zur Verteilung gelangen. Die NennÜste der internat. Alpenfahrt. Wertungsgruppe I (über 3000 com). Teams: Holland: Nederlandsche Ford Automobil Fabriek (Van der Meulen, van Beeck Calkoeen, Bakker Schut) Ford. Frankreich: Firma Delahaye (Perrot, Dhom, Girod) Delahaye. Einzelfahrer: Deutschland: Loenholdt (N. A. G.), Lüttgau (Ford), Magnus (Ford), Pätzold (Ford). England: Dobell (Lagonda), R. L. Richardson (Railton Terraplane). Holland: Mutsaerts (Ford), Glerum (Ford), Van Strien (Ford), Nortier (Ford), Fiisette (Ford), Posthumus (Ford), Wiedemann (Ford), Dr. Sprenger van Eyk (Hotchkiss). Frankreich: Ambaud (Ford), Malanciano (Ford), Negrel (Renault), Real (Renault), Trevoux (Hotchkiss), Descollas (Bugatti), Mme Poetet-Sajo (Delahaye), Mme Schell (Delahaye). Ungarn: v. Biro (Bugatti). Rumänien: Lt. G.ol. Berlescu (Ford), Neamtu (Ford). Schweiz: R. Getac (Ford), Philipossian (Terraplane). Oesterreich: Falmbigl (Bugatti). Wertungsgruppe II (bis 3000 ccm). Teams: England: Clement Talbot Ltd. (Wisdom, Eaton, Couper) Talbot. SS. Cars Ltd. (Needham, Clease. Light), S. S. Deutschland: Adlerwerke (Wimmer, Gehrmann, Ho ff mann) Adler-Diplomat. Einzelfahrer: Deutschland: Schirmer (Wanderer). England: Lye (Talbot), Morgan (S. S.), Miss Patten (Alois), Miss Allan (Lancia). Frankreich: Legre (Panhard), Wial (Hotchkiss), Carriere (Hotchkiss), Ham (Hotchkiss), Hansberger (Mathis). Schweiz: R. Fischer (Alfa Romeo). fabrizieren die Wertungsgruppe III (bis 2000 ccm). Teams: Deutschland: Auto-Union (Fahrer nicht genannt), Standard Lack- & Farbenwerke A.-G. gegründet 1850 in ihrer Fabrik in Ziirich-Altstetten SPEZIALITÄTEN: Royal in - Emaillackfarben Cellroy - Nitrocelluloselacke Motorenfarben hitzebeständig Chassisschwarz, Verdecklack Hochglanzpolitur, Polish 77 Wanderer, 1. Team, Auto-Union (Fahrer nicht genannt), Wanderer, 2. Team, Opel A.-G. (Diehl, Blüm, Traiser) Opel. Adlerwerke (P. von. Guillaume, Hasse, Löhr) Adler-Trumpf, England: Riley Ltd. (Riley, Farrar, Griffiths) Riley. Einzelfahrer: Deutschland: Frl. Edith Frisch (Opel), C. Ton Guillaume (Opel), Engesser (Opel), Sauerwein (Adler-Triumpf), Graf von Westerholt (Adler-Triumpf). England: Dr. Khambatta (Lancia), Miss Chämpney (Riley), Black (S.S.). Tschechoslowakei: Freiherr v. Goldegg (Alfa Romeo), Dr. Pfitzner (Tatra). Frankreich: Machat (Citroen), Lecot (Citroen). Schweiz: Dreier (Alfa Romeo). Ungarn: Delmar (Adler-Supertrumpf). Belgien: Devaux (Mercedes-Benz). Wertungsgruppe IV (bis 1500 ccm). Teams: Deutschland: Neue Röhr-Werke A.-G. (Decker, von Mumm, Niess), Röhr jun. Bayrische Motoren- Werke A.-G. (Brenner, Kandt, v. Delius) B.M.W. England: Frazer Nash (Buttler-Henderson, Marshall, Mitchell) Frazer Nash. Einzelfahrer: . Deutschland: v Hanstein (Hanomag), Voigt (Hanomag), Kagerer (Hanomag), Sommer (Adler- Primus), Frank-Rosenthal (B.M.W.) Freiherr von Arentin (B.M.W.), Wetterau (B.M.W.), Major Gutknecht (Röhr jun.), Frau Liliane Rohrs (B.M-W.), Frau Vollbrecht (Steyr), Kura (Steyr), Graf P. Orsich (Standard Avon), Hirt-Reger (Steyr). England: AHington (Frazer Nash), Tweedale (Frazer Nash), Mrs. Needham (Frazer Nash), Thomson (Frazer Nash), Cadbury (Aston Martin), Clarke (Aston Martin), Symons (M. G. Magnette), Frost (Lancia). Tschechoslowakei: Graf Spiegel-Diesenberg (B. M.W.), Prokowetz (M. G. Magnette). Schweiz: Züst (M. G. Magnette). Oesterreich: D. v. Bitzy (Steyr). Wertungsgruppe V (bis 1100 ccm). Teams: Deutschland: Auto-Union (Fahrer nicht bekannt), D.K.W. 1. Team. Auto-Union A.-G. (Fahrer nicht bekannt) D.K.W. 2. Team. Adler-Werke A.-G. Frau Lotte Bahr, Kronmüller, Wiedenmann), Adler Trumpf jun. England: Triumph Company Ltd. (Leverett, Ridley, Hoolbrook), Triumph. Singer Company Ltd. (W. Richardeon, Langley, Avery), Singer. Einzelfahrer: Deutschland: Brack (D. K.W ), Schweder (Adler Trumpf jun.), Edle von Scheidlein (Fiat), Nieders (D.K.W), Keidel (D. K. W.), Meffert (D. K. W.), Macher (D.K.W). England: Alexander (Riley), Newnham (Triumph), Healey (Triumph), Miss Richmond (Triumph), Gardener (Singer), Mrs. Petre (Singer), Barnes (Singer), Connell (Singer), Tongue (Singer), Seyd (M. G.). Irland: Carr (Austin). Tschechoslowakei: Nimshaus (Aero), Formanek (Aero). Holland: Cornelius (D.K.W. Meisterklasse). Sensation in Spa! Ein grosser Sieg der Bugatti-Equipe. —> Schweres Pech der Scuderia-Ferrari. — Gefährlicher Sturz von Chiron. Der Grosse Preis von Belgien geht als ein Rennen der Ueberraschungen in die Geschichte des internationalen Autosportes ein. Ursprünglich schien dieser bedeutende Anlass die erwartete Revanche zwischen den deutschen und den italienischen und französischen Wagen zu bringen, auf die man nach den Ergebnissen von Montlhery und dem Nürburgring ausserordentlich stark gespannt ist Anfangs letzter Woche kam dann die aufs höchste überraschende Mitteilung, dass sowohl die Wagen der Auto-Union wie der Daimler-Benz in Belgien nicht starten werden. Mit einem Schlage stand man so vor einer völlig veränderten Situation. Die belgischen Organisatoren hatten es darauf abgesehen, ähnlich wie in Montlhery nur die offiziellen Rennfirmen zu einem hochinteressanten Grosskampf zusammen zu bringen. Das Fehlen der deutschen Maschinen brachte sie nun selbstverständlich in grösste Verlegenheit, da nur noch mit der Scuderia Ferrari und eventuell auch mit Bugatti gerechnet werden konnte. Glücklicherweise hatten die Leiter dieser Unternehmen Verständnis für die heikle Lage der belgischen Organisatoren, so dass als Ersatz ein interessanter Zweikampf zwischen Alfa Romeo und Bugatti angesagt werden konnte. Da schon seit langer Zeit ein solches Duell nicht mehr stattgefunden hat, musste das Rennen auch auf diese Weise grösstem Interesse begegnen. Der peinliche Eindruck, den die verspätete Absage der deutschen Firmen ausgelöst hat, bleibt jedoch bestehen, und es ist wirklich fraglich, ob der Rückzug ausgerechnet bis auf die letzten Tage vor dem Rennen hinausgeschoben werden musste. Im Interesse aller Organisatoren von rennsportlichen Veranstaltungen muss aufs dringendste gefordert werden, dass im allgemeinen von solchen Ueberraschungen in Zukunft abgesehen wird, und es erscheint als ;ine eigentliche Pflicht für die Veranstalter, sich die Zusagen der Konkurrenten verträglich zu sichern, damit ihnen die Lust an plötzichen Absagen schon aus finanziellen Erwä- ;ungen heraus gründlich vergeht. Der belgische Anlass auf der bekannten Rundstrecke von Spa-Francorchamps wurde nur von 7 Wagen bestritten. Um 13 Uhr nachmittags konnte bei schlechten Wetterverhältnissen der Start zu dem 40 Runden langen Rennen, das über 594,5 km führte, erteilt werden. Die nicht sehr reichhaltige Besetzung war folgendermassen: Benoist (Bugatti), Brivio (Bugatti), Dreyfus (Bugatti), Chiron (Alfa Romeo), Varzi (Alfa Romeo), Sommer (Maserati), Montier (Ford Spezial). Nuvolari wollte an dem belgischen Rennen