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E_1934_Zeitung_Nr.069

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12 AUTOMOBIL-REVUE N«

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N° 69 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 13 LÜFTFAHR Neues Verfahren zur Nebel-Bekämpfung? Ein Gelehrter des technologischen Institutes von Massachusetts soll ein neues Verfahren zur chemischen Auflösung von Nebel entdeckt haben. Das Verfahren arbeitet mit einer bis jetzt geheim gehaltenen Flüssigkeit, die durch ein Düsensystem vom Flugzeug aus fein zerstäubt wird und dabei angeblich den Nebel in kurzer Zeit zum Verschwinden bringt. -y- Das Flugzeugrennen England-Australien. Der königliche AenVlub von England veröffentlicht soeben eine Liste der Piloten, die sich für das voraussichtlich am 20. Oktober vom Londoner Flughafen Hatfield aus zur Durchführung gelangende Flugzeugrennen nach Melbourne eingeschrieben haben. Von der ursprünglich genannten Zahl von 64 Konkurrenten mussten zwei gestrichen werden. 7 Nennungen wurden für das Geschwindigkeitsrennen abgegeben, 27 für das Handicap- Rennen und 28 für die beiden Wettbewerbe. Als Nation sind mit 17 Teilnehmern am stärksten die U. S. A. vertreten. Grossbritannien folgt mit 16 Konkurrenten, Australien mit 5, Holland mit 5, Neuseeland mit 4, Frankreich mit 4, Schweden und Italien mit je 2, Deutschland, Dänemark, Algerien, Indien, Neu-Guinea und Portugal mit je 1 Bewerber. Man nimmt jedoch an, dass bei weitem nicht die vqlle Zahl der Gemeldeten zum Start erscheinen wird. Besonders bei den Amerikanern und Franzosen erwartet man mehrere Forfaits. Bauchbinden und Korsetts für Schnellflugzeug-Piloten. Beim Fliegen engerer Kurven mit Schnellflugzeugen treten Beschleunigungskräfte (Zentrifugalkräfte) auf, die ein Mehrfaches der Erdbeschleunigung betragen und, abgesehen von der Beanspruchung der Maschine, auch den Organismus des Piloten aussergewöhnlichen Anforderungen unterwerfen können. Ziemlich bald machen sich die Einflüsse auf den menschlichen Organismus dadurch geltend, dass es dem Pilot «schwarz vor den Augen» wird. Als Ursache nimmt man für den vorübergehenden Verlust des Sehvermögens das Abströmen des Blutes aus gewissen Gehirnpartien an. Unter der Wirkung der Beschleunigungskräfte sucht sich das Blut an den tiefsten Stellen des Körpers anzusammeln, und eine Blutüberfüllung entsteht vor allem in den Bauchgefässen. Um einer derartigen ungleichen Blutverteilung entgegenzuwirken, schlug deshalb kürzlich ein bekannter englischer Flieger in einem Vortrag vor der Aeronautical Society den Piloten von Schnellflugzeugen die Anwendung von Bauchbinden oder Korsetts vor. Durch diese Massnahme soll sich auch die Gefahr, dass der Pilot bei längerer Einwirkung grosser Beschleunigungskräfte bewusst- Ios wird, vermindern lassen. —th— Welche Höhe hält der Pilot aus? In England wurden kürzlich interessante Versuche angestellt, bei welchen man die für den Piloten einer offenen Maschine maximal erreichbare Flughöhe ermittelte und gleichzeitig die allmählichen Veränderungen im Befinden der Versuchsperson beobachtete. Der Pilot nahm in einer evakuierbaren Kammer Platz, in der durch entsprechende Luftverdünnung beliebige Höhenlagen nachgeahmt werden konnten. Bei 10,668 m trat beim Versuchspiloten ein leichter Verlust der Gesichtsfarbe ein. Noch auf 11,278 m war sein Puls aber normal und er war fähig, über sein Befinden Notizen zu machen. Auf 12,192 m wurde die Gesichtsfarbe immer blasser, doch ein Zeichen des Piloten mit dem Kopf besagte dem Beobachter, dass das Befinden «normal» sei, so dass der Unterdruck noch weiter gesteigert werden könne. 13,106 m! Der Pilot Iässt Block und Bleistift aus den blassen Fingern gleiten, das Gesicht wird grau — es ist höchste-Zeit, den Versuch abzubrechen. Der Unterdruck wurde wieder gemässigt, so dass er einer tatsächlichen Höhe von 12.801 m entsprach. Der Erfolg trat sofort ein. Der Pilot rückte seinen eingesunkenen Körper zurecht und bekam wieder Kraft, um seine Notizen fortzusetzen. Darauf wurde innerhalb vierzehn Minuten der «Abstieg» auf Meereshöhe vollzogen. Ein Interview mit der Versuchsperson besagt, dass diese keine Rückerinnerung an ihre Ohnmacht auf 13,106 m.hatte. Das Merkwürdige am Geisteszustand des Piloten auf 13,106 Höhe war, dass er, im Moment, als er sich durch Sauerstoffmangel etwas beengt fühlte, das Gefühl hatte, der Unterdruck könne noch gesteigert werden. + Ein neuer schwimmender Flugstützpunkt für den Südatlantikverkehr. Von Europa führen über Afrika zwei Luftlinien nach Südamerika, eine deutsche und eine französische. Die erstere wird teils von Luftschiffen, teils von Flugzeugen beflogen. Die Flugzeuge benutzten bisher zwischen der afrikanischen Abflugstelle Bathurst und Natal in Bra- Umlaufflügel-Flugzeug abgeschlossen und trifft nu.i Vorbereitungen, um diese Maschine vom nächsten Frühjahr an in grösseren Serien herauszubringen. Im Gesamtaufbau silien den Dampfer «Westfalen» als schwimmenden Stützpunkt. Nunmehr ist in demgleicht das neue Flugzeug dem letzten Autogiro-Typ C 30. Es wird auch wie jener direkt Motorschiff «Schwabenland» ein zweiter schwimmender Stützpunkt geschaffen worden, welcher Ende August 1934 die Ausreise steuert. Zum Antrieb dient ein Zweizylinder durch Verstellung des Umlaufflügels ge- 50-PS-Motor, der 1:2 übersetzt ist und bis 3300 Touren macht. Die maximale Fluggeschwindigkeit soll 145 bis 155 km/St, betragen, die Reisegeschwindigkeit rund 130 km/St. Wir werden in einer der nächsten Nummern noch Bilder und nähere Einzelheiten der Maschine veröffentlichen. -s. Besuche ausländischer Flieger auf dem Flugplatz Bern. Der Flugbetrieb auf dem Belpmoos zeigt weiterhin eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung. In 56 Rund- und Alpenflügen wurden 112 Passagiere befördert. Zudem beteiligte sich die Alpar an den Flugtagen in Courtelary und Gasel, die beide einen vollen Erfolg brachten. Die Sportflieger und die Piloten des Berner Aero-Clubs unternahmen insgesamt 566 Flüge. Im Laufe des Monats erwarb F Aebersold aus Bigion das Snortfliegerbrevet. Die Segelflieger erzielton in 314 Starten eine gesamte Flugzeit von 33 Stunden und nach dem Gewässer der Bestimmung antritt. Die «Schwabenland» wurde im Anfang des Jahres ihrer neuen Bestimmung gemäss umgebaut und enthält die neuesten Verbesserungen, welche die bisher gemachten Erfahrungen berücksichtigen. Infolge des Antriebs durch Verbrennungsmotoren kann das Schiff stets sofort in Betrieb genommen werden und braucht doch während der Liegezeit keinerlei Brennstoff. Die Anbringung der Schleuderbahn auf dem Achterschiff erleichtert das Verschieben der Flugboote an Bord des Schiffes. Das von allen Decksaufbauten freie Achterschiff besitzt neben der Schleuderbahn zwei sogenannte Abstellbahnen, auf denen die nicht zum Abschuss kommenden Boote ruhen. Beim Transport der an Bord genommenen Flugboote ist es nicht mehr notwendig, diese um Schornstein und Mast mit dem Flügel herumzuschwenken, um sie auf diestellen damit eine neue Bestleistung als Gruppe auf. 33 Militärmaschinen besuchten unsern Flugplatz und führten 28 weitere Landungen aus. In der letzten Juliwoche war der Besuch ausländischer Flieger besonders rege. Pilot Ledlie, London, traf mit einer amerikanischen Reisegesellschaft in einem sechsplätzigen Dragonflugzeug in Bern ein. Die Gäste begaben sich unverzüglich Schleuderbahn zu bringen. Die Ausbildung des ersten Teiles der Schleuderbahn als Drehscheibe, mit deren Hilfe die Verschiebung der Flugboote an Deck möglich ist, stellt einen weiteren bedeutenden technischen Fortschritt dar. Der grosse Heckkran ist so ausgeführt, dass der Ausleger, wenn der Kran nicht in Tätigkeit tritt, auf das Deck des Schiffes gesenkt werden kann. Diese Ausführung war notwendig, weil sonst beim Abschuss über Heck der Kran einen Start der Flugboote mit ihrer bedeutenden Spannweite unmöglich gemacht hätte. Da die «Schwabenland» ohne Ladung fährt, ist zum Ausgleich der recht erheblichen Zusatzgewichte, die hauptsächlich im oberen Teil des Schiffes gelagert sind, ein Sandballast von 30 Tonnen in den unteren Räumen des Schiffes sachgemäss verteilt worden, der genügende Stabilität und weiche Schiffsbewegunaren auch in hohem Seegang sicherstellt. An Bord der «Schwabenland» befindet sich ferner eine meteorologische und ozeanographische Station der Deutschen Seewarte. Stz. Ein neuer kleiner Autogiro-Typ. Die englische Firma J. Weir Ltd. hat soeben erfolgreiche Versuche mit einem neuen kleinen Flu^&ncyi z