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E_1934_Zeitung_Nr.069

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*P 69 — 1934 AUTOMOBIL-EEVtÄ 15 Am Vorabend des Grand Prix. (Schluss von Seite 6.) Parkplatz Nr. 5 = grün «kt Worauf die Grand-Prix-Besucher zu achten haben. Die Pplizeidirektion der Stadt Bern hat im Hinblick auf den Grand Prix eine Anzahl wichtiger Verfügung erlassen, die wir im folgenden kurz • zusammenfassen: 1. Strassensperrungen: Sonntag, den 26. August 1934 wird von 05.00 bis zirka 18.00 die Rennstrecke im Bremgartenwald für den Fahrzeug- und Fussgängerverkehr vollständig gesperrt. 2. Verkehrsumleitung. Der durchgehende Verkehr wird wie folgt umgeleitet: a)..Richtung Wohlen durch die Halenstrasse via Haienbrücke oder Neubrückstrasse via Neu- -. brücke und umgekehrt. b) Richtung Frauenkappelen (Westschweiz), durch die Brünnenstrasse - Bernstrasse - Freiburgstrasse - Weissensteinstrasse - Könizstrasse - Stadt und umgekehrt. 3 Parkplätze. Es werden 7 offizielle Parkplätze errichtet und durch eine besondere Farbe gekennzeichnet, nämlich: Parkplatz Nr. 1 = rot 1 Murtenstr., am Strassen- Parkplatz Nr. 2 = gelb / kreuz Bethlehem, Parkplatz Nr. -3 = blau südlich Murtenstrasse, zwisch. Riedbach -• Zelgstrasse (Tscharnergut). Parkplatz Nr. 4 = weiss Strassendreieck zwischen Abendstrasse und Asylweg (Resarvapankplatz). Am rechten Aareufer bei der Hinterkappelenbrücke. B. Wegfahrten: a) Aus den Parkplätzen Nr. 1—4: Richtung Stadt - durch die Bethlehemstrasse - Freiburgstrasse. Die Bethlehemstrasse ist für -. die Wegfahrt als Einbahnstrasse, von Nord- ••- weiten nach Süden reserviert. bb) Richtung Freiburg, durch die Bethlehem- *i strasse - Freiburgstrasse. cc) Richtung Murten, durch die Murtenstrasse. " ,' b) Aus Parkplatz Nr. 6: Richtung Stadt Läng- *; gaßstrasse - Bubenbergplatz. c) Aus Parkplatz Nr. 7: aa) Richtung Stadt: Weyermannsstrasse - Freiburgstrasse (Ost). bb) Richtung Westschweiz: Weyermannsstrasse - Freiburgstrasse (West). Der Radio am Grossen Preis. Der schweizerische Landessender wird durch die Stationen Beromünster, Monte Ceneri und Sottens eine ausführliche Reportage vom Hauptrennen über- angepasst war. uns von neuem. Und zum Schlüsse zeigt uns eine wundervolle Sinfonie der Farben und des Lichts, * Polygraphischer Verlag A.-G., Zürich. Sehr begrüssenswert ist die auf Seite 380 enthaltene Anhaltestrecke-Tabelle, in welcher Reaktionsweg und Bremsweg in einer einzigen Zahl zusammengefasst sind. Bezüglich des « Rechtsfahrens » teilt Bundesrichter Strebel die Auffassung, dass kein praktisches Bedürfnis bestehe, dem Führer zu verbieten, auf übersichtlichen Strassen deren Mitte einzunehmen, solange er nicht in die Lage kommt, andern Strassenbenützern auszuweichen. Strenge bezüglich des Rechtsfahrens ist am Platze auf vielbefahrenen und Strassen mit unübersichtlichen Seiteneinmündungen, ebenso bei schlechter Sicht (Nacht und Nobel). In solchen Fällen würde jede Abweichung von der Regel eine Verkehrsgefährdung in sich schliessen. Art. 27 M. F. G. sieht in AI. 1 vor, dass bei Strassengabelungen und -kreuzungen beide Führer die Geschwindigkeit zu massigen und dem « gleichzeitig » von rechts kommenden Motorfahrzeug den Vortritt zu lassen haben. Seit Inkraftsetzung des M. F. G. ist viel darüber gestritten worden, wann « Gleichzeitigkeit > vorliege und wann nicht. Die Gerichte haben sich diesbezüglich weniger Kopfzerbrechen gemacht als die Anwälte, sie haben jeweils kurzerhand immer dann « Gleichzeitigkeit» angenommen, wenn eine Kollision erfolgt ist. Bundesrichter Strebel umschreibt nun das Wesen der < Gleichzeitigkeit» genauer. Er präzisiert wie folgt: «Gleichzeitigkeit ist gegeben, wenn sich die Fahrzeuge gefährden müssten, sofern beide unbekümmert um einander mit der eingehaltenen Geschwindigkeit weiterfahren würden, d. h. wenn die Möglichkeit besteht, dass beide Fahrzeuge im nämlichen Augenblicke auf die Kreuzungsstelle kommen, oder dass das später ankommende sie erreicht, ehe das erstangekommene sie wieder vollständig freigegeben hat. Die Voraussetzung der cGleichzeitigkeit» ist nicht erst dann erfüllt, wenn die Fahrzeuge bei fassung Strebel darin, dass bei Zusammentreffen von Motorfahrzeugen mit andern Strassenbenützern der Motorfahrzeugführer z. B. dem von rechts kommenden Pferdefuhrwerk den Vortritt zu lassen hat. Dies war nun sicherlich nicht die Absicht des Gesetzgebers. Die stenographischen Bulletins über die Beratungen im National- und Ständerate enthalten hierüber leider nichts. Aus dem Wortlaut des Gesetzes geht aber meines Erachtens hervor, dass ein Motorfahrzeugführer ausschliesslich nur einem Motorfahrzeuge, das von rechts kommt, den Vortritt zu lassen hat. Wäre der Gesetzgeber der Ansicht von Bundesrichter Strebel gewesen, hätte er nicht ausdrücklich erwähnt * einem gleichzeitig von rechts kommenden Motor fahrzeuge >, sondern er hätte dann vielmehr gesagt, * jedem von rechts kommenden Fahrzeug ». Der Gesetzestext spricht somit jedenfalls gegen die Auffassung Strebel. Aber auch praktisch ist die Auffassung Strebel, wie der Kommentator übrigens selbst andeutet, nicht zweckmässig, da es doch sicherlich ein Unding wäre, von einem schnellfahrenden und weniger rasch anzuhaltenden Fahrzeug zu verlangen, dass es einem langsam fahrenden Fahrzeug, das infolgedessen auch in der Lage ist, viel rascher anzuhalten, den Vortritt lässt. Es müsste dies speziell an unübersichtlichen Stellen zu unhaltbaren und gefährlichen Konsequenzen führen. Ich glaube deshalb nicht, dass sich die Gerichte der Auffassung Strebel anschliessen dürfen, da diese, wie erwähnt, meines Erachtens dem Gesetzestexte widerspricht nnd auch in keiner Weise etwa durch die Beratungen in den Räten unterstützt wird. In Art. 33 kommt Bundesrichter Strebel auch auf den Dispens von der Beleuchtungspflicht der vom Felde kommenden landwirtschaftlichen Fuhrwerke zu sprechen. Mit Stadler ist er der Auffassung, dass die Kantone befugt sind, für diese eidgenössisch dispensierten Fuhrwerke Beleuchtungsvorschriften aufzustellen, d. h. es bleibt den Kantonen überlassen, dasjenige zu tun, zu dem die eidgenössischen Räte die Courage nicht'aufbringen konnten! Nicht mit Stadler einverstanden ist aber Strebel, dass, solange keine kantonalen Beleuchtungsvorschriften bestehen, dem Bauer, der vom Dispens der Beleuchtungspflicht Gebrauch macht, im Falle eines Unfalles ein Mitvcrschulden zugeschrieben werden darf. Die Gebrauchmachung einer gesetzlich zugestandenen Erleichterung begründet nach Strebel keine Pflichtverletzung und kein schuldhaftes Handeln. Von Bedeutung sind die Ausführungen Strebeis bezüglich Fussgängerstreifen. Er ist nicht der Auffassung, dass hier dem Fussgänger ein Vortrittsrecht im eigentlichen Sinne zusteht. Als Grundsatz stellt er folgende, sicherlich zutreffende Regel auf: c Wer bereits auf der Kreuzungsstelle ist, wenn das Fahrzeug an diese herankommt, darf seinen Weg in jedem Falle fortsetzen. Auf diese Stelle begeben darf sich aber nur noch, wer damit rechnen kann, dass er sie wieder freigegeben haben wird, ehe das Fahrzeug herangefahren sein wird, wenn es die Fahrgeschwindigkeit pflichtgemäss verlangsamt. > Dass die soeben erschienene 3. Lieferung eine Menge interessanter Probleme und in vielen Fragen wertvolle Abklärung gebracht hat, dürfte wohl durch die vorstehenden Ausführungen, die in keiner Weise Anspruch auf Vollständigkeit machen, bewiesen sein. Dr T?. von Stürler. Amtliche Mitteilungen Gurnigel-Strasse. Es wird uns mitgeteilt, dass beim Befahren dieser Strasse viele Automobilisten beim Anhalten zur Sicherung ihres Wagens Sieine unter die Räder legen, die sie dann beim Abfahren einfach liegen lassen. Es bedeutet dies eine Gefährdung des Verkehrs und eine Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Strasseneigentümer Es werden daher die Automobilisten ersucht, allfällig unterlegte Steine vor der Abfahrt wieder dahin zu bringen, wo sie diese genommen .haben. Der Oberingenieur des II. Kreises in Bern. verantwortliche Redaktion: Or. A. Böchf. ChefredakfFon. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bollitjer. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwag). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.