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E_1934_Zeitung_Nr.068

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R*6S S|>c»»tlacfi« Frelburger Motorsport-Woche. (Schiusa von Seite 5.) Die Schwanwald-Höhenfahrt. Am Freitag 1 früh nahmen 127 Fahrer die Schwarzwald-Höhenfahrt auf, die einer kleinen Alfwnfahrt gleichzusetzen ist, denn nicht weniger als achtmal mussten auf der 436 km langen Strecke Höhen von mehr als 1000 Metern erklettert werden. Die Strecke war durch vier Zeitkontrollen in Etappen unterteilt, die wiederum mit ganz verschiedenen, dem Gelände angepasaten Geschwindigkeiten *u durchfahren waren. Die vorgeschriebenen Durchschnitte lagen zwischen 54 und 68 km/3t., also verbältnismässig hoch für eine Berg- und Höhenstrecke, doch war dies deshalb möglich,, weil die Wettbewerbsstrecke während dieser Zeit nur für den Einbahnverkehr zugelassen und durch ein grosses Aufgebot von geschulten N.S.K.K.-Leuten völlig gesichert war. Diese Absperrung ermöglichte die Prüfung in dieser Form überhaupt erst. Die Strassen •waren oft eng, sehr winkelig in einigen Ortschaften, mit wenigen Ausnahmen nur aus Kurven bestehend; •ingeschaltet war auch die neue herrliche Schwarzwald-Höhenstrasse, der gefürchtete Kniebis und so manche Strecken-Delikatesse. Erfreulicherweise tiatten die Fahrer durchweg gutes Wetter, Für die Waten ergaben sich verhältnismässig «och weniger grosse Schwierigkeiten, als für die Motorräder, erfreulich gut schnitten vor allen Dingen die Kleinwagen mit einem Hubraum bis zu 1000 com ab. Immerhin waren die Ausfälle in den meisten Klassen nicht ganz gering, ein Beweis dafür, dass man es doch mit Spitzenleistungen zu tun hatte. Wäre vielleicht noch Regen hinzu jekommen, so hätte sich diese Gebirgefahrt eicher «u einer ganz schweren Prüfung gestaltet. Von den 127 gestarteten Fahrzeugen sind 28 nicht ans Ziel gekommen, 22 Fahrer holten sich Strafpunkte und 77 erfüllten das ihnen vorgeschriebene Pensum. Die Durchschnitte waren im allgemeinen gut zu halten. Das geht auch aus der zweiten Höchstleistung hervor, die Geier auf Mercedes Behuf, als er mit seinem 5-Liter-Wagen mit 40 Minuten Vorsprung das Ziel passierte. Am zweiten Tage der Freiburger Jubiläums- Bportwoche wurde die Rundstrecken-Hochleistungsprufung iftir Tourenwagen und Motorräder durchgeführt, an der sich die übriggebliebenen Fahrzeuge der Höbenfahrt beteiligen mussten. Diese beiden Wettbewerbe wurden auch zusammen gewertet. Eine 9,25 Kilometer lange Rundstrecke, die 12mal zu durchfahren war, so dass die Konkurrenten eine Gesamtetrecke von 111 km zurückzulegen hatten, musste i£it Durchschnitten von 62—75 km/St, bestritten ^ ^rden. Die Strecke führte zum grossen Teil durch we Strassen der Stadt, war ausserordentlich kurvenreich und stellte eine absolute Fahrerprüfung dar. Dazu war sie nicht einmal ganz leicht, denn es gab viele Konkurrenten, die den geforderten Durchschnitt nicht halten konnten. Andererseits •wieder waren einige Fahrer dabei, die weit über ihren Durchschnitt kamen. Für das Publikum war diese Angelegenheit natürlich eine klein« Sensation, •wir aber glauben, dass man dieser Prüfung erst den richtigen Wert geben würde, wenn man sie zu Mill. Fr. In zahlreichen Fällen ist es der Hotel- Treuhand-Gesellschaft unmöglich, in wirksamer Weise einzugreifen, weil die ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu bescheiden sind, um entsprechende Kapitalabfindungen zur Entschuldung aufzubringen. Die Tendenz des Schweizerischen Fremdenverkehrsverbandes läuft nun darauf hinaus, der einer 'Regelmässigkeitsfahrt mit hohen Durchschnitten umgestalten könnte. Die Wirkung ist die träge und durch Erweiterung ihrer Kompetenzen Hotel-Treuhand-Gesellschaft durch vermehrte Bei- gleiche, das Ergebnis aber ein wertvolleres. Dieeine grössere finanzielle und rechtliche Bewegungsfreiheit zu geben. Betr. Hotelbauverbot wird der Einzelergebnisse dieser Konkurrenzen sind für uns nicht wichtig, da es sich nur um eine nationale Beteiligung handelte. E. R. Die Bestattung Guy Molls. Der in Pescara "tötlich verunglückte Rennfahrer Guy Moll war bekanntlich ein gebürtiger Algerier. Sein Vater reiste sofort nach Erhalt der Todesnachricht mit dem Flugzeug via Marseille nach Pescara ab. Die Leiche des toten Rennfahrers wurde nach Neapel geführt und von mit dem Schiff nach Rivet in der Nähe Algier transportiert, wo die Trauerfeierlichkeiten stattfinden werden. In den algerischen Sportskreisen, wo man Mol! als den grossen jungen Sportshelden der Nation geradezu verehrte, hat die Nachricht von seinem furchtbaren Tod niederschmetternd gewirkt. Bergrennen auf dem Stflfserloch. An dem Stilfserjochiennen, an dem bekanntlich am nächsten Sonntag vor allem italienische Fahrer teilnehmen, wird auch der Berner Hans Stuber starten. Die Scuderia Ferrari ist mit zwei Alfa Romeo-Monoposto vertreten, deren bef uns weniger bekannte Piloten noch nicht bestimmt sind. An nennenswerten Piloten seien erwähnt: Cornaggia-Medici, Graf Premoli, Graf Lurani, Dusio, Minozzi, Strazza, Cecchini, Proskowecz. V erscheinenden Publikationen. Aus diesen Feststellungen seht hervor, dass sich der Fremdenverkehr in unserem Lande frequenzmässig an vielen Orten über den Tiefpunkt gehoben hat. Dies ist um so bemerkenswerter, als in wichtigen ausländischen Verkehrsgebieten die Frequenz erheblich gesunken ist. In erster Linie darf diese Tatsache der relativen politischen Ruhe und Ordnung in unserem Lande zugeschrieben werden. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass die Anziehungskraft der Schweiz als Reise- und Verkehrsland unverändert fortbesteht, womit der Fremdenverkehr auch weiterhin seine wichtige volkswirtschaftliche Funktion erfüllen kann, wenn er auch die Frequenzen und die Umsätze der Jahre vor der Krise in absehbarer Zeit bei weitem nicht erreichen wird. Welch grosse Bedeutung dem Fremdenverkehr selbst in der jetzigen Krisenzeit im Rahmen der gesamten Volkswirtschaft zukommt, geht daraus hervor, dass gegenwärtig, d. h. zur Zeit der Hochsaison, 55—57,000 Personen in der Hotellerie beschäftigt werden, dass der Absatz einheimischer landwirtschaftlicher Produkte vom Dezember 1933 bis Juni 1934 auf total 20,9 bis 21,6 Mill. Fr. ohne Inlandsweine geschätzt wird, und dass die Devisenproduktion des Fremdenverkehrs für Ausgaben ausländischer Gäste in den Hotels in der gleichen Periode auf zirka 48,2 Mill. und für die Nebenausgaben auf zirka 79 Mill. Fr. zu stehen kommt Voraussetzung dafür, dass unser Land diese für alle Bevölkerungsgruppen wichtigen volkswirtschaftlichen Leistungen beibehalten oder gar steigern kann, ist aber einerseits die grosszügige Berücksichtigung der Strukturwandlungen des Fremdenverkehr« in unserer nationalen Verkehrspolitik und anderseits die Wiederherstellung der Wirtschaftlichkeit der privaten Fremdenverkehrsunternehmen. Um einen allgemeinen Zusammenbrach der Fremdenverkehrswirtschaft zu verhüten und im Gegenteil den Fremdenverkehr als wichtiges Glied unserer Volkswirtschaft xu erhalten, erwächst deshalb die Aufgabe: 1. Die privatwirtschaftliche Existenz der Unternehmungen des Fremdenverkehrs sicherzustellen und 2. die infolge der strukturellen Wandlungen des internationalen Verkehrs notwendig werdenden Massnahmen zu treffen, damit die Hemmungsmomente, die gegenwärtig der Anziehungskraft unseres Landes entgegenwirken, beseitigt werden. Um diese Postulate verwirklichen zu können, unterbreitete der Schweizerische Fremdenverkehrsverband dem Bundesrat einige tiefgreifende Anträge, die sich unterteilen in Massnahmen zugunsten der Hotellerie und solchen zugunsten der Bergbahnen, und 3. in Massnahmen zur Förderung des schweizerischen Fremdenverkehrs im allgemeinen. Was die erstere Gruppe anbetrifft, so steht im Brennpunkt der Interessen das Kostenanpassungsproblem, mit dem Bestreben, es sei unter Führung des Volkswirtschaftsdepartementes ungesäumt die Aktion zur Verringerung der Spanne zwischen Gross- und Kleinhandelspreisen energisch weiterzuführen. Eine schwere Nuss zum Knacken stellt dann allerdings die Sanierung verschiedener Hotels dar, besteht doch bei der schweizerischen Hotellerie ein dringender Abschreibungsbedarf von mindestens 200 Antrag gestellt, unverzüglich für eine strenge, den ursprünglichen wirtschaftspolitischen Absichten entsprechende Durchführung des Hotelbauverbotes zu sorgen. Was die Massnahme für die Bergbahnen anbetrifft, so zielen diese auf eine Beseitigung des Tarifchaos, Anpassung der Personen- und Gepäcktarife und auf ein Verbot des Baues neuer Bergbahnen hin. Unter den Massnahmen zur Förderung des schweizerischen Fremdenverkehrs im allgemeinen wird in erster Linie auf eine Intensivierung der Verkehrspropaganda hingezielt, und zwar sollen der Schweiz. Verkehrszentrale, damit sie wirklich erfolgreich arbeiten kann, vom Bund bedeutend grössere Mittel zur Verfügung gestellt werden. Bei der Revision des Spielsaalartikels der Bundesverfassung wird eine Erhöhung des Spieleinsatzes als dringende Notwendigkeit betrachtet. Ueber den Ausbau der Alpenstrassen und ihrer Zufahrtsstrassen schreibt die Eingabe folgendes: Im Verkehrswesen zeigen sich heute nicht nur konjunkturbedingte Verschiebungen, bei denen mehr oder weniger begründete Aussicht auf Rückbildung in kommenden « normalen Zeiten » besteht, sondern auch tiefgehende und aller Voraussicht nach auf die Dauer wirkende strukturelle Wandlungen. Die wichtigste darunter (neben andern, wie beispielsweise dem Aufkommen neuer Verkehrsgebiete) ist die Automobilisierung des Verkehrs. Diese hat schon einen so hohen Grad erreicht, dass der Grossteil der finanzstarken Ferienreisenden im Automobil zu uns kommt; in St. Moritz beispielsweise reisen nicht weniger als drei Viertel der Ankommenden mit dem Automobil zu. Mit der Automobilisierung des Verkehre entwickelt sich notwendig eine ganz neue Art des Tourismus: der Autotourismus, der sich unserer Passstrassen bedient, um den Schönheiten unserer Berg» weit näher zu kommen. Dieser Autotourismus, der mehr und mehr das Ferienvergnügen der kaufkräftigen Gäste ist, kann sich natürlich nur dort frei entfalten, wo breite, ungefährliche, staubfreie Strassen vorhanden sind, Leider ist diese . Voraussetzung in der Schweiz nur sehr mangelhaft erfüllt, da unsere. Verkehrspolitik die Alpenstrassen bisher nicht mit der ihr gebührenden Aufmerksamkeit behandelte und daher auf die Aufstellung eines grosszügigen Modernisierungsprogrammes für unsere Alpenstrassen verzichtete. So genügt unser Alpenstrassennetz den Anforderungen des modernen Verkehrs immer weniger, was zu einer Diskreditierung unseres Landes in ausländischen Automobilistenkreisen führt. Im Ausland ist denn auch die Ansicht weit verbreitet, der mangelhafte Zustand unserer Alpenstrassen bedinge eine besondere Aufmerksamkeit und . persönliche Inanspruchnahme des Fahrers, die dem selbstfahrenden Touristen die gesuchte Erholung verunmöglichten. Man darf dabei nicht vergessen, dass heute der Grossteil der Automobiltouristen Selbstfahrer sind, die, weil sie auf ihren Touren Erholung finden wollen, am liebsten Gebiete mit vorzüglichen Strassenverhältnissen aufsuchen. AUTOMOBIL-tfEVUE Mit grossem Bedauern muss man feststellen, das Unfälle auf den Alpenstrassen, wie sie sich beispielsweise am Kerenzerberg und am Simplon ereigneten, wobei der erstere zweifellos auf die schlechten StraseenverhäHnisse zurückzuführen ist, die Angst der Ausländer vor den Gefahren der schweizerischen Alpenstrassen vergrössern. Die ausländische Verkehrspropaganda nützt denn auch solche Fälle mitunter sehr zu unserem Nachteil s Ḋiese Tatsachen sind um so betrüblicher, als die ausländischen Konkurrenzgebiete alles tun, um die Automobilisten zu sich zu ziehen, und zwar vor allem mit Hilfe einer äusserst aktiven Strassenbauund Modernisierungspolitik. Als Beispiele für die ausländische Aktivität im Hinblick auf den Autotourismus seien folgende Alpenstrassen-Bauten unserer Nachbarländer erwähnt: Frankreich: Route des Alpes, Route des Pyrenees, neue Strasse von Grenoble an den Genfersee; dazu das Arbeitsbeschaffungsprogramm des Arbeitsministers Marquet, das rund 1 Milliarde für ausserordentliche Strassenbauten vorsiehtl verlesen und genehmigt. Unter Mutation war eine Aufnahme als Aktivmitglied zu verzeichnen. Der Vorsitzende erinnert die Mitglieder, den techni- Italien: Ausbau bestehender Strassen und Neubauten in den Dolomiten (Dolomitenstrasse!), im Tirol (Stilfserjoch!) und im Monte-Rosa- und Matterhorn-Gebiet, Bau der Strasse rund um den Garschiedene Verkehrsprobleme wurden besprochen. Die schen Beratungsdienst mehr zu benutzen. Auch verdasee. Dazu die 'Strassen ausserhalb der AlpenI eingelaufenen Vorschläge zur Herbstfahrt lösten eins Oesterreieh: Neubau der Grossglocknerstrasse (noch nicht fertiggestellt), Neubau der Winterthur, Kyburg, Frauenfeld, Steckborn via Stein rege Diskussion aus, wobei man sich auf die Route Packstrasse, Ausbau der andern Alpenstraesen a. Rhein einstimmig einigte. Die Herbstfahrt findet (alle unter Zuziehung des Arbeitsdienstes). Statt: Sonntag, den 9. September. Abfahrt punkt Deutschland: Die neue430Kilometer lange 12.30 Uhr bei der Bahnhof-Passerelle. An der Queralpenstraese von Berchtesgaden nach dem Bodensee, dazu die neuen Reichsautobahnen, die zum wird, können auch Kinder teilnehmen. Für Aktiv- Herbstfahrt, die als Familien-Bummel arrangiert Teil ebenfalls durch Gebirgsgegenden führen werden entrichten,, wogegen Gäste 5 Franken zu zahlen hamitglieder und deren Frauen, ist kein Fahrgeld zu Ȧngesichts dieser ausserordentlichen Aktivität ben. Die Mitglieder werden ersucht, sich bis zum im ausländischen Alpenstrassenbau muss die 31. August im Rest. Bergmann anzumelden. Für Schweiz, wenn sie nieht dauernd ins Hintertreffen flotte Musik wird gesorgt. Bitte Gäste nicht vergessen. , H. St. geraten will, mit frösster Beschleunigung ihre wichtigsten Alpenstrassen und deren Zufahrtsstraesen CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. modernisieren. Zwecks Vorbesprechung der Das ganze Problem der Alpenstrassen Ist durch interessanten Berner Granddie Alpenstraseeninitiative einerseits und durch die Prix-Veranstaltung vom 26. Aug. verschiedenen Arbeitsbeschaffungsprojekte andererseits zur Diskussion gestellt worden. Die dem Schweizerischen Fremdenverkehrsverband angeschlossenen Verbände haben beschlossen, sich mit aller Kraft für die Verwirklichung der AIpenstrasseninitiative einzusetzen, und wir erlauben uns deshalb, Sie höflichst zu bitten, die Frage des Ausbaues der Alpenstrassen zusammen mit der Frage der Arbeitbeschaffung einer grosszügigen und weitschauenden Lösung entgegenzuführen. » Neben einem Hinweis auf das Tarifsystem ausländischer Bahnen kommt die Eingabe noch auf die Clearingverträge mit dem Auslande zu sprechen, mit dem Postulat, es sei in den Handels- und Clearingverträgen mit Oesterreich, der Tschechoslovakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, in ähnlicher Weise ein bestimmter Betrag für den Reiseverkehr zu reservieren, wie is im Handelsurid Verrechnungsabkommen mit Deutschland praktiziert wurde. Zwecks Ausgleich der Pfundschwankungen soll von Bundes wegen jeweils zu Beginn der Fremdensaison ein während der ganzen Saison gültiger Kurs festgesetzt werden. Die Eingabe schliesst mit den Worten, dass nur die Sorge um die Erhaltung der schweizerischen Fremdenverkehrswirtschaft den Schweiz. Fremdenverkehrsverband veranlasst habe, diese verschiedenen Feststellungen und Anträge zu unterbreiten, wobei die Erkenntnis wegleitend war, dass der Fremdenverkehr heute in einer Zeit rücksichtsloser und zum Teil wohl dauernder Unterbindung des internationalen Warenaustausches viel stärker als früher zur Aufrechterhaltung der Lebensmöglichkeiten unseres Volkes und zur Bewahrung unseres nationalen Wohlstandes beitragen muss. T. C. S. Autosektion Waldstätte BOndnerfahrt vom 12.—15. August 1934. 2. Tag. Rotgolden erstrahlen die Bergkuppeln und erfreuen die gesamte Touring-Gemeinde, galt es doch heute, der Alp Grüm einen Besuch abzustatten. Die Bernina-Bahn führte uns an Gletschern und Wasserfällen vorbei auf die Alp. Allein, kaum der Bahn entstiegen, umfingen uns dicke Nebelschwaden, die bald von einem sprühenden Regen abgelöst wurden. Der Nachmittag dieses zweiten Tages war der Ruhe gewidmet. Nach gemütlicher Zusammenkunft zum gemeinsamen Nachtessen ging's beizeiten in die Federn, um am dritten Tage das grosse Pensum erledigen zu können. 3. Tag. Morgens 5 Uhr Tagwache, 6 Uhr Abfahrt nach Samaden, Fahrzeuginspektion, Rehabilitation. Es wurden heute an Fahrer und Autos grössere Anforderungen gestellt, galt es doch, über Julier und San Bernardino Locarno zu erreichen. In langer Kolonne zogen die 25 Wagen durch St. Moritz, Campfer, Silvaplana, Julierpasshöhe (2288) nach Bivio und Tiefenkastei hinunter. Thusis wurde um zirka 9 Uhr passiert, um bei der tosenden Viamala einen kurzen Halt zu machen. Splügen-Dorf war unser nächstes Ziel. Kaum war das Postautomobil angelangt, nahmen wir den Weg unter unsere Gummisohlen, um in langen Windungen den Bernardin zu bezwingen, was auch jedem Fahrer mühelos gelang. Nach kurzer Rast, bei eisigkaltem Wind begrüssen wir hier oben Berner Clubfreunde durch Ueberreichung unseres Clubwimpels, ging's hinunter ins freundliche Bergdorf San Bernardino, wo uns das Mittagessen serviert wurde. Um 14 Uhr war Abfahrt durch viele Kurven auf staubiger Bergstrasse durch das schöne Misox nach Bellinzona. Heisse schwüle lmft empfing uns in Bellinzona, welches wir fahnengeschmückt durchfuhren und von der Bellenzer Jugend mit eviva Lucerna begrüsst wurden. Bald war Locarno erreicht, wo uns im Hotel Reber, am Gestade des herrlichen Sees, freundliche Aufnahme zuteil wurde. Unser Führer dankte der Tessiner Sektion für den freundlichen Empfang im Namen aller Waldstätter durch Ueberreichung unseres Fanions. 4. Tag, 9 Uhr mag's geschlagen haben, als wir den ersten Gang hineindrückten und mit starker Pedalbetätigung Richtung Gotthard zusteuerten. Auf Kleissender Strasse passierten wir Arbedo, Biasca, die Kehren von Faido und hinauf ging's über Airolo dem Hospiz zu. Stolz griisste links das alte Fort Fondo del Bosco und weiter oben Motto Bartola; eine 12-cm-Kanonenbatterie in Stellung stand harrend auf das Kommando • Feuer ». Abwärts, nach kurzem Halt, konnten wir in Andermatt das gut verdiente Mittagessen einnehmen. Wohl hatten einige Wagen kleinere Störungen, doch unsere Clubmechaniker wussten diese trefflich zu beheben, so dass um 6 Uhr alle 25 Autos mit sämtlichen Insassen wohlbehalten und freudigen Mutes zur letzten Sammlung in Küssnacht a. R. eintrafen. Der Fahrleiter Schumacher sowie Kassier Dönni dankten allen Mitgliedern und Angehörigen für die präzise Disziplin, welche für einen Touringfahrer Ehrensache bedeutet. Dass die Ferienreise ohne Störung und Disharmonie verlaufen ist, verdanken wir in erster Linie den Organisatoren der Sektion, den Dank sämtlicher Teilnehmer durften diese drei Herren in Form eines dreifachen « Hochs » einkassieren. Aber auch dem T. C. S. wollen wir unsern Dank nicht versagen, indem wir alle werben wollen für neue Mitglieder, zum Wachsen des Clubs. Ein Gefühl der Beruhigung und des Wohlgeborgenseins empfinden wir alle als Mitglieder dieses mächtigen und nützlichen Verbandes. H. A. Neugrundung. Bollier & Widmer, Bremsbeläge, Wallisellen. A. Bollier und A. Widmer haben unter dieser Firma eine Kollek/ivgesellschaft eingegangen, welche am 1. August ihren Anfang nahm. Zweck der Firma ist die Vertretung von Bremsbelägen. Domizil: Stangenstrasse. Firmenänderung. Fleury & Cie., Automobilgarage, Genf. Albert Fleury und P. J. Chatelain, französischer Nationalität, beide wohnhaft in Genf, haben unter dieser- Firma eine Kollektivgesellschaft eingegangen, die die Uebernahme der Aktiven und Passiven der früheren Einzelfirma A. Fleury bezweckt, welche erloschen ist Zweck der Unternehmung ist der Handel in Automobilen, sowie der Betrieb einer Garage und Reparaturwerkstätte. F Compagnon und G. Pattay führen rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Domizil: Av. de Fontenex. Firmenloschung. Garage des Enfrepöts S. A., Lausanne. Die Firma wird infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht: Lumina Export S. A., Genf. Benzinhandel. In ihrer Generalversammlung beschloss diese Aktiengesellschaft ihre Auflösung. Nach durchgeführter Liquidation wird die Firma im Handelsresister ge-' löscht. Nachlassvertrag. Ingold & Panchaud, Garage, Herzogenbuchsee. Stundungsbewilligung vom 7. August. Gläubigerversammlung: 2. Oktober. Eingabefrist bis 1. Septpmher. Europa-Rundfahrt. CHAUFFEURVEREIN SCHAFF- HAUSEN. Monatsversammlung vom 9. August 1934. Präsident A. Bühler eröffnete die sehr gut besuchte Versammlung mit einer kurzen Begrüssung um 20.30 Uhr. Das Protokoll wurde 1934 sind alle Teilnehmer höflichst gebeten, den nächsten Donnerstag, den 23. August, 20 Uhr, im Restaurant «Zeughauskeller» stattfindenden Stammtischabend besuchen zu wollen. Um die notwendigen Plätze reservieren zu können, ist dringend nötig, die versäumten Anmeldungen noch an diesem letzten Termin vorzunehmen, da diese für das Rennen zum vornherein bestellt werden müssen. Tagesprogramm für Sonntag, den 26. August: Sammlung 4.30 Uhr, Münsterhof. Abfahrt punkt 5 Uhr. Unsern Mitgliedern sei zur Kenntnis gebracht, dass nach Ablauf des Ferienmonats August Mittwoch, den 5. September 1934, 20.15 Uhr, im Vereinslokal (Restaurant Du Pont, 1. Stock) die nächste Monatsversammlunsf stattfindet, wozu wir ein vollzähliges und pünktliches Erscheinen erwarten, da wichtige Traktanden zu behandeln sind. Auch Rückständige und Säumige dürfen diesmal nicht wegbleiben, damit Unannehmlichkeiten erspart bleiben. Der Vorstand. Eine Karawane, bestehend aus drei Ford-Fahrzeugen, nämlich einem V-8-Lastwagen, einem Vierzylinder-Lastwagen und einem 6-PS-Lieferwagen, hat Alexandrien am 12. Juni verlassen, um während drei Monaten Kleinasien und Europa zu besuchen. Die Karawane wird der Reihe nach Aegypten, Palästina, die Türkei, Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, Ungarn, Oesterreich, Ost-Deutschland, Schweden, Finnland, Dänemark, Holland, Belgien, West-Deutschland, durchfahren, bevor sie die Schweiz erreicht Man wird Gelegenheit haben, die Karawane am 30. und 31. August in Basel, am 31. August und 1. September in Zürich, am 1. September in Ölten, am 1. und 2. September in Bern, am 2. und 3. September in Lausanne und am 3. und 4. September in Genf zu begrüssen. Den an dieser Reise teilnehmenden Fahrzeugen wird die Gelegenheit gegeben, zu zeigen, was sie zu leisten imstande sind, und dies unter den verschiedensten Fahrverhältnissen, wie schwieriges Gelände, Hitze, Kälte usw. Es wird auch interessieren, einen Blick auf das Bordbuch dieser n VetbHnden •srHAFFHAIISFN Auf« Handel u. Indoilwe bitten, Ihr Licht künftig nicht allzu sehr unter den Scheffel zu stellen. Die Redaktion. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. BOchl. Chefredaktion. W. M«lhys. — Or. E. Waldmeyer. — M. Bolligir. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwaj). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. '