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E_1934_Zeitung_Nr.068

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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w IV. Blatt BERN, 21. August 1934 Präsident der Bernischen Rundstrecken-A.-G Der I. Grosse Preis für Automobile in Bern ist nicht nur die wichtigste diesjährige autosportliche Veranstaltung der Schweiz, sondern darüber hinaus ein Anlass von internationaler Bedeutung, der ausserhalb unserer Landesgrenzen mit Spannung erwartet wird und der uns die Anteilnahme des ganzen Auslandes sichert. Höchstleistungen werden hier erzielt, die sowohl wertvolle Ergebnisse zeitigen werden für die Entwicklung der Automobiltechnik wie für den Strassenbau und den Strassenverkehr Ein Appell an die schweizerischen Automobilisten soll das Rundstrecken-Rennen in Bern sein, ein Ruf zum Aufmarsch, die Teilnehmer am friedlichen Wettstreit würdig zu empfangen und den ausländischen Besuchern eine freundliche Aufnahme zu bereiten. So seid uns denn herzlich willkommen geheissen, Ihr Gäste von nah und fern! Euch zur Ehre und im Dienste der guten Sache haben wir die Rundstreckenanlage mit höchster Anstrengung in Zusammenarbeit von Behörden und Bevölkerung gebaut. Gute Zufahrtsstrassen und eine in der Fülle der Sommerpracht stehende schöne Landschalt erwarten euch; die Behörden und ein gastfreundliches Volk entbieten euch den Gruss der Stadt Bern und des Berner-Landes. Zentral-Präsident des A.C.S. Der Verkehrsverein der Stadt Bern hat vor ca. 3 Jahren darauf hingewiesen, welche grosse Bedeutung die Austragung eines Rundstreckenrennens für Automobile in Bern haben könnte. Mit Freuden habe ich diesen Gedanken aufgegriffen, und ich war glücklich, in unserem Club Gehör und Verständnis dafür zu finden. Die Vorarbeiten wurden begonnen und konnten durch grosses Entgegenkommen der Behörden soweit gefördert werden, dass am 8. Februar 1934 zur Gründling der Rundstrecken A.-G. geschritten werden konnte. Sämtliche' interessierten Kreise haben die günstige Auswirkung einer solchen Veranstaltung für das gesamte Wirtschaftsleben erkannt und haben allen Widerständen zum Trotz durch weitgehende finanzielle Unterstützung die Erstellung einer Rennanlase gefördert, die in einem einzigartigen landschaftlichen Rahmen sich allen .t! rossen ausländischen Rennpisten würdig zur Seite stellen darf. Dank der mustergültigen Ausgestaltung dieser -Strossen-Rundstrecke, wird man sie zu den schnellsten in ganz Europa zählen können. Durch unermüdliche, zielbewusste Arbeit ist es den Organisatoren gelungen, neben unseren besten Schweizerfahrern die prominentesten ausländischen Vertreter des Rennsports und die berühmtesten Rennställe Europas zu verpflichten, so dass dieser Veranstaltung eine internationale Bedeutung zukommt, wie sie in diesem Jahr nur an ganz wenigen grossen Rennen des Auslandes anzutreffen war. Der Massenstart und der gleich darauf ein- Grand Prix-Sonderbeilage. Dem Grossen Preis der Schweiz zur Begrüssung. Herr Regierungsrat Dr. Bösiger. \^?3&3A^V— Herr Dr. Mende setzende Kampf von Mann gegen Mann, der bei diesem Rennen Spannung und Interesse dauernd wachhält und vom Publikum in allen seinen Phasen verfolgt werden kann, wird einzigartige Eindrücke vermitteln. Wir stehen vor einem automobilsportlichen Ereignis, wie es in der Schweiz noch nie gesehen wurde. Zäher Arbeitswille, grosse finanzielle Opfer und unbeugsamer Sportgeist werden dieses Rennen als Höhepunkt der diesjährigen Autosport-Saison erscheinen lassen. Der zu erwartende Zustrom von Besuchern aus allen Teilen der Schweiz und aus dem Ausland wird mithelfen, der flauen Wirtschaftslage frischen Antrieb zu verleihen, und der Ausländer wird sicher auch die Gelegenheit benützen, einige Tage in unserem schönen Lande zu verweilen. Mit der Durchführung dieses Rennens hat der Automobil-Club der Schweiz ein Doppeltes erreicht: Den lebenswichtigsten Landeszu bauen, dass das gleiche Fahrzeug auf der Erde und in der Luft gebraucht werden kann Wie hoch die Leistungsfähigkeit des Autos gespannt werden kann, wird dem grossen Publikum am Rundstreckenrennen in Bern gezeigt werden. Auf der Bremgartenwaldrundstrecke, die seit der Hygiene- und Sportausstellung in Bern 1931 vier aus der ganzen Schweiz stark besuchte Motorradrundrennen gesehen hat, wird nun das Auto seine höchsten Möglichkeiten zu erweisen haben. Die ganze bernische Oeffentlichkeit, Staat, Gemeinde und Geschäftswelt von Bern, haben in bedeutsamer Anstrengung eine nach dem Urteil aller Fachleute geradezu glänzende Anlage geschaffen. Die bedeutendsten Auto-Rennställe Europas werden ihre Fahrer und Wagen schicken. Die Stadt Bern mit ihrem wundervollen Stadtbild, mit ihrer herrlichen Umgebung, den gemütlichen, so hübschen Gasthäusern, Ho- Flugaufnahme von der RuiHistrecke des Grossen Preises der Schweiz. Wie ein Gürtel der Circuit einen grossen Teil des Bremgartenwaldes. (Photo Alpar, Bern.) mteressen — der Förderung des Wirtschaftslebens — zu dienen, und zugleich der Schweiz eine machtvolle Stellung im internationalen Automobil-Sport zu sichern. Herr Gemeinderat Raaflaub Finanzdirektor der Stadt Bern. Das Automobil erobert sich immer mehr die Welt. Wenn auch die blosse Steigerung von Geschwindigkeiten wohl keine eigentichen Menschheitswerte schafft, so bieten für alle Welt Fortschritte in der ^Leistungsfähigkeit des Autos ein gewaltiges technisches lneresse. Bereits erreichen Automobile stundenlang Schnelligkeiten, die man sonst nur beim Flugzeug gewohnt ist. Es wird eine rage der Zeit sein, Flugzeug und Auto so tels, Wirtshäusern, lädt ja aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland ohnehin zum Besuch ein. Vor dem Rennen eine Fahrt durch das sonnige Bernerland, nach dem Rennen ein gemütlicher Abendsitz in der Stadt oder der Umgebung — wer kann sich einen interessanteren Sonntag denken! Herr Oberst A. Marbach. Präsident des Grand-Prix-Organisationskomitees. In automobilistischen Kreisen empfand man es schon seit längerer Zeit als einen Mangel des nationalen Sportkalenders, dass dieser kein einziges Rundstrecken-Rennen aufwies, von einem eigentlichen Grossen Preis 'der Schweiz ganz abgesehen. Es mangelte in unserem Lande herum gewiss nicht an geeigne- N° 68 IV. Blatt BERN, 21. August 1934 ten Pisten für eine solche Veranstaltung, allein es fehlte fast überall die eine oder andere der wichtigsten Voraussetzungen, um bei einer eventuellen Durchführung mit einem vollen Erfolg rechnen zu können, fn Bern waren diese nur insofern günstiger, als die Wahl für die in Betracht fallende Strecke leicht zu treffen war. Die Piste im Bremgartenwald hatte bei verschiedenen grossen Anlässen der Motorradfahrer ihre Eignung für den besonderen Zweck erwiesen. Aber als sich eine Gruppe optimistischer Initianten mit dem Gedanken befreundete, auf der gleichen Strecke ein Automobil-Rennen austragen zu lassen, ergab alsbald eine fachmännische Prüfung, dass die Anlage eines gründlichen Ausbaues bedürfe, um den Anforderungen zu entsprechen. Erfreulicherweise begnügte man sich aber nicht mit dieser Feststellung, die gleichzeitig weitere Schwierigkeiten erkennen Hess, welche sich der Verwirklichung des Projektes entgegenstellen würden. Die Berner hielten an dem einmal gefassten Gedanken fest und wollten sich die Gelegenheit nicht mehr entgehen lassen, der Bundesstadt einen Anlass zuzuführen, der ihr Ansehen nur fördern, Handel und Gewerbe nur beleben konnte. Als dann nach sorgfältig erwogenen Studien und umfangreichen Vorarbeiten die Förderer des Planes mit den kantonalen und städtischen Behörden sowie mit den massgebenden sportlichen und Verkehrs-Organisationen in Verbindung traten, wurde ihnen ein weitgehendes Wohlwollen und grosses Verständnis entgegengebracht. Es blieb aber nicht dabei; den Worten folgten Taten und der Appell an Stadt und Kanton, wie auch an die Bernische Oeffentlichkeit zur tatkräftigen und finanziellen Unterstützung fand ein unerwartet freudiges Echo. So konnte zur Verwirklichung der Projekte geschritten werden, und wenn die ganze Anlage, die' sich bereits anlässlich des diesjährigen Grossen Preises für Motorräder durchaus bewährt hat, nicht schon im Jahre 1933 bereitstand, wie dies ursprünglich vorgesehen war, so kann das Werk heute nur um so mehr befriedigen. Mit Zuversicht und hohen sportlichen Erwartungen sehen wir daher dem ersten Grossen Preis für Automobile entgegen, der sich unter den günstigsten Auspizien ankündigt und eine Fahrer-Elite nach Bern bringt, wie sie bisher nur den grössten europäische,)} Städten und den bedeutendsten Rennen des Kontinents beschieden war. Und wenn das erste Rennen hält, was es verspricht, dann wird unsere Stadt nicht nur für dieses Jahr, sondern auf lange Zeit hinaus eine sich jährlich wiederholende Veranstaltung beherbergen dürfen, die dem gesamten schweizerischen Automobilsport zur Ehre gereichen wird und dem Namen Berns einen würdigen Platz im internationalen Sportkalender sihert. In diesem Sinne verbinden wir mit dem Dank an alle, die zum guten Gelingen des Werkes ihren Teil beigetragen haben, einen herzlichen Willkomm an die Fahrer aus allen Herren Länder sowie an die Besucher und portfreunde, welche am 26. August in unsere;: Mauern zu Gaste sein werden!