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E_1934_Zeitung_Nr.068

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Klasse 1500 bis 2000 1. R. Steinweg (Bugatti), 8' 45 3 ccm: /B" = 82,1 km/St Klasse aber 2000 bis 8000 ccm: 1. H. Stuck (Auto-Union), 8' 06 8 /s" = 88,779 km/St. 2. R. Caracciola (Mercedes-Benz), 8' 32'/s" = 84,276 km/St. 3. E. von Delius (Alfa Romeo), 8' 45'/5". 4. Zanelli (Pescara), 8' 57V 6 ". ' ' • * • Edith Frisch und Norden tödlich verunglückt. Tragischer als die Motorsportwoche zum zehnjährigen Jubiläum des Freiburger Bergrekords und Grossen Bergpreises von Deutschland, vom D. D. A. C. durchgeführt, hat wohl noch nie ein Rennen in Deutschland seinen Anfang genommen. Zwei beliebte Sportleute haben ihren Kampfgeist mit ihrem Leben bezahlen müssen: die bekannte deutsche Rennfahrerin Edith Frisch und der Südtiroler Sportsmann Walter Norden. Freitag früh wurde als Auftakt der Wettbewerbe die Schwarzwaldhöhenfahrt gestartet, die von Freiburg in vier Teilabschnitten nach Baden-Baden und zurück nach Freiburg führte. Edith Frisch, die, wie immer, ihren erfolggekrönten Opel-Wagen fuhr, hatte bereits 80 km zurückgelegt und befand sich noch 20 km von der ersten Kontrollstelle, Villingen, entfernt, in guter Position; ihre Sollzeit hatte sie bis dahin gehalten. Bei Hammereisenbach befindet sich ausgangs einer scharfen Linkskurve auf abschüssiger Strasse ein Bahnübergang mit einem eisernen Geländer. In flotter Fahrt kam Edith Frisch dort herunter, der Wagen aber geriet auf dem Bahnübergang ins Schleudern, rannte zunächst gegen das Eisengitter, wurde dann aber seitlich umgeworfen und begrub die Fahrerin wie den Beifahrer Treber unter sich. Edith Frisch wurde kurz darauf — der Unfall ereignete sich um 8 Uhr morgens — ins Luisenkrankenhaus Vöhrenbach überführt, wo sie sofort geröntget wurde. Ohne aber das Bewusstsein wieder erlangt zu haben, erlag sie um 11.10 Uhr ihren schweren Unterleibsverletzungen. Treber, ein Rüsselsheimer Herrenfahrer, erlitt eine leichte Schulterquetschung und Rippenbrüche. — Edith Frisch war eine der beliebtesten Erscheinungen im deutschen Autosport und seit vielen Jahren mit ihm verwachsen. Im vergangenen Jahre trieb sie eifrig Rennsport und beteiligte sich an vielen Rennen des In- und Auslandes. In diesem Jahre widmete sie sich ausschliesslich dem Tourensport, war in der Brandenburgischen Geländefahrt, bei der Drei-Tage-Harzfahrt und bei den Deutschen Kampfspielen erfolgreich, und — tragisches Geschick — einen Tag vor dem Unglück erst ist sie sieggekrönt von der Alpenfahrt nach Freiburg gekommen. Der zweite Unfall ereignete sich etwa zur gleichen Zeit beim Training zum Grossen Bergpreis auf der Schauinsland-Strecke. Der Bozener Herrenfahrer Walter Norden befand sich mit seinem Alfa Romeo-Wagen auf der Anfahrt zum Training, und als er in ziemlich hohem Tempo einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen wollte, schleuderte der Wagen, kam von der Bahn und stürzte auf eine Wiese, wo Norden mit schwerem Schädelbruch tot liegen blieb, während sein Beifahrer nur leichtere Verletzungen davontrug. Norden war ein oft gesehener Teilnehmer an Bergrennen, bisher mit einem 175Occm-Alfa, den er aber kürzlich gegen den 2,6 - Liter - Alfa - Rennwagen eintauschte. Dies sollte seine erste Fahrt sein — es war eine Unglücksfahrt. Norden ist bekanntlich dieses Jahr auch am Klausen gestartet, wo er in der 3000-ccm-Sportwagen- Klasse einen guten mittleren Platz belegte. (Bericht über die Freiburger Motorsportwoche siehe Seite 11.) Varzi siegt In Nizza. Etancelin Zweiter — Graf Trossi Dritter. Als letztes Stadtrundstreckenrennen des Jahres und gleichzeitig als letzter Lauf vor dem Grossen Preis der Schweiz vom 26. August wurde am Sonntag in Nizza das bekannte Stadtrundstreckenrennen abgehalten, das mit- ten durch die schönen Strassen das französischen Kurortes führte. Die besten internationalen Einzelfahrer hatten sich für die Veranstaltung gemeldet. Das Training verlief sehr interessant und ergab erstaunlich gute Resultate. Am ersten Tag zeigte sich Dreyfus mit seinem 3,3-1- Bugatti als schnellster Pilot. Er legte die 3214 Meter lange Strecke in 1 Min. und 43 Sek. (Stundenmittel 112,3 km'St.) zurück und schlug damit den bestehenden Rundenrekord von Nuvolari auf Maserati, der letztes Jahr 1 Min. und 47 Sek. gebraucht hatte. Etancelin war mit seinem Maserati ebenfalls ausserordentlich fleissig und fuhr die schnellste Runde in 1 Min. und 49 Sek. Die Grosszahl der andern Fahrer erreichte Durchschnitte von 1 Min. und 56 Sek. Am Donnerstag traf die Scuderia Ferrari, von Pescara herkommend, in Nizza ein. Louis Chiron trug den Kopf noch leicht verbunden. Der Franzose legte am Freitag die schnellste Runde in 1 Min. und 45 Sek. zurück, und Varzi und Trossi kamen auf 1 Min. und 48 Sek. Dreyfus erreichte am Freitag 1 Min. und 47 Sek. Das letzte Training am Samstag wurde von den meisten Fahrern bestritten. Nuvolari und Varzi waren mit 1 Min. und 44 Sek. die Schnellsten. Der Sonntag vereinigte in Nizza eine riesige Zahl von Zuschauern, die die ganze Stadt in einen wahren Ameisenhaufen verwandelte. Um 4 Uhr nachmittags wurde den Fahrern in folgender Reihenfolge der Start erteilt: 1. Reihe: Nuvolari (Maserati), Varzi (Alfa Romeo), Dreyfus (Bugatti), 2. Reihe: Etancelin (Maserati, Trossi (Alfa Romeo); 3. Reihe: Ruesch (Maserati), Straight (Maserati). Chiron (Alfa Romeo), 4. Reihe: Sommer (Maserati), Minozzi (Alfa Romeo); 5. Reihe: Delmo (Bugatti), Zehender (Maserati), Veyron (Bugatti), 6. Reihe: Brunet (Bugatti), Villapadierna (Maserati); 7. Reihe: Howe (Maserati), Dell Orto (Alfa Romeo), Marret (Bugatti). Ein leichter Wind, der vom Meere her blies, machte die Hitze, die über der Stadt brütete, etwas erträglicher. Unter gewaltiger Spannung ging Varzi nach dem Start sofort an die Spitze vor, ganz knapp gefolgt von Chiron, Nuvolari und Dreyfus. In den ersten Runden ergab das Rennen keine grossen Aenderungen, und der Italiener hielt die Spitze in überlegener Weise. Bald machten sich auch die Tücken dieser Strecke bemerkbar, denn Dreyfus schoss gegen die seitlich aufgestellte Strohballen und wurde für kurze Zeit ausser Gefecht gesetzt. Auch Whitney Straight machte mit dieser Umzäunung Bekanntschaft. Dreyfus konnte das Rennen nur noch für kurze Zeit fortsetzen, da seine Maschine nicht mehr ganz intakt war. Nach 10 Runden fand sich Varzi noch immer an der Spitze und Nuvolari folgte als Zweiter hinter ihm. Dritter war Chiron, Vierter Trossi, Fünfter Straight, Sechster Etancelin und Siebenter Zehender. Kurze Zeit darauf musste Straight wegen Bruch der Hinterachse aufgeben. Auch Sommer legte nach einiger Zeit bei den Boxen endgültig an. Hans Ruesch hatte sich sehr tapfer gehalten und fuhr ein ausgezeichnetes Rennen. Der Schweizer war mit einem neuen Maserati mit Wilsonvorwählergetriebe gestartet. Durch die sehr starke Beanspruchung des Vorwählergetriebes überhitzte sich das Oel derartig, dass Ruesch seine Fussohlen regelrecht verbrannte und deshalb aufgeben musste. Der Fahrer liegt zur Zeit in seinem Hotel in Nizza, doch wird er am Mittwoch nach Bern abreisen. Auch Nuvolari und Chiron, die gefährlichsten Gegner von Varzi, fielen im weitern Verlaufe des Rennens aus, so dass der Scuderia Ferrari-Fahrer bis zum Schlüsse nicht mehr behindert werden konnte. Die schnellsten Runden war Nuvolari und Varzi mit je 1 Min. und 44 Sek. gefahren. Etancelin spielte auch diesmal die Rolle des ewigen Zweiten und kam mit nur 1 Sek. Abstand hinter Varzi zu liegen, während Trossi Dritter wurde. Die Resultate: 1. Varzi (Alfa Romeo), 3:02:19 (StundenmiUel 105,772 km/St.); 2. Etanclin (Maserati), 99 Runden. 3:02:30; 3. Trossi (Alfa Romeo), 97 Runden, 3:02:44. 4. De Villapadierna (Maserati), 97 Runden, 3:03:19; 5. Zehender (Maserati), 97 Runden, 3:03:29; Das offizielle Grand-Prix- Programm, Das offizielle Grand Prix - Programm, das zum Preise von Fr. 1.— bezogen werden. Der Versand erfolgt gegen Nachnahme in der Reihenfolge des Bestellunggeinganges. Angesichts des ausserordentlichen Interesses in der ganzen Schweiz für das grosse Rennen vom kommenden Sonntag ist eine sofortige Bestellung sehr empfehlenswert. EUROPA TOURING AUTOMOBILFÜHRER VON EUROPA EUROPA TOUR ING der Automobilfährer prominenter Automobilisten wirklicher Kraftgewinn leichteres Anspringen vollkommen gutes Halten der Farbe und Viskosität merkbare Verminderung des Brennstoff- & Oelverbrauches. 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Diese Anerkennung ist von besonderer Bedeutung, hier handelt es sich nicht um einen Durchschnitts-Autler der ein paar tausend Kilometer im Lande herumfährt; Heinrich Hauser hat abseits der grossen Heerstrassen zahlreiche Länder Europas kreuz und quer durchzogen. Wenn ein Autotourist von der Bedeutung und Kennerschaft Hausers, dessen Reisebücher im ganzen deutschen Sprachgebiet gelesen sind, einem Führer- und Kartenwerk seine besondere Anerkennung ausspricht und demselben zufolge seiner Zuverlässigkeit und Uebersichtlichkeit den Vorzug gibt, so verdient dies schon ganz besondere Beachtung. A VERLAG HALLWAG BERN A