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E_1934_Zeitung_Nr.070

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H. C. Hamilton f. Die

H. C. Hamilton f. Die neue internationale Formel für die Grossen Preise war für die bisherigen Rennen kein gutes Omen. Selten noch hat ein Jahr so viele tapfere Pioniere des Rennsportes gefordert und die Reihen der internationalen Elite der Fahrer gelichtet. Anstatt das Tempo der Rennen durch die Gewichtsbeschränkung zu normieren, hat die neue Vorschrift nur den Erfolg gehabt, dass die Motoren immer leistungsfähiger konstruiert sind, beim Chassis aber an Gewicht eingespart werden muss, und daher der erwartete Sicherheitsfaktor ausblieb, sich im Gegenteil noch teilweise vermindert haben mag. Erst seit 1932 an Rennen ausserhalb von England beteiligt, schaffte sich Hamilton durch eine Reihe von bedeutenden Siegen in der Kleinwagenklasse bald einen internationalen Ruf. Er ging dann bei seinem Eintritt in die Rennorganisation des Amerikaners W. Straight auch auf die grosse Wagenklasse über und fuhr dort mit wachsendem Erfolg. Dieses Jahr war der sympathische junge Mann erstmals als Konkurrent in der Schweiz und hinterliess sowohl im Montreux als auch am Klausen den besten Eindruck. Aeusserst bescheiden und einfach und doch von einer verbindlichen Liebenswürdigkeit gegen jedermann schaffte er sich an jedem neuen Wirkungskreis nur Freunde. Auch unter den Sportkameraden war er wegen seiner ausserordentlich fairen Fahrweise und Kampfart sehr geschätzt und geachtet. Schon einmal hatte ihm der Sensenmann einen Wink gegeben, als er am Masaryk- Ring-Rennen einen schwereren Unfall erlitt, den er aber glücklicherweise gut überstand. Als - Hamilton damals schon in einem Teil der Presse totgesagt worden war, prophezeite man ihm nach dem alten Volksglauben ein besonders langes Leben. Es hat aber nicht sein müssen, und wenige Minuten vor dem Abbruch des Rennens in Bern streckte das Schicksal seine harte Hand nach ihm aus. Der jugendliche Engländer hinterlässt in schweizerischen Sportkreisen ein gutes Andenken. Erst dieser Tage noch sprach er sich uns gegenüber durchaus anerkennend über das jüngste Klausenrennen aus, dessen nächste Wiederholung er kaum abwarten konnte. Die Rück- und Fehlschläge, die jedem Sportsmann nicht erspart bleiben, brachten ihn mit seinem angelsächsischen Temperament nie aus dem Gleichgewicht. So erzählte er uns noch vor der Auslosung der Startplätze, dass ihm dabei das Glück einfach nie hold sei, und tatsächlich musste er sich in beiden Rennen mit der Rangierung in hintersten Reihen begnügen. Hamilton liess sich aber durch derlei Pech nicht anfechten. Er wusste, dass der Zufall im Rennsport eine grosse Rolle spielt und fand sich damit ab. Auch wenn er berufsmässig den Rennsport betrieb, so war er doch der Sache aus Freude und Liebe zum Auto zugetan. Er fühlte sich zu seiner Betätigung berufen und übte sie mit grösster Sach- und Fachkenntnis aus. Eine kaum begonnene, überaus vielversprechende Laufbahn hat nun ihr Ende gefunden. Mit seinen Angehörigen und englischen Sportkollegen stehen auch die schweizerischen Kameraden und Organisatoren des Grossen Preises aufrichtig trauernd an der Bahre. Hoffentlich wird ein einfacher Gedenkstein an jener Stelle, da Hamilton das Leben verlor, das Andenken an ihn überliefern. Aber auch ohne dieses äussere Zeichen wird er uns in steter Erinnerung bleiben. b. Der Automobilführer des internationalen Automobilisten: AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N°70 Ein prominentes Urteil: Vorbildlicher Grand Prix ! Als alte erfahrene Rennfahrerfrau interessiert mich natürlich alles, was mit dem Beruf meines Mannes zusammenhängt. Und da spielen natürlich die Strecken selbst, die Organisation und die Rennleitung eine entscheidende Rolle. Wir alle sind mit etwas unsicheren Gefühlen nach Bern gekommen. Nicht etwa, dass wir zweifelten, dass ein sportliches Unternehmen, das die Schweiz aufzieht, nicht zu voller Befriedigung verlaufen würde. Aber wir waren uns klar, dass die Anforderungen, die heutzutage bei den schnellen Wagen und der Konkurrenz an eine Strecke gestellt werden, nicht so einfache sind. Und ein erstes Unternehmen ist immer ein Risiko! Aber schon im Training war sich die Majorität aller Fahrer einig: Die Strecke schnell, interessant, trotz ihrer scheinbaren Leichtigkeit schwer und die Strasse griffig — was wohl das Wichtigste ist. Schon im Training herrschte durch die vorbildliche Vorbereitung der Rennleitung ein richtiger Rennbetrieb. Man konnte die Boxen beziehen, bekam Zeiten, Fahnen und Signale. Es war Generalprobe auf Herz und Nerven. Nachahmenswert für alle «Grossen Preise» — die sogar öfters als einmal gefahren wurden — ist die Streckenbewachung! Auf die 7 km lange Strecke sind 13 Kommandoposten mit Telephonen verteilt. Mustergültig das Abwinken der aus Versehen nicht rechtzeitig zum U eberholen Platz machenden Fahrer. Die blauen Fahnen gerieten nach kaum merkbarem Armheben des Fahrers in lebhafte Tätigkeit und haben bestimmt zu dem guten Durchschnittstempo bei dem schlüpfrigen Wetter beigetragen. Prachtvoll der Riesentribünenbau, der später im Untergrund als Tennishalle benutzt werden soll. Auch die Boxen sind bequem, sauber und praktisch gebaut. Viele Fahrer waren der Meinung, dass das Zu- und Abfahren zu den Boxen ein Handicap sein würde. Wie es sich später erwiesen hat, war es oft zum Vorteil der Mechaniker und Fahrer, die durch das Zurückliegen der Boxen in mehr Ruhe arbeiten konnten, als wenn immer nur meterbreit die rasenden Fahrzeuge an ihnen vorbeischiessen. So kamen nur diejenigen in den Bereich der Arbeitenden, die selbst schon langsam waren und selbst abgestoppt hatten. Sehr empfehlenswert ist das Telephon aus den Depots zu den Zeichenställchen, aus denen die Manager ihren Fahrern geheime Zeichensprache zukommen lassen. Dadurch ist die Mannschaft in der Boxe entlastet und hat Raum zum Hantieren und zum Vorbereiten — sei es für Reifenwechsel, sei es fürs Tanken. Mit grossartiger Ruhe standen die Herren der Rennleitung ihrem Amte vor. Keine nervöse Hast — nein, Ruhe und Ueberlegenheit ging von den Verantwortlichen aus und automatisch auch auf die Fahrer und in die Ersatzteillager über. Viele werden jetzt sagen: «Kunststück, wo ihr Mann das Rennen gewonnen hat, lobt die Frau alles und ist gehobener Stimmung. » Aber ich kann objektiv beschwören, wenn mein Mann Letzter gewesen oder überhaupt nicht angekommen wäre, ich hätte beim besten Willen nichts anderes schreiben und sagen können! Der erste « Grand Prix der Schweiz » war trotz des Wetterpechs und des so tragischen tödlichen Unfalls unseres guten Sportfreundes Hamilton — der vielleicht durch beide Rennen ein wenig zu überanstrengt war — ein Erfolg, wie er nicht einmal im Buche steht — auf den die Schweizer stolz sein können und den ihnen nicht so bald ein anderes Land nachmacht! Paula Stuck. 1934 noch ein Bernina-Rennen. Wie wir aus gutinformierter Quelle erfahren, wird das Ceneri-Rennen dieses Jahr nicht stattfinden. Auf den 23. September ist nun das Berninarennen angesetzt worden, das eine glänzende Besetzung erfahren soll. Wir hoffen, in der nächsten Nummer noch Näheres melden zu können. Grosser Preis von Comminges. Neben dem Grossen Preis der Schweiz fand am Sonntag auch das'Rundstreckenrennen von Comminges bei St. Gaudens statt. An dem Rennen nahmen vor allem Einzelfahrer teil. Sofort nach dem Start gingen Lehoux und Comotti (Alfa Romeo) als Vertreter der Scuderia Ferrati an die Spitze vor. Etancelin und Whitney Straight (beide Maserati) und Wimille auf Bugatti bildeten die schärfste Konkurrenz der italienischen Vertreter. Die beste Runde wurde von Comotti mit dem Durchschnitt von 155 km/St, zurückgelegt. 1. Comotti (Alfa Romeo), 3 Std. 30 Min. 35 Sek. 2. Zehender (Maserati), eine Runde zurück. 3. Whitney Straight (Maserati). 4. Falchetto (Maserati). 5 Wimille (Bupratti), zwei Runden zurück. Wie wir soeben erfahren, wird Hamilton am Mittwochnachmittag um 14.30 Uhr in Bern beigesetzt. Sie und Er beide sind gleichermassen den Zufälligkeiten des modernen Verkehrs ausgesetzt, der von Monat zu Monat intensiver wird. Darum haben wir für die Abonnenten der «Automobil-Revue» eine neue UNFALL-VERSICHERUNG gegründet, die sich nicht allein auf den Abonnenten erstreckt, sondern auch auf eine zweite Person weiblichen Geschlechts, wie z. B. die Frau, Mutter, Schwester, Tochter oder Braut. Der bescheidene Versicherungsbeitrag von nur 40 Rappen in der Woche sichert im Todesfall oder bei Ganzinvalidität eine Entschädigung von Fr. 5000.- und zwar bei allen Unfällen, sowohl im Auto, als auch im Haus, Beruf oder beim Sport. Versäumen Sie also Ihre Anmeldung nicht! VERLAG A U T O M O B I L - R E V U E Erhältlich in 3000 Buchhandlungen und Touristikstellen.Europas

N° 70 — 1934 AUTOMOBIL-REVUE 15 A. C. S. SEKTION WALLIS. Jungfrau jochtour. Der Walhser kann lange Automobilist sein, es zieht ihn doch immer wieder in die Berge, mit denen er daheim liebäugelt. So kam es denn nicht von ungefähr, als im Verlaufe des Winters im Schosse des Vorstandes der Vorschlag fiel, im Sommer eine Sektionsfahrt nach Jnterlakcn und auf das Jungfraujoch zu unternehmen. Dank dem Entgegenkommen der Jungfrauhahndirektion kam der Vorschlag am 19./20. August zur Ausführung. Da die worfen mussten, was manche nur mit Widerwillen sich den Weisungen des Verkehrspolizisten unter- Sektionskasse jedem Mitglied ein Gratisbillet abgab und die übrigen Mitfahrenden nur Fr. 20.— Für mich ist dies nichts Neues, da ich taten. nach (Bahnfahrt) zu bezahlen hatten, brachten wir es beinahe auf 60 Personen. Samstag abends kam jeder, wie es ihm passte, nach Interlaken. Dann sollte der schöne Tag beginnen, auf den wir uns seit langem freuten. Jedermann nahm sein Wägeli hervor und liess sich von ihm bis Lautorbrunnen bringen, wo ein Extrazug der Jungfraubahn unser wartete. Eine Autofahrt in die Berge gehört ganz sicher zum Schönsten, was man geniessen kann, aber auf keinen Fall steht eine Bergbahnfahrt in die hohen und höhern Regionen dahinter zurück. Man lässt sich hinaufziehen und geniesst in vollen Zügen. Ab der Kleinen Scheidegg war die Fahrt für die meisten Neuland. War das also ein Schauen und Staunen, als uns die Bahn erst beim Ausblick an der Eigerwand und etwas später beim Eismeer absetzte. Plötzlich ging's durch den ganzen Zug: « So, ihr Walliser, jetzt seid ihr bei euch daheim und auf Walliser Boden!», eine Mitteilung, die vielen von uns unbekannt, liegt doch die Bahnstation Jungfraujoch wie auch das Berghaus auf Walliser Boden. Da waren wir nun auf 3457 m ü. M. und fühlten uns alle vögeliwohl. Bis wir all das Herrliche, Erhabene genossen, vorging beinahe eine Stunde und der Besuch des Palais de Glace, des Sphynxstollens u. a. musston auf die Zeit nach dem Mittagessen verschoben werden, denn auch hier oben verlangt der Magen seinen Anteil und will nicht hungern und auch nicht dursten. Es brauchte ihm aber auch nicht bange zu sein, denn im «Berghaus > dieser wohl höchstgelegenen Gaststätte Europas wartete unser ein exquisites Mittagessen. Der Verwaltungsratspräsident der Jungfraubahn, Dr. F Ehrensperger, hiess uns herzlich willkommen und betonte besonders das sich von Jahr zu Jahr bessernde Zusammenarbeiten von Bahn und Auto, die man noch vor nicht allzulangor Zeit quasi als zwei feindliche Brüder darstellte. Nur zu schnell vergingen die schönen Stunden, aber wir wollten nicht weggehen, bevor wir alles bis ins Detail gesehen und genossen hatten. Sogar die Schlittenfahrt mit den Polarhimden musste heran und während sich f j unsere Damen von den rassigen Tieren über den Gletscher ziehen Hessen, leiteten wir andern ein Schneeballenbombardement ein, das uns an den Winter erinnerte. Leider kam dann aber die Stunde der Abfahrt doch und bald war jedermann wieder in den Waggons der Jungfraubahn — diesem gigantischen Kunstwerk der Technik — einquartiert und fuhr • talwärts. In Lauterbrunnen waren unsere Autos treu zur Stelle und froh, ihre Herren wieder zu sehen und mit ihnen die lange Fahrt heimwärts unter die Finken zu nehmen. J W. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Städtische Verkehrsregelung. Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit, in Bern eine Verkehrsregelung zu sehen, wie sie in Großstädten allgemein üblich ist, nämlich so. dass auf dem Bahnliofplatz der Verkehr, mit Hilfe zweier Verkehrspolizisten, einmal für die Fussgänger, dann wieder für die Auto«, gestoppt wurde, wobei also auch die Fussgänger einem mehrjährigen Aufenthalt in New York an so eine Verkehrsregelung gewöhnt bin, es war aber insofern interessant für mich, als ich dabei einmal mehr eine verkehrswidrige Fahrweise vieler Automobilisten beobachten konnte. Verkehrswidrig nicht im Sinne des Gesetzes, aber verkehrswidrig im Sinne einer fliesscnden Abwicklung des Verkehrs, indem nämlich in der Regel alle Fahrzeuge, die nach rechts abbogen, sich auf der linken Strassenseite befanden, während die Fahrzeuge, die ein Stück weiter gegen den Bahnhof zu nach links abbogen, sich auf der rechten Strassenseite befanden, so dass dieselben jeweils den ganzen Verkehrsstrom kreuzen mussten. Nun wird ja in den Fahrschulen gelernt, dass eine Linkskurve immer in grossem Bogen genommen werden solle, aber der Fahrschüler sollte auch lernen, dass in einem Falle wie hier, d. h. bei Einbahnverkehr, wo von links gar kein Fahrzeug kommen kann, diese Regel nicht mehr gilt, da sonst der ganze Verkehr, der sich in gerader Richtung weiterbewegt, gekreuzt werden muss. Wie oft habe ich schon beobachtet, dass an einer Kreuzung einige Wagen, die in gerader Richtung weiterfahren möchten, warten mussten, weil vorn ein Wagen stand, der nach links -wollte, aber wegen den entgegenkommenden Wagen nicht abbiegen konnte. Nach alter Regel ist er natürlich so weit nach rechts gefahren, dass man weder links noch rechts an ihm vorbei kann, links wäre es sowieso eine gewagte Sache, da er ja durch seinen Richtungsanzeiger bedeutet, dass er nach links will, was jeden Augenblick geschehen kann. Würden nun 'die angehenden Automobilisten angelernt, dass sie in solchen Fällen auf der inneren Seite der rechten Fahrtfahn zu fahren haben, und zwar nicht erst im letzten Moment vor dem Abbiegen, so könnte sich der Verkehr geradeaus, rechts an dem wartenden Wagen vorbei, abwickeln. Leider sind ja die Strassen in unseren Städten so schmal, dass sich das Vorhergesagte nicht immer ausführen lässt, aber wir haben immerhin einige Strassen, die breit genug sind, oder Einbahnstrassen sind, um einen doppelten Verkehr, d. h. zwei Fahrbahnen nebeneinander in gleicher Richtung zuzulassen. Das setzt dann aber auch voraus, dass jeder Fahrer die Fahrbahn innehält, auf der er fährt. W. T. in B. J&u4c»I*uH*se» Sommer-Alpenposten. In der 9. Betriebswoche haben die 36 Kurslinien der Postverwaltung mit Ausnahme der Strecke Maloja-Castasegna mit —92 durchwegs stark erhöhte Frequenzziffern, teilweise sogar neue Rekorde aufzuweisen. Gegenüber d-er vorjährigen Parallelperiixlo wurden im diesjährigen Berichtsabschnitt 13,844 Personen mehr befördert. Die Gesamtbefördcrungsziffer beträgt 40,907 gegenüber 25,942 Personen im Vorjahre. Der erstmals geführte Kurs Stalden-Huloggen vereinigte eine Frequenz von 1211 Passagieren auf sich. An erster Stolle mit +1933 Passagieren steht die Linie 3t. Moritz-Maloja, gefolgt vom .stets stark frequentierten Kurs Ncsslau-Buchs ( + 1802), Lenzerheide (+1103), Schuls-Tarasp (+713), Julier ( + 676) und Hasliberg (+637). Die bekannten Hochstrassen unserer Alpen, wie Grimsol (+544), Furka (+376), Gotthard (+289), Klausen (+265), Fliiela ( + 193), Splügen (+440), St. Bernhardin (+302), Ofen (+401), sowie Umbrail ( + 148), verzeichnen ebenfalls recht ansehnliche Frequonzzun ahmen. Autobusbetrieb der Stadt Winterthur. Im Monat Juli wurden 40,463 (42,208) Personen befördert, woraus Einnahmen in der Höhe von 6806 (7164) Fr. Franken resultieren. In den ersten 7 Monaten des laufenden Jahres stellt sich die Gesamtziffer der beförderten Passagiere auf 292,037 (287,435) und die sich daraus ergebenden Einnahmen auf 49,771 (49,828) Franken, denen Betriebsausgaben in der Höhe von 47,171 (48,028) Franken gegenüberstehen, woraus ein Betriebsüberschuss von 2600 (1800) Franken resultiert. Neugründung: Garage Riviera, A.-G., Bern. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 4000 Fr., eingeteilt in 20 Namenaktien, gegründet. Sie bezweckt den Betrieb einer Autogarage und Autaspenglerei. Die Gesellschaft übernimmt von E. Aebischer, Automechaniker und H. Feller, Automaler, beide in Bern, Farben und Autozubehöre, Werkzeuge und ein Automobil zum Uebernahmepreis von 4000 Fr. An Zahlungsstatt erhalten E. Aebischer 9 Aktien und 200 Fr. Gutschrift, H. Feller 10 Aktien. Einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit rechtsverbindlicher Einzelunterschrift ist E. Aebischer. Geschäftsdomizil: Hubelmattstrasse 6. Personelles: A. Linder, Garage, Payerne. Inhaber dieser Firma ist Alfred Linder in Payerne. Betrieb einer Autogarage. Machines Marelli. S. A., Zündapparate, Genf. Als Direktor mit rechtverbindlicher Einzelunterschrift wurde Ch. Schierenberg in Genf ernannt. Der bisherige Direktor L. Polo ist aus der Firma ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Hans Uhler & Co., Pneuhaus und Vulkanisieranstalt, St. Gallen. Der unbeschränkt haftende Gesellschafter -dieser Kommanditgesellschaft, Hane Uhler, wohnt nunmehr in St. Gallen. Konkurseröffnung: Louis Rey, Automobile, Lausanne. Konkurseröffnung vom 13. August. Summarisches Verfahren, Eingabefrist bis 7. September. Kapitaländerung. Societe de Carosserie Georges Gangloff S. A., Genf, und Zweigniederlassung Bern. Durch Beschluss der Generalversammlung wurde das Aktienkapital von bisher Fr. 325,000 auf Fr. 227,500 reduziert durch Abschreibung der 650 Aktien zu Fr. 500 |üf Fr. 350. , • TOURING AUTOMOBILFÜHRER VON EUROPA Zu beziehen in allen grösseren Buchhandlungen und beim VERLAG HALLWAG, BERN SBucdhic^pf sd» Schweizer. Telephon-Adressbuch. Administration: Hallwag A.-G., Breitenrainstrasse 97, Bern. Preis 15 Fr. Die vor kurzem erschienene Ausgabe 1934/35 dieses Zentralregisters der Telephonbesitzer der Schweiz wird mit ihrem nunmehr auf über 300.000 Eintragungen angewachsenen revidierten Adressenstand und seinem Ortslexikon von Handel, Industrie und Verkehr sicher wieder willkommen geheissen. Es erleichtert nicht nur das Auffinden der Nummern der Telephonteilnehmer, sondern bietet durch deren Adressenangabe ein in der heutigen Zeit sehr geschätztes Hilfsmittel zur restlosen Erfassung des Inlandmarktes und der Erledigung der aus dessen Belebung hervorgehenden Informierungsnotwendigkeiten. In gleicher Richtung wirken die Feststellungen der geographischen Lage, der verkehrstechnischen und politischen Zuständigkeit sowie der Bedeutung der einzelnen Ortschaften für Korrespondenz, Buchhaltung und Spedition erleichternd und fördernd. Die Anschaffung dieses nützlichen Behelfs können wir der Leserschaft unseres Blattes aufs beste empfehlen. verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchi. Chefredaktion. W. Mathys. — Or. E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwag). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. '" BASEL PEECY WIEDIHEK fflilBIDID Alfa Romeo 9 PS, 6 Zyl., Mod. 1931, 4 PL, Coupe, sehr elegant, bester Zustand, sehr billig zu verkaufen Offerten unter Chiffre 64600 an die Aütomobil-Rtvuc, Bern. FIEHEBEnJFJQ Zu verkaufen aus Privathand: Seltene Gelegenheit! FORD Mod. 1934, Achtzylinder, fabrikneu, mit Fabrikgarantie, 2türiger 4/5-P1., mit 1 kompl. bereiftem Reserverad,Sciatilla-Lichtu. Zündanlage, Oerlikoner Batterie. 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